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  1. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Nach einem Sprichwort soll man immer so gut schlafen, wie man sich bettet. Das sagt sich aber leichter, als es für mich tatsächlich gewesen ist! Die Zeit bringt es mit sich, dass nach einer Weile das eine oder andere „Möbelstück“ irgendwie „schwächelt“. Wenn auch noch eine Pandemie dazwischen kommt, dann ist das Netz meistens ein Ausweg, auf den man in solchen Fällen zurückgreift. Das mit meiner neuen Matratze habe ich mir ehrlich einfacher vorgestellt, als es hinterher gewesen ist :-(! Es war nicht das erste mal, dass ich durch schlechte Erfahrungen bedingt, eine Alternative her musste. Zu der Zeit, als ich es auch noch benötigt hätte, gab es keine Probemöglichkeit im stationärem Einzelhandel. Das wäre schon ein Vorteil gewesen. Geschäfte zu und auf den unzähligen Seiten gab es zu viele Optionen, die theoretisch in Frage kämen. Für Gewöhnlich setze ich auf jene Empfehlungen, die durch durch einschlägige Prüfstellen für gut befunden wurden. Von vollmundigen Werbeversprechen, die sich als leere Floskeln herausgestellt haben, hatte ich mehr als genug gehabt :(! Bei genauem Hinsehen aber, die Modelle, die ich ggf. ausgesucht hätte, passten von deren Massen nicht zu meinem Bett dazu. Das Preis-Leistungs-Verhältnis war ebenfalls ein wichtiges Entscheidungskriterium. Mehrere Hundert € sind schnell ausgegeben aber ob es tatsächlich das „Richtige“ für einen selbst sein wird, lässt sich aus der Entfernung nicht sofort sagen.

    Eine Sache war mir schon wichtig: eine problemlose Rückgabe, wenn trotz allem ein solches „Schlafsystem“ mir dennoch nicht zusagen sollte. Am einer anderen Stelle aber habe ich bereits berichtet, dass es hinterher mit dem Spediteur nicht so dolle geklappt hatte. Das ist aber eine ganz andere Seite der Medaille. Nach einigem hin und her habe ich mich für ein Produkt der Schwarzwald Schlafsysteme GmbH entschieden. Zu (fast) jedem „Ding“ gibt es im Netz diverse Bewertungen, wo die Meinungen zum Teil sehr weit auseinander gehen (können). Das war auch bei der von mir bei einem Onlineshop eines Lebensmitteldiscounters (mehr demnächst an der passenden Stelle) gekauften Matratze der Fall gewesen. Was mich sehr überrascht hatte, dass bei einem und dem selben Modell es mitunter sehr große Preisunterschiede zwischen den einzelnen Anbietern gegeben hatte! Da ich bis dato mit meiner als „Taschenkern“ sehr zufrieden war, sollte es ebenfalls eine solche werden.

    Die individuellen Vorlieben, was den Schlafkomfort anbetrifft, können sehr unterschiedlich ausfallen. Für mich sollte es eher eine feste „Unterlage“ werden. Nun, als ich nach meinem damaligen Wunschobjekt gesucht habe, stellte ich fest, dass diese sowohl beim Hersteller, als auch im Onlineshop aus dem Sortiment genommen worden ist. Das lässt mich vermuten, dass ich nicht die einzige gewesen war, die nicht so zufrieden damit gewesen war… Das trotz, das es sich um ein Mittelpreisiges (mehrere hundert € teure) Matratze gehandelt hatte.

    Zuest hören sich Werbeversprechen gut an, wie das von diesem Anbieter: „Matratzenqualität aus dem Schwarzwald“. Vielleicht bin ich zu kritisch aber es gab mehrere Gründe, warum ich es dennoch zurückgeschickt habe: sie kam sehr gut verpackt an. Habe mal gelesen, dass je „dicker“ sie ausfällt, desto mehr zeugt das von ihrer Qualität. Diesen Eindruck hatte ich dennoch nicht gehabt! Wie immer rein subjektiv! Bei den angepriesenen 25 Cm Höhe, hatte ich gänzlich Probleme in mein Bett rein zu kommen. Das ist auch nicht der „Sinn“ der Sache :(. Mit ihren ca. 25 kg Gewicht habe ich sie zudem kaum ins Schlafzimmer geschafft und wenn der selbst der Abholer zu mir sagte „Oh, it’s very heavy“ – Oh, ist das schwer, dann will das schon was heißen. Damit ist meine Ausführung aber nicht zu Ende!

    Bei den Härtegrade soll man sich nach dem eigenen Körpergewicht orientieren. So habe ich mich für die Härte 4 Entschieden. Was mir dabei nicht gefallen hatte, dass ich den Eindruck hatte, dass je nach dem zu welcher Seite ich mich gedreht hatte, sie mir unterschiedlich hart vorgekommen ist. Nach mehreren „Probenächten“ (die extrem kurz ausgefallen sind) schickte ich sie dementsprechend zurück! Das war aber nicht der Hauptgrund des ganzen :-(! Etliche male hieß es, dass das Modell sehr stark nach Chemie stinken soll! Davon konnte ich mich selbst überzeugen! Trotz das ich die Matratze mehrere Tage lang lüften ließ, roch es weiterhin sehr penetrant! Bei einem mittelständischem Unternehmen, das lt. eigenen Angaben aus „Tradition“ sich hohe Standards gesetzt hatte, wäre eine solche Enttäuschung vermeidbar gewesen! Nun, als ich nach weiteren Meinungen zu dem System „Hn8“ gesucht habe, wurde wurde diese Tatsache auch bei div. Modellen beanstandet! Eagal, ob es eine Taschenfederkern, Kaltschaum oder jenen mit Gel handelte. Ehrlich gesagt tue ich mich sehr schwer eine angemessene Gesamtbewertung und erst recht eine Empfehlung auszusprechen. Was mich zusätzlich dazu bewogen hatte, eine solche schlechte Sternezahl abzugeben war die grundsätzliche Verarbeitung des ganzen. Als ich (vergeblich) versucht habe, die Matratze in den gleichen Karton zu verfrachten, sah ich erst, wie unsauber die Nähte ausgearbeitet gewesen sind. An sehr vielen Stellen wurden die Fäden so belassen, statt sie abzuschneiden :(. Das spricht aus meiner Sicht gegen den „hohen Qualitätsanspruch“, das Schwarzwald Schlafsysteme GmbH für sich wirbt! Erwähnenswert finde ich auch, dass der abnehmbare Schonbezug (was mir sehr wichtig gewesen war) nur in der Strandartgröße 200X90 cm gibt, sollte man eine kleinere, wie ich benötigen, kann es schon zu einem Problem werden, weil ein Stück dadurch darüber hinaus ragt.

    Habe mir mehrere Monate Zeit gelassen, damit es keine „Hau-Drauf-Frust-Bewertung“ wird! Guter Schlafkomfort ist sicherlich nicht nur mir wichtig. Wenn aufgrund der aufgezählten Nachteile das nicht so dolle klappt, ist die Enttäuschung um so größer! Habe (nach weiterem Suchen) mich für einen anderen Anbieter danach entschieden und habe es bisher nicht bereut, wie es bei diesem der Fall gewesen ist. Mir sind positive Darstellungen wesentlich lieber. Nach sehr langem überlegen, bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass mehr als ein „naja, geht so“ also 2 Strenchen nicht drinnen sind. Das ist eine sehr subjektive Wahrnehmung, die nicht jeder so sehen muss. Schließlich man schläft immer so gut, wie man sich bettet…

    geschrieben für:

    Betten / Matratzen in Haslach im Kinzigtal

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    1.

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    Felixel gut geschildert. Diese "Erfahrung" hat wohl schon manch einer machen müssen.
    Wir auch, bis es dann doch endlich mit "dem Schlafkomfort" noch geklappt hat.
    Glückwunsch zum Daumen


  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Checkin

    Altbekannt und dennoch stets ein wenig anders! In den letzten 5 Jahren, seit dem ersten Besuch in einem Hans im Glück (HiG) können wir ermessen, was uns dort erwartet. Die Karte ist überall fast die selbe aber es kommt auch auf die „Zwischenmenschlichen“ Werte an, die hier in Heidelberg ein wenig auf der sprichwörtlichen „Strecke“ geblieben sind. Diese Adresse hatte ich erst vor Ort entdeckt, als ich am ersten Tag nach unserem Hotel gesucht habe. Es liegt nur wenige Gehminuten vom Südausgang des HBFs entfernt. Von dort ist es nur eine HS bis zum Gadamerplatz, der von mehreren Linien angesteuert wird. Theoretisch könnten wir draußen sitzen aber weil es an dem Tag geregnet hatte und die Bänke und Tisch nass gewesen sind, haben wir uns dagegen entschieden. Je später der Abend… desto besser ist es einen Platz zu reservieren. Bei einem weiteren mal haben wir das auch befolgt. Da wir bereits davor gegessen haben, haben wir HiG wegen der Cocktails aufgesucht.

    Wie überall sonst, hieß es vor dem Eingang, dass man auf eine Bedienung warten soll. Der junge Mann hat uns dann ein Sitz zugewiesen. Diesen haben wir aber gewechselt, weil mir doch, direkt neben dem Eingang, ein wenig frisch gewesen ist. Das hat sich so ergeben, weil jemand zuvor an einer anderen Stelle aufgestanden ist. Das kann man auch als Glück bezeichnen ;-)!

    Der junge Mann war fast durchgehend für uns zuständig. Leider, wie es sich herausstellte, nachdem eine bestimmte Uhrzeit erreicht worden war, hieß es, dass er Feierabend hat. Ok aber warum musste es sich danach so chaotisch aussehen :-/! Danach hat entweder über sehr lange Zeit gar keiner blicken lassen bzw. alle paar Minuten einer, ohne das sich an der Tatsache geändert hatte, dass keine weiteren Getränke unser Tisch erreicht hätten. Haben zwischendurch mehrmals nachgefragt, wo diese geblieben sind, doch ohne das dieser Umstand in irgendeiner Weise behoben wäre :-(. Wenn das nur an einem Abend der Fall gewesen wäre, hätte ich gesagt, dass es aufgrund des hohen Gastaufkommens passieren könnte. Für uns sah es danach aus, als ob den jungen Leuten ein wenig an Routine gemangelt hatte, sowie aus meiner Sicht daraus resultierendem Gesamtüberblick. Doch, wenn es selbst an einem ruhigem Spätnachmittag sich einige damit so schwer tun, dann hinterfragt man deren Abläufe! Damit meine ich, dass (auch wenn ich aus dem Augenwinkel gesehen habe, dass unsere Bestellungen längst fertig waren und auf dem Tresen standen) andere Kunden anscheinend „wichtiger“ waren, als unsere Order :-(. Nach über 20 Min, als eine junge Dame nach unseren Wünschen fragte und wir sie auf die Tatsache hingewiesen haben, dass wir seit geraumer Zeit auf dem „trockenen“ sitzen, trotz dass eigentlich längst vor uns stehen sollten! Sie hat sich im Namen des Betreibers entschuldigt aber wie ich im Netz gelesen habe, schon lange vor Corona gab es mitunter sehr lange Wartezeiten, was die jeweilige Bestellungen betrifft. Andererseits, wenn es heißt, dass es einen Schichtwechsel gegeben hatte, kann es passieren, dass ein gewisser Überblick fehlen kann, sodass der Eindruck entsteht, „etwas“ sei auf der „Strecke“ geblieben :-(. In der Gastronomie wo es seit langem an solchem Aushilfspersonal meistens mangelt und ein Team dementsprechend sich „einspielen“ muss, können solche Vorkommnisse ein negatives Bild werfen auf ein bestimmtes Lokal, wie in dem Fall HiG.

    An der sehr großen Anzahl an jungen Gästen konnte man schon ablesen, wie beliebt diese recht „neue“ Adresse in einem angesagten Viertel. Laut eigenen Angaben existiert diese Zweigstelle in Bahnstadt seit Mai 2020. Wie bei den anderen werden Birken als Dekoration im Innenraum verwendet. Was ein wenig von dem allgemeinem Bild abweicht ist, dass es hier sehr unterschiedliche Sitzgelegenheiten gegeben hatte. Zum einen die kleinen (sehr unbequemen) Hocker aus Holz. Überraschend war, dass die einzelnen Tische sehr nah bei einander gestanden haben. Es gibt stets ein Plexiglas dazwischen aber so „labberig“ wie das auf mich gewirkt hatte, stellte sich automatisch die Frage auf nach deren „Sinn“. Das kann man auch auf die sehr dünne Auflage auf den Hockern übertragen! Lieber hätten wir uns entweder auf den Sesseln uns gegenüber gesetzt, doch dieser Platz war bereits für eine Gruppe reserviert. Was ich aber hingegen in keinen anderen Hig Restaurant gesehen habe, dass als eine weitere Option eine Schaukel zur Verfügung steht! Für mich wäre es eh nichts, sodass ich es bei deren Erwähnung belasse.

    Im Laufe eines Aufenthaltes ist es unumgänglich, dass man irgendwann die „Kachelabteilung“ aufsuchen braucht. Bei dem „Gewusel“ hat es bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich diese gefunden habe. Sie liegt im hinteren Bereich des Lokals. Die Kabinen sind zwar recht klein bemessen aber dennoch sauber. Von der Ausstatung sehr ungewöhnlich aber das soll jeder selbst vor Ort beurteilen ;).


    Die Cocotails gehören eher zu den teureren, wenn ich sie preislich beurteilen soll. Für die ohne Alk sind 8,50 € und die anderen sogar 9,90 € fällig. Habe für uns den Favoriten „Gipfelstürmerin“ bestellt. Mein Partner ist auch am weiteren Abend dabei geblieben. Geschmäcker sind halt sehr unterschiedlich. Habe danach auch Schwannenfeder
    (mit Baileys, Frangelico1, Falernum, Mango & Maracuja – Großteil kenne ich nicht mal…) und sorglos (mit Baileys, Amaretto, Erdbeere) getestet aber selbst für meinen Vorlieben für süßes schmeckten sie nur pappsüß… Vielleicht wäre die Hotelbar eine Alternative ;-) - kleiner Scherz am Rande…

    Es steht fest, dass beim nächsten mal diese Gegend unser Ausgangspunkt bleiben wird und dadurch auch dieses Lokal angesteuert wird. Da bleibt es nur zu hoffen, dass sich einiges ändern wird, bei den angesprochenen negativen Punkten: Abstimmungsschwierigkeiten (was zu recht chaotischen Gesamteindruck führte) und lange Wartezeiten. So möchte ich bei diesem HiG sehr faire 3 Sterne vergeben.

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants / Bars und Lounges in Heidelberg

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    2.

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    Konzentrat Hans im Glück ist wahrscheinlich zeitweise auf der Jagd nach der Goldenen Gans und hat daher nur wenig Zeit für die Gäste.
    Glückwunsch zum Daumen.


  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Einkaufscenter gibt es, wie man es so salopp feststellt, wie „Sand am Meer“. Die meisten unter ihnen wurden im Laufe der letzten Jahrzehnte erreichtet. So hatte ich mehr als einmal den Eindruck gehabt, dass es immer die gleichen Geschäfte unter den „uniformen“ Fassaden stecken. Bei manchen unter ihnen stellt sich die Frage nach dem „Sinn“, weil es dort weitgehend Leerstand herrscht. Hier und da gibt es sicherlich Fans solcher Einkaufsmöglichkeiten, doch ich gehöre nicht dazu. Über sehr lange Zeit sah es so aus, als ob ich meine Vorurteile allerorts nur Bestätigung finden und keine „Ausnahme“ zu diesem zu finden wäre. Wie toll ist es herauszufinden, dass es dennoch ab und zu eine solche überraschender weise an einer unscheinbaren Stelle zu Tage trifft. In Limburg hat es sogar eine ganz besondere Bewandtnis, was historisch hinter der WERKStadt Limburg“ steckt. Folgt mir (unauffällig) nach, denn nicht nur die räumliche Nähe zum hiesigen Bahnhof weist in diese Richtung hin!
    Bei Bauten, die unter Denkmalschutz stehen, ist deren Nutzung, nachdem die ehemalige, aus welchen Gründen auch immer, aufgehoben wurde, nicht immer gewiss. Bei ersten Anschein, als ich dieses Areal betreten habe, hatte ich den Eindruck gehabt, dass es sich um eine Industrieanlage handeln könnte. Die vielen sichtbaren Rohre, weite Gänge und die sonstige Optik haben bei mir die Idee aufkommen lassen, dass es sich um eine Neunutzung einer „Fabrikhalle“ handeln könnte. Was es genau sein könnte, blieb aber vorerst für mich unbekannt. Es gab aber eine Möglichkeit sich eine eigene Zeitung dieses Einkaufscenters mitzunehmen. Dort aber auch im Netz habe ich mehr dazu gefunden.
    In einer Zeit, als das Reisen eher ein Privileg der Reichen gewesen war, kam der Eisenbahn im 19. Jahrhundert eine besondere Rolle zu. Es sollte noch weitere Jahrzehnte dauern, bis das erste Automobil gebaut und gefahren werden sollte. In einzelnen Regionen heutigen Deutschlands gab es Versuche eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Mit der Zeit entstanden aus kleinen regionalen Eisenbahnanbietern, durch mehrere Zusammenschlüsse welche, die weite Gebiete unter sich vereinten. Auch das war zwischen Limburg, Wiesbaden und später Frankfurt / Main der Fall gewesen. Als jene Bereiche Preußen unterstellt wurden, gab es weitere Veränderungen, die aber hier Nebensächlich sind. Jedenfalls, was in dem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielt, ist die Tatsache, dass bereits ab 1862 an dieser Stelle eine (für Außenstehende „unsichtbare“) Reparaturwerkstatt der Eisenbahn eingerichtet wurde. Bis 1880 musste diese, aufgrund von gestiegenen Anforderungen mehrmals erweitert werden. 1922, als es ein Teil der Reichsbahn wurde, gab es eine sehr bewegte Geschichte, die einige Tiefen enthielt.
    Die einschneidendste erfolgte definitiv während des 2. Weltkriegs. Das Werk wurde zwischen dem 19. 4. 1944 und dem 25. 4. 1945 dreimal bombardiert und war schließlich zu 85% zerstört! Das Betrieb wurde als wichtig erachtet, sodass er danach schnell wiedererrichtet wurde. In den 1950-er Jahren als nach und nach die Eisenbahn auf den Strom- bzw. Diesel umgestellt wurde, war ein weiterer Um- und Ausbau notwendig. Dazu gehörte auch die Umrüstung jener (früherer) Züge, die als „geeignet“ erachtet wurden.

    Man kennt es selbst: Veränderungen lassen sich nicht vermeiden und es ist entscheidend, wie man sich auf sie einstellt. In den späten 1970-er Jahren gehörte es zu den Aufgaben dieses Werks, dass die (nostalgischen) Dampflokomotiven zerlegt und weiter verwertet wurden. Von da aus war es nur noch eine Frage der Zeit, wo weitere Neuerungen als nicht mehr „wirtschaftlich“ erachtet werden. Theoretisch ist vieles möglich aber der „Strukturwandel“ ließ sich nicht „aufhalten“! Bereits in den 1980-ern sah es so aus, dass ein Fortführen nicht mehr „zukunftsfähig“ sei. Mit dem Einzug der (leistungsstärkeren) ICEs bei der deutschen Bahn (die genaue Bezeichnung zu der Zeit kenne ich persönlich nicht…) gab es bereits die ersten Entlassungen, die (laut eigenen Angaben) das „Fortführen leichter machten“. Es klingt schon für mich, wie ein „böser Scherz“, wenn man im weiteren erfährt, dass nach der Wende und dem Zusammenschluss mit der „Ostbahn“ erneut Stellenabbau gegeben hatte. Zu dem Zeitpunkt war das Ausbesserungswerk der wichtigste Arbeitgeber der Region, bei dem in den Spitzenzeiten bis zu 600 Azubis gleichzeitig (1987 immerhin noch 200) in verschiedenen Bereichen tätig gewesen sind. Hinzu kamen weitere 750 Beschäftigte beim 100. Bestehens Jubiläum! Kein Vergleich mit den 3.000 unmittelbar vor dem 1. WK! Es sollte die letzte große Feier dieses Unternehmens werden :(! Es soll noch ein sehr kleiner Bereich existieren, bei dem der technische Zustand der Züge neben dem Bahnhof überprüft werden kann aber eine solche wichtige Rolle, wie das Werk zuvor besitzt es nicht mehr.
    2002 wurde das AUS beschlossen. Schon bald stellte sich die Frage nach einer (sinnvollen) Nutzung des unter Denkmalschutz stehenden Areals. Es ist ein gutes Beispiel, wie man (in mehreren Abschnitten) eine „zeitgemäße Nutzung“ möglich macht, ohne das der Charme des Vergangenen verloren geht. Das Denkmal als solches musste dennoch an die neuen „Rahmenbedingungen“ angepasst werden. Gleichzeitig sollte das gründerzeitliche Erscheinungsbild beibehalten werden! Die Denkmalbehörde unterstrich dabei, dass „Das ehemalige Ausbesserungswerk als hochrangiges Industriedenkmal und Zeitzeuge der Geschichte des Eisenbahnbaues gilt. […] mit seiner Erscheinung ist es im Typus mit den damaligen Markthallen vergleichbar.“ Die behutsame Annäherung an dieses „Ziel“ ist aus meiner Sicht bestens gelungen. Das ist ein gelungenes Beispiel für eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen dem Eisenbahnbundesamt als Träger des Geländes, der Stadt Limburg, der es wichtig war, eine Neunutzung, von der viele „profitieren“ sollten, als auch (und nicht zuletzt) den verschiedenen Landes- und Stadtbehörden, die es im Sinne des Denkmalschutzes umgesetzt haben wollten.

    In einem 6 Jahre dauerndem Prozess wurden die 2600 m² großen Hallen 2015 neu eröffnet. Auf den ersten Blick erschien mir diese Passage recht klein bemessen aber dieser Anschein täuscht, wie man es bereits an der von mir erwähnten Größe erkennen kann. Ursprünglich war die „Kachelabteilung“ unser ziel, die wir am Bahnhof erst gar nicht gefunden haben, sondern auf die Werkstadt Limburg verwiesen wurde. Erst danach wurde ersichtlich, dass es hinter einer Art Innenhof es weiter ging. Wir überquerten mehrere unterschiedlich große Räume, bevor hinter einer Bühne das Gesuchte uns offen stand. Vor Corona war die Nutzung der Sanitärräume kostenlos gewesen. Die Kabinen waren zwar klein bemessen aber sehr sauber.

    Insgesamt gibt es (laut eigenen Angaben) 70 Geschäfte unter einem Dach. Positiv ist, dass am Eingang (neben dem Bahnhof) gibt es einen Infostand, an dem man sich ein Übersichtsblatt mit den jeweiligen Gegebenheiten mitnehmen kann. Was ich bei meiner Recherche bedauerlicher weise feststellen musste, dass auch wenn es einst den Mittelpunkt des ganzen dargestellt hatte, das Spezialitätrestaurant, das wir besucht haben, existiert leider nicht mehr. Eine neues gastronomisches Angebot gibt es schon, doch dazu kann ich keine weiteren Angaben machen. Bei der Gelegenheit haben wir uns in dem Supermarkt „tegut“ (das vor allem in Hessen und Franken zu finden ist) mit einigen Lebensmitteln eingedeckt, die wir für die bevorstehende Rückreise nach Düsseldorf benötigt haben. Dieses Geschäft ist, wie ich es mitbekommen habe, gleichzeitig das größte unter denen, die man dort finden kann.

    Die anderen ist aus solchen Shoppingcentern bestens bekannt: Klamotten, mehr oder weniger bekannter Anbieter, ein wenig Deko, was zu essen und weitere Dienstleistungen, die man sich auf der hier verlinkten HP anschauen kann. Wenn man in Limburg sein sollte, unbedingt sich dieses ungewöhnliche Geschäft mit einer Neunutzung, die seinesgleichen sucht! Wie ich auf einem Übersichtsblatt gesehen habe, liegen einige weitere Einkausmöglichkeiten zwar außerhalb des beschriebenen Gebäudes aber sie gehören ebenfalls dazu. Da braucht man nur ausreichend Zeit, um das ganze auf sich wirken zu lassen! Der Zugang ist fast durchgehend barrierefrei. Falls ich erneut nach Limburg kommen sollte, gehört ein weiterer Rundgang einfach dazu, was ich auch anderen empfehlen möchte!

    geschrieben für:

    Kaufhäuser in Limburg an der Lahn

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    3.

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    02 Check ..

    Danke, für die Bewertung die auf Details eingeht. Sie ist ausführlich, hoch informativ und sicher sehr aufwendig und zeitintensiv recherchiert.

    Die Geschichte des Reperaturschuppens war, so, mir bisher nicht bekannt. Denke der Glasboden, der zeigt, wie es hier früher war, ist imposant.

    Für beachtlich halte ich auch die Geschäfte außerhalb, auf dem zweiten Parkplatz. Ja, dort gibt es zwei verbundene Parkplätze, die kostenpflichtig sind. Leider wir das "Center" dort nicht so gut angenommen. Limburg an der Lahn hat mehre Stellen, wo man Konzentriert einkaufen kann.

    Irgendwie Beneidenswert, wenn man in Coronazeiten soviel reisen kann. Nochmal danke für die Details und "verborgenen" Informationen.
    walkingwomen Ein ganz interessanter Tipp. Limburg als Stadt finde ich auch sehr schön. Ein Ausflug könnte mal wieder geplant werden.
    Danke schön.
    vinzenztheis Für viele der Einkaufscenter sehe ich schwarz. Bedingt durch Corona sind die Läden ganz wenig frequentiert, weil sich die Leute von den Internethändlern beliefern lassen.
    Ich befürchte das wird nach der Pandemie nicht mehr viel anders werden.


  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Bei den ganzen Maßnahmen, die in Verbindung mit Corona stehen, blieb eine Konstante: nur die„üblichen Verdächtigen“ waren durchgehend geöffnet. Es waren jene, die einem mit dem Nötigsten versorgt haben. Wenn man sich aber in eine andere Stadt begibt, kann man dabei feststellen, welche Veränderungen es gibt. Spannend ist es zu beobachten, welche Bereiche es jeweils betrifft. Die Innenstadt in Hilden kenne ich schon seit meiner Ausbildungszeit, die ich in dieser Stadt absolviert habe. Wie so häufig ist alles dem Wandel unterworfen, sodass ich mich einige male selbst fragen musste, was gab es vor XX Jahren an der Stelle. Nicht alle unter ihnen kann ich nach so langer Zeit benennen. Das liegt sowohl zum Teil am häufigem Betreiberwechsel. Bei etlichen unter ihnen bin ich bisher noch nie drin gewesen, aus welchen Gründen auch immer. An der Stelle, wo sich dieser Netto Marken-Discount seit einigen Monaten befindet, gab es davor einen REWE. Die wenigen Male, als ich ihn in der Vergangenheit angesteuert habe, geschah es stets bewusst, weil ich diesen nicht sonderlich gemocht habe. Da hatte ich meine Zweifel, ob sich an der dortigen Situation je was ändern wird: Mir war dort alles viel zu eng gewesen und die Sauberkeit ließ (meistens) einiges zu wünschen übrig! Sicherlich bin ich nicht die einzige, die aus diesen und weiteren Gründen eine solche Filiale lieber gänzlich meidet und statt sich darüber zu ärgern! Zudem es (vor Jahrzehnten erst recht) andere Lebensmittelgeschäft in der Mittelstraße gab! Nachdem die hiesige Markthalle geschlossen hatte, wurde einige Jahre später am anderen Ende ein weiterer Supermarkt eröffnet, sodass ich keine Veranlassung gesehen habe, mich gezielt zum Vorgänger zu begeben.


    Es war dennoch eine Überraschung für mich gewesen, als ich mit Mama unterwegs war und an verschiedenen Stellen der Stadt Aufsteller mit der Ankündigung, dass an jenem Tag die Neueröffnung vom Netto erfolgen soll! Ehrlich gesagt, war ich skeptisch gewesen. Eigentlich sollte es ein etwas weiterer Weg werden, weil ich in eine Nachbarstadt fahren wollte, um dort (bewusst) einzukaufen. Wie sagt man so schön: es kommt immer anders und erst Recht, als man denkt ;-)!

    Die vorher erwähne Mittelstraße ist mit ihrem fast 1 km Länge eine der „typischen“ Einkaufszonen. Dieser Netto liegt in der Nähe der Bushaltestellen „Gabelung“. Mit den parkplätzen sieht es eher schlecht aus, es sei denn, man nutzt eins der hiesigen Parkhäuser.

    Die Neueröffnung erfolgte im Sommer letzten Jahres. Nach einer solchen hätte ich mir ehrlich eine bessere Erreichbarkeit der einzelnen Bereiche gewünscht. Das heißt, dass die Breite der Gänge mehr als beengt sind. Da an jenem Tag auch noch ein recht großer Andrang geherrscht hatte, konnte man den anderen Kunden kaum aus dem „Weg“ gehen können. So passen keine zwei Einkaufswagen neben einander. An manche Gegebenheiten muss man sich irgendwie erstmals „gewöhnen“. Das betrifft die Zugänge zu diesem Supermarkt. Rein kommt man von der Mittelstraße, verlässt ihn aber auf der Rückseite (Am Kronengarten)! Wie man es sich vorstellen kann, wirkt so ein langgezogener Verkaufsraum schlauchartig. Irgendwie, auch wenn jedes der tausenden an Artikeln seine „Daseinsberechtigung“ (theoretisch gesehen) besitzt, fühlte ich mich hier könnte man sagen „erschlagen“. Weniger wäre sicherlich mehr, vor allem was das Platzangebot anbelangt :-/!

    Tja, das ist leider zusätzlich an den Kassen knapp bemessen. Hinterher war ich froh den Markt verlassen zu können. Was ich zusätzlich vermisst habe, war eine Abstellmöglichkeit für die Einkäufe. Dass, das eher selten der Fall ist, das ist mir schon öfter vorgekommen. Das Personal war wirklich freundlich und hilfsbereit. Wie immer an einem Anfang gab es bei der Sauberkeit keinen Grund zur Beanstandung. Dennoch, wenn schon etliche der Regale leer gewesen sind, ist es schwer für mich vorzustellen, wie es jetzt aussieht. Erneut eine weitere Entdeckung, die mehr Nachteile, als Vorteile für mich aufweist. Auch hier ist nicht mehr als ein OK drin. Es ist nicht ausgeschlossen, dass ich in nicht absehbarer Zeit diesen Netto (gezielt) ansteuern werde. Wann es sein wird, wird die Zeit zeigen.

    geschrieben für:

    Verbrauchermärkte / Getränke in Hilden

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    4.

    Konzentrat Netto scheint meist noch alte Filialen zu betreiben, mir fiel das mit der Enge auch schon oft auf.
    Andere Discounter sind da weiter und haben großzügig modernisiert.
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    Felixel Daumenglückwunsch! Netto ist uns hier doch etwas zu weit. Wenn sie auch relativ modern sind. So begeistert bin ich nicht mehr.


  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    Nicht alle Bezeichnungen sollte man wörtlich nehmen. Zu diesen gehört auch „lecker Bäcker“ in Ratingen dazu. Es ist eine solcher „Aufbackstationen“, die man meistens von größeren Städten her kennt. An jenem Tag war ich schon seit Stunden im Kreis Mettmann unterwegs und als wir dort umsteigen mussten, war es eine günstige Gelegenheit sich mit etwas zu essen einzudecken. Das hatte ich lange vorher vor, doch aus verschiedenen Gründen ging das leider nicht… Es ist schon überraschend, was ein Streik bewirken kann ;-). Weiß es ehrlich gesagt nicht mehr, auf welchen „Wegen“ wir dahin gekommen sind. Diese Verkaufsstelle liegt strategisch günstig: direkt gegenüber der Endhaltestelle der U 72 Richtung Düsseldorf Altstadt und weiter nach Bilk. Durch diese Gegebenheit ist theoretisch alle 10 Min. möglich eine weitere Fahrgelegenheit zu bekommen. Mit Parkplätzen sieht es definitiv schlechter aus.

    Im Netz habe ich gesehen, dass außerhalb der Coronaeinschränkungen es möglich ist, sich hinzusetzen und etwas zu sich zu nehmen. Was mich sehr überrascht hatte, dass auch wenn es auf den ersten Blick so aussah, dass es eine reichhaltige Auswahl gäbe, doch bei belegten Brötchen muss man sich halt für das entscheiden, was da ist. Es sah nicht schlecht aus. Einige Kombis kamen für mich nicht in Frage: die mit Ei, Frikadelle und etwas, was ich nicht einordnen konnte. Bei einer sehr überschaubaren Menge, blieb danach nicht mehr viel übrig. Vielleicht wird das von anderen als meckern auf hohem Niveau bezeichnet aber die eigenen Vorlieben spielen dabei auch eine entscheidende Rolle! Zudem musste ich mich beeilen, weil sonst meine Einkäufe einen anderen Weg genommen hätten, als ich ;-). Zum Glück habe ich den Weg nicht alleine angetreten und ich rechtzeitig vor der Abfahrt darauf (von Mama, die ich drum bat) hingewiesen.

    Die Preise sind vergleichsweise günstig. Hätte eigentlich Lust auf etwas süßes gehabt aber das was da war, sagte mir nicht zu. Die junge Frau, die dort tätig ist, hat mir, als sie gemerkt hatte, dass ich mich ein wenig schwer mit der Auswahl tue, dass sie mir etwas zusammenstellen könnte, wenn ich ein wenig warten könnte. Das musste ich aus den Anfangs erwähnten Gründen ablehnen. Zudem habe ich keine losen Brötchen gesehen, die dafür geeignet wären, weil alle bereits belegt gewesen sind.

    Eine Info finde ich erwähnenswert: die jeweiligen Belege entsprechen den moslemischen Speisevorschriften. Das habe ich mir auch gedacht, als ich die junge Dame (mit Kopftuch – das ist keinerlei Abwertung an sich) gesehen habe. Das heißt, dass sowohl Salami, als auch Schinken nicht aus Schwein bestanden haben. Mir hätte das nichts ausgemacht. Habe mich dennoch für ein Baguette mit Tomate-Mozarella für 1,45 € und eine sog. „Mexikostange“ (die 10 Cents günstiger war) entscheiden.

    Nun muss ich aber etwas über den Geschmack schreiben. Bei den zuletzt genannten Stangen handelt es sich um Blätterteig, der oben mit Mohn bestreut wird, mit einer (sonst würzigen) Paste aus Tomaten und Gewürzen eingestrichen und danach verknotet. Im Vergleich zu meinem (hier vorgestellten) Favoriten schmeckte es recht lasch. Was mich eher geärgert hatte, dass das Baguette bereits um die Mittagszeit ziemlich hart gewesen ist. Aus dem Grund konnte ich diese nicht mal vollständig aufessen, weil ich es nicht riskieren wollte, dass (ggf. erneut) meine Zähne in Mitleidenschaft gezogen würden.

    Die Bedienung war freundlich und der Laden ist geräumig, barrierefrei erreichbar, als auch sehr sauber. Wegen der extrem geringen Auswahl, sowie das es nicht so dolle geschmeckt hatte, ziehe ich zwei Sterne ab. Für mich ist es zudem eher unwahrscheinlich, dass ich erneut hinkommen werde. Dennoch möchte ich es vorstellen, weil man nie wissen kann, ob es für andere nützlich sein könnte.

    geschrieben für:

    Bäckereien / Lebensmittel in Ratingen

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    5.

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    02 Check ..

    Glückwunsch zum gD.

    Von der auf Erfahrung basierenden Bewertung kann viel Nutzen ziehen. Besonders gefallen hat der Hinweis auf die muslimischen Speisevorschriften. Durch solche Bewertungen wird der Userblick für das Wesentliche geschult.

    Danke.


  6. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    In den letzten Monaten habe ich Köln Mülheim mehrmals aufgesucht. Meistens hinterher bin ich bei Dicle grill "gelandet". Der obligatorische Stern ist eher für die Lage, denn alles andere bei ihnen kann man getrost "links liegen lassen"! Habe extra eine weitere Chance gegeben, als ich der Meinung war, dass die diese "verdient" haben. Zwischen diesen lagen aber mehrere Monate abstand. Leider, sah es danach nicht besser aus, was meine Erfahrungen dort anbetrifft! Erstmal alles der Reihe nach!

    Dicle grill liegt nur wenige Schritte vom Bahnhof im besagten Stadtteil entfernt. Meistens werte ich es als ein gutes Zeichen, wenn es keinen Ölgeruch gibt. Dennoch beim 2. mal hatte ich hinterher meine Bedenken gehabt, ob das Frittieröl so richtig "frisch" gewesen sein könnte... Beide male habe ich die selben Sachen bestellt, in der Meinung, dass man damit nichts "falsch" machen kann. Tja, das hat sich als ein Trugschluss herausgestellt!

    Fangen wir mit den "Äußerlichkeiten", die eigentlich schon ein Grund sein müssten, den Grill schnellstens zu verlassen! Habe selbst lange Zeit mit der Gastro zu tun gehabt. Bei solchen Betrieben ist die Hygiene das "Aushängeschild", die hier völlig vernachlässigt wurde :(((((((((! Der Boden war nicht nur klebrig gewesen, sondern auch sehr schmutzig! kein guter "Start, wenn ich ehrlich sein darf! Mit der "Arbeitskleidung" sah es nicht anders aus! Zum einen sah es völlig unordentlich aus, als auch richtig schmuddelig! Das alleine sollte mich schon dazu veranlassen, den Raum zu verlassen. Das habe ich nicht getan und sogar einen weiteren Besuch abgestattet, der nicht anders verlief!

    Wer meine Beiträge regelmäßig liest, weiß, dass ich sehr viele schöne Seiten Kölns aufgezeigt habe und dieser gehört nicht dazu :(. Was mich an den beiden jungen Männern geärgert hatte, dass ich meine Bestellung abgeben wollte, sie plötzlich in ein Gelächter verfallen sind, das ich nicht nachvollziehen konnte. Sie haben sich die ganze Zeit in einer mir unbekannten Sprache unterhalten. Habe keine Probleme damit. Bei mir entstand ein "ungutes Gefühl", weil es so surreal auf mich gewirkt hatte. Bei einem weiteren Besuch gab es eine ähnliche Szene aber bei der gab es einen älteren Herrn, der ein wenig unangenehm gewesen ist. Trotz das ich mehrmals gebeten habe, dass ich gerne eine Bestellung abgeben würde, wurde das Gespräch sehr laut fortgeführt, als ob ich gar nicht anwesend wäre! Sorry, hier sollte FRAU besser nicht einkehren (subjektive Meinung), weil wenn man sich als Kundin outet, die etwas von ihnen haben möchte, wird man mit bösen Blicken bedacht! Vielleicht war auch meine Bestellung zu klein gewesen...

    Zu essen habe ich jeweils eine kleine Pommes und einen großen gemischten Salat genommen. Insgesamt ca. 6 €, was mir angemessen schien. Bei anderen vergleichbaren Adressen wird ein sehr großer Wert auf Sonderwünsche gelegt, um diese zu erfüllen. Bei Dicle grill scheint das nur eine Option zu sein :((((((! Habe gezielt gesagt, dass ich keinen Krautsalat haben möchte. Und was füllte einen sehr großen Teil der Schüssel. Wo ich darauf hinwies, wurde nur mit der Schulter gezuckt und dort fortgeführt, wo die Bedienung zuvor gewesen war :((((! Habe hinterher auch im Netz nach der Kundenfreundlichkeit gesucht und mit dieser scheint es im allgemeinem nicht so dolle bestellt zu sein!

    Habe mir die beiden Sachen einpacken lassen und habe mich weiter auf den Weg begeben, wo ich danach noch fotografieren wollte. Die Fritten fand ich von Anfang an höchstens OK. Sehr schnell haben sie ihre Konsistenz verloren. Beim zweiten mal habe ich sie gar nicht aufgegessen, weil sie im Mund eine klebrige Konsistenz gehabt hatten. Wurde so erzogen, dass Essen nicht weggeschmissen wird aber in dem Fall ging es leider nicht anders! Beim zweiten mal hatten die Pommes zudem einen schmierigen Filmüberzug und einen unangenehmen Geschmack gehabt, sodass es "verschmäht" habe!

    Bei Salat könnte es theoretisch besser aussehen, leider auch hier gab es Defizite: Tomate und Gurke gab es höchstens in homöopathischen Mengen (1-2 Schnitze, Scheiben) und nicht mal der Strunk bei der erstgenannten wurde entfernt! Bei den Zwiebeln sah es ganz so aus! Alles sehr lieblos und Soße gab es ebenfalls in der erwähnten Dosis.

    Sorry, zu so früher Stunde! Wenn zudem der junge Kerl der Meinung ist, dass seine Maske ein "Spielzeug" sei (auf Details möchte ich nicht eingehen, es war einfach nur unappetitlich), dann weiß man schon "bescheid". Über einige Adressen scheiden sich bekanntlich die Geister und diese scheint dazu zu gehören! Meins war es definitiv nicht gewesen! Daher finde ich eine solche ausführliche Warnung mehr als angebracht!

    geschrieben für:

    Imbiss / Pizza in Köln

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    6.

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    Kulturbeauftragte Dy, ich bin mir nicht mal sicher, ob der Mann mich überhaupt verstanden hatte, weil wenn ich überhaupt was von mir gegeben habe, hat sich immer der andere "gemeldet".

    Habe den Eindruck (bei ihren eigenen Kommentaren im Netz), dass sie auf Kritik "allergisch" reagieren. Da bin ich gespannt, ob was noch von ihnen kommt...
    Dy Also Gastfreundschaft ist sicher was anderes. Ich hab kein Problem damit, dass ein Übersetzer zwischengeschaltet ist, aber hey- diese "Gelächternummer" allein ist hammer uncool.
    vinzenztheis Nach dem Bericht über diesen Laden bleibt mir nur zu sagen: " Alles in Allem eine einzige Katastrophe".

    Sehr ausführliche Info nach mehrmaligem Besuch und erst dann die negative Bewertung. Es ist auch meine Art lieber positive Bewertungen zu schreiben als negative. Aber nach dem mindestens dritten Versuch gebe auch ich es auf und gebe eine negative Bewertung ab.

    Hier gehört zumindest ein Däumling hin.
    Kulturbeauftragte Danke Vinz :) aber einen dritten Versuch wird es definitiv nicht geben. Zum Glück gibt es einige Alternativen im Umkreis (schade dass diese bei meinen damaligen Besuchen noch verschlossen gewesen sind)!
    Dy Da isser auch schon wie von vinz bestellt. Glückwunsch! Guck mal, wenigstens ein Trost für den miserablen Besuch!
    02 Check ..

    Auch von mir ein herzlicher Glückwunsch zum gD.


    Die Location kann von Glück reden, dass die Kulturbeauftragte so ruhig und professionell reagiert hat. Andere Gäste hatten den "Herrn" schon längst den "Marsch" und zwar in Spielmannszugsstärke geblasen. Was mich sofort abgeschreckt hätte, wäre der Zustand des Bodens gewesen.

    Danke für die Demonstration, wie man souverän mit solchen Fehlleistungen umgeht.
    02 Check ..

    Verstehe. Aber schmutziger Boden wie beschrieben hatte meinen Hunger auf null runtergefahren! Wäre woanders Essen gegangen.

    Dennoch User und Leser provozieren von deiner Erfahrung. Danke.


  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Mit meiner Mama kann ich so manches Erlebnis teilen, das sich hinterher als kurios bezeichnen kann. Eines Tages schlug sie mir vor, dass wir zu einem bestimmten Geschäft nach Hilden fahren können. Das ist auch geschehen. Im Laufe des Tages haben wir einige weitere Angesteuert. Meine Begleitung gehört zu den Menschen, die immer eilig haben, trotz dass sie als Rentnerin "reichlich" davon hätte. Mich kann man aber als dessen "Gegenteil" bezeichnen. Wir waren also in der Fußgängerzone unterwegs, als ich dringend Taschentücher benötigt habe. Das habe ich auch so mitgeteilt. Was geschah: ich habe sie derweil aus dem Augenwinkel verloren, trotz das es wenig los dort gewesen war. Alles ausschauen nutzte nichts, sie war und blieb "verschwunden"?! Da wird sich sicherlich so mancher wundern, warum ich sie nicht angerufen habe?! Tja, wie "üblich" ist ihr Handy zu Hause liegen geblieben, sodass ich erst (gefüllt) stunden später erfuhr, dass sie den Weg nach Düsseldorf geschafft hatte... Noch bevor es so weit war, beschloss ich selbst mich in einigen Geschäften dort umzuschauen.

    Früher war ich öfter nach Hilden gefahren, das hat sich aber inzwischen geändert. So kann man feststellen, was sich in der Zwischenzeit geändert hatte. Bei meinem Rundgang habe ich diese Filiale von EuroShop (in etwa in der Mitte der Zone) wenige Schritte von der Stadtverwaltung entfernt, entdeckt. Wie lange es bestand hat, kann ich dementsprechend nicht sagen. Da ich einige Kleinigkeiten für den Haushalt benötigt habe, bin ich spontan eingekehrt. Trotz der hier verwendeten Bezeichnung kostet jedes Teil inzwischen 1,10 €.

    Das Lädchen ist zwar barrierefrei aber, weil es gleichzeitig weil es von der Fläche sehr klein ist, wirkte es auf mich sehr verwinkelt. In sehr vielen Städten habe ich diese Kette vorgefunden. Es ist eine Mischung aus Sachen, die man haben kann, dennoch nicht muss. In den meisten Fällen bin ich dennoch fündig geworden, wie an dieser Stelle auch. Es gibt Rätselhefte, Haushaltswaren, Spiele, Tiernahrung, Süßigkeiten, Kleinkram etc. Wie so oft, die Sachen, die ich gerne hätte, gab es leider nicht :-/. Bei dem Preis eine „gescheite“ Qualität zu erwarten wäre, schon was ungewöhnliches, wovon ich eh nicht ausgegangen bin! Wie so oft: ein Laden ist immer so gut, wie die Leute, die dort tätig sind :-/. In Verbindung mit der (auf mich) chaotisch wirkenden Gesamtwirkung, bei der etliche Kartons den Weg versperrt haben und die jungen Frauen mit einer einfachen Frage völlig "überfordert" waren, möchte ich auch hier ein OK aussprechen.

    geschrieben für:

    Schnäppchenmärkte in Hilden

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    7.

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    Felixel Glückwunsch zum Blitzdaumen. Aber inzwischen sind die wohl alle 1,10 € Shop. So in Neustadt festgestellt ;)
    Blattlaus Deine Bewertung trifft auf viele dieser Shops zu. Aber ich schlendere da auch ganz gerne durch. Etwas findet man immer. Und wenn es nur ein neuer Spüllappen ist.
    Felixel Aber, ich komme da selten hin, etwas verwendbares finde ich immer. Auch, wenn es nur Kleinigkeiten sind!
    Kulturbeauftragte In den letzten Monaten habe ich einige (neue) Filialen kennengelernt und bei allen waren die (sehr junge) Bedienung (aus welchen Gründen auch immer) mit dem Sortiment / Lieferung "überfordert". Es wundert mich zunehmend, warum zum Teil am Nachmittag das nicht eingeräumt wurde bzw. warum Privatgespräche ihnen "wichtiger" zu sein scheinen, als das wofür sie bezahlt werden :-(. Hier verhielt es sich nicht anders...

    Leider musste ich heute erkennen, dass eine Filiale geschlossen hatte :(. Eins kann ich auch zugeben: habe in Hilden was für mich entdeckt ;-), auch wenn ich hinterher feststellen musste, dass es nicht das richtige gewesen ist! Bei dem Preis aber wäre es quatsch sich darüber zu ärgern :-)))
    konniebritz Schön beschrieben.
    So ein Euroshop war mal meine Rettung, als es draußen anfing zu regnen und ich gerade dort vorbeiging. Regenschirme gab es :-)
    Glückwunsch zum verdienten Daumen!


  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 5 Bewertungen


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    Wenn man über so lange Zeit auf die diversen Feste verzichtet hat, erinnert man sich um so stärker an jene, die einem positiv in Erinnerung geblieben sind. Unter dem „ewigem Einerlei“ gibt es aber auch einige Ausnahmen, die nicht nur auf einen schnellen Euro aus sind und aus dem Grund auf „Masse“ – sprich im Supermarkt das gepanschte „Fertigzeug“ Palettenweise im Tetrapack (was vor Ort auch sichtbar ist :-/!) besorgt, um es „gewinnbringend zu verscherbeln“! Dementsprechend graut es mit bei der Vorstellung, dass es trotzdem sich einer großen Beliebtheit erfreut! Nicht immer ist aber ein solcher Kontext ersichtlich und die Enttäuschung ist um so größer! Wie versprochen möchte ich nun über meinen Favoriten unter den Weihnachtsmärkten in der Düsseldorfer Innenstadt berichten! In den letzten Jahren hat sich dessen Erscheinungsbild deutlich verändert. Das ist aus mehreren Gründen notwendig gewesen: der Bau der sog. „Wehrhanlinie“ als auch durch die Umgestaltung des Gustav-Gründgens-Platzes, sowie bereits zuvor dieser Areal für die Errichtung eines Luxus-Kaufhauses vorgesehen wurde, hat es eine gewisse „Eigendynamik“ besessen, wie und wo die dazugehörigen Buden danach „abgestellt“ wurden. Dadurch, dass sich auch die einzelnen Bezeichnungen geändert haben, hat man nun mit dem Weihnachtsmarkt am Kö Bogen zu tun! Dieser erstreckt sich (quasi als Verlängerung) zwischen dem Schadowplatz und (ehem. Jan-Wellen-Pl) dem Joachim-Erwin (ehem. OB von Düsseldorf) bis zur Sichtachse zum Hofgerten (mit dem dortigen Luxushotel), die hinter einem Graben zu sehen sind. Die Schlittschuhbahn gehört aber heutzutage nicht mehr dazu, weil sie einige Hundert Meter weiter auf der Königsallee zur Verfügung steht!

    Vom Erscheinungsbild her gibt es nur wenige Unterschiede aber was für Anbieter dahinter stecken, dass ich aus meiner Sicht das besondere an diesem Standort! Vor wenigen Monaten habe ich geradezu vom Winzerglühwein geschwärmt, das aus dem Badischen kommt. In dem Zusammenhang ist das keine „Schleichwerbung“, wenn ich darauf verweise! Ja hier auf diesem Markt habe ich die Winzergenossenschaft Wolfenweiler kennen und schätzen gelernt! Bereits dieser Umstand ist an sich hier in der Region etwas besonderes! Das ist aber nicht der einzige Grund, für meine Begeisterung! Vor Corona gab es mehrere Stände mit (zwar teuren) Spezialitäten, die man nur dort bekommt!

    Zusammen mit der vorher erwähnten Genossenschaft gibt es eine traditionelle Holzofenbäckerei, wo man nicht nur superleckeren Flammkuchen gibt, sondern auch wenn es ein wenig teurer ist, auch Brot kaufen kann. Die lange Warteschlange davor zeugt von der Beliebtheit und ihrem Geschmack :-). Eine weitere Spezialität, die ich mir gönne sind die scharfen Kaminwurzen, die es in einer der Holzhütten dort gibt, die aus einem der Alpenländer stammen. Wenn ich nur an die Käseauswahl denke, werde ich zum pawlowschem Hund :-)! Für diejenigen, die genauso wie ich jetzt reagieren, wird die Aussicht auf geröstetes Baguette mit geschmolzenem „Schweizer“ drin eine verlockende Option darstellen. Den entsprechenden Geruch kann man bereits von weitem wahrnehmen. In Verbindung mit der Optik, die die Holzhäuschen ist es eins der lohnenden Weihnachtsmärkte, die man aufsuchen soll, wenn man in der Stadt unterwegs sein sollte!

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    Freizeitanlagen in Düsseldorf

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    8.



  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


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    In Düsseldorf kann man davon ausgehen, dass auch wenn die Weihnachtsmärkte theoretisch sehr ähnlich aussehen, dass es dennoch einige Unterschiede zwischen ihnen gibt! Es gibt nicht „Den EINEN“; sondern „etliche“, die nacheinander folgen. Ein Unterscheidungsmerkmal ist die unterschiedliche Gestaltung der einzelnen Häuschen, die wie hier auf dem Schadowplatz, sehr kreativ und schön anzuschauen sind! Diese weißen Büdchen wurden erst vor wenigen Jahren neu gestaltet. Zu sehen sind dort Motive aus mehr oder weniger bekannten Märchen, die als Laubsägearbeit die Dachbekrönung zieren. Die dazugehörigen Fotos muss ich aber erst finden…

    Von der Fläche ist er einer der kleinsten in der Innenstadt. Vor Corona gab es höchstens (geschätzt) 40 Anbieter, die man dort vorfinden konnte. Der Schwerpunkt liegt hier beim Kunsthandwerk und Deko. Das ist aber nicht der Grund, warum ich mir das ansehe. Es ist die Optik und die Leckereien, die man dort erwerben kann. Wie ich mehrmals feststellen konnte: es gibt den lausigsten Glühwein (brr, aus dem Tetrapack und die Kartons lagen sichtbar hinter dem Ausschank :-( ) aber einer tollen Atmosphäre. Dennoch als einen meiner Favoriten würde ich diesen auf dem Schadowplatz nie bezeichnen!

    Vor Corona war ich mehrmals wegen bestimmter Stände dort gewesen. Zum einen gibt es hier sehr leckere Wildgerichte für sehr kleines Geld. Habe mir mehrmals vorgenommen, das dazugehörige Lokal in Düsseldorf Rath aufzusuchen aber das ist bis jetzt noch nicht passiert. Habe bei ihnen Gulasch vom Wildschwein und Hirsch probiert und es hat sehr gut geschmeckt. Gebackene Champignons und Reibekuchen bekommt man schon öfter. Die sind nicht schlecht aber weil mir immer die Wartezeit recht lang erscheint, verzichte ich meistens darauf. Nur, wenn der Andrang sich im „Rahmen“ hält, dann schon eher. Da mir der Ton sehr rau vorgenommen ist, möchte ich schon darauf verweisen! Das mag bekanntlich nicht jeder! Das gleiche gilt auch wenn etwas „daneben“ geht. Damit meine ich, dass trotz das die frittierten Sachen eigentlich zum abtropfen auf ein Gitter gelegt werden, kann es dennoch passieren (wie es bei mir öfter der Fall gewesen ist), dass aufgrund des Andrangs es nur „nachlässig“ geschieht.

    Durch die (annähernd) dreieckige Form ist der Schadowplatz, wenn man ihn von der gleichnamigen Straße aus betritt (vor Corona) und die einzelnen Stände sehr nah bei einander stehen, ist es all zu oft passiert, dass ich mich schnell unwohl gefühlt habe. Es ist ein subjektives Gefühl, den andere in dem Maße verspüren, wie ich es tue. Für Zwischendurch OK, dann lieber zu meinem Favoriten (umme Ecke, den ich im Anschluss vorstellen werde :-) ).

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen / Veranstaltungsservice in Düsseldorf

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    9.



  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 3 Bewertungen


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    Schloss und Park in Benrath sind zu jeder Jahreszeit ein lohnendes Ziel. Seit einigen Jahren gibt es zusätzlich von weiten erkennbar davor einen kleinen Weihnachtsmarkt dort. Im Gegensatz zu den anderen, die ich kenne, wird dieser nur ausschließlich am Wochenende abgehalten! Für viele ist das Areal aus einem anderen Grund jetzt in der winterlichen Jahreszeit ein Ziel: das Lichtfestival dahinter. Hatte mir sogar überlegt diese anzuschauen… leider spricht die Höhe des Eintrittsgeldes dagegen! Die Fotos haben mir wunderbar gefallen aber nicht, die 20 € die damit verbunden wären. Der Bereich zwischen dem Eingang und der weiteren Tür zum Park sind aber weiterhin kostenlos zu begehen aber an den Tagen, wenn man den hier im Mittelpunkt stehenden Weihnachtsmarkt ansteuern wollte, muss ein entsprechender Nachweis vorgezeigt werden, damit man dort eingelassen werden möchte.

    Wer die Fläche vor dem Benrather Schloss kennt, weißt dass diese recht überschaubar sich darstellt. Insgesamt gibt es 25 Holzhäuschen, in denen vorwiegend Kunsthandwerk angeboten wird. Das Sortiment wiederholt sich innerhalb dieser Reihe mindestens 2-3 mal, sodass wenn man mit Schmuck, Dekoobjekten bzw. den wenigen Essensständen dazwischen nichts „anfangen“ kann, wird es eine recht kurze „Runde“ werden. Auf vielen Seiten wird ein besonderes „Flair“ beschrieben, doch am Abend habe ich ihn noch nie gesehen, sodass ich drauf nur so verweisen kann.

    Wenn man einen Stand mit „deftigen“ Sachen erwartet, wird man das hier vergeblich suchen. Hier gab es vor allem Waffeln bzw. süßes, wonach mir nicht der Sinn stand. Das entspricht schon dem, was man mit einem traditionellem Weihnachtsmarkt verbindet. Dennoch, wenn ich ehrlich sein soll, die (sehr laute) [Dauer]Beschallung mit Liedern, die in einen solchen „Rahmen“ aus meiner Sicht nicht passen, haben mich ehrlich eher in die „Flucht“ geschlagen. Das ist sicherlich Geschmackssache aber mainstream „Gedudel“ muss ich gar nicht haben…

    Was mir ausgesprochen gut gefällt ist, wie die einzelnen Holzhäuschen gestaltet sind. In Verbindung mit Licht, kann ich mir vorstellen, dass es nicht nur so-la-la gefallen könnte. Geschmäcker sind sehr unterschiedlich und bei diesem habe ich mir ehrlich gesagt mehr erhofft. Vor allem, was ich an Auswahl mir erhofft habe. Vielleicht bin ich zu kritisch aber mehr als ein OK ist leider nicht drin.

    Die hier verlinkten Beiträge hingegen beziehen sich aber nicht auf den von mir beschriebenen Weihnachtsmarkt, sondern auf das Café am Eingang zum Park! Hierbei haben sie aus meiner Sicht keine Relevanz auf das ganze!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Düsseldorf

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    10.

    Felixel Weihnachtsmarkt Daumen Glückwunsch!
    Hier im Umfeld gibt es keinen mehr. Auch Mannheim nicht! Am Wasserturm sind lieber andere "Aktionen"!
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    Kulturbeauftragte Danke für den Weihnachtsmarkt-Daumen :-)!

    Feli, bei eurem Regionalsender vor 2 Wochen am Sonntag wurde der am Wasserturm gezeigt. Kann es sein, dass er von Amtswegen geschlossen wurde?!
    Felixel Als wir dort beim Arzt waren, wurde abgebaut. Jetzt fällt der Bereich um den Wasserturm nur noch sehr negativ auf. Auch gestern wieder.
    Am 08.12.21 erfolgte abrupte Zwangsschließung,
    durch den OB. Dr. P. Kurz.