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Bewertungen (6 von 48)

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  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Was soll ich sagen?

    Unser Ministerpräsident sagt schon so viel, von Berlin kommt noch mehr und den Fernseher mag man schon gar nicht mehr anschalten.
    Nur Corona, Corona, ein Blabla über Impfungen, wer, wo, was, wann..... nur die zur Durchführung notwendigen Zutaten fehlen.
    Aber der Impfstoff soll ja bald kommen. Bald.... ein bald, das sich zieht und zieht.

    Doch das ist nicht mein Problem. Es ist sind die Anmeldemöglichkeiten für einen Impftermin, die dermaßen viel Unzulänglichkeiten aufweisen, dass man zum Amokläufer werden möchte.

    So gibt es in der Onlineanmeldung, die man ja tunlichst nutzen soll, einige Angaben, die anzukreuzen sind, sofern sie zutreffen.
    Leider sehr pauschal abgefasst, ohne eine Möglichkeit der Differenzierung oder für Zusatzangaben. Es sind weder Hinweise möglich noch Antworten auf Unsicherheiten bei der Eingruppierung zu erhalten.

    So zeigen mir beispielsweise die Möglichkeiten, die man ankreuzen kann, in der Impfverordnung die Gruppe 3 auf. Mein Arzt sagt mir aber, auf alle Fälle Gruppe 2.
    Ein Anruf bei der Hotline, wo schwer durchzukommen ist, bringt nur die lakonische Auskunft, dass man das Online-Formular ausfüllen und dann warten soll.
    Schluss. Punkt. Aus.

    Sehr bürgerfreundlich, sehr professionell, sehr zufriedenstellend. Vielen Dank auch.

    geschrieben für:

    Sonstige Behörden in München

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    1.

    Sedina Aber Herr Söder meint, er kann Kanzler.....
    ....was ja such Führungsfähigkeit gegenüber der Ressortministern voraussetzt...


  2. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Kaum zu glauben!

    Irgendwie muss ich meiner Unzufriedenheit Ausdruck geben, sonst kann ich nicht schlafen....

    Da hatte ich den Wunsch, einer treuen Mitarbeiterin, die 5 Sprachen spricht und sehr fleißig ist, zu Weihnachten meine Dankbarkeit zu zeigen.

    Blauäugig wie ich bin, kam ich auf die verrückte Idee, eine Geschenksendung an die Adresse meiner Übersetzerin in Portugal zu senden. Und noch dazu mit UPS.

    Aufgegeben wurde die Sendung in Hamburg am 03.12.19 und sollte in 5 Tagen ankommen. Per Mail gab es dann auch eine Sendungsverfolgungsnummer.

    Mit dieser Nummer kann man dann erfahren, welchen Weg die Sendung nimmt und wann sie ausgeliefert wird. Aber man kann auch sehen, wie unbefriedigend UPS arbeitet. Diese Offenheit ist doch wirklich mehr als kundenfreundlich, würde ich mal sagen.

    Nun, am 4.12. war das Päckchen in Herne, am gleichen Tag in Corbeil Essonnes, Frankreich, am 5.12.19 ging es über Benavente, Spanien, nach Maia, Portugal.
    Die Sendungsverfolgung versprach die Zustellung dann für den 6.12.19. Wie habe ich mich gefreut.
    Leider zu früh gefreut.

    Denn da war keine Zustellung am 6.12.19. Auch nicht am 7.12.19 oder die Woche darauf. Und auch noch nicht am 19.12.19. Da waren mittlerweile schon 17 Tage vergangen.

    Zwischendurch kam die Mitteilung, die Adresse sei falsch. War sie aber nicht.
    Es war die korrekte Adresse in einem Bergörtchen, das weder Straßen noch Hausnummer hatte.

    Doch just vor 2 Wochen versah die Gemeinde dann die wenigen Straßen und Häuser mit vielsagenden Namen und Hausnummern.
    Schnell wurde UPS nun eine ergänzte Adresse mitgeteilt. Einer Zustellung stand nichts mehr im Weg, dacht ich. War aber nicht so.

    UPS behauptete weiterhin, der Straßenname sei falsch und führte keine Zustellung durch.
    Mal ganz ehrlich, ist es verwunderlich, wenn mir nun der Gedanke kam, dass UPS einfach kein gesteigertes Verlangen danach hatte, eine mehrere hundert Kilometer vom Auslieferungsdepot entfernte Adresse in den Bergen anzufahren?

    Es blieb nun nur noch das Letzte: Die Empfängerin darüber zu informieren, dass ich ihr etwas schenken möchte, um das sie sich aber selbst bei UPS bemühen müsse. Welch eine Peinlichkeit!

    Der eine Stern, den ich vergebe, soll meine tiefste Dankbarkeit darüber ausdrücken, dass einen Tag nach der Reklamation meiner Übersetzerin die Sendung zugestellt wurde. Wie sehr bin ich doch dankbar, dass es dann doch so schnell ging. Eine wunderbare Leistung, lieber United Parcel Service UPS!

    geschrieben für:

    sonstige Dienstleistungen / Logistik in Gießen

    Neu hinzugefügte Fotos
    2.

    Ausgeblendete 39 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer UPS sorgt für Länder übergreifende Zufriedenheit. In dieser Zeit unklar. Eine Brieftaube ist da wohl flotter. Und ärgerlich ist das auch noch. Eine Freude bereiten und der Beschenkte muss sich selbst um die "Gabe" kümmern. ?
    Glückwunsch zum selbstabhol Schenke Daumen!
    walkingwomen Gut , dass es noch geklappt hat. Deine Unzufriedenheit ist verständlich. Mal sehen vielleicht kommt ja meine Paket heute nach einer Woche auch endlich bei meiner Enkelin an. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    von Money Ja, da sind die Portugiesen wohl etwas besser als wir hier in Deutschland...
    Und es wird sogar ein Haus verkauft. Siehe Bilderstrang, lieber Schwabe.
    Puppenmama Gut, dass ich keine Pakete verschicken muss. Da kann man UPS nicht weiterempfehlen.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Versand-Daumen.
    Ein golocal Nutzer Guter Erfahrungsbericht.
    Ein lokaler Paketzusteller in Portugal hätte die Adresse in dem Bergörtchen sicher besser gefunden ;)
    Ein golocal Nutzer @teilnehmeranwesend, warst Du schon mal in Portugal? Stell Dir die "Bergdörfchen" nicht wie in Deutschland vor:
    Salbada Danke für den Bericht. Ich habe mitgelitten. Aber: Ende gut, alles gut :-)

    Postalische Notstandsgebiete scheint es auch direkt vor der Haustür zu geben. Wo? In meinem Heimatort. Wir haben bis 2018 zu Weihnachten jährlich geschätzte 25 bis 30 analoge Weihnachtsbriefe und -karten bekommen.
    Stand heute (22.12.2019) sind es gerade mal 2 Briefe. Seit Wochen hat die Deutsche Post AG in unserer Region personelle Probleme (hoher Krankenstand usw.), gibt es aber nicht offiziell zu.
    Mein Eindruck: Es werden nur noch Päckchen und Pakete zugestellt; die kann man verfolgen. Dabei ist die Warenbestellwut bei Onlineshops die Wurzel allen Übels. Die ZustellerInnen können einem echt leid tun. Golocal leistet mit seinen dusseligen Amazonen-Gutscheinaktionen auch noch seinen Beitrag.
    Bin mal gespannt, ob und ggf. wann noch ein Schwung Weihnachtsbriefpost kommt. Vielleicht zu Ostern :-/
    Um Fragen vorzubeugen: Nein, wir haben uns nicht mit Freunden und Verwandten verkracht.
    Ein golocal Nutzer @Salbada - ja genau so ist es. Die Zusteller können einen leid tun. Weihnachtspost war was schönes. Aber es ist nunmal so, die Verwandschaft wird immer weniger. Die Jungen, Telefon und Internet. Friedliche, frohe, gesunde Weihnacht!
    Salbada @Exempel: So ist es halt. Die elektronischen Nachrichtendienste sind halt einfacher zu bedienen und (scheinbar) billiger.
    Leider lässt sich auch nur durch Nachfragen verfolgen, ob die von uns per Post verschickte Brief-Weihnachtspost angekommen ist :-(
    Dir und allen anderen Golocalerinnen und Golocalern ebenfalls schöne Feiertage :-)
    Ein golocal Nutzer Salbada , mir gefällt dein Kommentar. Verdient fast schon eine eigene Bewertung über die Deutsche Post. Schreib doch dort zusätzlich deinen Erfahrungsbericht. Verschafft mehr Gehör als hier bei UPS :)
    Calendula @Salbada
    Uns wurde die Freitagspost (abonnierte Zeitung) unterschlagen...
    Der Postbote macht einfach mal einen Tag Pause und beseitigt wahrscheinlich die auszutragende Post. -(
    Ach ja ... der Amazon-Gutschein kann auch abgelehnt werden. Habe ich bisher immer getan.
    Ein golocal Nutzer Oder liest sie selber xD
    Beim Verlag melden, wird nachgeliefert. Bei ner Zeitschrift vielleicht noch akzeptabel aber bei ner Tageszeitung nicht wirklich was bringend
    mrs.liona Glückwunsch zum Daumen für diesen informativen Beitrag.
    Zum Glück kam die Sendung ja dann doch noch an, aber deinen Ärger kann ich nur zu gut nachvollziehen!
    Salbada Update zu meinem obigen Wehklagen über die ausbleibende Briefpost: heute (23.12.) lagen 17 (in Worten: siebzehn) Briefe in meinem Briefkasten. Streubreite der Poststempeldaten, soweit vorhanden und lesbar: 12.12. bis 17.12. Wenn jetzt auch noch die nach dem 17. Dezember abgestempelten Briefe ankommen, ist meine Welt wieder in Ordnung. Frohe Weihnachten :-)
    von Money Stimmt. Die Übersetzerin schreibt:
    ... es hat geklappt mit der Lieferung! Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken. Ich habe mich unglaublich gefreut! Das war wirklich sehr lieb!
    Auch ich möchte mich bei Ihnen für die tolle Zusammenarbeit bedanken und wünsche Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr und einen erholsamen Urlaub.
    Auf ein erfolgreiches 2020!
    Ein golocal Nutzer Salbada unglaublich echt...kein Kommentar. Ja na wenigstens kommt dann die Weihnachtspost zu Silvester an ;)
    Ein golocal Nutzer Achja eine kleine Geschichte hab ich noch. Ich hatte Mal ein Einschreiben das eine Woche gedauert hatte und demnach nachverfolgbar war.
    Hatte mich damit an die Bundessetzagentur gewendendet, die überwachen die Post weil diese zu teilen immer noch staatlich ist und haben eine eigene Beschwerdeseite im Netz.

    Es kam danach ein entschuldigungsschreiben von der Post mit 10 Stück 70 Cent Briefmarken. (Da kostete ein Brief noch 70 statt 80 Cent)

    Wäre schön gewesen wenn die Post die Preiserhöhung in den Ausbau der Infrastruktur gesteckt hätte.

    Aber wenigstens ne kleine Geste
    FalkdS Jedenfalls nicht als Projekt der „offiziellen“ Wirtschaft...

    UND Glückwunsch zum Daumen


  3. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Es war nicht so das Gelbe vom Ei.

    Eigentlich sollte ein Reisebüro einen einfachen Flug nach Asien mit Zwischenlandung in Dubai doch hinbekommen.
    Aus unerfindlichen Gründen wurde aber ein Ticket mit einer weiteren Zwischenlandung in Rom verkauft, weil es angeblich keinen Direktflug gab.
    Diese Auskunft stimmte schon einmal gar nicht, wie sich kurz nach Ticketkauf feststellen ließ.

    Beim Abflug in Frankfurt kam dann die nächste Überraschung:
    Das ausgestellte Flugticket hatte nur Gültigkeit bis Rom. In Rom musste ausgecheckt werden, eine neues Ticket ausgestellt und erneut eingecheckt werden. Zeit dafür hatte Töchterchen gerade mal 20 Minuten. Nicht zu schaffen!
    Töchterchen rief um Hilfe.

    Mein Versuch der Klärung beim Reisebüro war vergebens. Die Dame dort war völlig überfordert. Also Anruf beim Flughafen in Rom. Dort gab es zwei Ansprechpartner, aber jeder erzählte etwas anderes.

    Die Zeit verstrich, Töchterchen würde bald in Rom landen.

    Nach mehreren Anrufen bei der Fluggesellschaft fand sich schließlich eine Angestellte, die sich Mühe gab und zur Klärung dieser Misere sogar Überstunden machte.
    Sie sorgte dafür, dass noch vor der Landung in Rom ein neues Ticket ausgestellt und bereitgelegt wurde. Um das Gepäck sollte sich das Flughafenpersonal in Rom sorgen. Es wurde von dort bis zum Zielflughafen "durchgecheckt".

    Nachdem Töchterchen aus Rom meldete, es habe alles geklappt, konnte etwas Beruhigung einkehren.

    Doch dann kam der Anruf aus Dubai. Das Gepäck wurde ausgecheckt. Was sollen wir jetzt machen?
    Dubai war der Sammelpunkt für die Gruppe von Jugendlichen aus verschiedenen Ländern, bevor es Richtung Asien ging. Es war trotzdem ausreichend Zeit vorhanden, um bei der Fluggesellschaft das Gepäckproblem zu klären. Töchterchen wurde vom Kofferschleppen befreit.

    Für die Aufregung, die Stunden am Telefon..... würde ich dieses Reisebüro am liebsten auf den Mond schießen.

    geschrieben für:

    Reisebüros in Gamshurst Stadt Achern

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    3.

    FalkdS Danke für diese Bewertung, das klingt für mich nach gedankenloser und schlampiger Dienstleistung oder besser Nichtdienstleistung.


  4. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Checkin

    ODYSSEE EINES SOG. PRIVATPATIENTEN
    Erinnerungsprotokoll eines Krankenhausaufenthalts

    Eines Tages im Januar 2017 erwischte es mich: Lungenembolie mit Rechtsherzbeteiligung. Das ist schlimm genug, aber der Aufenthalt in der Missionsärztlichen Klinik überbot auch dies noch.

    NOTAUFNAHME

    TAG 1. Der erste Tag war eine positive Erfahrung. Freundliches und kompetentes Personal, abgesehen von einem angehenden Arzt, der nach 3 Versuchen, einen Zugang zu legen, mit dem Herumstochern in den Venen entnervt aufgab. Da war ich mit meinen Nerven aber auch schon am Ende. Nach den notwendigen Untersuchungen und der Diagnosestellung wurde ich dann auf die Intensivstation verlegt.

    INTENSIVSTATION

    TAG 2. Am zweiten Tag erfolgten weitere Untersuchungen. Ansonsten hing ich mit Vielfachverkabelung am Monitor, die Sauerstoffsättigung wurde über einen Finger ständig gemessen und ich bekam i.v.Blutverdünnung. Ich lag nackt im Bett, nur mit einem dünnen Hemdchen umhüllt. Keine guten Schlafvoraussetzungen.
    Das Pflegepersonal war jedoch sehr nett. In den folgenden Tagen wurde ich täglich von einer Schwester von Kopf bis Fuß gewaschen.

    TAG 3. Es war Samstag. Nicht nur, dass ich in einem Raum lag, in dem ich den ganzen Tag über auf eine weiße Wand starren musste und der die Geräuschkulisse einer Fabrikhalle hatte, jetzt am Wochenende versammelten sich die Pflegekräfte just in der Ecke der Station, in der mein Zimmer lag, um zusammen zu frühstücken, Kaffee zu trinken, Tische und Stühle auf dem absolut nicht lärmgedämmten Boden herum zu schieben und sich lautstark und mit viel Gelächter zu unterhalten. Es sei ihnen gegönnt, denn sie haben einen wirklich stressigen Beruf.
    Trotzdem fühlte ich mich extrem genervt.
    Und dann wurde es um Mitternacht herum hektisch. Ich bekam einen sehr stark Nikotin und Alkohol ausdünstenden Zimmergenossen, der zudem noch laut schnarchte. Er hat sich am nächsten Morgen selbst entlassen.

    TAG 4. Der Sonntag glich dem Samstag. Mit dem kleinen Unterschied, dass die überaus aufmerksame und umsichtige Schwester aus Grombühl nicht da war. Entsprechend sank das Pflegeniveau.
    Als Privatpatient und angesichts der Tatsache, dass Aufstehen nicht erlaubt war, d.h. man musste seine Notdurft im Bett verrichten, war ein Einzelzimmer doch sehr angenehm. Zumindest dachte ich mir das so.
    Man sollte sich nie zu früh freuen, denn am Nachmittag bekam ich erneut einen Zimmergenossen.
    Da die Verlegung auf die Normalstation von den Ärzten bereits angekündigt war, verlangte ich diese nun auch.
    Ging nicht, da angeblich alles wegen der Grippewelle belegt sei.
    Stattdessen bekam ich ein neues Zimmer auf der Intensivstation und an den Umständen der Vollverkabelung für das Monitoring, den Nadeln in beiden Armen und dem Aufstehverbot änderte sich nichts. Nur die weiße Wand, die ich von Früh bis abends anstarren musste, war etwas größer.

    TAG 5. Noch immer nichts frei auf der Normalstation. Wegen der Grippewelle. Auf meinen Wunsch, mich doch von all diesen Kabeln zu befreien, bekam ich die Antwort, das ginge aus versicherungstechnischen Gründen nicht. Vermutlich ist mit VERSICHERUNGSTECHNISCHEN GRÜNDEN die Möglichkeit einer wesentlich höheren Abrechnung für die Intensivstation gemeint.

    TAG 6. Keine Änderung bis zum Abend. Dann bekam ich plötzlich eine Zimmergenossin. Sollte ich neben dieser Dame meine Notdurft im Bett verrichten müssen?
    Es reichte mir endgültig und ich verlangte, mein Bett in den Gang zu schieben. Ging nicht. Und dann stellte sich heraus, dass die ältere Dame neben mir sehr verwirrt war, Angstanfälle hatte, die Ruftaste nicht bedienen konnte und ständig lautstark um Hilfe rief. Ich verlangte eine Schlaftablette.

    TAG 7. Als ich aufwachte war ich wieder alleine im Zimmer. Und dann kam gegen Mittag der Hammer. Es erschien eine Mitarbeiterin der Klinikverwaltung und erklärte mir, dass man bei der Aufnahme einen Fehler gemacht hätte. Wegen fehlender Kreuzchen im Aufnahmeformular war ich nicht als Privatpatient erkennbar.
    Aber siehe da, keine 2 Stunden später war dann plötzlich auch ein Zimmer auf der Privatstation frei, trotz steigenden Zahlen bei den Grippekranken.


    PRIVATSTATION

    TAG 8. Nach der ersten Nacht auf der Privatstation musste ich ernüchternd feststellen, dass mein Zimmer nahe des Eingangs zur Station tags wie nachts das Flair eines Rangierbahnhofs hatte. Zur Vermeidung von ständigen Schreckattacken durch zuschlagende Türen, lautem Geklappere im Putzraum, falschem Schuhwerk auf dem lärmintensiven Boden usw. blieb mir nichts anderes übrig, als den Fernseher rund um die Uhr und möglichst laut laufen zu lassen.
    Bei der Visite begrüßte mich der Professor dann auch noch mit den Worten: Na, haben Sie nun was Sie wollten? Bin mir heute noch nicht sicher, ob man das als Entschuldigung für die vergangen Tage durchgehen lassen kann.

    TAG 9. Ich wollte und konnte hier nicht mehr bleiben. Es gab ein komplettes Chaos bei der Medikamentenausgabe, das sich aus offensichtlichen Kompetenzgründen nicht lösen ließ. Letztendlich versorgte ich mich selbst mit meinen mitgebrachten Medikamenten.
    Mit den Nerven so ziemlich am Ende beschloss ich, meine Entlassung zu verlangen.
    Zu meiner Überraschung bedurfte es keiner großen Diskussion. Der Professor sagte nur, dass ich gehen könne, wenn ich es denn wollte.
    Ich ging dann auch. Den entsetzten Blick der Stationsärztin werde ich wohl nie vergessen.

    ALLES IN ALLEM, in die Missionsärztliche Klinik in Würzburg möchte ich nicht wieder eingewiesen werden müssen. Es herrscht mir hier zu viel Chaos und zu viel Lärm. Zwar wurden in dieser Klinik in den letzten Jahren sichtlich sehr viele bauliche Neuerungen vorgenommen, aber offensichtlich wurde dabei wenig Wert auf die Belange von Patienten gelegt. Es herrschte in dem mir zugewiesenen Zimmer eine furchtbare Enge und Dinge, wie z.B. neigbare Spiegel im Bad usw., sucht man hier vergeblich.
    Nur mit dem überaus freundlichen und motivierten Pflegepersonal samt Ärzten kann die Klinik punkten.
    Im Vergleich zur Universitätsklinik schneidet die MissioKlinik jedoch ziemlich schlecht ab. Sogar bezüglich des Essens und der Präsentierung desselben liegen zwischen diesen beiden Krankenhäusern Welten – viele Welten.

    geschrieben für:

    Krankenhäuser in Würzburg

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    4.

    Ausgeblendete 23 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Ein Wort wo es einem immer kalt den Rückem runter läuft, liebe Grüße und hoffentlich baldige Genesung wünschen von Herzen,
    . Alf und " Die Biene Maja"
    Exlenker Auch das natürlich nur des lesens wegen gelikt, den der Beitrag, wie mit Dir umgegangen wurde, gefällt mir mal ganz und gar nicht.
    Das muß ja wirklich der reinste Horror gewesen sein.

    Hoffe, daß die Embolie zumindest Medikamentös erledigt ist und Du auf dem Wege der Besserung bist. Wünnsche Dir alles erdenklich Gute.
    kisto Sowas trägt nicht unbedingt zur Genesung bei! Und die Zwei-Klassen-Patienten-Gesellschaft nervt mich dermaßen!Für gesetzl. Patienten werden evtl. wichtige Untersuchungen aus Kostengründen abgelehnt und Privatpatienten müssen unnütze Untersuchungen über sich ergehen lassen (wegen der Einnahmen)!
    :(
    LUT Lieber Money,
    ich habe bei jedem deiner Sätze mitgefühlt und würde mich jetzt am liebsten über diese Missstände und krankenhäusliche sowie sozial Missstände im Allgemeinen auslassen, aber das hilft dir leider nicht einen Fatz weiter, trägt auch in keiner Weise zu deiner Genesung bei.

    So bleibt mir nur, dir alles erdenklich Gute zu wünschen und den Blick in die hoffentlich gesunde Zukunft zu richten.
    Liebe Grüße verbunden mit einem großen Strauß Optimismus von
    LUT
    konniebritz Oh je, was hast Du da durchmachen müssen...
    Erst die Diagnose und dann diese Hölle von Krankenhaus.
    Ich wünsche Dir alles Gute!
    Hoffentlich ist der grüne Daumen ein kleiner Trost.
    Tikae Um Porsches Willen.......:-((
    Über die Erfahrung würde mich nicht mal ne Topbewertung retten .
    Ich beschliesse hiermit , auf keinen Fall und unter keinen Umständen krankenhauskrank zu werden .
    Allein vom lesen bekommt man Panikattacken und Depressionen .
    Ein golocal Nutzer schockierend, wie soll man da gesund werden, grusel! Das geht aufs Gemüt und ich hoffe sehr dass du das wegstecken konntest und deine Genesung voran schreitet.
    Das du da noch so sachlich schreiben kannst, Respekt!
    NC Hammer Tom So ein ähnliches Frühstück hatte ich auch schon mal:

    https://www.golocal.de/berlin/krankenhaeuser/vivantes-klinikum-am-urban-1mZPn/fotos/
    von Money Stimmt. Aber dein Frühstück war eine Idee reichhaltiger.
    Außerdem hatte ich Kakao, denn der Kaffee schmeckte mir nicht.


  5. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    2. von 7 Bewertungen


    Nimmt sich sehr wenig Zeit für seine Patienten. Die Wartezeiten sind dafür trotz Termin übermäßig lang.
    Zudem tritt er als Referent für zumindest eine Pharmafirma auf.
    5.

    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    Calendula Bei manchen Beiträgen, Sedina, muss ein "Na ja...." genügen. Es könnten u. U. Rückschlüsse möglich sein. ;-)
    von Money Na, ja... aber nur weil irgendein Spasti, der von der Würzburger Ärzteschaft keine Ahnung hat, meinte mich gestern in die Quarantäne schieben zu müssen.
    Für die Patienten hier vor Ort - und vor allen Dingen auch angesichts der vielen grottenschlechten Bewertungen bei jameda oder sanego - war das "na, ja ..." mehr als nur ausreichend.


  6. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    6. von 27 Bewertungen


    Was in den Eigentümerversammlungen furchtbar professionell aussieht, wird in der realen Problembewältigung erbärmlich und stümperhaft.

    Konkret:

    Mit der Dame vom Telefondienst lässt sich nichts klären. Man gewinnt den Eindruck, sie ist nur zum Abwimmeln da.

    Folglich muss alles schriftlich abgefasst werden. Und hier kann man anhand der Daten in den verschiedensten Schriftstücken nachweisen, dass die Bearbeitung bei Hemrich in der Regel erst nach 2 Wochen erfolgt.

    Ergebnis:

    Problem seit über eineinhalb Jahren verschleppt. Mieter inzwischen gekündigt. Zur Klärung und Schadensbeseitigung wird wohl nur der Rechtsweg bleiben.

    Und dabei hatte ich anfangs einen so guten Eindruck.

    geschrieben für:

    Hausverwaltung und Grundstücksverwaltung in Würzburg

    Neu hinzugefügte Fotos
    6.

    Ausgeblendete 27 Kommentare anzeigen
    mrs.liona Selten, dass sich die Bewerter so einig sind. Hier muss es sich offensichtlich um eine besonders miese Location handeln
    vinzenztheis Ich kann nun eigentlich nicht sagen dass mir das gefällt.
    Es wäre seitens der Eigentümergemeinschaft zu überlegen und gegebenenfalls in die Wege zu leiten. den Verwalter zum nächst möglichen Zeitpunkt zu wechseln und darüber in einer Eigentümerversammlung entsprechenden Beschluss zu fassen.

    In diesem Zusammenhang verweise ich auf:

    http://www.juris.de/purl/gesetze/_ges/WoEigG

    Maßgeblich Rechtsvorschriften ergeben sich aus § 26 des Wohnungseigentumsgesetzes.

    Eine außerordentliche Kündigung ist rechtlich meist sehr problematisch, da die Beweislast für nicht ordnungsgemäßes Handeln der Verwaltung bei der Eigentmergemeinschaft liegt und häufig nicht leicht nachweisbar ist.
    von Money Wenn es denn so einfach wäre, vinzenz. Bei 27 Eigentümern und einer Hausverwaltung, die schon immer und ewig das Gebäude verwaltete, mit nur einer kurzen Unterbrechung von 2 oder 3 Jahren, in denen eine andere Hausverwaltung angeblich Gelder veruntreute, ist schwer eine Änderung herbeizuführen.
    opavati® Bei 27 Parteien kannst Du nur versuchen Mehrheiten zu schaffen, aber das dürfte ziemlich unmöglich sein. Wir haben 8 Parteien und auch da ist es manchmal kompliziert, denn unten und oben haben schon divergierende Interessen. Für uns unproblematisch, gemeinsam mit der Nachbarin besitzen wir 40% der Anteile, da kann man ganz entspannt in WEG-Sitzungen gehen. ;-)
    von Money In WÜ ist es der Kulturspeicher.
    Es ist nahezu unmöglich, opavati, weil eine ganze Reihe von Eigenmtümern gar nicht in WÜ ansäßig ist und dann auch noch die Hausverwaltung bevollmächtigen, sie bei den Versammlungen zu vertreten. Quasi den Bock zum Gärtner machen. Es wäre ziemlich aufwändig, mit allen Gespräche zu führen und Unterlagen zur Verfügung zu stellen ....
    Wer keine Probleme hat, wird auch kein Interesse an einer Änderung haben. Es wäre wohl vergebene Liebesmüh.
    opavati® Ja, Du musst abwägen, ob es lohnt.

    Ich habe meist zu den 40% auch noch ein oder zwei Vollmachten dabei, das verkürzt die Veranstaltungen ungemein .... ;-)
    von Money Was ist denn jetzt Golfgel? Etwas für die Haare oder den Körper?
    Das ist fies, opavati. Einfach schnell den Kommentar zu ändern, tss.
    bb-dd Dame vom Telefondienst?! Ist ja fast Luxus;-)Ich pralle beim Versuch, eine Verwaltung zu erreichen, seit Wochen am AB ab. Zurückgerufen wird selbstverständlich nicht..
    bb-dd Ich rufe dort derzeit nicht als Mieter an, opavati. So optimistisch bin ich denn nun doch nicht.
    Als Mieter spreche ich 3 x auf den AB, wenn wie immer beim ersten Frost die Heizung abraucht, lehne mich entspannt zurück und kürze die Miete, wenn nix passiert. Die Möglichkeiten hat der Eigentümer wohl eher nicht;-))
    von Money Genauso ist es, bb-dd. Mal sehen, inwieweit man eine Hausverwaltung haftbar machen kann.
    Vermutlich können die sich immer auf fehlende Entscheidungen der Eigentümer zurückziehen. Und Eigentümerversammlungen sind nur einmal im Jahr. Eine verdammt lange Zeit.
    von Money .. die Reaktion war folgende: Thema als wichtigen Punkt in der gestrigen Eigentümerversammlung behandelt. Genehmigung eines bestimmten Betrages zur Problembehandlung erhalten. Arbeiten können demnächst durchgeführt werden.