Bewertung von Kaiser Robert zu Ev. St. Martini-Gemeinde (Altstadt) Gemeindebüro und Pastor

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Bewertung zu Ev. St. Martini-Gemeinde (Altstadt) Gemeindebüro und Pastor

Kaiser Robert „Evergreen“
Auf dem Weg zur Schlachte ist die Martinikirche am Tiefer nicht zu übersehen. 2013 hatte ich das Vergnügen, mit der Blattlaus in diese schöne alte Kirche zu gehen. Sie gehört zu den ältesten Kirchen der Stadt. Der spätgotische Backsteinbau erlitt am 5. Oktober 1944 schwere Zerstörungen durch die Bombardierung Bremens und wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Seit 1973 steht das Bauwerk unter Denkmalschutz.

Die Anfänge der Kirche waren im 13. Jahrhundert, als Klagen aus der damals etwa 10.000-15.000 Einwohner zählenden Bevölkerung Bremens über geistliche Unterversorgung, die ursächlich mit dem Bau der Stadtmauer Ende des 12. Jahrhunderts zusammenhing.

Im Bereich des Turmes befindet sich der auf den Beginn des 13. Jahrhunderts zurückgehende älteste Teil dieses Gotteshauses. 1384 wurde der Umbau von der Basilika zur Hallenkirche und die Entstehung des feingliedrigen Chores mit seinem reichen plastischen Dekor im Osten der Kirche beendet.
Der Turm hat heute mit der rund 3,5 m hohen Wetterfahne eine Höhe von 62 m.
St. Martini galt jahrhundertelang als die Kirche der Kaufleute. Im Volksmund nannte man sie „Ollermannskarken“ – nach den Älterleuten der Kaufmannschaft, die hier ihren eigenen Altar hatten und als das Collegium Seniorum (die spätere Handelskammer) im zum Gemeindesprengel gehörenden nahegelegenen Haus Schütting vertreten waren.

In der Kirche findet man sehr schöne Bleiglasfenster hinter dem Altar, sowie eine ausgesprochen hübsche alte Orgel von 1619.

Sicher wird die Kulturbeauftragte noch weitere ausführliche Infos zur Kirche
schreiben, ich sage nur, einfach mal besuchen.

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Blattlaus An die schönen Fenster und die Orgel erinnere ich mich noch gern. Haben auch alles gut gezeigt und erklärt bekommen .