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  1. Bewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Ökumenische Hospizgruppe Kaiserswerth e.V.

    Suitbertus-Stiftsplatz 11, 40489 Düsseldorf
    Tel: (0211) 405 44 92
    1.
    Zeit, Aufmerksamkeit und Zuspruch schenken ist in der heutigen hektischen Zeit ein „Luxusgut“, das man mit keinem Geld aufwerten kann. Ein offenes Ohr für die anderen zu haben, das können nur wenige Menschen mit einer großen Portion Geduld bewerkstelligen, die dem Gegenüber mit Respekt begegnen, sowie mit reichlich Einfühlungsvermögen verfügen. Um genau zu sein, handelt sich um ehrenamtliche Ansprechpartner, die einem beratend zur Seite stehen können. Im alltäglichen Leben werden Krankheiten, vor allem jene, die einen schweren (bis tödlichen) Verlauf haben, als ein Tabuthema angesehen, das man am liebsten ausklammert. Wie gut ist es da zu wissen, dass es eine „helfende Hand“ einem in solcher Situation zur Seite stehen kann. Manche Situationen erscheinen einem so weit weg und mitunter surreal, dass man zu der Überzeugung gelangt, dass eine außenstehende Person (in dem Fall das Hospizdienst) einem bei den Fragen, die sich stellen, unverbindlich zur Seite stehen kann. Loslassen können, ist ein Prozess, der seine Zeit braucht, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Wenn man aber damit „überrumpelt“ wird… was dann?

    Ein solcher Schritt sich an diese Einrichtung zu wenden, erschien uns zuerst wie der „letzte Strohhalm“, an das man sich klammert. Andererseits Hilfe annehmen und sich das auch eingestehen, dass wenigstens ein Gespräch mit einem Vereinsmitglied einige neue Ideen / Vorschläge mit sich bringen würde, die man sich überhaupt durch den Kopf gehen lassen könnte, erschien uns (erstmals) vielversprechend.

    Es war ein kurzes Treffen (vorher ein Telefonat), der mich einst zu dieser Adresse geführt hatte. Die Frauen, die dort tätig sind, waren sehr freundlich, hilfsbereit und aufgeschlossen. Die ältere Dame, mit der ich mich unterhielt, strahlte Gelassenheit aus, die man sonst wirklich vermisst. Ich wollte mich über verschiedene Optionen informieren lassen, die ich auch in schriftlicher Form erhalten habe. Jahre später habe ich die Diakonissin erneut getroffen und da konnte ich mich bei ihr bedanken, was mir beim ersten nicht mal in den Sinn gekommen ist.

    Auch, wenn das Hospizdienst von der Diakonie betreut wird, ist es überkonfessionell (ohne jeglichen „Zwang“ es überhaupt zu sein) geleitet. Mir war klar, dass es weitere Zweigstellen in der Stadt gibt, doch die erste Adresse, die ich gefunden habe, war eben diese in der historischen Altstadt in Düsseldorf Kaiserswerth. Es war für uns tröstlich zu wissen, dass es diese Möglichkeit offen stehen würde. Diese haben wir aber nicht in Anspruch genommen, weil… das „Schicksal“ es anders vorgesehen hatte. Das möchte ich aber nicht weiter vertiefen, weil es doch ein Thema ist, das ich lieber in der Form unkommentiert lassen möchte. Trotz, dass es sich um ein sensibles Bereich des Lebens handelt, kann mir vorstellen, dass solcher Zuspruch (wenn nötig) anderen Helfen kann, einen solchen Ansprechpartner zu finden, der einen trägt, begleitet und wenn nötig tröstet, wie wir diese Gruppe erlebt haben. Ein großes DANK an dieser Stelle, macht weiter so!

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    Auabacha Daumenglückwunsch zu diesem schönen Bericht! Wenn ehrenamtliches Engagement irgendwann mal aussterben sollte, ist unser Gemeinwesen arm dran.


  2. Bewertung: 3 von 5 Sternen

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    MEDIMAX Dresden-Neustadt

    Antonstraße 2 A, 01097 Dresden
    Tel: (0351) 655 72 70
    2.
    Fragen kosten bekanntlich nichts? Manchmal schon - Zeit, Worte und Laune... Es ist ein Versuch gewesen, der aus meiner Sicht nach Hinten losging. In der Vergangenheit, als es noch in unserer Stadt eine Zweigstrelle von MEDIMAX gegeben hatte, war ich meistens mit Auswahl, Beratung und dem "Drumherum" zufrieden. Das ist, wie man es sich denken kann, etliche Jahre(nde) her, als es dauerhaft geschlossen wurde... Bei einer Kette, wie diese es ist, zeichnet sich meistens durch die (Fach)Kompetenz des Personals aus. Das habe ich jedenfalls gedacht, als ich mich am späten Nachmittag auf den Weg zu der Zweigstelle in Dresden Neustadt aufgemacht hatte. Hab, als ich die Adr. angelegt habe, auch festgestellt, dass es eine weitere Zweigstelle in der Stadt gibt. Mir persönlich ist aber nur diese bekannt!

    Während unseres Aufenthalts fiel mir die markante Aufschrift bereits am ersten Tag auf. Es liegt direkt wenige Schritte von den div. Haltestellen rund um den "Albertplatz" entfernt. So wie ich gesehen habe, besteht die Möglichkeit seinen fahrbaren Untersatz in der Garage des Einkaufscenters abzustellen, doch dazu kann ich keine weitere Angaben machen. Die wenigen Parkplätze in der Nähe waren (wie so häufig) am frühen Abend (ca. 18:30) bereits vergeben.

    Im vergleich zu den meisten Elektromärkten, die ich kenne, erscheint mir MEDIMAX Dresden-Neustadt sehr "überschaubar" aus. Aus meiner Sicht aber kann sich das sowohl als Vor- oder Nachteil herausstellen. Der Grund war, wie bereits beim Fotogeschäft in Meissen (wo ich tatsächlich einige Tage später fündig wurde) der Wunsch / Versuch mehrere Ersatzakkus zu bekommen. Mir war klar, dass solche "Nischenprodukte" häufig erst bestellt werden müssen, doch man kann es bekanntlich ja nicht wissen! Da habe ich in den 10-Jahren in denen ich auf verschiedenen Platformen über meine Erfahrungen schreibe, schon die "dollsten" Dinge erlebt, was das anbetrifft!

    Bei der kurzen Verweildauer in dem Einkaufscenter kann ich nicht mal sagen, ob es dort einen Aufzug gibt, um zu diesem Teil im 1. OG zu gelangen. Zur Orientierung, falls man dorthin kommen möchte, können auch die Schilder zum "DDR-Museum", das sich dem Elektromarkt gegenüber befindet, der Orientierung dienen.

    Wenn ich ehrlich sein soll, sind mir schon solche Läden, die man sofort beim Betreten auf Anhieb überblicken kann, die liebsten. Das kann aber auch den Nachteil haben, dass man dort nur eine begrentzte Auswahl vorhanden sein kann. Alles, was nicht vorrätig sein sollte aber dennoch lieferbar, wird online geordert. Einige Tage später, kann man es an der gleichen Stelle (wenn nicht zu sperrig) abgeholt werden. Das wurde mir auch angeboten, doch das habe ich dankend abgelehnt.

    Das Sortiment umfasst vom "allen" etwas. Angefangen bei den Multmediageräte (Fernseher, Laptop, PC & Co), über Kaffeemaschinen, Kühlschrank bis zu Waschmaschine und wenn mans braucht die passende Glühbirne dazu ;-). Tja, dennoch so "verloren" wie in diesem Medimax bin ich mir schon lange nicht mehr vorgekommen. Ein junger Mann wurde "gebeten" mit zu helfen, doch selbst das gestaltete sich mehr als zäh :-/.

    Mehrmals habe ich erlebt, dass bei solchen Kundenberatungen eine "Balance" fehlt, die ein positives (Fach)Gespräch ausmacht! So einen wortkargen Verkäufer habe ich kaum erlebt, wie es in dem Fall zu sein schien! Bloß kein Wort zu viel! Es gliech eher einer Mischung aus Scharade und Ja-/ Nein-antworten. Der einzige vollständige Satz war "Das muss ich bestellen". Hinterher wurde ich stehen gelassen, als ob der junge Herr auf der "Flucht" wäre... Das war ehrlich nicht das was ich mir gewünscht hätte und jede weitere Frage schien überflüssig zu sein! Kann mir vorstellen, dass es besser laufen könnte, doch so hat es mich wenig überzeugt! Daher mehr als 3 Sterne sind besten Willens nicht drin!

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  3. Bewertung: 4 von 5 Sternen

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    Verlag Daniel Jacob

    Brückenstraße 17, 01705 Freital
    Tel: (0351) 40 41 18 05
    3.
    Kunstverlage gibt es schon recht viele. Das gleiche gilt auch für welche, die nur Bücher mit regionalen Bezug veröffentlichen. Eine so geschichtstrechtige Stadt wie Dresden kann, als eine Inspirationsquelle sehr weit gefaßt werden. Bei den meisten mir bekannten Verlagen handelt es sich um welche, die sich zu einem Verbund geschlossen haben. Ihre Erscheinungen können sehr weit gefächert sein. Wie man es kennt, schon Monate vorher kann mit einer (zum Teil sehr langen) Liste rechnen, die mehrere Seiten mit Titeln umfassen rechnen. Bei kleineren, wie der Verlag Daniel Jacob ist das zwar tendenziell möglich, doch aus meiner Sicht wenig sinnvoll...

    Im Vergleich ist dieser ziemlich jung, denn die Gründung liegt gerade mal 9 Jahre zurück (2009). Wie es scheint, wurde in der Zeit gerade mal 4 Bücher herausgegeben. Zuletzt (lt. HP) im Jahr 2012. Es handelt sich bei den Erscheinungen um vom Verlagsgründer verfasste und fotografierte Vorschläge für Stadtrundgänge in Dresden, die stets in einem bestimmten Kontext stehen: Parks, Architektur, Denkmäler im Allgemeinen und der über Skulpturen, für den ich mich interessiert habe! Preislich schon ein schnäppchen, denn der fast 280 dicke Nachschlagewerk hat gerade mal kanpp 15 € gekostet, was ich gerne ausgegeben habe.

    Die Palette wird durch Stadtpläne über Dresden vervollständigt, die in unterschiedlichen Sprachen erschienen sind. Diese habe ich öfter in der Auslage der Buchhandlungen etc. gesichtet, als meinen Favoriten. Auch, wenn es zu meinen sich so verhält, scheint der Verlag als solcher ein Hobby des Namensgebers - Daniel Jacob zu sein. Anders kann ich es mir nicht erklären. Aus meiner Sicht wird hier reichlich Potential verschenkt, denn mir fielen mindestens 5 weitere Themen ein, über die man sein Wissen vertiefen könnte oder sich Anregungen holen, (sicherlich nicht nur als Touri, wie ich es bin) auf die man kaum selbst kommen könnte. Daher erscheinen mir 4 Sterne angemessen!

    Eine Anmerkung am Rande: weiß nicht, ob die Fotos bei allen genannten Erscheinungen schwarz-weiß sind, doch aus meiner Sicht besitzen sie ihren Charme. Kann mir daher vorstellen, dass es auch anderen gefallen könnte. Deshalb möchte ich es hier nicht unerwähnt lassen!

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  4. Bewertung: 4 von 5 Sternen

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    MVG Museumslinie 100

    Emmy-Noether-Straße 2, 80992 München
    Tel: (0800) 344 22 66 00
    Kostenhinweis ...
    4.
    Es ist zwar kein roter Doppeldecker, wie es in Berlin der Fall ist, doch auch München hat seine (Museums)Linie 100. Im Vergleich mit dieser ist die Taktung deutlich seltener ausfällt, als in der deutschen Hauptstadt. Was mir gefallen hatte, dass schon bei der Ankunft am HBF im dortigen Infocenter des hiesiegen Verkehrsanbieters - MVG einige der kleinen, faltbaren Fahrplene entdeckt, "erforscht" und mitgenommen habe. Einer von ihnen war eben der von der besagten Linie.

    Dabei handelt es sich, wie sonst auch, um eine reguläre Linie, die an zahlreichen Sehenwündigkeiten der Stadt halt macht, die ich euch nicht vorenthalten möchte! Wie man es sich denken kann, ist für eine solche "Erkundungsfahrt" eine Fahrkarte erforderlich, die für recht kleines Geld (2,90 € Einzelfahrt / 6,70 € Tageskarte -1 Pers.) sowohl am Automaten, als auch beim Fahrer erwerben kann. Für die Einheimischen kann es ebenfalls ein Tipp sein, denn es kann eine Anregung für eine "Neuentdeckung" der eigenen Stadt sein! Vor allen, weil diese Linie nicht so "überladen" ist, wie es andernorts der Fall gewesen ist :-)!

    Die bayrische Landeshauptstadt München ist wirklich sehr reich an Museen, die man sich dort ansehen kann. Es ist schon eine tolle Idee sie durch einen solchen Bus mit einender zu verbinden. Wir haben nicht die gesamte Strecke, die vom HBF bis zum Ostbahnhof geht, in Anspruch genommen. Was ich aber dort vermisst habe, dass der Zustieg am erstgenennten Bahnhof an deren NORDSEITE in der Arnulfstraße zu finden ist! Doch nach mehreren Nachfragen haben wir auch das geschafft.

    Je nach Fahrtrichtung gibt es unterschiedlich viele Haltestellen auf dieser Linie. Ingesamt sind es 19. Zu denen, die wir angesteuert haben, gehörten unter anderem die "Pinakotheken", "Odeons- und Königsplatz" und die bereits beschriebene "Sammlung Schak" in der Reitmorstr, die direrkt in der Sichtweite der Isar / Friedensengel, für die es leider bei uns keine Zeit mehr blieb. Das ist aber ein anderes Thema.

    An den Haltestellen werden stets die Museen / Institutionen genannt, die man binnen einer kurzen Distanz erreichen kann. Zur besseren Orientierung habe ich den (recht sperrigen) Übersichtsplan eingescannt und hier hochgelanden. Fall weitere Details einem wichtig sein sollten, werweise ich gerne auf die Seite: http://omniseo.de/plusfahrer/files/2018/05/Karte_Museen.jpg.

    Wenn das besagte Faltblatt vor mir liegen habe, stelle ich fest, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein könnte. Da hat jede(r) die Möglichkeit zwischen 20 Adressen zu wählen. Zwischen Urzeit, Antike, (Kunst)Geschichte, bis zu abstrakten Gebilden, die mich persönlich weniger interessieren. Bekanntlich jedem das seine! Es ist klar, dass bei uns es deutlich weniger waren, doch mehr dazu an den passenden Stellen!

    Eine Begebenheit ist bei mir besonders in Erinnerung geblieben: trotz, dass gewönlich die Ansagen von einem Band widergegeben wurden, hat sich einer der fahrer besonders ins "Zeug" gelegt und erzählte weitere Details über die Gebäude, an denen er vorbei fuhr. Das ist bei einigen der anderen (asiatischen Touristen) so gut angekommen, dass sie sogar applaudiert hatten. Für die Pendler, das kann ich mir gut vorstellen, kommen solche "Spontaneinlagen" ggf. weniger gut an. Mir hat es ebenfalls gut gefallen, weil es nicht so ein "mechanisches Vorkauen" gewesen ist, wie es bei der touristischen Konkurrenz oft der Fall ist.

    Je nach Uhrzeit verkehrt die Linie 100 im 10- bzw. ab 20 Uhr alle 20 Minuten-Tackt. Das gleiche gilt (wenn ich mich recht entsinne) auch für Sonn- und Feiertage. Vor allem Abends empfehlt sich daher (wie wir es selsbt feststellen konnten) ein Blick auf den Fahrplan, weil es hinterher ggf. mit längeren Wartezeiten verbunden sein kann. Die App-Nutzer haben da höchstwahrscheinlich nicht die Problemchen ;-).

    Die Linie gehört zu einem gelungenen Aufenthalt dazu, der eine gute Alternative zu den "üblichen Verdächtigen" sein kann, der zu meinen Favoriten gehört. Dennoch finde ich es nicht perfekt, sodass sehr solide 4 Sterne mir hier angemessen erscheinen. Über das dazugehörige Verkehrsgesellschaft lasse ich dementsprechend außen vor, weil es aus meiner Sicht eine eigene Betrachtung erforderlich macht, um es nicht zu sehr zu verfälschen!

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  5. Bewertung: 2 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    Bahnhof München Marienplatz

    Marienplatz 1, 80331 München
    5.
    Der Münchner Marienplatz wird von vielen als die "Gute Stube" der Stadt bezeichnet. Es ist ein stetiges kommen und gehen, wenn man den Zustrom in die Altstadt betrachtet. Menschen aus aller Herren Ländern, Einheimische und Touris wie wie es sind, sind unterwegs und die gleichnamige Haltestelle ist das Ziel dabei. Nichts kann so unterschiedlich wahrgenommen werden, wie ein so großer Bahnknoten, wie der auf dem Marienplatz es ist! Für uns war es der beste Weg, um vom HBF (auch wenn es genauso gut zu Fuss gehen würde) zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten dort zu gelangen. Wenn man einen solchen Bahnhof aus unserer Sicht betrachtet, ist es schon ein großes Fragezeichen, wie es weiter geht. Zum einen, weil die Wege mitunter lang sein können, als auch, weil es mehrere Eingänge dahin gibt!

    Mit einem schematischen Haltestellenplan bewaffnet, entdeckten wir, dass es einen großen Unterschied ausmachen kann, wenn einem der Weg unbekannt ist. Hinzu kommt, dass durch mehrere Baustellen bedingt, die Gegebenheiten vor Ort einen negativen Eindruck auf uns hinterlassen haben. Bei dem Wirrwarr aus mehreren Treppenhäusern, Wegweisern, die in die falsche Richtung zeigen, war es an den meisten Tagen ein Puzzel mit vielen Lücken, die für reichlich Verwirrung (auch bei etlichen anderen Kunden) gesorgt haben. Zum Glück kann man sich auf die Hilfe der anderen Passagiere verlassen, die unafgefordert ihre Hilfe anboten, als sie merkten, dass diese ihnen anscheinend notwändig erschien!

    Bahnhöfe sind, wenn man sie sich aus der Entfernung betrachtet, stets ein Rätsel mit (zu) vielen Unbekannten, wenn man kaum die Gelegenkeit bekommt, sich dort zu Recht zu finden. In dem Fall bin ich schon davon ausgegangen, dass an einer so hochfrequentierten Haltestelle, es besser gelöst sein würde, als wir es vor Ort erlebt haben. Vielleicht sehe ich es zu kritisch, doch hier besteht jedenfalls einiges an Besserungsmöglichkeiten.

    Durch die Tatsache bedingt, dass es mehrerer Zugänge zu den S- und U-Bahnen gibt, kann es einen schon "übrfordern", denn die von uns genutzten Treppenhäuser sind kein Aushängeschild für eine - wie es im Imagevideo hieß, "Wohlfühlatmospähre im Sinne der Kunden"! Die Beleuchtung erschien (vor allem nachdem es recht früh auch draußen dunkel wurde) die besseren Tage hinter sich zu haben :-/! Solch flackernde Lichter sind bestens für ein "Gänsehautmoment" gut, doch in der Kombination eher bedenklich.

    Jetzt, nachdem ich mir die dortige Übersichtskarte mit den verschiedenen Zugangsoptionen betrachtet habe, fiel mir auf, dass es zwar mehrere Aufzüge zu den Gleisen gibt, doch nicht an der Stelle, die mir "sinnvoll" erschien... Wie die Mehrheit auch, haben wir die Rolltreppe ggü. dem Brunnen genommen. Hinterher unter der Erde folgte (in weiten Teilen) eine Ratlosigkeit. Es gibt zwar Aufzüge, doch sie führen (falls überhaupt in Betrieb befindlich) ausschließlich zu den U-Bahnen und von dort gelangt man durch "ellenlange" Flure weiter. Wenigstens die Bahnen, die wir genommen haben, fahren alle in unsere Richtung, sodass es diesbezüglich keine Probleme gegeben hatte.

    Hier verkehren die Linien S 1-4; 6-8, als auch die U 3+6. Je nach dem, wohin man im einzelnen Fahren möchte, ist es mit einer unterschiedlich langen Wartezeit verbunden. Dem Bahnhof als solchen sieht man schon, aufgrund der verwendeten Farben, dass es vor Jahrzehnten gewesen ist. Orange und braun würde heute kaum einer wählen. Bezüglich der Geschäfte, Fahrkartenautomaten etc. kann ich hingegen keine Angaben machen. Was ich aber bewogen hatte, so eine schlechte Werzung zu geben, ist die Tatsache, dass trotz das (wie an vielen anderen S-Bahnhaltestellen im Münchner Stadtgebiet auch) eine (z.T. kostenlose) Möglichkeit seine Notdurft zu verrichten, wurde diese hier leider nicht genutzt! In den verschiedenen Teilbereichen hat es dementsprechend weniger angenehm gerochen :-/! In der Verbindung mit den anderen aufgeführten Nachteilen haben wir eher einen schlechten Eindruck vom Bahnhof München Marienplatz erhalten. Nach Rücksprache mit meinem Partner kommen wir auf ausbaufähige 2 Sterne zusammen, auch wenn das die anderen nicht so sehen dürften!

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  6. Bewertung: 4 von 5 Sternen

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    Diakonia Dienstleistungsbetriebe gGmbH

    Dachauer Str. 192, 80992 München
    Tel: (089) 121 59 50
    6.
    In den vergangenen Jahren habe ich so manche soziale Einrichtung für mich entdeckt als eine "Quelle" für alle möglichen Lebenslagen. Wie ich bisher öfter darüber schrieb, können die Erfahrungen mit ihnen sehr unterschiedlich ausfallen. Wie vor einigen Tagen zuvor, gibt es auch von dieser Einrichtung mehrere in München, die ich kennenlernen konnte. Damit sich keiner Wundert, dass ich 2 Bewertungen unter ein und der selben Adresse veröffentliche, handelt es sich bei dieser um die "offizielle", die im Impressung von Diakonia genannt wird. Zum anderen gibt es dort einen Second Hand / Gebrauchtwarenkaufhaus dort, über den ich (bewußt) einen eigenen Beitrag schreiben möchte! Die Idee als solche ist schon bekannt, doch hier möchte ich eine allgemeine Darstellung machen und was mir persönlich in diesem Kontext aufgefallen ist!

    In einer so kontrastreichen Stadt wie München es ist, fällt es nicht sofort auf, dass es auch jenseits von der "Schickeria", Luxus und teuren Lebenshaltungskosten eine wachsende Zahl an Menschen gibt, die buchstäblich auf Hilfe dritter angewiesen sind. Man kann über die öffentlich geförderten Job-Maßnahmen unterschiedlicher Ansicht sein, doch hier steht anscheinend mehr dahinter. War (mehrmals) sehr positiv darüber erstaunt, wie gut gelaunt und positiv gestimmt einige der Damen hinter dem Tresen und in den jeweiligen Einrichtungen (größstenteils) gewesen sind! Mir ist klar, dass je nach "Tagesform" anders ausfallen kann und nicht jede(r) Lust auf den "berüchtigten" €-Job hat, doch einige sehen es als eine Chance beruflich weiter zu kommen.

    Es ist eine Mischung aus ehrenamtlicher Tätigkeit, Hilfe zur Selbsthilfe und gleichzeitig eine Anlaufstelle für Menschen aus Ländern, die man als Krisenherd oder eben nicht wahrgenommen werden. Durch Sach-, als auch Geldspenden können unterschiedliche "Projekte" angestoßen und seit nunmehr als 20 Jahren ein Ansprechparner, der in verschiedenen Stadtteilen seine Präsenz zeigt.

    Für mich waren die Second Hand Läden der Grund mich überhaupt mit Diakonia zu beschäftigen. Kenne es unter einem ähnlichem Namen in der eigenen Stadt und dennoch gibt es einige Unterschiede. Durch die Tatsache, dass ich in München nicht alle Zweigstellen besuchen konnte, ist ein gemischtes Bild bei mir entstanden: Zum einen, wohl gemerkt an einer und der selben Straße, bzw. eine "Ecke" weiter wird völlig anderes Klientell angesprochen. Da wäre (etwas weiter entfernt) ein (Sozial)Kaufhaus wo man von einem Kulli bis zu einer Kücheneinrichtung und reichlich "Schnäppchenpotential" besteht über Klamotten ausschließlich für bestimmte Gruppen (Kinder, Frauen, Flüchtlinge) bis zu den obligatorischen Büchern ist alles möglich. Die "Vintage-Sparte" hat bei mir zur Schnappatmung geführt...

    An inzwischen 7 Standorten in München kann man die verschiedenen Einrichtungen finden. 3 mal "kleidsam" mit unterschiedlichen Klamotten, dann das vorher erwähnte Kaufhaus. Mir unbekannt ist hingegen das in der Schleißheimer Straße (lebhaft Diakonia) wo vor allem hochwertige Möbel / Antiquitäten angeboten werden. Ob ich bei der bekannten Versteigerungsplattform irgendwas für mich finde, sei dahin gestellt. In guter Erfahrung blieb bei mir "Stoffwechsel", auch wenn ich dort nichts eingekauft habe. Zwei (anscheinend) neue Zweigstellen habe ich auf der HP gefunden: "diakonia wertstoff#4" und "M7", das Ladengeschäft der diakonia in Ebersberg. Nähere angaben können dort entnommen werden.

    Beim Lesen entdeckte ich, dass in einigen von diesen Einrichtungen Menschen mit Handycap dort sich dort qualizieren lassen können. Egal ob als Ausbildung oder Umschulung. Das ganze befindet sich in der Trägerschaft der evangelischen Kirche in München. Helfen, Spenden, gutes Tun das ist das Motto, das hier im Mittelpunkt steht. Das wollte ich hier bekannt machen, auch wenn für viele es ein "Tabuthema" sein dürfte, wie ich in den vergangenen Jahren hier auf den Portal (und darüber hinaus) mitbekommen habe. Jeder kann seine Einwände haben und das sind die meinen! Eure Kulturbeauftragte (in München unterwegs)

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  7. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


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    KulturGut AG

    Nördliches Schloßrondell 10, 80638 München
    Tel: (089) 17 88 96 70
    7.
    Für mich, als bekennende Souvenier-Junky ist KulturGut AG ein toller Anbieter, den ich an verschiedenen Stellen kennen- und schätzen gelernt habe. Zuerst möchte ich eine allgemeine Darstellung über das Unternehmen machen, das offiziell an dieser Adresse ihren Hauptsitz besitzt. Über die anderen werde ich demnächst berichten!

    Die einstigen königlichen Schlösser in Bayern sind Publikumsmagnete, die von Gästen aus dem In- und Ausland gezielt angesteuert werden. Was passt da besser, als ein Souveniershop! Im Gegensatz zu der Mehrzahl der von mir besuchten / bewerteten Adressen, ist die von KulturGut AG ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das einen Teil des Verkaufsraumes für die kreativen Ideen des Gründers - Harald Brunnhuber zur Verfügung gestellt wird. Neben dem im Schloss Nymphenburg, dem Residenzschloss, die wir besucht haben, gibt es auch einen in Neuschwanstein, sowie weiteren, die mir persönlich nicht bekannt sind.

    Im Zusammenarbeit mit der bayrischen Schlösserverwaltung ist ein sehr individueller Rahmen geschaffen worden, der auch wenn mir dort nicht alles gefällt, der seinesgleichen sucht! Andenkenläden gibt es in vielen beliebten Toristenorten (nicht nur in Bayern) wie das sprichwörtliche Sand am Meer! Was diesen so unverwechselbar macht, ist die Tatsache, dass es sich um Artikel handelt, die man nur dort bekommt! Ich meine nicht die, die mit einem bestimmten Ort verbunden sind, sondern weil sie von dem Geschäftsführer, Harald Brunnhuber entworfen und exklusiv für diese Läden hergestellt werden! Angefangen bei Kleinkram wie Magnete, Schlüsselanhänger und Schneekugeln, bis zu Bierkrügen, Bechern, Klamotten bis zu Spielwaren, Taschen und Modeasseccoires! Man kann es als kitschig erachten, doch (trotz des entsprechenden Preises) hatte es schon was!

    Mir persönlich, die an keinem Postkartenstand vorbei gehen kann, ohne wenigstens ein Blick drauf zu werfen, war von dem sehr gelungenen Design der sonst so langweiligen Papiertüte, in die sie eingelegt werden, richtig begeistert! Es ist passend mit einem blau-weißem Hintergrund versehen, auf dem es mehrere Sehenswürdigkeiten (in der Mitte Neuschwanstein, links oben ein mir unbekannter Bau, und unten rechts Nymphenburg) und weitere Verweise auf Details, die in anderen Räumlichkeiten zu finden sind. Auf so eine Idee muss man erst kommen!

    Wenn man in Kauflaune kommt, da kann man etliche Scheinchen an den diversen Kassen loswerden ;-)! Wie es bei mir der Fall gewesen ist! Es ist die Kombi aus edlem Ambiente, verbunden mit ein wenig "Luxus" in einem herrschaftlichem Rahmen! Schon nach einem Besuch in der bayrischen Landeshauptstadt bin ich davon begeistert! Da jedem das seine auch hier gilt, werde ich es ebenfalls an den mir bekannten Orten vertiefen. So ist es mir sehr gute 4 Sterne wert!

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    Kulturbeauftragte Männlein danke für die Nachfrage, da kann ich dich beruhigen, denn damit sieht es bestens aus :-)! Bei der Bewertung handelt es sich um eins der schnellen Art - unter 30 Min, an der vorherigen habe ich einige Tage "gebastelt"!


  8. Bewertung: 4 von 5 Sternen

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    galanter Jüngling

    Hauptstr. 21, 01097 Dresden
    8.
    Der galante Jüngling sieht ziemlich verwittert, ja "mitgenommen" aus und dennoch ist er etwas besonderes! Die Dresdner Neustadt, wie sie sich heute einem präsentiert, ist im besten Sinne ein Abglanz dessen, was es einst mal gewesen ist. Man kann sich durch die in den 1970-er Jahren errichteten Häuser im Stil des Barocks "inspierieren", doch es bleibt eine Kopie. Von dieser Voraussetzung bin ich auch an der Stelle ausgegangen, doch wie gut ist es fest zu stellen, dass ich mich diesbezüglich völig geirrt habe!

    Im Gegensatz zu den Sandsteinfiguren, die ich bei unseren vorherigen Besuchen in Dresden, die ich eigentlich gesucht habe, die vor einigen Jahren von der Stadt wegen Baufälligkeit eingelagert wurden, habe ich diesen Jünglich vor kurzem erstmalig gesehen. Auch, wenn dieser in einer kleinen Gasse gegenüber der evangelischen Dreikönigskirche zu finden ist, habe ich den Haupteingang von dem Geschäft als Adr. genommen, an deren Wand es zu finden ist. Es hat mich auf Anhieb begeistert, trotz des desolaten Äußeren. Vorsorglich habe ich ihn fotografiert, weil ich hoffte, weitere Infos anderweitig in Erfahrung bringen zu können. Leider erst auf "Umwegen" bin ich zu diesen gelangt.

    In der aus heutiger Sicht verspielten Barockzeit war die Selbstdarstellung und bei den höheren gesellschaftlichen Schichten auch die Kleidung ein Ausdruckmittel auf sich selbst aufmerksam zu machen. Als ich mir die Darstellung vor Ort angesehen habe, waren es diese Details, die besonders augenfällig gewesen sind. Irgendwie erinnerte mich der junge Mann an einen eleganten Höfling aus dem frühen 18. Jahrhundert, die sich am französischem Vorbild orientiert hatte. Die besagte Zeit ist auch die tatsächliche in der es auch angefertigt wurde. Zwar heißt es in einem Nachschlagewerk, dass es eine Arbeit aus dem Renaissancezeit sein soll, doch mich erinnert es an die Anfangs erwähnte Kunstrichtung.

    Trotz der "bescheidenen" Größe ist die angesprochene Kleidung bestens darsgestellt, ein Detail vermisse ich dennoch: ein junger Adeliger ohne Hut / Perüke war um 1700 kaum vorstellbar. Dafür ist hinter dem Haupt reichlich Blätterwerk / Pflanzen vorhanden, sodass aus meiner Sicht auf jegliches weitere Asseccoire verzichtet wurde.

    An der Robe ist die faltenreiche Scherpe, die zwischen der Schulter und der Hüfte kunstvoll drapiert wurde. Zuerst habe ich, aufgrund der Nähe zur Dreikönigskirche gedacht, dass es sich aufgrund seines Kragens ggf. um einen Geistlichen handeln könnte. Dagegen aber sprechen die sonstige Erscheinung dieses Herrn! Zum einen sind es die damals sehr beliebten Schuhe mit Knieband und Schleife, die Rüschenärmel, als auch die Schleife (vielleicht sogar Orden?). Diesen kann man auf dem Detailfoto schemenhaft erkennen. Ein Stück der Vergangenheit, den ich kaum gefunden hätte, wenn ich nach einer anderen Sehenswürdigkeit gesucht hätte(die ich leider nicht fand :-()!

    Es ist erstaunlich, dass es die Jahrhunderte überdauert hatte, auch wenn der sprichwörtliche Zahn der Zeit an dem Relief genagt hatte! Da sich die Angaben diesbezüglich zum Teil widersprochen haben, als auch ich sie nur mit Mühe rauskriegen konnte, finde ich es "fast" Perfekt! Mein Favorit ist es trotzdem, der kein weißer Fleck bleiben darf, nicht nur weil dieses Denkmal leicht übersehen werden kann, trotz dass das ganze ist auf auf einer Erhöhung in einer Wand auf "Augenhöhe"!

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  9. Bewertung: 3 von 5 Sternen

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    Giovanni L. — Eiscreme – Lounge – Cafe de Luxe

    Berger Str. 22, 40213 Düsseldorf
    Tel: (0431) 908 95 90
    9.
    Es ist schon erstaunlich, wer sich gerne als Weltmeister präsentiert. Nicht nur beim Sport, sondern wie ich letzte Woche gesehen habe, auch Süßigkeitenhersteller! Da ich schon in der Altstadt unterwegs war und bereits einiges über den Verkauf der Produkte von "Giovanni L." gehört / gelesen habe, was lag da näher als eine solche Köstlichkeit zu testen! Da es das erste mal überhaupt gewesen ist, war ich schon gespannt, was mich dort erwarten würde.

    Bei einer Bezeichnung, wie die "GELATO DE LUXE" es ist, sind meine Erwartungen dementsprechend hoch gewesen. Vor allem bei einem Preis von 1,30 € pro Kugel. Wie ich feststellen konnte, scheint es inzwischen dem Durchschnitt in der Nähe angepasst zu sein, der bei der Konkurrenz verlangt wird. Das ist zugleich das richtige Hinweis, wenn man sich den direkten Nachbarn anscheut: es heiß zwar, dass es das Geschäft belebt, doch wenn es wenige Schritte davon entfernt ist, da denkt man sich das seine!

    Die Sorten, die bei Giovanni L. angeboten werden, habe ich größtenteils nur dort vorgefunden! Für jeden Geschmack ist etwas passendes dabei, sowohl die Klassiker - Erdbeer, Vanille und Schoki, doch ich stehe eher auf die Exoten ;-)! Im Vergleich zu den anderen Anbietern ist die Auswahl auf ca. 10-12 Geschmäcker beschränkt. Im Vergleich zu früher, wie ich im I-Net gelesen habe, auch wenn der verlangte Preis hoch erscheint, war es bei der Gründung noch um einiges teurer gewesen. Unter solchen Umständen hätte ich aber nicht mal in Erwägung gezogen dort etwas zu holen. Ab und zu aber gönnt man sich was ;-) - um gegebenfalls einen Verriss darüber zu schreiben, was hier aber mir nicht notwendig erscheint!

    Tja, wer hat die Wahl, der hat die Qual. Da habe ich zwischen Blaubeere-Muffin, Russischer Zupfkuchen oder vielleicht salziges Karamel... Zum Glück habe ich meinen langjährigen Favorit entdeckt - Malagaeis. Hinzu habe ich die mit Walnusscaramel entschieden. Bei einem Preis von 1,30 € hätte ich schon erwartet, dass die Portionsgröße dementsprechend bemessen sein würde. Leider ist es bei Giovanni L. nicht der Fall! Die Kugeln waren (im Vergleich zu meinem Dealer) extrem klein bemessen :-/! Innerhalb kürzester Zeit war dann schon wieder weg. Das habe ich mir definitiv anders vorgestellt...

    Am besten haben mir die kandierten Walnüsse geschmeckt, die wenigstens in ausreichender Menge vorhanden gewesen sind. Leider, auch wenn es recht beliebt scheint, bin ich nicht wirklich davon überzeugt! Es war wirklich nur pappsüß, auch wenn an der Konsistenz keinen Grund zu meckern gegeben hatte! Vielleicht bin ich von meinem Stammdealer zu sehr verwöhnt, doch es geht definitiv besser!

    Eins möchte ich zum Schluss nicht unerwähnt lassen: hier kann man die Spezailitäten nur auf die Hand nehmen, weil es keine Sitzmöglichkeiten vorhanden sind! Für mich war es ein "Experiment", bei der es keine "Wiederholungsgefahr" besteht. Zum Glück gibt es fussläufig weitere Anbieter, bei denen es mir wesentlich besser geschmeckt hatte, als hier! Vor allem für einen deutlich niedrigeren Preis, als der, der hier verlangt wird. Daher mehr als ein OK ist nicht drin!

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  10. Bewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Eiscafé Frare

    Wilhelmshöher Allee 274, 34131 Kassel
    Tel: (0561) 81 50 74 61
    10.
    Geschafft durch eine ausgedehnte Besichtigungstour haben wir zur späten Mittagszeit beschlossen etwas kleines, am besten, beim schönem warmen Wetter, kaltes zu uns zu nehmen. Zum Glück haben wir an einigen Tagen zuvor einen Rundgang durch Kassel Wilhemshöhe unternommen, bei dem wir dieses Eiscafé entdeckt haben. Der Vielzahl der Besucher, sowohl Außen, als auch Innen, zu urteilen, schien es, dass es recht beliebt sein muss. Wie man es sich denken kann, gab es auf der Straße nichts freies, sodass wir uns sofort im Café selbst umgeschaut. Dort sah es nicht viel besser aus. Wir haben die Chance genutzt, als jemand aufgestanden ist, den Sitzplatz "gesichert" ;-).

    Auch, wenn die Sitzecke bequem ausgesehen hatte, fand ich sie recht hart. Ein Blick in die Karte und ich hab (theoretisch) einen Favoriten gefunden, der eher selten angeboten wird - Cassata Siziliana! Yummi... wenn es überhaupt welches geben würde :-/! Keine Chance, also mussten wir uns umentscheiden. Zum einen ein Eiscafé und Malagabecher für meinen Partner und für mich ein Karamelbecher. Bei einem Preis pro Kugel von 1,30 (was in der Stadt im Schnitt verlangt wird) habe ich deutlich eine bessere Qualität erwartet, als es hier der Fall gewesen ist! Wenn ich ausschließlich das Eis beurteilen sollte, fände ich ein OK angemessen, doch da sind etliche negative Eindrücke aufgefallen, die ich euch nicht vorenthalten möchte!

    In etlichen Bewertungen habe ich von einstigen Stammkunden gelesen, dass seit der Übernahme durch den jetzigen Betreiber vieles nachgelassen hatte. Das kann ich nach einem (und vor allem letzten) Besuch kann ich das nur teilweise nachvollziehen. Was ich als erstes bemängeln möchte ist, dass durch das recht knappe Raumangebot stehen die jeweiligen Sitzgelegenheiten sehr eng bei einander. Wer einen Wert auf "Privatsphäre" legt, ist hier definitiv fehl am Platz. Durch diesen Umstand habe ich eine sehr unschöne Szene miterlebt, die mich sehr sprachlos macht! Es war einer der Grunde, warum ich erst mit reichlich Abstand darüber berichten kann: Ok, wenn man mit einer größeren Gruppe etwas bestellen möchte und vorher auch noch eine Entscheidung getroffen werden soll, braucht es schon einige Zeit. Bei körperlich / geistig benachteiligten Menschen erst recht. Deswegen aber die Begleitung zur Eile drängen, das geht aus meiner Sicht überhaupt nicht! Es heißt zwar, dass der Betreiber des Eiscafé Frare ein Italiäner sein soll, doch von der Herzlichkeit, die ich sonst von solchen Leuten kenne und mit ihnen verbinde, habe ich hier völlig vermisst! Dafür ist der Temperament bei dem Herrn in reichlicher Menge vorhanden (bloß warum muss das in negativer Weise ausgedruckt werden...)!

    Wenn ich ehrlich sein soll, einen guten Gastronomen erkennt man, wenn er eine gewisse Gelassenheit ausstrahlt und diese behält, auch wenn jemand Kritik äußert! Statt dessen wurden wir (wie die "Tischnachbarn" zuvor) nur verbal attakiert! Das habe ich in keinem anderen Lokal (vor Ort versteht sich) in der Form erlebt!

    Zudem, was für einige ebenfalls wichtig sein dürfte, ist der Eingangsbereich (falls vor der Tür alles besetzt sein sollte) nicht barrierefrei zu bezeichnen. Die Kachelabteilung habe ich nicht besucht, weil sie nur durch eine steile Wendeltreppe erreichbar ist. Ausführungen meines Partners zufolge, soll es "so lala" gewesen sein, hab aber nicht weiter nachgefragt. Alles in Allem mehr als sehr großzügige 2 Sterne sind hier nicht drin! Nicht immer, wenn die Mehrheit sich von einer Adresse begeistert zeigt, muss es sich vor Ort bewahrheiten, wie es bei Eiscafé Frare der Fall gewesen ist! Eigentlich schade, haben uns mehr davon versprochen!

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