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Neueste Bewertungen für Meißen

  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von RKL

    Wir haben auf der Terrasse des Biergartens gesessen, hatten von dort einen tollen Blick über Meißen. Allerdings waren die Tische sehr eng aneinander gestellt - da wäre etwas mehr an Raum zum Aufstehen sinnvoll. Wir hatten Kuchen, Eis und Quarkkeulchen - die waren sehr, sehr, lecker! Der Service war auch zügig und nett.

    geschrieben für:

    Hotels / Restaurants und Gaststätten in Meißen

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    1.
  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Preise sind für uns persönlich etwas hoch aber fachlich gibt es hingegen gar nichts einzuwenden. Wir haben uns dann für einen schönen Teppichbelag in beige entschieden der auch bereits schon schön verlegt ist. Nach einigen Monaten kann ich sagen das der Teppichboden auch relativ leicht zu pflegen ist.

    geschrieben für:

    Bodenbeläge / Teppiche in Meißen

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    2.
  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wir haben einen gebrauchten Transporter gekauft und waren mit der Abwicklung, der Lieferung und des Services mehr als zufrieden. Das nächste Fahrzeug werden wir mit Sicherheit wieder dort kaufen. Vielen Dank

    geschrieben für:

    Autohäuser in Meißen

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    3.
  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von Helén

    Der Besuch bei Janet war Klasse. Total nette Beratung, ein tolles Ambiente und ein super Preisleistungsverhältnis. Ich konnte mich entspannen und habe die Zeit dort sehr genossen. Und mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden und überglücklich.
    Ich freu mich jetzt schon auf meinen nächsten Termin.

    geschrieben für:

    Friseure in Meißen

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    4.
  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    Schmuddelige Bahnhöfe / Halte gibt es zu genüge, doch es gibt einige Ausnahmen, die positiv in Gedächtnis bleiben! Wenn selbst uns, die nur wenige Minuten auf den Anschluss gewartet haben, die frische Brise an einem Frühlingstag nicht gerade angenehm vorgekommen ist, was sollen denn jene sagen, die regelmäßig sich an der S-Bahnstation Meißen Altstadt aufhalten! Um von den Bushaltestellen davor zu den Gleisen zu gelangen, geht man (fast automatisch) an einer Einkaufspassage vorbei. Das ist auf den ersten Blick nichts ungewöhnliches, doch es wird der Eindruck erweckt, dass die ganze Gleisanlage / Bahnsteig sich darauf befinden würden. Es ist schon eine tollkühne Vorstellung, doch sicherlich würde die Statik es nicht hergeben ;-)! Erst oben angekommen, entdeckten wir, dass das besagte Gebäude sich um einige Meter versetzt, davor befindet und nicht wie gedacht :-)! Für uns als regelmäßige Bahnkunden sind definitiv jene lieber, die sich vom „Einerlei“ des dazugehörigen Verkehrs abheben! Diese in Meißen gehört aus unserer Sicht (mit kleinen Abzügen) dazu!

    Erst auf unserem Rückweg in die sächsische Landeshauptstadt ging es zu diesem Halt, weil wir zuvor am Meißener HBF ausgestiegen sind. Falls wir die Stadt erneut besuchen sollten (und das gilt auch für andere), liegen die Sehenswürdigkeiten wesentlich näher, als bei dem anderen… Doch der Weg ist bekanntlich das Ziel ;-)! Bei dem schönem Wetter, das wir „erwischt“ haben, nimmt man so einen „Umweg“ als Spaziergang einfach hin!

    Im Vergleich zu den meisten von mir bereits vorgestellten Reisezielen / Bahnhöfen / Halten ist dieser und die dazugehörige Strecke relativ neu. Wie ich gelesen habe, die Planungsarbeiten erfolgten bereits kurz nach der Wende in den 1990-er Jahren. Die feierliche Neueröffnung ließ aber Jahrzehnte auf sich „warten“, weil es erst im Dezember 2013 so weit gewesen ist! Es ist gleichzeitig eine Neubelebung einer Strecke, die (aus welchen Gründen auch immer) zeitweise gar nicht betrieben wurde, weil sie (was ich nur zitieren kann) „demontiert“ worden ist!

    So schön wie sich das äußere darstellt, ist der S-Bahnhalt Meißen Altstadt macht ihn zu etwas besonderem! Die „Porzellanstadt“ in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn hat sich etwas einfallen lassen, damit die Tunnelwände nicht so trist und grau bleiben! Es sind „ganz schräge Vögel“, die einem Lust auf die Reise machen sollen und gleichzeitig ein richtiger Blickfang ist es geworden! Diese „Verschönerungsaktion“ erfolgte knappe 4 Jahre nachdem dieser Halt eingeweiht worden ist und zwar im Jahr 2017.

    Die Fläche vor dem Bahnhof kann man als eine Art „Werbung“ für die Region und Stadt verstanden werden. In der kurzen Zeit konnte ich nur diese beiden Fotos machen können, doch es gibt wesentlich mehr zu sehen, als das! Zum einen wird auf der rechten Seite des Tunnels, dass Meißen eine Porzellan- und gleichzeitig eine Weinstadt handelt. Zum anderen ist es eine Art Fahrplan zwischen den beiden Endpunkten, die sie verbindet: die besagte Stadt selbst bis hin nach Schöna und in die „Sächsische Schweiz“. So haben Die Künstler Kay Leonhardt und Daniel Bahrmann zu den wichtigen anderen Stationen ein bildliches „Kommentar“ abgegeben, das in der Form seines Gleichen sucht: Sektglas bei Radebeul; ein Fußball, der auf Dynamo Dresden verweist und als Hauptmotiv das was ich zuvor erwähnt habe. So finde ich, dass die Kosten von 13.000 € für ein solches Kunstwerk völlig angemessen gewesen sind! Dabei muss nicht jeder meine Meinung teilen!

    Wenn es nur auf diese Details ankommen würde, hätte es schon meine volle Zustimmung gegeben, doch auch der Halt an sich darf dabei nicht unerwähnt bleiben! Es ist nicht nur der bereits erwähnte Wind, der sich nachteilig auswirken kann. Da ist auch dessen Erreichbarkeit für Menschen mit Gehproblemen! Wenn ich mich recht entsinne, gab es keinen Aufzug, den man zu den Gleisen nehmen könnte, falls das notwendig wäre! Erneut ist es Schutz vor den äußeren Einflüßen, der aus unserer Sicht nicht konsequent durchdacht wurde: der größte Teil des Mittelbahnsteigs muss nämlich OHNE diesen auskommen :-/.

    Nach einem einzigen Aufenthalt dort kann ich keine weiteren Angaben über die Pünktlichkeit der S-Bahn machen. Wir mussten jedenfalls nicht lange auf die S 1, die hier vorbeifährt, warten. So wie ich gelesen habe, dass in der Arbeitswoche es, je nach dem wohin man fahren möchte, Unterschiede gibt, wie häufig diese verkehren! Da die Strecke erst letztes Jahr bis nach Pirna erweitert wurde, gibt es dorthin zwei mal / Std. eine Verbindung, nach Dresden ist es häufiger (lt. eigenen Angaben) alle 15 Min. Was uns dabei überrascht hatte, dass dabei die Doppeldecker-Züge eingesetzt werden und nicht die „einfachen“, die sonst als S-Bahn verkehren!

    Nach Abwägung aller Vor- und Nachteilen erscheinen mir an der Stelle 3 Sterne angemessen und zudem der Favoritenstatus wegen der schönen Fliesen, die den Eingang dahin verschönern!

    geschrieben für:

    Verkehrsbetriebe in Meißen

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    Sarobri Glückwunsch zum grünen Daumen :-) ! Wenn ich im Mai im "wilden Osten" bin, dann werde ich mir das mal anschauen, danke für Deine tolle Bewertung
    spreesurfer Aus touristischer Sicht ist der Bahnhof her eine Nullnummer, keine Infos, wie man in die Stadt findet, keine Touristinfo im Bahnhof.., abstoßend!!!! :(

    Und dann fahren die mit Doppelstockzügen nach meißen, obwohl da, nn man ankommt vielleicht noch INSGESAMT 10 Fahrgäste sind an einem normalen Maitag!!! So eine Kapazitätsverschwendung.

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    5.
  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Wir waren Ende März 2019 in der Meißner Frauenkirche um sie uns wieder einmal von innen anzusehen. Mein wirkliches Vorhaben war allerdings eine Turmbesteigung. Nebenbei hab ich aber dann doch auch noch etwas für die Erhaltung ich in der Kirche gespendet.

    Der spreesurferschen Huldigung kann ich nicht wirklich etwas Neues hinzufügen. Die Meißner Frauenkirche ist schön gestaltet aber ich finde, es gibt viele schönere Kirchen in Sachsen.

    Den immer noch 2 Euro kostenden Aufstieg zur Türmerwohnung und der Aussichtsplattform mit den 193 Auftritten auf Stein- und Holzstufen hab ich allein in Angriff genommen. Auch mir fiel er wesentlich leichter als der Abstieg. Man wird beim Kauf der kleinen Karte bzw. Bezahlung der Schlüsselmiete extra gebeten, nach dem Betreten des Turmes hinter sich abzuschließen. Auch soll man oben die Tür nach dem Ausstieg auf den Rundweg um die Turmkuppel schließen, damit keine Vögel, vor allem keine Tauben (Sind die wirklich taub?) in den Turm fliegen können.

    Interessant sind auch die kleinen orangen Blätter auf den einzelnen Etagen, die über deren Funktion berichten.


    Das porzellanene Glockenspiel war am 1. Juni 1929 gegen Mittag zum ersten Mal als Glockenspiel zu hören.

    Auf Höhe der Gussglocken kann man sich selbst ein Hörbild von den verschiedenen üblichen Glockenmaterialien (Porzellan, Guss und Bronze) machen, ich hab es fotografiert.

    Zu den Gussglocken gibt es noch zu sagen:
    Die Inschriften der einzelnen alle aus einer Bochumer Gießerei stammenden Gussglocken lauten:
    1. Die mit Ton „b“ und 2526 kg ist die schwerste und mit 1.882 mm Durchmesser auch die größte Glocke, sie ist eine Totenglocke mit der Inschrift: „Aus der Tiefe rufe ich, o Herr, zu Dir!“
    2. Die Betglocke hört ihr in „d´“, sie wiegt 1.381 kg bei einem Durchmesser von 1.490 mm. Die Inschrift lautet: „Meine Zeit steht in Deiner Hand!“
    3. Die schwerere Taufglocke ist auf „f´“ gestimmt, sie wiegt bei einem Durchmesser von 1.333 mm 1.033 kg. Zu lesen ist: „Meine Augen schauen aus nach den getreuen im Lande!“
    4. Die kleinere und mit 727 kg auch leichteste Glocke ist ebenfalls eine Taufglocke, sie erklingt in „g´“ und hat einen Durchmesser von 1170 mm und trägt den Spruch: „Lasset die Kindlein zu mir kommen!“ und "Freuet euch, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind!" Im Turmaufgang sind beide Textangaben zu der kleinen Glocke zu lesen, den zweiten konnte ich auf der Glocke lesen. Als ich den Unterschied feststellte, war es für eine weitere eigene Prüfung leider zu spät..

    Die Türmerstube war leider ver- und damit geschlossen, aber ich fand „auf dem Flur“ vor der Türmerwohnung oben an der Decke etwas, was ich für mich als dessen Klingel einordnete.
    Sie sieht aus wie ein wesentlich zu breit gebautes Hamsterlaufrad. Innen könnte eine Kugel gewesen sein. Mit einen langen bis nach unten reichenden Strick könnte das Rad in Rotation versetzt worden sein, was dann hörbar ratterte, wenn der Türmer überhaupt noch hören konnte... Wenn ich meine Bilder sortiert habe, werde ich das dazu passende Bild mit einstellen. Zur Kirche und ihrer Innenausstattung selbst sind ja genug da.

    Übrigens hab ich oben ein Glockenspiel mitgehört, tolles Erlebnis. Unten hat mein Schatz auch ihre Ohren gespitzt.

    So, das war‘s erst mal für den Anfang.
    Das optische und akustische Erlebnis so nah sind mir dann doch 5 Sterne wert.

    geschrieben für:

    evangelische Kirche in Meißen

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    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Wir hatten dort sogar eine "Privatführung" durch den "Aufpasser" gehabt! Geschmäcker sind halt unterschiedlich, sodass diese nicht zu meinen Favoriten in Sachsen gehört. Mehr an der passenden Stelle.

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    Checkin

    Foto vor Ort

    6.
  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Auf dem Weg zu einem Familientreffen machten wir in Meißen einen Zwischenstopp. Nach dem Stadtspaziergang stand für mich noch der Aufstieg zur Türmerwohnung der Frauenkirche auf dem Plan. Die 193 Stufen einmal hoch gedrückt und runter gestaucht machte sich auch bei mir dann doch Hunger breit, also so richtig mit hörbarer magenseitiger Beschwerde.

    Ursprünglich wollte mein Schatz in den auch am Markt liegenden Ratskeller. Aber als ich vor dem Außenbedienbereich des Winzerkellerrestaurants "St. Benno" die Karte überflog (nur mit den Augen!) blieben genau diese an gebratener panierter Blutwurst mit Fassauerkraut und grünem Erbspüree "hängen", rasteten so zu sagen ein und zack, schon war der Frau-FalkdS-Mittagsplan „im gegenseitigen Einvernehmen“ gecancelt.

    Das Haus hat eine urig lange Geschichte. Benno, Bischof von Meißen (1066 – 1106) soll sich noch weit vor Anlage der Stadt an dieser Stelle ein Haus habe bauen lassen, Reste eines Vorgängerbaues hat man gefunden. Ob das etwas mit dem Namen des Restaurants zu tun hat, man könnte es annehmen... Und es ist schon eine tolle Geschichte, das wären über 1.000 Jahre.

    Wir stiefeln rein und werden in dem Gewölbegastraum als wahrscheinlich heute letzten Mittagsgäste trotzdem typisch sächsisch super nett und freundlich empfangen. Kaum hörte ich den Dialekt, fühlte ich mich sofort heimisch.

    Die Karte ist eher richtig übersichtlich, aber bietet Suppen, Salate neben veganen, Fleisch-, Wild- und Fischgerichten und Desserts.
    Ich war sowieso schon fertig mit meiner Wahl, also mein Mittagsgericht war ja mit gebratener panierter Blutwurst mit Fassauerkraut und grünem Erbspüree für 10,90 Euro klar, dazu gab es eine auf persönlichen Wunsch volumentechnisch zur Vorspeise "herunter gefahrene" sächsische Linsensuppe und ein Bier für den Nichtkraftfahrer.

    Mein Schatz entschied sich für einen Vorspeisensalat und den Burger-Sandwitch.
    Er besteht aus gegrilltem Rindfleischhacksteak im Trebertoast mit Käse, Salat Quitten-Birnen-Senf und hausgemachter BBQ-Sauce für 14,90€. Es war also kein Burger, der Trebertoast waren zwei Scheiben angebratenes Vollkornbrot, außen cross und innen weich, total lecker. Sie bekam unter Kraftfahrerbedingungen als Durstlöscher ein Ginger Ale dazu.

    Das Essen schmeckte uns superlecker. Erst dachte ich, dass meine Portion recht klein ist, aber letztendlich hatte ich doch zu tun, nach dem Süppchen alles zu verdrücken. Meine Frau war auch übersatt.
    Der Service war typisch sächsisch, nett und freundlich.
    Da wir die letzten Mittagsgäste waren, war auch noch ein kleiner Plausch über Essen, Land und Leute drin. Koch und Service ließen ihr Mittag extra für uns warten, sie essen also ihre eigenen Speißen, so etwas sehe ich sehr gern.
    Die Raumgestaltung war erinnerte an den Restaurantnamen, Winzerkeller.

    Dafür gibt es von mir eine dicke Empfehlung und volle Punktzahl, also 5 grüne Sterne, gefolgt von einem roten Favoritenherz.

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    FalkdS Aber ich war mit meiner Frau im und meine deshalb das Winzerrestaurant St. Benno in Meißen mit dem tollen Gewölbe...
    ;-)
    Puppenmama Herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen Bericht, den schönen Fotos, zum grünen Daumen und letztendlich zum Wochekrönchen.
    joergb. Ist mir diese klasse Bewertung mit ihren verdienten Auszeichnungen doch glatt durch die Lappen gegangen: herzlichen Glückwunsch Falk
    DerStrecker Sie schreiben wunderbar! Meine Frau und ich waren schon einmal dort und können Ihnen nur zustimmen. Danke für die ausführliche Berichterstattung!
    spreesurfer Glückwunsch zur Bewertung der Woche, wobei ich sagen muss, dass ich hoffe, das meine Bekannte die nicht liest. Sie ist was ihr Meissen betrifft nun sehr abgehoben, und nennt die kleine Elbstraße wo sie wohnt neuerdings "Meissen-Boulevard", als ob das der "Champs-Elysees" in Paris wäre.

    Also ich sage Euch die Wahrheit. Meissen ist eine Ministadt, etwas mehr als ein großes "Straßendorf", mehr definitiv nicht!!!

    Kein KuDamm oder keine "Königsallee" oder auch keine "Via Veneto"... ;)

    Das kommt halt bei ihr von zu viel Jesus!!!;)

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    Foto vor Ort

    7.
  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von H.Sp.

    Mir wurde echt super toll geholfen obwohl ich 500 km entfernt wohne.Sehr freundliches Team und sehr geduldig da dies nur telefonisch möglich war.Mein Problem Trockner wurde erfolgreich gelöst.Ich bin total begeistert vielen lieben Dank

    geschrieben für:

    Hausgeräte / Hausgeräteservice in Meißen

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    8.
  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Der Quell- oder auch Grundstein des neuzeitlichen Sachsens befindet sich auf dem heutigen Domplatz der sächsischen Porzellanstadt Meißen unmittelbar vor der Albrechtsburg.
    Er liegt über der ehemaligen Wasserstelle der Burg Misni, ihrem ursprünglichen Namen. Der deutschen König Heinrich I. gründete sie im Jahre 929, also vor 1090 Jahren.

    Da oder auch das ist also der geschichtliche Keim, der Ursprung und die Quelle des heutigen Sachsens. Damals ging von hier die Christianisierung und Besiedlung des heutigen Sachsens los.
    So ist es aber den Sachsen noch nicht genug seiner Wichtigkeit gewesen. Deshalb gründeten sie am 3. Oktober 1990 an der Stelle in genau dieser Albrechtsburg der Freistaat Sachsen.
    Der Quellstein liegt also an einem wirklich fundamentalen, weil historisch doppelt belegten bedeutsamen Platz für den heutigen Freistaat und seine Sachsen.

    Er besteht aus einem aus Meißen Stammenden dreiteiligen roten Granitquader mit einem eingelassenen stählernen Band, das die drei Teile fest verbindet. Der QUELLSTEIN wurde am 8. Mai 2011 wieder in Betrieb genommen.
    Vor ihm befindet sich eine Erinnerungstafel aus Edelstahl. Sie wurde im Auftrag der Porzellanstadt Meißen aufgestellt.
    Bezüglich der Maße und des Gewichts bin ich mit Meißen im Kontakt, vielleicht können sie mir da etwas mitteilen, im Internet war meine Recherche erfolglos.


    Meine Fotos sind leider irgendwie verschollen, aber ihr könnt an anderen Stellen und in anderen Quellen im Internet bestimmt Fotos finden. Hab noch zwei aus 2016 gefunden...vielleicht sind sie wenigstens für den Überblick ausreichend.

    Auch und Danke an spreesurfer, er hat verschollenes Wissen zurück geholt und ich habe noch etwas gefunden, den Namensursprung der Sachsen, der mir entfallen war. Ich bin zwar ein Sachse und auch etwas stolz darauf, aber so weit geht mein „Wurzelinteresse“ nicht zurück....
    Das Schwert der Westgermanen die ursprünglich im Norden des damaligen Noch-Nicht-Deutschlands lebten (Bremen, Ostfriesland bis nach London) hieß Sahs und war einschneidig, sein Name stand Pate für die Saxones, die diese Waffe trugen. Das war mir wie geschrieben entfallen.
    Ich denke, dass die Germane ihren Namen dann bestimmt vom Namen einer ihrer Waffe hatten, dem Ger, einem germanischen Wurfspeer.

    Update 29. Mai 2019
    zu Steindaten mit ein großen Dank an den Absender, den Pressesprecher des STAATSBETRIEB SÄCHSISCHES IMMOBILIEN- UND BAUMANAGEMENT in Dresden. Er recherchierte folgende Daten zum Quellstein Sachsens auf meine Bitte bzw. ließ recherchieren.
    Hier sind seine an mich gesendeten Informationen zu den Granitsteinen:
    „...
    es war schwierig, aber unsere Niederlassung hat noch ein paar Fakten zu dem Quellstein ermittelt.

    Die Maße:
    Gesamtmaße : LxBxH 5,35 m x 2,95 m x 0,65 m

    Der Quellstein besteht aus drei Blöcken.
    Maße je Block : LxBxH 1,78 m x 2,95 m x 0,65 m

    Das Gewicht konnte in unseren Unterlagen nicht ermittelt werden.
    Bei einer mittlere Dichte von 2,5-2,7 kg/dm³ für Granit, könnte das Gesamtgewicht geschätzt ca. 25 t betragen.
    .....“

    geschrieben für:

    Kultur in Meißen

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    spreesurfer Nee Du, der historische Keim Sachsens liegt schon über 600 Jahre davor um das Jahr 400 im Raum des heutigen Ostfrieslands und Lauenburgs!!!
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    FalkdS Okay, dann hast du bestimmt gut recherchiert. Dann nehmen wir es als Keim des Sachsens der Moderne....
    Mir ist das allerdings nicht so wichtig, bin zwar ein Sachse, aber so weit geht mein „Wurzelinteresse“ nicht zurück....
    Allerdings, wie ich das jetzt so lese fällt mir auch die wahrscheinliche Herkunft des Namens ein. Das Schwert der Westgermanen hieß Sahs, es stand Pate für die Saxones, die diese Waffe trugen. Das war mir entfallen.
    So wie die Germane ihren Namen dann bestimmt auch von einer Waffe hatten, dem Ger, einem germanischen Wurfspeer.

    Danke spreesurfer, du hast verlorenes Wissen wieder aktiviert.
    :-)
    FalkdS Es gibt Neues vom Stein, Dank an den Pressesprecher vom STAATSBETRIEB SÄCHSISCHES IMMOBILIEN- UND BAUMANAGEMENT in Dresden, schaut euch das Update am Ende der Bewertung an.
    grubmard Was Spreesurfer meint, ist das alte Stammesherzogtum Sachsen, zu dem wikipedia folgendes schreibt:
    "Das Stammesherzogtum Sachsen, auch Altsachsen genannt, war ein mittelalterliches Herzogtum zwischen Niederrhein und der Unterelbe sowie Eider. Es entstand aus dem Siedlungsgebiet der Sachsen, das zwischen 772 und 804 etappenweise durch Karl den Großen erobert und in das Fränkische Reich eingegliedert wurde. Zum bestehenden Freistaat Sachsen hatte das Stammesherzogtum Sachsen keinen territorialen und nur mittelbaren historischen Bezug, dafür hat es einen solchen aber zum heutigen Bundesland Niedersachsen."
    FalkdS grubmard, deshalb hab ich die Bewertung auf neuzeitliches Sachsen präzisiert...
    Blattlaus Schöne, und für mich interessante Bewertung. Glückwunsch zum berechtigten Daumen.

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    9.
  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Wir parkten direkt an der 205 Meter langen Altstadtbrücke auf dem Parkplatz ein paar Meter über dem aktuellen Elbniveau, es war ja kein Hochwasser. Vor dem geplanten Stadtspaziergang mit Burgbesuch wollten wir aber dann noch schnell mit meinem Essener Freund Anton zur Altstadtbrücke gehen, wenigstens einmal diese Sicht auf die Stadt Meißen und ihre Albrechtsburg bei schönstem Sonnenschein genießen. Das musste ich verewigen. Das Bild ist hochgeladen.

    Wir sind den langen, teilweise recht anstrengende, weil steilen aber schönen und interessanten Weg von der Elbe zur Burg mit den tollen Aussichtspunkten hoch gelaufen, auch davon gibt es Bilder.
    Über die gotische Albrechtsburg und den Dom der sächsischen Kleinstadt Meißen wurde schon sehr viel geschrieben, insbesondere zu erwähnen ist der super Bericht von spreesurfer, dem ich nicht wirklich etwas Neues hinzufügen kann.

    Nur zwei Sachen kann ich ergänzen, den QUELLSTEIN SACHSENS und den für die Burg wichtigen, weil namensgebenden Prinzenraub.

    Der Quellstein befindet sich auf dem Domplatz über der ehemaligen Wasserstelle der Burg Misni, ihrem ursprünglichen Namen. Diese wurde vor 1090 Jahren da oben durch den deutschen König Heinrich I. gegründet.

    Da ist also der Keim des heutigen Sachsens, "Startplatz" der Besiedlung und Christianisierung.
    Und damit ist seine Bedeutung noch nicht fertig und genug begründet, denn am 3. Oktober 1990 wurde in genau dieser Albrechtsburg der Freistaat Sachsen gegründet.
    Der Quellstein liegt also an einem wirklich wichtigen, weil historisch doppelt belegten bedeutsamen Platz für den heutigen Freistaat und seine Sachsen. Mehr dazu gibt es an anderer, quellsteineigener Stelle.


    Ach und dann war ja noch der namensgebenden Prinzenraub, hier der Versuch einer erklärenden ganz kurzen unvollständigen geschichtlichen Kurzzusammenfassung:
    In der Albrechtsburg ist Prinzenraub dokumentiert, ein Gemälde in der Burg legt Zeugnis ab.

    Geraubt wurden in der Nacht von 7. zum 8. Juli 1455 die beiden Söhne von sächsischen Kurfürsten Friedrich dem Sanftmütigen, die Prinzen Ernst und ALBRECHT (Großbuchstaben als Fingerzeig!) zur Durchsetzung von Forderungen an / gegen den Kurfürsten.
    Initiator und „Chefräuber“ war der sächsische Adlige Ritter Kunz von Kauffungen, der eigentlich Konrad hieß. Er hatte Albrecht, wurde gefangen und in Freiberg festgesetzt. Nach nur 5 Verhandlungstagen vor dem Gericht der Berggeschworenen wurde er wegen Landfriedensbruch verurteilt und auf dem Obermarkt enthauptet. "Sein" Kopf am Giebel des Spitzdaches des Erkers vom / am Rathaus, auch Gaffkopf genannt, gafft auf einen blauen (für mich eher schwarzen) Stein im Pflaster des Platzes, da fiel er.... Ritter KvK wurde nur etwa 45 Jahre alt aber man kennt ihn noch Jahrhunderte später.


    Leider sind meine anderen Fotos vom Domplatz etc. irgendwie verschollen, meine Suche in meinen tausenden Bildern war bisher nicht von Erfolg gekrönt. Die Domplatzfotos sind etwas älter, von heute vor 9 Jahren.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen / Museen in Meißen

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    Konzentrat Ist schon einige Jahre her, mein letzter Besuch auf der Albrechtsburg. Den Quellstein Sachsens kannte ich bis dato allerdings nicht.
    Danke für die Infos und den schönen Bericht. Und jetzt lese ich noch die Ausführungen von spreesurfer zur Burg.
    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    FalkdS Bitte gern
    Der Domplatz wurde viele Jahre lang restauriert und war nur teilweise begehbar. Meinen Innenfotos sind von 2010, weil meine Eltern in Meißen geheiratet und paar Jahre später ihre Goldene Hochzeit gefeiert haben. Da war der Vorplatz definitiv noch nicht fertig, es kann also ohne Weiteres sein, dass das kleine rote Steinchen untergegangen ist, vielleicht war es auch nicht zu erkennen oder sogar nicht mehr bzw. noch nicht da...
    Zu diesem erwarte ich übrigens aus Meißen noch ein paar Angaben.
    spreesurfer Die ganze Wahrheit ist aber die: Das Herzogtum Sachsen gab es schon um 400 nach Christi Geburt und es lag auf dem Areal vom heutigen Bremen über Ostfriesland bis rüber nach London in Großbritannien!!! Als Meissen gegründet wurde, gab es das "Volk" der Sachsen und deren Herzogtum schon mindestens 600 Jahre!!! Damals war es unter anderem das Herzogtum "Sachsen-Lauenburg", wobei Lauenburg nahe Hamburg an der Elbe liegt!!! Die Sachsen zogen erst über 600 Jahre NACH ihrer "Gründung" als Herzogtum in das heutige Gebiet Sachsens!!
    FalkdS Jetzt, wie ich das so lese fällt mir auch die wahrscheinliche Herkunft des Namens ein. Das Schwert der Westgermanen hieß Sahs, es stand Pate für die Saxones, die Männer, die diese Waffe trugen.
    So wie die Germanen ihren Namen dann bestimmt auch von einer Waffe hatten, dem Ger, einem germanischen Wurfspeer.

    Danke spreesurfer, dank deines Wissens hast du verlorene geglaubtes Wissen bei mir wieder aktiviert.
    :-)

    Checkin

    Foto vor Ort

    10.