Bewertung von von Money zu Gaststätte "Arnoldhütte auf dem Muppberg"

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Bewertung zu Gaststätte "Arnoldhütte auf dem Muppberg"

von Money
Vor langer Zeit war es Kult, des abends den beschwerlichen Weg zur Schutzhütte auf dem 516 m hohen Muppberg auf sich zu nehmen, dort oben Sauerkraut mit Coburger Bratwürsten und einigen Scheiben Brot zu essen, eines oder auch mehrere Gläser Bier zu trinken und dann den spärlich beleuchteten Weg wieder nach unten zu wandern.

Heute ist die Arnoldhütte neben dem Aussichtsturm dort oben auf dem Berg ein beliebtes Ausflugslokal, das von der Familie Stöwer betrieben wird und bis auf kurze Betriebsurlaubszeiten ganzjährig geöffnet ist. Außer montags und dienstags, denn das sind die beiden Ruhetage in der Woche. An allen anderen Tagen ist von 11.00 bis 20.00 Uhr geöffnet.

Das Haus, das die Gaststätte beherbergt, ist eine aus Holz erbaute Blockhütte und strahlt mit ihrem großen Steinofen eine heimelige, zum Träumen anregende Atmosphäre aus.
Zudem laden im Sommer auch eine Terrasse und ein Biergarten zum Verweilen ein, wenn man den ca. 40minütigen Aufstieg von der Stadt aus geschafft hat. Und wer sich die Mühe nicht machen möchte oder kann, lässt sich von der eigens dafür beauftragten Firma Taxi-Bauer bequem noch oben bringen.

Die Preise sind durchschnittlich und egal, ob man dort zum Essen oder zum Kaffeetrinken einkehrt, es gibt nichts auszusetzen – fast nichts, denn einige Gäste klagen darüber, dass es beim neuen Pächter noch nicht so ganz rund läuft.

Wer nach dem langen Weg nach oben noch nicht müde ist, darf sich vom Hüttenbetreiber den Schlüssel für den 1905 errichteten, 28 m hohen Prinzregententurm ausleihen. Bei entsprechendem Wetter soll man vom Turm aus bis nach Staffelstein, Vierzehnheiligen und Schloss Banz sehen können.
Selbst habe ich den Turm noch nicht bestiegen, obwohl er lange Zeit für uns immer zugänglich war, denn wir haben vor Jahren zufällig festgestellt, dass sich mit Muttis Kellerschlüssel die Tür zum Turm öffnen lässt.

Der Berg, der Turm und die Schutzhütte sind ein lohnendes Ausflugsziel, wenn man sich einmal in diese entlegene Gegend Oberfrankens verirrt hat.
Für mich zudem mit der nostalgischen Erinnerung an eine nicht mehr existierende Brauerei verbunden, deren Kronkorken, die ich als Kind sammelte, den Berg mit Turm zeigten.

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