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  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. von 5 Bewertungen


    Versprechen sind da, um sie zu brechen

    Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass an dieser Stelle bis gerade eben noch eine sehr positive Bewertung (5 Sterne) stand. Dies hat sich jedoch leider geändert. Warum? Das möchte ich im Folgenden gerne schildern:

    Am 19.01.2019 bestellten mein Partner und ich eine komplette Hülsta-Wohnwand bei der Wohnfabrik. Über das gewünschte Modell hatten wir uns bereits im Vorfeld informiert. Bei der Auftragsannahme erwähnten wir noch extra, dass auch die Kabeldurchlässe im Möbel entsprechend berücksichtigt werden sollten (für TV/DvD-Player). Als Liefertermin wurden uns 10 Wochen (d.h. Ende März 2019) genannt. Dies war auch so auf der Auftragsbestätigung vermerkt, die wir am 23.01.2019 per email erhielten.

    Als wir Anfang April noch nichts bezüglich der Lieferung gehört hatten, fragten wir bei der Wohnfabrik nach. Erst einige Tage später meldete sich die Geschäftsführung bei uns zurück. Die Bestelldatei sei (Originalton) „zerbröselt“ und die Bestellung deshalb nicht beim Lieferanten angekommen. Als neuer Termin wurde uns Mitte Mai genannt.

    Ca. fünf Wochen später, am 9. Mai, nahmen wir erneut Kontakt zur Wohnfabrik auf, um nach dem genauen Lieferdatum zu fragen. Da der Geschäftsführer nicht im Haus war, erhielten wir erst am 13. Mai eine Rückmeldung. Es gäbe Lieferprobleme von Seiten des Lieferanten, Konkreteres konnte man uns allerdings noch nicht sagen. Uns wurde ein Rückruf mit genaueren Informationen am nächsten Tag versprochen. Dieser erfolgte jedoch nicht, und auch am 15. Mai kam kein Anruf.

    Daraufhin schickten wir am Nachmittag des 15. Mai eine Mahnung mit Fristsetzung zum 12. Juni per Einschreiben. Und siehe da: Am 16. Mai kam der Anruf. Aufgrund privater Probleme sei es leider nicht möglich gewesen, uns vorher zu kontaktieren. Unser Schreiben habe man erhalten, jedoch könne die Lieferung erst am 3. Juli erfolgen. Daraufhin sagten wir, dass wir diese Aussage gerne in schriftlicher Form erhalten möchten. Diese email wurde uns auch zugeschickt; allerdings stand darin der 4. Juli als äußerster Liefertermin (anstatt wie mündlich vereinbart 3. Juli). In der email stand auch, dass man eventuell bereits früher liefern könne, definitive Informationen wollte man uns telefonisch Ende der Woche geben. Wie zu erwarten erfolgte dieser Anruf natürlich nicht zum zugesagten Zeitpunkt.

    Erst am 11. Juni erhielten wir eine email mit der Aussage dass die Möbel mit Ausnahme der Glastüren fertig seien. Diese sollten „wohl bis zum Ende der Woche“ (d.h. 14. Juni) fertig werden.

    Am 26. Juni nahmen wir nochmals Kontakt auf und am schickten am Abend des 27. Juni eine Erinnerung, da wir bis dato nichts mehr bezüglich des endgültigen Auslieferungstermins gehört hatten. Am 27. Juni kam abends eine patzige Antwort: „Wir melden uns morgen bei Ohnen!!!“ (wortwörtlich und mit diesen 3 Ausrufezeichen.) Was gibt es nur für lästige Kunden, die, nachdem sie monatelang vertröstet wurden, wissen wollen, wann die Ware eintrifft (Achtung: Ironie!!!).

    Am 28. Juni wurden wir tatsächlich kontaktiert und der Liefertermin auf den 4. Juli festgesetzt. Dies war auch gleichzeitig die letztmögliche Option für uns, da wir andernfalls vom Vertrag zurückgetreten wären.

    Am 4. Juli kamen die Monteure schließlich um 11 Uhr (zwei Stunden später als ursprünglich zugesagt). Gegen 16:15 Uhr waren sie mit dem Aufbau der Wohnwand fertig wobei sie von den vereinbarten Kabeldurchlässen nichts wussten und uns sagten, die interne Kommunikation funktioniere nicht gut.

    Wie zu erwarten gab es dann noch Probleme mit der Restzahlung durch mangelnde Information einerseits und bedingt durch das EC-Kartenlesegerät, bei dem der Akku komplett leer war und der sich auch nicht aufladen ließ. Letztendlich haben wir nach einigem Hin- und Her den Betrag überwiesen.
    Fairerweise möchten wir an dieser Stelle erwähnen, dass uns für das verspätete Lieferdatum ein Rabatt in Höhe von 4,2% des Kaufpreises eingeräumt wurde. Hierfür (und nur hierfür) vergeben wir einen Stern.

    Im Nachhinein ärgern wir uns, dass wir die negativen Bewertungen der anderen Kunden im Internet nicht vorher gelesen haben. Dort wird teilweise von noch längeren Wartezeiten oder gar vom Gang zum Anwalt berichtet.
    Kundenservice existiert praktisch nicht: Bis zum Abschluss des Vertrags (wohlgemerkt mit 50% Anzahlung) war alles super; danach begannen die Probleme. Es mag sein, dass der Lieferant Schuld an der Verzögerung trägt. Allerdings ist es für uns unverständlich, warum WIR als (STAMM)Kunde immer proaktiv nach dem Liefertermin fragen mussten und von der Wohnfabrik nur hingehalten wurden, während die diese praktisch einen Kredit im vierstelligen Bereich mit 0% Zinsen und 6 Monaten Laufzeit von uns erhalten hat. Es geht einfach nicht, dem Kunden etwas zu versprechen (wie z.B. einen Rückruf am Tag X) und diese Zusage dann nicht einzuhalten. Man braucht sich dann auch nicht zu wundern oder gar genervt zu reagieren, wenn der Kunde mehrmals nachfragt, weil einfach keine Antwort kommt. Wir fühlen uns keineswegs als „König Kunde“ behandelt, sondern eher wie ein Bittsteller/ Bettler.

    Wem mit einem solchen Geschäftsgebaren letztendlich langfristig gedient ist, wissen wir nicht. Bei Zufriedenheit hatten wir vor (zumal die Wohnfabrik wirklich schöne, ausgefallene Möbel führt), weitere Zimmer einzurichten und uns in absehbarer Zeit eine neue Küche zu kaufen. Den Zuschlag erhält dann aber wohl eher die Konkurrenz. Frei nach der Devise: Andere Einrichtungshäuser führen auch schöne Möbel.

    geschrieben für:

    Möbel in Pforzheim

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    Carina77 Noch ein kleiner Nachtrag: den Aufbauservice der Wohnfabrik können wir auch nicht empfehlen: Machten Fehler in der Montage und haben Flecken auf der Tapete hinterlassen. Danke für gar nichts! Letztendlich muss aber sich jeder selbst eine Meinung machen.

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