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Bewertungen (92 von 580)

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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Kurzbewertung: Ist okay, 3 Sterne
    …….

    Ja, heißt das Restaurant nun Sorrento oder Sorrent? Im Außenbereich ist das O in Sorrento an mehreren Stellen abgeklebt, auf den Glasscheiben steht jedoch SorrentO, ebenso auf der Speisekarte, die website lautet ebenfalls SorrentO, im Text wird dagegen durchweg von Sorrent gesprochen…

    Ich habe einen Tisch bestellt. Sicher ist sicher. Beim Betreten gegen 18 Uhr ist lediglich einer der zahlreichen Tische besetzt, in einem Nachbarraum tobt allerdings das Leben, geschlossene Gesellschaft wie ich erkennen kann.

    Wir stehen herum und warten. Und warten. Dann erbarmt sich eine junge Dame, sieht uns fragend an. Ich weise auf einen vorbestellten Tisch hin. Viele Worte macht sie nicht, ehrlich gesagt, so gut wie gar keine, aber sie führt uns an einen Tisch für zwei Personen. Eine freundliche Begrüßung sieht in meinen Augen anders aus… Sterneabzug!

    Auf dem kleinen Tischchen, ca. 60 x 60 cm, liegen graue Sets, Bestecke und Servietten, steht eine Kerze mit Batterielicht, ein Blümchen. Das Ambiente ist mediterran, farbenfroh, rustikal.

    Sie bringt die Speisekarten, die ebenfalls bunt und reich bebildert sind. Von Pizza bis Pasta, von Fleisch bis Fisch, von Salat bis Vorspeise, Getränke… ist alles dabei. Alles? Nein, Desserts suchen wir vergeblich. Aber fangen wir erst einmal mit einer Pizza an. Wir entscheiden uns beide für die vegetarische Variante.

    Ein Herr tritt an unseren Tisch. Es ist der Chef. (Das weiß ich daher, weil auf der Rechnung, die er uns später präsentieren wird, 'Es bediente sie: Chef', steht).
    Wir geben die Bestellung auf: zweimal 0,2 l Sauvignon zu je 6,00 € sowie zwei Pizzas Vegetaria zu je 10,50 €. Ich bitte darum, meine Pizza mit WENIG Käse zu belegen. Und jetzt kann ich es mir nicht verkneifen, den Chef nach dem Namen des Restaurants zu fragen. SorrentO oder Sorrent? Autsch, da habe ich wohl einen wunden Punkt getroffen, leichtes Gestammel, Achselzucken, Rückzug; eine Erklärung war das nicht!

    Nach angemessener Zeit wird der Wein gebracht, kurze Zeit später die Pizzas. An denen ist rein gar nichts zu meckern. Belegt ist sie mit Artischocken, Spinat, Champignons und Paprika. Optisch und geschmacklich bin ich sehr zufrieden, meiner Freundin fehlt etwas Salz. Aber da Salz nicht auf dem Tisch steht, begnügt sie sich ohne. Die Messer stellen sich als stumpf heraus, aber da auch andere Gäste ihre Pizza mit der Hand essen, tun wir es ihnen nach. Eine Sekunde denke ich an Grippeviren und Corona, ein Griff in die Tasche, Desinfektionsgel ist immer dabei… Auf Dessert verzichten wir. Warum? Keine Ahnung, der Wohlfühlfaktor fehlt wohl...

    Die Rechnung weist 50 Cent „Specialita“ auf!? Nanu? Dass ich weniger (!) Käse wollte, kostet mich also 50 Cent mehr! Sterneabzug! Sonderbarerweise wird der Wein mit 5,50 € in Rechnung gestellt, obwohl ihn die Speisekarte mit 6 € ausweist!?

    Also, alles in allem: kein Reinfall, bei weitem nicht, aber so rundum wohl gefühlt haben wir uns auch nicht.

    geschrieben für:

    Italienische Restaurants / Pizza in Stockelsdorf

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    1.

    mrs.liona Danke für diesen informativen Bericht. Bisher wollte ich dort nicht hin, und das hat sich auch jetzt nicht geändert :D
    50 Cent Abzug für "weniger Käse" finde ich mehr als irritierend!
    Ausgeblendete 17 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Er tauschte Käse gegen Wein oder so ähnlich. ;-) Danke für die schöne Bewertung mit kleinen Geheimnissen.
    NC Hammer Tom Auf die Artischocken hätte ich verzichtet, dafür lieber etwas fleischlastiges, auf den Wein auch dann lieber ein Corona Bier :-)))

    Glw. zum grünen Daumen
    Calendula Es gibt Restaurants, die für jede Abweichung der auf der Speisekarte verzeichneten Gerichte eine "Strafgebühr" berechnen. Auch ich empfinde so etwas wenig gastfreundlich.
    Upps ... natürlich gratuliere ich auch zum verdienten grünen Daumen.
    NC Hammer Tom Das müßte aber zumindest in der Speisekarte gedruckt und im Netz stehen. Ich habe mir mal die Karte durchgelesen. Ein Dessert wurde dort auch nicht angeboten.
    LUT Tom, interessant, was du da herausbekommen hast. Auf jeden Fall sind die Fragezeichen dadurch nicht weniger geworden.
    LUT Mrs. Liona, vielleicht solltest du dich doch mal überwinden. Ich bin immer gespannt darauf, was ander so für Erfahrungen machen.
    Sedina Trotz der guten Pizza wären mir das zu viele
    Geheimnisse und Überraschungen -
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!


  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Sonntagabend. Strömender Regen, Wind und Wetter, typisch norddeutscher Winter sozusagen.

    Nach einem Theaterbesuch zieht es uns mit Freunden ins Lübecker Weinkontor. Nicht, dass es uns empfohlen wurde, es liegt einfach in der Nähe.

    Im Parterre befindet sich ein großer Tresen, Barhocker davor, allesamt besetzt. Zwei Tische, Barhocker drumherum sowie ein Sofa mit zu Hockern umfunktionierten Fässern - ebenfalls alles besetzt. Wir steigen eine steile Treppe empor in den zweiten Stock, setzen uns gerade, als die Besitzerin uns anbietet, wieder nach unten umzuziehen, da dort ein Tisch frei wird und sie alleine für Küche, Tresen und Bedienung zuständig wäre… Personalmangel wird als Erklärung hinzugefügt, sie habe sonst zu viel zu laufen.

    Wir sammeln unsere sieben Sachen zusammen, ziehen nach unten um, widmen uns der ansehnlichen Weinkarte und einer laminierten Seite, die Flammkuchen und Tomatenbrot mit Mozzarella anpreist.

    Wir entscheiden uns für Pinot Grigio, 4,30 € pro 0,2 l und Flammkuchen mit Feta und Peperoni zu 8,80 €. Nach wenigen Minuten werden die gut gefüllten und gekühlten Gläser gebracht, kurz darauf der Flammkuchen. Ein bisschen befremdlich finde ich, dass die Gläser nicht auf dem Tablett stehend serviert werden, sondern in der Hand getragen und nicht am Stiel, sondern am Kelch angefasst werden! Tapsen der Bedienung am Weinglas finde ich persönlich nicht so wirklich appetitlich.

    Der Wein schmeckt gut, der Flammkuchen auch, die Bedienung ist freundlich. Als wir jedoch ein weiteres Glas ordern möchten, werden wir gebeten, auf eine andere Marke umzusteigen, Pinot Grigio wäre leider nicht mehr vorhanden. Och, nööö...

    Alles in allem fand ich es recht gemütlich, aber mehr als 3 Sterne mag ich nicht geben.

    geschrieben für:

    Weinstube in Lübeck

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    2.

    Ausgeblendete 15 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Liebe LUT, ich freue mich sehr, mal wieder etwas von Dir zu lesen. Daran kann auch das eher mittelmäßige Weinkontor nichts ändern. Viele Grüße.
    LUT @Ubier: nein, eine Empfehlung hat sie nicht ausgesprochen.
    Ich hatte aber auch keine Meinung, noch zu wechseln.
    Konzentrat Im Weinhaus geht der Wein aus ?
    Gaanz schlecht.
    Der bericht dafür um so gehaltvoller.
    Danke und Glückwunsch zum Wein-Daumen.
    Sedina Willkommen und Daumenglückwunsch auch von mir!
    Mir reichen auch meine eigenen Spuren auf dem Glas...


  3. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Kurzbewertung:

    Die Lage ist bestens, ruhig, alles andere hat mich nicht wirklich überzeugt
    .......

    Der Campingplatz Möltenort liegt direkt an der Kieler Förde, am Ortsrand vom Heikendorf. Ein Wander- und Radweg führt an einer Promenade in den Ort. Der Platz liegt langgestreckt unterhalb eines bewaldeten Höhenzuges, ruhig am Ende einer Sackgasse.

    Wir reisen an einem Wochentag im August gegen 19 Uhr an. Das erste, was mir auffällt, sind die vielen Schilder. Schilder an der Schranke, Schilder am Zaun, Schilder hinter der Schranke. Besonders das Schild, das 80 € Bußgeld ankündigt, sollte man das Geschäft seines Hundes (von Katzen steht da nichts…) nicht entfernen, beeindruckt mich.

    Ich gehe zur Rezeption, die gleich rechts hinter der Schranke ist. Hier befindet sich auch ein kleiner Laden und Imbiss. Mir folgt eine Frau, die sich als die Chefin herausstellt. Ich lege die ADAC-Campingcard vor, erfahre aber, dass sie nicht reicht, ich müsse noch ein Anmeldeformular ausfüllen. Aha, die Technik ist demnach noch nicht auf dem neuesten Stand. Damit nicht genug, muss ich eine weitere DIN A4-Seite ausfüllen „Bitte gut draufdrücken, wegen des Durchschlags. Dieses Blatt ist für die Kurtaxe…“. Aha. Ich bin noch gar nicht richtig angekommen, da bin ich schon 38 € los, je 15 € für einen Chip, der Schranke und Sanitäranlage öffnet (als Pfand) und Kurtaxe pro Tag und Person 2 €. Dann löhne ich noch im Kiosk 1 € für 2 Duschmarken, die je 7 Minuten warmes Duschen ermöglichen. Duschmarken – das lässt mich schon erahnen, was uns erwarten könnte…

    Sie fragt nach der Länge unseres Womos. Ich gebe Auskunft und sie entscheidet, dass wir auf dem Deich in bester Lage stehen dürfen. Sie würde mit dem Fahrrad vorausfahren, wir dürften ihr folgen, nachdem wir mit dem Chip die Schranke geöffnet haben. Das machen wir doch glatt. Wie ein Einweiser auf dem Rollfeld lotst sie uns in die absolut optimale Position. „Stopp! Und jetzt die Räder geradestellen!“ Ähh, Herr LUT und ich sehen uns an: was soll das jetzt? Doch, sie wiederholt, die Räder hätten ganz gerade zu stehen, nicht etwa leicht eingeschlagen. Nun gut, machen wir`s halt, tut ja nicht weh. Sie zeigt uns den Stromkasten, der direkt am Fahrweg hinter dem Womo ist; die Wasserzapfsäule ist einige Meter entfernt. Vom Deich gibt es nur einen sehr schmalen, leicht zugewucherten Durchgang zum Sanitärgebäude. Den hätten wir zu benutzen - und nicht über andere Stellplätze zu gehen! Auch gut, hier herrscht Ordnung, zumindest was die Regeln angeht. Ein bisschen freundlicherer, weniger herrischer Umgangston könnte trotzdem nicht schaden…

    Der Campingplatz selbst erweist sich an diversen Stellen als recht ungepflegt. Die Hecken sind nicht geschnitten. Am Sanitärgebäude wachsen meterhoch Brennnesseln und sonstiges Unkraut/Wildkräuter. Der Eingangsbereich zum Campingplatz ist recht hübsch gestaltet, das reißt die Bewertung des Platzes etwas raus – 3 Sterne

    Unser Stellplatz, nummeriert, aber nicht parzelliert, ist mit kurz gemähtem Gras bewachsen, eben und fest. Wir stehen keine 5 Meter vom Wasser entfernt, haben einen ungehinderten Blick aufs Fahrwasser. - 4 Sterne

    Das Sanitärgebäude: in die Jahre gekommen und düster, extrem düster! Von den 5 Halogenlämpchen über den 5 Waschkabinen sind 3 (!) defekt, von den 2 Lämpchen im Eingangsbereich ist eine kaputt. So geht es weiter bei den Duschen und den Klos. Insgesamt zähle ich 7 defekte Lämpchen. Das wiederum bedeutet, es ist nicht gerade mal ein Lämpchen kaputtgegangen, das ist Nachlässigkeit! Zusammen mit den roten Wänden und Böden, den blauen Fliesen, die zusätzlich jeden Menge Licht schlucken, wirkt der ganze verwinkelte Trakt sanierungsbedürftig und wenig einladend. Von den Wasserkästen in den Toiletten baumeln überall (!) nur Ketten ohne Griff, auch so etwas muss nicht sein, wäre ohne große Kosten und Mühen zu ändern. An dieser Stelle möchte ich den Vorschlag machen, statt überall Blech-Schilder mit Geboten, Verboten und allerlei albernen Sprüchen aufzuhängen, das Geld lieber für Instandhaltungsarbeiten zu verwenden! Immerhin ist das Sanitärgebäude sauber, Equipment ist ausnahmslos vorhanden und aus den Duschen kommt warmes Wasser. Für zwei Tage geht es, länger möchte ich mich hier nicht aufhalten. – 2 Sterne

    Das Versorgungsangebot umfasst einen Brötchenservice mit abendlicher Vorbestellung. Wer möchte, kann sich hier ein komplettes Frühstück servieren lassen. Auch etwas Kuchen ist im Angebot, Pizza, Pommes, schnelle Camping-Küche. – 3 Sterne

    Pro Nacht zahlten wir für 2 Pes. plus Womo 26,46 €.

    geschrieben für:

    Campingplätze in Heikendorf

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    3.

    Ausgeblendete 19 Kommentare anzeigen
    Schroeder Ich bin ja nicht so sattelfest beim Campen... haben Womo-Besitzer*innen nicht ihre Sanitäranlage an Bord?? ... so mit allen Lichtchen zum Popo-Ausleuchten....
    opavati® ... aber für Camping tauge ich wohl nicht, mit meinen klaustrophobischen Anwandlungen und menschenscheu bin ich auch. ;-)
    LUT @ Schroeder: selbstverständlich haben wir Dusche, Toilette, Herd mit 3 Platten, Kühlschrank, Gefrierschrank, Flachbild-TV, GPS-Tracker, Betten mit Lattenrost, Klimaanlage, Alarmanlagen etc. etc. an Bord, aber wer ein echter golocaler ist, der testet natürlich, was es zu bewerten gilt.

    Außerdem spart man sich die "heimische" Putzarbeit, wenn man die Örtlichkeiten des Campingplatzes nutzt. Das macht aber nur dann Freude, wenn ein gewisser Luxus mit entsprechender Hygiene geboten wird. Die Zeiten von Zelten, Plumsklo und Gaskocher haben wir schon lange hinter uns gelassen :-)
    LUT @ opavati: apropos "menschenscheu"... klüngelige Kontaktsuche vermeiden wir ebenfalls.
    Guten Tag und guten Weg, mehr muss nicht sein.
    Schroeder Dein Womo ist besser ausgestattet als manch deutsches Wohnhaus... :-P
    Wie geht es eingentlich der auseinandergeschraubten Chaisse im Wohnzimmer?!
    LUT Ähhh, kein gutes Thema. Bevor der Herr der Chaise nicht Rentner ist, wird das wohl nix mit der Fertigstellung. Eine Schraube pro Woche bringt es irgendwie nicht so richtig. Ich sag dann mal in ein paar Jahren Bescheid.
    Ich bitte von Beileidsbekundungen abzusehen... ;-)
    Sedina Der Herr der Chaise hat sich doch im letzten Jahr auch als begnadeter Renovator bewiesen. Vielleicht hätte er als Rentner Lust, sich um das Sanitärgebäude zu kümmern... ;-)))

    Beileid zum urdeutschen Erlebnis und Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Puppenmama Herzlichen Glückwunsch zu Deinem tollen, informativen und schön bebilderten Bericht und zum grünen Daumen.


  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Eine der zahlreichen Filialen der Bäckerei Balzer befindet sich in Büsum. Und diese suchen wir auf, weil wir a) nach einem langen Marsch hungrig und durstig sind und b) weil die Filiale mit einem schattigen Innenhof aufwarten kann. Tische, Stühle, Strandkörbe, Sonnenschirme, Blumen, wahlweise Sonne oder Schatten, was will man mehr an einem schönen Junitag…?

    Man will natürlich auch leckeren Kuchen o.ä. in einer Bäckerei erwerben. Das Angebot ist vielfältig, allerlei belegte Brötchen, Snacks, Brot, Kuchen (trocken oder sahnig)…

    Die Bedienung grüßt freundlich, ich natürlich auch und frage, welche Frucht bzw. welche Beeren denn für die schöne Farbe in/auf den Joghurttörtchen verantwortlich ist. Leider kann sie mir keine Antwort darauf geben. Schade, na, vielleicht finde ich ja selbst heraus, was ich da esse. Dazu nehme ich einen Pott Kakao. Herr LUT wählt ebenfalls ein Stück Kuchen, dazu allerdings einen Pott Kaffee. Wir zahlen 7,90 € und nehmen unsere Tabletts mit nach draußen.

    Leider bleibt die Frucht des Törtchens für mich undefinierbar, aber es schmeckt kühl und erfrischend. Der Kakao – der Pott ist höchstens dreiviertel voll, abzüglich Schaum gerade mal 2/3 voll – schmeckt mir überhaupt nicht. „Zuckerwasser“ fällt mir da nur ein. Nach drei Schlucken bin ich bedient. Besser nicht.

    Auf meine Frage an Herrn LUT hinsichtlich seiner Zufriedenheit, erhalte ich ein „geht so“ zur Antwort. Da sind wir uns also einig: Balzer Büsum kann man, muss man aber nicht.

    geschrieben für:

    Bäckereien / Catering in Büsum

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    4.

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Man kann nicht immer Glück haben bei der Auswahl von Lokalen. WEnn nicht, dann hat man immer noch die Möglichkeit, andere zu warnen.
    Danke für die Warnung. Falls ich jemals in die Verlegenheit komme, dort einkehren zu müssen, werde ich mich also eher auf ein Kaltgetränk und vielleicht ein belegtes Brötchen stürzen. :-)
    Calendula Für (wirklich gute) Kuchen und Torten sind die Konditoren zuständig, LUT.
    Ab und an gibt es auch Bäcker, die auch guten Küchen anbieten.


  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Kurzbewertung:
    Sanitäranlagen 3 Sterne, Platzgestaltung 4 Sterne, Versorgungsangebot 3 Sterne, Stellplatz 3 Sterne, Service/Betreiber 3 Sterne
    …….
    Und jetzt die langatmige Variante:
    Wir haben uns für eine Zwischenübernachtung auf dem absolut ruhig gelegenen Campinglatz Winsen an der Aller entschieden, an einem Wochentag, Anreise gegen 17.30 Uhr. Der Platz ist sehr gepflegt, hat teilweise parkähnlichen Charakter. Die Begrüßung durch die Chefin ist freundlich, extrem redselig mit einer wahren Flut an Infos über den Platz.

    Brötchen für den kommenden Morgen müssen vorbestellt werden, können ab 8 Uhr am angrenzenden Kiosk abgeholt werden. Wir fahren auf die gut gemähte Wiese direkt an der Aller, wo schon eine Handvoll Camper steht. Die Parzellierung ist durch farbliche Markierungen auf dem Gras zu erkennen plus kleinen Nummernschildchen.

    Herr LUT packt das Stromkabel aus, geht zum zentral auf der Wiese stehenden Stromkasten, kommt wieder, erzählt, da stünden noch eine Französin und ein Schweizer am Kasten und warten darauf, dass der Stromkasten aufgeschlossen wird, man käme da so gar nicht ran… ??? Abgeschlossener Stromkasten? Gibt es so etwas tatsächlich noch?

    So warten wir zu viert. Die Chefin kommt angeradelt, erklärt, eigentlich sei ihr Mann dafür zuständig. Und dann geht das Gefummel los, wem welches Kabel mit welchem Stromzähler und welchem Zählerstand gehört. Alles wird fein säuberlich in einer Liste festgehalten, dauert, ist umständlich.

    Die Sanitäranlagen sind in die Jahre gekommen, wobei ich lediglich eine Beurteilung für das Damen-Sommer-Haus abgeben kann. Bei der Anreise bekam ich eine ausführliche Erklärung, wozu es Sommer- und Winterhaus gibt, ich muss gestehen, ich hab abgeschaltet, es war mir egal. Einzelwaschkabinen gibt es nicht, Waschbecken reiht sich an Waschbecken, ein paar Duschen, aber alles picobello sauber. Die Toiletten befinden sich in einem extra Teil des Gebäudes, Equipment ist vorhanden, auch hier alles sehr sauber, wenngleich eine Modernisierung angebracht wäre.

    Das Versorgungsangebot ist dürftig, ein winziger Kiosk mit dem Nötigsten, wie ich am kommenden Morgen bei Abholung der Brötchen feststelle. Die Gaststätte und das Café seien geschlossen, versichert mir eine Nachbarin, ob dem wirklich so ist, habe ich nicht kontrolliert, die Gaststätte war bei jeden Blick hinein leer, die Terrasse davor eine Baustelle.

    Nach einer ruhigen Nacht geht Herr LUT zum Stromkasten, um unser Kabel zu entfernen, ach ja, geht ja nicht, der Kasten ist verschlossen. Er spaziert zur Rezeption, kommt zurück, wir müssten noch warten, da wären noch drei Leute vor uns, die abreisen möchten. Wie meinen??? Hier darf nur nach der Reihe abgereist werden? Nach einer Weile in der nichts geschieht, gehe ich zur Rezeption, sage, wir möchten bitte abreisen. Das bedeutet, es muss jemand – dieses Mal der Herr des Platzes – zum Stromkasten, ihn aufschließen, den Zählerstand ablesen (scheinbar fährt er für jeden Gast extra hin und her), das Kabel entfernen, zur Rezeption zurückradeln, seiner Frau den Zählerstand durchsagen, wobei natürlich darauf geachtet werden muss, die Stände der insgesamt vier abreisewilligen Gäste (die mittlerweile draußen vor der Rezeption warten) nicht durcheinanderzubringen. Die Chefin legt die Zählerstandzettel in einzelne Klarsichthüllen, in denen die Campingkarten etc. liegen, tippt alles in den Computer ein, wobei es zu Schwierigkeiten mit dem Drucker und der Technik kommt… Lange Rede, kurzer Sinn, es hat eine gute dreiviertel Stunde gedauert bis wir endlich vom Platz rollen.

    So umständlich lang wie meine Beschreibung, ist das Prozedere des dortigen Handlings samt Bürokratie. Wer also Geduld nicht zu seinen Tugenden zählt, sollte sich überlegen, ob er auf dem Platz glücklich werden könnte.

    Fazit: ruhig, einfach, sauber, umständlich. 21 € pro Übernachtung für womo mit 2 Pers. + Strom nach individuellem Verbrauch

    geschrieben für:

    Campingplätze in Winsen an der Aller

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    5.

    Ausgeblendete 20 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Liebe LUT als totaler Laie habe ich durch Deinen lebendigen Bericht jetzt einiges über Campingplätze erfahren. An die Probleme hatte ich noch nie gedacht. Danke sehr.
    LUT Na, ja, eknarf, Probleme sind es natürlich nicht gerade, die wir da erlebt haben, es war einfach nur lästig. Wir sind mittlerweile wohl verwöhnt, haben Campingplätze kennengelernt, die geradezu hochmodern sind. Da steckst du dein Kabel in die Steckdose direkt am Stellplatz und der Verbrauch wird automatisch an den Rechner in der Rezeption übertragen. Das ist die perfekte Variante. Oder du zahlst eine Tagespauschale von 2-3 Euro. Oder du zahlst gar nichts, da ist der Verbrauch im Stellplatzpreis inbegriffen. Aber dieses Gehühnere auf diesem Platz ist antiquiert.
    NC Hammer Tom Das ist so wenn man einen Großneffen im Alter von 3,5 Jahren hat und mal was anderes hören will als ständig im Dauerstream die Sachgeschichte von der Sendung mit der Maus wie man einen ICE baut sehen muß.

    Am besten gefällt mir der Regenwurm Schorsch!!
    Hofie OK, Deutschländerwürstchen sind für Orga und Ablauf verantwortlich.
    Unverzeihlich ist das mangelhafte Angebot ( schmaler Kiosk - geschlossene Gastro) Hygiene ist für mich auf solchen Plätzen immer Thema Nr. 1....

    Da werde ich zukünftig nicht zum Stillstand kommen - Merci und Glückwunsch! :-)
    LUT " lasst Euch Zeit!" -So weit sind wir noch nicht, Sedina. Alles durchgetaktet...


  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Ostern, Schneegestöber und das Haus voll Besuch. Was kann man mal machen? Genau! Ins Museum gehen.
    Geparkt wird reichlich außerhalb auf dem Parkplatz bei der MUK. Selbstverständlich kostenpflichtig, Lübeck braucht jeden Euro.

    Beim Gang durch die etwas quietschende, massive Eingangstür kommt gleich Mittelalter-Stimmung auf - die ist drei Meter weiter vorbei: Souvenirs, Souvenirs, Postkarten, Flyer, Bücher, Tüdelüt…. Zum Teil hübsch anzuschauen, aber größtenteils überflüssig.

    Eine sehr freundliche Museumsangestellte verkauft uns die Eintrittskarten, für Erwachsene sind 7 € zu zahlen. Und dann geht es auch schon die Wendeltreppe steil hinauf. Das Holstentor, Wahrzeichen der Stadt Lübeck und Rest der Stadtbefestigung, verfügt über einen Südturm, einen Nordturm und den Mittelbau mit insgesamt 4 Stockwerken. Da gilt es ganz schon treppauf-treppab zu gehen.

    In den Türmen beeindrucken mich die an der Decke hängenden Schiffsmodelle. Auch das Stadtmodell im Mittelbau kann sich sehen lassen. Ansonsten sind Original-Exponate kaum vorhanden. Nachgebildete Kanone, nachgebildetes Schuhwerk, nachgebildete Folterutensilien… Ich habe die Folterkammer als furchteinflößende Örtlichkeit mit martialischem Drumherum in Erinnerung. Von Kammer keine Spur mehr, Streckbank und hinter Glas befindliche Ketten, Kohlen und Daumenschrauben, allesamt Nachbildungen, lassen keinen Gruselfaktor (mehr) zu. Das ist der klägliche Rest der ehemals als Touristenmagnet fungierenden Folterkammer.

    Ein paar Münzen, Figuren aus Pappmaschee, hier ein Kaufmannstrachtkragen, da ein paar Krüge und natürlich allerlei Infos zu Stadt, Land und Tor. Wobei die auf Spiralen gezogenen Info-Broschüren mit ihren Plastikhüllen arg klebrig und zum Teil in Auflösung begriffen sind. Ich will das Holstentor nicht schlecht machen, aber als Museum möchte ich es eigentlich nicht (mehr) bezeichnen. Nach unserem Rundgang kam von unserem Gast die Frage: "War das schon alles?"

    Mir als Besucher drängt sich wohl oder übel der Verdacht auf, dass die ständig in Finanznöten steckende Hansestadt diesem Museum nicht gerade Priorität zukommen lässt. Schade. Früher war eben alles besser. Zumindest hatte das Holstentor-Museum mehr „Biss“.

    geschrieben für:

    Museen / Freizeitanlagen in Lübeck

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    6.

    Ausgeblendete 16 Kommentare anzeigen
    LUT Ich denke, die finanziellen Mittel fließen ins neue Hansesmuseum, Calendula.
    Exlenker GWzgD. Na, dann brauch ich ja dort nicht unbedingt hin - LUT.
    Da wäre dass St. Annen - Museum wohl die bessere Alternative gewesen!
    Sir Thomas Der Biss, den das Museum scheinbar vermissen lässt, findet sich ja dann wenigstens in dieser sachdienlichen und korrekt begrünten Besprechung. Danke, LUT
    LUT @Exlenker: definitv! Das St. Annen-Museum hat weitaus mehr zu bieten! Das hat von mir auch satte 5 Sterne bekommen.
    Schroeder Wer sein Wahrzeichen so verlottern lässt, muss sich nicht wundern, wenn der zahlungsbereite Tourist abdreht...


  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Kurzbewertung : ein großes Angebot bodenständiger Bekleidung, das keinerlei Störung durch Extravaganzen erfährt. 3 Sterne
    Der Kontakt zu vier Verkäuferinnen verlief überwiegend harmonisch, teilweise empfand ich eine gewisse Anhänglichkeit sowie eine Ignoranz meiner Wünsche. 3 Sterne
    Der Laden ist ebenso sauber wie die Toiletten. 4 Sterne
    Zum Preisniveau kann ich nicht viel sagen, die Jeans kostet ebenso viel, wie ich sonst in anderen Geschäften auch zahle, die Schals, die ich in Händen hielt, empfand ich als teuer (ca. 70 €). Reduzierte Ware wird in dem Gebäude nicht angeboten, der Jagdtrieb bleibt also auf der Strecke. 3 Sterne
    An der Kasse werden großzügig und ohne Nachfrage Plastiktüten ausgegeben, ein Vorgehen, das ich nicht gutheiße.

    ...............

    „Och, komm doch mit …“ . Meine Freundin versucht, mich zu einem Besuch der Firma Nortex zu beschwatzen, lt. Website DAS Mode-Center und DER Größen- und Passformspezialist im Raum Schleswig-Holstein und Hamburg für Damen und Herren…

    Der große Parkplatz ist am frühen Vormittag nur mäßig stark frequentiert, bis zur Eingangstür sind es nur wenige Meter, die wir angesichts norddeutschen Dreckwetters im Sprint erledigen.
    Wir drehen uns durch die Drehtür und sehen uns einer schier endlosen Fläche mit Kleidung gegenüber. Innerlich pralle ich zurück! Wie soll man denn hier finden, was man sucht? Oder soll man gar nichts suchen, sondern nur finden, was man nicht sucht?

    Loriot, wie so oft in meinem Leben, denke ich an Loriot und seinen Senfgläserkauf: „Mein Name ist LUT und ich kaufe hier ein. Also wir haben da zwei Möglichkeiten: entweder ich lese im Ganzen vor, was ich auf der Liste habe oder wir gehen alles einzeln nacheinander durch.“

    Meine Freundin und ich gehen getrennte Wege, sie will „mal gucken“, ich will wissen, ob ich das, was ich brauche, hier auch bekomme.
    Angesichts der Bekleidungsmassen fühle ich mich überfordert und steuere auf die erstbeste Verkäuferin zu. „Entschuldigen Sie“ - ich zücke meine Liste - „ ich suche eine helle, naturfarbene Steppjacke mit Kapuze und Innentasche, waschbar aus Synthetik in Größe 38 oder 40.“

    Sie führt mich zu den zahlreichen Ständern, ich schreite die Fronten ab, sie folgt und versucht mit vielen Worten, mich von dieser oder jener Ware zu überzeugen. Das Ganze dauert ca. 30 Sekunden, da ich auf einen Blick sehe, dass die hellen Jacken zu grau, zu beige oder kapuzenlos sind.

    „Schade, und jetzt suche ich einen Seidenschal, nicht breiter als 30 cm und passend zu der Jacke, die ich gerade trage.“ Sie schickt mich mit ausladender Handbewegung in die „Landhaus-Abteilung“ am anderen Ende der Halle. Auch dort bringe ich der anwesenden Verkäuferin meinen Wunsch vor. Ich fühle mich von oben bis unten taxiert, denn sie versäumt nicht zu sagen „Ah… , Sie tragen eine Jacke von …“.
    „Ist das wichtig?“ Die auf dem Ständer hängenden Tücher passen farblich nicht, eine Sache von 10 Sekunden. Sie bietet freundlich an, im Lager zu schauen, kommt mit einigen Schals wieder, die allesamt weder aus Seide noch schmal noch farblich passend sind - riesige, wollige, warme Gebilde, also das Gegenteil von dem, was ich suche!?

    Thema erledigt, ich danke und frage, ob Nortex auch winterwarme Hoodies - für Damen - führt, woraufhin ich einen irritierten Blick und ein „N..ei..n…?!“ ernte.
    Dann benötige ich noch eine Jeans der Marke Cambio. Erleichtert (?) schickt sie mich quer durch den ganzen Saal, eine Treppe hinauf – und… ich werde sofort fündig, genau das Modell und die Farbe, die ich suche. Angepasst, sitzt. Die dort zuständige Verkäuferin mag es kaum glauben, dass ich weder hier noch da probieren oder schauen möchte, habe sie doch so viele schöne Sachen hochwertiger Marken zu bieten… Sie bleibt redselig und freundlich, nimmt mir die Hose ab, um sie zur Kasse zu bringen, drückt mir das Preisetikett in die Hand und ich ziehe weiter, um meine verschollene Freundin in den unendlichen Weiten des Modezentrums Nortex zu finden.

    Per Handy gelingt auch das und während ich in einem bequemen Sessel warte, dass sie sich mit tatkräftiger Unterstützung einer sehr engagierten Verkäuferin durch wahre Berge von Hosen, Pullis und Shirts probiert, lasse ich den Nortex-Besuch Revue passieren: Alles in allem mag ich nicht mehr als 3 Sterne und ein „ist okay“ geben.

    geschrieben für:

    Bekleidung / Schuhe in Neumünster

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.

    Ausgeblendete 17 Kommentare anzeigen
    LUT Es gibt Zeiten, da ist frau für jede Abwechselung dankbar, Schroeder :-))
    Calendula Deine Schilderung kommt mir bekannt vor, LUT ... auch ich komme mit sehr genauen Vorstellungen in einen Laden.
    Das hätte ich doch fast vergessen: Glückwunsch zum verdienten grünen Daumen.
    La Segreta Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen aus Mainz*

    -----
    *Hoffentlich gibt es bei der Einheitsfeier in Mainz keine Auschreitungen!
    Sedina Schrecklich....
    ...wär's für mich jedenfalls gewesen.
    Aber trotzdem herzlichen Glückwunsch zum Grünen Daumen !
    LUT Danke ihr Lieben für Euer Interesse und dass Ihr mich nicht vergessen habt. Noch ist kein Ende der Durststrecke in Sicht und ich bedauere, mich nicht euren Bewertungen mit Kommentaren widmen zu können. :-(
    Puppenmama Keine Sorge liebe LUT. Wir sind bei Dir.
    Herzlichen Glückwunsch zum verdienten grünen Daumen und zu Deinem tollen Bericht.
    mrs.liona Danke für diesen schönen Bericht, der seinen Daumen zu Recht erhielt - dazu herzlichen Glückwunsch.
    vinzenztheis Das ist doch ein sehr informativer Beitrag und der Däumling ist auch schon angekommen.

    Lut, Dein Kommentar:

    "Noch ist kein Ende der Durststrecke in Sicht und ich bedauere, mich nicht euren Bewertungen mit Kommentaren widmen zu können. :-("

    Was hat das denn nun schon wieder zu bedeuten. Hat da etwa wieder einmal dieser unsägliche Vertrauensstatus zugeschlagen.


  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Nein, da fehlt kein „se“, das Strandcafé nennt sich wirklich MeerBri.
    Es liegt in Niendorf direkt an der Strandpromenade, verfügt über ein paar Sitzplätze im Innern und ein paar mehr Tischen, Stühlen und Strandkörben draußen.

    Wir nehmen an einem Wochentag um 18 Uhr draußen, direkt vor dem Strandcafé mit Blick auf die sommerlich anmutende Ostsee, auf Korbstühlen mit roten Sitzkissen Platz. Auf dem kleinen Tisch liegt neben einem Topf mit Kunstgras und einem Zuckerstreuer eine Speisekarte mit etwas klebrigem Deckel: Pizza, Pasta, Kuchen, Snacks, Cocktails, sonstige Getränke, jede Menge Eisbecher… werden geboten.

    Wir entscheiden uns für ein kleines Warsteiner-Bier 0,3 l zu 3 € sowie ein Alster, ebenfalls für 3 €, das wir bei der freundlich-burschikosen Bedienung bestellen.

    Die Auswahl der Pizzas ist überschaubar. Pizza funghi (8,90 €) ist die einzig vegetarische Variante. Ich entscheide mich dafür.
    Meiner Freundin geht es ähnlich. Die Bedienung erklärt sich bereit, ihr eine Pizza mit Tomaten, Mozzarella und Basilikum zu servieren. Das finde ich einerseits sehr nett, andererseits aber im Zeitalter von Vegetariern und Veganern auch selbstverständlich, eine schmackhafte, kreative Pizza mit allerlei Gemüse anzubieten.

    Wir sind der Meinung, es ist ein schwieriger Spagat, von Kuchen bis Pizza alles im Angebot zu haben. Da kommt eben nichts Halbes und nichts Ganzes bei rum.

    Die Pizzas werden nach angemessener Wartezeit serviert. Sie schmecken uns recht gut, wenngleich ich auch bei einer Champignon-Pizza ein paar mehr Champignon-Stückchen erhofft habe.

    Die Teller werden umgehend nach Beendigung der Mahlzeit abgeräumt, uns wird Eis, Espresso, Cappuccino, Schnäppschen… angeboten. Nein, danke, wir sind satt. Genauso flott wie abgeräumt wurde, wird abkassiert, eine Quittung gibt es nicht, aber bei nur vier Positionen wissen wir im Voraus, was zu begleichen ist.

    Fazit: Kein Highlight, kein Reinfall, kann man machen, ist okay, 3 Sterne.

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    Öffnungszeiten:
    April –Oktober tgl. ab 12 Uhr bis … je nach Wetter…
    (April und Mai dienstags Ruhetag)
    November – März freitags – sonntags ab 13 Uhr bis ….

    geschrieben für:

    Cafés / Eiscafés in Niendorf Gemeinde Timmendorfer Strand

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    8.

    Ausgeblendete 7 Kommentare anzeigen
    J. Dretzler Ich habe dort schon wiederholt vegetarische Pizzen gegessen. Tagesangebote auf den Tafeln beachten, dort steht oft etwas Neues und Vegetarisches.
    NC Hammer Tom Und was liest meiner welcher? "Wir sind der Meinung, es ist ein schwieriger Spinat" Glückwunsch zum Spagat/Spinat-grünen Daumen.


  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Als ich in Ratekau an der Ampel stehe, macht sich einerseits Hunger bemerkbar, andererseits fällt mein Blick auf die Bäckerei Brede…

    Schnell rechts rangefahren, ausgestiegen und die Bäckerei durch die offene Tür betreten. Keine Verkäuferin zu sehen. Brot, Brötchen, ein paar belegte Brötchen, etwas Kuchen, sehr groß ist das Sortiment nicht, aber ich möchte ja auch nur eine Kleinigkeit kaufen. Das Geschäft macht einen sauberen, ansprechenden Eindruck.

    HALLO! Ich bleibe alleine. H_A_L_L_O! Auch jetzt tut sich nichts. Gehen… oder… Da sehe ich im hinteren Teil des Ladens bei den Backautomaten jemanden stehen. Ich suche Blickkontakt, grüße und dann endlich kommen wir ins Geschäft – ich kaufe ein belegtes Körner-Brötchen mit Putenbrust zu 2,40 €.
    Eigentlich hätte ich erwartet, dass die Verkäuferin sich erkundigt, ob ich denn schon lange gewartet hätte. Oder dass sie sich entschuldigt, sie hätte hinten zu tun gehabt. Oder dass überhaupt ein Versuch der Kommunikation von ihr gemacht werden würde…

    Sie erkundigt sich, ob ich außer dem Brötchen noch etwas haben möchte. Immerhin. Nein danke, das wäre es.
    Ich zahle passend, verabschiede mich und verlasse den Laden. Kurze Zeit später bin ich zu Hause und lasse mir das Brötchen schmecken. Das Brötchen ist noch knusprig, belegt ist es mit 3 halben Scheiben Putenbrust (rund in Form gepresst), einem Blatt Salat (noch sehr knackig), einer großen Tomaten- und einer kleine Gurkenscheibe, dazu Remoulade. Schmeckt gut, kann man machen, ist okay.

    geschrieben für:

    Bäckereien / Lebensmittel in Ratekau

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    9.

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    eknarf49 Ein wenig lachen musste ich jetzt schon, als ich mir vorstellte, wie schnell ich losgedüst wäre. So etwas geht für mich gar nicht!
    Sedina Immer das selbe,
    gute Qualität alleine reicht nicht,
    sie muss auch entsprechend dargeboten werden.
    Möge der Chef es zur Kenntnis nehmen.


  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Kurzbewertung: Alles in allem ein rundum 3-Sterne-Platz, auf dem man eine sehr ruhige Nacht verbringen kann.
    …….

    Ländlich, umgeben von Wald, Feldern und Wiesen liegt der Campingplatz Aschenbeck.

    Die Begrüßung in dem kleinen Holzhäuschen mit Spitzengardinen vor den Fenstern, das als Rezeption, Büro und Kiosk dient, ist freundlich.
    Wir haben hinsichtlich des Stellplatzes die freie Auswahl, der Platz ist nur mäßig besucht von Spontancampern, der größte Teil des Platzes ist von Dauercampern belegt, deren Parzellen mich ins Grübeln kommen lassen: wie kann man sich nur so verbarrikadieren, da grenzen an den Wohnwagen noch ein fest installiertes Zelt oder zwei oder drei Schuppen, Zäune, Mäuerchen… Na ja, jedem das Seine.

    Für einen Stellplatz mit Stromanschluss zahlen wir 19 € im Voraus für 2 Personen mit Womo. Die Brötchenbestellung für den kommenden Morgen gebe ich auch gleich auf, es stehen Körner-, Vollkorn- oder einfache Brötchen zur Auswahl. Bezahlen soll ich erst bei Abholung.

    Auf meine Frage nach einem Restaurant bzw. Imbiss für eine abendliche Verköstigung bekomme ich einen abschlägigen Bescheid: Baumaßnahmen… Und damit sind wir bei der Bewertung des Versorgungsangebotes: mehr als ein „okay“ mit 3 Sternen ist nicht drin.

    Die Platzgestaltung ist einfach, aber gepflegt, ein paar Blümchen im Eingangsbereich, hier und da ein paar bepflanzte Areale. 3 Sterne

    Der Stellplatz erweist sich als nicht parzelliert, nicht nummeriert, eben, mit Gras bewachsen und fest. Wir stellen uns neben den Stromanschlusskasten, die Frischwasserzapfsäule befindet sich in ca. 50 Metern Entfernung. Diese ist reichlich in die Jahre gekommen, das Wasser pladdert auf eine kleine Waschbetonplatte und ich muss mehr als lange Arme machen, um Wasser zapfen zu können, ohne ein Fußbad zu nehmen. An die Zapfstelle grenzt ein Miniwäldchen mit einer Handvoll Nadelbäumen, und während ich mit dem Wasserkessel hantiere, schaut mir aus sicherer Höhe ein Eichelhäher bei meinen Verrenkungen zu – ein breites Grinsen schiebt sich in meine Mundwinkel. Summasummarum: auch für den Stellplatz gibt es von mir ein okay mit 3 Sternen.

    Das Sanitärgebäude bietet einen Geschirr-Spülbereich mit 3 Becken, intakt, sauber, aber unmodern. In einem Raum stehen Waschmaschine und Trockner.
    Der Damen-Sanitärbereich ist in drei Bereiche aufgeteilt: Duschbereich mit großzügig ausgelegten Duschen – allesamt nur mit Duschmarken zu warmem Wasser zu überreden – und die bekommt man im Kiosk. Spontan duschen ist also nicht, nervig.

    Die zahlreichen Toiletten sind sehr sauber, weisen allesamt das erforderliche Equipment auf. Auffällig sind die Sprüche an den inneren Toilettentüren - man hat wohl seine liebe Not (gehabt) mit Vandalismus bzw. Leuten ohne gutes Benehmen…

    Die Waschkabinen sind ebenfalls in Ordnung, zumindest auf den ersten Blick, allerdings fehlen Steckdosen, im gesamten Bereich kann ich nur 2 entdecken. In der Mitte des Raumes stehen große Gemeinschaftswaschbecken, die mich an die Anfänge des Campens erinnern…
    Mehr als 3 Sterne sind angesichts der in die Jahre gekommenen Einrichtung mit hier und da losen Schrauben an den Fensterklappen, einem wackeligen Hahn und nicht abfließendem Wasser in einem Waschbecken nicht drin.

    Erwähnenswert ist noch der Waldspielplatz, ein großer Bereich mit vielseitigem Spielgerät.

    geschrieben für:

    Campingplätze in Dötlingen

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    10.

    Ausgeblendete 13 Kommentare anzeigen
    Calendula Das mit dem "Eichelhäher" und dem dazugehörigen "breiten Grinsen" kann ich mir sehr gut vorstellen. -)
    Gruß und Glückwunsch aus Marburg.
    LUT Ja, Robert, das ist das eine. Auf dem Gelände des Campingplatzes ist aber auch noch eine Hütte, in der Restaurationsbetrieb war und die jetzt umgebaut wird bzw. Es wird wohl eine Terrasse angebaut o.ä.

Wir stellen ein