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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 12 Bewertungen


    "Guck mal, Spatzi, laut google maps liegt dieses Lokal nur ein paar Meter von unserem Hotel entfernt."
    Ein überzeugendes Argument, wie ich fand, wohlwissend, dass meine bessere Hälfte einen kurzen Anweg zum Abendessen ebenso verlockend findet wie ich.

    In Coronazeiten (mein Urteil bezieht sich auf den Sommer 2021) sitzt man ja eigentlich lieber draußen, aber in diesem Fall, auf der Rückseite der etwas schmucklosen Reha-Klinik in Norddeich, fand ich es nicht so einladend.
    Also: Hereinspaziert und Platz genommen. Neuerdings sitzt man ja nebeneinander, die Tisch-Deko fehlt und Speisekarten sind in Folie geschweißt. Sei´s drum. Kann der Wirt nix dafür. Apropos Wirt ... vielleicht aber auch "nur" der Chefkellner: Nordisch reserviert, aber mit trockenem Humor versehen. Damit kann ich leben. Das Jungvolk drumherum war möglicherweise nur eine pandemiebedingte Notlösung, sein fehlender Charme, die etwas ungelenke Art zu bedienen und auch das konsequente Befüllen des Bierglases unterhalb der genormten Eichmarke sprechen jedenfalls sehr dafür.

    Der Innenraum des Lokals wirkte im Ganzen (zumindest im Sommer 2021) trotz der vielen Fenster etwas duster, schade. Das Essen - gutbürgerlich bis italienisch - kommt recht zügig. Liegt aber wohl auch daran, das wir bewusst sehr früh zum Abendessen erschienen sind, um dem Rummel zu entgehen (geringeres Platzangebot nach Vorschrift) und die Chance auf einen annehmbaren Tisch zu bekommen. Das klappt.

    Mein Schnitzel ( ... ich glaube es lag in "Zigeunersauce" - was mich ehrlich gesagt gar nicht stört, weil ich das Wort "Zigeuner" nie als Schimpfwort benutzt oder empfunden habe) - ist sehr ordentlich, die Sauce akzeptabel, wenngleich ich hier eher eine hochwertiger Fertigsauce vermuten würde.
    Auch mit ihrer Scholle ist meine Gattin zufrieden, sie legt allerdings im "La Primavera" auch nicht den Maßstab an, wie etwa in einem Fischrestaurant. Die Beilagen sind überwiegend gut und ausreichend.

    In den nächsten Tagen sind wir hier immer mal wieder zu Gast, was zum einen für unsere Bequemlichkeit, zum anderen aber auch für eine akzeptable Qualität spricht. Ob Pizza, Fleisch oder Fisch, es gibt keinen Grund für Beschwerden, aber auch keine überschwengliche Begeisterung. Hier und da mal ein kleines Highlight (Fleischgerichte, z.T. auch Pizza), ansonsten durchweg solide Speisen ohne großes Feuerwerk.

    Letztendlich läge die Qualität der Küche bei drei bis vier Sternen, mein Gesamteindruck tendiert dann doch zu dreien. Was ja auch kein Beinbruch wäre. Die Preise waren damals fair kalkuliert, sodass wir das Lokal guten Gewissens empfehlen konnten.

    geschrieben für:

    Hotels / Weinstube in Norddeich Stadt Norden

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    1.



  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Petermann seufzte.
    Nachdem er am frühen Morgen seinem Zielobjekt aufgelauert hatte, war er ihm mit dem Fahrrad bis zur Haltestelle gefolgt, hatte dort die U35 genommen, war am Hauptbahnhof ausgestiegen, hatte sich dort die Beine in den Bauch gestanden, bis endlich der Linienbus eintraf, der sie in ruckelnder Fahrt mit zahlreichen Zwischenstationen zum See hinuntertransportierte.
    Dort, im Hafen Heveney, hatte sich Kaminski, so hieß der Schürzenjäger, dem er gefolgt war, mit zwei anderen älteren Herren getroffen und war mit ihnen um den See gewandert. Zwei ganze Runden! Über zwei Stunden lang. Petermann war bedient. Die Füße taten ihm weh, der Rücken auch und Kaminski ... der hatte sich völlig unverdächtig verhalten. Dieser ältere Herr wirkte nicht wie jemand mit unendlich viel Kohle, der sich eine Escort-Lady der Extraklasse leisten konnte.
    In Heveney waren die drei Männer schließlich zur Hevener Straße hinübergebummelt und hatten dort ein magentafarbenes Gebäude betreten.
    Petermanns Smartphone summte, er wusste, wer da anrief.

    „Ja, ja, natürlich. Den ganzen Vormittag nicht aus den Augen gelassen. Kein Rendezvous in Sicht. Nur zwei Kumpels. Jetzt sind sie rüber in ein Restaurant. Circus heißt das, oder so ähnlich. Ich werde mal nachsehen, was die da treiben. Bis später.“
    Petermann besah sich das Menüschild an der Treppe. Cigos, so lautet der Name, war offensichtlich ein Balkanrestaurant mit kroatischer Küche.
    „Drei-Gang Mittags Menü für 12,90 €.“
    Das klang verlockend. Nach diesem Halbmarathon um den See hatte Petermann nicht nur höllischen Durst, sondern auch Kohldampf.

    Die Innenräume boten ein solides Interieur, sahen ganz gemütlich aus. Doch die alten Knaben waren wohl nach draußen gegangen, kein Wunder bei diesem strahlenden Sonnenschein und dem leichten Wind von der Seeseite. Petermann setzte sich so nah wie möglich zu den drei älteren Herren. Die Bedienung, eine junge Frau mit osteuropäischem Akzent, kam zügig an Petermanns Tisch. Sie lächelte ihm zu und fragte nach seinen Wünschen.
    Er bestellte ein Krefelder und von den vier Möglichkeiten des Mittagsmenüs die Schweine-Medaillons in Pfeffersauce. Was ihm besonders gefiel war, dass man sich seinen Salat vom Buffet nehmen konnte. War echt reichlich und lecker dazu.

    Während er so seinen Salat mümmelte, beobachtete er, was die drei Knaben am Nachbartisch bestellt hatten. Offensichtlich einen „Seniorenteller“ von der Karte. Der eine aß Putengeschnetzeltes, die beiden anderen Schweinelendchen. Für 11,50 €. Die Männer schienen ihre Mahlzeit zu genießen und lobten alles über den grünen Klee. Zumal sie sich auch einen Salatteller vom Buffet nehmen durften.

    Als Petermanns Hauptgang mit einem Lächeln und freundlichen Worten serviert wurde, bestellte sich er sich noch ein Pils. Jetzt kam bei ihm echte Urlaubsstimmung auf. Der Spaziergang um den See hatte ihm doch ganz gutgetan und das leckere Essen tat ein Übriges. Zumal dieser Biergarten gemütlich war. Am einen Ende ein Spielplatz für die Kleinen und der Rest umrahmt von viel Grün. Die große Hecke vermochte sogar die Geräusche der Autos an der Straße hervorragend zu dämpfen.
    Die drei Herren nebenan winkten der Bedienung. Wollten die etwa schon bezahlen? Schade, Petermann hätte hier gerne noch etwas länger verweilt. Das Essen lecker, der Service super, das Preis/Leistungsverhältnis klasse. Sogar ein Parkplatz direkt vor dem Haus. Ein schöner Biergarten und der See in Fußweite.

    Petermann wählte diese eine Nummer.
    „Ja, ich glaub, jetzt gehen sie gleich wieder. Soll ich dran bleiben, an Kaminski und seinen beiden Freunden?“
    Petermann lauschte der Person am anderen Ende, dann räusperte er sich und machte große Augen.
    „Wie, was? Kowalski? Nicht Kaminski? Fuck, dann hab ich ja stundenlang den Falschen observiert!“
    Er hörte dem meckerndem Gequake aus dem Lautsprecher nur kurz zu, dann legte er auf.

    Plötzlich entspannten sich seine Sorgenfalten auf der Stirn. Er lächelte. Die drei am Nachbartisch bekamen gerade ihr Dessert serviert. Petermann prostete ihnen freundlich zu, die Männer prosteten zurück.
    Dann tuschelten sie kurz, bis Kaminski lachend zu ihm herüberrief: „Kommen se doch bei uns ann Tisch, sind se nich so alleine.“
    Petermann erhob sich und winkte der Kellnerin kurz zu.
    “Noch ein Pilsken für mich. Und drei für die Herren am Nachbartisch.“
    Er war sich sicher, trotz seines Fauxpas würde es noch ein echt schöner Tag werden ...

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Bochum

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    2.

    Felixel Erzähl noch viel über Bochum. Sind schöne Erinnerungen und herrlich erzählt, danke!
    Dazu Daumenglückwunsch!


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    "Was darf es denn sein, kleiner Mann?"
    "Ich ... ich möchte ´ne bunte Mischung, bitte. Für 50 Pfennig. Ich nehm eine Lakritzschnecke, für 20 Pfennig Brausebonbons, ein Stück Pfefferminz und für den Rest noch süße Erdbeeren."
    "Na, ja, nach Adam Riese kommst du da mit 50 Pfennigen nicht hin. Aber ich drück heute mal ein Auge zu. Du bist ja schließlich mein Stammkunde."
    Wir stapften stolz nach Hause. Ich war immerhin ein "Stammkunde", an unserer Klümpchenbude! Und meine Kumpels waren ebenso glücklich wie ich, denn man teilte ja alles, so gut es ging. Auch den täglichen Süßkram ...

    Leider verging das Glück eines Tages, denn die Karies schlug erbarmungslos zu. Ab diesem Zeitpunkt wurde ich auch zum Stammkunden eines Zahnarztes. Über viele Jahre kämpfte ich fortan mit der fiesen Hinterlassenschaft meiner Zuckersucht. Amalganfüllungen, gezogene Zähne, Wurzelfüllungen, Kronen, Stiftaufbau und Nerventrennung. Zu guter Letzt auch noch Paradontose!

    Zum Glück landete ich eines Tages (als Student an der Bochumer Uni) in der Zahnarztpraxis von Frau Dr. Gersson in Bochum-Linden. Da war ich über viele Jahre zufrieden.

    Als ich dann später nach Altenbochum zog, suchte ich mir allerdings einen dort ansässigen Zahnarzt, um die 40-minütige Anfahrt mit dem Nahverkehr nach Bochum-Linden gegen einen kurzen Fußweg einzutauschen.

    Was soll ich sagen ... es wurde zum Fiasko, leider ein Schuss in den Ofen! Empathie Fehlanzeige, und letztendlich wurde mehr kaputt gebastelt als repariert.

    Sei´s drum. Frau Gersson hat´s wieder gerichtet und so lebte das Bernilein glücklich, zufrieden und zahngesund weiter ... bis eines Tages ... ja, bis eines Tages Frau Gersson in die wohlverdiente Rente ging! Oh je, was nun?

    Nun, ich beschloss ihrer Nachfolgerin, einer gewissen Frau Sara Ali, eine Chance zu geben. Und ich hab´s nicht bereut! Als erste Maßnahme wurde die alte, in die Jahre gekommene, Praxis renoviert. Bravo, denn das war unbedingt mal nötig!

    Man munkelte ja - ähem ... ich weiß das natürlich nur vom Hörensagen ... , dass an der Toilettentür innen eine komplizierte Anweisung hing, wie man die Tür so verriegelte, das man das halbwegs defekte Türschloss irgendwie dazu brachte, sich kurz darauf wieder zu öffnen. Deshalb sollen wohl ängstliche Patienten - ich zählte natürlich nicht dazu - die auf dem WC saßen, das Kunststück fertiggebracht haben, die Tür nicht von innen zu verriegeln, sondern sie während der dort üblichen Verrichtungen mit einer Hand zuzuhalten. Man will sich das bildlich gar nicht vorstellen ...

    Egal. Frau Sara Ali hat die Praxis endlich aufgepeppt. Erster Pluspunkt. Zweiter Pluspunkt: Frau Ali stellt sich vor - mit einem dezenten, aber charmanten Lächeln, unaufgeregt, Ruhe ausstrahlend. Nächster und wichtigster Pluspunkt: Die überzeugende Behandlung!

    Sie erklärt mir alles gut und wirkt dabei - trotz ihrer noch jugendlichen Frische - routiniert und souverän. Unaufgeregt kontrolliert sie mein Gebiss, dabei immer empathisch, sodass selbst eine anschließende Bohrung und Füllung schmerzfrei und problemlos verlaufen. Ich habe ihr dann nach dem dritten Termin einen meiner Romane geschenkt (alter Schleimer!), sie war freudig überrascht. Bücher liest sie also auch, wunderbar.

    Renovierte Praxis (mit funktionierenden Türschlössern ;o), Terminvereinbarung, Wartezeit, Arzthelferinnen (Prophylaxebehandlung!) alles ist top und im grünen Bereich. Und mit Frau Ali kommen ich und meine alten Zähne bislang supergut zurecht, bravo, weiter so!

    geschrieben für:

    Zahnärzte in Bochum

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    3.

    Felixel Herrlich wie immer. Da kann auch ein Zahnarzt-Angsthase beruhigt einschneien. Aber leider, viel zu weit! Daumenglückwunsch zur "Zahnfee"!


  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Ihre 32.000 Euro - Frage lautet: Wer ist Giuseppe Maffione ?
    Ist es
    a) - der Mannschaftskapitän von Juventus Turin?
    b) - ein Mitglied der sizilianischen Mafia?
    c) - ein bekannter Tenor an der Mailänder Scala?
    d) - ein italienischer Ruhrpott - Gourmetkoch?

    „Also, da schwanke ich zwischen Antwort a und c. Das mit der Mafia ... das ist ja wohl nur ein Trick, wegen der Wortverwandtschaft. Und Antwort d ... ach, nee, das ist doch kein Name für einen Koch. Ich hab da so ein Bauchgefühl, ich glaube ... ich nehme a.“
    „Sie glauben ... oder Sie nehmen?“
    „Ich nehme a.“
    „Ganz ohne Joker?“
    „Ja sicher. Ich zocke und bleibe dabei.“
    „Okay, das logge ich dann mal ein. Und siehe da, aus 16.000 sind .... 500 € geworden. D wäre die richtige Antwort gewesen. Mein herzliches Beileid.“

    Giuseppe Maffione, na klar, ein italienischer Gourmetkoch, die haute cuisine der italienischen Küche – oder etwa nicht? Tja, weit gefehlt!
    „Egal ob Brat- oder Currywurst, hausgemachten Frikadellen oder goldene Schnitzel heiß aus der Pfanne, hier wird jeder Imbissfreund fündig ... Seine Mahlzeiten lassen jedes Ruhrpottherz höher schlagen!“
    So steht es tatsächlich im Prospekt der Imbissstube „Mahlzeit“ in Altenbochum an der Wasserstraße 98. Und recht hat er, der gute Giuseppe. Das schmeckt echt lecker!

    Okay, wenn man kein Fleisch mag ... sieht´s etwas anders aus. Die klassische Imbissstube bietet natürlich kein Wunschkonzert für Vegetarier oder Veganerinnen. Denen blieben nur die Pommes und die Salate, wie z.B. die „Mahlzeit“ Salatkreation für zurzeit 6,50 €. Schmeckt ordentlich, wie ich meine. Insgesamt ist das Preis / Leistungsverhältnis in diesem Imbiss sehr gut und sehr fair.

    Ja, ich gestehe: ich esse gerne Fleisch. Sicherlich gibt es sehr gute Argumente, den Fleischkonsum zu mindern. Deshalb bemühe ich mich auch um mindestens einen fleischfreien Tag und ein bis zweimal „Fisch“ in der Woche. Wenn ich allerdings mal zu Fast Food greife, dann soll es mir auch munden. Und das funktioniert bei Giuseppe! Die Frikki gelingt ihm übrigens ähnlich gut wie dem Koch in der – etwa eine Sportplatzlänge entfernten – Frittenwerkstatt an der Velsstraße. Altenbochum, die Hochburg der Frikadellenmacher... ;o) .

    Alle Imbiss-Mahlzeiten bewegen sich im vollgrünen Bereich, der wechselnde Mittagstisch bietet dazu die entsprechenden Highlights. Der Service der Mitarbeiterin: sehr gut. Der Inhaber ist reserviert bis freundlich, vermutlich eher von norditalienischem Temperament (?).
    Als fachkundlicher und hilfsbereiter Postbeamter in Altenbochum bekannt geworden, hat sich Giuseppe Maffione einen Traum erfüllt und ist nun wohl in seinen erlernten Beruf zurückgekehrt. Gute Entscheidung!
    Zum Verweilen im Lokal lädt die Lage direkt an der vielbefahrenen Wasserstraße allerdings weniger ein, es taugt allenfalls zur kurzen Mittagspause der Malocher/innen der umgebenden Firmen. Unterm Strich: 4 volle Sterne, Mahlzeit !

    Nachtrag ...
    Für alle, die der vorangegangene Text eher verwirrt als informiert hat, hier noch einmal das abschließende Fazit: Herr Maffione bietet mit seiner Ruhrpott-Küche (Schnitzel, Currywurst und Co.) überdurchschnittliche Qualität. Das P/L - Verhältnis ist dabei sehr gut. Der Service ist freundlich und korrekt. Das kleine Restaurant sieht gemütlich aus, liegt aber leider direkt an der lärmigen Straße. Was aber die o.g. Vorzüge kaum mindert. Meine Wertung: glatte vier Sterne!

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants / Imbiss in Bochum

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    4.

    02 Check ..
    Was ist das den für eine Bewertung?

    Verstehe nur, dass die Location eine Imbissbude ist, wie hundert andere auch.
    Ausgeblendete 15 Kommentare anzeigen
    walkingwomen Scheint als Imbiss schon besonders zu sein. Ich kannte diese Location bisher nicht. In welchem Bereich der Wasserstraße befindet sie sich?
    eknarf49 @walkingwomen - An der Kreuzung Paulstraße, nicht weit vom Edeka.

    @02 Check - Eine etwas ausgeschmückte Bewertung ist doch angenehm zu lesen. Für eilige Leser, die nur Infos zum Imbiss wollen, aber möglicherweise nicht ganz so hilfreich.
    FalkdS Mir gefällt sie auch, gut geschrieben, mal eine Bewertung der angenehmen anderen Art, Danke Berni5.

    Glückwunsch zum Imbissdaumen
    02 Check ..
    So gesehen habt ihr Recht. Auch von mir Glückwunsch mit Gratulation!

    Regt mich an kreativer zu werden. Danke.
    Berni5 eknarf49: Danke für die Verortung. Man könnte auch sagen: Es liegt in etwa zwischen der Pizzeria "Lillo" und dem ehemaligen Lottoladen, bzw. der Eisdiele (die nun leider nicht mehr existiert). In dem jetzigen Imbiss "Mahlzeit" war früher mal ein Bäckerladen, glaube ich ...
    Berni5 02 Check: "Verstehe nur, dass die Location eine Imbissbude ist, wie hundert andere auch."

    Das klingt für mich so (meine Interpretation), als ob man davon ausgehen könnte, alle Imbissbuden und Schnellrestaurants würden das gleiche Mittelmaß bieten, was Bewertungen prinzipiell überflüssig machen würde.
    Dem ist aber nicht so. Im Ruhrpott sind "Imbissbuden" (früher gab es da oft auch ´nen Flipper und/oder ´ne Jukebox) immer schon ein Stück Ess- und Lebenskultur gewesen, weil sie das Nötigste zu erschwinglichen Preisen boten. Aber auch wenn selbst heutzutage die Speisekarte dort oft Ähnliches anbietet, sind Qualitätsunterschiede durchaus gegeben. Allein an den Pommes und der Currywurst erkennt man, ob sich ein weiterer Besuch lohnen würde... ;o)
    Felixel Deine Bewertung ist prima! Wer Bochum kennt, war bei der "Mahlzeit" dabei. War was für Bergmänner und Bergfrauen. Und der Preis auch erschwinglich!
    Der Beitrag von einem Gast
    wurde unterdrückt, weil er gegen die golocal Nettiquette verstieß.
    FalkdS So ein Schitt, 02 Check, Homiee hat uns enttarnt,
    dann können wir uns auch outen.
    Also dann mal SORRY LIEBE GOLOCALGEMEINDE,
    meine Bewertungen waren alle erfunden, einschließlich der Fotos,
    ich wollte nur eure Daten und
    ich hab mir mit ihnen eine goldene Nase verdient.

    Schickt mir eure IBAN und die PIN,
    dann kann ich euch etwas von meinem Gewinn abgeben.
    (Ironie aus!)

    Brrrrrrrrr, so ein geistiger Stuhlgang.....
    FalkdS Moin 02 Check, jetzt hat Homiee Name und Stimme verloren, wir können uns wieder verkriechen und Daten sammeln…..
    02 Check ..
    Sorry Falds, auch wenn jeder erkennt das das ein Scherz ist, so muss ich mich dagegen aussprechen. Mein ehemaliger Beruf und die vielen Ehrenämter, verbieten mir so ein Späßchen.


    Schade ist, dass sich User zu so wahrheitswidrigen Behauptungen versteigen. Ich danke dem Team Gol von Golocal, dass seine Kommentare, soweit diese rechtlich zu beanstanden waren, gelöscht worden sind.


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    In Altenbochum existiert an der Kreuzung Goystraße / Wittener Straße ein auffälliges Gebäude. Okay, von der Frontseite betrachtet ist es tatsächlich „nur“ ein gepflegtes älteres Haus in Himbeer (oder Magenta?) aus dem Jahr 1904. Geht man aber ein paar Schritte weiter zur Rückseite des Bauwerkes in die Goystraße, wird man mit einem ungewöhnlichen Anblick belohnt: Ein so schmales Haus findet man sonst höchstens in holländischen Altstädten. Könnte man so besehen getrost als lokale Sehenswürdigkeit in jeden Bochumer Reiseführer aufnehmen ...
    Dem Gebäude angegliedert ist die Bäckerei, die noch echtes Handwerk liefert. Zur Wittener Straße hin befindet sich dann das Café der alteingesessenen Familie Wickenburg.

    Dass mir nun diese Bäckerei besser gefällt als die Konkurrenz von Schmidtmeier und Löscher (bei REWE) mag an der Ausstrahlung des Gebäudes liegen, letztendlich aber auch am hellen Innenraum der Kaffeestube: Während nämlich die anderen beiden Lokalitäten eher etwas schummrig wirken, erzeugt Wickenburg durch die große Glasfront (zur Straße) und die Möblierung ein helleres und somit freundlicheres Ambiente. Außerdem bietet der erhöhte Fußboden (deutlich über dem Straßenniveau!) eine sympathische Distanz zur vielbefahrenen Wittener Straße. Kerl, da kommt bei mir fast so etwas wie Urlaubsfeeling auf!

    Zum Leuchten des Raumes gesellt sich das Strahlen und die Höflichkeit der Servicekräfte, was letztendlich die nötige Harmonie erzeugt, um sich hier rundherum wohlzufühlen. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt, wer weiß?

    Die Dame hinter der Theke lächelt mir zu.
    „Guten Morgen, Sie wünschen?“
    Ich, enttäuscht: „Schade, kein Rühreibrötchen mehr da ...“
    Zuerst bekomme ich ein Schmunzeln, dann die Antwort geliefert: „Kein Problem, ich mach Ihnen was Frisches aus der Pfanne.“

    Mann, war das lecker! Und der Cappuccino ebenfalls. Also, das Sortiment ist hervorragend, die Preise sind erträglich, Brötchen und Brot prima ... und die Torten ... kreativ und geschmackvoll.
    Wer in Altenbochum das Besondere vermisst, der kann es hier finden. Das Gebäude (innen wie außen) ein Hingucker, der Service klasse und die angebotene Ware nicht minder. Datt gibt fünf Sterne, abba sowatt von!

    geschrieben für:

    Bäckereien / Konditoreien in Bochum

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    5.



  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    "Backe, backe, Kuchen, der Bäcker hat gerufen..."
    Ja, früher (in meiner Kindheit in den 60ern) waren frische Brötchen und Torte nichts Alltägliches. Heute können sich die meisten von uns das öfter mal gönnen, sind aber so preis- und kalorienbewusst, das nicht jeden Tag zu tun oder es nur aufs Wochenende zu beschränken. Gerade deshalb stellen wir aber Ansprüche an die entsprechenden Produkte, weil sie ein kleines Highlight in unserem zeitweilig grauen Alltag bieten sollen.
    Im Folgenden meine Beurteilung des Bäckers und Cafes Schmidtmeier in Altenbochum, an der Wittener Straße (neben Rossmann):

    Was die Produkte betrifft: Die frischen Waffeln gefallen mir, sie duften gut, sind nicht zu dick und nicht zu süß, von angenehmem Aroma. Die belegten Brötchen sind überwiegend sehr gut bis gut, die (oda heißt datt "datt"?) Quiche dagegen ist leider nur Mittelmaß. Zum Kaffee (akzeptabel, wir trinken ihn aber lieber zuhause, s.u.) am Nachmittag gönnen wir uns schon mal ´nen Stiepeler Kranz (eine Art kreisförmiger Rosinenstriezel) oder ein Stück Apfel- bzw. Käsekuchen. Auch die festen Sorten (Zitrone, Marmor) sind schmackhaft, die anderen Teilchen und Torten ebenso. Die Brotsorten sind vielfältig, die durchweg leckeren Brötchen auch, Kuchen und Gebäck ... alles im grünen Bereich. Die Preise akzeptabel, auch wenn sie teilweise (wie allerdings bei anderen Bäckern auch) ordentlich zugelegt haben.

    Kommen wir zum Service: Dieser fällt sehr unterschiedlich aus, zwar selten unfreundlich, aber auch keine "Der Kunde ist König" - Philosophie. Nun muss man zugestehen, der Raum ist schmal und recht eng, und die fortwährende Lärmbeschallung der vielbefahrenen Wittener Straße ist sicherlich ein zusätzlicher Stressfaktor. Ganz abgesehen von der fast immer etwas gehetzt wirkenden Kundschaft vor der Theke. Die sich allerdings in Stoßzeiten direkt auf dem Gehweg neben der Wittener Straße - die hier trotz des regen Kundenverkehrs unverständlicherweise (liegt´s vielleicht an den zahlreichen Ampeln, die man auch bei Dunkelgelb bis Fast-Rot schnell noch überfahren möchte?) von vielen Autofahrern als Sprintstrecke genutzt wird - wiederfindet und dort geduldig in Lärm und Abgasen ausharren muss.

    Wegen des Lärms und der Enge (s.o.) ist auch kaum ein gemütliches Sitzen im Cafe (aussen sowieso nicht!) denkbar, allenfalls ein hinterer Katzentisch bietet abseits der Theke etwas "Flair".

    Summa summarum bieten das Cafe (2-3 Sterne) und der Service an der Theke (3-4) wenig Überdurchschnittliches. Weil man aber das P/L Verhältnis der meisten angebotenen Waren als sehr gut bezeichnen kann, reicht es dann doch noch zum vierten Stern. Mahlzeit!

    geschrieben für:

    Bäckereien in Bochum

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    6.



  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    5. von 5 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Es war einmal ein alter Mann, der bemerkte, nachdem er wach geworden war, dass seine Augen voll gelben Krötenschleims waren und teuflisch brannten. Irgendein böser Zauberer musste ihn wohl verhext haben ...
    Also machte sich der alte Mann auf den Weg, um eine berühmte Magierin aufzusuchen, eine große Meisterin der Augenheilkunde. Die hörte sich an, was er zu berichten hatte, tröstete ihn und verschrieb ihm ein Zaubermittel: große weiße Tabletten, ein Anne-Tibbi-Oti-Cumm. Doch es half nichts, der Krötenschleim blieb und das Brennen auch. Die freundliche Magierin verordnete ihm ein neues Mittel, dieses Mal waren es gelbe Pillen. Doch die Augen des alten Mannes brannten weiter und blieben verhext. Und selbst das dritte Elixier, in hellblau funkelnden Kapseln, brachte ihm keine Linderung. Da weinte der Mann bitterlich und sah nur noch einen Ausweg: den Rat eines weiteren Magiers einzuholen ...

    Andreas Andresen hieß dieser andere Meister der Augenheilkunde, in den der alte Mann seine ganze Hoffnung setzte. Doch dieser Andresen war etwas merkwürdig: Er ließ den alten Mann kaum einmal zu Wort kommen, sah förmlich durch ihn hindurch und pries dabei fortwährend seine eigenen, großen Künste und die fantastische Wirkung seiner Zaubermaschinen.
    Schließlich blickte er mithilfe einer magischen Apparatur in die Augen des alten Mannes, murmelte etwas, seufzte und sprach: „Hm, jaaa ... aha ... aha. Ich seh schon, was da los ist. Ein klarer Fall.“
    Der alte Mann wippte nervös mit den Füßen und holte Luft, um eine Frage zu stellen.
    Doch Magier hob energisch die Hand und sagte: „Schweige still, alter Knabe! Ich sehe es ganz klar vor mir: Deine roten Augen sind gar nicht verhext worden, sondern nur etwas vertrocknet. Sie brauchen allemal eine ganz simpel gebraute Flüssigkeit, die ihre Netzhäute weich und geschmeidig hält. Die will ich dir nun wohl verordnen.“

    Dann lobte der Magier sich und seine Künste, sah weiter durch den alten Mann hindurch und präsentierte ihm noch allerlei Zauber mit seinen fantastischen Untersuchungs-Maschinen. Damit schien die Behandlung beendet zu sein. Der alte Mann erhob sich und strahlte vor Freude. Doch als er sich beim Magier herzlich bedanken wollte, war dieser schon weitergeeilt ...
    Die Tropfen jedoch, die Andreas Andresen verordnet hatte, halfen schon nach kurzer Zeit und der Mann lebte wieder glücklich sein altes Leben.

    Und die Moral von der Geschicht: Freundliche Worte, ein lächelndes Gesicht ... das reicht mir nicht. Denn geht die Diagnose daneben, erschwert es mein Leben. Da wähle ich lieber grummelig-grau anstatt fröhlich und bunt. Hauptsache: gesund!

    P.S.: Der alte Mann selbst besaß übrigens auch eine besondere Eigenschaft: Er durfte goldene Sterne verteilen. Und weil er so froh war, dass Andreas Andresen ihn geheilt hatte, schenkte er diesem Magier der Augenheilkunde – obwohl er ein durchaus seltsamer Kauz war – drei goldene Sterne!

    geschrieben für:

    Fachärzte für Augenheilkunde in Bochum

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    7.

    walkingwomen Du schreibst wunderbar Berni5 ! Wenn es mit der Physio mal nicht mehr so gut läuft, solltest Du Märchen schreiben.. Du kannst das! :-))
    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    Berni5 an walkingwoman: Wahrscheinlich hast du es ja schon bemerkt, dass ich auch Schriftsteller bin. Vielleicht guckst du dir mal meine bevorzugten Webseiten im Profil an ... ;o)))
    Calendula Herrlich beschrieben ... danke. -)
    Und natürlich einen Glückwunsch zum verdienten grünen Daumen.


  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Die kulinarischen Angebote unseres Viertels sind zwar vielfältig, aber für mich nicht ausreichend. Es gibt zwar ein paar schöne Restaurants, die auch qualitativ Hochwertiges anbieten, aber seitdem "unsere" koreanische Imbissbude (die war echt klasse!) und ihre Betreiber in den Ruhestand gegangen sind, gibt es hier z.B. keine asiatische Küche mehr. Sehr ärgerlich.

    Nachfolger des kleinen koreanischen Schnellrestaurants (gegenüber dem Altenbochumer Bogen / der Lukaskirche) ist ein Dönerimbiss geworden , der - früher noch als Containerbude - schon seit einigen Jahren hier an der Wittener Straße existiert.

    Dort - im Azelya´s Big Döner - gönne ich mir von Zeit zu Zeit einen Döner (Chicken oder Kalb), einen Lahmacun, Dürüm mit Salat oder einfach nur ´ne Pommes. Allerdings nicht im Imbiss, sondern nur als to-go-Paket für zuhause. Dort kommt das Teil noch einmal kurz in den Backofen, um es ordentlich aufzuheizen. Manchmal packe ich zusätzlich noch etwas frische Paprika drauf.

    Der Imbiss selbst wirkt gar nicht mal so ungemütlich, ist aber durch die to-go Kunden (wie mich ;o) immer etwas zu geschäftig. Auch die Nähe zur Wittener mit ihrem Straßenlärm ist seit der Pandemie (mit offener Tür) kein Vorteil mehr.

    Die Qualität der Speisen ist solide, aber keine kulinarische Erleuchtung. Immerhin bekommt man auf Wunsch neben Zwiebeln, Kraut, Tomaten-Gurke Mischung und grünem Salat auch Möhre und Peperoni. Das Lahmacun (oder Dürüm mit Salat) gefällt mir fast besser als der Döner mit Fleisch. Denn das Hähnchen ist mir desöfteren mal zu fettig (ein weit verbreitetes Problem) und das Kalbfleisch hat eher die Konsistenz einer harten Dauerwurst mit wenig Geschmack. Das Zaziki und die Saucen sind akzeptabel, aber noch mit viel Luft nach oben.
    So bleiben unter dem Strich leider nur drei Sterne übrig, zumal die Männer hinter der Theke sich sehr schwer damit tun, sich mal ein Lächeln oder ein freundliches Wort abzuringen. Schade.

    geschrieben für:

    Imbiss in Bochum

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    8.



  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 6 Bewertungen


    Gesucht und gefunden: Eine HNO-Praxis, die für mich mit dem Nahverkehr (U35: Haltestelle Zeche Constantin), im Notfall aber auch per pedes gut zu erreichen ist. Also habe ich es mal mit der Arztpraxis Esther Gimenez Montero versucht und ... es nicht bereut.

    Die Praxis ist hell eingerichtet, wenn auch etwas klein - was in diesen Zeiten einer guten Organisation und pünktlicher Patienten bedarf, damit man sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt. Das scheint zu gelingen (zumindest als ich dort war).

    Termin per Telefon war kein Problem, Rezeption in der Praxis zuvorkommmend und gut sortiert. So gut wie keine Wartezeit. Die Arzthelferin ist freundlich, die Ärztin sowieso. Erklärt viel, hört zu, behandelt in Ruhe und mit der nötigen Rücksichtnahme. Lächelt und nimmt sich Zeit, auch dann noch, wenn man Nachfragen stellt. Eine durchweg sympathische und kompetente Person. Letztendlich wurde ich bestens versorgt und war sehr zufrieden.
    Davon könnte sich so mancher "Halbgott in Weiß" eine (oder mehrere) Scheibe(n) abschneiden!
    9.



  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Appetit auf asiatische Küche? Und keine Zeit oder Lust selber etwas zuzubereiten? Ja, ich gebe es zu, an manchen Tagen bin ich so bequem und besorge mir was Entsprechendes aus der Tiefkühltheke im Supermarkt. Oder, falls ich schon vormittags in der Bochumer City unterwegs bin, besuche ich hin und wieder den Wok Express im City Point (mit Selbstbedienung) an der Kortumstraße.

    Zu meiner Verteidigung sei gesagt, ich bin ein Meister der Verfeinerung von Fertig- und Imbissgerichten. Bisschen frisches Gemüse dran, ein paar Gewürze dazu ... und schon schmeckt´s besser. So handhabe ich es auch bei Speisen, die ich vom Wok-Express mit nach Hause nehme.

    Vor Ort zu speisen, halte ich eher für eine Notlösung. Denn im City-Point herrscht desöfteren (morgens gerade noch erträglich) ein ziemlicher Rummel und die Wartschlange zieht sich dann gerne auch mal quer durch die Lokalität. Kein Platz also, um sein Essen in ungestörter Ruhe genießen zu können und sich für einen Moment zu entschleunigen. Und die Säule im Mittelbereich stört mich eher als das sie den Raum vorteilhaft teilen würde.

    Wen aber das Geschäftige der Umgebung nicht weiter tangiert, der kann seine Mahlzeit am Platz deutlich heißer und fluffiger genießen als das verpackte Bami-to-go. Die Preise sind ziemlich okay, eher noch günstig. Ich wähle die Box 9 (Hühn, Gemüse, Reis) für 5,50 €. Das schmeckt solide, aber nicht herausragend.
    Deshalb brate ich zuhause in der Pfanne noch eine rote Zwiebel, ein od. zwei Möhren und ´ne halbe Paprika in Sesamöl an und füge dann den Inhalt der Box hinzu. Nach Belieben mit Kokosmilch verfeinern und mit Sojasauce, Curry, Sambal Oelek, o.ä. nachwürzen. Das schmeckt! Und wenn man - so wie ich - noch etwas Gemüse hinzufügt, reicht eine einzige Box locker für zwei Personen. Mit Blick auf die Preise ist die Menge auf jeden Fall ein Pluspunkt.

    Die Speisen, die ich im Wok Express bislang probieren konnte, würde ich mit 3 - 4 Sternen bewerten. Durch das gute P/L - Verhältnis ginge die Tendenz sogar zu 4. Doch leider lässt der Service an der Theke sehr zu wünschen übrig. In all den Jahren bekam ich nicht ein einziges Lächeln geschenkt, was ich sehr schade finde. So reicht es nur zu drei Sternen, sorry.

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    Schnellrestaurants / Imbiss in Bochum

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    10.

    eknarf49 Danke für den Tipp. Erstens für die Adresse und zweitens für die Verfeinerungsideen. Wahrscheinlich muss man aber den Verpackungsmüll in Kauf nehmen. :-)