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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Obige Fotos stimmen nicht mit der Location überein.

    Ich hatte sie gemeinsam mit einer neu anzulegenden Adresse

    Fähre Lütkenwisch - Schnackenburg
    Elbstraße 6, 29493 Schnackenburg

    hochgeladen.

    Die Fähre ist - warum auch immer - abgelehnt worden.

    Stattdessen sind die Fotos hier gelandet.

    geschrieben für:

    unbekannte Branche

    Neu hinzugefügte Fotos
    1.



  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    Die Alte Backstube gibt es leider nicht mehr. War ein tolles Café.
    Da man das Lokal nicht zum Löschen melden kann, auf diesem Wege.

    geschrieben für:

    Cafés in List

    Neu hinzugefügte Fotos
    2.



  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Bei Bonus-Ticker handelt es sich um eine kleine Agentur, die sich auf die Vermittlung von Restkontingenten für Konzerte, Theater, Musicals und Kabaret in Hamburg spezialisiert hat.

    Ca. 2-3mal monatlich versendet die Agentur Infos über Events, für die Karten zur Verfügung stehen. Eine Anmeldung auf der Homepage für den E-Mail-Service reicht, um regelmäßig informiert zu werden.

    Die Karten werden dabei zu wahren Schnäppchenpreisen angeboten, in der Regel liegen die Kartenpreise bei etwa 15-30 €. So haben wir die Karten für das gestrige Konzert " St. Pauli-Theater meets Elbphilharmonie 2022" in der Elphi auf besten Plätzen für 30 € erworben, die Sitznachbarn hatten im offiziellen Vorverkauf 139 € hinlegen müssen.

    Der Service ist für den Kartenkäufer kostenlos, es fallen keine Gebühren an.

    geschrieben für:

    Konzertagenturen / Ticketverkauf in Hamburg

    Neu hinzugefügte Fotos
    3.



  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    9. von 14 Bewertungen


    Das ist jetzt der vierte Eintrag der Kanzlei auf Golocal

    geschrieben für:

    Notare / Rechtsanwälte in Pinneberg

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    4.

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    HarryGeh Ist nicht meiner. Ich hätte ihn ja wohl kaum zum xten Mal angelegt :-))


  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Ergänzung 13.6.21
    Heute morgen kam das PCR-Ergebnis: Negativ

    Um es vorweg zu nehmen: Dies ist weniger eine Bewertung, eher ein Erfahrungsbericht mit der Situation „Positiven Schnelltest erhalten“. Und vielleicht als ´Bedienungsanleitung´ für Menschen, die das auch noch treffen sollte. Das Gesundheitsamt erscheint mir als passendste Institution, um das zu publizieren, da hier eigentlich die Zuständigkeit liegt. Liegen sollte, muss man wohl eher sagen, denn weder hat sich das Gesundheitsamt bei mir gemeldet, noch konnte ich dort Verbindung aufnehmen.

    Ich vergebe bewusst neutrale drei Sterne, weil das eine Einzelsituation ist, die sich für jeden anders darstellen kann.

    Freitag Nachmittag, der Besuch meiner Stammkneipe zum Feierabendbier mit meiner üblichen Runde setzt einen Schnelltest voraus. Der Besuch in ´meinem´ Schnelltestzentrum ist schon Routine. Mit dem Auto vorfahren, kurz in der Nase gerührt, und tschüß. Das Ergebnis kommt eine halbe Stunde später dann wie immer per Mail.
    So auch diesmal, ich sitze bereits in fröhlicher Runde. Zum Glück beim ersten Bier, gerade ein paar Schlucke genommen. Ich durfte also noch Auto fahren. Das brauchte ich auch noch, wie sich herausstellen sollte. Eher Zufall, dass ich die Mail öffne, denn ich gehe ja von ´negativ´ aus. Diesmal ist es anders, Ergebnis positiv.

    Meine erste Reaktion: Glaube ich nicht, ich war bislang immer negativ, halte mich sehr bewusst an die Regeln. Wie soll ich mich infiziert haben?
    Dann aber die Frage, was nun zu tun ist. Und da wird es schwierig, wie sich herausstellte. An wen wendet man sich in dieser Situation? Die erste Idee: 116117 anrufen, die Nummer hat sich als Notfallnummer irgendwie bei mir abgespeichert. Wie sich herausstellte, ist das die Zentralnummer der Kassenärztlichen Vereinigung.

    Hätte ich mir sparen können. Am Telefon eine Dame, die nur gebrochen, schwer verständlich, deutsch sprach und zu Corona, bzw. zum Vorgehen bei einem positiven Test, rein gar nichts sagen konnte. Nur der Hinweis, mich an meinen Hausarzt zu wenden. Klar, Freitag Nachmittag um 16.30 Uhr, da ist der gute Dr. im wohlverdienten Wochenende.

    Mir war aber bekannt, dass man zur Bestätigung oder Widerlegung des Schnelltests einen PCR-Test machen muss. Bis zum Ergebnis des Tests muss man sich sofort in Selbstisolation begeben, sie endet nur dann automatisch, wenn der PCR-Test negativ sein sollte. Das wird (theoretisch) vom Gesundheitsamt kontrolliert, jeder positive Test wird dort automatisch gemeldet. Von denen habe ich bislang nichts gehört, das mit der Kontrolle scheint nicht wirklich zu funktionieren.

    Daher war es mir wichtig, den Kontrolltest so schnell wie möglich zu machen, ich habe keine Lust, tagelang zuhause in Isolation und Unsicherheit über eine eventuelle tatsächliche Infektion bis nächste Woche zu warten.

    Wo kann man einen PCR-Test machen? Auch das konnte Frau 116117 mir nicht beantworten. Also rufe ich im Klinkum Pinneberg an. Dort macht man keine Tests, aber hatte eine Adresse für den PCR-Test parat. Im Klinikum Elmshorn, ca. 15 Km entfernt. Gut, dass ich eine Auto habe und auch noch fahren durfte.

    Auf dem Weg dorthin hielt ich noch bei einer anderen Schnellteststation an, ich wollte vorab ein zweites Kontrollergebnis haben. Siehe da: negativ. Nun ist es ja wohl so, dass bis zu 40 Prozent der Schnelltests falsche Ergebnisse liefern, sowohl positiv als auch negativ. Das bestätigte sich hier.

    In Elmshorn habe ich dann den PCR-Test gemacht. Der Mitarbeiter dort berichtete ebenfalls über die Erfahrung, dass sich der größte Teil der positiven Schnelltests im Nachhinein als falsch erweist.
    Ich bekam einen Code ausgehändigt, mit dem ich heute im Laufe des Tages den Befund online abrufen kann. Darauf warte ich jetzt, zugegeben doch etwas nervös.

    Bleibt für mich die Frage, was eigentlich Menschen, die gerade altersbedingt nicht mehr in der Lage sind, selber aktiv zu werden, in solch einer Situation tun sollen. Gerade, wenn das Gesundheitsamt offenbar entgegen seiner Aufgabe n i c h t aktiv wird und Unterstützung leistet.

    geschrieben für:

    Gesundheitsamt in Pinneberg

    Neu hinzugefügte Fotos
    5.

    Ein golocal Nutzer Das ist eine gute Schilderung, die habe ich mit großem Interesse gelesen. Danke dafür. Solchen Test haben wir noch nie gemacht Aber nun habe ich ja gelesen, welche Probleme dann eventuell auftreten. Dir wünsche ich das "Negativ" bleib gesund.
    Ausgeblendete 18 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Sehr fairer und sachlicher Bericht über eine unbefriedigende Erfahrung. Glückwunsch zum berechtigten grünen Daumen!
    Das Erlebnis hatte ja zum Glück auch noch ein Happy End. Ich bin mir in meiner Meinungsbildung etwas unschlüssig. Sagt man lieber: Besser falsche Positivergebnisse als falsche Negativergebnisse?
    Für den individuell Betroffenen ist ein falsches Ergebnis jedenfalls nicht so toll.
    Eines irritiert mich aber an dem Bericht: Wenn der Kneipenbesuch von einem negativen Schnelltestergebnis abhängig gemacht wurde, weshalb konntest Du dann schon Dein erstes Bierchen zischen, bevor das Ergebnis da war? Deine Mitzecher haben bestimmt auch ganz schön Schiss bekommen ;-)
    HarryGeh Unter leichter Umgehung und großzügiger Auslegung der Vorschriften habe ich den Test nicht vorzeigen müssen ;-)
    Meine Bekannten haben total gelassen reagiert, zumal dort Wert auf die Einhaltung der Abstandsregeln gelegt wird.
    vinzenztheis @HarryGeh, die Regelung bei uns hier in Hessen bei derzeit Stufe 2 ist auch so, dass man den Innenraum eines Gasthauses nur unter Vorlage des negativen Schnelltestes aufsuchen darf; im Außenbereich darf man sich auch ohne Test aufhalten.

    Bei positivem Schnelltest zunächst sich selbst in Quarantäne begeben und dann Gesundheitsamt informieren. Das ist zumindest der reguläre Weg.

    Im Übrigen ist die Verfahrensweise so wie beschrieben. statt die 116117 anzurufen kann man auch ein Testzentrum anrufen und erfragen wie es weitergehen soll.
    Ein golocal Nutzer ..... @vinz..... und ältere Menschen, wie handeln die dann? Ist das alles eine verdrehte Welt! Brav an alles halten, abwarten , abwarten
    Ja mal in ein Cafe setzen, nur ein Eis schlecken, eine Tasse Kaffee trinken, dazu fehlt langsam jeder Mut!
    Sedina Bei 40% Fehlerquote müsste ich der nächste Betroffene sein.....
    Das ist schon Mist, aber Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Ein golocal Nutzer ---na eigentlich ja um den erschröcklichen Test! Aber ein kühles Blondes , serviert würde ich heute gern nehmen. Aber dafür ist noch keine Möglichkeit!


  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Den Namen dieses Unternehmens kennt wohl kaum ein Mensch, das angebotene Produkt dagegen ist inzwischen wohl fast jedem bekannt: Die luca-App.

    Die habe ich bereits seit geraumer Zeit auf dem Handy, nutzen konnte ich sie bisher noch nicht, in meinem Umfeld scheinen die Geschäfte noch mit dem Einsatz der Software zu zögern. Allerdings hat sich das hiesige Gesundheitsamt auch erst vor ca. 14 Tagen angedockt.

    Gestern habe ich das herrliche Wetter für einen Tagesausflug in´s schöne Büsum genutzt. Siehe da, dort haben offenbar alle Geschäfte, Restaurants und Fressbuden luca im Einsatz. Für mich die Gelegenheit, die App beim Cafébesuch gleich einmal zu testen.

    Die Software bietet die Möglichkeit, selber ´einzuchecken´. Dazu hält man das Handy/die App einfach vor den auf dem Tisch liegenden QR-Code halten, schon ist man als Besucher registriert. Die sowohl bei Kunden als auch Geschäftsinhabern ungeliebte Zettelage entfällt damit. Beim späteren Verlassen des Geschäfts einfach durch Tastendruck auschecken, das war´s.

    Die App ist kostenlos, sowohl für den Nutzer als auch für Geschäftsinhaber oder Veranstalter. Im privaten Bereich, z. B. bei Feiern oder sonstigen Treffen, lässt sich die App ebenfalls ohne Aufwand integrieren.

    Menschen, die kein Handy haben, steht die luca-App ebenfalls zur Verfügung. Man lässt sich einmalig von einem teilnehmenden Geschäft einen Schlüsselanhänger mit seinem individuellen QR-Code geben, der dann in allen beteiligten Locations eingescannt werden kann. Auch diese mobilen Codegeber werden kostenfrei ausgegeben. Wie die einmalige Einrichtung des Anhängers funktioniert, kann man hier nachlesen:

    https://www.luca-app.de/schluesselanhaenger/

    Mich hat luca wegen der einfachen Bedienung und Effizienz überzeugt. Hoffentlich findet luca bald flächendeckend Einzug.

    geschrieben für:

    Software in Berlin

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    6.

    Ausgeblendete 11 Kommentare anzeigen
    Jolly Roger Harry, hoffentlich liest Felixel das.

    Die Elektronic schreitet voran. Ich habe diese App auch schon diverse Zeit und auch schon eiggeloggt
    HarryGeh Gezwungen wird dazu ja niemand, Calendula. Zettel sind ja weiterhin möglich. Und Unternehmen können einen Schlüsselanhänger mit einem QR-Code herausgeben, auch hier werden die Kosten von den Behörden übernommen. Ein Handy ist also gar nicht unbedingt nötig :-)

    Das werde ich in der Bewertung noch mal ergänzen.
    Ein golocal Nutzer habs gelesen. Wie so viele Dinge - meistens kommt es anders als gedacht! Ob die Pfalz das schon kennt, den Schlüsselanhänger?
    Ein golocal Nutzer ---aber erst einmal reicht der gelbe Impfpass, dann sehen wir weiter. Vielleicht kommt auch der Schlüsselanhänger. Und den würde ich auch nehmen. Ist dann das Gleiche drauf und mein Handy kann ich weiter nutzen, wie bisher. (ohne Internet)
    Ein golocal Nutzer --Wir haben den Schlüsselanhänger und sind damit zufrieden. Solche Bewertungen machen auf manches aufmerksam. Und das ist gut, da kann man wirklich sagen - Golo bildet!
    Ein golocal Nutzer Ich weiß nicht, ob ihr es wusstet, Luca birgt große Sicherheitsrisiken. Sagt übr. auch Tante Google, bzw. die dort gefundenen Webseiten dazu. Corona-Wahnsinn...


  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Ist klar, wenn Zahnschmerzen, dann natürlich am Wochenende. Nicht das erste Mal, dass mir das widerfährt. Freitag Abend ging´s los, ab Samstag Nachmittag wurde es dann richtig heftig. Selbst die Zunge, eigentlich gut bekannt mit dem Backenzahn, durfte mit dem Unruhestifter nicht einmal leisesten Kontakt ohne Schmerzattacke aufnehmen. Schmerztablette machten auf den Übeltäter nicht den geringsten Eindruck. Die letzte Nacht war an Schlaf nicht wirklich zu denken.

    Das ist dann einer der seltenen Momente, an dem man einen Besuch beim Zahnarzt förmlich herbeisehnt. Zum Glück gibt es ja den zahnärztlichen WE-Notdienst, in diesem Fall in Person von Frau Dr. Anderka. Ich also hin, Schlimmes ahnend. In direkter Nachbarschaft zum aktuellen Peiniger ist mir bereits vor vier Wochen ein Zahn gezogen worden.

    Der ersten Inaugenscheinnahme, Abtasten und -klopfen folgte dann die obligatorische Röntgenaufnahme. Erste Entwarnung, die Wurzel sieht gut aus, ein Entzündungsherd ist nicht auszumachen. Vermutlich sind die Beschwerden eine indirekte Auswirkung des nebenan fehlenden Zahnes. Vom Extrahieren riet vorerst Dr. Anderka ab, injizierte statt dessen eine schmerz- und entzündungshemmende Salbe (hilft inzwischen, Schmerz klingt ab).

    Die Röntgenaufnahme bekam ich für meine Hauszahnärztin ausgehändigt, da werde ich morgen zur weiteren Behandlung sofort vorstellig werden.

    Die Praxis macht einen wirklich guten Eindruck, die Mitarbeiterinnen am Empfang und in der Assistenz sind ungemein freundlich, Frau Dr. Anderka macht einen kompetenten und souveränen Eindruck.

    Da passt das sehr nüchterne und karg eingerichtete Wartezimmer nicht so ganz ins Bild. Kein Farbklecks in Form von Bildern an den kaltweißen Wänden, auf dem Fensterbrett langweilt sich eine einsame Orchidee und sehnt sich nach Gesellschaft. Liebes Praxisteam, da kann man doch ein bisschen was machen?

    Eine Frage hab ich mir bei der Geschichte gestellt. Was macht in so einem Fall eigentlich jemand, der sich in Quarantäne befindet?

    geschrieben für:

    Zahnärzte in Pinneberg

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    7.

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    Tikae Zur Kombizange greifen und pelikaan anrufen, wegen natürlichem ..... Schmerzkiller aus ihrem Heimatland ????
    Die absolute Hölle,gute Besserung !
    eknarf49 Danke für den ausführlichen Bericht. Zahnschmerzen können einem ja wirklich 'den Nerv töten'. Hoffentlich kann die Hauszahnärztin weiterhelfen.
    HarryGeh Konnte sie :-)
    Den nervenden Nerv hat sie im Rahmen einer Wurzelbehandlung gekillt, ich kann wieder ´kraftvoll zubeißen`, wie blend-a-med das im Apfel-Werbespot beschreibt :-))


  8. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Hairkiller gibt es -an diesem Standort- nicht mehr, stattdessen wird der Laden unter ähnlichem Namen weiter geführt. Ich habe hier zwar nicht von eigener Erfahrung zu berichten, bewerte dennoch negativ.

    Ich komme hier ziemlich häufig vorbei. Und, man mag es zu Lockdown-Zeiten kaum glauben, sieht man hier durch das große Schaufenster regelmäßig Kunden sitzen, die sich die Haare verschönern lassen. So auch vor einer Stunde.

    Ich finde es dreist, dass hier offenbar einfach so weitergeschnippelt wird. Erstaunlich, dass darüber noch kein Kontrollorgan gestolpert ist.

    geschrieben für:

    Friseure in Pinneberg

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    8.

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    ubier Personen aus einem Haushalt, nichtgewerblich - schon gehts.

    In Green City hat man sich über den professionellen Haarschnitt eines SC-Profis echauffiert, bis seine Frau sich als Friseurmeisterin geoutet hat...
    HarryGeh Dann hat der aber ´ne große Familie :-). Und der Besitzer vom Nachbar-Handyladen, der heute da war, ist definitiv keine Familie.


  9. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Sachen gibt’s, das ist Slapstick im wirklichen Leben. Wenn´s einem nicht selber passiert, lacht man sich scheckig. Wie alle, denen ich die Geschichte erzählt habe. Inzwischen, mit einigem Abstand, kann ich auch drüber schmunzeln, anfangs hatte ich nur einen ziemlich dicken Hals.

    Aber von vorne. Am 28. September brachte ich eine Uhr zwecks Reparatur zu Herrn Bünger, die verschraubte Krone ließ sich nicht mehr richtig schließen. Zuvor hatte ich das Geschäft nur immer dann aufgesucht, wenn eine neue Batterie für eine meiner Uhren anstand.

    Ich gab die Uhr ab, erhielt einen nummerierten Abholschein und konnte noch nicht ahnen, dass ich meine – übrigens ziemlich teure - Automatik erst einmal für lange Zeit nicht wiedersehen würde. Herr B. wollte mich anrufen, wenn die Uhr fertig ist, es könnte aber ein paar Tage dauern, es sei viel zu tun. Okay, damit konnte ich leben, an Uhren mangelt es mir nicht.

    Nach drei Wochen, noch nichts gehört, wollte ich denn doch einmal vor Ort nachfragen. Ging nicht, Geschäft geschlossen, die ganze Woche. Vierzehn Tage später wieder hin, Geschäft zu. Danach war ich dann einige Zeit selber verhindert, am 24.11. dann, hallelujah, war der Laden auf und Herr B. anwesend. Ich hatte ja insgeheim schon böse Befürchtungen (Corona).

    Ich also rein in den Laden, meinen Schein vorgelegt, und freute mich auf meine instand gesetzte Uhr. Herr B. suchte, in Regalen und Schubladen, zusehends nervöser. Dann auf seiner Arbeitsfläche, wo er wohl repariert. Wühlte in buchstäblich einem Berg von wild übereinander gehäuften Uhren, alle mit Abholzetteln versehen, also offensichtlich Kundenuhren. Das sah nach absolutem Chaos aus, mir wurde um meinen Zeitmesser langsam angst und bange. Mein dezenter Hinweis, die Uhr müsse doch anhand der Nummer irgendwo einsortiert und somit findbar sein, war nicht besonders hilfreich.

    „Wir (er ist Alleinunterhalter) sortieren hier nicht nach Nummern“, meinte Herr B. Meine Frage, wonach denn, konnte er nicht beantworten. „Wir haben kein spezielles Ablagesystem“. Kurzum, meine Uhr war weg. „Vielleicht habe ich sie ja mit nach Hause genommen“. Aha, was soll die dort? „Das mach ich manchmal, arbeite dann dort.“

    Der inzwischen ziemlich aufgelöste Herr B. versprach mir dann, alles nochmal abzusuchen und mich bis spätestens 30.11. anzurufen. Als hätte ich es geahnt, kein Anruf. Ich also wieder hin, 1.12., inzwischen in leichter Kampfstimmung. Herr B. ratlos, erheblich zitternd, in dem Zustand sollte er besser die Finger von jeder Uhr lassen. Vielleicht ohnehin grundsätzlich. Meine hatte er noch immer nicht gefunden.

    Es reichte mir. Ich setzte ihm eine letzte Frist bis zum 4.12. und bereitete ihn die dann folgende Konversation mit meinem Anwalt vor. Am 4.12. , kurz vor seinem Geschäftsschluss, dann doch tatsächlich Herr B. am anderen Ende. „Ich habe sie gefunden“. Natürlich war ich nun wirklich gespannt, wo er mein gutes Stück aufgetrieben hatte. „In einer Schachtel, da konnte man von außen nicht sehen, was drin ist.“

    Ich zum wiederholten, bestimmt aber zum letzten Mal in seinen Laden.
    Er griff in eine Schublade und zog ein Behältnis hervor. Keine Schachtel, eine dieser Plastikdosen von Popp-Feinkost, in denen leckere Sachen wie Feinkostsalate angeboten werden. Wenn ich es recht erinnere, war meine Uhr als Eiersalat ausgezeichnet. Da muss man natürlich Verständnis haben, dass er meine Uhr wegen des Eieretiketts nicht so schnell finden konnte.

    Nun hatte ich mein Schmuckstück wieder. Und, das glaubt nun keiner, unrepariert. Immerhin hat Herr B. mir keine Aufbewahrungsgebühr in Rechnung gestellt.

    geschrieben für:

    Uhren in Pinneberg

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    9.

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    Sedina "Henning Bünger hat die Zeit im Blick" titelte das Hamburger Abendblatt im Dezember 2017 über den Meister. Sein Kölner Kollege hat bei der Automatikuhr meiner Frau fast ein halbes Jahr gebraucht. Hinterher gab es eine intensive Entschuldigung und eine einwandfrei laufende Uhr.....
    Schade, dass dieser tolle Wedeler Kollege von der Mühlenstraße dahingeschieden ist.....
    HarryGeh In Elmshorn soll es noch einen ´richtigen´ Uhrmacher geben. Den werd ich postcorona dann mal aufsuchen.
    Tikae Entschuldigung.....ich habe (wegen der grandiosen Beschreibung !!!!!) herzhaft gelacht .
    Was für eine Story.....
    Kulturbeauftragte Uhrmachermeister, da kann ich selbst ein "Lied" darüber singen :-/! Hat sich dieser wenigstens für die Unannehmlichkeiten entschuldigt? Der, den ich kenne (aber seit Jahren meide) hat sich einfach nur verbal daneben benommen und wollte meine (sowie die anderer Verwandter) erst gar nicht annehmen, weil es sich (angeblich) für ihn gar nicht lohnen würde.

    Hier würde ich aber ein Stern gegeben, auch wenn es so holprig verlaufen ist.

    Trotz allem Glückwunsch zum Grünling.
    HarryGeh Danke schön :-)
    Das, was er noch heraus gebracht hat, könnte man wohl als eine Art Entschuldigung interpretieren ;-)
    konniebritz Ich habe gerade unter dem Tisch gelegen. Die Vorstellung des zitternden Uhrmachers und der Fund in einer Eiersalat-Plastikdose - besser geht es nicht :-))
    Hoffentlich findest Du einen anderen Uhrmacher, der die Uhr reparieren kann.
    Von Automatikuhren haben wir uns inzwischen verabschiedet. Ständig gab es Probleme damit.
    Glückwunsch zum verdienten Daumen!


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    3. von 12 Bewertungen


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    Nach fast 20 Jahren ist es so weit. Eine neue Sitzgarnitur muss her. Die 30.000 Scheuertouren waren, vor allem an meinem TV-Lieblingssitzplatz, wohl bereits lange überschritten. Der Zahn der Zeit (bzw. das Hinterteil) hat nicht nur abrieboptisch, sondern auch in Form einer Sitzdelle seine Spuren hinterlassen. Da kam es gerade recht, dass die großen Möbelhäuser, wohl zum Abmindern der coronabedingten Umsatzeinbußen, über hohe Rabattangebote das Geschäft zum Jahresende noch einmal pushen wollen.

    Nachdem ich am Dienstag im Hamburger Möbelhaus Höffner einen absolute Beratungsgau erlebt habe, war gestern Dodenhof in Kaltenkirchen dran. Die Wohnmöbelabteilung erstreckt sich über zwei Etagen, die Auswahl ist also riesig. Im Erdgeschoss „Junges Wohnen“, passte für mich alterstechnisch als auch aufgrund meiner Ansprüche nicht wirklich, also in die erste Etage.

    Tatsächlich blieb ich bereits nach wenigen Minuten bei einer Sitzgruppe hängen. Mein Gefühl sofort: Die könnte passen. Nicht so, wie sie da stand, aber ein Hinweisschild gab kund: Frei konfigurierbar. Ein Verkaufsberater war sofort greifbar, im Gegensatz zu gestern ein offensichtlich auch kompetenter, der in der Lage war, auf meine Vorstellungen einzugehen und selber auch Vorschläge und Hinweise zu Details zu geben.

    So dauerte es keine Stunde, bis ich das Möbelhaus nach Anzahlung von 50 Prozent des Kaufpreises zufrieden, als Besitzer eines neuen Sitzmöbels, und mit Freude über einen satten Nachlass von 40 Prozent wieder verlassen habe. Auch die Mitnahme und Entsorgung meiner alten Garnitur übernimmt Dodenhof, zu einem fairen Preis von 120 €.

    Vier Sterne für Angebot, Beratung und Service. Den fünften wird’s geben, wenn auch die Lieferung in 6-8 Wochen wie vereinbart klappt.

    Heute ist die Lieferung pünktlich nach sechs Wochen über die Bühne gegangen. Alles hat prima geklappt, daher gibt´s jetzt den wohlverdienten fünften Stern :-)

    geschrieben für:

    Möbel / Küchen in Kaltenkirchen in Holstein

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    10.

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    Sedina Unsere Sofagarnitur stammt auch von dort. Die Beratung war in Ordnung und mit der Lieferung und der Altmöbelmitnahme klappte alles bestens.

    Das muss jetzt schon an die 10 Jahre her sein, aber die zwei Sofas und ein Sessel machen uns immer noch viel Freude. Das größere Sofa hat inzwischen diverse Familienfotos schadlos überstanden, für die dann darauf 10 Personen platziert werden...

    Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Harpye GzgD, xxx gibt's bei mir nicht, klingt aber supi, ich hatte mit meiner Lieferung beim letzten Umzug eher Probleme.