Bewertung von Axel Schaden genannt Richter zu Flughafen Berlin-Tegel (TXL)

1

Bewertung zu Flughafen Berlin-Tegel (TXL)

Axel Schaden genannt Richter
Es war wieder das Erlebnis der negativen Art, als wir am 14.09.2018 aus Riga hier wieder in der "Weltstadt" gelandet sind. Die Maschine landete pünktlich gegen 18.55 Uhr.
Um 19.45 Uhr standen wir noch immer am Gepäckförderband, als das sich dann doch endlich in Bewegung setzte.
Wenn hier Berlingäste aus aller Welt eintreffen, kann man sich als Berliner nur kleinlaut schämen.

Der Beitrag wurde zuletzt geändert


Zorromieter Als wir 2009 über Orly geflogen sind hat es auch gedauert bis die Koffer aus dem Keller hoch kamen.2006 in Stuttgart Hat der Flug nur 1/3 der Gesamtzeit ausgemacht und dann die langen Wege überall,da ist Tegel schon gut konstruiert worden.Aber halt zu einer Zeit wo man nie mit den Heutigen Kundenzahlen gerechnet hat.Und die Zahlreichen Erweiterungen und Umbauten machten die Sache nicht einfacher.Ich kenne Leute die dort gearbeitet haben.Man hat mit dem Neubau in Schönefeld spekuliert und Investitionen zurück gehalten und die Technik nur gerade so am laufen gehalten.Nur das nötigste und mehr nicht, das ist was sich irgendwann dann auch rächt.Auch Personell wird hier immer auf Sparflamme gefahren.Da sollten dann die Probleme niemand wundern.
Dazu kommt das alle so billig wie möglich fliegen wollen,was die Gesellschaften dazu zwingt die Kosten überall zu drücken, auch zu lasten der Flughäfen und so dreht sich die Spirale für alle Beteiligten bergab. Am ende merkt es dann auch der Kunde.Letztendlich haben wir es dann doch alle selber in der Hand bzw verursacht.Die einen wollen so wenig wie möglich ausgeben und die anderen wollen so viel wie möglich verdienen.Beides geht aber irgendwann nicht mehr. Einer muss verlieren auf die eine oder andere Art.
Aber wirklich schämen muss man sich eigentlich für den immer noch nicht fertigen BER und seine bisherige Geschichte !
Und wem der Flughafen nicht passt kann ja gerne mit dem Zug kommen.
Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
Axel Schaden genannt Richter Die genannten Argumente will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber wenn ich mich im Ausland befinde, habe ich immer wieder den Eindruck, dass dort alles besser funktioniert als hier in Deutschland und insbesondere in Berlin.
Der Service, der dem Brger in den baltischen Republiken zu gute kommt, ist da weiter als bei uns. Als Beispiel ist hier in Deutschland die mangelhafte Infrastruktur des Internets bzw des Mobilfunks zu nennen.
In Estland auf dem platten Land weit ab der Ballungsrume erhalte ich 4G, also LTS.
Um noch auf den letzten Satz von Zorromieter zurckzukommen: Unsere DB ist international ja nun auch keine Koryphe.
Ich benutze gern den Begriff "Servicewste Deutschland".
Schroeder Ich fliege relativ häufig innerhalb Europas.
Über fast jeden Flughafen, ob Paris, Rom, Lissabon, Frankfurt, London oder Athen könnte ich epische Berichte über mangelnden Service, lange Wartezeiten, Null-Informations-Politik oder einfach nicht erbrachte Leistungen erzählen. (Ich fliege nur Linie)
Das ist kein Problem von Berlin, sondern von zu vielen Flugzeugen auf zu kleinen Flughäfen mit zu vielen Menschen...
opavati® Tegel war 1971 das modernste Konzept, das non plus ultra ....
Damals ging es um die Anbindung einer relativ kleinen Insel an die Welt. Die Situation hat sich geändert und Tegel kollabiert nicht ständig, was das Konzept von damals trefflich bestätigt.