Bewertung von Uwe Holtz zu himolla Polstermöbel GmbH

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Bewertung zu himolla Polstermöbel GmbH

Uwe Holtz
Ich habe eine teure Echtleder-Couchgarnitur vor knapp 5 jahren gekauft (fast 8 tsd Euro) die nicht ausreichend oder schlecht gepolstert wurde und man dadurch im Sitzen sehr tief einsinkt. Unter Berufung auf die 5-Jahresgarantie wollte ich sie reparieren bzw. wieder aufpolstern lassen. Aber Himolla lehnt alles ab mit dem Hinweis, dass ist "normaler Verschleiß". Das stellt sich die Frage, warum man mit einer Garantiezeit von 5 Jahren die Kunden lockt, wenn ein "normaler Verschleiß" schon deutlich vor Ablauf der Garantiezeit eintritt? Ich werde Himolla mit Sicherheit nicht weiterempfehlen können!

Ben Boomsma Wir hsaben die gleiche probleme innerhalb 2 Jahre auch das lehnt Himolla ab. Slechte Firma neukunden mussen das gut lesen. Mein Himolla kann jeder anschauen. Ich bin sicher dan kauft keine mehr Himolla.
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Gabi Knappe Ein Hallo von mir, Herr Holtz,

in der Antwort an den Nutzer Monty2006 hatte ich beschrieben, was wir in Sachen Kundendienst, "Kundenservice" bzw. mit unserem Ledersofa an sich erlebt haben. Wir haben das Sofa nun knapp 5 Monate und ich sage Ihnen, es erzeugt bei uns nur noch Hassgefühle. Starke Worte, ich weiß, aber so ist es leider.

Ich weiß nach wie vor nicht, was für uns das Schlimmste ist, die offenkundig nicht korrekte Beratung oder zumindest der Hinweis durch den "Rieger"-Verkäufer, was für eine Lederqualität es ist, wie man sie behandelt usw., irgendeine Form der Unterstützung durch "Himolla" (außer einen Gutachter vorbeizuschicken, der einem sagt, alles wäre wie gewollt) oder dass man schlicht keine Lobby hat. Man hat gekauft, bezahlt und das muss reichen - das könnte die Devise des Möbelhauses und auch "Himolla" sein.

Wir hassen unser Ledersofa, keiner sitzt gerne darauf bzw. schon der Anblick ist schwierig. Man sieht die unterschiedlichen Lederteile, raue und glatte Stellen, Falten, Dellen und das Highlight ist natürlich das Ausklopfen/Glattstreichen. Können Sie sich vorstellen, wie peinlich uns das Nachfolgende war bzw. noch immer ist:

Wenn wir, drei Personen, abends noch die Nachrichten sehen, dann gehen und das Sofa "aufschütteln", braucht das Kraft. Wir haben einen Fließen-Boden, schließen natürlich vorab die Wohnzimmertür und dann heißt es eben schlagen, glätten und einschlagen. Das ist laut, auch für uns, aber anders bekommt man die Lederdellen nicht weg. Wobei, einige gehen gar nicht mehr weg, da kann man stundenlang, tagelang klopfen, keine Chance.

Wir klopfen also an dem besagten Abend, am nächsten Tag passt mich unsere Nachbarin ab und wir unterhalten uns. Im Gespräch fragt sie dezent nach, wie es uns geht bzw. was unser Sofa macht. Sie wusste durch uns, dass wir nicht glücklich sind, kannte aber nicht alle Details. Ich antwortete und beschrieb, dass wir eben heftig klopfen müssen, uns wirklich - kein Scherz - auch die Hände davon schmerzen und wir zutiefst unglücklich mit dem Zustand sind. Darauf entgegnete sie, dass sie das verstehe, nun aber zumindest beruhigt sei, weil sie die abendlichen Schläge erst nicht zuordnen konnte.

Ich war kurz so konsterniert, dass ich im Gegenzug erst nicht verstanden habe, wie das meine Nachbarin meint. Sie präzisierte dann, dass sie dachte, wir ließen unseren Sofafrust am Sofa auf, würden das also bewusst malträtieren. Sie machte dann den ernst gemeinten Vorschlag, ob sie uns ihren Teppichklopfer zum Aufschlagen leihen sollte!

Ich war bedient, es war/ist mir nach wie vor peinlich und einmal mehr bereue ich den Kauf. Das Sofa erzeugt nur noch Wut, keine Freude und wenn ich an die abschließenden Worte des "Himolla"-Gutachters denke ("Kann man nach der Begutachtung nun sagen, dass Sie sehr zufrieden sind?"), weiß ich nicht, ob man lachen, weinen, schreien oder das Sofa wirklich einfach zur Mülldeponie bringen soll.

Nun kennen Sie unseren Stand und ich mache mir keine Hoffnungen, dass wir irgendwann eine Form von Kulanz erfahren werden. Rein rechtlich gibt es im Kaufrecht den Unterschied zwischen Garantie und Gewährleistung, so dass ich nachvollziehen kann, warum die anderen Kunden hier praktisch nie entschädigt wurden, nichts repariert usw.

Wenn man im www forscht, findet man genau einen Kunden, der den Rechtsweg über 2,5 Jahren ging, dann seine Garnitur zurückgeben konnte bzw. der Kaufvertrag wurde zurückgenommen. In Worten: einer.

Was heißt das für uns Anderen...ich denke, wir alle haben uns in Sachen Qualität geirrt, wurden nicht richtig vorab des Kaufes beraten und "Himolla" als Hersteller vertritt die Position, dass der Spielraum in Sachen Leder (Herstellung, Verarbeitung, Tiefe...) so viel Spielraum lässt, dass man als Kunde in 9 von 10 Fällen das Nachsehen hat.

Ja, der Rechtsweg bleibt, wobei die Frage bleibt, wer sich das leisten kann7will, wie viel Energie man aufbringt bzw. ob es das einem wert ist. Bitter, denn es geht um nicht wenig Geld. Oder, die andere Sicht, vielleicht müssen erst viele Kunden laut werden, Rechtsmittel einlegen und so dafür sorgen, dass vorab des Kaufes besser/anders beraten wird, dass Mängelkriterien kulanter zugunsten des Kunden her müssen bzw. dass das 14-tägige Sonderkündigungsrecht nicht nur bei Haustür-Geschäften greift, sondern bei jedem Kauf.

Ja, das wird die Hersteller nicht freuen, aber wozu gibt es den VerbraucherSCHUTZ bzw. wären Beratung, Verarbeitung&Co. in Ordnung, gäbe es doch keine Probleme. Es ist doch nicht sachdienlich, den Fehler immer und reflexiv beim Kunden zu suchen/zu sehen?!

Soweit meine Gedanken und mir bleibt leider auch nichts anderes übrig als Ihnen gute Nerven zu wünschen bzw. die Garnitur unter "Lehrgeld" abzubuchen...
himolla Social Media Team Sehr geehrter Herr Holtz,
bitte lassen Sie uns Ihre Kontaktdaten, sowie Auftragsdaten (zu finden in der Betriebsanleitung) zukommen -gerne per E-Mail an socialmedia@himolla.com.
Wir würden gerne zu Ihrem Anliegen Stellung nehmen.
Ben Boomsma Das sagt das media team immer aber das löst unsere probleme nicht. Leute denke mal nach vor man Himolla kauft. Nach absprache kann jeder mein couch ansehen und bin sicher sie kaufen nie Himolla. Service monteure muss alle ablehnen. Service Himolla 0,00000
huber232 Hallo zusammen, da kann ich nur sagen, wer keine Rechtsschutz hat ist selber Schuld. Da hat man 200,-- Euro Selbstbeteiligung und alles weitere wird vom Anwalt erledigt. Mein Tipp wenn ihr keinen Rechtsschutz habt, einfach mal an die Geschäftsleitung schreiben. Damit die auch wissen was los ist. Viel Glück

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