Oktoberfest: Nützliche Informationen





Oktoberfest: Nützliche Informationen

Das kleine Einmaleins des Oktoberfests

Menschen von nah und fern pilgern jedes Jahr nach München, um wenigstens einmal bei dem bunten Treiben auf dem Oktoberfest dabei gewesen zu sein. Für alteingesessene Wiesnfans oder Urbayern mag das alles keine Besonderheit mehr sein – da zählt nur noch die Freude auf das Oktoberfest. Aber für Wiesn-Neulinge werfen die Eigenheiten des Oktoberfests so manche Frage auf, die ihnen während des Münchner Ausnahmezustands nur niemand mehr beantworten kann! Aus diesem Grund haben wir hier einmal die wichtigsten Infos rund um das Oktoberfest zusammengefasst:

Die Eckdaten zum Oktoberfest

Manch einer wird sich fragen, wann das Oktoberfest eigentlich stattfindet und wie lange der ganze Spaß geht. In diesem Jahr heißt es am 17. September um 12 Uhr mittags wieder „O’zapft is“, wenn der Münchner Oberbürgermeister das erste Fass Oktoberfestbier im Schottenhamel-Zelt ansticht. Viele Besucher wollen sich diese Tradition auf keinen Fall entgehen lassen und sitzen schon ab 9.00 Uhr morgens im Bierzelt, um die Prozedur aus nächster Nähe zu erleben. Gefeiert wird dann bis zum 03. Oktober um 23.30 Uhr. Der Bierausschank auf dem Oktoberfest ist wochentags von 10.00 bis 22.30 Uhr. Samstags, Sonn- und feiertags kann von 9.00 bis 22.30 Uhr getrunken werden. Die Zelte schließen um 23.30 Uhr. Ausnahmen sind allerdings die „Käfer Wiesn-Schänke" und das „Weinzelt", die bis 1.00 Uhr geöffnet haben. Einen Einritt zum Oktoberfest oder den Bierzelten zahlt man natürlich nicht. Die Fahrgeschäfte werden vor Beginn einzeln bezahlt. Und auch wer es nicht auf das diesjährige Oktoberfest schafft, sollte nicht allzu traurig sein. Man kann ja einfach schon einmal für den 22. September – 07. Oktober 2012 oder den 21. September – 06. Oktober 2013 den Oktoberfestbesuch planen.

Nützliche Tipps zum Oktoberfest

Da das Oktoberfest auf der zentral gelegenen Theresienwiese stattfindet, sollte man nicht riskieren, mit dem Auto anzureisen, sondern lieber außerhalb Münchens parken und sich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ins Getümmel wagen. Mit den U-Bahn-Linien 4 und 5 (Haltestelle Theresienwiese) sowie mit allen S-Bahnen (Haltestelle Hackerbrücke) kommt man direkt zum Oktoberfest. Wer auf der Wiesn unbedingt in eines der Festzelte möchte, sollte sich so früh wie möglich einen Platz sichern. Grundsätzlich stehen alle Zelte auch ohne Tischreservierung offen, allerdings werden sie wegen Überfüllung oft geschlossen. Wer es aber unter der Woche bis spätestens 14:30 Uhr und am Wochenende vor Mittag ins Bierzelt schafft, sollte kein Problem haben, ein Plätzchen zu bekommen. Kinder dürfen natürlich auch mit ins Zelt, allerdings dürfen die Kleinen unter 6 Jahren nur bis um 20 Uhr bleiben. Es herrscht übrigens seit 2010 absolutes Rauchverbot in den Festzelten! Und auch wer einmal etwas bei dem ganzen Trubel auf der Wiesn verloren hat, sollte nicht gleich verzweifeln: Während des Oktoberfests gibt es auf der Theresienwiese ein eigenes Fundbüro im Servicezentrum hinter dem Schottenhamel. Nach der Wiesn werden die nicht abgeholten Fundstücke auf das Fundbüro der Stadt München in der Oetztaler Straße gebracht.

Mythen des Oktoberfests

Aufgrund der Bekanntheit des Oktoberfests kommen natürlich auch immer wieder skurrile Behauptungen auf, die teilweise schon zu Mythen herangewachsen sind. So denken viele Oktoberfest-Besucher, dass sie den Bierkrug mit nach Hause nehmen dürfen. Zugegeben, bei den Bierpreisen erscheint eine solche Annahme nicht allzu abwegig, allerdings ist und bleibt der Bierkrug das Eigentum des Festzelts. Da dennoch immer wieder Gäste versuchen, ihren Krug mit nach Hause zu nehmen, achten die Sicherheitsleute besonders auf solche Aktionen. Alleine im vergangenen Jahr wurden 145 000 Krüge wieder eingesammelt! Und auch die Behauptung, nach der zweiten Mass Bier noch Auto fahren zu dürfen, ist ein Mythos. Auch in Bayern und selbst zur Wiesnzeit ist Fahren unter Alkoholeinfluss strafbar.

Hintergründe zum Oktoberfest

Die folgenden Hintergrundinfos helfen dann auch noch dabei, auf dem Oktoberfest eine gute und vor allem intelligente Figur abzugeben: Schon so manch einer hat sich gefragt, warum das Oktoberfest überhaupt Oktoberfest heißt. Es fängt ja immerhin bereits im September an. Der Name geht auf das erste Oktoberfest im Jahre 1810 zurück, welches anlässlich der Hochzeit des bayerischen Kronprinzen Ludwig mit Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen veranstaltet wurde. Die Feierlichkeiten begannen am 12. Oktober 1810 und endeten am 17. Oktober mit einem Pferderennen. In den folgenden Jahren wurde der Termin des Oktoberfests dann vorverlegt, der Name aber blieb. Den Spitznamen Wiesn hat das Oktoberfest der Theresienwiese zu verdanken, auf dem es jährlich stattfindet. Die Theresienwiese ist wiederum nach Therese von Sachsen-Hildburghausen benannt. Das Highlight der Wiesn-Veranstaltungen ist übrigens der Trachten- und Schützenzug am ersten Wiesn-Sonntag. (lid)

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