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Neueste Bewertungen für Minden im Bereich Hobby & Freizeit

  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    ho acquistato da loro una fotocamera Sony Alpha 7 III + SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS, sorpresa al arrivo, hanno spedito un prodotto senza SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS. subito Dopo gli ho contattati, da circa 3 giorni nessuno non risponde più alle mie richieste, per l'invio del SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS mancante.... il prodotto e stato venduto per nuovo, ma non lo è. Ho inviato la richiesta per mancanza del prodotto,
    VENERDI, da quella mail ho mandato altre 5 email, ma questi non rispondono.



    I purchased from them a Sony Alpha 7 III + SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS camera, surprise upon arrival, they shipped a product without SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS. Immediately after I contacted them, for about 3 days no one no longer responds to my requests, for sending the missing SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS .... the product was sold for new, but it is not . I sent the request due to lack of product,
    FRIDAY, from that email I sent another 5 emails, but these don't answer.



    Ich habe bei ihnen eine Sony Alpha 7 III + SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS Kamera gekauft. Überraschung bei der Ankunft. Sie haben ein Produkt ohne SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS geliefert. Unmittelbar nachdem ich sie kontaktiert hatte, antwortete ungefähr 3 Tage lang niemand mehr auf meine Anfrage, das fehlende SEL FE 28-70 / 3.5-5.6 OSS zu senden. Das Produkt wurde als Neuware verkauft, ist es aber nicht. Ich habe die Anfrage wegen Produktmangels verschickt,
    FREITAG, von dieser E-Mail habe ich weitere 5 E-Mails gesendet, aber diese antworten nicht.

    geschrieben für:

    Foto in Minden in Westfalen

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    Kulturbeauftragte es macht anscheinend einen Unterschied, ob man vor Ort beraten wird oder es (hört sich hier jedenfalls danach an) Online tut. Mir ist klar, dass innerhalb von ca. 4 Jahren sich einiges ändern kann, doch ich habe Oehlmann als einen sehr kompetenten Fachmann erlebt! So unterschiedlich kann man einen Händler beurteilen!

    1.
  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Habe meine 2 Gitarren zum einstellen und für den Einbau neuer Mechaniken hingegeben. Nach nur einem Tag war die erste Gitarre wieder abholbereit und soundtechnisch der Wahnsinn!!! Perfektionierte Handarbeit mit einem unschlagbaren Preis/-Leistungsverhältnis! Auch die 2. Gitarre war nach wenigen Tagen wie neu. Gerne wieder!

    geschrieben für:

    Musikinstrumente in Minden in Westfalen

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    2.
  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Die Mindener Altstadt setzt sich aus der Unter- und Oberstadt zusammen. Jede von ihnen hat seine "Originale", wie sie in vielen Orten bekannt sind. Dieser freche Kerlchen, das man auf dem Weg zum Wochenmarkt bzw. der St. Martinikirche neben dem obersten Treppenabsatz zu finden ist, ist einer von ihnen. Es handelt sich um das "Mindener Butjer".

    Damit versteht man zum einen den hiesigen Dialekt, der ausschließlich von jenen Familien verstanden und beherrscht wird, die seit Generationen in der Oberstadt beheimatet sind. Ihre Meinung, wie man sich denken kann, über die anderen Bewohner und erst recht die Fremden ist dementsprechend deftig. Das öffentlich kund zu tun, ist ein "Privileg", das dem Butjer zugebilligt wird. Bei jemandem, der als sehr gewitzt und clever daher kommt, läßt man solche Neckereien eher durch... auch wenn es nur noch eine Erinnerung an die Gegebenheiten vor über 150 Jahren darstellt.

    Auch hier handelt es sich um eine Auftragsarbeit eines Schützenbataillons, der diese Sprache (Mindener Rotwelsch), sowie die Menschen, die damit verbunden waren, hochhalten. Es handelte sich um ein Kerlchen, der gerne Unsinn macht, doch wenn es unangenehm für ihn werden sollte, macht er sich lieber aus dem "Staub".

    Die markantesten Eigenschaften sind schon eine gewisse Skepsis, die erwähnte Gewitztheit, sowie eine ausgesprochene Gelassenheit. Diese Eigenschaften sind an seiner Körperhaltung erkennbar. Das war bei der Auftragsvergabe im Jahr 1986 eine Voraussetzung gewesen, die umgesetzt werden sollte.

    Der Mindener Butjer steht etwas erhöht auf dem St. St. Martinikirchhof. Unter seinen Füßen wurde ein Sockel angebracht, auf dem er steht. An der Figur selbst sind nur wenige Details erkennbar. Als erstes fallen die nackten Füße auf, die aus den Hosenbeinen hervorlugen. Schaut man sich die Bronzeplatte darunter, kann man auch lesen, mit wem man es herbei zu tun hat. In großen Lettern für immer verankert: Mindener Butjer

    Die Kleidungsstücke scheinen reichlich zu groß bemessen zu sein, wie es lange üblich war, wenn man in der "Weinstadt" gelebt hatte und zu einer der weniger begüterten Familien angehört hatte. Das Alter läßt sich, aus meiner Sicht, irgendwie kaum bestimmen. Es ist eine Mischung aus Trotz und Selbstbewusstsein, die sich darin ablesen läßt, dass der Butjer seine Hände lässig in die Hosentaschen vergraben hatte. Dadurch erscheint es, dass der Pulli (oder etwas vergleichbares) eine weitere Tasche vorne gehabt hätte, wie es in den letzten Jahren so modisch gewesen wäre. Dagegen spricht aber, dass er eine Mütze auf dem Kopf trägt, wie sie um 1900 modern gewesen sind.

    Ein besonderes Werk ist das, was wir auf unserem Streifzug durch Minden entdeckt haben. Was mir am besten gefallen hatte, ist der verschmitzte Gesichtsausdruck, der eine gewisse Verschlagenheit erkennen läßt. Es ist ein toller Einfall, wie es von dem Bildhauer und Maler Paul Wedepohl umgesetzt worden ist.

    Die Skulpur als solche misst insgesamt 1,70 CM, die einem, wenn man direkt davor steht, einem geradewegs keck in die Augen blickt. Das macht den Mindener Butjer sehr sympathisch. Das es kein weißer Fleck bleiben darf, ist doch mein besonderes Anliegen und hoffe, dass es trotz der Länge, ebenfalls eine tolle Entdeckung gewesen ist! Uns gefällt es jedenfalls!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Minden in Westfalen

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    3.
  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Hatte kurzfristig einen Termin für Bewerbungsfotos bekommen. Sehr nett und professionell. Auch drauf geachtet wie die Halskette hängt, die Haare liegen etc. Das Bild wurde bearbeitet und das Ergebnis ist sehr zufriedenstellend geworden.
    Meine Bilder, die ich einen Tag vorher woanders hatte machen lassen, waren so grauenvoll. War froh über den neuen schnellen Termin und dem schönen Bild.

    geschrieben für:

    Foto / Fotostudios in Minden in Westfalen

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    4.
  5. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Irgendwie wirkt diese Skulptur verloren an der Stelle zwischen der Weserpromenade und dem gleichnamigem Fluss unweit der Brücke auf dessen andere Seite. Es ist, wenn man es sich genauer betrachtet, ein wenig weit her gegrffen mit dem Hinweis auf Berlin und die dazugehörige Entfernung dahin. Ein gestrenger Herr ist zu sehen, der dort einen großen Teil seines Lebens verbracht hatte - der Grosse Kurfürst, besser bekannt als Friedrich Wilhelm, Kurfürst von Brandenburg (16.02.1620 Schloß zu Cölln (Berlin) - 09.05.1688 Schloß zu Potsdam). Die Zeit, in der er gelebt hatte, war Jahrzehntelang von einem furchtbaren Krieg bestimmt, der nach deren dauer benannt wurde - der 30 Jährige. Da ich an einer anderen Stelle ebenfalls über seine Vita ausführlicher darüber berichten möchte, "picke" ich mir die Details daraus, die an dieser Stelle für wesentlich erachte.

    Wenn man wie Friedrich Wilhelm (aus heutiger Sicht) erwachsener Mensch nichts anderes kennt, als Krieg, kann man keine "Reichtümer" erwarten, wenn es so weit ist ein Erbe anzutreten, das aufgrund dessen zu einem kümmerlichem Rest von einst "verkommen" ist. Das war, jedenfalls bei dem jungen Prinzen der Fall gewesen, als er mit 20 Jahren die Mark Brandenburg übernahm. Es war ein entvölkerter Landstrich, der erst Jahrzehnte später durch die Zuwnderung religiös Verfolgter aus Frankreich (Hugonoten) zu einer neuen Blühte kam.

    Wie passt da aber diese kleine unscheinbare Stadt weit weg von Berlin, als von "Wetfalen" lange keine Rede sein konnte (da erst 1815 bei einer erneuten "Neuordnung es der Fall gewesen war)! Nach vielen militärischen Auseinandersetzungen war ein "Ausgleich" von Seiten der "Verlierer" - wenn es nach dem 30-Jährigem Krieg davon keine von ihnen als dessen Gegenteil bezeichnet werden kann... Wenn jede der Parteien auf einen eigenen Vorteil bedacht ist aber häufig nur verbrannte Erde bleibt und bei einem Adeligen Herrn die Untertanen "Andersgläubig" gewesen sind, dann war Verhandlungsgeschick erforderlich!

    Noch vor dem besagten Krieg war Minden ein "Hochstift" und nur dem jeweiligen Kaiser unterstellt, wie ich es bereits an mehreren Stellen bereits zuvor ausführlich darüber berichtet habe. Aufgrund der wirren der Zeit war das katholische Fürstentum laut einiger Quellen defakto, trotz das es mehrere Fürstbischöfe eingesetzt wurden, ab ca 1600 "Verweist" gewesen. Verschiedene "Verwalter" werden zwar genannt, doch durch Flucht oder mangels entsprechender Nachweise stellte es sich so und nicht anders dar.

    Wenn ein solches Gebiet sich "selbst" überlassen bleibt, wurde dann durch andere in der Zeit danach bestimmt, wer fortan der kommende Fürst sein soll. Friedricht Wilhelm von Brandenburg hatte mit der Stadt großes vor: schon bald, nachdem ihm unter anderem dieses Gebiet zugeteilt wurde, beschloss er diese zu einem Garnisonstandort auszubauen. An diese beiden Ereignisse soll dieses Denkmal erinnern.

    Je nach Quelle heißt es aber, dass bis die "Länderhoheit" darüber allgemein rechtmäßig anerkannt worden ist, dauerte es noch bis 1658. Auf dem Sockel des Standbildes aber wird der "Westfälische Frieden" mit seinem Abschluss im nahen Osnabrück zehn Jahre davor, verwiesen. Der dazugehörige Text hört sich schon sehr pathetisch an: "Gedenke, dass du ein Deutscher bist". Wie man es aber auf dem Foto lesen kann, hatte jemand Einwände über diese, na ja sagen wir "patriotische" Aussage gehabt! Stattdessen wurde mit weißer Farbe das Wort "Mensch" geschrieben. Ob das weiterhin sich so darstellt, kann ich aus der weiten Entfernung gar nicht sagen.

    An dieser Stelle am Wesertor kann man Friedricht Wilhelm von Brandenburg erst seit dem 21. Oktober 1949 finden. Wo es am 18. Juni 1901 stand, konnte ich nicht heraus bekommen. Der zu dem Zeitpunkt in Berlin lebende Bildhauer Wilhelm Haverkamp (* 4. März 1864 in Senden, Westfalen - 13. Januar 1929 in Berlin-Friedenau) hat es zuvor hergestellt.

    Die Schärpe, hohe Stiefel und ein Stab (? sieht jedenfalls danach aus), sowie ein Orden weisen auf den Souverän hin. Mit der anderen Hand wird ein Schwert (mit einem schwungvollen Knauf) gehalten. Es erinnerte mich schon an ein vergleichbares Objekt, das ich in einem weiteren Teilbereich des Stammlandes in Moers fotografiert habe. Dort dort kann man seinen Sohn und Gattin bewundern... Familiäre ähnlichkeit ist somit nicht ausgeschlossen ;-).

    Es ist erneut ein langer Beitrag geworden und doch soll sich jeder am besten ein Bild machen. Aus meiner Sicht wirkt das Denkmal an der Stelle "verloren", sodass ich es nicht "perfekt" finde. 4 Sterne erscheinen mir völlig angemessen, weil Geschmäcker halt unterschiedlich sind. Dieses hat mich weniger angesprochen, als die zuvor erwähnten im Rheinland.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Minden in Westfalen

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    grubmard Die Mädels und Jungs waren übrigens "Hugenotten" und ihres Zeichens calvinistische Protestanten aus Frankreich.

    Minden wurde durch den Westfälischen Frieden von 1648 als Fürstentum Minden Teil des Kurfürstentums Brandenburg und somit 1701 des Königreichs Preußen.

    5.
  6. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    Selbst mit einfachsten Gartenarbeiten überfordert. Für die gebotenen Leistungen überteuert.

    geschrieben für:

    Vereine in Minden in Westfalen

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    6.
  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Die Mindener Altstadt setzt sich aus der Unter- und Oberstadt zusammen. Jede von ihnen hat seine "Originale", wie sie in vielen Orten bekannt sind. Dieser freche Kerlchen, das man auf dem Weg zum Wochenmarkt bzw. der St. Martinikirche neben dem obersten Treppenabsatz zu finden ist, ist einer von ihnen. Es handelt sich um das "Mindener Butjer".

    Damit versteht man zum einen den hiesigen Dialekt, der ausschließlich von jenen Familien verstanden und beherrscht wird, die seit Generationen in der Oberstadt beheimatet sind. Ihre Meinung, wie man sich denken kann, über die anderen Bewohner und erst recht die Fremden ist dementsprechend deftig. Das öffentlich kund zu tun, ist ein "Privileg", das dem Butjer zugebilligt wird. Bei jemandem, der als sehr gewitzt und clever daher kommt, läßt man solche Neckereien eher durch... auch wenn es nur noch eine Erinnerung an die Gegebenheiten vor über 150 Jahren darstellt.

    Auch hier handelt es sich um eine Auftragsarbeit eines Schützenbataillons, der diese Sprache (Mindener Rotwelsch), sowie die Menschen, die damit verbunden waren, hochhalten. Es handelte sich um ein Kerlchen, der gerne Unsinn macht, doch wenn es unangenehm für ihn werden sollte, macht er sich lieber aus dem "Staub".

    Die markantesten Eigenschaften sind schon eine gewisse Skepsis, die erwähnte Gewitztheit, sowie eine ausgesprochene Gelassenheit. Diese Eigenschaften sind an seiner Körperhaltung erkennbar. Das war bei der Auftragsvergabe im Jahr 1986 eine Voraussetzung gewesen, die umgesetzt werden sollte.

    Der Mindener Butjer steht etwas erhöht auf dem St. St. Martinikirchhof. Unter seinen Füßen wurde ein Sockel angebracht, auf dem er steht. An der Figur selbst sind nur wenige Details erkennbar. Als erstes fallen die nackten Füße auf, die aus den Hosenbeinen hervorlugen. Schaut man sich die Bronzeplatte darunter, kann man auch lesen, mit wem man es herbei zu tun hat. In großen Lettern für immer verankert: Mindener Butjer

    Die Kleidungsstücke scheinen reichlich zu groß bemessen zu sein, wie es lange üblich war, wenn man in der "Weinstadt" gelebt hatte und zu einer der weniger begüterten Familien angehört hatte. Das Alter läßt sich, aus meiner Sicht, irgendwie kaum bestimmen. Es ist eine Mischung aus Trotz und Selbstbewusstsein, die sich darin ablesen läßt, dass der Butjer seine Hände lässig in die Hosentaschen vergraben hatte. Dadurch erscheint es, dass der Pulli (oder etwas vergleichbares) eine weitere Tasche vorne gehabt hätte, wie es in den letzten Jahren so modisch gewesen wäre. Dagegen spricht aber, dass er eine Mütze auf dem Kopf trägt, wie sie um 1900 modern gewesen sind.

    Ein besonderes Werk ist das, was wir auf unserem Streifzug durch Minden entdeckt haben. Was mir am besten gefallen hatte, ist der verschmitzte Gesichtsausdruck, der eine gewisse Verschlagenheit erkennen läßt. Es ist ein toller Einfall, wie es von dem Bildhauer und Maler Paul Wedepohl umgesetzt worden ist.

    Die Skulpur als solche misst insgesamt 1,70 CM, die einem, wenn man direkt davor steht, einem geradewegs keck in die Augen blickt. Das macht den Mindener Butjer sehr sympathisch. Das es kein weißer Fleck bleiben darf, ist doch mein besonderes Anliegen und hoffe, dass es trotz der Länge, ebenfalls eine tolle Entdeckung gewesen ist! Uns gefällt es jedenfalls!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Minden in Westfalen

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    7.
  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    Was haben die Städte Minden und Königsberg miteinander zu tun? Auf den ersten Blick wenig, doch sie waren die Endpunkte im Leben des Dargestellten Gelehrten Friedrich Wilhelm Bessel (1784-1846) gewesen. Die Büste ist ein Andenken an den Sohn der Stadt, die ich auf dem Weg zu der Oberstadt auf der Treppe dahin entdeckt habe. Unten drunter wurde eine Platte mit einigen Angaben eingelassen, auf der ich die hier aufgeführten Details entnommen habe.

    Ohne die Aussicht fremde Länder kennen zu lernen, würde vieles in seinem Leben anders verlaufen sein. Erst nachdem Friedrich Wilhelm dies zugesichert bekam, nahm er bei seinem Lehrmeister eine Stelle als Buchhalter an. Da beschloss der Angestellte sich Fremdsprachen und Navigation, sowie der Astronomie zu erwerben oder zu erweitern. Die Kontakte zu dem Geistesgrößen seiner Zeit - Dr. Heinrich Wilhelm Mathias Olbers (1758-1840) in Bremen und Johann Hieronymus Schroeter ( * 30. August 1745 in Erfurt - 29. August 1816 in Lilienthal) in Lilienthal schien sein Weg fast vorbestimmt.

    Durch die erworbenen Kenntnisse bedingt, wagt er sogar seine eigene Instrumente anzufertigen, die er für die Himmelsbeobachtung benötigt. Durch diese Tatsache fühlt er sich im Stande, die damals noch nicht gelöste Frage der Längenbestimmung ran.

    Sein “geistiger Mentor” Dr. Olbers war sehr darüber fasziniert, wie präzise seine Ergebnisse dabei gewesen sind. Das führte dazu, dass Bessel ab 1806 “Assistent” und Mitarbeiter bei der anderen Koriphäe - Schroerter in seiner Sternwarte in Lilienthal wurde! Darüber hinaus veröffentlichte er seine Erkenntnisse in einer Fachzeitschrift, die ebenfalls für ein größeres Bekanntschaftsgrad sorgte.

    Es ist schon erstaunlich, was ein Mensch im Stande ist zu verwirklichen, wenn ihn seine Neugier und Fleiß als Ansporn dienen. Auch, wenn Mathe nicht jedermanns Sache ist, bei Friedrich Wilhelm war es ein Grund sich ab 1807 autodidaktisch damit auseinander zu setzen! Der Auslöser für alle diese Themenbereiche war das Auftauchen von dem uns bekannten “Halleyschen Kometen” aum Himmel, der wie vor wenigen Jahrzehnten zuvor die Menschen (noch mehr) in ihren Bann zog, als es in den 1990-er Jahren der Fall gewesen ist. So ein Ereignis kann und bei ihm war es wohl so prägend für das gesamte Leben gewesen!

    Je mehr ich über Bessel erfahre, desto erstaunlicher erscheint sein Werdegang und sein Eifer im Bereich der Astronomie. Heute mit modernen Mitteln läßt man die Maschinen für solche erwähnten Berechnungen “arbeiten”. Im frühen 19. Jahrhundert galt solches Vorhaben (häufig) als bahnbrechend. Der gerade 23 jährige macht sich zu Aufgabe den Weg eines weiteres Komets, der ebenfalls 1807 (offizielle Bezeichnung C/1807 R1) erschien zu berechnen. Solch eine solche “epochale Sensation” bildete den Auftakt für sein ganzes kommendes Leben als geschätzter Wissenschaftler!

    Durch die unruhige napoleonische Zeit bedingt, kann ich nicht sagen, welche Bedeutung die Pariser Akademie der Wissenschaften damals besessen hatte, doch eine Auszeichnung besaß (jedenfalls bei Bessel) eine besondere Bewandtnis. Für einen jungen Mann, wie er Anno 1810 gewesen ist, war eine Aussicht auf eine Professorenstelle ein Grund in die weite zu ziehen, sodass ab diesem Zeitpunkt sein restliches Leben in Königsberg verbracht hatte.

    1813 war ein weiteres wichtiges Jahr in seiner Vita: an den erwähnten Lehrauftrag war mit einer Bedinung verbunden. Da es in Königsberg keine Sternenwarte gegeben hatte und die Astronomie den Schwerpunkt seiner Tätigkeit ausmachte, sollte er diese errichten. Das war ihm auch im besagten Jahr gelungen.

    Wann genau die Professorenstelle angetreten wurde, konnte ich nicht herausfinden, doch die Folgejahre waren die produktivsten in seinem Leben überhaupt! Diese Tätigkeiten waren sehr weit gefächert: entwickeln von neuen (selbsthergestellten) wissenschaftlichen Instrumenten, zahlreiche Forschungen der Bahnen der Planeten, weitere Vermessungen auf der Erde, sowie daraus resultierende Publikationen / Bücher. Bei der Fülle, die sein Leben ausmacht und der Länge des Beitrags möchte es bei der allgemeinen Erwähnung belassen.

    Über die größte Anerkennung, die er erfahren hatte, möchte ich dennoch nicht unerwähnt lassen. Die Frage nach der Entfernung von bestimmten Fixsternen zu Erde war der erste Schritt zu dem, was ca. 130 Jahre später mit den Flügen ins All ihren Höhepunkt fand. Wissenschaftlich ausgedrückt ist es genau genommen “61 Cygni” die Rede. Heute stehen nicht nur die von ihm angewendeten mathematischen Metoden und die eigenen Beobachungen zur Verfügung, doch ohne Männer, wie ihn wäre es kaum möglich gewesen!

    Durch die bahnbrechenden Erkenntnisse war ein, lange Zeit von der Kirche bestimmtes Weltbild in die richtige Richtung gelenkt. Da verwundert es nicht, dass diese auch eine entsprechende Würdigung erfahren hatte. Für diese Arbeit erhielt er 1841 die Goldmedaille der "Royal Astronomical Society".

    Mit gerade 62 Jahren war das Leben von dem Gelehrten Friedrich Wilhelm Bessel in Königsberg zu Ende. Was ich aber schade finde, dass bei der hiesigen Tafel / Darstellung kein Verweis auf den Künstler und das Aufstellungsjahr vorhanden ist. Die vermutung liegt aber nah, dass es Anläßlich seines 200. Geburtstags im Jahr 1984 sein könnte. Die recht kleine Büste scheint mir für eine solche Person mit den Errungenschaften nicht angemessen zu sein. Eine Frage stellt sich auch: wieso eine Treppe als Aufstellungsort. Leider kann ich all das nicht beantworten. Da erscheinen mir solide 3 Sterne irgendwie angebracht.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Minden in Westfalen

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    8.
  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Knapp 100 Jahre lang war die Steinkohle der “treibende Motor” der verschiedenen Industriezweige gewesen. Nicht nur bei der hiesigen Eisenbahn, sondern auch weiter im Revier, wo es zur weiteren Verarbeitung von Rohstoffen gedient wurden. Doch ohne menschliche Muskel ging es dabei leider nicht. Es war ein harter, dreckiger und wenig geachtete Arbeit gewesen.

    Zwischen den Bergwerken und den jeweiligen Abnehmern waren “Handlanger” benötigt, die diese von A nach B transportiert haben. Es waren kräftige Burschen, die in ihren Körben die Kohle transportiert haben. Diese Skulptur soll daran erinnern.

    Dieser Kohleträger ist uns hinter dem Mindener Bahnhof aufgefallen, als wir einen Weg in die Innenstadt gesucht haben. Sie kann man neben der dortigen Bushaltestelle finden. Die übermannshohe Figur wurde neben einem kurzem Gleisstrang platziert, der ins nichts führt. Wenige Kohlenbrocken wurden stillvertretend hingelegt, damit der Zusammenhang mit dem dargestellten klar sein wird.

    Die Industrie in Minden und anderswo konnte gedeihen, nur mit Hilfe solcher Männer, die mit einfachsten Hilfsmitteln ausgestattet ihr tägliches Brot damit sich verdient haben. Die einfache Kleidung zeugt davon, dass keine Reichtümer damit zu erzielen waren, doch da jeder Kohle brauchte (zum kochen, heizen), hatte so ein Mann sicherlich sein Auskommen gehabt.

    Das einzige, was an einen Handwerker erinnert ist die Schürze, die vor dem Leib umgebunden wurde, die ich aber (wegen des Gegenlichts) nur so ablichten konnte. Die Hände an den Gurten des Tregegestells lassen vermuten, dass diese gerade beladen wurde um sie zum nächsten Kunden weiter zu transportieren. Die ernste Mine lässt vermuten, dass es sich um eine schweißtreibende Arbeit handelt.

    Die einfache Kleidung bestehend aus einer Mütze, (vermutlich mit Hemd darunter und Halstuch), Jacke, sowie eine robuste Hose, lassen eine genaue Zeitliche einordung zu. Wahrscheinlich kann es ab dem spätem 19. Jahrhundert sein. Schade nur, dass Schmierfinken ihre Spuren hinterlassen mussten :-(, die auch so obszön sein müssen, wie man es sehen kann!

    Der einzige Hinweis, der vor Ort zu finden ist, ist die leicht verwitterte Tafel dahinter, die neben der angedeuteten Gleisanlage angebracht worden ist. Sie schweigt sich völlig darüber aus, wer es hergestellt hatte. Trotz aller Bemühungen konnte ich dies auch mit der Zeit nicht herausfinden können.

    Für die beiden Unzulänglichkeiten ziehe ich dennoch nur ein Stern ab, trotzdem dass dieser Kohlenträger zu unseren Favoriten zählt, den man sich anschauen sollte, wenn man schon am Bahnhof sein sollte!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Minden in Westfalen

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    Harpye Ich glaub ich war im Leben einmal an diesem Bahnhof. Aber vielen Dank für deinen x-ten super-informativen Bericht!

    9.
  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Reitstunde kostet um die 20 €. Die Trainer sind nett aber zeigen einem nicht so gut wie man mit den Pferden umgehen muss. Dafür bekommt man aber Hilfe wenn man sie braucht, beim aufsatteln usw. Die Pferde bekommen oft genug Futter und sind gut trainiert. Es gibt sowohl Pferde als auch Ponys, so dass man immer ein Pferd für seine Größe hat. Man kann bereits von klein auf das reiten lernen. Eine Altersbeschränkung gibt es dort nicht. Geübt wird in einer Reithalle, bei gutem Wetter kann auch mal ein Ausflug gemacht werden, was aber nicht so oft vorkommt. Ansonsten achten die Trainer darauf das man vernünftige reitkleidung und besonders einen Helm trägt.

    geschrieben für:

    Tierzucht / Vereine in Minden in Westfalen

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    10.
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