Bewertung von Kulturbeauftragte zu Mariensäule (eigentlich "Madonna hinter Gittern")

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Bewertung zu Mariensäule (eigentlich "Madonna hinter Gittern")

Kulturbeauftragte „Düsseldorf-Experte“
Besser spät, als nie: durch ein bestimmtes Buch konnte ich doch die Infos, die vor Ort nicht vorhanden waren. Update am Ende des Textes!

Das erste, was man hier vor der Ludgeriikirche erblickt, ist eine eingezäunte Säule, deren Fuss von wucherndem Grün eingerahmt wird. Das kann man sehen, wie man möchte, doch Wozu der übermannshohe Zaun sein muss / soll, hat es sich uns nicht erschlossen. Schaut man weiter nach oben, oben ist eine Marienfigur zu finden. In einer Domstadt eine weitere, die ich dennoch versucht habe zu fotografieren. Gar nicht so einfach, erst recht, wenn dies zur Mittagszeit geschehen soll. Egal aus welcher Perspektive, entweder zu viele andere Leute standen im Weg oder eben die Sonne :-/

Irgendwie hatte ich den Eindruck gehabt, dass es sich hier einst um einem Brunnen handeln könnte, denn durch die Einfassungen (in Rillenform) lassen dies vermuten. Die moderne Form läßt die Vermutung nahe, dass durch die Verwendung von Beton es erst in den letzten Jahrzehnten geschehen sein kann.

Irgendwie, auch wenn mir die Entdeckung gefällt, hätte ich mir mehr Informationen darüber gewünscht. Diese gab es weder vor Ort, noch im Netz :-(, Schade, denn hübsch ist die Madonna trotzdem, auch wenn sie schwer zu fotografieren war. Mal schauen, ob es sich bei nächsten Besuch ändern wird... vorläufig also 3 Sterne!

Nachtrag September 17

Meine Einschätzung hat sich bei dieser Komposition als richtig erwiesen: die eigenwillige Darstellung wurde in eine nicht mehr im Betrieb befindliche Brunnenschale hingestellt. Bei der "Madonna hinter Gittern" ist der Name schon "Programm", doch nicht als sie bereits nach dem Krieg, im Jahre 1945 erneut aufgestellt worden ist.

Es handelte sich dabei um ein barockes Original, was es jetzt seit dem Jahr 1976 bereits, durch eine Kopie ersetzt wurde. Die Madonnenfigur, auch wenn ich aus der Entfernung gar nicht erkennen konnte, weist auf den ersten Menschen hin, indem sie eine Schlange mit ihrem Fuss, ihren Kopf zertritt.

Die Idee vom "Paradiesgarten" sollen die Pflanzen symbolisieren. Der Zaun drum herum soll als Schutz dienen, damit sie nicht, wie bereits 1968 schon, mutwillig zerstört werden kann. Über die Urheberschaft dieser Idee gab es auch an der besagten Stelle keinen Verweis :-/.

Trotz, dass einiges klarer geworden ist, bleibt die Gesamtwertung bestehen.

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