Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Neueste Bewertungen für Reichenbach / Oberlausitz

  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Sehr schnelles, sauberes, kostengünstiges Arbeiten.
    Super Kommunikation.
    Für wirklich jedes Problem, eine sofortige Lösung.

    geschrieben für:

    Bauunternehmen in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    1.
  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Kleines Hotel . Schwer zu finden,
    Super saubere Zimmer.
    Hier hat der Gast das Gefühl nicht nur ein König, sondern ein Kaiser zu sein.
    Halb Museum, halb Superpension.
    So freundlichen Familienbetrieb hab ich noch nie erlebt Das östlichte Bier gibt es hier.
    Auch bei später Anreise gibt es noch ein Wunschessen.. Bikerfreundlich mit großer Scheune.
    Tipps für die Umgebung gibt es hier gratis(unbedingt folgen). Wer hier vorbeikommt sollte hier unbedingt mal haltmachen..Frühstück ist ein Erlebnis.


    2.
  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Schloss Krobnitz wirbt mit dem Slogan: „Ein Stück Preußen in Sachsen“. Ob damit die letzte Besitzerfamilie, die Grafen v. Roon, gemeint ist oder ob der Satz der Tatsache geschuldet ist, daß die ganze Gegend von 1815 bis 1945 zur preußischen Provinz Schlesien gehörte, bleibt aber ungeklärt.

    Schloss Krobnitz in der Oberlausitz liegt im gleichnamigen Dorf ca. 25 km östlich von Bautzen und 15 km nordwestlich von Görlitz. Der Ort wurde 1315 erstmals erwähnt. Ein Rittergut im Ort ist am Ende des 16. Jahrhunderts belegt. In den folgenden knapp 300 Jahren gehörte das Gut verschiedenen Adelsfamilien: v. Warnsdorf, v. Nostiz, v. Vittinghoff, v. Loeben, v. Uechtritz und v. Oertzen. 1871 kaufte der preußische General, Kriegs- und Marineminister Albrecht v. Roon das Gut als Alterssitz.

    1873 ließ er das 1759 von Carl Heinrich Wilhelm v. Uechtritz errichtete barocke Herrenhaus zum heutigen neoklassizistischen Schloss um- und ausbauen. Der Park wurde im englischen Landschaftsparkstil umgestaltet und im südlichen Teil des Parks wurde die Roon’sche Familiengruft angelegt, auf der Albrecht v. Roon’s Sohn Waldemar 1893 eine 1980 von der DDR wieder abgerissene Gedenkkapelle errichten ließ.

    Lange Freude hatte Albrecht v. Roon an seinem Schloss nicht. Mittlerweile zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt und vom Deutschen Kaiser und preußischen König Wilhelm I. zum erblichen Grafen erhoben, verstarb Roon am 23.2.1879 während eines Berlin-Besuchs, wurde nach Krobnitz überführt und in der Gruft beigesetzt.

    Das Schloss blieb im Besitz der Familie v. Roon, die 1945 vor der Roten Armee flüchtete. Nach dem Ende des 2. Weltkrieges lag Krobnitz in der Sowjetischen Besatzungszone. Die Grafen v. Roon wurden enteignet. Zunächst zog die örtliche Kommandantur der Roten Armee ins Schloss ein, danach wurde es als Unterkunft für Kriegsflüchtlinge und Heimatvertriebene aus den deutschen Ostgebieten genutzt.

    Die DDR baute 1951 das Schloss zum Wohnhaus mit 11 Wohnungen um. Die herrschaftliche Raumaufteilung ging dadurch verloren. Auch sonst leistete die DDR ganze Arbeit um dem Gebäude seinen Schlosscharakter zu nehmen. Der Turm wurde abgetragen und das Schloss erhielt einen Grauputz, so das es aussah wie ein häßlicher Fünfzigerjahrebau. Trotz weiterer Nutzung, auch als Kindergarten, Schule und Kulturraum, verfiel das Haus zusehends.

    Die politische Wende in der DDR und die deutsche Wiedervereinigung kam für Schloss Krobnitz gerade noch rechtzeitig. Im Jahr 2000 kaufte die Stadt Reichenbach, zu deren Gebiet Krobnitz heute gehört, das Schloss von der Treuhandanstalt, sanierte und restaurierte es. Der Zustand von 1873 wurde wiederhergestellt. Einen nicht passenden Saalbau von 1914 riss man ab, der Turm wurde dagegen wieder aufgebaut. Nicht wiederhergestellt wurden die alten Räume.

    Ebenfalls restauriert und saniert wurden die zum Gut gehörenden alten Gebäude (Alte Schmiede, Stall, Inspektorenhaus). Aus dem völlig verwilderten Park wurde wieder ein Landschaftspark gemacht.

    Schloss Krobnitz ist heute Sitz des Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbunds. Außerdem wird das Schloss museal und als vielfältiger Veranstaltungsort genutzt. Wer heiraten will, kann auch dies auf Schloss Krobnitz tun. Im Obergeschoß befindet sich ein großes Trauzimmer.
    Ebenfalls im Obergeschoß befindet sich ein großes Zinnfigurendiorama der Schlacht an der Katzbach von 1813 aus der Sammlung „Liegnitzer Sammlung Wuppertal“

    Die Ausstellungen im Juni 2016 waren grob gegliedert in „Geschichte Preußens zur Zeit Bismarcks und des Grafen Roon“, „Familiengeschichte der Grafen v. Roon“ und „Geschichte von Schloss Krobnitz“. Die Ausstellungskonzeption hat mich nicht wirklich begeistert. Es war mir einfach zu textlastig, wie man es heute gerne in modern gestalteten Museen findet.
    Wenn ich viel lesen will, nehme ich mir ein Buch oder ich gehe in eine Bibliothek. Dementsprechend übersichtlich waren die Exponate. Zu den größten Ausstellungsstücken gehört eine französische Beutekanone von 1870/71 und die nach der Wende wiedergefundene, von Kaiser Wilhelm II. gestiftete Glocke der Gedenkkapelle auf der Roon’schen Gruft, gegossen aus dem Material einer 1870 erbeuteten französischen Kanone.

    Im Eingangs- und Kassenbereich befindet sich ein kleiner Museumsshop mit allerlei Andenken und Literatur zu Schloss Krobnitz und Preußen.

    Fazit: Schön wiederhergestellte Schloss- und Gutsanlage des 19. Jahrhunderts. Der Eintrittspreis ist niedrig. Für den Besuch ist man allerdings auf einen fahrbaren Untersatz angewiesen (Parkplätze auf dem Schlossgelände), da Krobnitz mit öffentlichen Verkehrsmitteln schlecht erreichbar ist. Gastronomische Einrichtungen im Dorf gibt es nicht.
    Trotz der Textlastigkeit der Ausstellung empfehlenswert.

    geschrieben für:

    Museen / Kultur in Krobnitz Stadt Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten

    Puppenmama Und wieder was ganz Tolles für meinen Geschichtsunterricht mit Erwähnung meiner Heimat.
    Danke grubmard.
    Im Museumsshop lag auch ein grüner Daumen, der bestimmt zu Dir geflogen kommt.
    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    FalkdS Da kann ich Dieter nur zustimmen!
    Und an die GDVSt wird hiermit gemeldet: Schaut Euch den Beitrag mal an, der hat es verdient! :-)

    bestätigt durch Community

    3.
  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Der damalige preußische General, Kriegs- und Marineminister Albrecht v. Roon erwarb 1871 das damals in der preußischen Provinz Schlesien gelegene Oberlausitzer Schloss Krobnitz (25 km östlich von Bautzen und 15 km nordwestlich von Görlitz) als Altersruhesitz. 1876 ließ er etwa 500 m vom Schloss entfernt eine Familiengruft in einem felsigen Hügel des Schlossparks anlegen.
    Man kann vom Schloss zur Gruft durch den Schlosspark wandern oder auf der Straße nach Meuselwitz mit dem Auto fahren. Parkplätze an der Gruft gibt allerdings nicht.

    Lange Freude hatte Roon an seinem Schloss nicht. Mittlerweile zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt und vom Deutschen Kaiser und preußischen König Wilhelm I. zum erblichen Grafen erhoben, verstarb Roon am 23.2.1879 während eines Berlin-Besuchs, wurde nach Krobnitz überführt und in der Gruft beigesetzt.

    Sein Sohn Waldemar v. Roon ließ 1893 über der Gruft eine neogotische Grab- und Gedenkkapelle errichten, an deren Front eine große Ritterstatue mit den Gesichtszügen von Graf Albrecht v. Roon stand. Die Kapellenglocke wurde von Kaiser Wilhelm II. gestiftet. Die nach der Wende wiedergefundene Kapellenglocke ist heute in der Ausstellung im Schloss Krobnitz zu sehen.

    Im Laufe der Jahre fanden in und vor der Gruft zahlreiche Familienmitglieder derer von Roon ihre letzte Ruhe in der Gruft. Allein von den 10 Kindern des Grafen Waldemar und seiner Frau Magdalena v. Blankenburg starben 2 Töchter im Kleinkindalter und 5 der 8 Söhne fielen im 1. Weltkrieg.
    Heute ruhen in den 18 Grabkammern 13 Familienmitglieder der Familie aus 3 Generationen. Je 6 Kammern gehen nach Norden, Osten und Süden von dem zentralen Gruftraum ab. Die belegten Kammern sind mit Grabplatten verschlossen. Rechts und links vorm Grufteingang befinden sich je 3 Erdgräber, die heute aber nicht mehr kenntlich sind.
    Erhalten ist die Doppelgrabstelle von Hans-Albrecht Graf v. Roon (1907-1938) und seiner Frau Ilse Gräfin v. Roon (1909-2008) auf dem Grufthügel gegenüber der einstigen Kapelle.

    Nach dem 2. Weltkrieg wurden die v. Roons enteignet und mußten Krobnitz, das nun wieder zu Sachsen gehörte, verlassen.
    Die beginnende Preußen-Renaissance der Staats- und Parteiführung der DDR in Berlin schien sich bis ins ländliche Sachsen nicht herumgesprochen zu haben. Beseelt von der stalinistischen Idee, alles feudale und preußisch-militaristische ausmerzen zu müssen, faßten die örtlichen Partei- und Staatsorgane 1977 den Entschluß, die Gedenkkapelle abzureißen, gegen den Willen vieler Menschen aus dem Ort und der Region. Die Ritterfigur wurde zerschlagen und die Backsteine der Kapelle wurden beim Abriss 1980 auf Deponien entsorgt bzw. an die Bevölkerung zur Weiterverwertung abgegeben. Die Gruft blieb jedoch erhalten.

    Nach der Wende besann man sich zurück und mauerte die Umrisse der Kapelle auf den alten Grundmauern als niedrige Mauer wieder auf.

    Die Gruft ist heute mit einem Gittertor verschlossen, so daß man in den zentralen Gruftraum und die 6 östlichen Grabkammern schauen kann. Die Inschriften der Grabplatten sind aus der Ferne jedoch nicht lesbar. Über dem Eingang zur Gruft ist eine Tafel mit einem Bibelspruch angebracht:
    „Die richtig gewandelt
    Kommen zu Frieden und
    Ruhen in ihren Kammern.“

    Vor der Gruft informiert eine Tafel kurz über die Geschichte der Gruft.

    Fazit: Preußischer Familienfriedhof und Mahnmal für die Bilderstürmerei der DDR.

    geschrieben für:

    Friedhof / Kultur in Krobnitz Stadt Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten

    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    Sedina Einfach so versterben ist nicht gerade der Heldentod, der diesem Mann eigentlich zukam.

    Glückwunsch zum schönen Beitrag, an dem ich etwas grünes nach oben zeigendes erwartet hätte.

    4.
  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    durch die Firma wurden mehrere kleine und große Aufträge bei uns ausgeführt. Von der Planung bis zur Fertigstellung verlief die Ausführung immer reibungslos. Auch auf Extrawünsche wurde von H. Kloß eingegangen. Als Meisterbetrieb auf alle Fälle eine Empfehlung in der Region.

    geschrieben für:

    Zimmereien in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    5.
  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Kleines Hotel . Schwer zu finden,
    Super saubere Zimmer.
    Hier hat der Gast das Gefühl nicht nur ein König, sondern ein Kaiser zu sein.
    Halb Museum, halb Superpension.
    So freundlichen Familienbetrieb hab ich noch nie erlebt Das östlichte Bier gibt es hier.
    Auch bei später Anreise gibt es noch ein Wunschessen.. Bikerfreundlich mit großer Scheune.
    Tipps für die Umgebung gibt es hier gratis(unbedingt folgen). Wer hier vorbeikommt sollte hier unbedingt mal haltmachen..Frühstück ist ein Erlebnis.


    6.
  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von LiBeCa

    Von den Backwaren her müsste ich ein Geht so gehen. Es gibt eine große Auswahl an frischen Backwaren, welche im Aufbackofen zubereitet werden. Zustätzlich gibt es noch Kuchen und kleine Snacks, welche typisch für einen Bäcker sind (z.B. Pfannkuchen oder Apfeltaschen), aber es gibt auch Konditorsachen, welche hier echt gut schmecken (Eclairs), obwohl man es eigentlich bei einer Filiale im Supermarkt so nicht erwartet. Von den Brötchen esse ich Ab und an auch mal welche, wenn dann aber nur Frisch. Irgendwie kann man sie nach einen Tag nicht mehr so genießen. Sie werden überdurchschnittlich schnell alt. Das Brot finde ich echt fad. Da schmeckt eine echtes Bäckerbrot leckerer. Die Bedienung ist aber sehr hübsch und hat immer einen flotten Spruch auf Lager. Das ist super und daher anstatt 3 Sterne die 4 Sterne. Weil die Bedienung nEtt ist. Das Brot könte besser werden.

    geschrieben für:

    Lebensmittel in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    7.
  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wir waren schon oft hier,
    Meine Tante wohnt in Reichenbach.
    Essen super, Service ok
    Gerne wieder,
    Gut bürgerliches Essen
    Sülze, Salat.
    Catering alles super

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    8.
  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    Wir haben schon 2x für ca. 4 Tage hier übernachtet.
    Zimmer mit TV aber NR und Ok.
    Frühstück OK, aber leider trotz Bäcker in ca. 1000m nur Tiefkühlbrötchen, schade darum !!!
    Aber sonst sehr zu empfehlen.Erholung pur, Rehe,Hühner usw.direkt hintern Haus.
    Die Gastgeber geben sich alle Mühe, es gibt nur Marmelade von Oma , Wurst, Käse und vieles mehr.

    Wir können es nur empfehlen,
    Waren vom 28.06.09-01.07.2009 hier ..... immer wieder toll


    Viele Grüße aus Wittlich, Die Gerda Kinder

    geschrieben für:

    Pensionen in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    9.
  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Wir waren schon oft hier,
    Meine Tante wohnt in Reichenbach.
    Essen super, Service ok
    Gerne wieder,
    Gut bürgerliches Essen
    Sülze, Salat.
    Catering alles super

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Reichenbach in der Oberlausitz

    Neu hinzugefügte Fotos
    Bewerten


    10.