Bewertung von Nike zu Heilstätten Beelitz

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Bewertung zu Heilstätten Beelitz

Nike „Freizeitgestalter“
Einer der schaurig - schönsten Orte im südlichen Brandenburg. Einst eine Lungenheilstätte ... heute ein Lost Place - vor allem rechts der Straße von Finsterwalde aus kommend.

Aber schaut zunächst in das Fotoalbum, denn Albträume will ich Euch heute Nacht nicht bescheren bei dem, was ich an Hintergrundinformationen zu Tage gefördert habe ...

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Heilstätten Beelitz - Klappe, die Erste

Vor ca. eineinhalb Jahren erzählte mir ein mir sehr nahe stehender Geocacher von Lost Places in Brandenburg und zeigte mir Fotos von den Heilstätten Beelitz ... Kellergewölbe mit Heizkesseln .... einen OP - Saal .... verlassene Säle und baufällige Treppenhäuser.... Räume mit Bettgestellen ...

Wow, ich war begeistert und ein Gedanke setzte sich in meinem Kopf fest : Da MUSS ich hin ....

Heilstätten Beelitz sagte mir schon was. Nur all zu oft hatte ich das blaue Schild mit weißer Schrift über der A 9 in Brandenburg südlich von Potsdam bzw. Berlin gesehen, war jedoch jedes Mal an der Abfahrt vorbei gefahren ... aber ansonsten hatte ich keine Ahnung, was dort einst geheilt wurde ....

Die Fotos hatten mich neugierig gemacht, so dass ich zu recherchieren begann.
Hier alles wieder zu geben würde den Rahmen sprengen, aber zur Geschichte der Heilstätten Beelitz gibt es an dieser Stelle immerhin so viel zu sagen, dass sie um die Jahrhundertwende vom 19. zum 20. Jahrhundert bis hin zu den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts in mehreren Etappen entstanden.

Die Tuberkulose (TBC) griff in dieser Zeit aufgrund der schlechten Lebens- und Wohnbedingungen der Arbeiterschaft sowie der nach heutigen Maßstäben sklavischen Arbeitsbedingungen der auch im Deutschen Reich voranschreitenden Industrialisierung dermaßen um sich, dass die Landesversicherungsanstalt Berlin als Träger der gesetzlichen Rentenversicherung für Arbeiter sich enormen Rentenleistungen ausgesetzt sah.
Um dies zu verhindern, investierte man bei Beelitz in den Bau einer Lungenheilstätte, die schließlich ein Areal in dem Format eines größeren Dorfes mit ca. 200 Hektar und ca 60 Gebäuden umfasste. Sogar ein Bahnhof wurde gebaut.
Dem züchtigen Zeitgeist entsprechend waren Männer und Frauen streng von einander getrennt untergebracht.

Während der Weltkriege diente der Komplex als Lazarett.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde das Gelände samt den Gebäuden von der Roten Armee übernommen und diente bis 1994 als größtes sowjetisches Militärhospital außerhalb der Sowjetunion.

Prominente Patienten beherbergte die Heilstätte: Den damaligen Gefreiten Adolf Hitler im Jahre 1916 und Erich Honecker 1990/91. Allerdings waren diese nicht an TBC erkrankt.

Nachdem das Hospital von den Sowjets aufgegeben wurde, war es in der Folgezeit zunächst sich selbst und dem Verfall überlassen.
Es entwickelte sich zu einem Eldorado der Geocacher, die den Lost Place zu einer ihrer Pilgerstätten machten, ihn mit Achtung behandelten, ja geradezu wie ein Heiligtum, dessen Mysterium es zu erkunden galt.
Möglichst zu mindestens zweit und immer unter Einhaltung strengster Sicherheitsvorkehrungen wegen der möglicherweise tödlichen Unfallgefahr erkundete man die verfallenden Gebäude, deren Mobiliar und Innenleben noch teilweise gut erhalten war. Aus dieser Zeit stammen auch die Fotos, die mir mein Geocacher zeigte.

Recht bald gesellten sich jedoch Nichtsesshafte hinzu und Jugendliche feierten gerne ihre alkohol - und drogengeschwängerten Parties in den verlassenen Gebäuden, zu denen man sich notfalls gewaltsam und zerstörerisch Zugang verschaffte.
Dem Vandalismus war damit im wahrsten Sinne des Wortes Tür und Tor geöffnet und eines Tages kam es zu einem Todesfall, als ein Jugendlicher abstürzte.

Ab da wurde das Gelände verriegelt und verrammelt, so dass es niemand mehr betreten sollte. Nur mit Beziehungen gelangte man noch auf das Gelände.

Dies war aber nicht der einzige mysteriöse Todesfall.

In den Jahren 1989 bis 1991 trieb ein Massenmörder , genannt die "Bestie von Beelitz" oder der "Rosa Riese" sein Unwesen. Höhepunkt der grausigen Morde war der im angrenzenden Wald begangene und zwar an der Ehefrau eines russischen Chefarztes und deren neu geborenem Kind, welches er aus dem Kinderwagen riss und gegen einen Baum schlug, Weitere Details will ich mir an dieser Stelle sparen, um die Nerven der Leser nicht weiter zu strapazieren.

Im Jahre 2008 wurde das Gelände erneut Schauplatz eines brutalen Mordes.
Ein Hobbyfotograf, der sich vor allem mit Hobby - Models hier verabredete, um diese in den verfallenden Räumen zu fotografieren und seine düsteren Fantasien mit ihnen auszuleben.
In einem der Pförtnerhäuser, welche teilweise als Ferienhäuser dienen, wurde er zum Täter. Mit der Handschrift des Massenmörders brachte er sein junges Opfer um, und verging sich anschließend an ihr, so wie der Massenmörder zuvor mit seinen Opfern verfahren war...

Wenn man recherchiert stößt man auf zahlreiche Berichte über paranormale Aktivitäten .oder wie man im Volksmund sagt : Spuk in den Heilstätten Beelitz.
Wenn wundert es, bei den vielen Todesfällen, zu denen es nicht zuletzt auch im Rahmen der Nutzung als Kriegslazarett gekommen ist.

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Heilstätten Beelitz - Klappe, die Zweite

Meine erste reale Begegnung mit dem Lost Place.
Es ist ein kühler Frühherbstabend. Auf dem Weg nach Berlin überlegen wir uns hier von der A 9 abzufahren, denn in einem der vier Pförtnerhäuser ist eine nette Gaststätte. Bis wir nach Berlin herein gefahren sind, ist vielleicht die Küche der meisten Restaurants schon nicht mehr geöffnet.
Wir fahren die recht schmale, kurvige Straße aus Richtung Finsterwalde her kommend durch einen dunklen Forst. Ein Schild begrenzt die zulässige Geschwindigkeit auf 30 km/h. Linker Hand taucht ein beleuchtetes Hotel auf, rechter Hand eine Umfriedung und dann so etwas wie ein größerer Parkplatz an dessen Ende wir unser Fahrzeug abstellen.
Die Fenster der Gaststätte "Zum Pförtnerhaus" sind hell erleuchtet in der ansonsten düsteren , schlecht beleuchteten Gegend. Ein paar schummerige Laternen sorgen für ein Szenario wie in einen Psycho - Thriller.
Im ersten Augenblick kommen wir uns vor wie Brad und Jeanett aus der Rocky Horror Picture Show ( there´s a light ...), aber nachdem wir eingetreten sind, empfängt uns ein freundliches Wirtspaar.
Außer ein paar Einheimischen, die im Nebenraum an der Theke sitzen, sind wir die einzigen Gäste.
Nachdem wir gespeist haben, begeben wir uns noch auf einen abendlichen Verdauungsspaziergang mit dem Hund, der geduldig ausgeharrt hat.

Linker Hand der Straße befinden sich einige renovierte Gebäude aus rotem Backstein, die wieder einer Nutzung zugeführt wurden. Wir laufen in Richtung Bahnhof Beelitz Heilstätten.
Die Nachtluft ist klar und schon sehr kühl. Ab und zu fährt ein Auto vorbei, dessen Scheinwerferlicht die unbeleuchteten Gebäude streift und in ein gespenstisches Licht setzt.

Anschließend gehen wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite die einigen hundert Meter wieder zurück.
Wir sehen ein Schlupfloch in der Umfriedung des Geländes.
Wir wissen, dass man - auch mit Taschenlampe - das Gelände nicht betreten sollte. Schon ein überwachsener, wackeliger Kanaldeckel kann zur tödlichen Gefahr werden.
Der aufkommende Wind bläst uns kalt ins Genick und wirbelt trockenes Laub vor unseren Füßen auf. Selbst der Hund, der sonst so gelassen im Dunkeln seinen abendlichen Gang macht, ist angespannt. Die nach oben gestellte Rute zeigt es an. Unvermittelt bleibt er stehen, schaut zurück, stellt die Ohren und wittert, stellt kurz den "Iro" und blickt in die Dunkelheit. Wir drehen uns um, sehen jedoch keine Menschenseele weit und breit auf der einsamen Landstraße.
Schnell gehen wir weiter und auf direktem Weg zu unserem Fahrzeug....

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Heilstätten Beelitz - Klappe die Dritte

Es ist ein durchwachsener Wintersonntag. Wieder zieht es uns hier her in die Gaststätte zum Pförtnerhaus in Erwartung eines leckeren Mittagessens. Wir erkundigen uns nach Führungen und bekommen bereitwillig Auskunft von dem freundlichen Wirt, der uns auch ein paar Bildbände mit Fotos der Heilstätten zur Ansicht an den Tisch bringt.

Anschließend durchstreifen wir das parkartige Gelände auf der gegenüberliegenden Straßenseite und passieren dabei ein weiteres Pförtnerhaus,
welches als Ferienhaus angeboten wird ... Moment, da war doch was ....

Vorbei gehend an verlassenen Gebäuden finden wir sogar eine Hinterlassenschaft der Sowjets - ein Schild über einem Eingang . Leider können wir die kyrillische Schrift nicht entziffern, aber es scheint sich um Öffnungszeiten von was auch immer zu handeln, wie wir anhand der Zahlen erkennen können.

Mit Beziehungen kann man aber auch einen Blick auf das "verbotene" Gelände werfen.
Ich bin mutig und werfe einen Blick in eines der Gebäude, dessen Eingangstür auf dem Boden liegt, so dass ich zunächst vorsichtig darüber balancieren muss ... vorsichtig ... Schritt für Schritt ... im Inneren des Gebäudes ist es merklich kühler, ein eisiger Luftzug weht durch den Gang ... ich höre ein Knarren ... ich höre ein pochen .... noch ein pochen ... dann ein zartes Klirren, wie von herunterfallendem Glas . Ich werde das Gefühl nicht los, an diesem Ort nicht allein zu sein.
Mein Herz schlägt bis zum Hals - ich beruhige mich damit, dass das verlassene Gebäude schließlich allmählich zerfällt und da kann es schon das eine oder andere Geräusch geben ... Am liebsten will ich umdrehen und schnell heraus rennen, aber ich hatte mir ganz fest vorgenommen ein paar Fotos vom Inneren zu schießen ... ich kann vor Aufregung kaum die Kamera still halten und nach ein paar Versuchen habe ich dann endlich zwei ... drei brauchbare Fotos .
Leider haben Vandalen alles zerstört, was nicht nied - und nagelfest ist.
Vorsichtig begebe ich mich begleitet von weiteren merkwürdigen Geräuschen wieder hinaus, wo mein Geocacher grinsend und der Hund - sich mächtig über sein Frauchen freuend - mich wieder erwarten ....

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Heilstätten Beelitz - Klappe, die Vierte

Auf dem Weg gemeinsam mit meiner Tochter nach Berlin kommen wir auf das Thema Heilstätten Beelitz.
Neugierig, aber auch hungrig nutzen wir die Gelegenheit, um hier von der A 9 abzufahren.

" Mutter 30 - in Irland hätten die hier jetzt "dead slow" auf die Straße gepinselt" Ich weiß, dass ich hier langsam fahren muss; die Straße ist kurvig. Es ist schon dunkel und so ist außer der Umfriedung nicht viel zu sehen.

In Höhe der Gaststätte zum Pförtnerhaus biege ich nach links ab in einen Weg, um meiner Tochter im Licht der Scheinwerfer ein paar alte Gebäude zu zeigen.
"Blend mal auf - oh wow, das ist ja krass !", meint sie beim Anblick der alten Backsteingebäude.

Ich wende, fahre zurück, vorbei an dem als Ferienhaus angebotenen Pförtnerhaus.
"Mutter, ist das das besagte wo ... du weißt schon ...." "Kind ich weiß es nicht ... vielleicht ... es ist genau gegenüber dem Haupttor zu dem Gelände mit den verfallenen Gebäuden .

Wir parken gegenüber ein paar Schritte entfernt von der Gaststätte und steigen aus. An der Bushaltestelle steht ein Mann, der leise vor sich hin pfeifft.
"Ich pfeiffe auch immer wenn ich Angst hab", meint meine Große hämisch grinsend zu mir.
"Mutter", meldet sich meine Brut mit aufgeregter Stimme . "Sind hinter dem Tor verfallene Gebäude ?" "Ja, antworte ich. Ich hole mal eine starke Taschenlampe aus dem Kofferraum, dann kann ich dir ein zwei Gebäude zeigen".
Wir laufen bis zu dem Tor, an dem ein Schild hängt "Betreten verboten - Lebensgefahr". Ich leuchte mit der Meglite in die Dunkelheit. Gespenstisches Licht erleuchtet die verfallenden Gebäude. "Wow , das ist der absolute Wahnsinn".

Wir gehen hinein, bestellen etwas zu essen und zu trinken. Der Wirt bringt uns auf Wunsch wieder ein Buch über die Heilstätten, in welchem wir interessiert blättern bis serviert wird. Wir lassen es uns schmecken.

Gerne wären wir noch sitzen geblieben, aber meine Tochter ist etwas unruhig, weil sie nicht wusste, bis wann sie im Hotel einchecken kann.
Meine Tochter ging noch austreten, während ich die Zeit nutzte, um die Autoschlüssel aus der Handtasche zu nehmen .... aber wo waren bloß die Autoschlüssel hin ... Ich durchsuchte die Fächer ... nichts ... ich durchsuchte die Fächer noch einmal ... vergeblich ....hm, ob meine Tochter sie an sich genommen hatte ...
Als sie zurück kam fragte ich sie nach den Schlüsseln. "Nö, aber du warst doch noch mal kurz am Auto, um die Taschenlampe wieder rein zu legen .. vielleicht hast du den Schlüssel vor dem Gebäude verloren."

Ich fühlte wieder in den Jackentaschen, schaute nochmal in die Handtasche .... es traf mich wie ein Blitz .... sie lagen ganz oben auf !
Ich ließ mir nichts anmerken, aber wurde den Gedanken nicht los, dass es ....

Ob es dort spukt ?
Das solltest du selbst herausfinden. Es sei aber ausdrücklich davor gewarnt, dass umzäunte Gelände auf der rechten Straßenseite aus Richtung Finsterwalde auf eigene Faust erkunden zu wollen, zu vielfältig sind die Gefahren auf dem verwahrlosten Gelände und in den teils baufälligen Gebäuden .

Führungen werden angeboten.
Uns wurde ein Mottenausflug in die Beelitzer Heilstätten mit Frau Irene Krause angeboten. Sie ist Gästeführerin, zertizifiert durch die IHK Potsdam.
Kontaktdaten
www.irenekrause.de
Tel. 033204 /61626
Mobil 0160/ 2233328
Sie bietet außerdem Führungen in Beelitz und Potsdam an.
Ich empfehle nachzufragen, wann die nächste Führung angeboten wird.
Hier findest du aber auch die nächsten Termine:
https://sites.google.com/site/beelitzheilstaetten/fuehrungen
Der Preis beträgt ca. 5 € pro Person. Voranmeldung erforderlich. Treffpunkt ist Bahnhof Beelitz - Heilstätten

Gestoßen bin ich weiter auf:
www.go2know.de
Dort kostet die Führung allerdings ca. 40 €.


Update November 2014:

Mehr zu Lost Places findet man jetzt im Forum:

https://www.golocal.de/forum/lost-places-Zi/

bestätigt durch Community

Ausgezeichnete Bewertung

Der Beitrag wurde zuletzt geändert


Ausgeblendete 41 Kommentare anzeigen
Kulturbeauftragte du hast mich neugierig gemacht, warum nicht mehr, ich kenne es von die anders! Bitte wenigstens um ein PN darüber, sonst bist du nicht so zimperlich!
Nike Geduld meine Lieben, die gr(a)uselige Gute - Nacht - Geschichte folgt noch, aber nicht mehr heute .... ;-)
Heli Ich ahne was kommt..... zieht Euch warm an :-)))))
@ Nike, mach es Nerven schonend :-))
Nike So, hier ist sie, die Gute - Nacht - Geschichte für die geschätzten Spätleser. Ich wünsche viel Spaß.

Bei Albträumen und Nebenwirkungen schlagen sie ihren Arzt oder Apotheker ;-)
Darling 234NCM Na, dann danke ich schön für die kommenden Nächte. Gib mir doch noch mal Deine Telefon-Nummer, damit ich jemandem etwas vorjammern kann. ;-)
Nike Hihi, ich muss zur Geisterstunde noch mal aus dem Haus, um jemanden abzuholen ....
ThorgeFährlich Ohne jetzt deinen kompletten Bericht gelesen zu haben, kenne ich mich in der Geschichte der Beelitzer Heilstätten ein wenig aus...vor allem, was das Paranormale angeht. Und neeh, ich hab keinen Knall, das ist pures Interesse an der Thematik, die auf entsprechenden Erfahrungen aufbaut. :)

Vielen Dank für den/die tollen Bericht/-e und die Fotos. Extrem cool!!
Tikae Gruuuuuuuuusel !!!!!
Bloss gut , das ich es gestern Abend nicht mehr entdeckt habe .
Aber in alten Gebäuden zu schnökern ....das finde ich auch spannend :-)))
Blattlaus Schließe mich Novae an, ganz toll, ich liebe solche Geisterhäuser, schade, so weit von mir entfernt, da würde ich mich auch mal gerne gruseln.
Untitled Wow! Toll erzählte Geschichte! Und auch die Fotos dazu haben es in sich! Glückwunsch zum mehr als verdienten Daumen und vermutlich zur BdW ;-))
Sedina Eine passende Behausung für den Woiwoden
Vlad III. Draculea - und ein Daumen, den ich hier eher in blutrot erwartet hätte.
Glückwunsch, besonders dafür, dass Du mutiger als Dein Hund bist :-)))
Heli Boah, das ist der Hammer !! Glückwunsch zum Daumen wäre zu wenig !! Ich schick Dir noch mindestens drei Daumen, die Farbe kannst Du Dir aussuchen !! :-))
Erstklassig !
Ästhet wow, ganz nach meinem Gusto,

Edgar Wallace' Nervenheilanstalt?
Hitchcocks Motel?
Ein bisschen Twin Peaks und
eine Prise Davos - Zauberberg - Thomas Mann?
und am schaurigsten vervollkommnet durch einen Hauch von Guido Knob - History

Kompliment! Wann geschieht der nächste Mord?
Knarrt da nicht die Tür, ich sehe im schimmernden Licht einen Gewehrlauf.... schreib weiter, bitte ;)
Nike Wow, eine so große Resonanz habe ich nicht erwartet. Ich danke für´s Lesen, Liken und Kommentieren und die Ergänzung des Fotoalbums sowie last, but not least den Grünen Daumen ! :-))
Einen schönen Restsonntag allerseits!
Kulturbeauftragte Der Namen der Straße, die du erwähnt hast passt, wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge: Finsterwalde ;-) Ich stimme einigen Leuten zu, dass es mehr verdient als den kleinen Däumling... Doch erstmals Glückwunsch dazu!
Nike Vielen Dank liebe Kulturbeauftragte, aber ihr macht mich wirklich verlegen.
Interessante Plätze, zu denen natürlich auch Lost Places gehören, sind meine kleine Leidenschaft und ehrlich gesagt schreibe ich viel lieber darüber als über Restaurants, Hotels und sonstige Dienstleistungen.
Nike @ Thorge Ich habe mich früher auch viel mit Parapsychologie und Paranormalen Erscheinungen befasst, weil ich selbst Erlebnisse hatte, die mich darin bestärkt haben, dass es da etwas geben muss ..... Ich bin auch der Überzeugung, dass es Menschen gibt, die dafür eine "Antenne" haben, also solche Erscheinungen wahrnehmen können, während es andere Menschen gibt, , bei denen das eben nicht der Fall ist.
Ein Erlebnis hat mich nie wieder los gelassen, welches ich als
Kind hatte. Als ich Abends im elterlichen Treppenhaus den Lichtschalter betätigen wollte, um hinter mir das Licht aus zu machen, drehte ich mich nochmals zur Treppe um, die ich zuvor hinaufgestiegen war. Für eine Sekunde sah ich meinen verstorbenen Urgroßvater auf der Treppenbiegung stehen, der mich anschaute. Mein Gott haben mir da die Knie geschlottert. Das klingt total verrückt, aber ich habe das nie vergessen können. Ich weiß gar nicht mehr wie lange meine Ängste mich damals begleitet haben.
Heute weiß ich, dass das vielleicht unheimlich, aber im Grunde genommen nichts Schlimmes war.
bb-dd Respekt, liebe Nike-das ist wirklich eine grandiose Bewertung!
Habe mir letztes Jahr in Berlin Fotos von diesem phantastischen Ort gekauft-unheimlich und beklemmend, trotzdem schön. Wieviel Elend diese Räume schon gesehen haben, mag ich mir gar nicht vorstellen.
Umso unverständlicher, daß natürlich auch hier die Vandalen randalieren und mit Spraydosen rumhantieren. Wie abgestumpft und respektlos kann man eigentlich sein?
Nike @ bb-dd Vielen Dank für die Wertschätzung meiner Bewertung. Ja, es ist eine Schande, was alles demoliert worden ist. Selbst die Glasdächer der OP - Säle sind Demoliert. Ich habe Bilder von unversehrten Räumen gesehen wie z. B. dem Hörsaal und spätere Bilder, auf denen alles ramponiert war :(((
Schalotte Klasse Beitrag und zudem sehr interessant. Danke auch für die Bilder dazu. Gratulation zum grünen Daumen!
eknarf49 Nachträglich herzlichen Glückwunsch zum GD.

Der Bericht ist wirklich beeindruckend, manchmal auch ein wenig unheimlich. Ich musste an verschiedene Filme denken, die thematisch mit ähnlichen Stätten verbunden sind.
Danke für den bestimmt sehr arbeitsintensiven Beitrag und die
stimmungsvollen Fotos.
Nike Ich dachte der link hilft, aber wahrscheinlich hast du noch nicht genügend Beiträge, um da hin zu gelangen.
Nike Mal schauen, welche paranomalen Aktivitäten es dort künftig geben wird, nachdem man einen Teil des Geländes nun mit einem Baumkronenpfad überbaut hat.
Meinen Innenaufnahmen habe ich herausgenommen, um Datenklau zu vermeiden, denn die werden so nicht mehr möglich sein. Ich bitte um Verständnis. Für diejenigen, die sich dafür interessieren, gibt es aber Bildbände dazu zu kaufen.

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