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Bewertungen (84 von 748)

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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Nachdem ich nun einige Jahre immer nur vorbei gefahren bin, sind wir nun doch einmal hinein gegangen. Ein in Bochum gegründetes Unternehmen, das von sich behauptet:
    „Eine Gastronomie in der frische Hähnchen gegart und gebraten in top Qualität dem Kunden angeboten werden“.

    Erwartet hatten wir eigentlich so etwas ähnliches wie KFC, bekommen haben wir die islamische Variante von McDonalds. So war es auch nicht verwunderlich, das in dem hübsch eingerichtetem Restaurant überwiegend islamische Gäste zu sehen waren.

    Auf der Speisekarte über dee Theke wurden in erster Linie Burger angeboten, allerdings alle mit Geflügelfleisch, ein halbes Grillhähnchen als Menü aber auch Döner, Lahmacun etc. Die Menüs für knapp 8 Euro. Ich hatte leider meine Brille nicht auf und habe auch vergessen zu fragen, was das halbe Hähnchen alleine gekostet hätte, was mir wesentlich lieber gewesen wäre

    So bestellte ich eine Döner Tasche mit Pommes und Cola und mein Mann 2 Cheeseburger mit der gleichen Beilage.

    Die Cola war der Hammer und das im negativen Sinn. Den Namen habe ich vergessen, ihn aber auch noch nie gelesen oder gehört, was vielleicht auch besser ist. Das Essen war lecker aber nicht hervorragend. Wenn ich da so an meinen Döner, jeden Dienstag für 2 Euro, in Wanne denke....

    Beim Hausgehen sahen wir dann wohl noch, dass es auch Currywurst gibt.

    Fazit: Sollte man mal gesehen haben, muss aber nicht

    Öfnungszeiten: 24 Stunden
    Besonderheit: Drive in
    Parkplätze: ausreichend vorhanden

    geschrieben für:

    unbekannte Branche

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    1.



  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 5 Bewertungen


    Checkin

    Eigentlich kann ich der Bewertung von unserem Veechen nur voll zustimmen und so gibt es für mich nicht viel zu erzählen.

    Wir hatten Glück, so der freundliche Mann im Café an der Museumskasse, dass kaum Leute da sind. Es wurden 2 Kindergeburtstage ausgetragen und das ist sicherlich hier eine tolle Idee. Wenn es aber leer war (und wir sind kaum anderen Personen begegnet als diesen paar Kindern samt Anhang) möchte ich die Geräuschkulisse nicht erleben, wenn es voll ist. Die Räume, teilweise im Keller, hallen sehr stark und das bei einer Horde tobender Kinder ….

    In diesem Museum ist auf jeden Fall anfassen und mitmachen angesagt, keine Schilder „anfassen verboten“, ganz im Gegenteil. Für Kinder sicherlich ein tolles Erlebnis, für Erwachsene bei 7 € Eintritt eher nicht, auch wenn man es auf jeden Fall erlebt haben soll, wenn man schon hier ist oder in der Nähe wohnt.

    Was mich am Meisten fasziniert hat, waren die „Reste“ der Industriekultur in den denkmalgeschützen Gemäuern der ehemaligen Zeche, alte Motoren und Antriebe und natürlich das Fördergerüst, das ich so gerne bestiegen hätte. Leider waren meine Schuhe nicht so sehr dafür geeignet.

    Was ich aber auf jeden Fall lobend erwähnen möchte ist das urige Café, wo man auch die Eintrittskarten bekommt. Super nette Bedienung und köstlicher Apfel-Walnuss-Kuchen. Hier werden ach die Kinder bewirtet, die ihren Geburtstag hier feiern.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Essen

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    2.



  3. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Checkin

    Ein noch fast geheimer Ort oder die Halde Pluto-Wilhelm und die Thyssenhalde

    Beide Halden liegen direkt nebeneinander nördlich der Wilhelmstr. in Wanne an der Stadtgrenze zu Gelsenkirchen-Bismarck, abgegrenzt im Osten durch die Thiesstr., im Norden durch die A42 und im Westen durch die Erzbahntrasse, ein Radweg, der auf einer alten Eisenbahntrasse von Bochum über Herne nach Gelsenkirchen führt. Und da sind wir auch genau an dem Ort, den ich mit „fast geheimer Ort“ meine: Beide Halden haben noch keinen offiziellen Zugang, obwohl Pluto schon absolut sehenswert ist.
    Wenn man die Wilhelmstr Richtung Gelsenkirchen an der Forensik vorbei fährt, ist an der Stadtgrenze eine Brücke und links davon ein Aufgang zur Erzbahntrasse. Oben angekommen geht man rechts und direkt hinter der Forensik (man sieht das kleine Kraftwerk der Forensik recht gut) geht ein kleiner Trampelpfad unter einem großem Hochspannungsmast hindurch (keine Angst, man kann sich dort nicht elektrisieren, wenn man nicht hoch klettert :-) weiter durch ein kleines Wäldchen zu den Halden. Die Thyssen Halde liegt direkt vorne und grenzt auch an die Erzbahntrasse. Sie ist verhältnismäßig rund und wird gerade mal wieder renaturalisiert, doch dazu mehr unten – eine interessante Geschichte.

    Am Ende dieses Trampelpfades sieht man 3 Wege. Der eine geht geradeaus direkt an der Forensik vorbei auf die Halde Pluto. Erst recht gerade und später mit einigen Steigungen und Serpentinenförmig aufs Plateau. Der mittlere Weg geht fast geradeaus bis nach oben, recht steil, und der linke Weg, momentan an einem Bauzaun vorbei führt um die Thyssen Halde. Mein Weg führt zuerst einmal geradeaus zur Plutohalde, einem Naturschutzgebiet. Liegt das Doppelstrebengerüst (Bock-Gerüst) mit einer Höhe von 56 Metern greifbar nahe, geht links ein Weg ab, der nach oben führt, schön gebogen, teilweise als breiter Weg, teilweise als Trampelfahrt durch fast unberührte Natur.

    Kleiner historischer Ausflug:

    Die Zeche Pluto-Wilhelm war eine der bedeutendsten Zechen des Ruhrgebiets. Ihren Namen bekam sie zu Ehren des deutschen Kaisers und zugleich Königs von Preußen, Wilhelm I. und Pluto bezog sich auf die griechische Götterwelt: Pluto, Gott der Unterwelt und Spenders des Wirtschaftssegens. Mit ihrem Bau wurde 1857 begonnen. 1953 bekam sie ein neues Doppelstrebengerüst, das dem von Zollverein und dem Bergbaumuseum sehr ähnelt. Kein Wunder, stammt es doch vom selben Architekten Fritz Schupp. 1981 wurde letztmalig auf der Halde Schutt abgeladen

    Hinter diesem Förderturm befindet sich die 39 m hohe Halde Pluto-Wilhelm (79 m über NN) auf ca 13 ha Fläche. Bereits 1977 begann der selbe Landschaftsarchitekt, der auch Hoppenbruch anlegte, die Halde zu begrünen. Es wurden Büsche, Wildkräuter und Bäume gepflanzt, wobei mich die österreichischen Schwarzkiefern am meisten faszinieren. Aber auch Ahorn und Linden, Birken und Erlen wurden gepflanzt und an den Böschungen Vogelbeerbäume. Meine Hunde lieben die roten Hagebutten. Da muss ich aufpassen, das Krümel sie nicht vom Strauch „pflückt“.

    Der bereits fast fertig gestellte Park, der aus drei Höhenschichten besteht, wurde aber nie offiziell eröffnet sondern geriet bei der Stadt und der Bevölkerung in Vergessenheit. Die Bäume wuchsen, das Unkraut auch, ein Paradies für seltene Tiere und Pflanzen. Ein fast geheimer Ort, denn die Zugänge sind nur schwer zu finden. Hundebesitzer kennen ihn allerdings meistens :-)

    Jahre vergingen und Anfang des Jahrzehnts erinnerte sich die Stadt wieder an den Park. Die Naturschützer waren schneller als die Stadt und ließen ihn unter Naturschutz stellen, was den Hundebesitzern natürlich überhaupt nicht gefällt. So ist einer der wenigen Orte, wo sich Hunde frei entfalten dürfen auch hinüber. Ob mal jemand darüber nachdenkt, dass Hunde an der Leine aggressiver werden, als Hunde die frei laufen dürfen? Und das in einer Großstadt. Nun denn...

    Von den Plänen der Stadt hat man dann auch nichts mehr gesehen oder gemerkt, aber genau das macht die Halde eigentlich aus, denn auf „normalen“ Karten ist sie nicht zu finden oder als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Nur in dem Radroutenplaner des Landes NRW ist sie zu finden.
    Man muss hier trotzdem keinem Radfahrer aus dem Weg springen, Skater sind nicht zu sehen und eigentlich fühlt man sich total alleine in der „Wildnis“, wunderschön, denn der Wildwuchs hat sich in den Jahren natürlich ausgebreitet. Man kann die Seele baumeln lassen und die Natur einfach nur genießen ohne gestört zu werden. Nicht zu vergessen die herrliche Aussicht auf dem oberen Plateau, wo es jetzt schon leider einiges an Abfall gibt und seien es nur Fahrradschläuche und Kippen (kein Wunde, denn auf der Halde gibt es bisher weder Bänke noch Abfallbehälter).

    Während ich hier meine Runden drehe und einfach nur die Natur genieße, streitet sich die Stadt mit den Naturschützern, ob die Halde nun für die Menschen oder die Tier- und Pflanzenwelt umgebaut wurde/werden soll. Der Stadt liegt der Bürger mehr am Herzen, sie hätte gerne einen neuen Stadtteilpark mit ausgebauten Wegen, Campingmöglichkeit, Spielwiese und Aussichtsplattform auf dem oberen Plateau. „Das natürliche Erscheinungsbild des Geländes wird durch zu viel Infrastruktur gestört“, argumentieren die Naturschützer.

    Inzwischen ist ein abgespeckter Plan wohl von beiden Parteien abgesegnet worden. So soll eine kleinere Aussichtsplattform - als ursprünglich geplant - gebaut werden, die Wege sollen nicht ausgebaut sondern nur gesichert werden und es gibt keine Camping- oder Spielwiese. Der Turm soll dieses Jahr noch stehen. Na dann müssen sie sich aber beeilen, schließlich haben wir schon September und davon ist noch nichts zu sehen.


    Für mich und meine Hunde ist die direkt davor liegende Thyssenhalde aber wesentlich interessanter. Nachdem der Ausbau auch dieser Halde begonnen hatte, gab es einen Baustopp über mehrere Monate. Sie war ehemals eine Deponie für toxischen Gichtgasschlamm mit Zyanid und Blei oder Asche aus der Müllverbrennung, hochgiftige Resten der Stahlproduktion. 2010 gab es hier einen Giftmüllskandal. Beim Aufschütten und Verdichten der Deponie sind illegale Abfälle mit aufgeschüttet worden, teilweise selbst giftige aber auch Kloschüsseln, Gartenstühle oder Autoreifen, die sie Standfestigkeit der Halde beeinträchtigen können und Regen bis auf die giftigen Gichtgasschlämmen am Boden der Halde sickern kann, und damit das Grundwasser gefährden würde. Eine Zwischenabdichtung wurde vorgenommen aber trotzdem gab es einen über einjährigen Baustopp.

    Nun wird dort auch wieder gebuddelt. Die dicken Planen liegen schon auf dem Berg. Darüber kommt eine über 3 Meter hohe Schicht Mutterboden und dann wird neu gepflanzt. Heute sieht sie teilweise noch wie eine Kraterlandschaft aus.

    Interessant sind hier die einzelnen Abschnitte zu sehen. Teilweise sind schon Biotope angelegt und begrünt, teilweise liegt nur Splitt auf der Halde oder nur der Boden wurde ausgegraben, ich denke für zukünftige Seen. Das „Betreten der Baustelle ist verboten“ aber rund herum gibt es einen großen Wanderweg und da hier kein Naturschutzgebiet ist und noch nicht einmal ein Landschaftsschutz Gebiet, können die Hunde frei laufen.

    Etwa nach der Hälfte des Weges (nach den 2. Teich) achte ich aber sehr auf die Hunde, da direkt darunter die A42 verläuft. Nicht dass sie hier nach unten auf die Autobahn rennen. Dieser Bereich sollte vielleicht zukünftig abgezäunt werden. Aber meine Hunde hören auf's Wort, da mache ich mir keine großen Sorgen, aber ein Auge muss man drauf haben.

    Nach dem 3. Viertel mündet die Halde mehr oder weniger direkt auf der Erzbahntrasse, hier ist noch der größte Teil der Baustelle, den man auch nicht betreten sollte, schon überhaupt nicht, wenn die Arbeiter da sind...

    Angeblich soll es momentan auf der Halde einen Orchideenbestand geben, der auf jeden Fall gesichert werden soll. Der ist mir aber noch nicht aufgefallen. Vielleicht oben auf der Halde, als Fußgänger kann man ja bisher nur am Fuße herum laufen.

    Auf jeden Fall ist die Thyssenhalde für mich und meine Hunde ein beliebtes Gassi geh Ziel und die Plutohalde ist der Geheimtipp für Naturfreunde überhaupt. Die Forensik stört nur ein wenig, oder besser gesagt, der Gedanke daran.

    Wenn sich auf der Thyssenhalde was bewegt, werde ich hin und wieder Updates geben

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Herne

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    3.



  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    Checkin

    Foto vor Ort

    Wenn ich mit den Hunden nur eine kleine Runde drehen will, heißt es immer „ich fahre zu Optelaak“ Für Wanner ist der Park das Optelaak Gelände, denn bis vor einigen Jahren hatte die Firma ihren Sitz dort. Sie hat die erkaltete Hochofenschlacke zuerst als Baustoff verwertet, denn das Gelände gehörte eigentlich der Zeche Pluto, die nur ca 500 Meter weiter nördlich liegt. Der Schacht V war ein ausziehender Wetterschacht. 1978 wurde das Gelände an Gewerbetreibende vermietet, darunter Optelaak.

    Vor einigen Jahren wurde die BerlinerStr. bis nach Gelsenkirchen hin verlängert, was ein enormer Eingriff in die Natur war. Als Ausgleich beschloss die Stadt Herne 1998 direkt südlich an die Berliner Str. anschließend, einen Landschaftspark anzulegen, der heute bis zur Optelaak Einfahrt an der Gelsenkirchener Str. reicht und im Westen an die Erzbahntrasse (die zum Emscherlandschaftspark gehört) anschließt. Am 20. August 2007 wurde der Park offiziell eröffnet, der heute über eine Fläche von 14 ha verfügt. Sein „richtiger“ Name ist "Landschaftspark Pluto V", was aber sicherlich kaum einer weiß.

    Es musste viel getan werden, bis es soweit war. Auf Schlacke wachsen keine Bäume. Die gesamte Fläche musste mit Mutterboden abgedeckt und in der Mitte zu einer Hügellandschaft modelliert werden. Das Ganze wurde bepflanzt, Wege wurden angelegt und Biotope. Die Europäische Union, die Bundesregierung und das Land unterstützen Herne mit 90% der Kosten, die sich auf geschätzte 1,3 Millionen € beliefen.

    Heute ist der Park überwiegend von Hundebesitzern frequentiert oder von Leuten, die ihn als Abkürzung nehmen, um von Bickern nach Röhlinghausen zu kommen, Spaziergänger sieht man eher selten. Es hat auch lange gedauert, bis ich begriffen habe, das einer der Wege durch den angrenzenden Wald direkt zur Erzbahntrasse führt, über die man direkt nach Bochum oder in die andere Richtung nach Gelsenkirchen und Herten kommt, ohne ein Auto zu sehen oder gar eine Ampel, ein reiner Rad- und Wanderweg von mehreren Kilometern Länge. Ab und zu kommt einem daher auch mal ein Fahrradfahrer entgegen.

    Wir gehen meistens den „Rundwanderweg“, denn eigentlich gibt es auch nur den einen Weg hier, der aber einige Meter nicht überbrückt sondern uns über einen relativ steilen Abhang mit Lehmboden aber zwischen wunderschön blühendem Sommerflieder hindurch führt. Die Stelle lässt mein Herz immer erstrahlen, besonders wenn der Himmel noch dazu dunkelblau ist. Naja, zumindest solange, wie ich dort noch nicht ausgerutscht bin :-)

    Der normale Weg ist also ein „U“ und endet an einer Skulptur, die ich als solche überhaupt nicht erkannt habe. Ich dachte es wären Reste von einem nicht ganz abgerissenen Haus. Auf einem Betonsockel ein Giebelförmige „Skulptur“ mit dem schönem Namen „"Betonbeet mit goldener Bischofsmütze". Nunja, über Geschmack lässt sich ja bekanntlich nicht streiten. Es heißt: „Um an die Vornutzung des Geländes anzuknüpfen und einen unverwechselbaren Akzent zu setzen, ist ein zentral im Abschnitt 3 gelegener Betonsockel erhalten und als Grundlage für eine Skulptur verwendet worden. Auf dieser Grundlage und Informationen über die Produktpalette des ehemaligen Betonsteinwerks schuf der Herner Künstler Helmut Bettenhausen ein Objekt, das gleichzeitig durch seinen individuellen Stil geprägt ist: das "Betonbeet mit goldener Bischofsmütze".“ Das Grundstück daneben wurde zur Bebauung frei gegeben und hier entstehen 1-Familien Häuser, die werden sich freuen, einen so „netten“ Ausblick zu haben, aber trotzdem ist die Wohnlage schon top.

    So ein Rundgang dauert ca 20 Minuten, wovon ¾ im Sommer in der prallen Sonne liegen, denn die Bäume sind zwar zahlreich aber in der Mitte gepflanzt worden. Nur an dem Teilstück, das am Wald vorbei geht, kann man sich vor der Sonne retten. Bei 35 Grad, wie in den letzten Tagen, ist man für etwas Schatten sehr dankbar. Auch die 4 Bänke, die zwar schön sind und sogar mit Abfalleimern daneben versehen sind, stehen in der Sonne. Die Biotope sind ausgetrocknet, leider. Wenn es aber sehr stark geregnet hat, über mehrere Tage, bilden sich kleine Bäche neben den Wegen und ein großer Teich gegenüber den Bänken. Das ist eigentlich die schönste Zeit hier im Park. Gott bewahre vor vielem Regen, aber vielleicht könnte man da Landschaftsbau mäßig etwas nachhelfen?

    Wie gesagt, der Park ist für mich nur für die kleine Runde geeignet aber sicherlich ist er für die Stadtteile Bickern und Röhlinghausen, an deren Grenz er liegt, eine enorme Aufwertung.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Herne

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    4.



  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Der Kik in Westerholt zog mich hinein, da ich vom Eingang aus eine Sonderabteilung von Esprit Mode sah. Meine Tochter trägt Esprit recht gerne und so musste ich einfach schauen, ob ich was Nettes für sie finde.

    Diese Filiale ist nicht sehr groß, führt aber vieles, was es in anderen Filialen auch gibt. In erster Linie natürlich Bekleidung und Haushaltswaren. Für meine Tochter war ein Shirt und ein Pulli schnell gefunden und für Mama einen Lagenlook Überwurf. Natürlich kamen die Hunde auch nicht zu kurz, eine Babydecke zum Kuscheln und Hundespielzeug mussten mit,. Quietschebällchen für 1 €

    Die Kassiererin war schnell und freundlich und so komme ich gerne wieder-

    geschrieben für:

    Bekleidung in Herten in Westfalen

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    5.



  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Zeche Westerholt, eine der letzten Zechen im Revier, die erst am 9. Dezember 2008 geschlossen wurde, liegt wie frisch renoviert in Gelsenkirchen Hassel, direkt an der Stadtgrenze zu Westerholt. Ein schlechter Witz unter Bergleuten besagt, wenn eine Zeche der RAG renoviert wird, wird sie kurz darauf geschlossen und so war es auch hier.

    Ich hatte nur wenige Meter entfernt von der Zeche was zu tun und so ließ ich mir den Besuch natürlich nicht entgehen. Leider ist die Zeche nicht zu besichtigen, aber der Pförtner war super nett und erzählte mir einiges von dem Werdegang der Zeche und auch der Planung. Sein Wachhund begrüßte mich Schwanz wedelnd – ein sechs Wochen alter Rottweiler, der wohl meine Hunde roch – und so war das Eis auch gleich gebrochen, als ich mit dieser Schmusebacke spielte.

    Große Teile der Zeche stehen unter Denkmalschutz, hier sollen innovative Firmen Einzug nehmen, was nicht sehr einfach ist, denn die Zeche liegt in einem Wohngebiet und LKW Fahrerei stört die Anwohner, die gleich ihr Veto eingelegt haben. Mit einer Disko und Restaurant hat es wohl auch nicht geklappt, da die Glasstein-Fenster nicht um,gebaut werden dürfen. Teile wurden an eine Firma nach China verkauft, die sie dort abgebaut und am neuen Standort wieder aufgebaut hat. Nun denkt man an Photovoltaik und Wasserstoff-Technik, grüne, regenerative Energie aus Sonne und Wasser. Genannt werden könnte das Ganze dann InnovationCity Herten_Gelsenkirchen. Mal sehen, was daraus wird.

    Für die Marine und die verstaatlichte Eisenbahn benötigte Preußen zur Jahrhundertwende jede Menge Kohle. Preußen hatte zwar wenige Zechen, aber die reichten nicht aus. 1902 bekam die August Thyssen Gewerkschaft Deutscher Kaiser Zahlungsproblem und so griff der Staat zu und kaufte der Tochter Gewerkschaft Vereinigte Gladbeck einiges an Kohlegrundstücken ab. In Waltrop, Ahlen, Gelsenkirchen, Dorsten und Marl baute der Staat dann eigene Zechen, ein davon ist die Zeche Waltrop.

    1907 begann man mit dem Abteufen der Schachtanlagen I/II, 1910 ging die Zeche Westerholt mit seiner Doppelschachtanlage in Betrieb. Die vielversprechende Zeche ging bereit 1927 in den Besitzt der Hibernia AG über. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde von der Hibernia AG mit dem Bau des neuen Zentralförderschachtes Westerholt 3 begonnen und der Modernisierung der ehemals staatlichen Zechen. Damals betrug die jährliche Förderung um die 3 Millionen Tonnen.

    Wie fast alle Zechen kaufte die Ruhrkohle AG auch diese Zeche 1968 auf. 1998 ging die an die DSK (deutsche Steinkohle AG) über, die aber zu Ruhrkohle oder heute Evonik gehört. Nun wurde sie mit dem Bergwerk Fürst Leopold/Wulfen zum Bergwerk Lippe zusammen geschlossen.

    Aus den Urtagen der Zeche sind immer noch viele Bauwerke erhalten, die trotz mehrfacher Renovierung immer noch den Glanz damaliger Zeit widerspiegeln. Preußen wollte mit den Zechen repräsentieren und das ist ihm gelungen. Rote Backsteinbauten mit weiß abgesetzt, mit schön geschwungenen, weißen Giebeln um einen dreiseitig umschlossene Empfangshof suchen nun einen neuen Besitzer bzw. Mieter.
    Ich wünsche alles Gute dazu

    geschrieben für:

    Bergbau in Gelsenkirchen

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    6.



  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Mikus war früher auf dem jetzigen Lidl Gelände an der Roonstr. Ach war ich betrübt, dass er nicht mehr da war, habe ich doch jährlich meine Normanntanne für 10 € hier gekauft, die größer war las ich. Nur durch Zufall habe ich mitbekommen, dass Mikus nun auf dem alten Aldi Gelände liegt, also an dem Lidl vorbei und an der Ampel links abbiegen und am Ende liegt er nun mit vielen Parkplätzen vor der Tür.

    Mikus ist ein Schnäppchenmarkt mit wechselndem Angebot, was es gerade aus irgendwelchen Firmenauflösungen zu kaufen gibt, also kein 1€ Shop. Es gibt von Essbaren über Bekleidung, Haushaltswaren bis zu Blumen vieles zu günstigen Preisen.

    Diese neue Filiale präsentiert sich wesentlich sauberer und heller als die alte an der Roonstr. dafür aber auch kleiner. Die Blumen im vorderen Außenbereich haben es mir mal wieder angetan und so bekam ich einen Hibiskus für gerade mal 5 €, den ich mir fast vorher in einem anderen Geschäft im Angebot für 14€ gekauft hätte. Auch die Pflanzkübel für außen erweckten meine Aufmerksamkeit, aber leider war ich nur mit meinem „Kleinen“ da, dessen Kofferaumvolumen im Sommer sehr beschränkt ist.

    Aber wir sehen uns bald wieder, mit mehr Kofferraum...

    geschrieben für:

    Lebensmittel in Herne

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    7.



  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 5 Bewertungen


    Das Parkschlößchen liegt in wunderbarer Umgebung fast im Wald am Rande von Krefeld. Im Sommer lädt der schön angelegte Biergarten zum Verweilen ein, der mit Linguster Hecken optisch schön unterteilt ist. Aber auch das Restaurant selbst ist stilvoll und gemütlich eingerichtet, besonders der Wintergarten hat mir sehr gut gefallen. Selbst die Toiletten sind nett anzusehen und waren sehr sauber und geschmackvoll „eingerichtet“.

    Da es aber ein warmer Sommertag war, nahmen wir in dem von Sonnenschirmen überdachten Biergarten unter einer großen Kastanie Platz. Was mich als erstes etwas störte war, dass im Biergarten keine Aschenbecher auf den Tischen standen und dass es einige Zeit dauerte, bis der Kellner von uns Notiz nahm. Dafür gibt es auch einen Punkt Abzug.

    Da es nach 3 Uhr war, wir aber noch nicht zu Mittag gegessen hatte, fragten wir, ob es warmes Essen gäbe. Der Kellner musste dazu den Chef fragen, der hier noch selbst kocht, und brachte uns einige Zeit später die Speisekarte mit den Worten: „ Es gibt warmes Essen, aber das dauert leider momentan etwas länger“. Da wir das erste mal seit ewiger Zeit mal wieder alleine unterwegs waren (ohne Hunde), genossen wir den schönen Sommernachmittag in dem gemütlichem Biergarten und das Warten machte uns nichts aus.

    Ich bestellte eine Zwiebelsuppe und von der Spezialkarte „Pfifferlinge mit Kräuterrahm und Semmelklöße“ für 11,90 € und mein Mann Schweinemedaillons mit Kroketten für 13,95 €. Zu beiden Gerichten wurde dann ein recht großer Beilagensalat gereicht.

    Ein Hoch den Smartphones, denn es dauerte wirklich „etwas“ länger, bis wir dann unser Essen bekamen aber dafür war es frisch und AUSGESPROCHEN köstlich. Inzwischen bekam der Kellner auch von einem Mädel Unterstützung, die die Gäste besser im Blick zu haben schien, denn sie fragte uns, ob wir noch etwas trinken möchten.

    Fazit: Bedienung etwas unachtsam, warmes Essen dauert lange zu den Zeiten, wo man normaler Weise Kaffee trinkt (Kuchenangebot war reichlich vorhanden), aber alles halb so schlimm, wenn das Wetter mitspielt. Wunderschönes Ambiente, jede Menge Auszeichnungen, die auf den Weg zum Wintergarten ausgestellt sind. Sehr gutes Essen.

    Wenn sich der Service verbessert, gibt es dann auch mehr Sterne.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Cafés in Krefeld

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    8.

    Ein golocal Nutzer Schöne Bewertung, hört sich wirklich nach einem besuchenswerten Biergarten an! Aber ich versteh dein Hoch auf Smartphones in diesem Zusammenhang irgendwie nicht...
    barthmun Ybs hat Recht, zum Langeweile vertreiben. Mal schaun, was es auf Golocal bzw auf Facebook gibt oder wie man das neue Handy "breaken" kann :-)


  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Direkt am Eingang des Stadtgartens in Wattenscheid, an der Parkstraße liegt seit über 70 Jahren nun die Freilichtbühne. Ich erinnere mich noch gut als Kind an den Martinszug, der immer hier endetet und als Highlight für uns Kinder damals das Martin Spiel aufgeführt wurde. Der gute Ritter, der seinen Mantel mit dem armen Bettler teilte. 50 Jahre ist das her und damals war die Freilichtbühne nicht viel anders als heute, auch wenn sie inzwischen natürlich renoviert wurde und 2500 Personen Platz bietet.

    Die Freilichtbühne ist ein Open Air Theater mit halbkreisförmig ansteigender Zuschauertribüne, abgeschaut von den römischen Amphitheatern und überdachter Bühne. Sie wurde 1937 von den Nazis als Thingstätte (Germanisch Thing = Veranstaltung) gebaut und 1997 grundlegend renoviert.

    Im Sommer werden hier inzwischen Theater- und Musikaufführungen veranstaltet nicht nur von regionalen Künstlern. Es gibt Veranstaltungen für Groß und Klein, Jung und Alt.

    Gab es zu meiner Kindheit dort nur das Theater, umrahmt von alten Bäumen, so ist nun ein großer Biergarten vorgelagert, der täglich geöffnet hat, zumindest in der warmen Jahreszeit. So ist nun bei Veranstaltungen auch für das leibliche Wohl gesorgt.

    Die nächsten Veranstaltungen:

    12.08.2012 ROCK ORCHESTER RUHRGEBEAT - Die größte Rockband der Welt
    19.08.2012 Matinée im Biergarten - Shanty-Chor Wattenscheid
    25.08.2012 ROCK CLASSIC ALLSTARS

    geschrieben für:

    Theater / Musik in Bochum Wattenscheid

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    9.

    Ein golocal Nutzer na das nenne ich mal körperlichen Einsatz ;-) was tut man/frau nicht alles für ein gutes golocal-pic


  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 10 Bewertungen


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    Das Alpincenter Bottrop ist recht problemlos über die A42 zu erreichen und ist auch gut ausgeschildert. Unten befindet sich der einzige Indoor Skydiving-Tunnel Deutschlands, zu ihm muss man links abbiegen und rechts rum geht es dann zur „Bergstation“. Ganz schön steil schlängelt sich die Straße durch den Wald nach oben, im Winter möchte ich da nicht hoch fahren, die Steigung ist schon recht steil. Mein Tigra machte im 2. Gang hin und wieder schlapp.

    Das Schönste am Alpincenter kommt direkt am Parkplatz, der sich hochoben auf der ehemaligen Schlackehalde der Zeche Prosper befindet. Hier hat man fast einen 360 Grad Blick über's Ruhrgebiet. Und jedesmal bin ich wieder begeistert, wie grün es hier doch ist. Es ist erstaunlich, wieviel Autos mitten in der Woche hier parken, viele Holländer sind dabei.

    Hier oben ist auch der Eingang zur Bergstation, zum Klettergarten und zum Biergarten. Der Klettergarten ist in meinen Augen recht klein mit dreizehn Stationen, dafür durchgehend in fast 10 Metern Höhe, die Kasse eine ausrangierte Kabine einer Kärntener Seibahn. Der Biergarten ist umso größer und sehr gemütlich, bayrisch eingerichtet. Hier hat man auch einen fantastischen Ausblick auf's Ruhrgebiet und der Tetraeder scheint greifbar nahe zu liegen. Schließlich ist er auch der höchste Biergarten im Ruhrgebiet. Über die Preise wollen wir nicht sprechen – Ausflugslokal....Hinter dem Gebäude befindet sich eine 800 m² große Indoor Paintballanlage, in der ich aber noch nicht war.

    Kurz vor dem sehr großem, asphaltiertem Parkplatz, befindet sich ein Sportgeschäft. Mir wird jetzt noch warm, wenn ich daran denke bei über 30 Grad eine Skijacke anzuprobieren...Rechts daneben der Eingang zur eigentlichen Skihalle, die am 07.01.2001 eröffnet worden ist und jetzt schon wieder kurz vor der Schließung steht, denn die Standsicherheit der Halle ist in Gefahr, da die Halde sich weiter setzt. So sind die Stützen bedroht, was keine guten Folgen haben könnte, denn die Grenzwerte sind fast erreicht. Aber warten wir mal ab, ich denke der Betreiber wird handeln, denn das Ganze hat damals 50 Millionen Euro gekostet.

    Die Sommerrodelbahn mit einer Länge von 1 km wurde 2009 eröffnet. Hier fährt man in Schienen und braucht nicht selbst lenken, ähnlich wie bei einer Achterbahn.

    Die meisten Leute kommen aber wegen der längsten Indoor Skipiste der Welt. Sie ist 640 m lang und 30 m breit. Der Schnee soll hier 40 cm hoch liegen. Auch eine Kurve befindet sich in der Skihalle. Sie hat natürlich das Ganze Jahr geöffnet, wenn auch im Sommer am Montag und Dienstag hier Ruhetag ist (Das gilt auch für die anderen Bereiche inkl. Biergarten). Das Alpincenter wirbt, dass die Halle auch für Profis wäre, aber da kann ich nur lachen. Der ambitionierten Skifahrer hat hier sicherlich nur Spaß, wenn er mit Freunden da ist und den Biergarten kräftig ausnutzt :-) Ruckzuck ist man nämlich unten und wird mit Förderbändern wieder nach oben gekarrt. Für Kinder oder Anfänger aber eine wahre Freude, denn hier gibt es sogar Skischulen und Snowboardschulen.

    Manche Leute sollen sogar nur hierhin kommen, um an den Apres Ski Parties teilzunehmen, dafür gibt es sogar extra Eintrittskarten. Es gibt hier ein All inclusive Ticket mit Eintritt, Ski oder Snowboardverleih und Schuhe sowie kostenloses Essen und Trinken (nichts Hochprozentiges) am Buffet für 37,50 € und ab 19 Uhr für 22,50 €
    Das Ski only Ticket beinhaltet nur die Ski und die Hallennutzung und kostet 27,50 €. Außerdem steht auf der Preisliste noch das Bergticket zum Skifahren, 3 mal Sommerrodelbahn und eine Runde Klettergarten für 34,50 € (Sommerpreise 2912). Die Skipiste ist von 9:30 Uhr bis 24 Uhr geöffnet,

    Fazit: Für Kiddis sicherlich super und auch für Skianfänger. Für Fortgeschrittene eher nicht und der Preis lohnt sich auch nur, wenn man kräftig beim Buffet zugreift, das aber auch nur durchschnittlich ist

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Bottrop

    Neu hinzugefügte Fotos
    10.

    barthmun Biergarten und Sommerrodelbahn, ist etwas zu langsam nach meinem Geschmack

Wir stellen ein