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Schwerer Schicksalschlag zwischen den Feiertagen.

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Schwerer Schicksalschlag zwischen den Feiertagen.



Hallo muss Heute nach dem die neue Wohnung komplett eingerichtet ist einfach nur mal reden;da es so scheint das mir der Tot nur noch folgt.Am 1.Januar 2014 verstarb meine Mutter und jetzt das schlimmste;am 28.12.2015 meine liebe Ehefrau im Alter von nur 50 Jahren.Vor ca. 3 Wochen waren wir noch viel mit unseren beiden Hunden unterwegs und ihr fehlte äußerlich nichts;dann kam sie von ihrer Arbeitsstelle bei Repo und hatte starke Rückenschmerzen;Schweißausbrüche;sowie nur gebrochen und hat sehr viel geschlafen.Ich hatte dann den Notarzt bestellt und sie musste sofort ins Krankenhaus da sie eine geschwollene Leber hatte.Am nächsten Tag als ich sie in der Helios-Klinik in Eisleben besuchte musste meine Frau und ich zum Chefarzt der Station 6 und er sagte uns beiden;das meine Frau nur noch Tage zu leben hätte;da die Leber voller Krebst sei und auch noch Nierenversagen dazu gekommen ist.Meine Frau saß wie versteinert da und ich musste weinen.Ich suchte mir sofort eine schicke und modernisierte Wohnung mit Pflegedienst im Haus und konnte schon eine Woche später am 28.12.2015 ausziehen um meine Frau noch was gutes zu tun.Ich zeigte ihr schon Bilder der neuen Wohnung und sie freute sich schon sehr.Leider verstarb sie noch am Umzugstag.Sie hatte schon vorher ihre Oma und meine Mutter gepflegt und war auch immer für Ihre ganze Familie;auch ihre Mutter und Ihre Schwestern da.Dadurch hatten wir wenig Zeit und der Freundeskreis wurde immer kleiner.Ihre Mutter und eine Schwester von ihr die selbst in Eisleben wohnten;hatten sie;trotz Info von mir nicht ein einziges mal besucht und auch ein Teil der"sogenannten Freunde"hat sich aus dem"Staub gemacht.So hat sich jetzt der Hafer von der Streu getrennt.Werde mir neue Bekannte/Freunde in Zukunft genauer ansehen.Ich vermisse meine Frau sehr.Wir waren immerhin 23 Jahre zusammen und ich denke in der Nacht manchmal alles ist ein böser Traum und sie kommt auf einmal zur Tür herein.Aber leider nein.Habe dann noch am 14.Januar um 11 Uhr auf dem Eisleber Friedhof die Urnenbeisetzung vor mir.Ohne Meinen einen Stiefsohn und unsere beiden Hunde;hätte ich schon aufgegeben.Werde versuchen ab Februar neue Freundschaften in /um Eisleben aufzubauen;da mir ansonsten als Frührentner die Decke auf dem Kopf fallen würde und ich trotz psychologischer Unterstützung verzweifeln würde.
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Monasteira sagt:

Lieber Gerd! Mein aufrichtiges Beileid! Wie schrecklich! Vielleicht tröstet es dich ein wenig, dass ihr noch ein gemeinsames Weihnachtsfest Feuer durftet und dass deine geliebte Frau trotz Krebserkrankung nicht lange leiden musste.
Ich wünsche dir alles Liebe und Gute! In deinem Herzen werden sie immer bei dir bleiben und du kannst auf viele gemeinsame Jahre mit wunderbaren Erinnerungen zurückblicken.

Gerd1959 Vielen Dank für Deine lieben Worte.Trotzdem ist es sehr still geworden.Ich hätte lieber die Erkrankung auf mich genommen.Wenn eine Mutter mit 50 gehen muss;das finde ich schlimmer als wenn der Mann mit 56 geht.
Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
Exempel Schicksalsschläge - wen sie betreffen - es ist manchmal zum Verzweifeln. Und trotzdem muß das Leben für den Zurückgebliebenen immer weiter gehen. Hoffentlich sind diese Wunden wenigstens vernarbt. Auch 4 Jahre können manches nicht heilen. Ja, der Freundeskreis, wenn man in Not ist, stellt sich heraus, wer ein Freund ist. Danach wird man viel kritischer.

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Frau Brunke sagt:

Ich kann dich verstehen... Mir geht es nach dem Tod meiner mutter, katze und eines pförtners ähnlich alles gute dir


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