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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    In einem 5-tägigen Aufenthalt in Köln machten wir an einem Abend einen Abstecher nach Bonn, und als Liebhaber indischer Küche war es naheliegend, dass wir uns für das leibliche Wohl ein indisches Restaurant aussuchten. Die Suche und Auwahl erfolgte über das Internet, die Entscheidung fiel auf die Niederlassung in der Burbacher Straße, die in der Nähe des Pantheon-Theaters gelegen ist, wo im Anschluss eine Vorstellung des Kabarettisten Wilfried Schmickler auf dem Plan war. Das Taste of India hat in Bonn drei Niederlassungen, wobei in dieser Niederlassung südindisch gekocht werden soll.

    Empfangen wurden wir freundlich von einer nicht-indischen Bedienung, die uns eine freie Tischauswahl überließ und uns auf kompetente Art bediente. Das Lokal fiel durch eine stilvolle Einrichtung auf, ohne pompös zu wirken, und ließ eine Gemütlichkeit aufkommen. Man könnte vermuten, dass hier ein ehemals existierendes Grill-Restaurant mit seinen Gewölbemauern und rustikalen Holztischen mit indischen Accessoires ergänzt wurde.

    Unsere Auswahl der Gerichte beschränkte sich auf jeweils ein Getränk und ein Hauptgericht, da wir am Abend anschließend noch die Veranstaltung im Pantheon-Theater auf dem Programm hatten. Die Menükarte war schön gestaltet, es war jedoch auffallend, dass sie in der Relation zu anderen mir bekannten indischen Restaurants in der Anzahl von Hauptgerichten geizte, während die Vorspeisen überproportional vertreten waren.

    Wir entschieden uns beide für ein Mango-Lassi, das frisch und dickflüssig war. Köstlich! Sadabahaar Bhindi, Okraschoten, wählte ich als Hauptspeise. Selten so delikate Okras gehabt, die zusammen mit kleingehackten Tomaten und Zwiebeln in einem sehr aromatischen, fein abgestimmten Curry bestens harmoniert haben. Dies war zweifelslos ein 5-Sterne-Gericht. Der höchste Schärfegrad hätte zu diesem Gericht auch noch gepasst. Meine Begleitung hatte sich für Gosht Chattinad, Lamm-Curry mit schwarzem Pfeffer, Kardamom und Kokosnuss entschieden. Die Sauce war auch in diesem Gericht sehr gut abgestimmt, das Fleisch war jedoch an einigen Stellen geringfügig zäh. Der Reis wurde ungünstig auf einer offenen Schale serviert und ließ jeden Duft und Aroma missen, der entweder von Kardamom-Kapseln oder Gewürznelken herrühren könnte.

    Fazit: ein sehr empfehlenswertes indisches Restaurant, das in puncto Essen, Bedienung und Ambiente überzeugt, aber eher zu den höherpreisigen gehört.

    geschrieben für:

    Indische Restaurants in Bonn

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  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


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    In einem 5-tägigen Aufenthalt in Köln und als Liebhaber der indischen Küche hatten wir das Ginti fest eingeplant. Der Besuch fand an einem Montag zu früher Mittagszeit statt. Der Empfang war sehr freundlich und herzlich durch die Herrin des Hauses.

    Die Einrichtung im Ginti ist sehr modern, stilvoll aber auch ein bisschen steril und nur sehr dezent mit indischen Accessoires ergänzt. Junge Gäste dürften am Stil der Einrichtung Gefallen finden.

    Das Lokal war noch leer und so ergab sich die Möglichkeit, mit der Herrin des Hauses in ein kurzes Gespräch zu kommen. Sie brachte uns die Menükarten, und zur Bergrüßung gab es Papadam mit drei aus kulinarischer Sicht eher langweiligen Fertigdips. Wir entschieden uns beide für ein Mango-Lassi als Getränk, das dünnflüssig war und höchstwahrscheinlich auf der Basis eines Mangopulvers zubereitet wurde. Enttäuschend!

    Ich bestellte als Hauptgericht Malai Kofta, Gemüsebällchen in einer milden Currysauce mit Ingwer, Knoblauch, Mandeln und Kokosnuss. Hier handelt es sich nicht nur um eins meiner indischen Lieblingsgerichte, sondern es ist gleichzeitig auch ein Gericht, das höhere Anforderungen an eine Küche stellt und daher auch nicht in jedem indischen Restaurant auf der Speisekarte zu finden ist. Zudem kann man anhand dieses Gerichtes die Qualität und Frische gut beurteilen. Bestellt hatte ich dieses Gericht mit einem höheren Schärfegrad, der jedoch durch die Sauce nicht durchkam, aber letztendlich durch die Gemüsebällchen selbst. Letztere waren hervorragend zubereitet und deren lockere innere Zusammensetzung ließ die Frische der Zubereitung erahnen. Dies war zweifelslos ein 5-Sterne-Gericht.

    Meine Begleitung hatte sich für Tandoori King Prawn Masala, marinierte Königsgarnelen aus dem Tandoor in einer Sauce mit Tomaten, Cashewnüssen und Rosinen entschieden. Auch dieses Gericht war sehr lecker zubeireitet, eher mild und sehr großzügig in der Anzahl der Garnelen. Der Reis wurde ungünstig auf einer offenen Schale serviert und ließ jeden Duft und Aroma missen, der entweder von Kardamom-Kapseln oder Gewürznelken herrühren könnte.

    Nachdem die Hauptgerichte überzeugen konnten, waren wir neugierig auf das indische Eis, Kulfi. Dieses kam optisch einer in Scheiben geschnittenen Karotte ähnelnd gut herüber, konnte geschmacklich aber nicht mitziehen. Es war kristallisiert, wenig cremig und die Aromen des vorher erwähnten Mangopulvers kamen wieder zum Vorschein.

    Fazit: ein sehr empfehlenswertes indisches Restaurant aufgrund der ausgezeichneten Hauptgerichte, das aber in seiner kulinarischen Peripherie noch nicht ausreift ist. Daher vorläufig drei Sterne mit der Tendenz zu vier.

    geschrieben für:

    Indische Restaurants in Köln

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    2.



  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 4 Bewertungen


    Das Cavos ist zu einem meiner Lieblingsrestaurants geworden. Ein ausführlicher Bericht wird folgen. Es nimmt auch unter allen grieschischen Restaurants eine Sonderstellung ein, die etwas mit einer der typisch griechischen Nachspeisen zu tun hat.

    Welche typisch griechischen Nachspeisen gibt es denn? Und welche wird wohl diejenige sein, die dem Cavos seine Sonderstellung ermöglicht?

    geschrieben für:

    Griechische Restaurants / Restaurants und Gaststätten in Waiblingen

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    3.

    eatrazzzor Liebe Tikae: in letzter Zeit gab es einfach andere Prioritäten, aber nach und nach werde ich wieder aktiver auf golocal und werde auch hier meinen Beitrag vervollständigen.


  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


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    Den Mittelpunkt des Neustädter Marktes bildet der "Goldene Reiter", ein Denkmal des sächsischen Kurfürsten Friedrich August I., auch "August der Starke" genannt.

    Der Goldene Reiter wurde in den Jahren 1732 bis 1734 vom Kunstschmied Ludwig Wiedemann hergestellt, während der Grundstein für den Sockel von einem französischen Architekten namens Zacharias Longuelune 1735 entworfen wurde. Den Sockel, welcher vorerst unvollendet blieb, stellte man im Jahr 1884 nach einem Entwurf von Konstantin Lipsius fertig.

    Blickt man vom Goldenen Reiter aus in Richtung Altstadt, sieht man die Ausgustusbrücke, die direkt zur Altstadt führt, und in der Ferne die Frauenkirche. In entgegengesetzte Richtung blickt man auf die Hauptstraße, eine Fußgängerzone, die insbesondere auf der rechten Seite einige Gassen und Passagen mit verschiedenen Geschäften und Restaurants hat.

    In meiner persönlichen Betrachtungsweise steht der Goldene Reiter nicht nur zufällig genau an der Grenze zwischen Altstadt und Neustadt, signalisierend dabei ist die Reitrichtung von Alt nach Neu. Das erste Mal stand ich vor dem Goldenen Reiter kurz vor Einbruch der Dunkelheit, bei relativ trübem Wetter, aber mit einer einmalig malerischen Wolkendecke. Der Eindruck war überwältigend und ließ erahnen, dass auf der Reise durch Dresden noch mehrere faszinierende Höhepunkte folgen mußten.

    geschrieben für:

    Großmärkte in Dresden

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    4.



  5. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 5 Bewertungen


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    Ich hatte mir für meinen letzten Aufenthalt in Heidelberg ein paar indische Restaurants über das Internet herausgepickt. In Heidelberg musste ich feststellen, dass die meisten vorgemerkten Restaurants bereits nicht mehr existierten, und auf meinen Streifzügen durch die Stadt landete ich letztendlich im Moghul.

    Das moderne, indische Mobiliar ist sehr auffallend. Ich empfand es als sehr ansprechend, obwohl ich schon andere indische Lokale mit ähnlichem Mobiliar besucht hatte, die gemütlicher eingerichtet waren. Hier wirkte es ein bisschen steril-exklusiv.

    Ich bestellte Bhindi Masala, ein vegetarisches Gericht aus Okraschoten - auch als Ladyfingers bekannt - und einen Mango-Lassi, der sehr dickflüssig und lecker war. In meiner Wartezeit bemerkte ich, dass im Moghul sehr auf gepflegtes Aussehen und Sauberkeit geachtet wird. Mein bestelltes Gericht dauerte nicht lange. Lustig war, als der Kellner mein Gericht von der Küche in Empfang nahm und so laut rief: "Was, das soll Bhindi sein?" Ich hatte dies mit einem Schmunzeln registriert und ließ mich überraschen. Die Okraschoten waren sehr jung, daher sehr zart, einmalig, doch hätte ich mir eine raffiniertere Würzung gewünscht.

    Die Bedienung war sehr freundlich. Allein das Preis-Leistungs-Verhältnis führt schon zu einem Sternabzug. Die Preise sind in Heidelberg allgemein überzogen, hier wird der Touristenstatus der Stadt ausgenutzt, ich habe als Gast dafür jedoch wenig Verständnis.

    Fazit: ein interessantes indisches Restaurant, allein schon die Einrichtung gilt es zu bestaunen, aber auch das Essen ist guter indischer Maßstab, dennoch bewegt sich das kulinarische Erlebnis nicht auf den hohen Sphären wie die Preise.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Indische Restaurants in Heidelberg

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    5.

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    Gummibärchenpapa Muss da auch endlich mal hingehen, leider kenne ich es bislang nur vom Hörensagen. Zu den Preisen kann ich noch nichts sagen. Allerdings wurde bislang immer nur geschwärmt wie gut es dort sei, von den Preisen höre ich heute das erste Mal. Ich weiß daß auch viele Araber, die manchmal wochenlang in HD wegen der Klinik sind dort hingehen - nicht nur einmal. Jedenfalls leiber einen Inder, der Abends auch nach Abzug aller Kosten einen guten Schnitt macht, als gar keiner. ;-)
    eatrazzzor @Gummibärchenpapa: aber mit gut gefüllter Geldbörse...grins! In der Relation zu den vielen anderen indischen Restaurants, die ich kenn, ist das Moghul preislich obere Spitzenklasse. Dennoch würde ich es auch nochmals aufsuchen.
    Gummibärchenpapa Ja Gott, Neuenheim halt, Alleinstellungsmerkmal gegeben, gutes Publikum (soweit man hört), Lage...ich hatte schon erwartet daß man da nicht rausgeht und sich fragt wie die das zu dem Preis auf den Tisch bekommen. Aber soweit ich informiert bin ist da gut zu tun und ich werde wohl einen Tisch reservieren müssen. Insofern kann er nicht ganz falsch liegen. Jedenfalls lieber in so einem Lokal einen Zehner mehr gelassen, als auch nur einen in einer amerikanischen Fastfoodkette, die sicher auch nicht wegen Armut geschlossen werden muß.;-)
    Gummibärchenpapa Edith sagt noch daß ich dann aber auch dem Kellner sagen würde, wenn ich der Meinung wäre beim Essen könnte mehr Pfiff eingewürzt sein. In einem guten Lokal wird die Frage ob es geschmeckt hat nicht nur rein rhetorisch gestellt.


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


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    Ich bin im Indernet ... pardon Internet auf das Maharaja gestoßen und hatte es für meine letzte Reise nach Hamburg fest eingeplant. Interessant war für mich als Liebhaber indischer Küche, dass hier ayurvedisch gekocht wird, ein Novum für mich. Dadurch werden die vegetarischen Gerichte in diesem Lokal zur ersten Wahl. Ich besuchte das Lokal zur Mittagszeit.

    Auffallend war, dass das Lokal bis ins Detail mit indischen Accessoires ausgestattet war, vielleicht wirkte es ein bisschen überladen und kitschig, aber es hatte seinen Charme.

    Ich bestellte als Vorspeise Pakoras, die nur durchschnittlich waren, da zu trocken. Zum Trinken wählte ich ein Mango-Lassi und als Hauptgericht "Himalaya Kofta", Gemüse-Käsebällchen mit Lotuswurzel und Paneer, beides hervorragend. Die Würze der Gemüsebällchen wirkte ein bisschen überladen, nichts für den regelmäßigen Genuss, aber trotzdem sehr interessant.

    Die Bedienung war solide, kompetent, hätte aber meiner Ansicht nach, ein bisschen präsenter sein können. Eigentlich wollte ich einen Tag darauf dieses Lokal nochmals aufsuchen, doch der Geruch von indischen Räucherstäbchen an meiner Kleidung (das darf absolut nicht sein!) beim Verlassen des Lokals führte dazu, das ich von dieser Idee Abstand nahm.

    Fazit: Ein außergewöhnliches indisches Restaurant mit dem ayurvedischen Zusatz, das ich bei meinem nächsten Aufenthalt in Hamburg wieder aufsuchen werde, dann hoffe ich mit ein bisschen weniger Esoterik!

    geschrieben für:

    Indische Restaurants / Restaurants und Gaststätten in Hamburg

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    6.

    Siri gratuliere zum gD!

    "hilfreich"!
    "gut geschrieben!"

    & danke für den tip!


  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    DAS HAUS MIT DEN AUGEN

    …hat mich während meiner gesamten Kindheit und Jugendzeit beobachtet, wenn ich aus oder zu meinem Schlafzimmer wollte, denn es hing im Flur meines Elternhauses. Das Schwarz-Weiß-Foto zu diesem Bild hatte meine Mutter in ihren jungen Jahren als diplomierte Fotografin gemacht.

    Erstaunt war ich, als ich dieses Haus in seiner realen Form bei meiner Überquerung der Elbe mit der Fähre auf dem Weg zum Schloss Pillnitz gesehen habe, diesmal in Farbe. Auch hier war nun dieser zurückhaltende, doch neugierige Blick wieder zu sehen, der alles in seinem Blickwinkel beobachtet.

    Leider war ich nicht dazu gekommen, mir dieses Haus näher anzuschauen, so dass ich Dresden ohne jegliche Information zu diesem Haus wieder verließ. Die einzigen Anhaltspunkte für die heutige Suche in Google waren der Ort und die Vermutung, dass es sich wohl um eine Kirche handeln müsste.

    Das Geheimnis war letztendlich schnell gelüftet: Das Haus mit den Augen ist die evangelisch-lutherische Kirche “Maria am Wasser”. Sie erhielt ihren Namen um 1500 aus der Tatsache, dass Transportschiffe im Elbelauf nahe der Kirche eine Untiefe zu überwinden hatten und die Schiffer zur Mutter Gottes beteten, dass alles gut überstanden wird. Die heute zu sehende äußere, barocke Gestaltung stammt aus dem Jahr 1704.

    Die Fahrt mit der Fähre von der einen zur anderen Elbuferseite hat einen besonderen Reiz, wenn man das Haus mit den Augen in seiner idyllischen Lage im Blickwinkel behält. Einfach mal ausprobieren!

    Unbeobachtet kommt hier keiner herüber…

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Dresden

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    & danke für den tip!


  8. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


    Der Zirkusbrunnen Sarrasani an der Sarrasanistraße ist ein Denkmal für den zwischen 1912 und 1945 an diesem Ort stehenden Zirkus Sarrasani, das erste feste Zirkusgebäude in Europa. Der erste stationäre Zirkus wurde 1945 zerstört. Die berühmten, unvergesslichen Sarrasani-Elefanten - zeitweise waren es bis zu 27 Elefanten - sind mit vielen anderen Details im Jahre 2007 von dem Bildhauer Vinzenz Wanitschke in diesem Denkmal liebevoll gestaltet worden. Der Zirkusbrunnen ist eine Initiative der Wohnungsgenossenschaft Johannstadt eG mit dem Ziel, die Wohngebiete zu verschönern.

    Der Zirkus Sarrasani hatte seinen Ursprung 1901 in Radebeul, wo sich der Clown Giovanni Sarrasani, mit bürgerlichem Namen Hans Stosch, niederließ. Auf der Suche nach einem Platz für einen stationären Zirkusbau wurde Hans Stosch in Dresden fündig. Am 22. Dezember 1912 wurde das „Circus-Theater 5000“ am Königin-Carola-Platz mit fast 4000 Besuchern eingeweiht. Nach mehreren erfolgreichen Auftritten in Europa folgte zwischen 1923 und 1925 die erste Tournee in Südamerika. Zu diesem Zeitpunkt ließ der Zirkuschef die Abenteuerhefte "Fahrten und Abenteuer" und anläßlich des 30-jährigen Jubiläums die Abenteuerhefte "Mit Sarrasani in Südamerika" mit vielen Folgen und millionenfacher Auflage verlegen.

    Sarrasani verstarb 1934 auf seiner zweiten Südamerikareise in São Paulo, Brasilien. Sein Sohn Hans Stosch-Sarrasani jun. übernahm den Zirkus, musste ihn aus wirtschaftlichen Gründen verkleinern und teilen. Nach seinem Tod 1941 übernahm dessen Witwe, Trude Stosch-Sarrasani, die Leitung. Das Zirkustheater wurde am 13. Februar 1945 durch die Luftangriffe während des Zweiten Weltkrieges zerstört. 1948 übersiedelte Trude Stosch-Sarrasani nach Argentinien, wo sie bis 1972 mit Unterbrechungen den Circo Sarrasani-Shangri La betrieb.

    Die Zirkuskultur stirbt leider langsam aus. Sie wird von oberflächlichen Trends und Konsum verdrängt. Zu bemitleiden sind die Kinder, die diese magische, phantastische Welt des Zirkus überhaupt nicht einmal mehr kennenlernen. Hier sind die Eltern gefragt, dies zu ändern.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Dresden

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  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    Die Loschwitzer Brücke, im Volksmund als “Blaues Wunder” bezeichnet, ist eine Stahlbrücke in Dresden, die in den Jahren 1891 bis 1893 erbaut wurde. Sie ist nach der Marienbrücke die zweitälteste Elbbrücke in Dresden und verbindet die Wohnviertel Loschwitz und das vornehme Blasewitz.

    Sie gilt als ingenieurtechnisches Meisterwerk des 19. Jahrhunderts, weil sie mit ihrer Gesamtlänge von 280 Metern und einer Spannweite von 147 Metern zwischen den Trägertürmen ohne Mittelpfeiler auskommt. Sie wurde im Februar 1945 durch die Luftangriffe beschädigt, doch ein paar mutige Dresdner haben die geplante Sprengung im Mai 1945 unabhängig voneinander verhindern können. Die Gedenktafel am Blasewitzer Brückenkopf haben sich die zwei Helden verdient.

    Die Brücke hat ihren zweiten Namen “Blaues Wunder” verdient, weil sie damals ein technisch gewagtes Bauwerk war, das bis heute standgehalten hat, und weil sie bei guten Lichtverhältnissen blau schimmert, unabhängig davon, in welcher Farbe sie ursprünglich einen Anstrich bekommen hat.

    Das Blaue Wunder ist nicht nur eine Sehenswürdigkeit, die man als Tourist in seinem Notizblock abhakt, die ganze Umgebung ist sehr schön und lädt zum Spazieren ein.

    Die Erhaltbarkeit dieser außergewöhnlich schönen Brücke sollte ermöglicht werden, indem sie für den Autoverkehr gänzlich geschlossen bleibt und das ohnehin relativ hohe Verkehrsaufkommen auf zwei weitere konventionelle Brücken umgeleitet wird.

    Ich entschuldige mich an dieser Stelle bei allen Dresdnern für das von mir damals kurzweilig erzeugte Verkehrschaos als ich mich einfach auf die Straße stellte, um ein paar Fotos von der Brücke zu schießen. Passiert nicht wieder, zumindest dort nicht…

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    Freizeitanlagen in Dresden

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    9.

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    eatrazzzor LUT hat recht! Einmal ist es die Spannweite gesamt (280), die man besser als Gesamtlänge bezeichnen sollte, und die Spannweite zwischen den Trägertürmen (147). Danke für Eure Aufmerksamkeit u. Glückwünsche!
    eatrazzzor Meinen lieben Dank geht an Dich, Schalotte. Nächstes mal werden die Fotos von der Elbe aus auf einem Schiff gemacht :-)
    Nike So wie sich das gehört .... unter Einsatz des eigenen Lebens ... ;-)
    Herzlichen Glückwunsch zum Gruünen Wunder ... ähem Daumen ...
    Nike Dankeschön eatrazzzor. Dresden und das Elbsandsteingebirge sind großartig. Es ist aber schon zu lange her ... da war die Frauenkirche noch nicht mal im Aufbau.
    eatrazzzor @Nike: dann wird es aber mal wieder Zeit. Nach 2007, 2008 und 2013 spiele ich schon wieder mit dem Gedanken...
    Pillnitz und Moritzburg nicht zu vergessen...
    ubier Sollte dort nicht ein neues Brückenbauwerk erstellt werden, das Dresden den Titel als Weltkulturerbe kosten würde? Wäre schade, habe schöne Erinnerungen an das Blaue Wunder...

    Danke für den tollen Beitrag, eatrazzor!


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    11. von 14 Bewertungen


    ... oder eben ROSENSTEINPARK!

    Ein wunderschöner Park, der im Stile eines englischen Gartens auf Wunsch von König Wilhelm I. von Württemberg von dessen Gärtner Johann Bosch zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt wurde.

    Auffallend schön sind die großen Bäume und die hohen Gräser auf den Wiesen. Die "ausgewilderten" Papageien sind tagsüber nicht zu überhören, und bei Einbruch der Dämmerung tummeln sich die Hasen herum. Hier soll es die größte eingeschlossene Hasenpopulation Deutschlands geben.

    Den Eingang zum Park findet man am unteren Schloßgarten, am Löwentor und am Tierpark Wilhelma. Inmitten des Parks liegen das Schloß Rosenstein und das Salucci-Schloß, die unter Auftrag von König Wilhelm I. nach Entwürfen des florentinischen Hofbaumeisters Giovanni Salucci in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts im klassizistischen Stil erbaut wurden. Das Schloß Rosenstein vollendet im Jahre 1829 war als Landhaus für König Wilhelm I. konzipiert mit freiem Blick auf die Rotenberg-Grabkapelle, wo seine zweite Frau, die 1819 verstorbene, Katharina Pawlowna bestattet ist.

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    Museen in Stuttgart

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    10.

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    Siri dran vorbei und drumherum bin ich schon ettliche male - gewandert, geradelt, ...

    nur drin war ich leider noch nicht.

    im Schloß Rosenstein ...

    aber das wird schon noch!