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Neueste Bewertungen für Rüthnick

  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Eine aufrecht stehende gravierte Granitsteinsäule mit einem Adler oben drauf, das war das Gefallenendenkmal in Rüthnick vor der protestantischen Kirche.
    Der Bronzene Adler wurde vor Jahren geklaut und so wurde er durch einen steinernen, lange nicht so hübschen Adler und vor allem eher plumb aussehenden ersetzt. Das berichtete mir ein Mitglied des Ortsbeirates und des Kirchenbeirates und des Feuerwehrvereins und des Heimatvereins von Rüthnick.


    Vorn unter dem Adler auf dem Stahlhelm ist eine extra Granitplatte befestigt, die die Innschrift trägt:
    „Zum Gedenken an die Opfer von Krieg und Gewalt 1939 – 1945“

    Darunter steht:
    „Ihren im Weltkriege 1914 – 1918 gefallenen Helden

    23 Namen

    Die dankbare Gemeinde“


    Auf der Rückseite direkt in die Granitsäule „eingraviert“ ist zu lesen:
    „Wie kann die Welt uns wieder geben
    was Ihr uns Helden wared. im Leben“



    Jährlich zum Volkstrauertag wird durch den Heimatverein am Kriegerdenkmal eine Gedenkveranstaltung durchgeführt. Leider soll das Interesse langsam immer mehr auf der Strecke bleiben.
    Ehrlich gesagt finde ich das nicht sonderlich verwunderlich, diese beiden schlimmen und grausamen Weltkriege verlassen aus meiner Sicht immer mehr unser Gedächtnis.

    Ich hoffe nur, die heutigen neuen geistigen Brandstifter aus der AfD, die nun endlich beobachtet werden, werden in ihre Schranken gewiesen. Dabei bin ich mir sicher, das deutsche Volk kommt nie wieder zu dem Schluss eine geografisches Ausdehnungsproblem zu haben und dies dann mit Waffengewalt ändern zu müssen.

    Auch dafür sind diese Stätten der Erinnerung, Mahnung und des Gedenkens wichtig.

    geschrieben für:

    Museen / Kultur in Rüthnick

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    Ein golocal Nutzer Die Generation, die die Erlebnisse weitergeben konnte, sie ist bald nicht mehr da.
    Ein Gedenken in diesen Sinn wird bald nicht mehr sein , aber das MAHNEN.

    Foto vor Ort

    1.
  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen
    von FalkdS

    Die Dorfkirche in Rüthnick ist eine protestantische Kirche.
    Ursprünglich stand im 1422 erstmalig als „Ruthenicke“ erwähnten Ort an dieser Stelle eine Feldsteinkirche.

    Mehrfach brütete im Mittelalter der „Rote Hahn“ im Dorf, wie auch am 15. August 1803, dem dann die Kirche komplett zum Opfer gefallen war. Das Feuer griff auf das Schindeldach und den mit Holzbrettern verkleideten Turm über. Auch die 3 Metallglocken wurden Opfer der Flammen.


    Die neue Kirche wurde im Jahre 1804 bis 1806 vom Maurermeister Dense als Saalbau erbaut. Am 15. August 1805 wurde die Fahne wieder aufgesetzt. Sie war da also noch ohne Turm.
    Der im Jahre 1818 errichtete Turm der Kirche wurde unter der Mitwirkung von dem jungen preußischen Architekten, Stadtplaner und Baumeister Karl Friedrich Schinkel erbaut. Der Turm erhielt zwei eiserne Glocken, 9 und 5 Zentner schwer.

    1849 wurde auf dem Kirchturm eine neue Turmuhr aufgestellt, sie hat 320 Taler gekostet und wurde von dem Berliner Hofuhrmachermeister Möllinger gefertigt.

    1853 am 14. August erhielt die Kirche zwei neue von dem Glockengießer C Ruben zu Berlin (6 Zentner 63 Pfund und 3 Zentner 57 Pfund) gegosseneMetallglocken. Das Material konnte ich nicht ermitteln.

    Die Kirche hat auch eine Orgel, für 600 Taler von Lüdtkemüller aus Wittstock erbaut und am 18. Juli 1858 eingebaut.

    1864 ersetzte man diese alten Knopf und Fahne durch ein 53 Zoll hohes, vergoldetes Kreuz und ein vergoldeten Knopf mit 1,5 Zoll Durchmesser.


    Als böser aber Nicht-Aprilscherz schlug am 1. April 1932 aus fast heiterem Himmel ein kalter Blitz ein, der kein Feuer aber Schäden am Turmdach und dem Mauerwerk hinterließ.

    Heute sieht die recht ordentlich aus, rotes Dach, preußisch-gelber Putz und die backsteinrote Umrahmung der Fenster.


    Auf der Freifläche vor ihr steht ein Denkmal für die aus dem Dorf in den beiden Weltkriegen gefallenen Gemeindemitglieder.


    Rüthnick ist eine fast 500-Seelen-Gemeinde und liegt etwa 9 Kilometer südlich von Linum. Bei einer Ortsdurchfahrt kommt man nicht an der Kirche vorbei, sie steht an einer nach Westen abzweigenden Seitenstraße, aber man sieht sie, ist das höchste Gebäude im Dorf, so wie es üblich ist.

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Rüthnick

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    Sedina Oh, oh, oh, rote Dächer sind die ideale Tarnung für den gefährlichen Roten Hahn....
    Aber es klingt wie eine Kirche, auf die die Gemeinde stolz ist. Danke für den interessanten Bericht.

    Foto vor Ort

    2.
  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    Firma Schneider hat unseren Ahorn gefällt, hat alles super geklappt, Äste wurden auch noch entsorgt.
    Freundlich, kompetent - kann ich nur weiterempfehlen!

    geschrieben für:

    Gartenbau in Rüthnick

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    basemb Willkommen bei golocal.de! Freuen uns auf noch mehr Beiträge von Dir.

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