Bewertungen zu Jüdisches Museum Berlin

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Das jüdische Museum sollte man sich definitiv ansehen! Bereits die Architektur von außen ist absolut sehenswert. Im Inneren gibt es eine wunderbare. Ausstellung die auch mit visuellen und akustischen Signalen arbeitet. Es gibt sehr viele wissenswerte Informationen und aich ohne Audioguide kommt man gut zurecht. Besonders der Außenbereich und der Turm sind eindrucksvoll.

Das Jüdische Museum befindet sich in einem architektonisch sehr ansprechendem Gebäude, die Ausstellung selbst ist ebenfalls sehr ansprechend und Umfangreich. Es ist sowohl die Geschichte der jüdischen Gemeinschaft in Berlin wie auch der Holocaust dokumentiert. Der Eintrittspreis von 8€ bzw. 3€ ist angemessen.

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Zunächst ist das Gebäude an sich wirklich sehenswert. Die Architektur ist wirklich beeindruckend und ein Besuch ist schon allein deswegen sehr zum empfehlen. Die Ausstellung ist sehr umfangreich und gibt einen interessanten Einblick in die Geschichte der jüdischen Gemeinde. Auch über das Thema des Holocausts hinaus. Meiner Meinung nach ein absolutes Muss bei einem Berlinbesuch.

Hier hat mich vor allem die einzigartige, zickzackförmige Architektur beeindruckt. Auch vermittelte mir das Museum sehr gut die gesamte jüdische Geschiche, d.h. nicht nur der Holocaust ist das Thema, sondern allgemein das Judentum von der Antike bis zur heutigen Zeit. Das Museum bietet viele Informationen, die auf multimediale Weise vermittelt werden. Leider hatte ich zu wenig Zeit eingeplant und man sollte sich am besten mindestens 3 Stunden Zeit nehmen oder noch besser einen ganzen Tag, um möglichst viel gesehen und erfahren zu haben. Dabei ist dann auch ganz gut, dass es ein Restaurant gibt, damit man in dem Museum auch länger verweilen kann.

Jüdisches Museum Berlin.

Alleine der Blitzförmige Bau von Daniel Libeskind ist großartig und einen Ausflug wert.
Das Museum finde ich persönlich großartig, weil es etwas ganz anders ist, als eine große Ansammlung und Zusammentragung von traurigen Erinnerungen. Das Museum lässt eigene Erfahrungen und Gefühlen zu und schafft neue Ansatzpunkte. Die Preise sind mit 8€ Regulär und 3€ Ermäßigt echt human und gerechtfertigt.

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19.02.2015

Überall findet man, wenn man genau hinschaut, Spuren Jüdischen Lebens und Jüdischer Kultur . Wie ein keimendes Samenkorn ... zart ... verletzlich .... wieder oder noch ? Synagogen, Friedhöfe, aber auch Stolpersteine, die die Namen während des Nationalsozialismus deportierter und ermordeter Juden nennen.

Nirgendwo aber als in diesem größten Jüdischen Museum Europas findet man eine so detailreiche und interessante Darstellung der Jüdischen Geschichte in Deutschland, wie hier.... weiterlesen
Dabei geht es nicht nur um Diskriminierung, Verfolgung und den Holocaust, sondern um die jüdische Kultur, ihre Sitten, Bräuche, berühmte Persönlichkeiten und die Entwicklung der jüdischen Gesellschaft in Deutschland über mehr als ein Jahrtausend und die verschiedenen Epochen.

Kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde im Jahre 1933 das erste Jüdische Museum in Berlin eröffnet. Im Jahre 1938 wurde es durch die Gestapo geschlossen.
Erstmals in 1971 öffnete in Berlin wieder ein Jüdisches Museum.
Im Jahre 2001 wurde es an dieser Stelle eröffnet.

Um es vorweg zu nehmen: Der Besuch dieses Museums ist absolut empfehlenswert. Der recht hoch erscheinende Eintrittspreis von 8 € pro erwachsener Person ist aber mehr als angemessen.

Das Museum befindet sich in zwei unterirdisch verbundenen Gebäuden und zwar dem barocken Altbau des Kollegienhauses von 1735 und dem modernen Bau nach einem Entwurf des US - amerikanischen Architekten Daniel Libeskind. Es würde den Rahmen der Bewertung sprengen, die äußere und innere Architektur hier im Detail zu beschreiben. Ich verweise insoweit auf meine Fotostrecke, die lediglich den Versuch darstellt, die großartige und außergewöhnliche Symbiose von Architektur und Ausstellung abzubilden.

An einem Sonntag nahmen wir uns vor, in Berlin einen Tag der Jüdischen Kultur zu widmen und einige Plätze mit Bezug darauf zu besuchen, darunter das Museum, dessen architektonisch ungewöhnliche Form des Libeskind - Baus mich schon von außen faszinierte und mich auf das Innere neugierig machte.

Die Sicherheitsvorkehrungen im Eingangsbereich waren sehr streng, vergleichbar denen an einem Flughafen.

Den Übergang vom Eingangsgebäude zum Libeskind - Bau, in welchem sich u. a. die Dauerausstellung befindet, bildet eine steile in die Tiefe des Gebäudes führende Treppe.

Unten angelangt, befindet man sich auf der Achse der Kontinuität, die als ansteigender Gang verläuft und in eine ebenso steile Treppe zur Dauerausstellung mündet. Es gibt natürlich auch Fahrstühle, so dass das Museum barrierefrei ist.

Rechts von der Achse der Kontinuität zweigt zunächst das Rafael Roth Learning Center ab, in welchem ein breites Medienangebot während unseres Besuchs einige Jugendliche dazu einlud, sich näher mit der jüdischen Kultur zu befassen.

Alsbald trafen wir auf die kreuzende Achse des Exils mit dem Garten des Exils, der gestalterisch an das Holocaust - Mahnmal in der Nähe des Brandenburger Tors erinnert.

Noch ein Stück weiter kreuzte die Achse des Holocaust.
Zu den in Schaufenstern ausgestellten Gegenständen, die sich einst im Eigentum teils ermordeter Menschen jüdischen Glaubens befanden, wird jeweils das Schicksal des Betroffenen erzählt.
Unsere Ergriffenheit hierüber wich jäh kalten Schauern und Bedrückung als wir durch eine Metalltür den Holocaust - Turm betraten. Eiseskälte schlug uns entgegen. Der Blick nach oben offenbarte eine mächtige Höhe. Die Dunkelheit verursacht in uns ein extrem beklemmendes Gefühl.

Wir gingen zurück und alsbald eine Treppe hinauf, auf deren halber Höhe die Eric F. Ross Galerie und Leerstelle (mit doppel - e) des Gedenkens abzweigt.
In einem Vorraum befindet sich eine Installation . Ein Schreibroboter beschriftet derzeit eine riesige Tora - Rolle, Buchstabe für Buchstabe in hebräischer Schrift.

In der Leerstelle des Gedenkens betraten wir die Installation "Schalechet" (Gefallenes Laub) des israelischen Künstlers Menashe Kadishman.

Wir treten zaghaft auf die Gesichter - unendlich viele große und kleine Gesichter mit aufgerissenen Mündern aus Metall, die sich auch aufheben und an anderer Stelle wieder ablegen lassen . Wir laufen umher . Ein unangenehm schrilles metallisches Geräusch, welches in dem ebenfalls hohen Turm schaurig schallt, dringt in der ansonsten herrschenden Totenstille unangenehm in unsere Ohren.

Wären wir auch auf die Gesichter getreten, wenn sie nicht aus Metall, sondern aus Fotografien bestehen würden oder wenn sie gar aus Fleisch und Blut wären ? Hätten wir dann auf ihnen herumgetrampelt? Es ist ein Experiment mit unserer Psyche ...

Nachdenklich verlassen wir den Raum, nicht ohne den Anblick mit der Kamera festgehalten zu haben.

Fast erleichtert betreten wir ein weiteres Stockwerk höher wissensdurstig die Dauerausstellung, beginnend mit der Welt von Aschkenas 950 - 1500 als auf dem Gebiet des heutigen Deutschland blühende jüdische Gemeinden entstanden.

Es reiht sich sodann Abteilung um Abteilung aneinander: Frauenleben 1646 - 1724 : die ältesten erhaltenen Erinnerungen der Jüdin Glikl bas Juda Leib, Glaubenssachen, Stadt , Land und Hof 1500 - 1800 : Das Leben der Juden auf dem Lande und bei Hofe, Moses Mendelsohn und die Aufklärung 1750 -1800, Tradition und Wandel, Familienleben 1850 - 1933, Deutsche und Juden zugleich 1800 - 1914, Modernes Judentum 1800 - 1933, Berlin 1890 - 1933, Ost und West 1900 - 1933, gefährdete Gleichberechtigung 1914 - 1933, eine Kinderinsel : eine Ausstellung für Kinder, Nationalsozialismus 1933 - 1945 sowie Gegenwart 1945 - heute.

Habe ich etwas vergessen?

Die meisten Besucher findet man in dem Bereich in dem das Schicksal der Juden während der Zeit des Nationalsozialismus dargestellt und dokumentiert wird.

Zu oft habe ich mich jedoch schon mit dieser Zeit beschäftigt, so dass es für mich persönlich nicht unbedingt der interessanteste Teil der Dauerausstellung ist. In anderen Ausstellungsbereichen kann ich viel mehr Interessantes und für mich Neues mitnehmen.

Nach ca. 2 - 3 Stunden haben wir unseren Rundgang beendet und tauchen aus der Welt der jüdischen Geschichte zu tiefst beeindruckt und mit höchster Achtung vor der Jüdischen Kultur wieder in die heutige Zeit ein.

Es ist ein sonniger, aber eisig kalter, windiger Wintertag.
Ein Tag, den viele Juden in Deutschland hätten genießen können, wenn sie ihn im Alter hätten erleben dürfen, wären sie nicht Opfer des Holocaust geworden.

Als wir draußen so durch die frühlingshafte Sonne spazieren, kommt mir ein Gedanke an einen ganz besonderen Menschen, ein jüdisches Mädchen, dessen Schicksal symbolisch für unzählige jüdische Kinder und Jugendliche steht .... es gibt in Berlin einen Ort, der ihrer gedenkt, an dem man in ihre Welt eintreten kann .... zügig begaben wir zum Auto und fuhren zur Rosenthaler Straße. Dort suchten wir nach der Hausnummer 39 ....

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Aktualisierung am Ende!

Vor einigen Tagen war ich zum ersten Mal abends zu einer Veranstaltung im Jüdischen Museum. Dafür gibt es im Obergeschoss einen großen Saal mit kompletter Veranstaltungstechnik, u.a. einer sehr guten Tonanlage. Es war gerappelt voll. Meine Begleitung hat allerdings die unangenehme Entdeckung machen müssen, dass die Toiletten ganz unten im Gebäude sind, also tapfer wieder die Treppen runter - und vor allem rauf! Es gibt zwar einen Fahrstuhl, aber der ist bedächtig und... weiterlesen
gibt dem Fahrgast Zeit, die Eindrücke der Außenwelt kontemplativ einzuordnen. Wenn dann noch etwa 200 ältere Menschen einer Verastaltung zustreben, ist es viel befriedigender, die eigenen Füße zu strapazieren.

Zurück zur Veranstaltung: Es war eine szenische Lesung mit Musik. Das war wirklich wunderbar, eine tolle Schauspielerin las die illustrierten Briefe (wurden gleichzeitig auf eine Leinwand gebeamt) eines Vaters an seine Tochter vor, die in Holland vor den Nazis versteckt den Krieg überlebte. Dieses Mädchen ist heute eine alte Frau und war am Ende mit auf der Bühne. Sehr berührend!

Die Musik wurde gut integriert und war auch akustisch nicht überwältigend, passte gut zu der Sprechstimme. Also auch hier Lob für die Saaltechnik. Hinten war Platz für ein Getränke-Buffet und Bistro-Tische. Alles sehr geräumig und angenehm. Leider wie fast überall zu warm für meinen Geschmack...

Der Punktabzug bezieht sich auf die Toilettensituation, die ggf. zum Problem werden könnte.

Auch vor dieser Veranstaltung für angemeldete Gäste wurden übrigens die Personen- und Gepäckkontrollen durchgeführt.

Fazit: Ein besuchenswerter Ort nicht nur für Museumsbesuch. Schaut mal ins Programm, es gibt immer mal lohnenswerte Veranstaltungen dort!

Aktualisierung: Gerade eröffnet wurde die Sonderausstellung: '"Haut ab! Haltungen zur rituellen Beschneidung." Nackte Männer verschiedener Religionen und Ethnien empfangen den Besucher, allen fehlt ein kleines Stückchen Haut. Die öffentliche Meinung hat schon emotional auf das Plakat reagiert: Eine halb geschälte Banane auf schwarzem Grund. Interessant und einen Besuch wert!

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Ein muss für jeden Berlin Besuch.
Der Turm war am beeindruckendsten. Hier verliert man total das Zeitgefühl und glaubt schon sehr lange darin zu sein. Nach zwei Minuten war ich wieder draußen. Ich fand es gut, dass man viele Informationen bekommen hat und einen Einblick, von dem man so nicht wusste.
Das Museum ist zuweilen sehr modern und doch nah an den überlebenden Zeitzeugen des Holocaust und deren Erfahrungen im Dritten Reich.
Ich habe mich geschämt, deutsche zu sein.

Nach meinem ersten Besuch, kamen selbst nach einem halben Jahr immer wieder Erinnerungen hoch.
Klarinetten Musik, fröhliche Menschen und immer wieder der Geruch von dem Gebäck.
Im Turm war ich beim ersten Mal eine gefühlte Ewigkeit, aber ich traute mich nicht, mich dort hin zu legen. Zu beklemmend wirkten die ganzen Steine.
Eine Frau fragte mich dann, warum ich dort hocken könnte, aber das Liegen nicht klappt?
Ich traf sich einige Zeit später, als ich in dem Engen Hof auf dem Boden lag, sie... weiterlesen
kam herein und begann zu singen.
Sehr traurig hörte es sich an, aber mit einem gewissen Stolz.

Später im Café wurde es noch ein später Nachmittag.
Nur weil ich einen Steinkreis hab, kann ich doch nicht verlangen, dass auch andere Menschen meinen Weg gehen, es reicht vollkommen, dass sie in sich ankommen, oder sonst vielleicht an einem Ort, damit dieses Lächeln in ihr Gesicht kommen kann.

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Das Jüdische Museum gehört auf jeden Fall zu den Juwelen der Berliner Museenszene! Zum einen ist der Bau unglaublich interessant, zum anderen kann man im Museum sehr viel über das jüdische Leben über die Jahrtausende erfahren. Nicht nur die Verfolgung wird hier erwähnt sondern auch immer wieder auf Rituale des Judentums und auf die kulturellen Einflüsse der jüdischen Bevölkerung eingegangen. Zum Verweilen lädt der große Garten ein.

Hier war ich zweimal mit einer Lehrklasse.Es gibt viele alte Gegenstände und nützliche Informationen zum Judentum.Auch über das Holocoust.Am Eingang wurden wir komischerweise von Securitys überprüft,ob wir Waffen oder sonstiges dabei hatten da wurde einer aus unserer Klasse angepöbelt weil er sich von der Kontrolle gestört fühlte.Wer sich für dieses Thema interessiert sollte hin.

Hallo, gleich mal vorweg. Ich bin mit einem vorurteil in das Museum gegangen. Und zwar dachte ich persönlich, dass es um den Holocaust geht, was mich sehr interessiert hätte. Allerdings ist das nur ein sehr kleiner Teil der Ausstellung. Es handelt sich bei dem Museum nämlich eher um ein Museum, welches der jüdischen Geschichte, Religion und Kultur gewidmet ist.
Kurz und knapp: Mich hat das eher gelangweilt. Da bin ich aber vielleicht auch der Einzige. Ich möchte damit auch niemanden angreifen... weiterlesen
oder ähnliches.

Von der Architektur ist das gebäude natürlich ein Blickfang und wirklich schön anzuschauen. Auch innen gibt es so manche Ecken, die wirklich interessant sind. Das kann man aber nicht erklären sondern muss man selbst gesehen haben.

Für den Eintrittspreis ist das Ganze auch ganz okay. Ich werde aber trotzdem nicht mehr hingehen.

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Das jüdische Museum ist ein sehr, sehr eindrückliches und bewegendes Museum zur Geschichte des jüdischen Lebens und v.a. der Verfolgung und Vernichtung der Juden in Deutschland. Sowohl architektonische wie auch vom Konzept der Ausstellung absolut einmalig. Sehr beeindruckend sind die Gedenkräume- ein Betonturm, kahl und kalt- der nur durch einen kleinen Schlitz an der Decke spärlich erhellt wird; oder ein großer, abseits gelegener Raum der mit Metallscheiben ausgelegt ist, in die Gesichter gefrässt worden sind. Für jeden anständigen Deutschen ein Pflichtbesuch!!!!!

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Von vielen Freunden und Bekannten empfohlen hab ich nun auch endlich mal den Weg hierher gefunden.

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass allein nur die Bauweise einem schon vieles verdeutlichen kann.... Aber lasst Euch sagen, das ist wirklich so!
Ich bin von der Umsetzung der Achitektur immer noch mehr als nur begeistert, ich würde sie sogar als Highlight des ganzen Museums bezeichnen.
So ist zum Beispiel der Gang der den Holocaust beschreibt und erklärt nach hinten hin immer niedriger... man... weiterlesen
fühlt sich beengt und kann die Ausweglosigkeit gut nachvollziehen.

Schön finde ich auch, dass es halt um die jüdische Geschichte im Ganzen geht und nicht nur auf die "Hitler"-Zeit ausgelegt ist...

Ich hatte bis dato eigentlich gedacht viel über das Judentum zu wissen aber ich habe viel Neues erfahren können.
Die Audio-Guides sind auch super gemacht!

Etwas Kritik habe ich aber auch, denn ich finde dass die Ausstellung sehr langatmig ist und meiner Meinung nach zu viele Tafeln, Posten und Wände mit Lesestoff aufgestellt sind. Vielleicht könnte man das etwas interessanter aufmachen.
Mir ist klar, dass es hier eine lange Geschichte und viel Fakten zu berichten gibt, aber etwas aufgelockerter würden die Besucher sicherlich noch mehr hieraus "mitnehmen" können.
Ich bin ab Mitte der Ausstellung oft nur noch durch die Räume gewandelt und habe die vielen Texte teilweise nur noch überflogen ... dasselbe hab ich auch bei anderen Besuchern bemerkt die einfach nur noch durchliefen ohne nach links und rechts zu schauen.

Parklätze gibt es die Straße entlang sehr viele, wir hatten keine Mühe einen zu finden obwohl das Museum sehr sehr gut besucht war.

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Das Jüdische Museum wurde mir von vielen Leuten empfohlen. Ich erwartete ein Museum über die Judenverfolgungen im zweiten Weltkrieg, da viele Museen in Berlin sich auf den Krieg beziehen.

Jedoch wurde ich sehr positiv überrascht. Das Museum bezog sich auf die komplette jüdische Kultur, von "Ritualen"/Traditionen zu jüdischen Bekanntheiten.

Das Museum stellt alles über die jüdische Kultur dar und kann somit nur empfohlen werden.
Es kann auch mit der "SchauLUST-MuseenBERLIN" Karte, der 3... weiterlesen
tägigen Museums-Karte besucht werden, so kann man in sehr viele Museen für nur 19€ an 3 aufeinander folgenden Tagen.

Das Museum hat zusätzlich einen Architekturstil und einen Garten, der sehr eigenartig ist.

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- jüdische Religion nicht nur an Hand vom Holocaust erklärt
- viele Informationen über das Alltagsleben im Judentum
- viele anschauliche Darstellungen von jüdischen Traditionen

- außergewöhnliche Architektur, welche zur Geschichte der jüdischen Bevölkerung passt
- Aufklärung über Holocaust und andere Probleme der jüdischen Bevölkerung
- Restaurant und Shop mit jüdischen Produkten


--> Besuch ist es wirklich wert!

Hier wird zwei Jahrtausende deutsch-jüdische Geschichte, die Höhe- und Tiefpunkte der Beziehungen zwischen Juden und Nichtjuden in Deutschland gezeigt. Der amerikanischen Architekt Daniel Libeskind ist für den zickzackförmige Bau verantwortlich und soll an einen geborstenen Davidstern erinnern. Die Dauerausstellung stellt die jüdische Kultur und jüdisch-deutsche Geschichte vor. Außerdem beherbergt Das Museum ein Archiv, das Rafael Roth Learning Center und weitere Forschungseinrichtungen. Bei... weiterlesen
unserem Besuch sind wir schokiert aus dem Museum gegangen. Besonders der Holocaust-Turm – Gedenkraum- ein dunkler, hoher, kalt wirkender Raum hat auf uns beklemmt gewirkt.
Aktueller Veranstaltungen: http://www.juedisches-museum-berlin.de/site/DE/02-Veranstaltungen/aktuellezweiveranstaltungen.php
Öffnungszeiten
Montag: 10-22 Uhr
Dienstag-Sonntag: 10-20 Uhr
Letzter Einlass für Besucher ist dienstags bis sonntags 19 Uhr, montags 21 Uhr.

Eintrittspreise
Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 2,50 Euro
Kinder bis zum sechsten Lebensjahr: Eintritt frei
Familienticket (zwei Erwachsene, bis zu vier Kinder): 10 Euro

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