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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Checkin

    Foto vor Ort

    Die zur Zeit beste American Sportsbar in Freiburg. Wobei das kein hoher Anspruch ist.

    1999 von den Freiburger Gastrogurus Böttinger und Gurath zum gleichnamigen Song von Carlos Santana gegründet, hat das Maria‘s die Szene im Bermudadreieck seither mitgeprägt. Die Betreiber und Konzepte wechselten, das Partyvolk zog brav mit.

    Seit der Hackl hier das Zepter schwingt gibts Burger. Und ein paar Wraps. Keine Desserts, dafür bis 20h HappyHour-Cocktails - für manche besser als Dessert.

    Wer American Food stilecht verkaufen will, sollte auch ein US-Bier haben. Fehlanzeige. Nur Ganter und Gaffel, da gibts wohl einen Bierliefervertrag - Pech.

    Sport gibts auf mindestens vier Monsterflatscreens ohne Ton, heuer DFB-Pokal - gähn.

    Die Bar ist mit vielen Hochtischen platzoptimiert eingerichtet - aber für die Ewigkeit! Massiveisenmöbel, allein ein Stuhl wiegt gut dreißig Kilo. Die zarteren Gäste kriegen die Möbel nicht mal in Sitzposition gerückt. Hier möchte ich abends nicht aufstuhlen müssen...

    Aber gegen Saft- und Kraftlosigkeit kann man ja vor Ort was tun: Die Burger gibts in allen Größen bis hin zum R.I.P.-Burger mit 5 Patties. Das Fleisch wird frisch gehackt und nach Wunsch zubereitet, die Buns werden täglich frisch gebacken.

    Das Ergebnis ist schmackhaft, ob ich einen Mykonosburger mit Schafskäse und Honig wählen würde, muss die Zukunft zeigen.

    Denn wiederkommen werden ubiers...

    geschrieben für:

    Cafés / Bars und Lounges in Freiburg im Breisgau

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    1.

    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Sport im Lokal schauen mag ich nicht.
    Gute Burger, frisch angefertigt, essen hingegen schon. Danke für den Tipp und Glückwunsch zum Daumen.
    Sir Thomas nun gut - das ist dann wohl eher kein Grund, die Colonia zu verlassen. Sicher gab es einen Super Bowl Eventburger mit Eisenmöbel-Touchdown oder so ;-)

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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Landgasthof alter Schule am Fuße des Klosters St. Ulrich. Für viele der eigentliche Grund, dem Kloster einen Besuch abzustatten.

    Schwarzwald pur ohne Titisee-Rummel. Bodenständige badische Küche, eine gute Weinauswahl und eine filmreife Gaststube.

    Und das darf man wörtlich nehmen: Bereits in den 70er Jahren, also lange vor der Schwarzwaldklinik war das Rössle Kulisse für einen Heimatfilm, von dem ubiers ehrlich gesagt noch nie gehört haben. Allerdings ist offenkundig, dass das Ambiente damals schon authentisch war - geändert hat sich daran bis auf ein paar Energiesparlampen nix!

    Mein persönlicher Favorit sind die panierten Schnitzel mit Brägele, die man am Kachelofen nach einer ausgiebigen Wanderung nirgends besser bekommt. Aber auch das frische Wild aus den umliegenden Wäldern ist perfekt zubereitet. Handgeschabte Spätzle erfreuen auch etwaige schwäbische Gäste, am besten gleich Extrarahmsauce dazubestellen...

    Einen barrierefreien Zugang gibts hinten raus, Übernachtungsgäste sind aber auf Treppen angewiesen. Und im Sommer lockt die Freiterrasse mit Blick auf das Kloster St. Ulrich.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Bollschweil

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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Der inzwischen heilige Ulrich gründete 1087 dieses versteckt im Möhlintal liegend Kloster, das als Wallfahrtsort prosperierte. Zunächst zum Cluniazenserorden gehörig wurde es 1743 im Barockstil umgestaltet und Anfang des 19. Jahrhunderts den Benediktinern von St. Peter unterstellt.

    Die Lage oberhalb des Schwarzwaldbächleins Möhlin am Fuße des Schauinslands ist auch heute noch beeindruckend, die Anreise mit dem Auto ungleich bequemer als für die einst wandernden Wallfahrer.

    Die zum Kloster gehörige Kirche ist von barocker Pracht, das Leben des Ulrich wird bildreich erzählt. Ein Taufstein und eine Madonnenfigur sind von der Vorgängerkirche aus der Zeit Ulrichs erhalten.

    Das Kloster selbst kann nicht besichtigt werden, es dient der Erzdiözese Freiburg als Bildungsstätte. Als Ausgangspunkt für Wanderungen oder als Zwischenstation für einen Schauinslandtrip lohnend.

    geschrieben für:

    katholische Kirche / Religiöse Gemeinschaften in Bollschweil

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    3.

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    joergb. Klingt sehr interessant. Schade nur, dass vom Kloster keine Bilder an die Bewertung angehängt wurden. Von außen ist fotografieren doch bestimmt erlaubt.
    Schroeder St. Ulrich war ein Priorat des benediktinischen Klosters Cluny in Burgund. Damit gehörte es der cluniazensischen (innerkirchlichen) Reformbewegung an. Einen Cluniazenserorden hat es nie gegeben, das waren immer alles Benediktiner, die sich an den kirchenpolitischen Vorgaben des burgundischen Großklosters orientierten, kurz: pro Papst, contra deutsch-römischem Kaiser.

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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    Ein kleines Ladenlokal, ein großer Tisch und ein paar Weinregale drumrum.

    Das ist der Weinbär in Green City. Peter Bär hat aus seiner Leidenschaft ein Geschäft gemacht, aber auf seine eigene Weise.

    Etwas atypische Verkaufsstrategie, der Kunde soll ins Gespräch kommen. Dafür ist der zentrale Tisch ideal, außerdem kann man da praktischerweise ein paar Weingläser draufstellen. So habe ich bislang noch jedesmal was Neues über Wein, Winzer und die Vinifizierung mitgenommen, ein paar Flaschen sowieso.

    Viel Ökowein hat der Weinbär in seinen Vollholzregalen auch, einiges davon durchaus trinkbar. Bei den deutschen Weinen liegt der erklärte Schwerpunkt beim Riesling, international überwiegt Frankreich, Italien und Australien.

    Der große Tisch lädt geradezu zu Weinproben ein und dann wird es richtig spannend in dem kleinen Laden. Mit viel Sachverstand und Herzblut wird präsentiert und unterhalten, nachgeschenkt und philosophiert.

    Das Konzept hat sich seit der Eröffnung vor knapp 12 Jahren bewährt, inzwischen gibt es einen zweiten Weinbär am Bodensee. Und wer nicht herfindet, kann auch Online ordern.

    Ernsthafte Konkurrenz für die etablierten Weinhäuser mit gepflegtem Unterhaltungswert.

    geschrieben für:

    Wein / Einzelhandel in Freiburg im Breisgau

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    4.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    ubier Hey, ich darf wieder kommentieren! Danke dafür und für Eure Likes und Kommentare.

    Die Lokation-Liste für ein Golocal-Treffen in Green City ist schon ganz schön lang...

    @Philipp: Süsel ist ja auch keine Weingegend, aber Du kommst schon noch drauf!

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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


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    Seit Jahren ubiers erste Anlaufstelle für asiatische Lebensmittel, Zutaten und Gewürze! Die Lage ist etwas problematisch im Innenhof des „Zähringer Tors“, einem 80er-Jahre-Ensemble aus Sozialgericht, Altersheim und diversen Einzelhändlern. Darunter versteckt sich eine der geheimsten öffentlichen Tiefgaragen Freiburgs (P12-Beschilderung suchen). Gefühlt alle zehn Jahre erweitert der Asiashop seine Verkaufsfläche um ein weiteres Ladenlokal. Wanddurchbruch, Türe abschließen und rotgoldene Klebefolie auf die Schaufenster - fertig ist die Erweiterung nach asiatischem Muster. Inzwischen sind alle vorhandenen Lokale einverleibt, Zeit für eine Außenstelle?

    Drinnen nämlich weiterhin drangvolle Enge, in längst abgeschriebenen wackeligen Metallregalen stapeln und türmen sich Waren, deren Existenz und industrielle Fertigung ein Normaleuropäer nicht mal im Ansatz vermuten würde.

    Aber nicht nur Tütensuppen, Gewürzpasten und Ethnokonserven finden sich überall, auch frische und gefrorene Lebensmittel sind im Angebot. Spätestens bei der vierten Sorte Thaibasilikum gebe ich meine Suche auf, erzähle dem Inhaber oder einem anderen Mitglied seiner Familie, was ich vorhabe und lasse mich führen.

    Und sie haben wirklich alles, was man im weitesten Sinne für die asiatische Küche brauchen könnte - ergänzt um mehr oder weniger sinnvolle Hardware von Teekannen über Samuraischwerter bis zu winkenden Glückskatzen...

    An der Kasse mit Bonsailaufband wird alles akribischst eingescannt, Tüten gibt es nur sehr zögerlich. Der Endpreis ist oft erstaunlich niedrig, der Abschied umso herzlicher.

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Freiburg im Breisgau

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    5.

    Schroeder ...und dann brach die Verbindung ins badische Land endgültig zusammen....
    Ciao, Mitbewohner in den Weiten des Alls...
    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    ubier Daddel du mal alles ins Telefon, war nur die falsche Schaltflächen.

    Symbadische Grüße vun sellem mit de dicke Daumen
    Sedina Ein Samuraischwert fürs Harakiri brauche ich bislang nicht, aber der Laden muss toll sein!
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!


  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 4 Bewertungen


    Wunderschön im Landhausstil eingerichteter Gasthof am östlichen Ortsrand, helle Farben, liebevoll eingedeckte Tische - man kann sich wohlfühlen im Denzlinger Ochsen.

    Und so viele gute Italiener hats in Freiburgs nördlichem Schlafsatelliten wirklich nicht, also das ubiermobil auf den hauseigenen Parkplatz gesteuert und das massive Steinhaus aus den 1930er Jahren geentert.

    Die zuvor telefonisch erfolgte Reservierung war ratsam, alle Tische besetzt. Diverse bekannte Gesichter, die Freiburger Klientel findet abends also auch hierher.

    Die Karte bietet die üblichen Verdächtigen - Antipasti, primi und secondi sowie vielfältige Teigfladenauswahl mit bekannten Namen.
    Bei den Weinen wirds schon dünner, also Getränke passend zu meinem Namen bestellt - zu Pizza geht das...

    Die Bedienung spricht mit fremder Zunge, allerdings geht der Zungenschlag Richtung Osten. Freundlich und flott geht aber auch auf sächsisch (gell, FalkdS?).

    Aufgrund der Auslastung dauert es bis zum Hauptgang, diverse ubier-Mägen knurren schon vernehmlich. Große Pizzateller rauschen an - Buon apettito!

    Der Belag ist auf dem großen Teigfladen übersichtlich verteilt, kaum krosser Rand. Die eigentliche Enttäuschung ist aber der Teig selbst - einfach geschmacklos! Vom Wagenrad gehen einige Speichen und der komplette Aussenreifen wieder in die Küche zurück. „Wollnse was Midnähm?“ sächselt es uns zu - entsetztes Abwinken ubierseits...

    Vielleicht hätten wir klassisch italienisch bestellen sollen, aber der Ochsen firmiert als Pizzeria. Auch die Pasta war dem Vernehmen nach kein Hingucker.

    Erstmal also nicht mehr, aber die unverdrossene Suche nach den 10 besten Pizzerien Südbadens geht unverzagt weiter...

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Denzlingen

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    6.

    Sedina "Zum sächsischen Bovino" -
    zum Abgewöhnen offenbar.
    Aber Glückwunsch zum gelungenen Bericht!

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    Der höchste Wasserfall Deutschlands!

    So jedenfalls bewirbt die Gemeinde Triberg dieses Naturschauspiel. Über Weihnachten wird noch einer draufgesetzt: „Triberger Winterzauber“ lockt dann die Massen. Mit Licht- und Feuershow mitten im tosenden Wasser der Gutach, die hier 163m tief zu Tal donnert.

    Muß man mögen.

    Und bezahlen. 16 € pro Wasserfallratte lassen einen schon trocken schlucken. Und hinlaufen muss man auch noch selber!! Vorbei an Glühweinstand 1 bis 3, qualmender Würstchenbude und den nassesten Maroni nördlich der Alpen... Dazu gibt es weihnachtliche LED-Beleuchtung der Fußwege bis zum Abwinken

    Fünf Feuershows gibt es nach Einbruch der Dämmerung, gut 1000 Personen werden im 45-Minutentakt durchgeschleust.

    Optisch reizvoll, aber nicht mein Fall von fallendem Wasser. Ich schau mal, ob es den zweithöchsten Wasserfall noch unberührt in freier Natur gibt. Da hab ich mehr davon...

    geschrieben für:

    Fremdenverkehrsamt / Wasserwirtschaftsamt in Triberg im Schwarzwald

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    7.

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    ubier Ja, die Veranstalter geben sich da sicher viel Mühe. Die Feuershow ist auch sicher aufwändig, aber eben nicht mein Geschmack. Deswegen habe ich aber auch gute 4 Sterne vergeben...
    Blattlaus Die Triberger Wasserfälle kann man sich schon mal anschauen, aber beeindruckend sind sie nicht.
    Ist ja auch viel zu laufen dort. meine letzte Erinnerung daran war, dass es mir dort sehr übel war.
    Ein paar Tage später stellte ich fest, dass ich schwanger war.
    Schroeder Triberg als Ort ist scheußlich, die Wasserfälle ein Witz mit Betonwegen für die alternden Schwarzwaldtouristen, das beste sind die fetten Eichhörnchen, die Kinder mit Erdnüssen mästen dürfen (gegen Gebühr).
    Blattlaus Ja, sind 32 Jahre her, aber das ist so etwas das man nicht vergisst.
    Bin dann seither lieber nicht mehr hin.
    Sir Thomas Die Wasserfälle haben eine erstaunliche Wirkung, aber woanders soll es ja auch heilkräftiges bis wundertätiges Wasser geben. Danke für den heldenhaften Bewertungseinsatz, lieber ubier.
    Sedina Endlich ist das weihnachtliche Rätsel der Jungfernzeugung gelöst. Die Schulmedizin hatte wohl das hormonelle Stimulanz durch fließendes Wasser (akustisch und durch die Spritzer taktil) und Lightshow (akustisch und optisch aphrodisierend) unterschätzt. Wehe den Samenbanken ;-)))

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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


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    „Wo genau verläuft denn hier die badisch-schwäbische Grenze?“

    Grenzwertige Frage im Alpirsbacher Bräustübel. Nach kurzem Zögern: „Na, hier ist natürlich schwäbisch. Den genauen Verlauf kennen wir nicht. Aber die Kläranlage im Tal unten - die ist auf jeden Fall badisch!“

    Also ist das Bier auf jeden Fall schwäbisch.

    Schmeckt trotzdem.

    Vor allem frisch vom Fass direkt in der Klosterbrauerei! Und den Begriff darf man wörtlich nehmen, die Brauerei liegt völlig verschachtelt auf dem alten Klosterglände in zum Teil historischen Gebäuden im Schatten der großen Klosterkirche.

    Touristenbusse machen hier gerne auf dem Weg zwischen Triberg und dem Mummelsee Station, entsprechend boomt der Handel mit Gerstendevotionalien. Das neueste Must-Hävle: „Brew your own Beer“ in zwei Geschmacksrichtungen im handlichen Taschenformat. Tja, der Schwabe schafft und tüftelt...

    Lieber noch ein frisch gezapftes. Dabei kann man zuschauen, wie aus der Überproduktion Starkbier der eigene Whisky gebrannt wird - na gut, probieren wir den auch noch. Gar nicht schlecht, das Whiskyle, aber 80€ für den halben Liter zahlen wohl nur Auswärtige.

    Ubiers kehren leicht schwankend ins badische zurück, hinter der Kläranlage wird’s auch gleich wärmer...

    geschrieben für:

    Brauereien in Alpirsbach

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    8.

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    Sedina Ich hatte spontan den selben Gedanken wie Schroeder und kann nur ergänzen: Ein jeder kläre vor seiner Tür ;-)))
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!


  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    Foto vor Ort

    Seit der Gründung der Volksrepublik China hielt sich an diesem Platz das Mandarin - passend rotgolden eingerichtet und seit der Eröffnung unter Mao unverändert. Dann war plötzlich Schluß, vielleicht war die Unterstützung der Genossen aus dem Reich der Mitte eingestellt worden. Ich selbst habe dieses Restaurant nie betreten.

    Nunmehr prangt ein vietnamesisches Türschild am Lokal, die plüschigen Samtvorhänge sind weg und man kann so auch die neue und ungleich nüchternere Einrichtung schon von außen erahnen. Schon vor einiger Zeit hatten ubiers ihre Begeisterung für vietnamesische Suppen entdeckt. Also haben wir einen Tisch reserviert und den Testbesuch gestartet.

    Die erste Überraschung: Der Betreiber des unlängst überraschend geschlossenen Mekong (s. dort), Tran Anh Tuyet begrüßt uns herzlich und erklärt auch gleich seinen Wechsel.

    Das Lokal ist wirklich nüchtern gehalten, Gestühl ist aber bequem und die Menukarte ansprechend gestaltet.

    Vorspeisen mit bekannten Viet-Klassikern wie der Frühlings- oder Sommerrolle aber auch echten Spezialitäten im frischen Bananenblatt, eine ganze Seite mit hausgemachten Pho-Suppen (da strahlen Frau ubiers Augen wieder..) und als Highlight "fliegende Nudeln"!

    Das darf man nicht ganz wörtlich nehmen, im Restaurant herrscht kein Pastakrieg. Vielmehr schweben die Reisnudelspaghetti an einem Stäbchengestell über dem Teller mit Fleisch, Fisch und Gemüse und werden zum Verzehr abgezupft. Freunde von Trennkost kommen so auf exotische Weise auf ihre Kosten...

    Essen mit Spaßfaktor also, aber zudem sehr geschmackvoll und mit frischen Zutaten hergestellt.

    Für den Durst hat es neben den üblichen badisch-westlichen Standards ein vietnamesisches Bier, verschiedene frisch gemixte Lassis und natürlich eine gute Auswahl ostasiatischer Tees.

    Der Service ist aufmerksam und asiatisch-freundlich, die im Keller versteckten Toiletten haben noch den Charme sozialistischer Einheitskachelung. Da könnte man auch den Klassenfeind unauffällig schlachten und beseitigen.

    Zu viert haben ubiers 120 € stehen lassen, ein (gewöhnungsbedürftiges) Dessert inklusive. Da kommt man gerne wieder!

    geschrieben für:

    Vietnamesische Restaurants / Thailändische Restaurants in Freiburg im Breisgau

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    9.

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    ubier oha, ein Schnelldaumen - danke dafür! Co Ba heißt übrigens "Dritte Tante" oder ugs. Großtante. Da weiß man gleich, wer in der Küche steht...
    Puppenmama Danke für Deinen tollen Bericht. Da bekommt man gleich Appetit.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen.

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    2. von 2 Bewertungen


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    Was die Akropolis in Athen, ist das Irodion in Freiburg: Griechisches Urgestein!

    Seit Mitte der Achtziger im ehemaligen Möbelhaus Scherer beheimatet, das für seine Tuffsteinfassade aus Kaiserstühler Pyroklastit bekannt ist - also badisches Urgestein...

    Der unscheinbare Eingang führt zunächst in einen schlauchartigen Vorraum, nach der unzeitgemäßen Garderobe gelangt man in einen großen Speisesaal mit dunkel abgesetzter Kassettendecke und mehreren abgestuften Sitzbereichen, die von einer riesigen Bartheke zur Küche abgegrenzt werden. Die Einrichtung ist gepflegt, aber seit der Eröffnung unverändert (inkl. der künstlichen Begrünung).

    Würde man heute wohl anders gestalten, aber der Grieche ist seit jeher konservativ.

    Das spiegelt sich auch in der Karte wieder, die ebenfalls die seit meinem ersten Besuch unverändert gleichen Klassiker enthält. Allerdings in ebenso konservativ gleichbleibenden guten Qualität.

    Auch das Personal ist seit ebendieser Zeit unverändert, gelegentlich hilft ein wechselnder griechischer Verwandter aus der Heimat aus, man bleibt auch insofern konservativ. Selbstverständlich erhält König Kunde zur Begrüßung einen Ouzo und zum Abschied einen Metaxa, Sonderwünsche werden gerne erfüllt. Die Weinkarte unterscheidet dezent nach guten und empfehlenswerten griechischen Weinen, wobei die Preise in beiden Rubriken moderat bleiben.

    ubiers kommen gerne immer wieder her, mangels Außenbereich aber eher ein Lokal für die jetzt beginnende dunklere Jahreszeit - ganz konservativ...

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Freiburg im Breisgau

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    Sir Thomas Hallo? Du weißt doch wohl, in welchem Bauzustand sich die Akropolis befindet, lieber Schroeder....
    Lass dir nix gefallen, ubier. Mit konservativ-metamorphischen Gesteins-Grüßen, T.
    ubier Ts ts, Schroeder. Hättest Du den Kölner Römerturm oder das Bahnhofskapellchen als Referenz herangezogen - da hätte ein ubier geschnurrt. Aber die Akropolis hat bis auf einen Besuch vor 28 Jahren nix mit mir gemein...

    Geologisch-kölsche Grüße hingegen an Dich, werter Sir!
    LUT Bietet das Restaurant auch noch ebenso konservativ gleichbleibende Quantität wie vor 30 Jahren mit aufgetürmten Fleischbergen und über den Rand baumelndem Krautsalat?
    Kurzweilig zur Tatstatur gebracht, lieber ubier.

    Hier sollte ein Daumen nicht fehlen!
    Sedina "Speisesaal mit dunkel abgesetzter Kassettendecke"...
    Das ruft Erinnerungen hervor, die nicht nur Griechenland betreffen, sondern die ganze auf ihm aufbauende abendländische Kultur -
    Glückwunsch zur tollen Bewertung und zum Grünen Daumen!