Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide in Berlin - Niederschönhausen

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Bewertungen zu Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

Deine Erfahrungen mit Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide


5

Bewertung zu Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide

spreesurfer
Hallo liebe Leser!!!

Da grubmard hier bereits alles zur Historie geschrieben hat schreibe ich einfach meinen Eindruck vor Ort. Der Ort dort ist ein ganz und gar ruhiger und auch mystischer Ort an deren Ruhe und Weite man bei kaltem Winterwetter mit Schnee als ich am Abend vor Sonnenuntergang dort war die russische Seele so richtig nachempfinden oder besser spüren kann!!!

Ich habe selber Russische Vorfahren und bin quasi selber ein Halbrusse, und das ist auch der Grund, warum mich... weiterlesen
Russische Orte immer sehr anziehen!!! Man seiht dort bei Schnee und im Abendlicht einige mystische Lichtreflexionen wie zum Beispiel da die roten Fackeln in der roten Abendsonne wie von allein erleuchten!!!

Die Sonne spiegelt sich da auch in den rötlichen Natursteinplatten und wenn man gegen die Sonne schaut, sind auch die Gußeisenschalen mit den Fackeln sehr mystisch. Darüberhinaus ist dort der größte Obelisk in Berlin. Ein Obelisk gilt in der Esoterik als Kraftort und ist auch seit Jahrhunderten eines der zentralen Freimaurersymbole!!!! Interessant für mich, der alle drei Freimaurerlogen Berlins auch von innen her kennt!!! Offenbar gab es bei den Sowjets auch Freimaurer, sonst wäre das Ehrenmal wohl nie So erbaut worden!!!!

Man kann dort mit dem Bus hinfahren, er hält alle 20 Minuten direkt davor und fährt ab Pankow.

Euer Spreesurfer im Winter von einem Mystery-Ort!!! :o :)

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Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide in Berlin
Fackel am ...
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Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide in Berlin
Der Eingang ...
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Sowjetisches Ehrenmal Schönholzer Heide in Berlin
Ehrenkränze ...

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grubmard
Das sowjetische Ehrenmal in der Schönholzer Heide, im Stadtbezirk Pankow gelegen, ist eines von 3 großen sowjetischen Ehrenmalen in Berlin: Treptower Park, Tiergarten und Schönholzer Heide. Allen Ehrenmalen ist gemein, daß sie nicht nur Denkmal sondern auch Kriegsgräberstätte für zehntausende sowjetische Kriegstote der Schlacht um Berlin sind.

Wegen seiner dezentralen Lage im Norden der Stadt ist das Ehrenmal Schönholz nicht ganz so im Fokus der Öffentlichkeit wie die anderen beiden Ehrenmale.... weiterlesen
Dabei ist der sowjetische Soldatenfriedhof mit den hier beigesetzten 13.200 gefallenen Militärangehörigen der größte Soldatenfriedhof der Stadt.

In der Schlacht um Berlin von März bis Mai 1945 fielen ca. 173.000 Soldaten (Rote Armee über 78.000 Mann, polnische Armee ca. 3.000 Mann, deutsche Wehrmacht ca. 92.000 Mann). Die zunächst oft dezentral bestatteten Angehörigen der Roten Armee (im Garten meiner Großeltern in Karlshorst hatte man z.B. 2 Gefallene begraben) wurden nach und nach auf zentrale Soldatenfriedhöfe umgebettet. Einer dieser zentralen Soldatenfriedhöfe wurde auf dem Gelände der Schönholzer Heide in Pankow angelegt, wo sich vor dem Krieg ua. der Vergnügungspark „Traumland“ und im Krieg ein Zwangsarbeiterlager befand.

Mit dem Bau des Ehrenmals Schönholzer Heide im nordwestlichen Teil des Parks auf einer Fläche von 27.500 m² wurde im Mai 1947 begonnen. Eine Gruppe sowjetischer Architekten und Bildhauer (K. Solowjew, M. Belarnzew, W. Koroljew, I. Perschudtschew) schufen Ehrenmal und Soldatenfriedhof. Im November 1949 fand die Einweihung des Ehrenmals mit militärischem Zeremoniell und in Anwesenheit von Vertretern der gerade gegründeten DDR statt. Auch später wurden von der DDR im Ehrenmal Schönholz zahlreiche Kundgebungen, Aufmärsche und Veranstaltungen (meist zum 8. Mai, dem in der DDR sogenannten „Tag der Befreiung“ / Tag der deutschen Kapitulation) durchgeführt.

Zum zentralen Innenbereich des Ehrenmals führen mehrere Lindenalleen. Das Ehrenmal ist von einer Mauer umgeben, auf der 100 Tafeln angebracht sind, auf denen die Namen, Geburtsjahre und Dienstgrade von über 2600 identifizierten gefallenen Rotarmisten verzeichnet sind. Durch das Hauptportal aus zwei Granitpfeilern mit bronzenen Großreliefs gelangt man in den Innenraum des Ehrenmals. Im Zentrum befindet sich eine Großplastik, die „Mutter Heimat“ darstellend, dahinter erhebt sich ein 33,5 m hoher Obelisk. Rechts und links des Weges befinden sich je 8 Grabkammern, in denen 1.182 gefallene Soldaten beigesetzt wurden.

Der Obelisk steht auf einer Ehrenhalle, in deren Gruft 2 sowjetische Oberste bestattet sind. Am Sockel aus schwarzem Porphyr, auf dem der Obelisk steht, sind 42 Tafeln mit den Namen gefallener Offiziere der Roten Armee angebracht. Hinter dem Obelisken steht ein weiterer Gedenkstein, der an die in deutschen KZ’s umgekommenen Sowjetbürger erinnert.

Entsprechend ihren Verpflichtungen aus dem deutsch-russischen Vertrag über den Erhalt sowjetischer Ehrenmale und Soldatenfriedhöfe in Deutschland, wurde das Ehrenmal Schönholzer Heide von 2011 bis 2013 im Auftrag der Bundesregierung umfassend restauriert, saniert und renoviert und ist seit August 2013 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Trotz des Parkcharakters der Anlage sollte man bei einem Besuch nie vergessen, daß man sich auf einem riesigen Soldatenfriedhof befindet.

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