Bewertung von LUT zu Heimatmuseum Warnemünde

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Bewertung zu Heimatmuseum Warnemünde

LUT
Ein Wolkenbruch kündigt sich an und wir retten uns unter das nächstbeste Dach: das Dach des Heimatmuseums in Warnemünde.
Nun erinnere ich mich dumpf und dunkel, mal bei golocal etwas Gutes darüber gelesen zu haben, was liegt also näher, als dem Museum einen ausgiebigen Besuch abzustatten.

Das meiste hat Schalotte schon wunderbar zur Tastatur gebracht, bleibt für mich nur die Bekräftigung des Gesagten: das Museum ist unbedingt besuchenswert, die Exponate lassen alte Zeiten wieder aufleben und entführen den Besucher in das Leben in einer Hafenstadt vor langer Zeit.

Besonders unter die Haut geht mir der Anblick zweier Gänseflügel auf einem alten Herd… Da war doch was… Déjà-vu… Genauso einen Gänseflügel hatte Urgroßvater neben dem alten Bullerofen in der Küche liegen! Lang, seeehr lang ist es her, ich muss noch ganz klein gewesen sein, und doch kommen Erinnerungen hoch, die mich tief bewegen. OpaTicktack…

Nun, genau dafür ist ein Museum da, um alte Zeiten entweder in Erinnerung zu rufen oder dem Ahnungslosen die Vergangenheit zu erklären.
Interessant finde ich auch die Geschichte einer sog. Brautkrone, die zur Totenkrone wird.

Auch das Exponat der Hosenboje, die in Verbindung mit einem sog. Raketen-Apparat zur Rettung Schiffbrüchiger verwendet wurde, ist hochinteressant anzuschauen.

Nun, ich möchte nicht zu sehr ins Detail gehen, ich kann nur jedem raten, der einmal in Warnemünde ist, das schöne Heimatmuseum aufzusuchen.
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Im Eingangsbereich steht eine alte Truhe mit durchsichtigem Deckel, in die man Spenden oder einen Obolus stecken kann für die Erlaubnis zum Fotografieren. Wir spenden gerne angesichts des moderaten Eintrittspreises von 3 € und stecken auch noch etwas für die Fotos in den Schlitz.
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Die Öffnungszeiten stehen detailliert in der webiste.
Parkplätze gibt es nicht in der Nähe (das Museum liegt in der Fußgängerzone), auch Fahrradständer gibt es leider keine.

bestätigt durch Community

Ausgezeichnete Bewertung

Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
Puppenmama Jetzt warst Du ja auch in diesem Museum und hast es wunderbar bewertet.
Herzlichen Glückwunsch auch Dir zum verdienten GD.
LUT Herzlichen Dank für den Daumen, liebe gDVs, und danke an die Leser für likes, Kommentare und Glückwünsche!
Sedina Die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" gibt es seit mehr als 150 Jahren, und die Hosenboje war fast von Anfang an dabei.

Mit ihr konnte man dann noch seilbahnartig Menschen von gestrandeten Schiffen bergen, wenn die Brandung für die damaligen offenen Ruderrettungsboote zu stark war.

Glückwunsch zur schönen Erinnerung an den Urgroßvater, zur mit Herz geschriebenen Bewertung und zum Grünen Daumen!
LUT Danke dir, Sedina. Die Hosenbojen kannte ich auch aus Heimatmuseen in Dänemark. War wohl lange Jahr eine bewährte Technik.
kisto Etwas verspätet, aber nicht weniger herzlich, gratuliere ich dir auch noch zu diesem gelungenen Beitrag und zur verdienten Trophäe!!!

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