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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 277 Bewertungen


    Mir gefällt das Hotel aufgrund seiner zentralen Lage und den Vorzügen der IC-Hotels sehr gut. Auch die Möglichkeit sich im Foyer aufzuhalten und dann z.B. zum Shoppen oder zum Theater in die Stadt zu gehen, finde ich gut.

    geschrieben für:

    Hotels in Essen

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    1.



  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Freundliche Ansprechpartner, mit denen man gut über alle relevanten Aspekte der Bankverbindung sprechen kann. Gut gefällt mir die zentrale Lage mitten in Witten.

    geschrieben für:

    Banken / Geldautomaten in Witten

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    2.



  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Hier bekomme ich Kontoauszüge und auch Beratung. Die Mitarbeiter sind freundlich. Auch wenn mir kein unmittelbarer Kundenparkplatz aufgefallen ist, kann man in den umliegenden Straßen oft einen Parkplatz finden.

    geschrieben für:

    Banken / Geldautomaten in Witten

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    3.



  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Meine Frage zum online gestellten Kreditkartenantrag wurde beantwortet. Die Mitarbeiter waren freundlich und haben sich Mühe gegeben, alle für mich relevanten Informationen zusammenzutragen.

    geschrieben für:

    Banken / Geldautomaten in Witten

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    4.



  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Gute Beratung zum Thema Gründerkredite. Die Lage ist zentral in Witten, sodass man die Filiale gut erreichen kann, um Geldgeschäfte zu machen oder die Beratung zu nutzen.

    geschrieben für:

    Banken / Geldautomaten in Witten

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    5.



  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


    Freundlicher Service in der Geschäftsstelle. Für Kunden gibt es einen großen Parkplatz gleich hinter dem Gebäude, sodass trotz zentraler Lage kurze Wege bleiben.

    geschrieben für:

    Sparkassen / Geldautomaten in Witten

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    6.



  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    26. von 28 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Noch bis zum 11. Mai zeigt das Essener GOP-Varieté sein aktuelles Programm. Regisseur Knut Gminder verbindet in diesem atemberaubende Artistik mit moderner Technik. Die Mischung aus Licht- und Lasershow, Bühnennebel und anderen optischen Effekten schafft einen eindrucksvollen Rahmen für die Auftritte von Artisten und Homoristen. Jenny Garcia zeigt in der Show nicht nur ihr Können als Akrobatin, sondern begleitet diese auch mit ihrem Gesang. Im Foyer des Theaters wird eine sehenswerte Fotoausstellung mit ungewöhnlichen Bildern von Artisten im Stadtbild des Ruhrgebiets gezeigt.

    Die Show beginnt mit dem Licht starker Scheinwerfer, die durch den Zuschauerraum kreisen. Farben, Licht und Schatten stimmen ein auf einen interessanten Abend. Bis zu fünf der Lichtkegel bewegen sich durch den Raum, der durch leichten Bühnennebel das Licht reflektiert und sichtbar macht. Sängerin Jenny Garcia kommt auf die Bühne, doch ihre Versuche ein Lied zu singen, werden immer wieder von Comedian Klaus Loch gestört. Der bringt eine Glühbirne vermeintlich mit dem Mund zum Leuchten, fährt nur in seinem Kopf existierende Rolltreppen rauf und runter und wird von seiner Kollegin immer wieder verzaubert. Jongleur Martin Mall kommt auf die mit blauem Neonlicht erleuchtete Bühne. Er wirbelt einen Diabolo durch die Luft und widmet sich dann ganz dem Laserlicht. In seiner Choreografie spielt er mit dem Licht. Er öffnet Türen im Lichtteppich. Er verschiebt das Licht. Und er spielt auf den Laserstrahlen wie auf einer Gitarre. Anschließend geht das Licht aus. Martin Mall wirft zwei erleuchtete Diabolos in die Dunkelheit und zeigt eine Show voller Präzision und Brillanz. Nach den Augen kommen dann wieder die Ohren zu besonderem Genuss. Jenny Garcia nimmt ihre Stimme auf der Bühne auf und singt so mehrstimmig. Im Bühnennebel über ihr sitzt Santé Fortunato in einem weißen Luftring. Im Gegenlicht nutzt sie diesen als Ausgangspunkt für ihre Choreografie. Sie hängt unter dem Ring. Die schaukelt mit dem Ring. Sie zeigt Spagat weit über den Ring hinaus. Zum ende des Auftritts sitzen beide Frauen im Luftring über den Köpfen der Zuschauer.

    Luftblasen sind das zentrale Element der Show von Tom Noddy. Der Kalifornier, der in den 70er-Jahren schon bei Rudi Carell auftrat, ist seinem Metier über 40 Jahre treu geblieben. Aufgehend von einer Kette aus Seifenblasen bis hin zu eckigen Formen, die sich im Zentrum einer Reihe von Blasen ergeben, präsentiert er den besonderen Zauber der schillernden Vergänglichkeit. Noddy küsst Seifenblasen, er verschluckt sie und entfacht in einer großen Blase sogar einen kleinen Wirbelsturm. Handfest wird es gleich danach beim Auftritt von Crazy Flights. Die vier ganz in weiß gekleideten Akrobaten zeigen kraftvolle Hand-auf-Hand-Akrobatik. Dabei entsteht eine Pyramide aus Körpern. Und schließlich sogar ein Salto, der das Publikum staunend in die Pause entlässt.

    Nach dieser geht das Programm weiter mit Gesang. Jenny Garcia präsentiert einen weiteren Song aus ihrem Debütalbum „Lifebathing“. Danach zeigt Martin Mall eine gelungene Jonglage. Er kommt mit einem Cello auf die Bühne und nutzt Bogen und Standfuß als Requisiten. Ein Gummiball rollt und springt auf dem Bogen. Ein großer Ball springt zwischen dem Instrument und dem Kopf des Jongleurs wild hin und her. Fünf Bälle in unterschiedlicher Größe sorgen für einen eindrucksvollen Auftritt. Dann gehört die Bühne Ernest Palchykov. Mit einer Kerze in der Hand zeigt dieser seine Handstandakrobatik. Die bewusst langsamen Bewegungen lassen ihn eindrucksvoll über den Boden schweben. Die von Rammstein inspirierte Musik und die Darbietung ergänzen sich hervorragend. Dann hat Santé Fortunato einen weitern Auftritt. Im roten Kleid zeigt sie eine Hula-Hoop-Darbietung. Dabei wirbelt sie die silbernen Reifen auf einem beleuchteten Podest um den Körper. Im Gegenlicht kann man die schnellen Bewegungen teilweise nur erahnen. Dann folgt ein längerer Auftritt von Klaus Loch. Er ist als Chinese Wo-Zu verkleidet und betätigt sich unter anderem als Schwertschlucker.

    Kraftvolle Körperbilder zeigt anschließend das Duo Ogor. Milana und Mariusz verbinden Anmut, Konzentration und Kraft zu einem vom Publikum begeistert beklatschten Gesamtkunstwerk. Sie macht Kopfstand in seinem Nacken. Er steht auf aus der liegenden Position und hebt sie dabei in die Höhe. Dabei setzen die beiden viele kreative Ideen um und geben so der Partnerakrobatik neue Impulse.

    geschrieben für:

    Theater / Varietes in Essen

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    7.



  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Bis zum 23. März zeigte das Theater an der Luegallee in Düsseldorf mit „Fünf Frauen und ein Mord" von Gladys Heppleworth eine unterhaltsame viktorianische Kriminalgeschichte. Die spielt im Wohnzimmer eines Herrenhauses irgendwo in der Einsamkeit. Der Inspektor wurde gerufen, um sich ein Bild zu machen von den Vorgängen rund um den Tod eines Bediensteten. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf fünf ungewöhnliche und skurrile Frauen, die sich immer weiter in ein Geflecht der Lügen verstricken. Schnell ist der Kommissar überzeugt: Es war Mord.

    Ein Mann stürzt eine Treppe herunter und stirbt. Soweit die unwiderlegbaren Fakten in den Ermittlungen. Bevor die Handlung beginnt, dürfen die Zuschauer zunächst die Protagonisten kennenlernen. Da ist zum einen die strenge, verwitwete Hausherrin. Ihre Tochter ist süß, aber geistig verwirrt und zurückgeblieben. Deshalb hat man eine Gesellschafterin für sie eingestellt. Die kluge und schöne Frau hat es nicht leicht in der Einsamkeit. Außerdem gibt es noch die gestrenge Köchin und das einfältige Hausmädchen. Alle reagieren mit unterschiedlichen Strategien auf die Fragen des Kriminalinspektors. Doch keine bleibt dabei bei der Wahrheit. Der Inspektor kann nicht glauben, welche Geschichten ihm aufgetischt werden und greift im Laufe der Ermittlungen immer öfter zum Portwein. Doch bringt ihn das der Wahrheit näher? Oder verlaufen die Ermittlungen im Nebel?


    Das Ensemble aus Sylvia Schlunk, Birgitta Vollmar, Julia Streich, Nadine Kugler, Mona Köhler und Marc Gruss nimmt das Publikum mit in einen spannenden und auch unterhaltsamen Abend in den Abgründen der britischen High Society. Regisseur Joachim Meurer hat die die Geschichte voller überraschender Wendungen geschickt gestaltet und auf die Anforderungen der kleinen Bühne in der Luegallee angepasst. Witz und Spannung mischen sich auf gelungene Weise.

    geschrieben für:

    Theater in Düsseldorf

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    8.

    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    deressener Richtig. Auf meiner Website finden Sie auch noch weitere Berichte über das Theater an der Luegallee. Danke für den Hinweis.
    deressener Genau deshalb habe ich auch nur den redaktionellen Beitrag gepostet, an dem ich selbstverständlich sämtliche Rechte habe.


  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 9 Bewertungen


    „Arrivederci Roma“ heißt die Frühlingsshow des Düsseldorfer Apollo Varietés. Bis zum 27. Juni zeigt das Varieté eine Gute-Laune-Show aus mitreißender Artistik und verschmitzter Comedy. Vor der Kulisse einer italienischen Trattoria lassen sich die Gäste mitreißen von hinreißenden Tänzerinnen und begabten Artisten und genießen die Leichtigkeit italienischer Lebensart. Die Zeit vergeht wie im Fluge, so dass es am Ende des Abends gar nicht leicht fällt „Arrivederci“ zu sagen zur ewigen Stadt und dem Dolce Vita.

    „Ich bin wieder entbrannt vor Liebe zum Apollo“ begrüßte Zirkus-Legende Bernhard Paul die Gäste der Premiere des Programms „Arrivederci Roma“. Kein Wunder bei der Qualität des neuen Programms, das das Publikum rundum begeisterte. Nur am Anfang stutzt das Publikum ganz kurz, als es sich durch viele Bilder italienischer Sehenswürdigkeiten an einen Diaabend erinnert fühlt. Doch dann hebt sich der Vorhang und nimmt das Publikum mit auf eine unterhaltsame Reise nach Italien. Vor der Kulisse einer Osteria kabbeln sich die Kellner Mario und Dario. Dann zeigt das Ballet Romana seine erste Tanzeinlage. Ein Eiswagen bringt im Anschluss wieder Leben in die Szene und den mit Schnauzbart und Kochmütze als Einverkäufer verkleideten Vittorio Bellini tänzelnd auf die Bühne. Dort baut er einen langen Tisch auf und bringt darauf bis zu zehn Teller gleichzeitig in rasante Drehungen. Geschickt steigert er sich dabei immer mehr und schafft es schließlich sämtliches Geschirr in Drehung zu bringen. Doch nicht nur Teller bringt Bellini in Schwung. Anschließend jongliert er mit mehreren großen Hüten. Dass Jonglage auch in die andere Richtung möglich ist, zeigt anschließend eine junge Artistin. Auf einem Podest wirbelt sie Bälle kunstvoll nach unten. Nach einem Kostümwechsel steigert sie sich auf bis zu sieben Bälle, die sie auch über eine verwinkelte, v-förmige Konstruktion prallen lässt und so den Schwierigkeitsgrad weiter erhöht.


    Anschließend geht es hoch hinaus. Luftartistik in einer durchsichtigen Kugel steht auf dem Programm. In der in bläuliches Licht getauchten Kugel zeigt Sharyn Monni ihre Akrobatik. Dabei verbiegt sie ihren Körper und legt zum Beispiel die Beine von hinten über ihre Schultern. Zwischendurch klaffen die beiden Hälften der Kugel auseinander, sodass die Artistin zwischen diesen einen Spagat zeigen kann. Dann sinkt sie in die Tiefe und hängt nur noch mit einem Unterschenkel an den Kugeln. Der nächste Auftritt gehört den Clowns „Los Gotys“. Diese haben sich als Singvögel ausstaffiert und zeigen mit Pfiffen und pantomimisch, dass die Liebe gar nicht einfach sein muss. „Er“ versucht „Sie“ mit Pfiffen, Blumen und Herzen zu erobern und muss doch sehen, dass sie zunächst mehr dem Materiellen und der Macht zugetan ist. Durch die Abstraktion kann man selbst über das tragisch-komische in diesen Szenen lachen. Dann wird es wieder riskant. Das Duo Giurintano zeigt eine schnelle Rollschuh-Performance. Geschickt gewählte Outfits wie ein wallendes weißes Kleid mit passendem Tuch machen den Auftritt besonders sehenswert. Der wird immer schneller. Erst wirbelt er sie auf Rollschuhen durch die Luft. Dann verbindet ein Seil seinen Nacken mit ihren Rollschuhen. Schließlich dreht sie schnelle Schrauben vor seiner Brust, während er sie im Kreis wirbelt. In der Pause gibt es viel zu erzählen und zu staunen.


    Wer sich für das Show & Dine Menü entschieden hat, genießt in der Pause den Hauptgang. Nachdem es als Vorspeise gebackene Strauchtomaten mit Büffel-Mozarella und Ruccolasalat gab, werden nun Hähnchenmedaillons mit grünem Spargel und Risotto serviert. Als Nachtisch steht später noch Tiramisu mit Amaretto-Vanilleschaum auf der Speisekarte. Nach der Pause zeigt Deborah Maloku ihre Antipoden-Künste. Dabei liegt sie auf dem Rücken und wirbelt mit den Füßen Gegenstände durch die Luft. Dazu gehören nicht nur ein Zylinder und Bälle sondern auch eine größere Konstruktion. Gleich darauf stürzen „Los Gotys“ wieder auf die Bühne und zeigen, wie man nach ein paar Schlücken Wasser Flüssigkeit spuckend durch den ganzen Saal laufen kann. Erik Niemen als Seiltänzer lenkt die Blicke dann wieder auf die Bühne. Mit einem Degen in der Hand, den er wie ein Sprungseil benutzt, tänzelt er über das Drahtseil. Er nutzt einen großen Reifen, um den Auftritt auf dem Seil schwerer und abwechslungsreicher zu machen, springt über ein Hindernis und zeigt als Finale schließlich einen Salto auf dem Seil. Danach spielen die „Los Gotys“ eine gelungene Szene, in der einer der Brüder einen zerbrochenen Spiegel ersetzt, in dem er die Bewegungen des anderen nachstellt – bis es ihm zu bunt wird und er dem Bruder lieber Streiche spielt. Bauchredner Kevin Huesca verleiht dann seinem Affen Bruno Leben. Die beiden diskutieren, singen und unterhalten das Publikum auf kurzweilige Art. Später werden noch drei Gäste mit ungewohnten Stimmen ausgestattet. Zum Ende des Programms zeigen die Fratelli Marton ihre Hand-auf-Hand-Darbietung. Dabei macht der eine Kopfstand auf den Füßen des anderen. Auch der Nacken scheint genug Platz für einen Kopfstand zu bieten, sodass die Gäste staunen über die Mischung aus Muskeln, Kraft und Anmut.

    geschrieben für:

    Theater in Düsseldorf

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    9.

    deressener Richtig. Auf meiner Website finden Sie auch noch weitere Berichte über das Apollo Varieté. Danke für den Hinweis.


  10. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    7. von 12 Bewertungen


    Millionen von Paketen erreichen ihren Empfänger. Doch einzelne bleiben auf der Strecke. Oder in den Händen des Paketdienstes. Marktführer DHL zeigt, dass man aus Fehlern nicht immer lernt. Und wie Fehler des Unternehmens zum Problem des Kunden werden. Selbst wenn der Fehler eindeutig bei DHL liegt. Wir erzählen eine Geschichte von zwei Paketen, unzähligen Anrufen, einem hilflosen Kundenservice und einer Pressestelle, die sechs Tage braucht, um dann nur eine von fünf einfachen Fragen zu beantworten. Selbst Argumente, warum DHL für Paketkunden dennoch eine gute Wahl sein kann, bleibt Pressesprecher Dieter Pietruck schuldig…

    Mit einer Benachrichtigungskarte im Briefkasten begann das Dilemma. Da ein Paket nicht zugestellt werden konnte, hinterließ der DHL-Fahrer eine Benachrichtigung, dass das Paket in die örtliche Postfiliale gebracht wurde. Dort kann es sieben Werktage lang abgeholt werden. Oder man beauftragt eine kostenfreie Zweitzustellung, die explizit auf der Benachrichtigungskarte beworben wird. Ein guter Service – möchte man glauben. Über Internet wurde die Zweitzustellung beauftragt. Stunden später folgt die Bestätigung des Termins mit 9-stelliger Auftragsnummer. Doch am schriftlich bestätigten Tag die erste Überraschung: Von 8 bis 20 Uhr wird kein Paket zugestellt. Das überrascht auch die Kundenhotline von DHL, die für happige 42 Cent pro angefangene Minute aus den deutschen Mobilfunknetzen erreichbar ist. „Postleitzahl? Straße? Name?“, tönt es aus dem Hörer und die Minuten errinnen. „Zweitzustellungen werden hier nicht eingetragen“, weiß die Beraterin. Sie empfiehlt noch einmal per Internet die Zweitzustellung zu beauftragen. Das geschieht und wird für zwei Tage später schriftlich bestätigt. Doch auch an diesem Tag wird das Warten nicht belohnt. Auch die Hotline ist überrascht, da keine Zweitzustellung vermerkt ist. „Wenn nichts vermerkt ist, ist das Paket noch in der Filiale“, so die Auskunft. Wie beim ersten Mal folgt das Versprechen die Sache weiterzuleiten, damit sich jemand DHL-intern darum kümmern kann. Das passiert bis zum letzten Tag der Aufbewahrungsfrist nicht. Um das Paket vor dem Rücktransport an den Absender zu bewahren eilt der Kunde in die Filiale, steht in der Schlange und bekommt schließlich das ersehnte Paket übergeben. „Hier steht nichts von Zweitzustellung. Wir haben dazu keine Nachricht erhalten und hätten das Paket zurückgeschickt“, straft der Schaltermitarbeiter jede Hoffnung auf eine erfolgreiche Bearbeitung des Problems hinter den Kulissen Lügen. Die Bilanz für das Paket: 2 Zweitzustellungen bestellt. Keine erfolgt. 1 Urlaubstag verschwendet. Viele Anrufe, viele Entschuldigungen und keine Lösung. 1 Paket selbst abgeholt.


    Zwei Tage später liegt erneut eine Benachrichtigungskarte im Briefkasten. Die Zweitzustellung wird bestellt. Bis 16 Uhr erscheint kein Fahrer. Der Kundenservice antwortet per E-Mail: „Warten Sie bis 20 Uhr“. Vier Stunden später: Kein Paket. Kein Wunder, schließlich ist im System keine Abholung in der Filiale verzeichnet. Doch das scheint den Kundenservice nicht zu interessieren, der trotzdem den Rat gibt, noch vier Stunden zu warten. Ein zweiter Versuch wird für zwei Tage später bestellt und scheitert ebenso. Am Rosenmontag meldet die DHL, dass das Paket für den Rücktransport an den Absender vorgemerkt ist. Die inzwischen eingeschaltete Abteilung Beschwerdemanagement versucht dies zu verhindern. Doch selbst dieser Versuch, die Sache zum Guten zu wenden, scheitert. 24 Stunden später ist das Paket wieder auf dem Rückweg. Die Bilanz: 5 Tage unnötiges Warten auf Pakete, die niemals kamen. 2-3 Stunden Telefonate zur Klärung der Sachlage. 30 Minuten Zeitaufwand für den Weg zur Post. 20 km Fahrstrecke. Danke DHL. Aus reiner Kulanz und Freundlichkeit schickte uns DHL zwei Paketmarkten und 10 Briefmarken im Gesamtwert von 19,30 Euro. Eine Stunde mit der Hotline zu telefonieren kostet 25,20 Euro… Ohne Kulanz. Und nur manchmal mit Freundlichkeit.


    Wir wollten von der Pressestelle von DHL wissen: „Ist es richtig, dass der Empfänger von Paketen aufgrund des mangelnden Vertrages mit der Deutschen Post / DHL auch dann keinerlei Anspruch auf Ersatz des Schadens hat, wenn die Deutsche Post / DHL mehrfach fälschlich Liefertermine ankündigt und diese nicht einhält?“. Nach sechs Tagen gelang es Dieter Pietruck von der Pressestelle Mitte zu antworten: „Ihre Verärgerung können wir sehr gut nachvollziehen. Leider kam es bei Ihrer gebuchten Zweitzustellung zu betrieblichen Fehlern. Für diese Fehler möchten wir uns bei Ihnen nochmals entschuldigen. Die Grundlage für eventuelle Schadenersatzansprüche ist der Abschluss eines Beförderungsvertrages zwischen dem Absender einer Sendung und uns. […] Für den Verlust oder die Beschädigung von Briefen und briefähnlichen Sendungen, beispielsweise Bücher- und Warensendungen oder Postkarten, ist eine Haftung grundsätzlich ausgeschlossen. […] Unsere Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind auf unserer Internetseite www.deutschepost.de kostenlos abrufbar. Aus diesem Grund kann die Deutsche Post AG Ihre Forderungen nach Schadenersatz nicht entsprechen, da der Absender unser Vertragspartner ist.“


    Eigentlich wollten wir von Dieter Pietruck auch wissen: „Was unternimmt die Deutsche Post / DHL, um zu verhindern, dass Kunden an der Kundenhotline widersprüchliche oder sogar falsche Informationen erhalten?“ Auf diese Frage verweigerte DHL auch nach schriftlicher und mündlicher Rückfrage jeden Kommentar. Wir fragten zudem: „Was unternimmt die Deutsche Post / DHL, um für den Kunden zeitkritische Probleme zeitnah zu lösen. Eine Antwort per Brief mit Textbausteinen scheint ungeeignet zu sein, um den Verbleib eines Paketes zu klären und sicherzustellen, dass dies nicht an den Absender zurückgeschickt wird.“ Auch auf diese Frage verweigerte DHL jeden Kommentar. Wir fragten weiter: „Wie ist die hier festgestellte Problematik zu erklären, dass Kunden Liefertermine mitgeteilt bekommen, diese jedoch weder dem Fahrer noch der Filiale mitgeteilt werden?“ Auch auf diese Frage verweigerte DHL jeden Kommentar. Und wir fragten: „Welche Argumente bleiben, aus denen Sie empfehlen DHL dennoch als Paketdienst vorzuziehen?“. DHL verweigerte jeden Kommentar…

    geschrieben für:

    Postdienste / Kurierdienste in Bonn

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    10.

    Ein golocal Nutzer DHL--Synonym für Dumm und Hirnlos

    Zu deiner Frage Was unternimmt die Deutsche Post-

    Die Deutsche Post soll nach neuesten Presseberichten mit
    der Telekom zusammengelegt werden.

    Das Unternehmen soll dann KOMPOST heißen.

    Tolle Bewertung. Mein Kompliment.

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