Bewertung von ubier zu FRÜH am Dom

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Bewertung zu FRÜH am Dom

ubier
Als Exil-Kölner gehört der Besuch im Früh zum Pflichtprogramm. Trotz der idealen Touri-Lage am ach so süßen Heinzelmännchenbrunnen trifft man hier Kölsche und eines der besseren Kölsch. Bei jedem Besuch findet sich eine neue Gaststube - jetzt auch eine für Raucher. Am urigsten sind und bleiben aber die historischen Räume und der Keller. Auch die Freiterrasse ist - bei den in Köln seltenen geeigneten Wetterlagen ein idealer Ort, um Kontakte zu knüpfen und bei ein paar Stangen Kölsch den Tag zu genießen.

Die Speisen sind deftig - sowohl vom angebot als auch vom Preis. Der “halve Hahn” kommt weiterhin ohne Flügel und schmeckt, wie ein Käsebrötchen eben so schmeckt. Das “Hämchen” verdient keine Verniedlichung, die Haxe reicht auch für zwei.

Die Köbes sind mit den Jahren etwas umgänglicher geworden, Gäste anpampen mag zwar zum guten Ruf gehören, schlägt sich aber spürbar im Tip nieder…

Aber heh, zum Früh geht man für um Kölsch zum trinken! Jeder Jeck hat so seine eigene Lieblingssorte, auf das Früh kann sich aber jeder einigen. Immer perfekt gezapft, meist auch bis zum Eichstrich, Nachschub ist bis zum Abdeckeln gewährleistet. Fehlt mir im Exil…


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