Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Ein Arztbesuch bei Dr. Krieger in Rostock

Eröffnet von


Ein Arztbesuch bei Dr. Krieger in Rostock



Bezug: Am Ärztewesen soll der Mensch genesen. Das gelingt freilich nur, wenn man als Patient nicht vor dem Termin ohnmächtig vom Stuhl kippt.
Ist eine Arztpraxis gut organisiert, sind die Wartezeiten meist relativ kurz

Am 04 Jan.2016 war ich zum ersten Mal um 14:30 Uhr in dessen Praxis, um der Sache ein wenig vorzugreifen um 17:25 war ich immer noch nicht fertig:
Ich war weltweit privat und beruflich unterweges und musste auch da verschiedene Arztpraxen aufsuchen, aber es ist mir noch nie passiert, dass ich einen festen Termin hatte um 14:30 Uhr am 04.02.2015 und war um 17:25 Uhr noch nicht fertig.
Ich war dann gezwungen nach 2 Stunden meine Parkscheibe umzustellen, was ich der S-gehilfin auch mitteilte, ebenso als ich nach 6 Minuten zurückkam.
Nach erneuter längerer Wartezeit, fragte ich ihre Kraft, die nicht besonders freundlich war ( überstresst ) wie lange es noch dauert, da ich um 18:00 Uhr einen Termin in Rostock hätte.
Die Dame verschwand in einem anderen Zimmer, nach kurzer Zeit verwies sie mich dann in das Behandlungszimmer, wo mir dann eine andere Kraft vorwurfsvoll sagte, das Sie mich gesucht hätte, obwohl ich mich an- und abgemeldet hatte
Also war es ihrer ersten Kraft vollkommen egal, was mit dem Kunden / Patient geschieht, sie übergang mich einfach, weil sie vielleicht dachte, der alte Depp braucht uns und kann warten.
Da stimmt doch was nicht in dem Ablaufsystem, denn ich hatte mich, da ich Respekt gegenüber meinen Mitmenschen habe, ordnungsgemäss Ab- und Angemeldet.
Wartezeiten von 20, 30 oder 40 Minuten wären normal.
Dass man beim Arzt trotz eines Termins warten muss, ist in vielen deutschen Arztpraxen die Regel, aber keine 3 Stunden. Bei diesem Arzt hatte ich das Gefühl: Friss oder stirb, wir brauchen Dich nicht – Du brauchst „uns„
Gegenargument:
Kein Arzt kann jede einzelne Behandlung bis auf die Minute genau durchplanen. Wartezeiten von grob 20 Minuten sollte man deswegen von vorneherein für jeden Arztbesuch einrechnen, aber bei vereinbarten Terminen sind Wartezeiten zwischen 15 und 30 Minuten keine Seltenheit. Diese Wartezeiten wären allerdings auch vertretbar.
Muss man trotz Termins länger als 30 Minuten warten, sollte eine gute Arzthelferin über den Grund der Verzögerung einen Patienten / Kunden informieren.
Mein Hinweis an Dr. Krieger:
Meiner Meinung nach, da nützen die 30 Diplome nichts in ihrer Reception, wenn man seine Sprechstundenkräfte nicht so ge- schult ist, dass der Ablauf gewährleistet ist, denn daran erkennt man unter anderem eine gut geführte Praxis.
Meine Meinung und die gemachte Erfahrung bei dem Arzt wurden bestätigt, als ich die verschiedenen Bewertungen in anderen Portalen gelesen hatte, Fazit, ich werde nie mehr so eine Einrichtung in den hier typischen Gesundheitszenteren / Fabriken aufsuchen.
Ich verstehe das nicht, denn ich sehe mich als Kunde, nicht nur als Patient, denn wenn ich in meinen Geschäften jemand hätte, der für eine OP vielleicht mehr denn 2000.- € zahlen müsste, dem würde ich wenigstens das Gefühl geben, dass man ihn achtet.
Gegenargument, die Ärzte wären immer für die Patienten da, sehe ich schon lange nicht mehr und die Sache mit der Ethik der Ärzte ist bei den Meisten sowie so nur auf der Werbung.
Ebenso hatte es im Warteraum so gestunken, dass es 2 Leuten, auch mir übel wurde, erst danach hat ihre Kraft sich bequemt das Fenster zu öffnen.
Mein Fazit mit dieser Art von Erfahrung, fahre ich lieber in die Charite Berlin oder zu Prof. Mittelmeyer nach Rostock, da Sie es finanziell anscheinend nicht mehr nötig haben.
Denn die Arzt Praxis ist kein rechtsfreier Raum:
Doch wer sich schlecht behandelt fühlt, muss den Frust über den miesen Service nicht in sich hineinfressen.
Sobald ein Patient das Wartezimmer betritt, erlischt das von der Sprechstundenhilfe gegebene Terminversprechen. Nun ist der Patient in der Hand der Ärzte.
Aufgrund eines seltsamen psychologischen Prozesses rebellieren Patienten jedoch fast nie gegen diese „Warteritis. „ Ich ja“ !!!!!!
Die meisten Patienten fügen sich stattdessen klaglos in ihr Schicksal und studieren stundenlang die ausliegenden Illustrierten.
Um die Patienten ruhig zu stellen, legen viele Ärzte übrigens speziell für das Wartezimmer entwickelte Presseprodukte mit stark sedierender Wirkung aus: "Das Goldene Blatt", "Frau im Spiegel", "Die Zeit".
In meinem Falle:
Nach ca 2 Stunden frage ich aber doch mal nach, wann ich drankomme. "Sie sehen doch, wie voll es ist", entgegnet die Sprechstundenhilfe ungehalten. Sie ist schwer zu verstehen, weil im Hintergrund mehrere Telefone ununterbrochen klingeln.
Wenn jemand Arztbesuch / Orthoäden sagt, denke ich nicht zuerst an Heilung. Sondern an jene zeitverschlingenden Preliminarien, mit denen ein Gang zum Doktor gemeinhin verbunden ist.


Sag's weiter:
Benutzerfoto
Volkan Gül meint verärgert:

Mir fehlen jegliche Worte. Jeder sollte sein Job machen, nicht mehr und nicht weniger!


Sag's weiter:
Willst Du mitreden?

Deine Stimmung:



Dein Beitrag:
Gast (nicht eingeloggt)


Hinweis

Wir stellen ein