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Bewertungen zu Brauerei Uerige

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Nun ja dat ürige is immer en lekkere dröpke. ( Düsseldorfer Mundart )
Ich habe im Ürige meinen 50.sten Geburtstag feiern können, mit 250 Gästen aus Düsseldorf, Leipzig und Chemnitz. Alle kamen mit sehr viel Freude zu mir und meiner Familie.
Es wurde eine rheinische Tafel aufgebaut mit allem was die Düsseldorfer-Altstadt zu bieten hatte.
Das Ürige - Alt floß sowohl aus dem Fass und dann in die durstigen Kehlen
Um Mitternacht wurde dann dieser herrliche Abend beendet. Zu meinem 100.sten komme ich dann wieder.

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traditionelle, rustikale, einheimische Bierschenke. UERIGE schmeckt gewöhnungsbedürftig, wird aber nach 1,2 Bieren immer besser. Die Bedienungen sind dafür bekannt das Bier mit scharfen, manchmal humoristisch gemeinten Sprüchen zu servieren - auch daran muss man sich erstmal gewöhnen. Der Laden ist von Innen gemütlich aber kein Ort der Romantik. Als Düsseldorfer halte ich mich dort nur ganz selten auf - der Laden dient eher der Touristen und Messebesuchern als "Typsiches Düsseldorfer Erlebnis."

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Was für eine Katastrophe! Bestimmt stand das angebrochene Fässken schon ein paar Tage in der Sonne. Oder es gab sonst ein ernstes Qualitätsproblem mit meinem allerersten Uerige, eingenommen auf der Benrather Bierbörse vor einigen Jahren - siehe Besprechung dort.

Seitdem habe ich mich in der geschätzten Landeshauptstadt lieber ans ungleich lieblichere Füchschen gehalten. Nun ergub sich aber im Rahmen des jüngsten Kulturbegängnisses - einschließlich Trinkkultur - die Möglichkeit zur zweiten... weiterlesen
Chance, die ja jeder von uns, und folglich auch jedes Altbier verdient. Zwischen zwei Musentempel-Inspektionen gab's das Uerige zunächst aus dieser aparten Bügelverschlussflasche. Aha, geht doch! Etwas herb, gehaltvoll, lecker. Und schon stand fest, dass der Lieblingsdortmunder und ich den überaus gelungenen Tag beim frischgezapften Original beschließen würden.

Rheinisch unkompliziert platziert man sich zunächst in der sehr gut besuchten Außengastronomie, dem sog. Forum Uerigianum des Hauses. Die kurze Wartezeit aufs kühle Nass wird anekdotenreich - auch unter zeitweiliger Beteiligung der übrigen Biertischbesatzung überbrückt. Aber wenn's dann einmal läuft, dann läuft's. Auch die Bockwürstchen des Tigers und mein Wuchstsalat erweisen sich als solide. Für größere Runden gäbe es die Uerige Platte mit 10 oder 20 Scheiben belegten Brotes. Kulinarische Offenbarungen erwarte man hier natürlich nicht.

Gleichwohl darf die Küche des Uerige als variantenreich eingestuft werden. Neben der brauhaustypischen Standardkarte gibt es warme, jahreszeitlich angepasste Tagesgerichte wie Königsberger Klopse, Suppen oder Kohlroulade - im Preisrahmen von 4 bis 10 Euro. Die Uerige-Haxe hat es in sich - auch finanziell: 17,10 Euro. Buffets verschiedener Ausstattungs- und Preisklassen werden für Gesellschaften ab 20 Personen aufgebaut.

Nach kurzem, erquickenden Altstadtrundgang wurde die Sitzung im Inneren des Uerige fortgesetzt - man hatte dann auch wieder etwas Appetit und speiste nunmehr à la carte: die Mettbrötchen waren taufrisch und aus Expertensicht in jeder Hinsicht wohlgeraten. Über meinen Ziegenkäse mit Pumpernickel, Rucola und feinem Dressing kann ich mich ebenfalls nicht beschweren. Als Abschluss gönnte ich mir die Uerige-Schokoladen-Altbier-Mousse, stilecht kredenzt im 0,25l Kleingebinde. Da der eventuell vorhandene Biergehalt neben der dominanten Schoggi nicht wahrnehmbar ist, erfolgte nach und nach Zufuhr aus dem Bierglase. (Zitat eknarf: 'es hat sich auch schonmal einer totgerührt') Zum Ende des Versuchs erwies sich die Inzwischen- Trinkschokolade als echtes Geschmackserlebnis und wird ausdrücklich zur Nachahmung empfohlen.

Neben dem gemütlichen Brauhaus mit 150 Plätzen und Blick ins hauseigene Sudhaus verfügt das Uerige über etliche weitere Säle, wahlweise mit Gewölbedecke, historisierend oder auch trendig elegant: das Stickum im Nebengebäude. Über die Toiletten kann ich nichts vermelden, da ich anscheinend eine größere Blase habe als Andere. Das Tagespensum von 2,5 l zeigte auch am Sonntagmittag keine Nachwirkungen. Auch wenn 'dat leckere Dröppke' nicht mein Lieblingsbier wird, spricht das eindeutig für Sorgfalt und Qualität. Letzteres gilt womöglich auch für die Uerige-Varianten Weizen, Sticke (6% statt 4,7% alc., nur im Januar und Oktober verfügbar) und die Fassbrausen mit Holunder- bzw. Rhabarberadditiv. Der hauseigenen Brennerei entstammen die Bierbrände und ein hochexklusiver, allerdings nur dreijähriger und daher vermutlich recht abenteuerlicher Single Malt Whisky.

Wunderbar perlende Unterhaltung (nicht nur übers Plattförmle), die zeitweise in erhöhter Lautstärke geführt werden muss. Aber wenigstens ist der Mädchentisch (mit Quotenjüngling - der Ärmste) nebenan erstaunlich ruhig. Freundliche, meist flinke Köbesse lassen niemanden verdursten und sind sogar gesprächsbereit. Im Ganzen also: Brauhauskultur at its best. Hohes Lob und nachdrückliche Empfehlung vom Erzkölner.

Mit vorzüglicher Hochachtung, Sir Thomas

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Ein Muss in Düsseldorf....ein besuch im Uerige...das muss einfach sein!!!!!
Nach einem schweren Arbeitstag ist es der rechte Platz um sich zu erholen und nette Leute kennen zu lernen.
Man kann so vieles schreiben über das Uerige , am besten ist es immer noch es zu erleben.
Live an einem schönen lauen Abend dort Gast zu sein und ein lecker Altbier trinken .
Worte können es nicht beschreiben.......erleben muss man es.........

Das war schon ein toller Abend !
Nach getaner Arbeit auf der IGEDO ging das ganze Team
in die Düsseldorfer Altstadt. Wir landeten dann nach
kurzer Zeit im "Uerige". Wir tranken das gute, hausgebraute
Altbier. Eine echte obergärige Düsseldorfer Bierspezialität
nach altem Hausrezept.
Das beste an dem Abend war, daß der Kopf am nächsten
Tag klar und einsatzfähig war.
Und das ist ein echter Beweis der unübertroffenen Qualität!

Der Unterschied zwischen obergärigen und... weiterlesen
untergärigen
Biere liegt in der Brauhefe.
Bei obergärigem Bier wird die Hefe bei der Gärung als
geschlossene Schicht an die Oberfläche des Gärbottichs
gedrückt und kann abgeschöpft werden.
Während beim untergärigen Bier die Gärhefe in Flocken
sich auf dem Boden absetzt.

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Über das Uerige ist schon vieles geschrieben, aber auch vieles vergessen worden.

Ja, es ist eine Institution. Das erkennt man schon daran, dass allsamstäglich, ab 12:00 Uhr, wenn die Temperaturgrade über 12°C steigen, vor dem Lokal ganze Menschentrauben hängen und den "Düsseldorfer Champagner" trinken - das Alt!

Es bedurfte aber eines Besuches aus Amerika (Seattle), einem Fischer und passioniertem Bierbrauer, der mir und einem Köbes erklärte, dass Uerige die einzige Brauerei im weiten... weiterlesen
Umkreis ist, die noch richtigen Hopfen und kein Hopfenextrakt benutzt.
So verwundert es auch nicht, wenn unkundige Passanten sich fragen, warum an der Ecke Berger-/Flingerstraße dreimal die Woche eine große Baggerladung "Sand" in der Fußgängerzone liegt. Das ist der "ausgebraute" Hopfen und der wird von einem Landwirt zur Verfütterung abgeholt. Ich kenne aber weder den abholenden Landwirt noch die Bezugsquelle des Fleisches. ;)

Dank der Frage des befreundeten Amerikaners kam damals der Inhaber Herr Schnitzler, der von einem Köbes gerufen wurde, und arrangierte schwups eine Betriebsführung.

Aufgrund der Hopfenmischung ist dieses Bier auch von der Quallität des Hopfens und somit auch vom Jahresklima abhängig, im Gegensatz zu den benutzten Hopfenextrakten, die meist so zusammengestellt sind, dass eine fast immergleiche Qualität/Geschmack dabei raus kommt.

Das Uerige schmeckt von allen Altbieren am stärksten und herbsten, ich würde sagen öliger und kompakter. Wenn man eine Brauereitour macht, dann sollte man dieses Alt bestimmt nicht als erstes trinken.

Erhalte ich Besuch von Freunden außerhalb, so gehe ich immer ins Uerige. In Düsseldorf ist/war es Sitte, dass das Alt nicht über eine Zapfanlage gezapft wird, sondern das Bier per eingeschlagenen Zapfhahn direkt aus dem Fass gezapft wird, welches auch immer auf der Theke steht. Dazu haben viele Kneipen eine Lastenaufzug in der Theke integriert. Dieses ist auch bei Schumacher, Füchschen, Schlüssel, Gulasch zu sehen.

Aber das Uerige hat den Lastenaufzug für alle Schankstellen in einer der Schankhallen stehen. Das bedeutet, dass die vollen wie leeren "Holz"fässer immer schön vom zentralen Lastenaufzug durch alle Räume zur Theke gerollt werden und dort dann von Männern auf die Theke gestemmt werden.
Je später der Abend, desto kleiner die Fässer. Bier von einem angebrochenen Fass wird am nächsten Tag nicht mehr ausgeschenkt!

Zweimal jährlich, auch das Usus bei den Alt-Hausbrauereien, wird für je einen Tag ein besonderes Bier aufgelegt. Dieses heißt bei Uerige Sicke und hat im Kalender einen festen Platz.

Außerdem destilliert Uerige seit drei Jahren seinen eigenen Altbier-Whiskey (Stickum), der im Nachbarladen verköstigt werden kann.
Und für Amerika wird ein separates Bier gebraut, dass in NY verkauft wird. Ich habe es aber noch nicht trinken können.

Und noch eine Info für die Liebhaber rheinischer Frohkultur. Der Vater von Willy Millowitsch (Peter Wilhelm Millowitsch) ist in dem Stammhaus der Uerige Brauerei geboren. Daran erinnert eine nette Gedenktafel an der Hausfront. ;)

Demnächst muss ich mal wieder dorthin, alleine um noch ein paar Bilder zu machen. Oder ich bitte einfach mal Leckermäulchen76 darum. :D

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Wie manche das Uerige beschreiben ist einiges untern Tisch gewischt worden. Leute das Uerige ist wie Schuhmacher und Füchschen ein MUSS - wenn man einen Altstadtbummel begeht. Auch sollte man sich immer eine Menübierhappenplatte kommen lassen damit das Bier nochmal so gut bekommt und schmeckt. Die Kellner und Oberkellner verstehen jeden guterzählten Spass nur mögen Sie keine miesen Spässe auf kosten anderer. Denn die Düsseldorfer sind für Ihre Späße bekannt was so manch Erfahrungsberichterstatter hier nicht wahrhaben will.

Übrige Bewertungen (zusammengefasst)

4.0

aus 209 Bewertungen

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