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Neueste Bewertungen für Gransee

  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Uns erwartete ein wunderschön gestaltetes Restaurant, da kann man wirklich nicht meckern.
    Schon die Lage ist ein Träumchen, neben dem Schloss Meseberg in Meseberg mit direkter "Anbindung" an den Huwenowsee.
    Man kann sich in den geschmackvoll eingerichteten Gasträumen oder auf der Terasse mit Blick auf Schloss und See seine kulinarischen Wünsche erfüllen lassen.
    Der Service ist hervorglänzend, nett, sehr aufmerksam ohne dabei aufdringlich zu wirken.

    Die Küche zählt für mich schon zu den gehobenen, geschmacklich topp und bezahlbar.

    Wir hatten beide eine Suppe zu 6 Euro,
    die Meseberger Wildpfeffersuppe mit Preiselbeerrahm und die Kürbissuppe
    eine Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Preiselbeeren und
    den heimischen Wildbraten mit Wacholder-Preiselbeersauce, Rotkohl und Kartoffeltörtchen.

    Für ein Dessert war dann kein Platz mehr,
    dafür war aber auf meinem Konto etwas mehr Platz für Geldeingänge...

    Es gibt auch vegatarische Gerichte.

    Uns hat es sehr gut geschmeckt und gefallen.
    Wir hoffen beide, dass der Schlosswirt die schwere Zeit überstehen wird. Dann sehen wir uns bestimmt noch mindestens noch einmal an, was nach Corona so "übrig geblieben" ist...

    geschrieben für:

    Hotels / Restaurants und Gaststätten in Gransee

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    FalkdS Die Messerschmitt Stiftung als Eigentümerin überließ das Schloss der Bundesregierung 2004 für den symbolischen Preis von 1 Euro für 20 Jahre zur Nutzung...

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    1.
  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von FalkdS

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    Ich parke auf dem Granseer Schinkelplatz vor einem offensichtlichem Grabmal.
    Aber ganz so stimmt es nicht.
    Dort steht seit dem Jahre 1811 ein Denkmal für Louise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg -Strelitz und Königin Luise von Preußen (geboren am 10. März 1776, verstorben am 19. Juli 1810). Sie war die Gemahlin von König Friedrich Wilhelms III.
    Und sie war eine der in ihrer Zeit auch im „gemeinen Volk“ beliebtesten Personen des Landes. Ihre viel zu früher Tod ereilte sie während eines „väterlichen Ahnenbesuches“, bei dem sie am 25. Juni 1810 in Neustrelitz schon kränkelnd eintraf. Sie starb reichlich 3 Wochen später 34jährig auf Schloss Hohenzieritz, der Sommersitz ihres Vaters, kurz vor ihrem 17 Hochzeitstages, der Orchideenhochzeit.

    An dem jetzigen Standort des Denkmals stand der Sarg der teuren Toten die Nacht vom Mittwoch, 25. Juli zum Donnerstag, 26. Juli 1810 während der Überführung nach Berlin in einem extra dafür errichtetem Holzhaus. Dieser Platz wurde während der Sarg da stand zusätzlich zu den normalen Wachen von 3 Offizieren bewacht.

    Dieses an die beliebte Königin erinnerndes Denkmal entwarf kein Geringerer als Karl Friedrich Schinkel. Es ist ein erhaben stehender Sarkophag, der unter einer goldenen Krone unter einem gotischen Baldachin ruht, der gotischer nicht sein könnte. Das Ganze ist mit einem eisernen Zaun umfriedet. Es erinnert gediegen an die Rückkehr der Königin Luise von Preußen nach Berlin.

    Auf ihrem Heimweg nach Berlin strömen die Leute in allen Orten zusammen, während der Trauerzug sie passiert, als wären sie von dem Glockengeläut gerufen worden. Der Sarg der Königin wird mit Blumen übersät. Tränen fließen unzählbar viele. Es ist Volkstrauer für ihre verstorbene Königin, die Königin des Volkes, eine Lady Diana aus dem 19. Jahrhundert.

    .

    geschrieben für:

    Museen in Gransee

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    eknarf49 Ein sehr interessanter Bericht. Über die Dame wird ja immer wieder Überraschendes und Neues berichtet. Auf jeden Fall eine Sympathieträgerin.
    FalkdS Da kommt noch mehr, zum Beispiel ihr Bildnis an einem Hausgiebel in der Luisenstraße in Oranienburg, gerade eingestellt.

    Foto vor Ort

    2.
  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Ich musste wegen plötzlich starker Schmerzen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Mein Mann hat die 112 angerufen, die wenig später da war und mich ins Krankenhaus Gransee brachte. Dort erhielt ich die Hilfe, die ich brauchte. Die Ärzte, die sich um mein gesundheitliches Problem kümmerten, bewiesen Kompetenz, gepaart mit freundlichem Auftreten. Nicht unerwähnt möchte ich das Pflegepersonal und die Schwestern lassen, die sich qualifiziert um die Patienten kümmern. Im Krankenhaus Gransee ist man in guten Händen, wenn man ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen muss. Lobend erwähnen kann man auch Leute, die hinter den Kulissen, wie zum Beispiel die Leute, die die Kranken mit Essen versorgen. Mir geht es wieder gut. Danke! Frohe Weihnachten für alle dort!

    geschrieben für:

    Krankenhäuser in Gransee

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    3.
  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Sieben Jahre berufliches Einzugsgebiet Gransee und muss sagen, dass ich in dieser Apotheke Stammkunde wurde. Stammkunde kann man nur werden, wenn man zufrieden, sprich freundlich, Kompetent beraten und zufrieden als Kunde ein Geschäft, sprich DIESES, wieder verlässt. DANKE mfG Andrea

    geschrieben für:

    Apotheken in Gransee

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    4.
  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

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    Wir drehen unsere Runde durch das Land, kommen an diesem flachen Bau vorbei und sagen beide gleichzeitig "Da ist eine Milch-Bar."

    Also fährt Frau FalkdS rechts ran, stoppt, wir steigen für einen Kurzbesuch in der Bar aus.
    In der Bar steht links ein Automat, in dem wir für einen Euro eine leere Flasche mit Metallverschluss kaufen können.
    Dabei kann man aus ihm noch mehr rausholen,
    - ein 180 Gramm Leber- oder Blutwurstglas für je 2,50 Euro,
    - 1 kg Rindergulasch oder 5 -rouladen für 10,00 Euro,
    - 80 Gramm Rindersalami für 2,50 Euro,
    - 1 Kleine Rindesalami für 15 Euro,
    - 5 Rinderbratwürste oder -knacker für je 5,00 Euro,
    - 5 Rinderbock oder 8 -wienerwürste für 5 Euro,
    - 250 Gramm Honig oder 10 Eier für 3 Euro.

    Wann nachgeladen wird, wenn etwas aus ist, weiß ich nicht, heute war die Salami alle.

    Also haben wir das Ein-Euro-Stück investiert, der Fahrstuhl in dem Automat fuhr hoch und die leere Flasche wurde in den mit dickem Schaumstoff ausgelegten Korb befördert. Dann ging es Abwärts und ich konnte unten die Flasche raus nehmen.

    jetzt drehte ich mich nach recht und stehe fast vor dem Frischmilchflaschenabfüllautomaten.
    Dort haben wir noch einen Euro investiert und aus der leeren Flasche fast die gesamt Luft durch einlaufende kühle Frischmilch rausdrückenn lassen.
    Der erste Schluck wargleich vor Ort fällig, obwohl an dem Abfüller der Hinweis stand, die Milch vor dem Verzehr abzukochen.

    Unter dem Fenster steht eine hölzerne Kiste, in der unter normalen Umständen Kartoffeln liegen, oben drauf ist eine kleine Kassette, Kasse des Vertrauens...
    Ebenso wie man Ersatzdeckel kaufen kann, das Geld ist ebenfalls in eine Kassette zu stecken mit der gleichgeartete Charakter.

    GANZ WICHTIG:
    Hier kann man nur bar und zwar ausschließlich mit Münzen bezahlen.


    Ich finde es eine super Idee, mir ist allerdings der Weg dahin für einen regelmäßigen Einkauf zu weit. Das wäre wohl auch ökologisch nicht wirklich zu vertreten.


    PS:
    Die Frischmilch ist bereits alle...

    geschrieben für:

    Lebensmittel in Kraatz Stadt Gransee

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    Ausgeblendete 9 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Hört sich auf jeden Fall sehr interessant an! Die von dir aufgezählten Preise sind wirklich sehr moderat! Kenne was vergleichbares bei einem Metzger, wenn dieser geschlossen ist.
    Ein golocal Nutzer Also Falk...was willst du denn mit den ganzen Auszeichnungen? Deine Waende tapezieren? Lach
    Trotzdem Glückwunsch auch von mir
    FalkdS Danke schön
    teilnehmeranwesend, da bin ich doch nicht so ein Sammler, Jolly hatte über 700, Kulturbeauftragte liegt bei 50%, also da bin ich mit meinen nicht mal 15 % noch sowas von weit weg...
    Ein golocal Nutzer 700??? OMG
    Habe gerade nachgeschaut ich hätte eine!!! Weil ich mich meistens kurz und schmerzlos halte :-)

    Freue mich aber wenn Du, Jolly und Kulturbeauftragte sie bekommen.

    Ich habe eh keine Tapeten an der Wand, alles gut ;-d
    Ein golocal Nutzer Da ist der Typ der mich , dich und PS.Schulz die Kommentare über Arnes Haussverwaltung ausgeblendet und geblockt hat extrem kritischer weil wohl in den Kommentaren die Wahrheit liegt

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    5.
  6. Userbewertung: 2 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Wir haben ja letztens in Meseberg zufällig die etwas abgelegenen Kaphengst-Eiche (unter ihr sollen ja die Gebeine des ehemaligen Schlossbesitzers Major Christian Ludwig von Kaphengst liegen) oder besser geschrieben ihre noch stehenden Reste gefunden.
    Auf der Erklärungstafel stand da etwas von den Mausoleen der Familie von Lessing und von Hövel, beide waren auch Schlossbesitzer, nach ihm...

    Das Lessingsche Mausoleum habe ich ja schon gesehen und beschrieben aber das der Familie von Hövel hab ich ja noch nicht mal gesehen. Irgendwie war meine Neugier geweckt. Also gingen wir los und suchten, getreu dem Spruch „Wer sucht, der findet“ (so fand ich es im Evangelium nach Matthäus .unter „von der Gebetserhörung (7.8 „Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.) Das hab ich jetzt nicht wirklich geschrieben???... Doch hab ich, den in dem Buch stehen ja auch verdammt viele Wahrheiten drin. Das ist übrigens auch nur ein Recherchefund, weil ich gesucht habe... ;-) Aber nun zurück zum Thema, weiter im Text...

    Ich fand also heraus, dass der rheinische Adlige Franz Friedrich Heinrich Freiherr von Hövel (1811 – 1898) das Schloss 1845 vom dem Berliner Rentier Christian Michael Heydemann demnach aus bürgerlichem Eigentum erwarb. Übrigens ist es nicht versehentlich dass Rentier und Rentner sich so ähnlich sind, beide leben von Zahlungen (der erste aus Aktienfonds u.ä. und der zweite aus der Rentenkasse...)

    Franz Friedrich Freiherr von Hövel verkaufte dieses idyllisch gelegene Schlösschen dann 1883 weiter an den Herausgeber der Vossischen Zeitung, Carl Robert Lessing. Dieser erwarb es als Anwesen für seinen Sohn Gotthold Ephraim Lessing d.J. Wem jetzt der große deutsche Dichter einfällt, der liegt nicht falsch, es ist Urgroßneffe von Gotthold Ephraim Lessing.


    Doch nun geht´s zum Besuch meines Suchergebnisses, dem Mausoleum. Es liegt kurz unter der Kante des den Huwenowsee umgebenden Geländes, einige Meter über dem Seeniveau. Man muss schon sehr gut aufpassen, wenn man den See umrundet. Einige hundert Meter hinter dem Lessingmausoleum geht es über einen „Knüppeldamm“ dahinter muss man dann den Hang hinauf. Das ist nichts für Leute, die nicht gut zu Fuß sind, festes Schuhwerk für einen festen Stand ist von Vorteil.
    Ich sage es gleich, das Mausoleum ist nicht wirklich ein Hingucker. Ich finde es am Weg im Hang, rechts und links des Ziegelbaues stützt Mauerwerk den Hang, damit er den Weg nicht "zuschüttet". Ich betrete einen leeren einräumigen Ziegelbau mit drei Nischen, in denen Särge gestanden haben könnten. Man findet weder einen Hinweis auf den Namen noch irgendetwas zu seiner Geschichte. Das Fehlen jedes Hinweises außer dem an der Eiche ist zwar schade aber aus meiner touristischen Sicht nicht wirklich schlimm. Die kulturhistorische Bedeutung schein sich ja auch in engsten Grenzen zu halten. ABER, es ist restauiert worden, man sieht es an den Ziegeln im Innenraum und dem Zustand des einen fehlenden Rundbogens auf der linken Seite.
    Ob es jemals bestimmungsgemäß genutzt wurde habe ich leider nicht herausfummeln können.

    Und damit muss ich dann passen, also nur noch die Bilder hochladen.

    Nur zwei Hinweise noch, zu den benannten Orten...
    1. Kaphengst-Eiche
    https://www.golocal.de/gransee/kultur/kaphengst-eiche-YVhYI/

    2. Lessing-Mausoleum
    https://www.golocal.de/gransee/grabmale/lessing-mausoleum-YVbFm/

    geschrieben für:

    Grabmale in Meseberg Stadt Gransee

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    6.
  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen
    von FalkdS

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    In Meseberg geht von der Meseberger Dorfstraße der Lindower Weg ab. Von ihm kann man auf den zum Schloss gehörenden Parkplatz gelangen. Verlässt man ihn in Richtung Lindower Weg geht man direkt auf dem Imbiss zu.
    Hier werden nach eigenem Hinweisschild Geschenke und Getränke verkauft.
    Man kann sich ein Paar Wiener für 3 Euro holen, Kuchen für 2,50 Euro das Stück oder auch Soljanka essen, 5 Euro für die große und 2,80 Euro für die kleine Portion. Auf der Angebotstafel steht Soljanka klein in kyrillischen Buchstaben... und dann gab es noch japanisches Eis, kleine Kugeln für 1,20 Euro das Stück.
    Wir wollten erst noch ein Stück laufen und dann nur nen Kaffee mit einem Stück Kuchen, hatten aber das Pech, wir kamen 10 Minuten zu spät, es war schon zu. Tja, einmal richtig hingeschaut und wir hätten die Öffnungszeiten gesehen und wir wollten den Betreibern den Restsonntag gönnen, haben also das in der Scheibe angebrachte Anrufangebot nicht genutzt.
    Die Kunden, die wir vorher vor Ort getroffen haben waren aber mit dem Kaffee zufrieden, der Kuchen soll lecker gewesen sein. Ich glaub das mal und lasse es hier einfließen.

    Jetzt war ich montags dort, zwar innerhalb der Öffnungszeiten aber am falschen Wochentag und Siege da, der Imbiss und Geschenkeladen hat auf.
    Das japanische Eis war lecker, wenn auch verdammt klein für den Preis aber es war ja auch „Eis im Reis“, mal was anderes. Unter den 9 handgemachten Sorten sind auch 4 vegane Eiskugeln.
    Die Geschenkartikel hab ich fotografiert, Bücher, Mobiles, Tücher, Taschen, Spielzeug, Marmeladen und Säfte....

    geschrieben für:

    Imbiss / Geschenkartikel in Meseberg Stadt Gransee

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    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    FalkdS Ach wieder so ein Spaßamputierter. Dir ist nicht mal aufgefallen, dass das meine zweite Bewertung ist.

    Geh einfach nach Hause spielen...

    Große Klappe aber nicht mal richtige Deutschkenntnisse, lalalal4, du bist so armselig....
    FalkdS Es ist ja bald wieder Wochenende und dann kann der Herr ja seinem Herrschaftsanspruch mit seinen primitiven und vulgären Formulierungen und Ausdrücken fröhnen.
    Was bei ihm am besten ausgeprägt ist, sind seine Minderwertigkeitskomplexe, und so wie er sich hier bisher gab, sind sie aus meiner SIcht nicht unberechtigt.
    Schönes Wochenende euch allen

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    7.
  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen
    von FalkdS

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    Links vor dem Eingang zur Meseberger Dorfkirche, einer evangelischen Kirche, steht ein aus eiszeitlichen Feldsteinen gemauertes Prisma. Auf ihm ist noch ein ovaler Sockel aus kleineren Steinen der gleichen erdgeschichtlichen Zeit. Dieser wiederum wird von einem behauenen Findling gekrönt, der unter einem metallenen Eisernen Kreuz folgende leider nur schwer zu lesende Inschrift trägt:
    1914 - 1918
    starben den Heldentod
    fürs Vaterland
    Paul Fielitz Res. 1914
    Gustaf Berlin Res. 1917
    August Schulz Res. 1918
    Die dankbare Gemeinde
    Meseberg

    Jeder Gefallene hatte eine Familie und sein Tod sollte uns heute noch Mahnung und Vermächtnis sein.
    Also lasst uns gegen alte und neue aufstrebende Kriegstreiber aufstehen und die Stimme erheben! Sie kennen keinen Krieg und verachten jedes Leben.

    geschrieben für:

    Kultur / Freizeitanlagen in Gransee

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    Ausgeblendete 9 Kommentare anzeigen
    Der Beitrag von Calendula
    wurde unterdrückt, weil er gegen die golocal Nettiquette verstieß.
    FalkdS Deutsche Geschichte 6
    SETZEN!!!
    Was hat der 1.Weltkrieg mit den Nazis zu tun?
    Lies meinen letzten Abschnitt in der Bewertung!

    lalalal4 kann nicht dafür, will und kann offensichtlich nur provozieren. Tja, wenn es zu mehr nicht reicht.....
    lalala4, mir ist völlig egal, welchen Namen du dir aussucht, ich kann dich leider nur auslachen.
    Ich lege doch fest, wer mich beleidigen darf.
    Aber hier reicht es mir, ich werde reagieren, Nazi muss ich mich nicht nennen lassen!
    FalkdS Wir wissen doch, dass golocal die IP Adresse des Users an die Polizei übergibt, wenn eine Strafanzeige vorliegt, ich bleib da völlig entspannt, vielleicht legt lalalal4 noch ein wenig nach...
    Der Beitrag von Catchmeifyoucan
    wurde unterdrückt, weil er gegen die golocal Nettiquette verstieß.
    FalkdS Wie soll ich dich nennen?
    „Catchmeifyoucan du altes Arschloch“ finde ich recht lang und so eher selbstverletzend.
    Auf der anderen Seite ist Selbsterkenntnis bekanntermaßen der beste Weg zur Besserung. Ich beglückwünsche dich dazu.

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    8.
  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Die Eiche trägt den Namen des Majors Christian Ludwig von Kaphengst, also heißt sie „Kaphengst-Eiche“. Er war einer der Schlossbesitzer des Meseberger Schlosses im auslaufenden 18. Jahrhundert.
    Wie der Major dazu kam? Friedrich Heinrich Ludwig von Preußen entließ ihn auf Druck seines Bruders Friedrich von Preußens aus der Armee und schenkte ihm Geld und und und darunter auch dieses Schloss. Wie das zusammenhängt, erschließt sich euch gleich...

    Die Schlossbesitzergebeine wurden in der Regel in der Meseberger Kirche beigesetzt, aber für Kaphengst kann man allerdings in der Kirche keine Begräbnisstätte finden. Von dem Major sollen nur sein Galanteriedegen und ein Sporenpaar in der Kirche aufgehängt worden sein. Da ich das zum Zeitpunkt meiner Kirchenbesichtigung nicht wusste, hab ich nicht danach geschaut und es auch nicht gefunden, leider....
    Es geht vielmehr die Mär um, dass seine Gebeine unter dieser Eiche liegen. Das würde auch in die Zeit passen, war es doch Ende des 18. Jahrhunderts in Mode gekommene Begräbnisstätten für Aristograten und Philosophen in die freie Natur zu legen. Als für mich sehr prominentes Beispiel will ich hier das Grab von Friedrich II. auf der Terrasse vor dem Schloss Sanssouci in Potsdam anführen.

    Es ist nicht überliefert, ob es dem Major Christian Ludwig von Kaphengst vergönnt war, seine Grabstätte selbst auszusuchen. Wenn man aber seine Verdienste betrachtet, ist das nicht ausgeschlossen.

    Was aber überliefert ist, ist, dass Major Christian Ludwig von Kaphengst
    1. dem Friedrich Heinrich Ludwig von Preußen, dessen Adjutant und Günstling er war (man spricht von homosexuellen Neigungen und Eingriffen durch den König Friedrich II., der die Amoure als unschickliches Verhältnis untersagte) und
    2. der englischen Landschaftskunst
    sehr nahe stand.
    Erstens ist das an der durch Geschenk ermöglichten „Schlossbesitzereigenschaft“ und zweitens in der Gestaltung des Meseberger Schlosses und dem unter seiner Regie durchgeführten Abriss des barocken Ehrenhofes des Schlosses zu erkennen.
    Aber auch der hinter der Eiche liegende wegen der aktuellen Vegetation heute nur schwer zu erkennende Hügel, der „Schneckenberg“, soll auf ihn zurück gehen.

    Nun ist die Eiche offensichtlich tot. Da kommt mir der Gedanke, ob man eine „Kaphengst-Gebeinsuche“ starten wird oder die Eiche als Denkmal / Naturdenkmal unberührt bleibt, bis sie völlig verrottet ist... Vielleicht ist es die bessere Idee, die Sage ungeprüft weiter leben zu lassen.


    Fontan schrieb zum Beispiel, dass die Meseberger Kinder im November, wenn der Wind das Laub umher wirbelte, oft murmelten „Kaphengst kommt“. Ob das nun gut oder schlecht war, ist nicht überliefert, aber gespenstig war es allemal.

    Kaphengst ist übrigens laut Wikipedia der Name eines mittelmärkischen Uradelsgeschlechts, das 1321 erstmal urkundlich erwähnt wurde.

    Seit 1995 ist die dem Denkmalschutz verpflichtete Messerschmitt-Stiftung Eigentümer des Schlosses und hat es nach der Restaurierung der Bundesregierung zur Nutzung überlassen.


    siehe auch
    1. von-Lessing-Mausoleum
    https://www.golocal.de/gransee/grabmale/lessing-mausoleum-YVbFm/

    2. von-Hövel-Mausoleum
    https://www.golocal.de/gransee/grabmale/von-hoevel-mausoleum-YVi78/

    geschrieben für:

    Kultur / Museen in Meseberg Stadt Gransee

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    FalkdS Er war der Adju und nicht nur auf dem Schlachtfeld, das ist belegt....
    Es gab auch Geld, Schmuck und insgesamt 4 Ländereien, was dann aber wohl nicht zur Beendigung führte...
    Der Beitrag von einem Gast
    wurde unterdrückt, weil er gegen die golocal Nettiquette verstieß.
    FalkdS Ach so und ich dachte, er hat aufgegeben, naja geistige Größe ist eben nicht altersabhängig. Golocal hat ja schon reagiert.

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    9.
  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Das erste, was man schon aus großer Entfernung von Meseberg sieht ist seine Dorfkirche. Ihr Kreuz auf der Spitze strahlt bei Sonnenschein weit in die Welt, so wie es sich die Erbauer auch mal vorgestellt haben. Das trifft aus meiner Sicht allerdings nur für den Bau zu, nicht auf die in ihr verbreiteten Lehren, mal die zehn Gebote ausgenommen.
    Sie wurde als gotischer Saalbau zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Feld- und Backsteinbau errichtet. Heute ist davon nichts mehr zu sehen, weil die Kirche mit Putz versehen ist. Sie ist denkmalgeschützt.

    Ende des 18. Jahrhunderts erhielt sie im Rahmen eines Umbaues eine Herrschaftsempore sowie eine Gruft. Da wurde auch der Altar mit / an einer Kanzel errichtet. An seiner rechten Seite ist ein monumentales Bild der Meseberger Besitzerfamilie, Ludwig von der Gröben mit Frau und 17 Kindern, links 13 Buben und rechts vier Mädchen. Es stammt aus dem Jahre 1588 und es grummelt im Untergrund, dass es vielleicht sogar von einem Schüler Lucas Cranachs gemalt worden sein könnte.
    Der mit einer Zwiebelhaube versehene Westturm wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts im Stil Neubarock errichtet.

    Die Kirche beherbergt seit 1892 eine Hollenbach-Orgel (deutscher Orgelbauer, Familie aus dem Ruppiner Kreis, der seine Orgeln sogar bis nach Norwegen verkaufte) mit einem Manual und sieben Registern. Sie ist recht schlicht und einfach, ohne große Schnörgel und weiß / gold bemalt.
    Der Ruppiner Orgelbauer schuf und verkaufte in 25 Jahren über 100 Orgeln.....


    Ein interessantes Detail ist mir noch aufgefallen, hab ich so noch nicht bewusst gesehen. Oben an der linken Seite der Kanzel befindet sich eine Sanduhr, also besser mit viermal Sand, wenn die Röhren da wären. Das ist eine Predikt– oder auch Kanzeluhr., dazu musste ich aber erst ordentlich im Internet recherchieren...
    Ihr Einsatz hatte zwei Ziele
    1. Die Predigt sollte nicht zu lange (max. ¾ Stunde) dauern, damit das gemeine Volk nicht zu viel Zeit mit unproduktiver Tätigkeit verbringt, also mehr Zeit zum Arbeiten war...
    2. Der Prediger sollte seine bezahlten Leistungen auch erbringen.

    Die Evangelische Kirchengemeinde Meseberg gehört heute zu dem Pfarrsprengel Gransee.

    geschrieben für:

    evangelische Kirche in Gransee

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    FalkdS Da schaut man mal 5 Stunden nicht rein, Zack ist ein Daumen anhängig...
    Danke schön für die Likes und den Daumen.
    FalkdS Bei mir war es wirklich die erste. Ich bin aber nur Kirchgänger aus Interesse am Bau etc. definitiv nicht aus Überzeugung...
    Kaiser Robert In der Kirche in Stadthagen mit der Predigtuhr habe ich auch ein Bild gemacht.

    https://www.golocal.de/stadthagen/religioese-gemeinschaften/ev-luth-st-martini-gemeinde-hCL9/fotos/
    Sedina Interessant, ich drehe bei Predigten lange
    vor der ¾ Stunde ab ;-)))
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!

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    10.