Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation
Benutzerfoto
Kaiserin
Kulturbeauftragte 
„Düsseldorf-Experte“

  1. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Gräfe und Unzer Verlag GmbH

    Grillparzerstr. 12, 81675 München
    Tel: (089) 41 98 10
    1.
    Es wundert mich schon, dass bisher noch niemand über diesen Verlag geschrieben hatte. Ich und die Bücher von Gräfe und Unzer (GU) sind alte Bekannte, auch wenn es lange danach aussah, dass wir nicht wirklich "Warm" werden können. Während meiner Ausbildungszeit habe ich einen der Ratgeber in der Hand gehabt, weil jemand sie mir empfohlen hatte. Es handelte sich um ein bestimmtes Kochbuch, das ich mir einst auch gekauft hatte. Diese Sparte bildet den Hauptteil seines Sortiments. Daneben gibt es Erscheinungen über das gesunde Leben, Entspannungstechniken und vieles was dazu gehört. Angefangen bei den lieben Haustieren, über Genussmittel bis zu den allgegenwärtigen Apps zu diesen Themen.

    Nun ja, wie überall auch sind die Publikationen verschiedenen Moden / Zeitströmmungen unterworfen. Das macht sich nicht nur im Leyout bemerkbar. Wenn ich ehrlich sein soll, sind mir die neueren Fünde, die ich gemacht habe, wesentlich lieber, als jene, die ich vor jahrzehnten erstmals erstanden habe. Für mich war stets der günstige Preis ausschlaggebend, der jeweils fällig gewesen ist. Recht häufig, weil sie nicht so richtig zu sein schienen, waren sie noch zusätzlich reduziert gewesen! Da es sich im einstelligen (damals DM) bewegt hatte, kamen sie mit. Hier aber folgt ein dickes ABER an :-/! Es gab dort zwar vereinzelt Farbfotos, doch selten an den Stellen, wo ein Rezept vorgestellt wurde. Zu diesen gehörten nur schwarz-weiße schematische Darstellungem, die nur eine waage Vorstellung geliefert hatten. Nicht wirklich hilfreich, wenn ich ehrlich sein darf.

    Hinzu kommt, dass im Gegensatz zu heute, nicht die einzelnen Schritte, bis zur Fertigstellung im Detail bestens nachvollzogen werden konnten, sondern nur ein (aus meiner Sicht schwer zu verstehender Fließtext) dort zu finden war. Wenn ich etwas nachschauen wollte, musste ich mich (häufig mehrmals) vergewissern, was als nächstes dran gewesen wäre :-/. Nun könnt ihr meine Bedenken verstehen, warum ich mich (bisher) recht schwer damit getan habe. Zum Glück hat sich in den letzten Jahren etwas an der Praxis zum Positivem geändert!

    GU "Küchenratgeber" der neueren Zeit sind schön bunt! Das ist jedenfalls nicht abwertend gemeint! Zu den meisten Rezepten gibt es Abbildungen und was durchaus positiv anzusehen ist, dass die einzelnen Schritte gut gegliedert sind. Speziell bei den, die ich besitze fiel mir auf, dass ein Verweis auf das Preis-Leistungs-Verhältnis geschaut wird. Egal ob es für sich selbst oder in einer Runde genießt, man kann dort solche Details entnehmen. Angefangen bei der Einfachheit, über die Kalorienangebe (die vielen sehr wichtig ist), bis zu der Option es in Vegetarisch / Vegan herzustellen. Da bin ich schon (grob gesehen) ein wenig mit dem Verlag "versöhnt". Dennoch gehört es nicht zu meinen Favoriten. Hinzu kommt, dass seit Jahrzehnten diese Angaben auch kostenlos im I-Net finden kann, "schlummern" nicht nur die Bücher von GU im Regal, bevor ich bewußt etwas dort finden möchte.

    So wie es mir bekannt ist, liegen sie preislich im unteren 2-Stelligem Bereich, sodass es jedenfalls für andere interessant sein könnte. Für mich ist es aber aus den erwähnten Gründen einer von vielen, die ich dennoch vorstellen wollte. Jeder hat seine Vorlieben, wie etwas sein soll, hier finde ich es nicht schlecht. Da erscheint mir ein OK an der Stelle angemessen, auch wenn andere nicht meine Meinung teilen müssen.

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen


  2. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Neuss Rathaus Chronogramm Geschichte

    Markt 2, 41460 Neuss
    2.
    Bei meinem neuerlichen Streifzug durch die Innenstadt von Neuss ein Stück unter einem Überbau laufen, weil es witterungsbedingt nicht anders ging. Trotz, dass ich schon öfter dort mich aufhielt, ist mir erst jetzt vor kurzem diese Tafel dort aufgefallen. Die kryptische Bezeichnung, die hier im Namen sich verbirgt ist zugleich ein Verweis auf die Historie des Ortes als auch, was ich selbst nachschlagen musste, ein Fachbegriff für eine Infotafel wie diese! Gemeint ist die zeitliche Abfolge der Ereignisse, die damit verbunden waren. In dem Fall handelt es sich um den Rathaus. Selbstverständlich nicht um den Neubau, der seit den 1950-er Jahren zu sehen ist, sondern jenen, in dem vor Jahrhunderten agiert wurde!

    Zu lesen ist dort: "INVISITIA ET PLATATE DOMUS EXSTRUCTA RESURGIT QUAM VIS ET EVROR INSOLITI DESTRUXVERAT": Leider verfüge ich nicht über die nötigen Leiteinkenntnisse, um dieses Zitatt aufzulösen. Hinzu kommt, wenn man sich das ganze auf einem meiner Fotos anschaut, stellt man fest, dass einige der Zeichen noch zusätzlich hervorgehoben worden sind, sodass ich mich auf das was darunter zu lesen ist, verlassen muss... dennoch ist es ein verschlüsselter Verweis auf ein Datum, das hierbei eine große Rolle gespielt hatte.

    Wie ich schon einmal geschrieben habe, auch wenn die Pilgerströme irgendwann "versiegt" sind, besitzt Neuss bis heute eine Jahrhundertelange Geschichte, die hoch gahalten wird. Da meine ich nicht die Römerzeit, sondern als es wirtschaftlich zum mächem Verbund der Hanse gehört hatte! Manchmal erstaunt es mich selbst, welche Bedeutung solche (heute kleinen Städte) gahabt hatten.

    Der bereits erwähnte Text bezieht sich auf den Wiederaufbau des Rathauses im Jahre 1635, nachdem der erste im Jahre 1586 durch einen Stadtbrandt zerstört worden war. Auf alten Aufnahmen vor dem 2. Weltkrieg kann man sehen, dass es ein wirklicher Blickfang gewesen war: kein Laubgang aber dafür ein Prunkgiebel mit Türmchen und das ganze streng geometrisch. Auch, wenn die Darstellung stark vereinfacht auf der Tafel angedeutet wurde, kann man dort diese erwähnten Datails schon erkennen.

    Die weitere Geschichte ist weitgehend bekannt: in den letzten Monaten des 2. Weltkriegs das Gebiet stark umkämpft gewesen ist, war das Ende des einstigen Verwaltungsbaus schon besiegelt: ernut am Silvestertag (31.12) 1944 versank es in Schutt und Asche. Der Wiederaufbau erfolgte aber erst (wie es sich jetzt präsentiert) in den Jahren 1950-54.

    So heißt es zwei mal durch ein tückisches Feuer zerstört dennoch auf Recht und Erfurcht gegrünet erhebt sich erneut das neue Haus. Damit wird ein Bogen zwischen den unterschiedlichen Zeitsträngen der (Bau)Geschichte. Es ist naheliegend, dass die Tafel anläßlich der Neueröffnung im Jahr 1954 enthüllt worden ist. Das ist aber eine Spekulation, die ich nicht weiter belegen kann. Es ist ein Fenster in die Vergangenheit, die so weit und dennoch nicht fern zu dem Zeitpunkt gewesen ist, wenn man bedenkt, dass die Zerstörung 10 Jahre zuvor geschehen ist.

    Erneut ein spannender Fund, der mich lange beschäftigt hatte, für die ich (erneut) nur wenige Anhaltspunkte erhalten habe. Schade, dass weder der Künstler, noch das genaue Herstellunszeitpunkt feststellbar ist! Aus dem Grund vergebe ich hier ebenfalls 4 Sterne.

    Neu hinzugefügte Fotos


  3. Bewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Spargelfrau-Denkmal

    Schloßstr. 1, 68723 Schwetzingen
    3.
    In der Zeit des Absolutismus war Frankreich mit seinem Hof in Versaille der "Maß" aller Dinge, dem jeder Fürst nacheinferte. Das teuerste war nur gut genug, auch wenn man es sich mitunter gar nicht leisten könnte. Heute ist aber keine der architektonischen Kostbarkeiten in Schwetzigen an der Reihe, sondern ein Gemüse, das (wie so vieles) nicht jeder mag. Man kann darüber unterschiedlicher Ansicht sein, doch dem ganzen wurde vor dem Schloss (indirekt) ein Denkmal gesetzt, auf das ich nun mein Augenmerk setzen möchte. Es ist mir bereits vor Jahrzehnten aufgefallen, als ich (noch während meiner Ausbildung) in der Mitte der 90-er Jahre die Stadt erstmals besucht habe. Da konnte noch keine Rede von euer "Kulturbeauftragten" sein, auch wenn ich schon damals mich dafür interessiert habe.

    Wenn man Begriffe hört wie "Königsgemüse" oder "weißes Gold", dann kann man sich vorstellen, dass dies einst nur den hohen Kreisen vorbehalten war. Kein Vergleich zu heute, auch wenn es weiterhin mit Mühsamer Arbeit verbunden ist. An diese haben die Herrscher vor 350 Jahren sicherlich nicht gedacht. So weit reicht der Anbau in der Umgebung von Schwetzigen zurück.

    Mit viel LIebe zum Detail schuf der Speyerer Bildhauer Franz W. Müller-Steinfurth diese Gruppe, die seit 1990 auf dem Schlossvorplatz zu finden ist. So wie ich auf der HP des Künstlers gesehen habe, ist dieses Werk eher eine Ausnahme bei seinen Arbeiten. Das liegt daran, dass die anderen nicht Gegenständlicher Art sind, im Vergleich zu diesem.

    Zu sehen ist ein (typischer) Marktstand, wie in nicht nur in dieser Spargelanbauregion vorfinden kann auf dem die Ware verkauft wird. Wie ich einem Faltblatt des Fremdenverkehrs über die Kunst im öffentlichem Raum entnommen habe, handelt es sich hierbei um eine Auftragsarbeit. Diese wurde auf Veranlassung vom Ehrensenator Herbert Prechtel gefertigt. Der Stifter selbst bestimmte, dass es an eine mögliche Situation vor Ort erinnern soll. In diesem Fall kann man eine Verkäuferin, eine Kundin (wie man sieht ein kleines Mädchen), sowie die Ware auf einem Tisch dazwischen.

    Wie man es allgemein kennt, sind die Spargelstangen nach den gängigen Güteklassen sortiert: von klein und dünn, über die krummen bis zu den teuren, die scheinbar griffbereit neben der Hand der Frau angehäuft wurden. Im Vergleich zu der Realität fehlen nur noch die Preisschilder, auf die (ggf. bewußt) verzichtet wurde.

    Zu den vorher erwähnten Datails, die auf dem Stand angebracht worden sind, gehört eine Kelle, mit der die Erde nach dem Ernten dann wieder glatt gedrückt wird. Einen Stecher (oder wie das Werkzeug auch sonst heißt) wird man auf einem Markt vergeblich suchen, doch das alles ist ein Verweis auf das Gemüse selbst und die Region in der es angebaut und geerntet wird. Diese eben erwähnten Teile wurden in eine Ecke der Verkaufsfläche abgelegt. Eine Tafel weist auch auf den bereits erwähnten Hintergrund der Aufstellung vervollständigt.

    Wenn man sich den Kontrast der beiden Figuren anschaut, sieht man eine gebückte Verkäuferin über den Spargelstangen und das Mädchen, das (scheinbar ungeduldig) auf die Bedienung wartet. Mit einem Finger weist sie auf die Güte hin, die sie haben möchte. Mit der anderen Hand hält sie ihr Körbchen, das sie neben die Spargelstangen abgelegt hatte. Ein besonderer Hingucker ist ihr Hund (Dackel mit dem Namen Nico), der seitlich von ihr zu finden ist. Der Stuhl hinter der Bedienung ist anscheinend angebracht, wenn man die ernsten Gesichtszüge so richtig betrachtet.

    Kind und Frau tragen jeweils eine (Strick)Jacke und einen Rock. Die Verkäuferin zusätzlich eine Schürze, die man erst auf einen weiteren Blick erkennen kann. Die Haare sind dem alter entsprechend angeordnet: zu einem strengen Dutt gebunden bei der Erwachsenen und zu einem Zopf beim Mädchen. Eine alltägliche Szene, die sich so oder so ähnlich abspielen kann. Man kann es sich bestens vorstellen, dass es nicht nur eine Phantasie des Künstlers gewesen sein kann. Uns hat es wirklich sehr gut gefallen, sodass diese geschlossene Skulpturengruppe einer unser Favorit in Schwetzingen ist! Daher ist mir das ganze sehr solide 5 Sterne wert! Man kann es nicht verfehlen, wenn man zum Schloss sein sollte, denn unbedingt auch anschauen!

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 13 Kommentare anzeigen
    Männlein Tja, da hast du mal wieder einen draufgesetzt. Da kommt mein mickriger Bericht zuvor, natürlich nicht mit. Ich werde mich von den Kunstwerken von Schwetzingen verabschieden und überlasse dir gerne das Feld. Herzlichen Glückwunsch zum GD.
    Kulturbeauftragte mein lieber Einheimischer R., wenn du die freche Ferkelei vor dem Schloss meinst, dann mache ich es gerne ;-), doch auch du hast tolle Anregungen aufgezeigt, die mir sonst entgangen wären! Die Auszeichnungen sprechen auch bei dir für sich! Es wäre zu schade, wenn ich dich so sehr verunsichert hätte, dass du die Lust am Schreiben verlieren würdest! Wir sind keine "Konkurrenten", sondern auf unterschiedliche Art und Weise Geschichtenerzähler, die sich bestenfalls ergänzen sollen! Für mich ist es eine solche... Kehrseite einer Medaille. Wenn es gefällt, dann freut es mich um so besser!
    Peeti0610 Ich glaube es geht wohl lediglich darum das deine Bewertung natürlich nur sehr schwer zu Topen ist Kulturbeauftragte. ;-D


  4. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Stiegelhof Inh. Peter und Brigitte van den Broek

    Alst 50, 41379 Brüggen am Niederrhein
    Tel: (02157) 87 18 40
    4.
    Die Saison des leckeres Königsgemüses ist leider sehr kurz und dauert bekannter maßen nur bis zum 24. Juni :-( Wie man weiß, es ist sehr mühsam ihn zu ernten und kaum einer ist bereit sprichwörtlich den "Rücken krumm zu machen", daher kommt es sehr selten auf den Tisch, jedenfalls bei mir...

    Bereits letztes Jahr, als ich durch Zufall im Regionalfernsehn aus Düsseldorf erfahren habe, dass es in der Stadt einen Bauernmarkt gibt, habe ich beschlossen ihn zu besuchen. Bis dato war er mir gar nicht geläufig gewesen, weil er neben einer kleinen Grünanlage in einem Wohnviertel liegt. Doch das ist ein anderes Thema, das ich an der passenden Stelle vertiefen werde.

    Jedenfalls verspührte ich Lust auf frischen Spargel und beschloss diesen dort am "Kolpingplatz", wo der Wochenmarkt Mittwochs und Samstags stattfindet, zu holen. Das hat sich für mich wirklich gelohnt! Erwähnenswert ist, dass dieser, sowie weitere Sorten an Obst und Gemüse direkt von diesem Erzeuger stammen. Es hätten auch die (sehr verführerisch) Duftenden Erdbeeren sein können oder einige Kräuter, doch preislich lagen sie ein wenig über dem, was ich gerne bezahlt hätte.

    Hier ist es schon vor Ort erkennbar, dass die ware aus der Region stammt, denn den Stiegelhof kann man im Niederrheinischem Brüggen finden. Bei der Auswahl hat jeder bekanntlich die Qual der Wahl, für mich war vor allem der Preis ausschlaggebend und der war mehr als unschlagbar!

    Ich entschied mich daher für den der 2. Klasse. Wer sagt, dass es schlechter sein muss, es ist nur die Optik, die den Unterschied macht! Hier auf dem Stand, als auch sicherlich auch auf dem Hof wird man bedient - ein Schild wies darauf hin! Da hatte ich zu Hause reichlich zu tun, doch da die meisten Stangen sehr dick gewesen sind ging es recht zügig mit dem Schälen! Übrigens, es war richtig günstig gewesen, denn es kostete sogar weniger als welcher aus dem Ausland im Supermarkt!

    Über den Hofverkauf kann ich nichts sagen, doch die Bedienung auf dem Wochenmarkt war sehr kompetent und gut gelaunt. Was möchte man mehr. Folglich auch in der Zukunft, werde ich erneut bei ihnen dieses edle Gemüse dort kaufen. Wenn man in Düsseldorf lebt, kann ich den Stand wärmstens ans Herz legen. Das gilt ebenfalls in der Anbauregion! Ich bin begeistert, was will man mehr!

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    Tikae Ich verstehe den jährlichen Hype immer nicht so ganz .
    Ich esse Spargel, wenn er mir über den Teller läuft, aber vom Hocker hauen tut mich das "königliche" Gemüse nicht .
    Puppenmama Spargel muss auch nicht unbedingt bei mir sein. Ich esse ihn aber schon mal.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen.
    Auabacha Von meiner Seite ebenfalls herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen. Spargel ist für mich halt deshalb etwas besonderes, weil es ihn im frischen Zustand nicht das ganze Jahr über gibt. Und richtig zubereitet schmeckt er einfach nur GUT!
    KristinK Glückwünsche zum nächsten Spargel-Daumen :) Ja, der Spargel ist nicht jedermanns Sache...ich liebe Spargel - aber damit bin ich zu Hause auch alleine :)


  5. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Marien- / Lunapark ehem. katholischer Kirchhofacker

    Tilburger Straße 2, 41751 Viersen
    5.
    Die Spuren der Vergangenheit können sich anders darstellen, als es einst ihrer Bestimmung nach der Fall gewesen wäre. der sog. "Lunapark" im heutigem Viersener Stadtteil Dülken gehört definitiv dazu. Diesen habe ich dazu genutzt, ein wenig zu verschnaufen um auf einer der Parkbänke (auch wenn die nicht gerade dazu eingelanden hatte) meine Einkäufe abzustellen und mich zu erfrischen.

    Erst vor wenigen Monaten, als ich bewußt diesen Stadtteil angesteuert habe, konnte ich, wie bereits geschrieben, mich genauer dort umgeschauen. Wenn man schon zu der ebenfalls hier bewerteten Mariensäule kommen sollte, liegt hinter dieser eine Treppe zu dem einstigem Kirchhofacker führt.

    In der Zeit, als Dülken noch selbstständig gewesen war, gab es aus verschiedenen Gründen Veränderungen, die sich hinterher nicht mehr rückgängig zu machen waren. Zu solchen Ereignissen gehört schon, dass die Kapelle, die an dieser Stelle bis zum Jahr 1838 stand, abgerissen wurde. Ein Teil davon wurde zu einem kleinen Park umgewandelt, der sowohl nach dieser Figur, als auch der römischen Göttin Luna benannt. Doch ebenfalls hat sich bisher die Bezeichnung n ach der Figur davor erhalten, der es zum Marienpark macht.

    Schon von weitem ist der kleine Bau erkennbar, der irgendwie an eine Kapelle erinnert. Der Kreuz oben drüber läßt es jedenfalls vermuten. Wenn man den Text zu rate zieht, der in diesem Turm im Inneren angebracht worden ist, gehörte es zum Teil zu einer Beerdigungskapelle, die in den Jahren 1831-73 genutzt worden. Noch ein Jahr zuvor war das Gelände, auf dem sich jetzt der Park befindet, war Umzäunt gewesen, weil es damals zur Stadtbefestigungsanlage mit diesem Tor gehört hatte. Nach dem Abriss blieb nur diese "Unterkonstruktion" übrig.

    Der Park als solcher ist recht klein. Man kann es nicht nur von der hier erwähnten Straße aus betreten, doch da ich mich in Dülken nicht auskenne, möchte ich auf die Möglichkeit hinweisen, dass in der nächsten Querstraße eine weitere (berierrefreie) Möglichkeit besteht, es zu betreten.

    Von dem ehem. Kirchhofacker sind nur die wenigen Grabsteine geblieben, die man auf meinem Foto sehen kann. Rings herum gibt es, wie man ebenfalls sehen kann, einen alten Baumbestand und in der Mitte des Parks eine Grünfläche. Auch, als ich zur Mittagszeit dort gewesen war, war es recht schattig und durch die recht hohen Bäume gab es nur an wenigen Stellen ausreichend Licht um es richtig zu genießen.

    Schade fand ich, dass irgendwelche Schmierfinken die hier abfotografierte "Halle" - nicht nur die Tafel mit wulgären Spüchen / unpassenden Symbolen verunstaltet haben :-(. Es war, trotz das dort ein Eimer zu finden ist, nicht gerade als sauber zu bezeichnen. Bei den Gräbern hatte ich auch den Eindruck gehabt, dass sich, tiefergehend betrachtet, kaum jemand darum kümmert... Nach einem einzelnen Besuch ist das eh schwierig sich ein solches Bild zu machen! Eher wurde ein Schild angebracht, der vor unebenem Grund warnt, als dass es sichtbar sein wird, dass Angagement im "Spiel" gewesen ist.

    Wer sich, wie ich auf den Weg macht, kann unterschiedliche Sachen finden, die im Gedächtnis bleiben. Der Park als solcher gehört schon dazu. Ich habe ihn für mich für eine kurzweilige Unterbrechung genutzt. Als solche besteht sie seit 1924. Wirklich schade, dass es sich so und nicht anders darstellt. Aus meiner Sicht lohnt sich nur deswegen ein (ggf. lange) Anfahrt nicht. Wenn man da sein sollte, ist ein Blick nicht schlecht, doch mehr als OK finde ich ihn nicht. Auf allen Fall möchte ich eine Empfehlung aussprechen, wenn sich die Gelegenheit dazu bieten sollte.

    Neu hinzugefügte Fotos


  6. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Denkmal - Homo Viator - der Jakobspilger

    Gelderner Str. 15 A, 47623 Kevelaer
    6.
    Was haben der von mir bereits beschriebene Stadterhebungsmonument, die "verunstaltete" Totenmaske von Heinrich Heine, der Heilige Nepomuck und diese Kleinplastik mit einander zu tun? Auch, wenn sie sich so unterschiedlichen Themen widmen ist ihnen gemein, dass sie von ein und dem selben Künstler - Bert Gerresheim zu unterschiedlichen Zeiten erschaffen wurden.

    Der Homo Viator, wie er lateinisch bezeichnet wird, oder einfach der Jakobspilger ist eine Schöpfung des besagten Künstlers. Es ist eine von mehreren, die ich in Kevelaer entdeckt habe. Bisher habe ich nur jene neben der Wallfahrtsbasilika - eines weiteren Pilgers beschrieben. Diese gerade mal 50 cm große Figur (ohne Sockel), die im Schatten der St. Antoniuskirche, die auf dem Weg dahin zu sehen ist, wurde am 25.5.2003 feierlich eingeweiht.

    Schon 1990 schuf Bert Gerresheim für die Jacobusgemeinde in Ratingen ein Reliquiar mit dieser Statue. Es wurden weitere Abgüsse davon erstellt, unter anderem dieses. Folgendes konnte ich zudem in Erfahrung bringen: es handelt sich hierbei um ein mehrfach weitergegebenes Geschenk, der letztendlich mit der Vorgabe überreicht wurde, dass es an dieser Stelle zu sehen sein soll.

    Die Vermutung läge nahe, dass es eine der Stationen auf dem Jacobsweg sein könnte, schon wegen der Reliquien in der benachbarten Kirche - das ist nie der Fall gewesen, doch es läßt sich beweisen, dass es bereits im Mittelalter ab 1480 nachweislich eine Jakobsbruderschaft unweit von hier sich befunden hatte.

    Der Pilger besitzt alle Attribute, die man haben sollte, wenn man sich auf den Weg macht: Stab, Hut mit der obligatorischen Muschel, als auch eine weitere in der Hand. Dieser macht gerade eine Rast auf einem mit Szenen voll geschmückten "Stein", was sie darstellen sollen, konnte ich leider nicht feststellen...

    Eine sehr ernste Figur ist es, auch wenn sie wohl eine geringe Größe besitzt. Sie hat mich wirklich neugierig gemacht, was dahinter steckt! Das alles habe ich nun mitgeteilt.

    Neu hinzugefügte Fotos
    Harpye Schön beschriebn, vermutlich SOLL man auch nicht erkennen, was auf dem "Stein" dargestellt ist.
    Kulturbeauftragte In solchen Fällen braucht man schon einen "Dolmetscher" ;-) - wie bei einem anderen Werk (Josefskulptur in Oberbilk) es bereit der Fall war! Nun ja, da bleibt eine Menge Interpretationsraum für einen selbst...
    Auabacha Wieder ein Beispiel dafür, dass die Lektüre von Golocal-Berichten zum Schließen meiner zahlreich vorhandenen Bildungslücken beiträgt. Danke!
    Kulturbeauftragte Auabacha, ein Blick genügt und du kannst feststellen, dass sich ein Blick zu den früheren Beiträgen lohnen kann. Da kann ich (nicht nur) auf meine Hinweisen... Hab in den letzten Jahren einige geschrieben, die näher an deinem Wohnort liegen, als dieses! Nur zu ;-). Ein anderer Blickwinkel ist schon gewollt :-D und man kann nicht alles wissen!


  7. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Reiss - Engelhorn - Museum Weltkulturen

    D 5, 68159 Mannheim
    Tel: (0621) 293 31 50
    7.
    Fremde Kulturen üben auf viele eine große Faszination aus, weil sie einen "Hauch" von Abenteuer in sich bergen. Das Fremdwort dafür lautet Ethnologir. Auch, wenn in den vergangenen Jahrhunderten reichlich Übles angestellt worden ist (nicht nur im sog. 3. Reich) ist diese Sammlung ein sehr gelungenes Beispiel, wie man es auch anders damit umgehen kann! In keinem anderen Ausstellung zuvor werden (nicht nur) die jüngsten Besucher miteinbezogen, wie es bei Museum Weltkulturen auf eine besondere Art und Weise dargestellt!

    Wie vor fast einem Jahr erwähnt gehört diese Sammlung zu den sog. "REM GmbH". Falls man sich wundern sollte, was es auf sich damit hat, den verweise ich auf den dazu gehörigen Beitrag hin: https://www.golocal.de/mannheim/museen/rem-ggmbh-YUIw6/ Heute ist dieses dran ;-)

    Einige haben sich vielleicht gewundert, wieso die Bewertung ohne die “übliche Bilderflut” (wie man es von mir kennt) auskommen muss: da im Museum Weltkulturen ausschließlich Sonderausstellungen präsentiert werden, ist das fotografieren in allen Räumen grundsätzlich verboten! Auch schon so, dauert das erkunden der vielen Exponaten bereits Stunden! Das war bereits für mich (mit meinen diesbezüglichen Vorlieben) eine schöne, anregende aber auch weitläufige “Angelegenheit”! Es erscheint recht überschauber, doch weil die Räume in einander übergehen, ist diese Tatsache mehr als erwähnenswert!

    Ein Highlight darunter zu nennen, das ist schon jeden selbst überlassen: bei dem Museum der Weltkulturen waren es Ausgrabungsfunde aus BaWü, die für ein Erstaunen sorgten. An einer anderen Stelle waren es die Rekonstruktionen der antiken Innenräume in Ägypten und Rom, die wir nicht vermutet hätten. Hier kann man weiterhin selbst ausprobieren, wie die dekadenten Mahlzeiten bei den Römern eingenommen wurden (nämlich liegend) und darauf wird ausdrücklich hingewiesen, dass es erlaubt ist! Das macht nicht nur Kindern Spaß!

    Die virtuelle Führung zeigt auf, wie ddie Menschen in der Antike gelebt und gearbeitet haben. Schon jetzt, wenn ich nur an die vielen Exponate und Eindrücke dort denke, bekomme ich erneut Gänsehaut! Es ist zwar nicht jedermanns Sache sich via "Hörmuschel" berieseln zu lassen, doch die variante für die Kinder fand ich besonders spannend! Es wird anhand von Gegenständen erläutert, welche Rolle es in einem jeweiligen Kontext gehabt hatte - angefangen bei der Körperpflege, Nahrunganbau, -verarbeitung bis zum Tod und den damit verbundenen Ritualen. Egal, ob bei den alten Ägytern, Neandertalern (oder besser gesagt dem Homo Heidelbergensis - der jedenfalls in Teilen vorhanden ist) es ist schon bei uns mit einem Waw-Effekt verbunden gewesen!

    Wo hat man sonst die Möglichkeit (außer in Ägypten selbst) eine getreuen Kopie der bemalten Grabkammer aus der 18. Dynastie zu sehen, die seinesgleichen sucht. Wenn man aber auch erfährt, dass diese dem Schatzmeister des altägyptischen Herrscher Thutmosis III. (um 1483 v. Chr. bis 1425 v. Chr.) - Sennefer gehört hatte, dann kann man deren Bedeutung nicht hoch genug halten. Mumien gibt es schon öfter und Sarkophage, die ebenfalls ausgestellt sind, doch das macht es zu einem unserer Favoriten! Die besagte Ausstellung heißt im ganzen "Ägypten – Land der Unsterblichkeit". Der andere Teil, den wir uns angeschaut haben (Ausgrabungen im Ba-Wü) ist schon ausgelaufen, doch es war ebenfalls sehr interessant gemacht worden.

    Wenn man sich die beiden Etagen anschauen möchte, sollen mindestens 1,5-2 h eingeplant werden. Das haben wir selbst benötigt. Eintritt kostet in diesem Bereich 10,50 €. Falls man nach ermäßigtem Eintritt suchen sollte, der wird nur Schülern / Studenten und Mitgliedern, des von mir bereits erwähnten, Fördervereins gewährt. Wir fanden es schon kurios, dass unsere Tageskarte des örtlichen Verkehrverbunds ebenfalls als eine der Möglichkeiten angesehen wird, um eine Ermäßigung doch zuzulassen!

    Zu finden ist das Haus in den Quadraten am Plan D5. Der Zugang ist barrierefrei, Garderobe kann man in den Schließfächern (1 € Pfand) deponieren. Die ehrenamtlichen MitarbeiterInnen haben uns jeweils sehr gut weiter geholfen. Vor Ort besteht auch die Möglichkeit in einem angrenzendem Café etwas zu sich zu nehmen, doch dazu kann ich keine weiteren Angaben machen, weil wir anderweitig (wie beschrieben) gespeist haben. Kachelabteilungen gibt es an mehreren Stellen und da geb es keinen Grund zur Beanstandung! Schön ist auch, dass an den Nachwuchs gedacht wird, sodass es ihnen Spaß macht (wie wir gesehen haben) und das ist die Hauptsache!

    Letzter Hinweis: Vom 1.7.2018 bis einschließlich 31.8.2018 ist die Sammlung geschlossen, besser daran denken, bevor man sich umsonst auf den Weg macht! Dennoch ist es ein tolles Museum, das ich euch gerne weiter empfehlen möchte. Der Name verpflichtet - eure Kulturbeauftragte.

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen


  8. Bewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Zeeman Textilsupers

    Limbecker Platz 5 -6, 45127 Essen
    Tel: (0201) 56 58 36 02
    8.
    Vor kurzem, als ich reichlich früh am Essener Berliner Platz angekommen bin und es noch reichlich Zeit bis zu meinem Film gegenüber (wenn man das Einkaufscenter dazwischen außen vor läßt) die Straße überqueren wollte, beschloss ich mich dort in der Nähe unzuschauen. Wenn ich ehrlich sein soll, war ich davon überzeugt, dass ich mich recht gut in der Innenstadt auskennen würde. Es ist aber nicht das erste mal, dass ich beim "strommern" eines besseren belehrt wurde ;-).

    Zeemann ist einer der Geschäfte, die ich schon seit Jahrzehnten zwar kenne, doch (je nach dem wie das Personal "drauf" ist), sie für eine Überraschung gut sein können. Dieser TextilDiscounter ist vor allem am Niederrein bekannt und ursprünglich stammt es aus den Niederlanden. Von den Preisen her zählt es, wie man es sich denken kann, eher zu den güstigeren. Was ich mag sind die "Basics", die trotzdessen meistens eine recht gute Qualität besitzen und nicht nur, wie bei der Konkurrenz ein Sammelsurium an "Polyestertierchen" zu bieten hat, sondern auch Teile mit sehr hohem Baumwollanteil zu haben sind. Das ist mir besonders wichtig bei den T-Shirts und Unterwäsche, die letzter Zeit sehr stylisch daher kommen ;-).

    Das Sortiment ist eine Mischung für die ganze Familie: angefangen beim Strampler und Body fürs Baby, über Garderobe für Papa, sonstige Kinder. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig bei den Frauen. Darüber hinaus schaue ich mir (wenn meine Haargummis eigene "Wege" bestreiten) die Asseccoires an, weil sie (bisher) recht lange gehalten haben. Wenn man lange Haare hat, so wie ich weiß wie schnell Spangen, Klammern & Co den "Geist" abfgeben... Für die paar Cent, die verlangt werden, nehme ich einige mehr mit ;-).

    Durchaus positiv sehe ich die sehr umgängliche Art des Personals! Die Dame an der Kasse (und gleichzeitig auch Bedienung) hat sich nach meinen Wünschen erkundigt und dabei gefragt, ob sie mir weiter helfen kann. Das ganze ohne aufdringlich zu sein. Das könnten sich die Leute in den anderen Zeemann- Filialen wirklich die sprichwörtliche "Scheibe" abschneiden. Selbst, als sie hinterher einer jungen Frau etwas an der Kasse erläutert hatte und ich kurz warten musste, hat sich jene Verkäuferin dafür entschuldigt! Wie ich mitbekommen habe, war es eine Unterweisung an einer Azubine, die mich nicht weiter störte. Das habe ich auch mitgeteilt und festgestellt, dass "Kein Meister von Himmel fält, sondern es zeit braucht, bis die Handgriffe ins Fleisch und Blut übergehen" ;-)! Anscheinend ist diese Floskel so gut angekommen, dass ich von beidem sehr freundlich angelächselt wurde! Warum eigentlich bleiben solche Beispiele eher eine Ausnahme, als die Regel... Da komme ich gerne erneut vorbei!

    Es gibt dennoch ein Manko, das zu der kleinen Abwertung geführt hatte. Der Verkaufsraum ist im Vergleich zu denen, die ich kenne, recht klein bemessen. Da die Ware fast überall die selbe ist (höchstens bei der Größenauswahl / Verfügbarkeit der aktuellen Angeboten gibt es Unterschiede), dann kann es zwischen den einzelnen Körben (in denen die Einzelteile - ohne viel "Schnickschnack" liegen) recht eng werden. Hier neben dem großen Shoppingcenter ist es definitiv der Fall.

    Da das Wetter ziemlich warm gewesen ist und ich ein T-Shirt oder etwas vergleichbares haben wollte, bin ich eigentlich überhaupt rein gegangen. Leider habe ich nichts passendes für mich dort entdeckt... außer meinen "üblichen Verdächtigen" ;-) - Haargummies und Kleinkram... Da wären Socken, Handtücher und Süßigkeiten, die es hier ebenfalls gibt. Man kann ja nie wissen, was einen bei dem jeweiligem Besuch dort erwarten kann. Gut zu wissen, dass wie beschrieben auch anders gehen kann!

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen


  9. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    62. von 63 Bewertungen


    Cinemaxx Essen

    Berliner Platz 4 -5, 45127 Essen
    Tel: (0201) 820 30 66
    9.
    Wenn ich an unsere Kinobesuche der letzten Zeit denke, dann schauten wir immer als erstes bei diesem Cinemaxx in Essen nach, ob dort einer unser Wunschfilme gegebenen Falls hier zu sehen war. Trotz, dass es bisweilen sich in der jeweiligen Woche zuerst so dargestellt hatte, wurde es mehr als einmal sehr kurzfristig geändert :-(. Das ist der erste Grund für die Abwertung. Ich kann es verstehen, dass nicht alle Streifen gleich gut ankommen können! Es wundert mich dennoch, dass wenn es am Freitag angezeigt wird, dass am Samstag / Sonntag es ebenfalls der Fall sein soll und dann wenn man hinfahren möchte es sich eben anders darstellt, dann ist die Enttäuschung um so größer.

    Es ist aber ein kleiner Nachteil, wenn man sich den Weg zum Kino selbst anschaut, wie man es auf meinem Foto sehen kann! Offiziell heißt es zwar, dass der Zugang barrierefrei sein soll! Dem muss ich stark widersprechen! Hier scheint es das Motto "Der Weg ist das Ziel" auf dieses Gebäude wie gemünzt zu sein! Meckern ist meine Sache nicht, doch wenn ich bei der Vielzahl an Treppen und deren Höhe entsinne, dann muss ich an eine bestimmte Person denken, die ich kenne, die schlecht zu Fuss ist! Da hätte sie keine Chance überhaupt rein zu kommen gehabt und das ist aus meiner Sicht nicht der Sinn der Sache!

    Hab vor Ort danach gefragt, doch mir konnte keiner eine adäquate Antwort geben, die sich nicht nur nach Ausflüchten anhört :-(. Irgendwann wurde mir mitgeteilt, dass es im Haus ein Aufzug geben soll, doch erneutes Nachfragen blieb ergebnislos! Dazu zählten wer dafür verantwortlich sein soll, wo gibt es Zustiegsmöglichkeiten oder einfach, ob es möglich wäre die Treppe nicht nutzen zu müssen. Tja, wenn sich das so und nicht anders darstellt, gibt es an der Stelle eine entsprechende Abwertung.

    Das Foyer als solches ist recht geräumig. Gerade aus gibt es die Kassen und beim Übergang zu den Kinos in dem Bereich gibt es Stände mit verschiedenen Snacks und Getränken. Diese habe ich aufgrund des recht hohen Preises gar nicht in Betracht gezogen. Auch, wenn es mir bisher so schien, dass das bereits beschriebene Cinemaxx in Krefeld mir ziemlich groß erschien, ist dieses mit seinen 16 Sälen größer!

    Allgemein zu sagen, dass es vom HBF bestens mit verschiedenen Bahnen erreicht werden kann. Man soll sich die HS Berliner Platz gut merken, doch schade ist, dass es nicht von dort aus ausgeschildert wird! Da empfehle ich nach dem Weg fragen, denn es gibt einige Ausgänge, die in Frage kommen könnten...

    Positiv fand ich, dass an den jeweiligen Sälen eine Tafel gab, auf der ablesbar war, , der vor dem Hauptfilm welcher Teil jetzt läuft angezeigt wird (Vorankündigungen / Werbung). Wir fanden es schon anstrengend, wenn wir mit der "Pünktlichkeit" übertrieben haben, weil es sich über 30 Min. hinzog, bis das Hauptteil begann. Bei den recht harten Polstern war es schon ein deutlicher Nachteil.

    Die Sauberkeit in den Sanitärräumen ist aus unserer Sicht schon sehr wichtig. Anscheinend wird schon ein großer Wert darauf gelegt. Dennoch konnte ich mich des Eindrucks nichr erwähren, dass dies noch von den Damen gelernt werden muss. Der Boden war, trotz der vorher erwähnten Tatsache rutschig und klebrig gewesen. Bei jedem Schritt dachte ich, dass ich daran kleben bleibe. In dem Fall wäre weniger mehr gewesen... Ob es aber von einer Drittfirma (was ich annehme) ausgeführt wird, kann ich nicht sagen, doch da wäre eine sorgfältige Unterweisung fällig :-(. In dem Gebäude gibt es mehrere, doch nicht in jeder Ebene für jedes Geschlächt. Die für uns Ladies gibt es jedenfalls in der 2. ggü. von der Bar, die ich zu keinem Zeitpunkt in Betrieb gesehen habe. Ob es je war, kann ich nicht sagen.

    Es hat mich schon ebenfalls erstaunt, dass auch hier die Rolltreppe nur in eine Richtung bedient wurde und als ich in der 2. Ebene eine Veranstaltung besucht habe und jemanden nach dem Grund fragen wollte, gab es diesbezüglich nur Achselzucken. Tja, erneut ist das so eine "hinkende" Empfehlung, die ich dennoch recht häuig besuche. Alles in Allem erscheinen mir auch an der Stelle gute 3 Sterne angemessen.

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Danke fürs lesen...

    Harpye, wir waren wirklich sauer, als es mehr als einmal entweder abgesetzt oder bei einem bestimmten der Beginn auf 23:30 verschoben worden ist :-/! Dann kann man damit rechnen, dass der Film als solcher erst an frühen Morgen zu ende sei würde und keine Verbindung mit Öffis bestehen würde... Da warte ich noch ein wenig und leihe es doch aus, es kommt mich eh günstiger, als alles andere!


  10. Bewertung: 3 von 5 Sternen

    34. von 35 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Cinemaxx Entertainment GmbH & Co. KG

    Am Hauptbahnhof 3, 47798 Krefeld
    Tel: (01805) 24 63 62 99
    Kostenhinweis ...
    10.
    So oft, wie in den vergangenen Monaten war ich schon lange nicht mehr im Kino gewesen. Jeder kennt es: auch wenn nicht alle Wege nicht als ganz legal zu nennen sind, Filme zu "konsumieren", doch sie kommen für mich nicht in Frage. Das "Höchste" der Gefühle ist ausleihen, auch wenn es etliche Nachteile mit sich ziehen kann (weil veraltet, unbrauchbar oder kaum vorhanden...)! Durch mehrere Aktionen hier auf der Seite habe ich einige Kinogutscheine fürs Cinemaxx ergattert, wie ich es vorher erwähnt habe. Das Kino in Krefeld ist unser "neuestes" unter den, die wir in Rahmen dessen besucht haben. Man kann es nicht verfehlen!

    Für uns war es mit einer (recht langen) Anreise verbunden, doch wenn ein bestimmter Film nur dort zu sehen war, haben wir auf uns genommen! Im Gegensatz zu einigen anderen, die ich gerne besuchen würde, liegt dieses wenigstens direkt neben dem HBF, gegenüber der U-Haltestelle (oberirdisch) Richtung Düsseldorf. Diese haben wir auch genutzt ;-).

    Der Zugang ist im Foyer ebenerdig, doch das ist nicht im ganzen Haus der Fall. Einen Aufzug habe ich nicht entdeckt, trotz des Hinweises, dass die einzelnen Säle barierrefrei erreichbar sind :-(. Wir haben die Rolltreppen genommen, weil sie in diese Richtung (nach oben) sich in Betrireb befunden haben. Leider in die entgegengesetzte stand nur eine "gewöhnliche" Treppe zur Verfügung.

    Was mir besonders gut gefallen hatte, dass auch wenn der Andrang an den Tagen, die wir genutzt haben, um uns die jeweiligen Filme anzuschauen, enorm gewesen ist, dennoch ging es an der Kasse ziemlich schnell voran. Die Jungs dort haben uns bestens beraten und versichert, dass auch wenn im Netz etwas Gegenteiliges stand, dass bei den Topfilmen nur dann ein Zuschlag fällig wird, wenn man es am Wochenende zu bestimmten Uhrzeiten anschaut, fällig ist. Die andere Option war, wie so häufig bei Überlänge, was bei uns nicht der Fall gewesen ist.

    Wie unterschiedlich sich die Menschen aber verhalten können, mit denen man dort zu tun hat, haben wir selbst erlebt! Der Hinweis auf die illegalen Verbreitungswege kommt nicht von ungefähr: durch die Tatsache bedingt, dass wir Rucksäcke mit uns geführt haben, hieß es: "entweder sich "filzen" lassen oder diese Einschließen". Wenn wir dies nicht tun, dann durfen wir gar nicht rein! Das habe ich bisher in keinem anderen Kino in der Art und Weise erlebt! Mein Freund hatte anscheinend kein Problem damit gehabt, doch bei mir (auch wenn es ebenfalls eine Frau gewesen ist) sträuben sich noch jetzt die Haare, wenn ich bloß daran denke! Der Secority-Frau sah man schon von weiten an, dass sie es ernst meint und dass sie gut durchtrainiert ist. Um jeder Konfronation aus dem Weg zu gehen, habe ich meine Sachen in den Spind im Übergangsbereich eingeschlossen, weil sonst alle bis dahin gemachten "Schritte" vergebens gewesen wären! Das wollte ich auf jeden Fall nicht gefärden. Besser das kleinere "Übel" in Kauf nehmen, als sich aus dem Grund zu ärgern (lassen)!

    Cinemaxx in Krefeld gehört mit seinen 2 Etagen zu den größten, die ich je besucht habe. Man kann sowohl Filme in "standard", als auch in 3D anschauen. Dazu kommen auch Prämiumsäle mit mehr Beinfreiheit und Bedienung, die wir aber nur von der Kennzeichnung her benennen können. Wir fanden es aber besonders aufmergsam, dass auch wenn es auf den Gutscheinen es nicht ersichtlich gewesen ist, dass wir die sog. "Vip-Sitze" (früher kannte ich sie als Sperr-) für 2 Leute nebeneinander (ohne läßtige Lehne dazwischen) bekommen haben.

    Die Preise sind je nach Wochentag / Länge und Saal gestafelt. Die wir uns angeschaut haben, kosteten jeweils (ohne Gutschein) 6,80 €, was sich im üblichen Rahmen bewegt. Zwar wenn man am Dienstag oder Mittwoch es günstiger haben könnte, wenn es den Kinotag gibt, haben wir uns dagegen entschieden. Weitere Angebote sind ein Überraschungsfilm am Mi (Sneak Preview), Frauentag oder aber auch Kindergeburtstag stehen zur Verfügung. Doch auch diese kamen für uns nicht in Frage.

    Bei einem "Kinopalast" mit 10 Kinosälen kann es passieren, dass die Wege sich schon hinziehen können. Den Eindruck haben wir schon gehabt, als es sich herausstellte, dass ausgerechnet der letzte Saal der richtige ist... Wenn man mehrere Kinos, das jeweils einen eigenen Betreiber hat, kann man schon an Details erkennen, welches einem besser zusagt. Hier habe ich an den jeweiligen Sälen eine Tafel vermisst, auf der ablesbar wäre, ob man rechtzeitig vor dem Hauptfilm dort zugegen ist. Das haben wir in den anderen Häusern jedenfalls erlebt! Was uns ebenfalls nicht gefallen hatte, dass wenn man tatsächlich zu früh da sein sollte, ein "Rattenschwanz" an Vorankündigungen / Werbung zu sehen ist. Wir fanden es schon anstrengend, weil es sich über 30 Min. hinzog. Bei den recht harten Polstern war es schon ein deutlicher Nachteil.

    Die Sauberkeit in den Sanitärräumen ist aus unserer Sicht schon sehr wichtig. Anscheinend wird schon ein großer Wert darauf gelegt. Hier habe ich sogar bei der (fälligen) Wischaktion gestört. Dennoch konnte ich mich des Eindrucks nichr erwähren, dass dies noch von den Damen gelernt werden muss. Der Boden war, trotz der vorher erwähnten Tatsache rutschig und klebrig gewesen. Bei jedem Schritt dachte ich, dass ich daran kleben bleibe. In dem Fall wäre weniger mehr gewesen... Ob es aber von einer Drittfirma (was ich annehme) ausgeführt wird, kann ich nicht sagen, doch da wäre eine sorgfältige Unterweisung fällig :-(.

    Die kleinen Snacks kann man an der Kasse erwerben, doch auf die haben wir verzichtet, weil uns das preislich zu teuer erschienen ist. Bei etlichen Familien, die vor uns dran waren, erferuten sie sich aber anscheinend großer Beliebtheit, wenn ich es beurteilen sollte.


    Was ich euch nicht vorenthalten möchte, ist dass wir in diesem Kino von der längeren Gültigkeitsdauer der Gutscheine erfahren haben. Zum Glück hat sich mein Partner danach erkundigt, sonst hätten wir es ggf. ebenfalls "entsorgt. Wenigstens an der Stelle gibt es keinen Grund zu meckern! Ehrlich gesagt, schade dass es sich nicht so erfreulich darstellt...


    Zwischenzeitlich war der Kinogenuss zwar vorhanden, doch mit den Abzügen, die ich hier erwähnt habe. Für uns ist es zudem eher unwahrscheinlich, dass wir erneut dieses Kino bewußt ansteuern werden, schon weil es (vor allem am WE) der Weg mehr als beschwerlich sich gestaltet. Wenn man näher zum hiesigem HBF lebt, warum nicht. Wenn ich die Vor- und Nachteile gegen einander abwiege, komme ich auf ein sehr solides OK mit starker Tendenz nach oben. Man kann ja nie wissen, wie es sich in der Zukunft zeigen wird. Bin sehr zuversichtlich, vor allem im Hinblick auf die Securite und Verwendung der Putzmittel... Vielleicht ergebt sich mal was, dass ich es aufwerten kann!

    Neu hinzugefügte Fotos
    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    Exlenker GwzgD. Auch wenn ich den ersten Satz nicht ganz verstehe:
    So oft wie in den vergangenen Monaten war ich schon lange nicht mehr gewesen? Ja, was denn nun? dort gewesen? Im Kino?