Bewertung von Metalman zu Tor der Hoffnung

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Bewertung zu Tor der Hoffnung

Metalman
Beim Tor der Hoffnung haltet es sich in der Gesamtheit um eine denkmalgeschützte Wohnanlage am Ostufer der Wakenitz auf einem Hang.

Die Bauzeit war von 1936-1937.

Das besondere an der Anlage ist die zugehörige kleine Parkanlage wakenitzseitig sowie der zentraleTorduchgang mit dem Tonnengewölbe.

Am Torbogen befinden sich mehrere Inschriften, die trotz der Bauzeit keine nationalsozialistische Symolik aufweist.
Wakenitzseitig findet man am Torbogen die Inschrift: Was es auch immer Gewaltiges gibt zu erleben den Mitmenschen Freude zu machen ist doch das beste.
Straßenseitig in der nach dem Erbauer benannten Rudolf Groth Straße findet man folgendes:
Die Inschrift: Schlägt dir eine Hoffnung fehl nie fehle dir das hoffen. Ist ein Tor zugetan sind tausend andere offen.

Den Namen des Bauwerks

Die Olympischen Ringe als Erinnerung an die Olympiade im Baujahr, sowie den lübschen Doppelkopfadler und den (verhassten) preußischen Adler mit dem Schfriftzug Eingliederung Lübeck-Preußen 1937.
Dies ist eine klagende Erinnerung an die Eingliederung der bis dahin freien Stadt Lübeck an die preußische Provinz Schleswig Holstein durch die Nationalsozialisten.

Das Bauwerk wirkt heute noch imposant und der Park lädt zum verweilen ein mit freien Blick auf die Wakenitz den Amazonas des Nordens wie der Fluss auch genannt wird.

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