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Bewertungen (26 von 141)

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    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Checkin

    Bäckerei Brede in Scharbeutz, die zweite

    Zwei Filialen gibt es in Scharbeutz und heute besuchte ich die zweite Niederlassung, die mehr in Richtung Timmendorfer Strand liegt.

    Auf dem Weg dahin fing es an zu regnen und so rannten wir zum Eingang, drückten die Tür auf, traten ein und - zack - waren unsere Brillen so dermaßen beschlagen, dass wir nichts sehen konnten und sie abnahmen. Ein Kunde wurde vor uns bedient und so hatten wir genug Zeit, um uns die Auslage anzusehen. Kuchen und Torten, Kekse und belegte Brötchen ganz vorne, hinten Brot und Brötchen zum Mitnehmen. Mein Blick schweifte in die linke Richtung und da sah ich es: Jenes Mohnbrötchen mit Ei und Gurke, welches ich in der vorherigen Bewertung als bestes belegtes Brötchen tituliert hatte. Und so lautete meine Bestellung: Das Eibrötchen und einen Kaffee, der mir bei Bäckerei Brede ja bekanntlich am Besten schmeckt. Eine freundliche Dame stellte das auf ein Tablett und ich bezahlte mit der Kundenkarte, im Gedanken, dass nur der Kaffee umsonst wäre. Weit gefehlt, denn als ich nur 40 Cent bezahlen sollte, was ich dann am Ende auch tat, wurde ich stutzig und mir wurde erklärt, dass ich ALLES mit der Karte bezahlen muss und es nicht einzeln geht. Guthaben verbraucht, neues lasse ich wohl nicht draufladen. Aber jetzt schweife ich ab...

    Milch rin ins schwarze Gebräu und ab an einen Tisch. 3 Tische für jeweils 4 Leute gibt's, inklusive einem runden Tisch mit roten Sesseln, wo meine Begleitung und ich uns hinsetzten.

    Zunächst ließ ich meinen Blick durch den Raum schweifen. Hinter den 3 nebeneinander stehenden Tischen waren einfach nur weiße Holzbalken angebracht, was ziemlich trist wirkt. Auch die farbige Lehne der Bank an der Wand vermochte dies nicht zu ändern. Der dunkle Fußboden und die roten Sesseln brachten allerdings Abwechslung in die Tristesse. Und auf Grund der großen Fensterfront fühlte ich mich permanent beobachtet. Für Menschen mit Verfolgungswahn ist dat nix...

    Und dann lag es vor mir: Das von mir als weltbestes Brötchen ausgezeichnete belegte Brötchen. Doch zunächst kommen wir zum Kaffee, der mir ja auch am Besten schmeckt. Hier war absolut nichts auszusetzen, er war mild, nicht zu heiß und einfach nur lecker, genau das Richtige, um sich, nachdem man am Strand ordentlich durchgepustet wurde, wieder aufzuwärmen. Den Preis für den Kaffee zum vor Ort trinken habe ich mittlerweile im Kopf, 1,70€ werden hier fällig, was ich absolut angemessen finde. In einigen Cafés zahlt man für die gleiche Menge mehr als das Doppelte...

    Aber nun zum Brötchen. Voller Erwartung und Vorfreude schaute ich es an und biss hinein. Aber was war das? Das Brötchen war hart! Und auch die Gurke saftete relativ wenig. Positiver war das Ei welches aber auch schon leicht trocken war. Die Remoulade hingegen war noch schön cremig und schmeckte wunderbar, aber das war's dann auch an positiven Sachen am Brötchen. Schade. Aber der Kaffee war perfekt!

    Fazit: Irgendwo gibt's immer schwarze Schafe, auch so bei der Bäckerei Brede. Hierbei kritisiere ich nicht die freundliche Dame hinter dem Tresen oder die große Auswahl, sondern eher den tristen Speisesaal und die Fensterfront, durch die ich mich beobachtet fühlte. Noch weniger gefiel mir allerdings das belegte Brötchen. Ich vergebe hier 3 Sterne, werde der Kette allerdings treu bleiben. Nur diese Filiale werde ich wohl so schnell nicht mehr aufsuchen.

    geschrieben für:

    Bäckereien in Scharbeutz

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    1.

    Konzentrat Sehr schön beschriebener Bäckereibesuch.
    Die Brötchen lagen bestimmt schon recht lange vorbereitet da und warteten auf Käufer.
    Wenn man es rechtzeitig bemerkt, sollte man da lieber nicht zugreifen.
    Sehe ich auch oft in Fleischerei-Imbissen. Eine drei Stunden warmgehaltene Rostbratwurst sieht nicht gut aus und schmeckt auch nicht mehr.
    Philipp Danke für Daumen und Glückwünsche :-D

    @Konzentrat: Das Brötchen sah noch frisch aus, ich muss aber auch zugeben, dass ich das nicht erwartet hatte.

  2. via iPhone
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Schöner Laden, der Parkplatz ist aber doof

    Zum Abschluss meiner Einkaufstour in Ahrensbök stand der Lidl auf der To-Do Liste. Er befindet sich auf einem eigenen Gelände unweit des neuen Rewe Marktes.

    Die Auffahrt ist schon abenteuerlich, zwei 90-Grad-Kurven müssen gefahren werden, zuerst nach links, dann nach rechts. Das spart dann auch die Armgymnastik :-)

    Nachdem ich mir einen Wagen krallte, begab ich mich in die Filiale und kam in einen größeren Raum, rechts waren Leergutautomaten und geradeaus geht es rein ins Lidlsche Vergnügen.

    Los geht's mit der Obst und Gemüse Abteilung, die wie eine Insel links erscheint. Die Qualität scheint zu stimmen und auch, wenn es schon später war, sah ich wenig bis gar keine welke Ware. Was mich etwas gestört hat war, dass diverse Produkte in Plastik verpackt waren. Das muss Ende 2018 mich mehr sein.

    Rechts gibt's dann Cerealien, Cornflakes und alles für einen perfekten Start in den Tag.

    Etwas weiter durch, rechts, gibt es frische Backwaren. Ob und was noch da war, konnte ich leider nicht sehen, denn da war immer ein mega Andrang.

    Wieder links gibt's einige Tiefkühltruhen mit Frischfleisch während rechts die Kühlwand beginnt.

    Die Angebote stehen in mehreren Gängen an der Kühlwand. Natürlich gibt's die typischen Wühltische, die aber gar nicht so chaotisch waren, wie in diversen anderen Filialen.

    Da der Aufbau der Filiale wie in allen neueren Lidls ist, werde ich zum weiteren Aufbau nicht viel mehr schreiben, wohl aber zum Aussehen und zur Atmosphäre, denn die variiert von Markt zu Markt.

    Die Ordnung im gesamten Markt ist im unteren Durchschnitt. Manchmal guckten die Produkte in die Gänge hinein, teilweise waren sie in den Gang gefallen, was vor allem bei Getränken mit Kohlensäure zu einer unfreiwilligen Dusche führen kann.

    Was mir auch gefallen hat ist, dass es nicht mehr so viel von diesen ollen Tiefkühltruhen gibt, in die man sich legen muss, sondern Schränke mit einer Tür davor. Aber die Türen bitte schließen...

    Der Fußboden war sehr sauber, ebenso wie die Wand und die Decke. Diese war leider relativ niedrig und auch die Gänge waren sehr schmal, dafür lang. Zwei Einkaufswagen kämen nicht aneinander vorbei.

    4 Kassen gibt's, an eine stellte ich mich. Eine freundliche Dame erleichterte mich um knapp 20€.

    Fazit: Enge Gänge, leichte Unordnung, doofer Parkplatz. Allerdings ist der Laden sehr sauber, hell und übersichtlich. Ich vergebe 3 Sterne.

    geschrieben für:

    Verbrauchermärkte in Ahrensbök

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    2.

    Konzentrat Fein beschrieben und gute Warnung für alle, die keine 90-Grad-Kurven auf dem Parkplatz fahren möchten :-)

  3. via iPad
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    5. von 5 Bewertungen


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    Na ja...

    Da das Hotel, in dem ich Urlaub gemacht hatte, kein Abendessen anbot, entschied ich mich dafür, diesen asiatischen Schnellimbiss zu besuchen, welcher sich direkt im Erdgeschoss des Bahnhofs befindet.

    Ich gehe rein und bemerke vor mir den Tresen, klar unterteilt in Bestellung und Abholung, also ist hier Selbstbedienung. Nach einem Blick auf die Angebotstafel war klar, Crispy Duck mit Asianudeln, Gemüse und süß-saurer Chilisauce will ich futtern. Dazu eine Cola light, perfekt.

    Ich bezahlte, bekam einen sogenannten Pager und düste zum Tisch ab. Mir fiel direkt auf, dass der Tisch relativ dreckig war, viele Flecken und Essensreste der vorherigen Gäste zierten ihn. Auch an anderen Tischen war das so. Highlight war noch die ausgekippte Farbe auf dem Fußboden. Ich sage nur Farbklecks.

    Das Ambiente ist schlicht und modern, man sitzt auf Plastikstühlen oder Holzbänken, welche nie gepolstert sind. Auf den Tischen stehen Fläschchen mit Sauce. Welche das war, kein Plan. An der einen Wand hing ein beleuchtetes Bild, das Bambus zeigte und für meinen Geschmack einfach zu grell war. Ruhiger war doch die Tafel, die versuchte, jeden von asiagourmet zu überzeugen.

    Brumm brumm ging der Pager und ich zum Tresen, um meine Crispy Duck abzuholen. Serviert wird sie in einer Art Schiffchen, aber das kann man sich hier als Bild anschauen.

    Das Gemüse in der Sauce war schon ziemlich bissfest, geschmacklich aber top. Und besagte Sauce rundete das auch noch ab. Die Ente war saftig und knusprig, weder zäh noch lappig, sie erschien mir wirklich frisch. Die Nudeln waren jetzt auch nicht schlecht, aber sie waren etwas trocken. Dort hätte auch ein bisschen was von der göttlichen süß-sauren Chilisauce rangemusst. Sonst war aber alles in Ordnung.

    Noch ein paar Worte zum Service: Es ist Selbstbedienung. Hinter dem Tresen bedienen und kochen Menschen asiatischer Herkunft, die aber freundlich sind. Über einen separaten Eingang kommt man an einen Tresen, wo alles ,,to Go" verkauft wird, wohl oder übel in Plastikboxen.

    Fazit: An der Sauberkeit muss dringend gearbeitet werden. Sonst war für mich mehr oder weniger alles in Ordnung, daher gebe ich 3 Sterne.

    geschrieben für:

    Asiatische Restaurants / Schnellrestaurants in Berlin

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    3.

    Ausgeblendete 26 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Lieber Philipp, herzlichen Dank für Deine, meiner Meinung nach, erstklassige Bewertung. mit dem asiagourmet an unserem Hauptbahnhof hatten wir dann doch mehr Glück. Auf jeden Fall halten die Angestellten die Filiale sauberer.
    opavati® Bei Meininger wohnen und auf dem Hauptbahnhof essen, da hättest du vorher mal Fragen sollen ..

    Nächstes Mal! Die »Berlinerin« aus Hessisch Sibirien hat sich ja ins Spiel gebracht. ;-)
    opavati® Bevor du das nächste Mal irgendwohin reist, bei kollokkel recherchieren. In einigen Gegenden ist die Chance für gute tips durchaus da ...
    spreesurfer So in etwa hätte ich auch gewertet, ich kenne den Asia-Gourmet eine Station weiter in der Friedrichstraße im Bahnhof.

  4. via Android
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Teure Enttäuschung!

    Auf einer Tour durch den Osten der Insel Fehmarn kamen wir irgendwann am Allee-Café Katharinenhof vorbei. In der Ecke der schönen Ostseeinsel gibt es keine großen Orte und so liegt auch das Café zwischen zwei Dörfern.

    Parken kann man auf dem Parkplatz vor der Tür. Zum Eingang geht man an den Aussensitzplätzen vorbei und hinein in den rechteckigen Raum. Rechts wird gleich der Kuchen präsentiert, was mich aber eher peripher tangierte, weil ich Kuchen nicht so gerne mag und manche Sorten auch nicht vertrage.

    Da das Café auf das Konzept Bedienung setzt, begab ich mich zu einem Sitzplatz und wartete auf die Bedienung. Diese erschien zügig in Form einer weiblichen Person mit osteuropäischem Akzent, die mich fragte, ob sie mich bezüglich meiner Wahl interviewen dürfe. Natürlich durfte sie das und ich bestellte einen Eiskaffee sowie eine kalte Schnauze, die woanders auch als kalter Hund bekannt ist. Sie zog von dannen und ich sah mich im Raum um.

    An der Wand hingen gemalte Bilder, die man auch hätte kaufen können. Da sich diese im Preis um die 200€ befanden, wollte ich kein Bild kaufen, sondern einfach nur gucken. Die Beleuchtung übernahmen zum Teil Lampen, die an der Wand hingen und optisch an eine Fackel erinnerte. Sonst hingen Laternen von der Decke. Die Wand war schlichter gehalten, war sie doch bloß mit einer Bordüre verziert. Der Fußboden wiederum bestand aus bunten Fliesen, was im krassen Gegensatz zu den schwarzen Stühlen stand, die allerdings bequem waren.

    Ich hatte mich noch gar nicht richtig sattgesehen, als ein Herr erschien und mir meine Bestellung brachte. Die Kekse in der Kalten Schnauze waren leicht chaotisch angeordnet. Der Kekskuchen war ziemlich weich, dafür aber ziemlich süß. Man hat den Keks nicht geschmeckt, schade!

    Dafür war der Eiskaffee umso intensiver. Der Kaffee darin war leicht bitter, aber immer noch im angenehmen Bereich. Starken Kaffee mag ich nämlich nicht.

    Im Eiskaffee war natürlich noch Eis, eine Kugel Vanille. Und ich habe noch nie so seltsames Eis gegessen. Teilweise war es cremig, wie ich es mir vorstelle. Allerdings waren teilweise feste Klumpen drin, die ich mit meiner Kiefermuskulatur erstmal in magengerechte Stücke beißen musste. Ach ja, geschmeckt hat das Eis nach nix. Vielleicht mal ein bisschen nach Kaffee, aber das war's dann auch.

    Meine Begleitungen bestellten sich Torten und Kaffee. Sie ließen verlauten, dass es ihnen gut schmecke. Wenigstens waren die beiden zufrieden. Was die geschmackstechnischen Bedürfnisse des golocal-Users angeht, schert wohl niemanden :-(

    Die Blase war voll und so war ein Weg auf das stille Örtchen unumgänglich. Es war dort angenehmen sauber.

    Etwas zur Preisgestaltung: Ein Pott Kaffee kostet 4,30 Euro, mein Eiskaffee lag auf dem gleichen Niveau. Den Rest habe ich mir nicht gemerkt, ich wurde nämlich eingeladen. Trotzdem war es richtig teuer!

    Die Rechnung belief sich auf 22,60€ für drei Personen.

    Auf dem Weg zurück zum Auto lief mir ein Huhn über den Weg. Keine Ahnung, wo das herkam. Dann sah ich noch ein Schild, was vor kreuzenden Kellnern warnte. Klasse Idee, ist auch als Foto beigefügt.

    Auf dem Hof werden auch Ferienwohnungen vermietet.

    Fazit: Ganz nett... Ob es uns nochmal sehen wird, lasse ich an dieser Stelle offen. Vielleicht in ein paar Jahren...

    Jetzt gebe ich aber drei Sterne, mehr ist leider nicht drin!

    geschrieben für:

    Cafés in Fehmarn

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    4.

    Ausgeblendete 25 Kommentare anzeigen
    Tikae

    Du hättest das Huhn mitnehmen sollen, um die geschmacklichen Bedürfnisse des Golocal-Users zu befriedigen.....:-D
    Klasse geschrieben !
    joergb. Du hast eine gute Beobachtungsgabe Philipp.

    4,30 Euro für einen Pott Kaffee wäre mir auch zu teuer gewesen.

    Glückwunsch zum grünen Daumen.
    Nike Daumenglückwunsch!

    Da warst du ja ganz in der Nähe der hessischen Enklave auf Fehmarn. Der Landkreis Hersfeld- Rotenburg besitzt dort ein Grundstück mit einer Ferieneinrichtung.
    spreesurfer Es gibt da ein Eiscafé San Remo, NICHT (!!!) identisch mit dem gleichnamigen Eiscafé im CLOU, das ICH bewertete hier!!! Und noch ein Allee-Bistro.
    Konzentrat Sehr schön beschrieben.
    Ich wollte da mal rein, war leider wegen einer Gesellschaft geschlossen.
    Seither nie wieder dort gewesen.
    War vielleicht ganz gut so.

  5. via Android
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Eis sollte es sein...

    Unterwegs auf dem Eutiner Marktplatz überkam mich der Appetit auf ein Eis. Was liegt da näher, als ein Stopp bei einer Eisdiele?

    Venezia ist, neben einer großen Eisdielenkette, die einzige Eisdiele am Marktplatz und bisher habe ich gerne dort Eis gegessen, es schmeckte immer gut und auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmte. Für eine Kugel bezahlt man 1€, eine große Kugel kostet 50ct mehr.

    Sitzen kann man nur draußen, ein Innenbereich und damit ein WC fehlen leider komplett. Aber wer mal aufs Töpfchen muss, kann dies im nahe gelegenen Kaufhaus gegen Gebühr tun.

    Jetzt schweife ich ab. Also, ich kam da an und wollte zwei Kugeln haben. Schokolade unten und After Eight oben.

    In der Auslage lächelten mich schon zahlreiche Sorten an. Aber meine Wahl war gefallen und genau diese Sorten mussten es sein!

    Zwei normale Kugeln bestellte ich und im Nachhinein betrachtet war das der größte Fehler der Menschheitsgeschichte.

    Na ja, die Kugeln waren ziemlich klein. Auf meinen skeptischen Blick reagierte der Eisverkäufer nicht, ob es ihm egal war oder nicht kann ich an dieser Stelle nicht sagen. Aber für 1€ deutlich zu klein. Basta, keine zwei Meinungen.

    Auf dem Marktplatz setzte ich mich auf eine Bank, im Rücken die markante Gedenksäule. Das After-Eight Eis war nicht schlecht, aber der typische Pfefferminzgeschmack hat mir etwas gefehlt. Na ja.

    Dafür war das Schokoladeneis besser. Auch nicht der ultimative Kracher, aber geschmacksintensiver, für mich aber war der Geschmack trotzdem etwas zu wässrig.

    Die Waffel konnte mich überzeugen, knusprig und lecker!

    Fazit: Der Eisverkäufer war freundlich, aber das Eis war eher durchschnittlich. Ich gebe hier solide 3 Sterne.

    geschrieben für:

    Eiscafés in Eutin

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    5.

    Ausgeblendete 14 Kommentare anzeigen
    Philipp @Auabacha: Für mich muss ALLES stimmen. Sowohl das Eis als auch die Waffel.

    @beide: freut mich, wenn es Euch gefällt.
    Puppenmama Schöner Bericht.
    Ich hatte heute auch einen Eisbecher, der bei der Hitze sehr schnell schmolz und daher nicht so mein Ding war.
    Ein golocal Nutzer @ubier: gute Idee. Und wenn ich die im Übermaß gekauften Eiswaffeln irgendwann mal satt habe, klebe ich sie mir als UV- und Hitzeschild auf die polierte Platte.
    @Philipp: beinahe hätte ich es vergessen. After Eight hat vor 20 Uhr kein Pfefferminzaroma :-D

  6. via Android
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


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    Braunlage, meine zweite Heimat.

    Ein Restaurant, dass ich noch nicht kannte. Dann muss das doch mal getestet werden! Und so geschah es an einem sonnigen Freitagmittag.

    Ich war mit fast meiner gesamten Familie dort. Wir betraten den Innenraum und sahen upsi, keiner da. Der Innenraum an sich war mit einigen griechischen Skulpturen versehen, dazu gab es Verzierungen im angemessenen Rahmen.

    Wir nahmen an einem Tisch Platz, an dem wir fünf Platz fanden. Wir warteten, nichts tat sich. Der Hunger nahm immer mehr von unseren Gefühlen ein, bei mir aber auch ein gewisses Bedürfnis.

    Toiletten: klein, aber sauber.

    Als ich zurückkam und mich an den Tisch setzen wollte, kam ein Herr, ich tippe mal auf Besitzer, und sagte in einem ziemlich unfreundlichen Ton: ,,Bei dem Wetter machen wir nur draußen!"

    Was nun? Gehen wir oder bleiben wir? Wir blieben und gingen nach draußen. Gleich ins Auge stach der verdammt lange Tresen. Der Besitzer möchte wohl einen Preis für den längsten Tresen gewinnen, nunja. Den Preis könnte er gewinnen...

    Sonst war der Außenbereich auch sehr geschmackvoll dekoriert. Der Zaun zum benachbarten Fluss, die Lampen und auch der Fußboden versprühten griechischen Charme. Wenn man den Blick schweifen ließ und seinen Gefühlen freien Lauf lässt, fühlt man sich fast wie im Olymp...

    Auftritt des Besitzers: Er schmiss uns die Karten regelrecht auf die Hände und brummte nur: ,,Karte!" Der Höflichkeit halber ließ ich das unkommentiert, die Blicke meiner Familie sprachen aber eine eindeutige Sprache: Akropolis Adieu.

    Die Karte wirkte abgewetzt, alt, wenn auch ansprechend dekoriert. Eine Entscheidung war schnell gefunden: Gyros mit Pommes und Zaziki für 11,90€. Da man bei griechischen Restaurants immer sehr große Portionen bekommt, fand ich den Preis angemessen. Meine Familie entschied sich auch für Gyros, aber auch hier gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel, und so lauteten zwei Bestellungen Leber mit Bratkartoffeln und Wiener Schnitzel mit Pommes. WIENER SCHNITZEL IN EINEM GRIECHISCHEN RESTAURANT? Etwas entsetzt haben wir alle geguckt, aber der Besitzer nahm, diesmal wortkarg, unsere Bestellung auf.

    Während wir warteten, sah ich mich weiter um. Da war der vermutliche Besitzer, der hinter dem langen Tresen stand und Cocktails mixte. Zusätzlich musste er zum Haus laufen um die Speisen zu holen und sie auch noch zum Tisch bringen.

    Wir saßen dort und warteten. Aufgrund der Größe der Tische saßen wir 5 auf 2 Tische verteilt. Mit mal kam die Sonne raus und 2 Personen, die an einem Tisch saßen, wechselten kurzerhand den Tisch, von der einen Seite neben uns zur anderen Seite neben uns.

    Ding machte es und das signalisierte dem Kellner, dass das Essen jetzt fertig ist. Aber was war das? Nur 3 Personen, darunter auch ich, bekamen unser Essen schon, aber die anderen beiden, die den Tisch gewechselt hatten, wurden nur unfreundlich angesprochen: ,,Was soll das denn? Sie können doch nicht einfach den Tisch wechseln! Jetzt muss ich die Kasse neu machen!" Er mag ja Recht gehabt haben, aber der Ton, wie er es sagte, ging gar nicht.

    Mein Essen war schon da, und so begannen wir drei, die das Essen schon bekommen hatten, zu essen. Mein Gyros war auf den Punkt gegrillt und gewürzt. Der Koch hat sich beim Würzen große Mühe gegeben, denn ich schmeckte nie einen komischen Geschmack heraus, wie ich es bisher einmal erlebte, aber nicht in diesem Restaurant.

    Auch die Pommes wussten durch ihre goldgelbe Farbe und natürlich dem Knuspergeräusch zu überzeugen. Der Geschmack war auch hier ganz ausgezeichnet. Salat gab's dazu, der war knapp über Durchschnitt. Ach ja, Zaziki gab's dazu. War das hausgemacht? Es schmeckte so. Es schmeckte wunderbar und rundete den Rest auf dem Teller wunderbar ab. Auf das Gyros hatte man Zwiebelringe gelegt, an denen konnte ich jedoch nicht viel spezielles feststellen. Vielleicht ihre Größe, aber sonst nichts.

    Es dauerte ungefähr 10 Minuten, bis dann auch die Speisen für die Tischwechsler kamen. K war von der Größe erschlagen und sagte erstmal: ,,Dass Sie immer so große Portionen geben müssen!" Der vermutliche Besitzer antwortete: ,,Ach, das macht doch nichts, der nächste Winter kommt bestimmt!" Wir mussten lachen.

    Nun saßen wir drei am einen Tisch und hatten bereits aufgegessen, als die anderen beiden am anderen Tisch erst begonnen zu essen. Schmecken, das tat es ihnen! Aber nach der Hälfte hörte K auf zu essen und auch A war nach dreiviertel des Tellers pappsatt.

    Als wir dann alle fertig waren, kam der Kellner um das Geschirr abzuräumen. Er fragte K: ,,Wer hat gewonnen?" Die Antwort kam prompt: ,,Das sehen Sie ja."

    Dann verschwand der Kellner, nachdem wir ihm sagten, er solle gleich zum Bezahlen erscheinen. Wir bezahlten dann, gingen noch einmal auf die Toilette und gingen wieder weg.

    Fazit: Essen 5 Sterne
    Service & Freundlichkeit 2 Sterne

    macht bei mir drei Sterne.
    6.

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    Kulturbeauftragte Die längste Theke kann es nicht gewesen sein, denn die gibt es bekannter massen bei uns in Düsseldorf ;-)! Der Grieche scheint seinen "schlechten Tag" gehabt zu haben, das kenne ich bisher jedenfalls anders! Danke für die Warnung!
    Tikae Eine lebendige Bewertung, gefällt mir sehr gut !
    Spätestens bei KARTE hätte ich allerdings einen Teil meines Temperaments entfaltet.....
    Männlein Zunächst meinen herzlichsten Glückwunsch zum gelungenen Bericht und den GD. Und wenn das Essen noch so gut war, für die Muffeligkeit des Chefs hätte es bei mir einen Punkt Abzug gegeben.
    ubier Na, den Koloss von Rhodos... ääh, Braunlage kriegen wir auch noch geknackt! Immerhin hat er Ansätze von Humor erkennen lassen.
    Philipp Da ist mir ein kleiner Fehler unterlaufen, upsi :-/

    Hab's korrigiert.

    Natürlich danke für Deinen Glückwunsch, Männlein.
    Kulturbeauftragte Glückwunsch zum Akropolis-adieu- Daumen!

    Das mit der Theke, da handelt es sich um ein geflügeltes Begriff, das auf ein bekanntes Karnevalslied zurückgeht: schau dir das an: https://www.youtube.com/watch?v=NELJsvBPmgk

    vielleicht verschlägt es dich (in nicht absehbarer Zeit) an den Rhein, dann kannst du es selbst in Erfahrung bringen ;-)

    LUT Ich gratuliere mal an dieser Stelle stellvertretend für alle wohlverdienten Daumen an anderer Stelle mit.
    Mein Glückwunsch!

  7. via Android
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


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    Essen auf dem Präsentierteller

    Wenn man schon mal im Famila-Markt in Eutin unterwegs ist, kann man auch eine Pause bei Klausberger machen. Klausberger ist eine regionale Backstube, ganz nach alter Manier. Sowas ist in Zeiten von großen Ketten echt selten geworden. Schön, dass es sowas noch gibt.

    Soweit ich weiß, gibt es nur 3 Filialen der Bäckerei, nämlich die im Stammhaus in der Nähe des Bahnhofs, das Kulturcafé am Markt und eben diese Niederlassung im Famila-Markt.

    Am Tresen wurde ich vom Angebot ziemlich erschlagen. Laugenstangen, Käsekuchen, belegte Brötchen, Pizzabrötchen, Überbackenes,... Meine Entscheidung fiel mir nicht leicht. Eine Laugenstange mit Hähnchen wollte ich nicht, ebenso wenig ein Pizzabrötchen mit Thunfisch oder Salami und Pilze, aber ein Pizzabrötchen mit Kochschinken und Ananas durfte es schon sein. Dazu entschied ich mich für eine Fritz-Cola. Die Dame am Tresen fragte mich, ob sie das Pizzabrötchen aufwärmen solle. Dies bejahte ich und sie transportierte es zum Ofen oder weiß Gott wohin, jedenfalls aus meinem Sichtfeld.

    Etwas unpraktisch ist, dass man vom Tresen zu den Sitzplätzen direkt am Eingang des Marktes vorbeigehen muss, weshalb man besser auf den Kundenverkehr achtet. Sonst läuft man gegeneinander, und dann schreit man nur noch AUA.

    An der Servicestation nahm ich mir Besteck mit, da ich das heiße Brötchen ja nicht in die Hand nehmen kann. Eine Gabel und ein Messer war schnell gefunden, wobei der Griff des Messers sehr scharfkantig war. Eine kleine Stichprobe ergab: alle Griffe sind so. Also nahm ich an einem Zweiertisch Platz und begann zu essen. Alt wird das Pizzabrötchen nicht gewesen sein, denn die Ananas war noch schön saftig, genau so, wie sich das gehört. Auch der Teig war nicht zu zäh, ließ er sich doch gut schneiden und kauen. Über die Fritz-Cola möchte ich hier nicht so viel schreiben, allerdings war sie gut gekühlt, hatte Kohlensäure und kein Pfand, obwohl auf der Flasche klipp und klar Pfandflasche stand. Komische Praktik!

    Ambiente? Na ja. Von beiden Seiten kommen und gehen Kunden durch die Türen, weshalb jeder sehen kann, was du isst (Präsentierteller), manche Tische stehen auf einer Empore mit einer ziemlich hohen Stufe und auch die Sauberkeit unter den Tischen (Krümel etc) könnte besser sein.

    Allgemein ist der Sitzbereich doch relativ eng. Mit einem Rollstuhl zum Beispiel hätte man ziemliche Probleme.

    Wer nicht drinnen sitzen möchte, kann auch draußen sitzen. Dort fahren allerdings auch die Autos und der Kundenstrom ist dort auch existent.

    Toiletten gibt's, und zwar die von Famila. Diese sind meistens sauber, aber das ist nicht immer so, was ich schade finde, der Backstube allerdings nicht anrechnen kann, da das WC zu Famila gehört.

    Fazit: Na ja. Die ungünstige Lösung mit dem Thekenplatz, die Enge, die Lautstärke,... Vieles ist nicht perfekt, allerdings dank des freundlichen Personals, der leckeren Köstlichkeiten und der Auswahl vergebe ich drei Sterne.

    Trotzdem werde ich wiederkommen!



    Ach ja: Wer die dortigen Köstlichkeiten außerhalb des ,,Präsentiertellers" essen möchte, sollte die Niederlassung am Markt in Eutin besuchen.

    geschrieben für:

    Cafés / Bäckereien in Eutin

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.

    Ausgeblendete 29 Kommentare anzeigen
    joergb. Das Thema mit dem Pfand hatte ich auch schon oft Philipp. Meist wird es nur berechnet, wenn Du die Flasche außer Haus mitnimmst.

    Schöne Bewertung.
    Exlenker Ein Backshop mit einem grünen Daumen! Was es nicht alles gibt!
    Glückwunsch zum selbigen - Philipp.

  8. via Android
    Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Checkin

    Verbesserungswürdig!

    Unterwegs im wunderschönen Warnemünde, dort wo die Warnow in die Ostsee mündet, plagte uns der Kaffeedurst und die Lust auf einen Kuchen. Da fiel uns ein, dass es in der Parallelstraße zur Flaniermeile doch das Café Wegner gab. Also sind wir dort hin gegangen.

    Ups, ist ja geschlossen, dachte ich mir, als ich den unbeleuchteten Innenraum sah. Allerdings saßen Personen drin und laut Öffnungszeiten war auch offen. Also haben wir das Café betreten und wurden vom Charme vergangener Jahre eingefangen.

    Rote Bänke und Stühle treffen auf braune Tische und Pfeiler sowie auf Blumen an den Wänden. Am Fenster stand ,,40 Jahre Café Wegner" und der Charme herrscht immer noch.

    Kaum hatten wir Platz genommen, kam eine Dame zu uns und nahm die Bestellung auf. 2 Kännchen Kaffee und eine Cola light. Als wir den Kuchen bestellen wollten, wurden wir zum Tresen gelotst, um dort eine der süßen Köstlichkeiten zu kaufen.

    Meine Begleitung ging zum Tresen, während ich auf sämtliche private Gegenstände ein Auge hatte. In dieser Zeit, als ich alleine am Tisch saß, kam eine normale Cola. ???? Hatte ich gar nicht bestellt. Dies teilte ich der Dame vom Service mit und sie ging zurück, um kurze Zeit mit meinem Wunsch wiederzukommen.

    Ich wollte auch einen Erdbeer-Eisbecher haben, den ich auch am Tresen bestellen sollte, dort aber schon von der Begleitung mitbestellt wurde, was nun auch wieder nicht richtig war!! Also soll man nur den Kuchen am Tresen bestellen und den Rest am Tisch. Über dieses System musste ich erstmal nachdenken.

    Der Kuchen für meine Begleitung kam und mein Eisbecher nicht. Mehrmals sah ich mich um, dachte: ,,hoffentlich kommt er noch", sah mich mehrmals um und, aaaah, da kam er. Drei Kugeln Eis, davon eine Kugel Erdbeere, die anderen beiden Vanille. Darüber viel Sahne mit Schokosauce und Erdbeeren drin.

    Ich nahm das erste Stück Erdbeere in den Mund, sie war sogar saftig! Ich bin mir nicht sicher, aber so schmeckt keine Tiefkühlbeere! Die Eiskugeln waren schön cremig, aber gleichzeitig fest. Auch die Sahne begeisterte mich, sie war nicht zu süß, sondern schmeckte ganz anders als fertige Sprühsahne vom Einkaufsladen. Ob sie die selbst machen?

    Die Blase drücke und ich ging zu den Toiletten. Dazu geht es über mehrere steile Stufen in den Keller, für Personen mit Handicap ist das nichts. Wenigstens waren die Toiletten schön sauber.

    Oben angekommen wollte ich auch gleich bezahlen, was ich der Bedienung auch mitteilte. Sie nahm dies zur Kenntnis und verschwand erstmal. Sie kam nicht wieder, sie kam nicht wieder, sie kam nicht wieder, sie kam nicht wieder, sie kam....

    Dann, irgendwann, draußen begann es zu schütten wie aus Badewannen, kam die Dame und überreichte uns die Rechnung von 15€.

    Wir blieben des Regens wegen noch kurz drin sitzen und warteten das Ende des Schauers ab.

    Fazit: An der Qualität der angebotenen Köstlichkeiten gibt es nichts auszusetzen! Allerdings hapert es gewaltig im Service, einmal mit dem Kuchen am Tresen bestellen, während man den Rest am Tisch bestellt, und die falsche Lieferung. Zusätzlich dazu der nicht barrierefreie Zugang zu den Gäste-WCs, deshalb vergebe ich nur drei Sterne.





    Ein kleiner Tipp für Warnemünde-Besucher: Eine Hafenrundfahrt lohnt sich allemal!

    geschrieben für:

    Cafés / Konditoreien in Rostock

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    Puppenmama Mit dem tollen Eisbecker hast Du mir ganz schön die Zähne lang gemacht.
    Herzlichen Glückwunsch zu Deinem Bericht und zum grünen Daumen.

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    Checkin

    Gutes Konzept, aber an der Umsetzung hapert's

    Nach einer Shoppingtour in Raisdorf kehrten wir in das Restaurant Phönix ein, welches auf dem höchsten Punkt im Gewerbegebiet liegt.

    Von außen macht die Gaststätte nicht viel her, ist sie doch etwas dreckig und altbacken.

    Aber so sollte es nicht weitergehen. Ich betrat den Raum und sah zwei Plastikbäume, die laufend die Farben ändern. Da hinter muss man an eine ,,Rezeption", um dann platziert zu werden. Über den Service war ich sehr dankbar, denn es war wirklich voll.

    Ein Kellner chinesischer Abstammung kam zu uns und nahm die Bestellungen auf, also das Buffet und die Getränke. Ich machte mich auf zum Buffet und wurde enttäuscht. Es gibt hier weniger Gänge als im Phönix in Lübeck. Deswegen ist auch das Angebot knapper.

    Macht nix, dachte ich mir und nahm mir einen Teller - AUA, war der heiß - und sah mich um. Ah, da ist ja mein Favorit, die Ente. Dazu nahm ich Pommes und die leckeren Tintenfischringe.

    Die Zangen, mit denen man sich die einzelnen Lebensmittel nimmt, waren teilweise direkt auf den Lebensmitteln oder so heiß, dass man sie gar nicht greifen konnte - das zweite AUA.

    Am Tisch fiel mir auf, dass ich das Besteck vergessen habe. Pech, also zurück ans Buffet und - nur noch ein Messer und eine Gabel. Ich nahm sie mit und begann zu essen.

    Dann der nächste Schock: Die Ente ließ sich kaum schneiden und auch im Mund war sie zäh wie nichts Gutes. Die Pommes waren schon etwas lasch, nur die Tintenfischringe konnten mich überzeugen.

    Ich hatte aufgegessen und ging wieder ans Buffet, als ich sah, dass das Besteck nachgefüllt wurde. Noch mal Ente wollte ich jetzt nicht, also lautete meine Entscheidung gebratenes Huhn mit Frühlingsrolle, gebratener Ananas und Kartoffelspalten.

    Vom Huhn war ich überzeugt. Krosche Panade, zartes Fleisch und das noch gut gewürzt. Die Frühlingsrolle war vom Geschmack ganz eigen, aber durchaus positiv. Ich habe den Frühling regelrecht geschmeckt, was bei Regen draußen auch besser ist. Die Ananas gefiel mir super gut! Noch schön saftig, mit einer kroschen Panade drumherum. Leider fielen die Kartoffelspalten aus dem Raster, weil sie zu lasch und nicht gewürzt waren.

    Nach einer kurzen Pause machte ich mich auf und nahm noch einmal die Ente mit Frühlingsrollen, der gebratenen Ananas und dem Huhn. Die Ente war jetzt gar nicht mehr zu schneiden, man konnte sie nur noch auseinander reißen, was dazu führte, dass sie sich auf dem (Marmor?)tisch verteilte. Na super! Die Ananas war wieder super, genau so wie die Frühlingsrollen und das Huhn.

    Anmerkung: Als ich mir das erste Mal das Huhn holte, war nicht mehr viel in der Auslage. Als ich jedoch danach mir wieder Huhn holte, war es aufgefüllt! Großer Lob an den Service!

    An dieser Stelle möchte ich erwähnen, was es noch alles auf dem Buffet steht. Es gibt natürlich Sushi, Nudeln, Kartoffeln, Krabbenchips, Saucen süß-sauer und Suppen. Das ist allerdings keine abschließende Aufzählung.
    Burps, eigentlich war ich satt, aber der Nachtisch in Form von Eis darf natürlich nicht fehlen! Es gab Schokolade, Stracciatella, Banane, Vanille und eine komische blaue Eismasse, die natürlich probiert werden musste. Leider schmeckte diese nur künstlich. Schade!

    Für den Nachtisch gibt es neben Eis auch Wackelpudding in Würfeln, Früchte (aber leider nur aus der Dose) und Kuchen. Wer also hier nicht findet, was er sucht, mag höchstwahrscheinlich keinen Nachtisch.

    Jetzt möchte ich auf das Ambiente eingehen. So schlicht es von außen wirkt, desto prunkvoller ist es innen, eben typisch Erlebnisrestaurant Phönix. Das Buffet befindet sich mittig im Raum, trotzdem sind die Wege dank Raumteilern nicht von überall gleich lang.

    Der Raum ist mit Lichtsäulen und schmucken Lampen beleuchtet. Als Dekoration sah ich eine Vase im XXL Format und Pferde aus Porzellan.

    Die Toilette war auch sauber, nur wenn man am Waschbecken steht, besteht die Gefahr, dass man die Tür ins Kreuz bekommt. Mir ist es passiert. Wie es beim Damen WC ist, weiß ich natürlich nicht. Außerdem gibt es ein Behinderten WC und ein Spielzimmer für die Kleinen.

    Das Buffet kostet 8,90€ zuzüglich Getränken.

    Fazit: Es ist verbesserungsfähig! Deshalb nur 3 Sterne. Einen Besuch empfehle ich trotzdem, deshalb das Herz.

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    Chinesische Restaurants in Schwentinental Raisdorf

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    9.

    Pelikaan Klingt eben wie typisch Asiaten ;)
    Wer aber so oft wieder zum Buffet läuft, ist selber schuld, ätsch.
    Aber gut und informativ beschrieben.
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    Calendula Danke für Deinen gut lesbaren und ausführlichen Beitrag.
    Es war schon sehr mutig von Dir, ein 2. Mal zur Ente zu greifen. ,-)
    Philipp Ich freue mich, wenn es dir gefällt, Calendula. Und ich wollte halt sehen, ob die Ente beim zweiten Mal besser war, war sie aber leider nicht.
    Kulturbeauftragte Weiß aus eigener Erfahrung, dass man beim Chinesen die "dollsten" Sachen erleben kann. Das sowohl wenn man es im positiven, als auch von der negativen Seite betrachtet. Da hast du eine gute "Mischung" beider Aspekte vorgestellt! Glückwunsch zum Daumen!

    Eine Frage noch: Obst hinterher war es wenigstens frisch?! Meistens findet man nur das "beste" aus Dösi und Glas :-/.
    Kulturbeauftragte Danke für Ergänzungen und deine Antwort ;-).

    Bin jetzt auf die HP gegangen und es ist schon erstaunlich, dass es dort zwar Fotos von dem Buffet gibt aber überhaupt keiner zu welchem Preis es angeboten wird :-/.

    Aus eigener Erfahrung weiß ich aber, dass ein solcher geringer Buffetpreis meistens nur in der Mittagszeit angeboten wird, doch am Abend / WE (vor allem an SO + Feiertagen) deutlich drüber liegt.

    Falls du bei nächstem Besuch einen Flayer mitnehmen und es hier abbilden könntest, das wäre wirklich für alle ein Vorteil.


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    Checkin

    Originalbewertung Oktober 2017

    Kann man besuchen

    Dieser Laden ist kleiner als andere und die Mitarbeiter sind freundlich Nur die Beleuchtung und die Größe zwingen mich dazu, einen Stern abzuziehen.

    Update 3.3.2018

    Im Lübecker Citti Park befindet sich diese noch gar nicht mal so alte Media Markt Filiale.

    Hinter dem Eingang geht man auf die Smartphones und SmartWatches zu. Zuerst steht dort ein Extratisch mit iPhones. Heute hatten sie dort ein 2 iPhone 7, mehrere iPhone 8 und ein iPhone X. In den darauffolgenden Gängen befinden sich die anderen Phones. Ich finde die Regalstellung bei den Smartphones etwas unübersichtlich, es gibt hier mehrere Gänge, wo man Slalom laufen muss, um alles zu sehen.

    Desweiteren ist mir aufgefallen, dass auf den Preisschildern nicht alle aussagekräftigen technischen Details stehen, weshalb ich hier für die Abteilung schon mal einen Stern abziehe.

    The camera - reimagined prangte als Leuchtreklame in der Ecke der Abteilung und prompt sah ich die neuen Samsung Galaxy S9. Ich unterzog dem neuen Flaggschiff einen Test mit dem Ergebnis: gar nicht mal so schlecht, aber eben auch nichts wirklich neues. Man weiß halt, was man bekommt bei Android.

    Rechte Hand geht es zu den CDs. Hier finde ich meine Wunsch-CD meist immer. Einmal wollte ich mir eine CD kaufen, laut Internet in der Filiale Lübeck abholbereit. Ich komme in die Abteilung - nichts. Nach mehrmaligem Abscannen der Regale fragte ich einen Mitarbeiter. Dieser ging ins Lager und holte die CD - gleich ein paar Mal. Eine gab er mir, die anderen steckte er an der richtigen Stelle ins Regal. Außerdem war er sehr freundlich, der fünfte Stern kehrt zurück!

    Ganz in der Nähe stehen die Receiver (DVB-S, DVB-T2 HD, DVB-C). Was für ein Angebot! Allerdings muss man für die Geräte auf die Knie gehen, weil manche auf einem Regal knapp über dem Boden stehen.

    Auf dem Preisschild für die Guthabenkarten für DVB-T2 HD steht auf den ersten Blick 19,99€. Wenn man sich aber bückt, was keiner tut, sieht man, dass es 79,99 kostet. Da ist der fünfte Stern wieder weg.

    Vorbei an den Radios geht es zu den Fernsehern. Von kleinen HD-Ready Fernsehern bis hin zu riesigen 4K Ultra HD Fernsehern gibt es hier für jeden Geschmack das Passende, aber hier haben wir wieder das Problem mit den Gängen und dem Slalomlauf, schwupps, da waren es nur noch 3 Sterne.

    Ginge man weiter durch, gelangt man zu der sogenannten weißen Ware. Das sind Kühlschränke, Waschmaschinen und so weiter. Ich gehe aber auf den Hauptgang und sehe iPads und MacBooks. Als Apple-Interessent schaut man sich die Produkte genau an und unterzieht sie einem Test. Dafür, dass man nicht sofort angesprochen wird, wenn man ein Gerät ausprobiert, gibt es den vierten Stern zurück. Natürlich sind auch die Android Tablets und Windows-Notebooks nicht weit.

    Die Kassen sind gewöhnungsbedürftig, man stellt sich hier in eine einzige Schlange, und wenn dann die Durchsage ,,nächster Kunde bitte an Kasse ..." kommt, geht man an die genannte Kasse. Natürlich blinkt das Schild mit der Kassennummer dann, damit man die richtige Kasse ansteuern kann.

    Die Beleuchtung im Markt gefällt mir nicht. Sie ist kaltblau und blendet, also verabschiedet sich der vierte Stern wieder.

    Trotzdem: Für Technikfüchse genau das Richtige!

    geschrieben für:

    Unterhaltungselektronik in Lübeck

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    10.

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    Kulturbeauftragte Hatte den Eindruck, dass du (abgesehen von den Kassen) in meiner Stadt in der dortigen Filiale unterwegs gewesen wärst ;-). Wenn ich ehrlich sein soll, egal welcher der bekannten Elektromärkte man besucht, gibt es meiner Meinung nach, reichlich Verbesserungspotential. Jedes mal aufs neue (seit "Ewigkeiten" ) sind es immer die gleichen negativen Eindrücke, die mich ärgern und dennoch geht es (meistens) nicht anders!

    Dein Beitrag spricht mich wirklich an, weil es eben so ist :-(...
    Ein golocal Nutzer Das Problem wird halt sein, einfach Umsatz zu Machen um jeden Preis. Da spielt dann wohlfühlen oder Beratung eine untergeordnete Rolle, wir leben halt in dieser Geiz ist geil Mentalität heutzutage. :-(

Philipp 
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