sogenannte Firmenarbeit oder Messevorbereitungen – oft ganze Unterrichtsblöcke lang oder sogar tagelang. Stundenlang wird über Dinge debattiert, die nichts mit dem eigentlichen Ausbildungsberuf zu tun haben.
Leute, die aus dem Praktikum zurückkehrten, bestätigten uns, dass sie ungenügend auf den zukünftigen Beruf vorbereitet werden. Kritik daran ist unerwünscht. Fehler machen nur die Auszubildenden, nicht die Ausbilder oder gar die höher gestellten Personen. Man kommt sich vor, wie in einer Diktatur. Der Umgang mit den Menschen erinnert an die DDR. Schnauze halten und kuschen!!! Ja keine Kritik, es könnte sich nachteilig auf die weitere Ausbildung auswirken.
Überfüllte Lernorte, die nur sporadisch gereinigt werden. Die Mensa ist zur Mittagszeit brechend voll und in den Ecken sammelt sich der Dreck.
Auch die Internatszimmer werden zwar zweimal in der Woche „gereinigt“, doch was da gereinigt wird …? Der „Reinigungsservice“ (hat den Namen nicht verdient) saugt nur durch und wischt mal kurz im Bad,wenn überhaupt. Oft liegt mehr Dreck drin als vorher. Viele bringen sich eigenes Putzzeug mit, um wenigstens mal die Flächen abzuwischen.
Dazu der Lärm der landenden und startenden Flugzeuge vom Flughafen Dresden und die nahe Autobahn.
Wer sich gern erniedrigen lassen möchte, ist hier genau richtig. Erwachsene Menschen, die teils ein längeres und arbeitsreicheres Berufsleben hinter sich haben als die meisten Verantwortlichen dieses Hauses, werden wie Schulkinder behandelt.
Psychisch labile Personen sollten fernbleiben, sie könnten in den Suizid getrieben werden.
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