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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    … es fing an, ja, wo soll ich hier anfangen.

    Angefangen hat es eigentlich schon im August 2008, als die Idee geboren wurde, ein altes Ferienheim der Deutschen Reichsbahn, welches nach der Wende (natürlich wie viele seiner Artgenossen) einfach stillgelegt wurde.
    Überlegt, gegrübelt, gesponnen und dann, ja dann ist wirklich Ernst draus geworden. Es wurde viel ausgearbeitet, ein Unternehmenskonzept erstellt und bei der SAP zur Beantragung eines Förderkredites eingereicht.
    Dort fand man nicht nur die Idee ganz toll, sondern auch das perfekt ausgearbeitete Konzept fand großen Respekt und am Ende stand sie, die Aussage: Kein Problem, das fördern wir gerne, falls Sie eine Hausbank finden, die Ihnen den Kredit durchreicht!
    Tja und da war es plötzlich da, das Problem, das unüberwindbare Problem, das Problem der Probleme. Keine Bank in Sachsen war mehr bereit im Gastronomie- und Beherbergungsbereich Förderkredite durchzureichen, wenn man die hälftige Kreditsumme, für welches die Hausbank hätte haften müssen, nicht ausreichend durch privates Vermögen selbst absichern kann.

    Also musste eine Entscheidung her, die da lautete: Selbst ist der Mann und somit stand fest, die komplette Sanierung muss in Eigenleistung und selbst finanziert erfolgen.

    Und hier beginnt jetzt meine eigentliche Bewertung. Es war uns klar, unser Ziel zu erreichen wird steinig und schwer und ist nur durch viel Eigenleistung und preiswertem Baumaterial möglich.
    Als erstes ging es also um die Sicherung der Bausubstanz und daher dem Ersetzen der eingeschlagenen Fenster und vernagelten Türen.
    Hier hilf am eheste ebay weiter und schnell wurden viele Firmen gefunden, die uns auf dem langen Weg teilweise auch lange begleitet haben.
    Dazu zählt auch die Firma Christ, welche ganz am Anfang auf seinem privaten Hof in Mahrzahne nur kurz verbaute Fenster aus einem Abriss anbot, welche die passenden Masse aufwiesen. Also kurz telefoniert und ab nach Mahrzahne. Gesucht – Gefunden – stundenlang Rahmen und Fenster gereinigt (was ne sch… Arbeit kann ich sagen) – eingebaut und so gingen sie los, die ersten Arbeiten an dem alten Ferienheim.

    Klar, die ersten Fenster reichten nicht lange und so blieb man über die Jahre im Kontakt. Irgendwann wurde der (echt kleine Hof) zu klein und es begann der Umzug nach Brandenburg/Havel der nun mittlerweile auch gegründeten Firma die sich auf den Ausbau und Vertrieb von gebrauchten Bauelementen spezialisierte. Auch in dieser Halle haben wir dann so einige Stunden verbracht und das eine oder andere Schnäppchen (wenn man die Zeit des mühsamen reinigen nicht mitrechnete) erworben. Zu unserer Freude gab es irgendwann auch eine Verkaufshalle in Halle/Saale so dass die Entfernungen nicht mehr soweit waren.

    Wir haben so bei der Firma einige Fenster und Türen erstanden und waren mit allen Sachen zufrieden, zumal es auch immer eine Klärung gab, falls sich zu Hause an den Fenstern Fehler oder fehlende Teile zeigten.
    Obgleich es natürlich an sich eine tragische Komik hat, dass einerseits viele Fördergelder für Modernisierung flossen, wieder Fördergelder für den Abriss solcher Häuser und wir nun davon profitierten, was für ein Kreislauf … Ohne einige dieser Firmen hätten wir es nie geschafft, den Umbau voran zu bringen und das Objekt für den Tourismus wieder nutzbar zu machen!

    Mittlerweile ist das Sortiment erweitert und die Firma bietet nun auch viele neue Sachen im Bereich der Bauelemente an, wobei unser Bedarf (bis auf wenige fehlende) nunmehr gedeckt ist.
    Aber für Leute aus dem Umkreis, die einfach mit etwas handwerklichem Geschick einen preiswerten Wintergarten bauen möchten, die Fenster tauschen oder zum Beispiel ein kleines Gartenhäuschen stellen wollen, sind die Adressen in Brandenburg oder (nun) Merseburg einen Anlauf wert …

    geschrieben für:

    Fenster / Baustoffe in Brandenburg an der Havel

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