Bewertung von Kulturbeauftragte zu Stadt Kalkar

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Bewertung zu Stadt Kalkar

Kulturbeauftragte „Düsseldorf-Experte“
Kalker ist eine alte Stadt zwischen Xanten und Kleve am Niederrhein. Die Grafen des letztgenannten Ortes haben es sogar 1230 veranlasst das es überhaupt errichtet werden soll. Es ist eine Kleinstadt, der man ansieht, dass es auf eine lange Geschichte zurück blickt, wie ich es bei der Gerichtslinde zum besten gegeben hatte. Diese kann man auch als Ausgangspunkt nehmen, wenn man die Sieglung erkunden möchte. Diese kann man in der histortischen Altstadt entdecken, die reich an Zeugnissen der Zeit ist.

Der Wunsch die wunderschöne Nicolaikirche von innen zu sehen, war der vordrinliche Zeil unseres Ausflugs, der von uns nur mit zahlreichen Umstiegen bei den verschiedenen Öffis verbunden gewesen ist. Doch es hat sich gelohnt! Über die besagte Kirche werde ich aber einen separaten Beitrag veröffentlichen, doch erst zu gegebener Zeit.

Ein weiterer Highligt sollte bei der Erkundung sollte das dortige Museum werden, doch dazu kam es nicht :-(. Die nette Dame im Bürgerbüro hat uns sehr gut weiter geholfen und darauf verwiesen, dass dadurch, dass es (weitgehend) von ehrenamtlichen Betreut wird, manchmal es sich nicht vermeiden läßt, dass man dort keinen Vorfindet :-(. Das fand ich schon schade, weil das alte Gemäuer (um 1500 gebaut) zusätzlich als Turisteninfo fungiert... Es hieß zwar, dass sie selbst seit geraumer Zeit wegen einer 'dringlichen' Angelegenheit versuchen dort jemanden zu erwischen, doch das ganze war (selbst an den Öffnungszeiten) verschlossen. Dann erkundeten wir auf eigene Faust mit all dem, was dort zu sehen ist.

Die meisten sehenswerten Häuser befinden sich rund um den bereits erwähnten Rathausplatz mit dem selbigen, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte! Er gehört zu den ältesten Zeugnissen der Zeit, die seit 1445 bestand besitzt! Erwähnenswert finde ich auch, dass man den Rathaus auf einem Alter (1507) in St. Nicolai bewundern kann! In den kommenden Jahrhunderten wurde er viele male dargestellt, doch ich kenne dur diese! Architektonisch erinnert es stark (wie weitere Gebäude rings rum) an die Vorbilder jenseits der Grenze in dem heutigen Niederlanden, die zum Teil partiell vom gleichen Geschlecht geleitet worden ist.

Es ist das aus der Rainessance stammende mehrstufige Faßade, die als zeichen ihrer städtischen Freiheit die Justizia über dem Eingangsportal angebracht worden ist. Durch viele kriegerische Auseinandersetzungen hat das Rathaus einige "Narben" behalten, die man bei genauer Betrachtung noch heute entdecken kann. Falls einem eher der Sinn nach etwas "essbaren" kommen sollte, im Gewölbekeller gibt es ein Restaurnt, wo man es tun kann. Alternativ wäre dem gegenüber, die von mir bereits beschriebene Bäckerei.

Eher durch Zufall entdeckten wir aus der Ferne die Flügel der Windmühle, die seit einigen Jahren durch ein Verein in "Schuss" gehalten wird. Man kann sie zwar zu bestimmten Zeiten besuchen, doch (soweit mir bekannt ist) nur, während der "Saison" am Wochenende. Näheres ggf. nach einer weiteren Fahrt nach Kalker.

Wie bereits beschrieben, hat es mich ein wenig traurig gestimmt, in welchem Zusand sich der historische jüdische Friedhof befindet. Trotz das er in einem Reiseführer (über historische kerne in NRW) zu finden ist, vor Ort wird dieser eher vernachläßigt :-(.

Positiv ist, dass wenigstens bei den unter Denkmalschutz stehenden Häuser mit Infotafeln versehen wurden, welche Bewandtnis es mit ihnen auf sich hat. Man darf aber keine 'Hunderte' davon erwarten, wenn man sich nach Kalkar aufmacht. Die wenigen, die dort zu sehen sind, können alle Bauepochen seit der Gründung nachweisen, auch wenn einige trotz eines entsprechenden Verweises innerhalb der Stadt nur aus der ferne (weil Privatgrundstück...) betrachtet werden können. Insgesamt sind es nur 15 Denkmäler und so muss sich jeder selbst überlegen, ob eine (weite) Anreise sinnvoll ist! Direktverbindungen gibt es nur zu den anfangs erwähnten Städten Xanten und Kleve. Alles andere kann am besten mit einem PKW erreicht werden. Genügend Parkplätze sind jedenfalls vorhanden.

Es ist schon eine interessante Mischung, die eine Reise wert macht, doch nicht alles hat uns richtig überzeugt. Nach langem überlegen und Rücksprache ist mir diese historische "Kulisse" trotz allem sehr solide 3 Sterne wert, weil ich dort einen Favoriten gefunden habe!

bestätigt durch Community

Ausgezeichnete Bewertung

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