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Bewertungen (106 von 506)

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    40. von 43 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Yippiejaja yippie yippie yeah! Gibt kein Hornbach im Südwesten. Aber just die hatten als einzige das Material für mein Corona-DiY-Projekt in der Wunschfarbe „Nichtssagend-Grau“.

    Also Online eingekauft. Ein Metallregal sollte es werden, also vier Eckpfosten, ein paar Böden, ausreichend Schrauben und Plastikfüße. Die Nutzeroberfläche der Online-Filiale ist benutzbar und mit einigem Suchen hatte ich auch alle Bestandteile gefunden. Die Böden hatten ein halbwegs passendes Maß, die Pfosten natürlich nicht. Egal, in Coronazeiten kann ubier auch mal Eisen sägen. Mutig einen Pfosten à 1500 mm eingetütet, einssechzig (für 4x400 mm) gabs nicht. Schrauben - je 8 pro Boden, das gibt Halt. Hornbach verkauft nur tütenweise à 50 Stück. Werd ich also bis an mein Lebensende ausreichend haben. Kunststofffüße dürften beim Regalbau ja in Regelfall in Viererschritten benötigt werden. Die Hornies packen je 10 ab - why?!? Diese Menge braucht man nie!

    Trotz aller Dissonanzen den virtuellen Einkaufswagen gefüllt, Voraussichtliche Lieferzeit gecheckt - prima, zum Wochenende kann’s losgehen. Klick, weg ist das Geld. Bing, Bestellbestätigung da. Online einkaufen macht Spaß.

    Aber was ist das? „Wegen derzeit erhöhtem Bestellaufkommen kann es zu Verzögerungen beim Versand kommen.“ Das haben die Hornies doch schon gewusst, bevor sie mein Geld hatten. Da wär eine reelle Lieferzeitangabe kinderfreundlicher...

    Egal, dann halt am folgenden Wochenende. Erwartungsvoll die Sendungsverfolgung angeklickt.

    Nix.

    Die ganze Woche - nix. Projekt auf Eis und im Alltag fast wieder vergessen. Dann, natürlich an einem Montag stand ein Riiiesenpaket vor der Tür - klar, ein Eisenprofil mit 1500mm kann man schlecht falten. Vorfreude, Bierchen aufgemacht, Online einkaufen macht doch Spaß.

    Sogar außen war die Packliste drauf! Paket geöffnet, Füße, Schrauben, Böden, alles prima!

    Aber wo war das lange Eisenprofil, für das allein man ja auch das XXL-Paket benutzen mußte?

    Wo???

    Fehlanzeige...

    Hornies haben ja ne Hotline, also gleich angerufen und das Malheur geschildert. Ohne Pfosten kein Regal!

    „Äähh ja, seit gestern haben wir ein neues Reklamationsformular online, können Sie Ihr Anliegen dort bitte eingeben?“ Kein Erbarmen, kein schnelles Ticket für eine Ersatzlieferung des offensichtlichen Fehlers im Versand.

    Corona ist ja nun fast vorbei, zwei Reklamationsmails später haben die Hornies ein Einsehen und senden das fehlende Teil kommentarlos.

    Sägen, schrauben, Füße drunter - nach 4 Wochen Warten und 15 Minuten Basteln Projekt fertig. Keller ist voll mit Schrauben (hat jemand Bedarf?), 6 Plastikecken, die ich nie nutzen werde und meinem Hornie-Account (dito). Online Einkaufen nur noch in Quarantäne. Yippiejaja yippie yippie yeah !

    geschrieben für:

    unbekannte Branche

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    1.

    Tikae Heimwerken mit Hindernissen....:-D
    Vielleicht triffst du mal jemand, der ne Schraube locker hat .
    Ist ja nicht unwahrscheinlich.
    Dann wirst den Überhang locker los ;-)
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    Blattlaus Das ist eine schöne Bewertung, ubier, verdienter Daumen. Sicher haben viele schon Ähnliches erlebt. ich kann es gut nach empfinden. Online Möbel, der Coronazeit geschuldet, aber sonst nie!
    Exempel Ein lustiger Hornbach Restschrauben Daumen - Glückwunsch dazu -prima erzählt. Hast Du also genug "Ersatzteile"
    Sedina Tscha lieber ubier, so richtig wertgeschätzt scheinst Du bei Hornbach nicht zu werden. Die neuere kurze Bewertung hat einen Kommentar des "Inhabers" bekommen, Deine aber nicht. Oder solltest Du da jemanden nicht nur von Seiten der Logistik sondern auch intellektuell überfordert haben?
    Jedenfalls herzliche Glückwünsche zum Grünen Daumen!
    Sedina Ja, hab ich gesehen. Ich habe mal gelernt, dass man sich besonders um die halbwegs zufriedenen Kunden kümmern muss, damit die nicht auch das tun, was die unzufriedenen schon getan haben: abwandern.
    ubier Hey Ihr Lieben, schön, von Euch allen zu lesen! Hoffe, es geht allen gut in diesen komischen Zeiten, paßt auf Euch auf. Und das mit der lockeren Schraube merk ich mir, hab noch 34 - mit Muttern...

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    7. von 7 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Checkin

    Foto vor Ort

    Das erste Haus am Platz!

    Jedenfalls wenn man von Norden kommt...

    CI-gerechte Fertighausarchitektur Modell “McDrive und Alibiaußenfläche”, Restfläche mit Parkplätzen dauerversiegelt - willkommen in der Wegwerfgesellschaft!

    Gleich am Eingang die klaustrophobisch schwarz gekachelte Porzellanabteilung - sinnvoll. Merke: Wer mit den Fingern essen muß, sollte diese VORHER waschen.

    Bestellung am Terminal immer noch nicht transparent. Witzig: der 10% Werberabatt aus der App kann in keinem Menüpunkt geladen werden - billiger kann man nicht werben!

    Erfolgreich zur Nummer für den Tischlieferservice degradiert, steht das Menu bald traurig vor mir. Pappschachtel, Pappbecher und Papptüte sehen wie immer anders aus als in der Panoramawerbung - ob ich’s wirklich aufmachen soll?

    Mache ich.

    War ein Fehler. Die Burgerschichten haben sich auf dem kurzen Lieferweg verselbstständigt und liegen lose in der Box - build your own Burger a la Systemgastronomie. Liebevoll Tütensauce drüber und der Spaß kann beginnen. Merke: Wer mit den Fingern essen muß, sollte diese auch HINTERHER waschen!

    Gut, dass die Toilette gleich am Ausgang liegt - durchdachte Systemgastro eben...

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants / Amerikanische Restaurants in Bad Krozingen

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    2.

    Ausgeblendete 7 Kommentare anzeigen
    Tikae Mutiger ubier.....sei froh , das es sich nicht vervielfältigt hat, wie die Arbeit deines Eierfons ;-)
    vinzenztheis Tja, sowas muss man nicht haben. Einen solchen Mampftempel hab ich das letzte mal vor ca 50 jahren besucht.
    FalkdS Oberhavler Daumenglückwunsch von mir

    Bezüglich des Händewaschens fällt mir Omas Spruch ein:
    "Vor dem Pullern, nach dem Essen,
    Hände waschen nicht vergessen!"
    oder so...
    Calendula Igitt ... muss ich nicht haben. Aber was tut man(n) nicht alles für GoLocal. -)))
    Glückwunsch zum grünen Daumen.
    Sedina Das erstbeste Haus am Platz, immerhin für den, den es drängt, sich in der Porzellanabteilung zu klaustrophobieren. Weiter hinein muss man ja wohl auch nicht gehen.
    Glückwunsch zum hart erlittenen Grünen Daumen ;-)))

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Saalkirche mit sehenswertem Deckenfresko. Bekannt für ihr Quartgeläut - alle Viertelstunde bimmelts...

    Heuer kann’s bimmeln und knarzen - zur Weihnacht ist fast alles erlaubt: hörenswert: Die Turmbläser! Alle Jahre wieder konkurrieren diese mit dem atonalen Geläut und geben Weihnachtliches zum besten.

    Danach ist die kleine Kirche zum Bersten gefüllt - wie überall wird daraus zu wenig gemacht. Standardgottesdienst mit Weihnachtsbotschaft, Gotteslob Nrn. 240ff, gehet hin in Frieden. Kein Wort zu aktuellen Themen, Stihille Nacht...

    Am Tag mit der höchsten Nachfrage liefert der Großhändler des Glaubens Worthülsen mit Weihrauch wie seit Jahrhunderten. Das ganze Jahr wird über mangelnde Nachfrage gejammert, statt das Alleinstellungsmerkmal Jesu Geburt zu nutzen, wird vor vollem Haus über die Menschwerdung Gottes salbadert. Hat die Kirche wirklich keine Botschaft mehr?

    geschrieben für:

    katholische Kirche in Freiburg im Breisgau

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    3.

    Exempel Die Kirche hat ihre eigene Botschaft sehr angekratzt. Die vielen Vorkommnisse der letzten Jahre haben viele Austritte eingebracht. Weihnachten wird sich dann daran erinnert, da war doch noch etwas. Es ist schade, das es so geworden ist. Der Besuch der Christmette, danach Bescherung - es war schön. --- Den Dom von St Blasien kennst Du doch bestimmt. Ich war schon einige Male dort. (Kein Gottesdienst)
    Erzähle doch mal etwas von ihn. Er ist wunderschön.
    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    Exempel @ Nein auch das Verhalten der Menschen untereinander, auch das ist eine Art christlicher Glaube!
    eknarf49 Hallo ubier, auch von mir herzliche Weihnachtsgrüße. Was Deinen Text angeht, nicht ohne Grund verlieren die 'christlichen' Kirchen immer mehr Mitglieder.
    FalkdS eknarf49, das tangiert mich nicht wirklich, mich ärgert dass der Staat so viel Geld in die Kirchen pumpt. Warum und wofür? So weit ich mich erinnern kann, haben die selbst mehr als genug. Ich möchte lieber nicht wissen, wie viele Unternehmen der Kirche gehören und wie viel Geld durch diese „verdient“ wird.
    Und das geschieht alles unter dem Deckmantel einer nicht bewiesenen Idee, eines Glaubens....
    Der wiederum ist allerdings gut für all diejenigen, die ihn brauchen um IHRE Verantwortung für IHR Leben abgeben zu können, damit sie daran glauben können, diese nicht allein tragen zu müssen,
    „Es war Gottes Wille.“
    ;-)
    Zum Glück hab ich meinen eigenen, denn nur der zählt!

    Trotzdem,
    herzliche Weihnachtsgrüße
    an alle von mir,
    denn das Fest haben wir ja der christlichen Kirche zu verdanken.

    PS: Bei der Bedeutung des Weihnachtsfestes könnte man fast denken, Jesus‘ Geburt war wichtiger als die Erschaffung der Welt durch Gott, dafür gibt es nicht einen einzigen Feiertag!
    FINDET IHR DAS IN ORDNUNG?

    Ich habe nichts gegen Glaubende.
    Ich habe nichts gegen Glauben, solange der nicht ausgenutzt wird und in seinem Namen schlimme Dinge passieren!
    Exempel Die Verantwortung für das eigene Leben kann man KEINEN abgeben. Nur leider kommen auch Situationen, woran man KEINE Schuld trägt. Und dann? -- Reichtum der Kirche - siehe Limburg. Einen Glauben zu haben -- manchmal hilft es doch, wenn es ganz arg wird. Ob Gott oder...... muß doch jeder für sich allein entscheiden.
    Salbada Als wir vor 25 Jahren an einem Dezembertag in unser kleines Dorf gezogen waren, waren die Kinder noch im Schulalter. Wir wollten mit ihnen zur Kinderweihnachtsfeier in die evangelische Dorfkirche gehen.
    Es blieb beim Versuch. Eine alte Dame hielt von innen die Tür einen Spalt auf und sagte "Alles voll!" Wahrscheinlich dachte sie: "Was wollen die hier? Die sieht man das ganze Jahr nicht."
    Irgendwie hatte sie ja Recht. Seitdem bleiben wir (mit Ausnahme von "Pflichtveranstaltungen" wie Taufen, Hochzeiten und Trauerfeiern im Verwandten- und Freundeskreis) Gebäuden dieser Art das ganze Jahr konsequent fern. Denn nett und respektvoll den Mitmenschen begegnen kann man auch ohne amtliche Verkündung von Gottes Wort.

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Imagewechsel total! Wo bislang fleischliche Genüsse wohlfeil waren, werden jetzt Tofubratlinge kritisch beäugt.

    Das Etablissement firmierte bislang überregional bekannt als „Playboy-Bar“ - üppige Auslagen gabs nur im Obergeschoß. Seit neuestem beweist Green City seine Flexibilität bei gewerblicher Nutzungsänderung- statt Horizontales jetzt biodynamisches Gewerbe. Bunte Farben statt Lack und Leder, definitiv fleischlose Bedürfnisbefriedigung. Fast schade...

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Obst und Gemüse in Freiburg im Breisgau

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    4.


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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Staufen.

    Goethes Fauststadt.

    Geothermie-Desaster mit auseinanderbrechendem Stadtzentrum.

    Malerische Burgruine.

    Und sonst so? Tote Hose allerorten. Jedenfalls bis zum 9. November. Seitdem lockt Onkel Karls gegenüber vom langweiligen Bahnhof zu Füßen des Burgbergs in der aus dem Dornröschenschlaf erweckten Wassermühle aus dem 17. Jahrhundert.

    Die Bausubstanz wurde behutsam saniert, die Bruchsteinmauern freigelegt und in der alten Mahlstube eine Bar eingerichtet, die keine Wünsche offen läßt. Über zwei Etagen verteilt sich die Kundschaft auf gemütlichem Gestühl, die Alte Remise bietet zusätzlichen Platz bei erhöhtem Andrang.

    Draußen dreht sich wieder das Mühlrad unermüdlich und wird nachts spektakulär angeleuchtet. Das Entree ist insbesondere nachts ein Hingucker!

    Kulinarisch darf man aber nicht zu viel erwarten. Gute Schnitzel und badischer Wurstsalat wollen nicht so recht in das exclusive Ambiente passen, da ist viel Luft nach oben. Aber ubiers waren auf einen Absacker vorbeigekommen, dafür wars perfekt.

    Bei den Öffnungszeiten merkt man wieder, wo man ist - um 23h ist Schicht im Mühlschacht...

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Bars und Lounges in Staufen im Breisgau

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    5.

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    Sedina Danke, das mit dem Geothermiedesaster ist hochinteressant für mich, denn die aktuelle Politik lässt mich nach Alternativen zur (hochmodernen) Ölheizung suchen. Ich denke, es wird eine bohrlochlose Luft-Wasser-Wärmepumpe.


  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Mein Geschäftspartner wollte unbedingt hierhin, also haben wir den vereinigten Klimademonstranten getrotzt und mithilfe eines anarchistischen Taxista unseren Weg quer durch das blockierte Berlin genommen.

    Nomen est omen - das Volt befindet sich in einem ehemaligen Berliner Umspannwerk und strahlt eine frühindustrielle Romantik aus. Ausgesucht aufmerksamer Service bereits beim Betreten des besser vorreservierten Restaurants, ein Garderobier wetteifert mit dem Platzanweiser und der Menuverteilerin um unsere Aufmerksamkeit. Auch der Sommelier erscheint zeitnah und rümpft über meine Gerstensaftbestellung nur dezent die Nase.

    Die Menuverteilerin hat den besten Job: gerade mal zwei Blätter umfasst ihre „Karte“ - ein vegetarisches und ein klimaschädlichen Menu. Kann oder will die Küche nicht mehr? Auswahl trotzdem oder eher deswegen nicht einfach, unsere Menuumstellungen und Extrawünsche werden aber gerne entgegengenommen und schon beginnt ein Reigen der Küchengrüsse, der keinen Zweifel daran läßt, dass die Beschränkung der Auswahl nicht am mangelndenWillen oder Können der Küche liegt.

    Die Menus sind gut komponiert und aufeinander abgestimmt, die angebotene Weinbegleitung macht Spaß, wenngleich nicht jede Empfehlung überzeugt. Der Sommelier verkauft aber auch schwache Weine wortreich, der Berliner hat da wohl noch Nachholbedarf.

    Bis zum Dessert vermag aber jeder Gang zu überzeugen und man kann ja die Weine auch passend nachordern...

    Im Fazit ein sehr angenehmer Aufenthalt mit kulinarischen Höhepunkten in „spannungsreichem“ Ambiente.

    Zurück gehts ohne Demos, auch Klimaschützer müssen sich ja irgendwann mal erholen.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Berlin

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    6.

    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    ubier Danke Euch allen. War ein Kurzfristiger Berlintrip, sonst hätte ich mich gern mit der örtlichen Golocal-Community abgestimmt.
    Salbada Wie immer komme ich zu spät beim Beglückwünschen. Trotzdem hiermit ein verspäteter, aber klimaneutraler Daumenglückwunsch zum schönen Bericht.
    Sedina Da hast Du Dich ja gut quer zum Strom gestellt.....

    Schön, dass Du durchgekommen bist und dem Sommelier eine Lektion erteilen konntest. Hoffentlich ist es dabei auch zu einem guten Geschäftsabschluss gekommen - oder ging es nur um wettbewerbswidrige Abreden ???

    Glückwunsch zum verdienten Grünen Daumen!

  7. via iPhone
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Da hat doch so ein Bert die Location Kaufhof gelöscht, nur weil die Dachfirma mit Karstadt fusioniert hat. Für Ortsfremde: Green City hat beides - Kaufhof UND Karstadt. Und das nur 30 Hausnummern voneinander entfernt auf der Einkaufsmeile KaJo. Also bitte schön stehen lassen!

    Inhaltlich kein Shoppinghighlight, aber das ist bei Vollsortimentern auf fünf Etagen auch schwierig. Kürzlich erst wieder eine Abteilungsrochade - Haushaltswaren ist vom Untergeschoss in das 3.OG umgezogen. Da steckt natürlich Salespsychologie dahinter, aber König Kunde ist not amused.

    Amazon wird’s richten...

    geschrieben für:

    Kaufhäuser in Freiburg im Breisgau

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    7.


  8. via iPhone
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Idylle - Bio - Kindgerecht - lokale Produkte - urtümlich...

    Die Liste der Prädikate ist lang für diese Straußi im Freiburger Vorland am Tuniberg. Hinter Opfingen kann man sich ihr durch Reb-und Obstflächen über die baumlose „Ruländerallee“ oder asphaltierte Winzerwege nähern - zu verfehlen ist der alte Hof im Griestal nicht.

    Dafür sorgen schon die zahllosen wild geparkten Autos und Fahrräder vor der Hofzufahrt, die demgemäß für Fahrzeuge effektiv gesperrt ist. Direkt dahinter beginnt nämlich die Bewirtungszone - auf urigen Holzmöbeln, klapprigen Biertischen, ausrangierten Campingstühlchen oder einfach auf der Wiese unter Obstbäumen.

    Die Nachfrage ist groß, das Publikum bunt gemischt. Eldorado auch für kleine Gäste, die hinter dem freilaufenden Federvieh oder den Hofkatzen herpirschen, unreifes Obst essen usw. - Kurzurlaub auf dem Land.

    Die Weine sind Eigengewächse und das schmeckt man auch. Zum gebotenen Straußenessen passen sie jedoch hervorragend - spätestens nach dem dritten Viertele sind alle zufrieden.

    Die Strauße punktet in der Saison mit frisch gestochenem Bio-Spargel, bietet ansonsten typische Gerichte wie Leberle, Wurstsalat, Crêpes und handgeschabte Spätzle.

    Der Service leistet Schwerstarbeit, bleibt dabei aber erstaunlich entspannt. Genial die Bewirtung der frei lagernden Gäste auf der quadratischen Obstwiese: Die wurde ringsum wie ein Schachbrett markiert, so kriegt “Bauer B5” zuverlässig seine Spätburgunderschorle - sofern er nicht zwischenzeitlich weggerollt ist...

    Leider ist grad keine Straußenzeit, angeblich könnte man auch drinnen gut sitzen. Macht aber keiner im Grießtal...

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Freiburg im Breisgau

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    8.

    ubier Danke für das Versenken meines vollständigen Beitrags ins Golocal-Nirvana. Dann muss das hier halt reichen...
    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Danke für den Beitrag, das würde ich mir mal gern ansehen. (Hoffentlich bleibt der Text jetzt erhalten!)
    FalkdS Auch dein zweiter Versuch gefällt mir, ist interessant und „lustfördernd“. ;-)))

    Ich drücke mal den
    BEITRAGSERHALTUNGSBUTTON!

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Gefühlt ist in jedem dritten Freiburger Haus eine Filiale von „Kaiser’s guter Backstube“. Bei diesem aggressiven Expansionskurs ist es kein Wunder, dass der Geschäftsleitung langsam die individuellen Lokalnamen ausgehen. Nach „Kaiser am Leo“ und „Kaiserin am Güterbahnhof“ ist der neue Tiefpunkt hier erreicht: „Kaffeekür“...

    Na gut, Kaffee gibts also auch im Backshop. Aber wenn der Kaffee die Kür ist - sind dann die Backwaren leidige Pflicht?

    Eingerichtet ist es branchentypisch - Theke mit Kür- Äähh - Kaffeemaschine dahinter, ein paar Zeitgeist-Loungemöbel-Anmutungen vor der Fototapete und im Rückraum Caféhausgestühl mit bunten Lämpchen darüber. Ein Hingucker sind die Retroeisenmöbel im Außenbereich - hier hat man aus der beengten Lage entlang der Habsburgerstraße wirklich das beste gemacht - ganz im Kür-Sinne.

    Trotzdem hat’s zur Kaffeestunde im „Kaffeekür“ für ubiers bislang nie gereicht, die Ladezone vor dem Eingang lädt zum ToGo-Einkauf ein. Die dabei erworbenen Backwaren sind gut - wie drei Häuser weiter auch...

    geschrieben für:

    Bäckereien / Cafés in Freiburg im Breisgau

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    9.

    eknarf49 Die Kür kann man aber doch bicht einfach abkürzen. Da muss man durch mit allen Höhen und Tiefen. Die Bewertung gefällt mir gut. ;-)
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    Hofie Diese Pseudobäckereiketten, die letztendlich nur mit Enzymen und anderen Unrat belastete Fertigteigmischungen zum Besten geben, scheinen ein bundesweiter Trend zu sein. Das Gegenstück in Bochum heißt Schmidtmeier. Durch den aggressiven Expansionskurs sind im nahen Umfeld die letzten Traditionsbäckereien verschwunden, wodurch das lokale Angebot mittlerweile einen niedrigeren Qualitätsstandard bei hoher Preisstruktur aufweist. Brötchen z. B. sind am Folgetag trocken und ungenießbar. Das hat uns tatsächlich dazu bewegt häufiger selber Brötchen & Co. zu backen.
    Sedina Wie wärs mit Kaiser gutem Armenhaus?
    Schließlich lives Sloopy in a very bad part of Freiburg..... ;-)))


  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Die Freiburger Spasskasse hat als Anstalt des öffentlichen Rechts in der Region auch Pflichten, die private Banken nicht haben. Als daher Gundelfingen seine neue Ortsmitte plante, wurde die Sparkasse in ebendiese Pflicht genommen. Resultat: Mitfinanzierung durch Übernahme eines Teils der Immobilien und Pflicht zur örtlichen Niederlassung.

    Nun mag diese angesichts der Finanzkraft der Gundelfinger Bürger ohnehin sinnvoll gewesen sein, so aber ballt sich in der Ortsmitte des 12.000-Seelen-Dorfes die Finanzkraft von gleich vier Banken auf engstem Raum. Büchereien? Eine.

    Egal, Geld regiert. Die Filiale der Sparkasse atmet den Charme der frühen Neunziger. Die Kassen noch hinter Glas, der Rest in Form eines Großraumbüros mit offenen Beratungsschaltern und Pseudobankgeheimnis.

    Bankautomaten sollen auch hier mehr und mehr Arbeit erledigen, Einzahlung geht meines Wissens aber nur über den öffentlich bediensteten Kassierer.

    Der macht auch Auszahlungen (mit öffentlich-rechtlicher Faultiergeschwindigkeit), deswegen geht das Dorf lieber ums Eck in den separaten Automatenraum, der 24h geöffnet ist. Gerade an den Wochenenden ist dann schon mal das Geld alle, aber wie gesagt - die Kollegen sind ja gleich gegenüber.

    Also, eine Cashcow für die Bank ist diese Filiale wohl nicht, aber seit wann interessiert das eine Anstalt des öffentlichen Rechts?

    geschrieben für:

    Banken / Versicherungen in Gundelfingen im Breisgau

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    10.

    Schroeder Die Bankgebäude der KSKs sind in der Regel die architektonischen Schandmale aller Dörfer und Kleinstädte in Ba-Wü...
    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    Schroeder 'Spasskasse' gefällt mir übrigens gut... mit meiner habe ich gerade über nen Hauskredit verhandelt... never ever.
    eknarf49 Eine Bewertung, die mich nicht überrascht. Von einigen 'Sparkassen-Kunden' habe ich ähnliches gehört. ;-)
    opavati® Nicht ohne Grund heißt es Sparkassenkunst, die Dörfer und Kleinstädte verschandelt. Die Sparkassenarchitektur der letzten 70Jahre ist überall eine einzige Schande. Das war vorher genau anders ....
    Sir Thomas man soll ja auch schaffe, schaffe. Und schpare... von Kreditvergabe isch em Liedle der Häuslebauer nicht die Rede

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