Bewertung zu DGEG Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen GmbH
barthmun in the middle of nowhere – irgendwo zwischen Essen Horst und Bochum Dahlhausen liegt das Eisenbahnmuseum, ein Teil der Route der Industriekultur. Eröffnet wurde es 1977 auf dem Gelände des Bahnbetriebswerkes Bochum-Dahlhausen. Mit 46.000 m² Fläche ist es das größte Museum Deutschlands.
Ich war 1999 zum ersten mal dort. Mein damaliger Chef hat dort eine Firmenfeier organisiert, so dass wir mit einem alten Zug einige Stunden durchs Ruhrgebiet gefahren sind. Dieser nostalgische Anstrich war wunderschön und auch für Getränke ist in dem Museumszug gesorgt.
12 Jahre später war ich nun alleine in dem Museum und muss sagen, man muss schon ein ausgesprochener Eisenbahn Freak sein, um das toll zu finden – oder Kleinkind.
Es war ein Sonntag im Herbst bei herrlichem Wetter und das Museum was sehr voll. Es kam mir vor, als wäre die Hälfte der Besucher unter 10 Jahre alt und natürlich kletterten sie überall rum, mir blieb oft das Herz stehen, bedingt durch mangelnde Aufsichtspflicht der Eltern. Zudem kam man nicht überall dran, weil viele Leute halt die gleiche Idee hatten wie ich. Auf den Treppen zu den Zügen würde man angerempelt, meist allerdings auch von unbeaufsichtigten Kindern.
Interessant ist es natürlich schon die alten Dampfloks in Natur und Farbe zu sehen, die man sonst nur von Märklin kennt. Der Mittelpunkt des Museums ist eine 20 Meter Drehscheibe, die die Loks in den Lokschuppen befördert hat, wo man sie nun bewundern kann. Hier ist auch ein alter Wasserturm, Bekohlungsanlage und die Werkstatt für die Loks. Die 600 mm Feldbahn war sogar in Betrieb, 1€ für die Fahrt. Nur muckte der Dieselmotor, der die Passagiere in schwarzen Nebel tauchte. Aber dieses Malheur war recht schnell behoben.
Über 180 Exponate kann man bewundern, besonders interessant sind natürlich die großen Dampflokomotiven, davor bekommt man kaum ein Bein auf den Boden, geschweige denn ins Führerhaus. Das älteste Exponat ist von 1853 und die Sammlung zieht sich bis zur Gegenwart. Selbst der Speisewagen aus dem Jahr 1908 vom Orient Express hat seinen Weg in dieses Museum gefunden, leider kann man ihn nur von außen betrachten
Für Eisenbahn Freaks sicherlich empfehlenswert, ich persönlich fand vor 12 Jahren die Fahrt mit der alten Lok wunderschön, das Museum selbst hat mich aber nicht sonderlich begeistert
Eintrittspreise
Erwachsene: 6,50 €
Kinder (6-14 Jahre): 3,50 €
Familie (2 Erw. + Kinder): 16,00 €
Gruppenermäßigung ab 10 Personen
Mit der "RuhrTopCard" an normalen Öffnungstagen freier Eintritt
An den Museumstagen gelten Sondereintrittspreise.
Führerstandmitfahrten
Erwachsene: 5,00 €
Öffnungszeiten
1. März bis Mitte November (Winterpause: 14. Nov. 2011 bis 29. Febr. 2012)
Dienstag bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
letzter Einlass: 16 Uhr
Montag und Samstag geschlossen
Ich war 1999 zum ersten mal dort. Mein damaliger Chef hat dort eine Firmenfeier organisiert, so dass wir mit einem alten Zug einige Stunden durchs Ruhrgebiet gefahren sind. Dieser nostalgische Anstrich war wunderschön und auch für Getränke ist in dem Museumszug gesorgt.
12 Jahre später war ich nun alleine in dem Museum und muss sagen, man muss schon ein ausgesprochener Eisenbahn Freak sein, um das toll zu finden – oder Kleinkind.
Es war ein Sonntag im Herbst bei herrlichem Wetter und das Museum was sehr voll. Es kam mir vor, als wäre die Hälfte der Besucher unter 10 Jahre alt und natürlich kletterten sie überall rum, mir blieb oft das Herz stehen, bedingt durch mangelnde Aufsichtspflicht der Eltern. Zudem kam man nicht überall dran, weil viele Leute halt die gleiche Idee hatten wie ich. Auf den Treppen zu den Zügen würde man angerempelt, meist allerdings auch von unbeaufsichtigten Kindern.
Interessant ist es natürlich schon die alten Dampfloks in Natur und Farbe zu sehen, die man sonst nur von Märklin kennt. Der Mittelpunkt des Museums ist eine 20 Meter Drehscheibe, die die Loks in den Lokschuppen befördert hat, wo man sie nun bewundern kann. Hier ist auch ein alter Wasserturm, Bekohlungsanlage und die Werkstatt für die Loks. Die 600 mm Feldbahn war sogar in Betrieb, 1€ für die Fahrt. Nur muckte der Dieselmotor, der die Passagiere in schwarzen Nebel tauchte. Aber dieses Malheur war recht schnell behoben.
Über 180 Exponate kann man bewundern, besonders interessant sind natürlich die großen Dampflokomotiven, davor bekommt man kaum ein Bein auf den Boden, geschweige denn ins Führerhaus. Das älteste Exponat ist von 1853 und die Sammlung zieht sich bis zur Gegenwart. Selbst der Speisewagen aus dem Jahr 1908 vom Orient Express hat seinen Weg in dieses Museum gefunden, leider kann man ihn nur von außen betrachten
Für Eisenbahn Freaks sicherlich empfehlenswert, ich persönlich fand vor 12 Jahren die Fahrt mit der alten Lok wunderschön, das Museum selbst hat mich aber nicht sonderlich begeistert
Eintrittspreise
Erwachsene: 6,50 €
Kinder (6-14 Jahre): 3,50 €
Familie (2 Erw. + Kinder): 16,00 €
Gruppenermäßigung ab 10 Personen
Mit der "RuhrTopCard" an normalen Öffnungstagen freier Eintritt
An den Museumstagen gelten Sondereintrittspreise.
Führerstandmitfahrten
Erwachsene: 5,00 €
Öffnungszeiten
1. März bis Mitte November (Winterpause: 14. Nov. 2011 bis 29. Febr. 2012)
Dienstag bis Freitag sowie an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr
letzter Einlass: 16 Uhr
Montag und Samstag geschlossen
Stichworte:
Unzumutbar?



