Bewertung von Monty2006 zu himolla Polstermöbel GmbH

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Bewertung zu himolla Polstermöbel GmbH

Monty2006
Auch wir haben uns eine sehr teuere Leder Eckgarnitur von Himolla gekauft. Nach einigen Wochen haben sich schon Sitzmulden gebildet(wir sind Beide schlank) und die Füllung in den Seitenteilen ist verrutscht, sodass regelrechte Beulen entstanden sind. Auch bei uns wurde eine Reklamation abgelehnt und der Verweis auf eine legere´Polsterung gemacht. Die Kunden wollen das so...also wir möchten kein Sofa das nach ein paar Wochen schon aussieht als wäre es 5 Jahre alt. Auch wir sollen es ausklopfen. Ich finde es echt lächerlich. Himolla verarbeitet, wahrscheinlich um Geld zu sparen, bewusst eine Polsterung die scheinbar für ein Sofa nicht geeignet ist und verkauft es teuer weiter. Wir fühlen uns betrogen und werden uns einen Anwalt nehmen. Solange legen wir Decken auf das Sofa damit man die Sitzmulden und Lederfalten nicht sehen kann. Wir können nur von Kauf abraten. Wir dachten wir kaufen Qualität von einem deutschen Premium Hersteller aber weit gefehlt. Wir nur den Premium Preis bezahlt.

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himolla Social Media Team Sehr geehrte Kundin,
wir bedauern sehr, dass Sie von unserem Produkt und Service enttäuscht sind und würden uns Ihren Fall sehr gerne ansehen. Leider ist es uns nicht möglich, zu Ihrem Namen eine entsprechende Beanstandung zu ermitteln. Bitte teilen Sie uns per E-Mail unter socialmedia@himolla.com mit unter welchem Namen die Beanstandung gemeldet wurden bzw. welche Auftragsnummer betroffen ist.
Vielen Dank im Voraus.
Ihr himolla-Team
Gabi Knappe Ein freundlicher Gruß an Sie Monty2006,

ich kann Ihren Unmut absolut verstehen, denn wir haben das selbe erlebt und ich sage es einfach so unverblümt, wir würden unser Garnitur am liebsten entsorgen. Sie verkaufen...dazu gleich noch ein Satz, der Ihnen aber eventuell den Tag verhagelt, das als kleine Vorwarnung.

Das verarbeitete Leder "arbeitet", reagiert also - egal ob Sie nun 50, 100 oder 150 Kg wiegen - auf Druck und Wärme. Wir dachten auch, dass wir durch Decken, speziellen Glätte-Handschuh usw. die Lederwellen nach dem Sitzen glätten können, aber da können Sie sich Zeit, Kraft und Geld sparen. Sie bekommen die Lederwellen wirklich nur, vorsichtig geschätzt, zu ca. 80% wieder weg, wenn Sie nach dem Sitzen kräftig auf die Flächen schlagen und dann von innen nach außen auf der Fläche streichen. Quasi wie beim Feststecken des Spannbettlakens im Bett als Vergleich/Analogie. Nur, das ist klar, wenn bereits markante Wellen da sind, ist es möglich, dass Sie die auch nicht mehr wegbekommen, weil das Leder an der Stelle minimal abweicht, dort eine Naht ungünstig verläuft u.ä. Das ist bei uns der Fall, aber es hieß: "Das ist bei Leder eben so."

Dann die Sache mit der Reklamation/dem Anwalt. Ich möchte Sie nicht demotivieren, aber sparen Sie sich das Geld, sie werden schlechte Karten haben. Der "Himolla"-Gutachter wird in seiner Beurteilung zugunsten des Sofas und damit der Verarbeitung und Firma aussagen. Sie können dann einen anderen Gutachter engagieren, in Vorkasse gehen (ca. 1.500€) und dann ginge es vor Gericht. Heißt, welcher Gutachter hat das letzte Wort und wenn Sie verlieren, tragen Sie noch die Kosten der Gegenseite. Bitter, ich weiß, aber so sieht das hier in Deutschland aus, man fühlt sich - meine Meinung - wehrlos ausgeliefert.

Reklamationen beim Verkäufer/Möbelgeschäft: vergebens. Dort wird verkauft und sie leiten maximal Beschwerden an "Himolla" weiter, mehr nicht. Bei uns hieß es wörtlich: "Dann klagen Sie eben, das Recht haben Sie."

Wir kommen uns auch falsch beraten vor, um nicht zu sagen gar nicht beraten. Besagter Verkäufer kann sich über eine schöne Provision freuen, müsste meiner Meinung nach aber zu einem Lehrgang in Sachen seriöse und umfassende Beratung geschickt werden.

Und nun noch das Sahnehäubchen: Versuchen Sie das Sofa zu verkaufen, wird direkt abgewunken, das will keiner. Scheinbar sind viele Leute cleverer als z.B. wir es waren, wissen genau, warum man verkauft und scheinen auch die Marke in negativer Hinsicht zu kennen. Es ist zum Heulen, wir bereuen den Kauf und ich ahne - so übel das klingt - dass wir wohl nächstes Jahr ein neues Sofa kaufen werden, das "Neue"....nun, das kann man vermutlich nicht mal verschenken, es ist zum Weinen.

Von daher....eventuell wissen Sie nun, was sie erwartet, wobei ich die Daumen drücke, dass es bei Ihnen vielleicht noch gut ausgeht.
Monty2006 Hallo Gabi, vielen Dank für Ihre Mühe. Himolla hat sich ja gemeldet, mal sehen was dabei rauskommt. Werde berichten... Wir haben eine Rechtsschutzversicherung deshalb sehen wir der Sache ganz gelassen entgegen. Viele Grüße und einen schönen Abend noch
Gabi Knappe Nachtrag @Social Media Team:

Ihre Rückmeldung in Ehren und das Nachfolgende ist nicht spitzfindig gemeint, aber ich glaube nicht, dass Sie in unserem Fall noch etwas bewirken können, in positiver Hinsicht, meine ich.

Ich habe aufgrund Ihrer Rückmeldung hier zwar die gewünschte E-Mail inkl. Daten verfasst respektive abgeschickt, aber uns wurde mehrfach seitens "Möbel Rieger" und "Himolla" gesagt, dass keiner von beiden etwas tun kann/will/wird. Ich sage das auch frei heraus, uns wäre nur mit einer Lösungsoption geholfen: Rückgabe des Sofas und Geld zurück. Wir wollen keine Nachbesserung, wir wollen keinen erneuten Gutachter, der uns belehrt, und wir wollen nicht zum 50 Mal erklären bzw. Bilder schicken, woran es hapert.

Ich bin zermürbt von diesen zwei Sätzen:

1. "Das ist Leder, was eben gewisse Eigenschaft hat"
2. "Die salopp&legere Bespannung wird genau so von den Kunden gewollt."

Nein, nein, und noch mal nein, wird wurden einfach weder korrekt beraten, noch wollten wir diese Bespannung und ich bereue bis heute, dass wir am Tag der Lieferung nicht einfach die Annahme verweigert haben.

Unser Ledersofa ist, wie es ist, uns wurde auch klar seitens Ihres Gutachters vermittelt, dass man die Eigenschaft, Härte und Optik nicht ändern, nachbessern kann. Die Kompetenz Ihres Gutachters stelle ich gar nicht in Abrede und ich unterstelle auch nicht, dass "Himolla" bewusst täuscht, minderwertiges Leder nutzt o.ä. Ich gehe - so viel Gutwillen bzw. Vertrauen habe ich nach wie vor - davon aus, dass "Himolla" ordentlich produziert und Kunden nicht "abzockt".

Aber ich glaube, dass es eindeutig ein Problem im Bereich "dazwischen" geht. Damit meine ich die Phase Verkaufsgespräch/Beratung/Unterschrift/Nachfragen. Wenn also der Verkäufer eines Möbelhauses nicht informiert, keine Silbe hinsichtlich "salopp&leger" verliert, lediglich den guten Leumund von "Himolla" betont, ein Gutachter von "Himolla" einem später einen kostenlosen Leder- und Befüllungskurs von 1 Stunde gibt, dann kann das nicht funktionieren. Beratung, Pflege, Fülltypen etc. müssen VOR dem Kaufabschluss erfolgen und ich gehe so weit zu sagen, das Pflegeheft/die Betriebsanleitung zu "Himolla"-Garnituren müssten potentielle Käufer ebenso VORAB erhalten. Die Anleitung umfasst nicht zu viele Seiten, aber jeder sollte vorab erfahren, was er da eventuell kauft, welche Eigenschaften Leder hat, haben kann und nach gewisser Zeit haben wird. Wenn der Kunde dann informiert ist, kann er/sie eine fundierte, faktische Entscheidung treffen und wenn es dann das Ledersofa x sein soll, bitte und gerne. Aber es kann doch nicht zielführend sein, auch nicht für "Himolla", wenn nach dem Kauf Reaktionen wie diese hier folgen, sicher auch Kunden direkt bei Ihnen anrufen und der Tenor immer der selbe ist.

Entschuldigen Sie meine Vehemenz und dass ich ungebeten Vorschläge unterbreite, aber ich fühle mich im Stich gelassen und habe auch Verständnis für die anderen Schreiber hier. Es häuft sich einfach, das ist unschön.

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