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Bewertungen (872 von 2389)

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  1. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Egal ob Frühstück, Mittagessen oder eine Kleinigkeit für Zwischendurch, so habe ich in der Vergangenheit eine Metzgerei eine vielfältige Auswahl bietet, was passendes für sich zu finden. Je nach dem, wann man sich entschließt dort etwas zu ordern, kann man dort unterschiedlich viele Optionen vorfinden. Das musste ich selbst am späten Nachmittag vor einigen Tagen bei Pick & Goertz selbst erkennen müssen. Einige der (Mittags)Gerichte kann man jeden Tag bekommen, doch sie werden um jeweils 3 weitere ergänzt. Diese kann man sich von der hier verlinkten Seite herunterladen. Zu den frischen Menüs, die zur Auswahl stehen, gehören Fleischgerichte wie Schnitzel, Gulasch oder Rinderroulade und weitere. So ein deftiger Gulasch… das wäre was!!! Zu früh gefreut, denn die Menge, die vorhanden war, hätte nur knapp für eine Portion ausgereicht und ich brauchte mehr.

    Unter den Sachen, die es noch gab, könnte ich meinen Partner mit einer Haxe glücklich machen, doch als ich nachgefragt habe, war er von meinem Vorschlag begeistert: es sollte eine Rinderroulade mit Beilagen werden. Nun ja, es sieht schon lecker aus. Auf meine Frage, welche Füllung es dort gibt, hieß es „klassisch“. Das heißt mit Speck und Zwiebeln. Leider hat sich zu Hause, als ich es aufgeschnitten habe, als nicht zutreffend erwiesen:-(! Man kann es als meckern auf hohem Niveau bezeichnen, doch weil ich grundsätzlich kein Hackfleisch esse, habe ich sie „verschmäht“. Das habe ich mir aber anders vorgestellt! Dafür war der Preis für jede der Portionen sehr klein bemessen. Gerade mal 8,50 €! Bin selbst mit den Beilagen (vor allem mit Kartoffelpüree :-))))! ) habe ich mich satt gegessen. Was mir weniger gut gefallen hatte, dass das Kaisergemüse (Möhren, Blumenkohl und Brokkoli) für mein Geschmack ziemlich zerkocht :-(.

    Die Frau hinter dem Tresen war schon freundlich, doch wenn ich ehrlich sein soll, irgendwie „einsilbig“. Musste bei den anderen Angeboten mehrmals nachfragen, bevor ich sie richtig verstanden habe. Ob ich einen „schlechten“ Tag erwischt habe, kann ich nicht sagen, doch wenn ich an die nicht mehr existierende Zweigstelle am HBF vergleiche, besteht hier ein wenig Luft nach oben. Wenn ich ehrlich sein soll, kann ich jetzt noch nicht sagen, ob und wann ich erneut Pick & Görtz ansteuern werde. Richtig überzeugt hat mich das nicht überzeugt, wenn ich ehrlich sein soll. Im Moment ist höchstens ein OK drin.

    Grundsätzlich ist zu sagen, dass man hier auch vor Ort essen kann. Dabei stehen mehrere Stehtische zu Verfügung. An der Sauberkeit gibt es keinen Grund zu Beanstandung. Der Zugang ist barrierefrei, doch da die Theke deutlich Höher liegt, kann es für weniger mobile Menschen ggf. ein Hindernis werden. Falls man selbst davon betroffen sein sollte, wird sicherlich dementsprechend weiter geholfen. Seitdem die Haltestellen unterirdisch zu finden sind, passiert es (aus meiner Sicht) seltener, dass sich ein spontaner Kunde zur Friedrichstraße „verirrt“. Es ist einer der wenigen Geschäfte dort, die seit Jahrzehnten bestand hat. Es fällt schon auf, wie viel Leerstand es in der Nachbarschaft es gibt. Für Stammkunden ist es eine „Konstante“, die ihren Reiz besitzt. Für mich weniger. Dennoch wollte ich es vorstellen und falls man sich selbst von den Produkten überzeugen möchte, sonst auch empfehlen. Mein Favorit ist in einer anderen Gegend zu finden ;-)!

    geschrieben für:

    Fleischereien / Imbiss in Düsseldorf

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    1.

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  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Was macht man eigentlich an einem Brückentag, wenn man unschlüssig ist, was für einen von Interesse wäre… Das kann man individuell sehr unterschiedlich beantworten. Hab diesbezüglich selbst spontan entschieden. Die Wahl fiel, dass ich etwas neues erkunden wollte, um gegebenenfalls etwas passendes für mich zu finden. Das Kaufhaus der Mettmanner habe ich durch eine gezielte Suche im Netz (unter dem Stichwort „Sozialkaufhaus“) entdeckt. Wie so häufig gab es diese Adresse bei golocal nicht… Dennoch bin ich davon ausgegangen, weil ich es in Verbindung mit einem Beitrag eines Users hier gebracht habe. Manchmal kann man sich nicht auf die eigenen „Eingebungen“ verlassen.

    In der Vergangenheit habe ich einige vergleichbare Läden besucht mit mehr oder weniger „Erfolg“. Dennoch schon eins kann ich nach dem einen Besuch feststellen, dass es (trotz mehrerer Nachteile) bereits jetzt zu meinen Favoriten zählt! Zu finden ist das Kaufhaus der Mettmanner, nicht wie ich gedacht hatte, in der dortigen Fußgängerzone, sondern wenige Schritte von der S-Bahn (Mettmann) auf der gleichen Straßenseite entfernt. Man könnte meinen, dass wenn sich eine solche Einrichtung in der Trägerschaft einer karitativen Organisation (hier die Diakonie), dass es keine großen Unterschied ausmachen würde, doch wie mehrmals festgestellt, auch auf die Menschen, die dort tätig sind, kommt es an!

    Auch, wenn der Name vermuten läßt, dass nur die Einwohner der besagten Stadt dort gern willkommen sind, so muss ich dem widersprächen! Wie alle anderen vergleichbaren second Hand Häuser steht auch dieser allen Interessierten offen. Dennoch mit Einschränkungen, auf die ich etwas später zurück komme. Von der Gesamtfläche ist es eine der größeren überhaupt. Das Sortiment entspricht in etwa dem, was die Spender für „überflüssig“ halten… angefangen bei Textilien, über Haushaltswaren bis zu meinen „Lieblingen“ (von denen ich eigentlich keine mehr kaufen wollte ;-) ) - Bücher! Da fängt aber schon eins der Nachteile an!

    Das Kaufhaus der Mettmanner ist in einem sehr verschachtelten Gebäude untergebracht. Innerhalb dessen gibt es sogar einen Aufzug, doch dieser… macht es für Leute mit Gehschwierigkeiten oder gar für Leute, die komplett darauf angewiesen sind! Da dieser Nachträglich installiert worden ist, wird er, was mir auch bestätigt wurde, vor allem fürs hieven von schweren Möbeln etc. verwendet. Einer der Bereiche, für die ich es mir gewünscht hätte, dass die Nutzung von diesem auf Hälfte der Strecke aufgehört hätte, war eben die wo sich die Bücherecke mit Café befindet. Dennoch war es nicht die einzige, auf die diese Einschränkung zutrifft! Ein weiterer kommt sogar sofort, wenn man überhaupt rein kommen möchte. Dennoch wird dort auf die Möglichkeit hingewiesen, dass es eine Rampe auf der Rückseite des Gebäudes sich befindet, wenn man sie brauchen sollte. Wenn man selbst innerhalb der Teilbereiche wechseln wollte, so ist das nicht ohne weiteres möglich. So z.B. dort wo die (PC)Spiele, Kleinelektro und Sportzubehör gibt, fehlt eine „Hilfe“ völlig. Aus meiner Sicht ist eine kleine Abwertung angemessen.

    Die Einrichtung ist ein „Arbeitsprpjekt“ für Langzeitarbeitslose. Hier hatte ich schon den Eindruck gehabt, dass die (vor allem Frauen, denen ich dort begegnet war) Lust auf diese Tätigkeit gehabt haben. Wie in der Vergangenheit erwähnt, ist es bei solchen Einrichtungen alles andere als selbstverständlich. Mir wurde recht schnell Hilfe angeboten, doch diese habe ich nicht in Anspruch genommen. Mir wurde dennoch versichert, falls es sich etwas daran ändern sollte, kann ich mich an sie wenden.

    Für Leute mit geringen Einkommen lohnt es sich einen Antrag auf die sog. "Faircard", die einen Rabatt (abhängig vom Einkommen) gewährt. Leider kann ich diesbezüglich keine weiteren Angaben machen. Falls man selbst Sozialleistungen bekommen, kann man einen entsprechenden Antrag vor Ort stellen. Der „Rabatt“ wird aber erst an der Kasse abgezogen. Die meisten Preise habe ich als angemessen empfunden. Diese werden von den Mitarbeitern bestimmt. Habe zwar mitbekommen, dass manche Menschen gerne auch an der Kasse feilschen würden, doch wie mehrere Schilder besagten, sind diese „fix“! Grundsätzlich kann man schon fündig werden, dennoch ist es auch eine Glückssache. Hatte selbst sogar welches gehabt und was ich an verschiedenen stellen mitbekommen hatte, dass es einen Unterschied ausmachen kann, ob mehr oder weniger gut erhalten ist bzw. es sich um Markenware handelt. Hab sogar ein tolles Geschenk gefunden :-)!

    Was mir aber weniger gut gefallen hatte, dass je nach dem, was man sucht, nicht durchgehend eine klare Darstellung von den Preisen in den verschiedenen Teilbereichen gegeben hatte. Kenne es von meinen anderen Favoriten so, dass es gut ersichtlich an den Regalen etc. (bei CDs, DVDs, Spielen etc.). Habe gesehen, wie eine größere Menge in dieser Ecke eingeräumt wurden. Anscheinend ohne ein Augenmerk auf die Qualität / Vollständigkeit zu geben. Wenn es ausgerechnet jene Medien betrifft, die ich selbst haben wollte, betrifft, dann ist man hinterher um so enttäuschter! Hab es auch in der Form bei dem jungen Mann beanstandet, doch es sich zwischenzeitlich was daran geändert hatte, kann ich nicht sagen.

    Jedes Geschäft hat unterschiedlich viel Platz zu Verfügung. Man kann es wohl (je nach dem wie groß) sowohl positiv als negativ sich darstellen. Wie bei der Auswahl ist das was man dort findet, von dem abhängig, was zusammenkommt. Das ist solchen Adressen gemeinsam und dennoch wird (fast) jeder früher oder später fündig ;-). Was das anbetrifft, kann man (wie ich selbst) irgendwie sicher sein. Speziell bei den Büchern ist reichlich Ausdauer gefragt! Nicht nur, dass unzählige Kisten noch nicht ausgepackt im Weg standen, sondern jene, die man auf den verschiedenen Regalen standen, konnte man nicht als „übersichtlich“ bezeichnen! Damit meine ich, dass (vor allem die Romane) zwar grob thematisch sortiert gewesen sind, dennoch nicht in alphabetischer Reihenfolge. Dass das eher selten gemacht wird, ist mir schon klar aber aber was ein wenig anders gehandhabt werden könnte, ist die Anzahl innerhalb einer Reihe! Zuhause, wenn man seine „Schätzchen“ kennt, wird es schon so gemacht: nicht nur ein Buch neben dem nächsten, sondern auch (wenn ausreichen Platz vorhanden ist) vor einander! Hier beim Kaufhaus der Mettmanner wird das anscheinend so in der Regel gehandhabt… Wenn man Lust und Zeit hat, warum nicht aber ich kann mir ebenfalls vorstellen, dass es ggf. einige „abschrecken“ könnte!

    Der „letzte“ Grund, warum ich höchstwahrscheinlich nicht so schnell erneut diese tolle Fundgrube besuchen werde, sind die Öffnungszeiten. Persönlich ist es mir lieber (ohne zusätzliche Fahrkosten entrichten zu müssen) einen Besuch am Wochenende abzustatten. Das ist leider, wie man es sehen kann, nicht möglich. Falls sich erneut eine Gelegenheit bieten sollte, schau ich gerne vorbei. Wann es sein wird, kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht sagen, denn am Nachmittag wären sie für mich ein wenig knapp gewesen. Wenn ich die einzelnen „Mankos“ betrachte, erscheinen mir 3 Sterne gerechtfertigt, trotz das ich es für mich persönlich als einen Favoriten betrachte!
    2.

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    Kulturbeauftragte jepp @Exempe: einen kleinen in den Quadraten, ein Oxfam auch und in der Nähe von der FH
    @Konzentrat und öfter als man denkt :-)!
    Exempel Ja, ich weiß, aber wir müßten über Ludwigshafen fahren, das ist zur Zeit sehr beschwerlich. Autobahn ist für uns tabu!
    Metalman @Konzentat in Lübeck machen sich da gleich mehrere Konkurenz von Diakonie über Caritas bis hin zur Brockensammlung. Und bei der Diakonie gibts gleich mehrere.
    Kulturbeauftragte @Konzentrat das kommt auch mal vor, ist aber nicht die Regel. In erster Linie ist es ein second Hand Geschäft, auf Spendenbasis, wie ich es im Text erwähnt habe.


  3. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Jeder kennt, wie erfrischend ein Bad oder vergleichbares sein kann. Die Figur der Badenden von Bruno Fischer (*30. April 1860 in Dresden - 24. März 1932 ebenda) vermittelt schon so einen Eindruck. Wie die Otto-Ludwig-Büste kann man diesen Brunnen (der aber ohne Wasser auskommen muss) im Park „Bürgerwiese“ finden. Genau genommen liegen sie sich, ein wenig versetzt fast gegenüber. Zu erreichen ist es innerhalb weniger Schritte von der gleichnamigen Haltestelle an der Kreuzung Gret-Palucca-Straße und Lennéplatz.

    Über den Bildhauer, der dieses Werk schuf, konnte ich nur wenig in Erfahrungen bringen. Dieser Frauenakt ist eine der wenigen Darstellungen von ihm, die die letzten 100 Jahre überdauert haben. Je nach dem, wo ich nach weiteren Details gesucht habe, hieß es, dass es sich um eine Nymphe handeln soll. Diese Zuschreibung ist, wie in Bonn bereits vertieft, ist bei genauer Betrachtung alles andere als Zutreffend: sie ist weder zierlich, noch verspielt oder außer dem Standort etwas mit der Natur zu tun… Diese dient hier ein wenig, wie eine Kulisse, die wie eine „Bühne“ auf mich gewirkt hatte.

    Diese Gruppe entstand nur wenige Jahre später, als der vorher erwähnte Schriftsteller Ludwig. Ihnen gemeinsam ist, dass in dem Zusammenhang der Aufstellung kein bestimmter Grund genannt wird. Hier wurde ebenfalls weißer Marmor verwendet. Dennoch ist es bei der Badenden nicht das einzige Material, das zum Einsatz kam. Die Schale unter ihren Füssen (einst Wasserbecken) wurde aus Granit gefertigt. Zu beiden Seiten wurden zusätzlich Steine platziert, die den vorher beschriebenes Effekt verstärken ein (un)heimlicher Beobachter dieser Szene im Freien zu sein, bei dem eine Frau sich gerade von ihrem Sitz zu erheben, um… was eigentlich. Man kann es als eine Momentaufnahme ansehen. Es ist ersichtlich, dass auf der Erhebung hinter ihr ein Handtuch abgelegt worden ist. Nur ein Bein berührt die Stufe darunter. Mit der einen Hand stützt sie sich ab und die andere ist nach hinten gewandt. Vielleicht soll das eine Bewegung in Richtung des Bades andeuten. Das wird auch an mehreren Stellen als eine Interpretation aufgeführt.

    Selbst ich als Frau, die davor stand, habe ich mir wie eine „ertappte“ gefühlt. Man kennt vergleichbare Kunstwerke, die es in unzähligen Kunstsammlungen gibt, dennoch gehört sie zu den wenigen im öffentlichem Raum, die sich so freizügig zeigt. Bei vergleichbaren Kunstwerken, die wie dieses kurz nach 1900 erstellt worden sind, gab es mitunter ein „großes Geschrei“ und / oder Vandalismus in einem solchen Zusammenhang! Es wäre interessant, ob das auf die Badende das ebenfalls zutraf! Ausgeschlossen ist es jedenfalls nicht!

    Vergleicht man das Erscheinungsbild mit dem vor über 100 Jahren, (https://www.altesdresden.de/index.htm?get_haus=buerz02) so hat man den Eindruck, dass es damals, in der Verbindung mit der Umgebung besser, ja ausgewogener ausgeschaut hatte. Die Laubbäume haben mehr Sichtachsen zugelassen, als die mit Nadeln heute. Ehrlich finde ich es erneut schade, dass die bemoosung nicht entfernt worden ist. Bei einer „Dame“ sollte die Gartenpflege sich besser darum kümmern. Das gleiche gilt bei den Überstehenden Ästen der Bäume… Links und rechts gibt es zwar steinerne Sitzbänke, doch wie das ganze drum herum hat es auf mich einen vernachlässigten Eindruck gemacht. Weniger ausgeprägt, als beim Denkmal zuvor, doch aus meiner Sicht wirkt das ganze irgendwie nicht stimmig auf mich! Das ist selbstverständlich eine subjektive Meinung, der nicht jeder zustimmen muss!

    Sollte der Weg einen zur „Bürgerwiese“ führen, dann ist die Badende eine der Skulpturen dort, die man sich anschauen kann. Bei mir hat sie dennoch sehr zwiespältige Reaktionen ausgelöst. Ein Kunstwerk ist stets im Kontext ihrer Zeit zu sehen. Mit einer anderen „Kulisse“ und besser gepflegt (nicht nur sie selbst, sondern das drum herum) hätten ein stimmigeres Gesamtbild abgegeben. Wenn im Sommer die (höchstwahrscheinlich) die Blätter vom Vorjahr im Becken und auf dem Boden liegen, dann stellt sich bei mir die Frage nach der Wertschätzung des ganzen. Ehrlich mir fällt es schwer eine angemessene Gesamtbilanz (in Sternen ausgedrückt) diesbezüglich zu geben. Nach langem Überlegen möchte ich (wie zuvor) ein OK bei der Skulptur geben.

    geschrieben für:

    Denkmalbehörde in Dresden

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    3.

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    Exempel Schön erzählt auch mit den "Schattenseiten". Vielleicht wird der Nixe nun etwas mehr Beachtung geschenkt. Glückwunsch zum nachdenk Daumen!
    FalkdS Glückwunsch zum Daumen
    Danke für den Bericht

    Ich fahre aber wegen der jetzt noch fehlenden Gesamtnixenansicht nicht extra nach Dresden... ;-)


  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    „Die Zeit malt anders als die Erinnerung. Die Erinnerung glättet die alten Falten, die Zeit malt neue hinzu“. Otto Ludwig (1813 - 1865), deutscher Erzähler und Dramatiker
    Quelle: Ludwig, Zwischen Himmel und Erde, 1856

    In vergangenen Jahrhunderten verliefen die Meisten Biografien recht gradlinig, nicht so bei dem Dargestellten Otto Ludwig. Bereits sein junges Leben war von Krankheit, Verlust und verschiedenen Umbrüchen bestimmt. Im 19. Jahrhundert, als er geboren wurde, war es keine Seltenheit, dass man wie er als Kind / junger Mensch bereits Vollwaise gewesen ist. Auch, wenn es heißt, dass sein Onkel (Christian Otto) ihm ab 1827 eine schulische Ausbildung zukommen ließ, doch später gab es statt Dank, Eigensinn und Flüchte vor seinen „Verpflichtungen“ ihm gegenüber! Otto Ludwig fühlte sich, aufgrund seiner kränklichen Verfassung in der freien Natur am wohlsten. So berichtet er später „ so leb` ich meist in meines Vaters Garten und lernte da die Lust an der Einsamkeit und an der Natur. Lerne früh schon Schiller, Tieck und Shakespeare kennen, welcher letztere schon da mein Liebling."

    Doch bis er selbst sich der Dichtkunst „hingegeben“ hatte, sollten etliche Jahre ins Land ziehen. Viele kennen es: man hat persönlich unterschiedliche Vorlieben, sodass die Entscheidung einem schwer fällt. Bei Ludwig war es schon ein Wunsch „vorhanden“ zu studieren… Dennoch so „dolle“ war es mit dem Vorsatz nicht bestellt: nach etwas mehr als einem Jahr nach seinem Eintritt zu einem Gymnasium hat er es bereits abgebrochen! Der Grund ist schon nachvollziehbar: nachdem sein Vater 1825 verstorben ist, erkrankte seine Mutter schwer. Schon zu diesem Zeitpunkt hat sich gezeigt, dass seine Stimmungen sich schnell ändern können. Heute würde man eher von einer „Depression“ sprechen. Zu seinen Lebzeiten war es unter dem Sammelbegriff „Gemütskrankheiten“ zusammengefasst. Vorerst musste Ludwig Hildburghausen verlassen, wo er zur Schule ging um zu seinem Onkel nach Eisleben zurückkehren. Dort sollte während seiner Lehre bei ihm in einer Krämer - und Gewürzladen seine „Menschenkenntnis sammeln„.

    Weiterhin war der vorher erwähnte Garten sein bevorzugtes Aufenthaltsort, wenn er ein wenig Zeit für sich haben wollte. Das geschah unabhängig von der Jahreszeit oder der Witterung, die dabei herrschte. In dem jungen Alter von gerade mal ca. 15 Jahren schrieb er seine ersten Gedichte, Balladen und Lieder. Das sollte fortan weiter währen, nicht mal der Tod seiner Mutter im Jahr 1831 sollte dem ein Ende setzen!

    Eine weitere Veränderung sollte ein Jahr später folgen, denn bis 1833 sollte er erneut ein Lyzeum in Saalfeld besuchen. In etwa in diese Zeit fällt auch die Begegnung mit Goethe zusammen. Ihm wurde gleichzeitig klar, dass seine Zukunft nicht mehr im Geschäft seines Onkels lag, sondern die „Künste“ ein Weg für ihn werden sollten. Das hinderte ihn aber nicht daran, dass Otto weiterhin im besagten Krämerladen bis 1839 tätig zu sein!

    Nervenleiden können schon „grausam“ sein, wenn diese einem das verleiden, was man eigentlich als das eigene Lebensmittelpunkt betrachtet hatte! Mehrere Personen haben Otto Ludwig eine große musikalische Begabung bescheinigt. Das sogar noch im Knabenalter! Das Talent wurde sogar von seinem Vater zu seinen Lebzeiten unterstützt mit Hilfe (wie er selbst in seinen Lebenserinnerungen schreibt) eines „tüchtigen Musicus“ aus Eisfeld! Dort sollten ab 1837 seine ersten Bühnenwerke entstehen, die für das von ihm gegründete „Liebhaber-Theater“ bestimmt waren. Was soll man sagen, wenn zum wiederholten mal nach wenigen Jahren die Leidenschaft verloren ging. Nicht mal ein Stipendium für die damals erste und renommierte Musikschule in Leipzig, wo er beim berühmten Felix Mendelssohn Bartholdy hätte studieren können, haben an dem Entschluss was ändern können! Später, das stand fest, wollte Otto sich ausschließlich der Schreibkunst widmen! Aus dem, was er der Nachwelt überliefert hatte, hört es sich jedenfalls so an, als ob er „kalte Füße“ bekommen hatte. Das in Verbindung mit Panikattacken und Mutlosigkeit kann man irgendwie seine Vorbehalte nachvollziehen. Diese „Störungen“ gingen so weit, dass er „keine Musik mehr hören“ konnte. Das will schon was heißen!

    Da das Stipendium vom Herzog Bernhard Erich Freund von Sachsen-Meiningen-Hildburghausen (17. Dezember 1800 Meiningen - daselbst am 3. Dezember 1882) zugesprochen wurde, konnte es später in geänderter Form für ein Literaturstudium verwendet werden. Das sollte aber erst ab 1843 geschehen. Wie zuvor sollte es weiterhin in Leipzig geschehen. Noch bevor es so weit gewesen ist, gab es (den letzten) Abstecher nach Eisfeld. Die familiäre Situation soll nicht die beste gewesen sein. Ende der 1830-er Jahre wurde sein Onkel (Christian Otto) sehr schwer krank. Das führte bei ihm zu einer finanziellen Notlage. Aus diesem Grund entschied sich Otto Ludwig eine Unterkunft in der Nähe zu suchen, wo er in der Zeit übernachten konnte. Ob diese Tatsachen ihn bewogen haben, fortan die Stadt zu meiden, ist zwar wahrscheinlich aber lediglich meine Vermutung.

    Nachdem er 1844 sein Studium beendet hatte, zog es ihn weiter nach Meißen. Die Natur in dessen Nähe sollte eine Inspirationsquelle werden. Wie man es sich (erneut) vorstellen kann, war es eine weitere Episode gewesen, die nur wenige Jahre dauern sollte. Um zusätzlich seine angespannten Nerven zu „beruhigen“ (weil sein vorher erwähntes Leiden weiteres mal ausbrach) ging er viel Spazieren. Laut eigenen Angaben war die Einsamkeit ein gutes Mittel dafür. Dennoch sollte die Zeit in Meißen (wo er sich bis 1850 aufhielt) als sehr produktiv erweisen. Das Ergebnis sollte eins seiner erfolgreichsten Stücke werden: „Der Erbförster“. Dieses wurde am 4. März 1850 in Dresden auf der Hofbühne uraufgeführt. Bereits ein Jahr zuvor ist er selbst in diese Stadt umgezogen. Das sollte (zum ersten mal seit langem) bis zu seinem Tod seine „Wahlheimat“ werden.

    Die Folgejahre sollten die glücklichsten in seinem Leben sein: aus einer Bekanntschaft, die er in der Umgebung von Meißen gemacht hatte, sollte (s)eine Familie werden. Zwischen 1852-58 bekommt er und seine Frau Emilie drei Kinder. Trotz der Popularität seiner Werke (vor allem Novellen und heitere Geschichten), die in mehrere Sprachen übersetzt wurden, ist es finanziell nicht zum besten bestellt! Erst mit der Unterstützung durch den Schriftstellerkollegen Bertholt Auerbach (1812 - 1882) sollte es eine positive Wende in Ludwigs Leben geben. Vielleicht geht es vielen wie mir, dass der Name keinen hohen „Bekanntheitsgrad“ besitzt, doch durch die Werke wie „Die Heiteretei“ (eine Art Satire über die „Eigentümlichkeiten“ der Menschen im thüringisch-fränkischen Grenzgebiet), “Aus dem Regen in die Traufe“ und „Zwischen Himmel und Erde“ sollten einen hohen Stellenwert bei den realistischen Büchern der Zeit gehabt. Sie waren gleichzeitig sicherlich einer der Gründe, warum er so populär wurde, was auch auf diese Büste im „Bürgerpark“ anbetrifft. Bevor ich mich dieser zuwende, möchte ich noch über ihn selbst schreiben.

    Insgesamt kann Otto Ludwig zehn Jahre produktiver Schreibtätigkeit mit mehreren Dramen, die ein „geteiltes“ Echo mit sich brachten. Dagegen werden seine „Shakespeare Studien“ (posthum erschienen) ein Werk, das bis heute seine Beachtung findet. Die Geschmäcker unterliegen auch bei solchen Schriften zeitlichen Strömungen, sodass ich zu seiner Personen selbst zurückkehren möchte: An mehreren Stellen hieß es, dass Ludwig 1860 sehr schwer erkrankt ist und an deren Folgen ist er am 25. Februar 1865 in Dresden verstorben. Nach einer langen Recherche stellte sich heraus, dass es für ihn kein „entrinnen“ von seinem Nervenleiden geben sollte… Für einen Eigenbrötler, wie er gewesen sein sollte, dessen werke schnell in Vergessenheit geraten sind, finde ich, dass eine solche detaillierte Darstellung seines Lebens als einen „Wegweiser“ dazu…

    Die Büste, wenn man sie sich als solche anschaut, stellt einen vor einen bärtigen Mann, der vor Ort als der hier vorgestellte Otto Ludwig tituliert wird. Diese ist von dem (damals) um 1900 ansässigen Bildhauer Arnold Kramer (17. Mai 1863 Wolfenbüttel - 9. Mai 1918 Braunschweig) aus einem weißen Marmorblock geschaffen. Warum und vor allem von wem es in Auftrag gegeben wurde, konnte ich keine Notiz darüber finden! Bei Objekten, die im Freien stehen, besteht darüber hinaus auch ein Nachteil, dass es sowohl den Natureinflüssen, als auch wie man es hier sehen kann, den „Übergriffen“ durch Chaoten ausgesetzt. Es ist schon traurig zu sehen, dass es bei den Nachfolgegenerationen keine Wehrschätzung solche „alten Opas“ gibt :-/! Das ganze Gesicht sieht insgesamt sehr „mitgenommen“ aus, um es milde auszudrücken… Ob die starke bemoosung sein muss, möchte ich nicht (erneut) thematisieren. Man könnte es definitiv besser lösen. Bin aus den beiden Gründen recht lange unschlüssig gewesen, welche Gesamtbewertung angemessen wäre. So erscheinen hier 3 Sterne aus meiner Sicht als gerechtfertigt.

    geschrieben für:

    Denkmalbehörde in Dresden

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  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    neuer Versuch, weil die ehem. Adresse von einem Schnellrestaurant übernommen wurde...

    Der Shopping-Wahnsinn hat es zu folge, dass anscheinend in der Bundeshauptstadt mehr Center zu finden sind, als sonst. Wie sagt man es so schön: Ausnahmen bestätigen die Regel… Während unsers Aufenthaltes in Berlin sind wir, nicht nur einmal in und um das LP12 gelaufen. Das was nach der üblichen Bezeichnung für eine Schallplatte sich anhört heißt, ist in Wirklichkeit der Name der Straße, in der es sich befindet: Leipziger Platz 12.

    An den vielen Eingängen, die LP12 besitzt, werden zwar Faltpläne mit einer Übersicht der einzelnen Geschäfte gereicht, doch wenn man etwas Bestimmtes sucht, reicht dies nur bedingt aus…

    Tja, es ist schon verwirrend, wenn man (allem Anschein nach) im Erdgeschoss das Gebäudekomplex betritt, jemanden nach einem bestimmten Teil davon fragt und zur Antwort es heißt, dass es im 2. OG zu finden ist, so geht man in der Annahme, dass „mehrere Runden“ Rolltreppe fällig sind. Völlig falsch gedacht! Plötzlich heißt es: „NEEE, DAS IST EINE TREPPE HÖHER“ schaut man, als Kunde, verwirrt ins Kaugummikauende Gesicht des gegenüber. Mit der typischen Berliner Schnauze (sorry, anders kann ich es nicht bezeichnen) wird auf einen eingequatscht, dass einem schwindelig wird!

    So schleicht man zwischen den sündhaft teuren Fummeln, mit Markenlable von Lagerfeld, Boss, Lacoste und Armani. Wenn man zum richtigen Zeitpunkt kommt, kann man sich sogar selbst in dem sauberen Marmorboden spiegeln. Doch es geht nicht durchgehend so nobel zu, denn Aldi, C&A, sowie andere “üblichen Verdächtigen” sind auf den anderen Ebenen verteilt.

    Zwischendurch, wenn einen der Hunger plagt, kann man wie wir sich in einem der Imbisse im “Foodcorner” stärken. Für jeden Geschmack ist sicherlich das passende dabei. Egal ob asiatisch, süßes, gesundes mit oder ohne mit Einbeziehung der üblichen Fasfoodanbieter! Zwischen Slowfood, Pizza und reichlich Fleisch kann man auf Entdeckungsreise gehen.

    Wenn man von einem Teil des Gebäudes zum anderen unterwegs ist, kann man sich schon, nicht nur als Touri, verlaufen, erst recht, wenn man auf der Suche nach dem stillen Örtchen, das diese Bezeichnung nicht mal verdient. Zeitweise musste ich wegen des Andrangs quallvolle Minuten warten, bis eine der kostenpflichtigen Kabinen frei wurde. Wenn ich ehrlich sein sollte, es war definitiv nicht das Geld wert, das man hier entrichten muss. Da fehlen einem schon die Worte :-/

    Soweit ich mich recht entsinne gab es diese nu an zwei, sehr weit von einander entfernten Enden der Einkaufspassage: zum einem gegenüber dem Foodcorner und zum anderen im UG ziemlich versteckt in der Nähe der ebenfalls kostenpflichtigen Parkplätze.

    Bei unseren Besuchen haben wir uns nur auf wenige Teile davon beschränkt. Trotz, dass es reichlich Betrieb gegeben hatte, gab es keine drangvolle Enge, wie es oft bei solchen Shoppingcentern manchmal entstehen kann.

    Überall hin kommt man, nicht nur als Fußgänger, problemlos hin. Neben den erwähnten Rolltreppen gibt es hier, wie es sich bei einem solch großen Kaufhaus gehört, auch Aufzüge. Durch die (aus unserer Sicht) recht problematische Anordnung kommt man, wie wir feststellen mussten, nicht mit jedem überallhin (innerhalb eines Traktes versteht sich). Kann sein, dass es als “meckern auf hohem Niveau” angesehen wird, doch es kam uns jedenfalls nicht wirklich übersichtlich vor!

    Das LP12 bietet also ein Kontrastprogramm, der kaum unterschiedlicher ausfallen kann. Für uns war er vor allem wegen der kulinarischen Möglichkeiten und der Tatsache, dass es hier eine günstige Einkaufsmöglichkeit der Lebensmittel gegeben hatte. Falls uns erneut hierhin verschlagen sollte, dann wegen der erwähnen Tatsachen.

    Bei dem Personal scheint es mir, dass die gegebenen Informationen je nach Tageszeit / Wochentag / Person etc. sehr stark, in der Qualität und deren Verständlichkeit, variieren können. Zwischen kaugummikauend und frech, kumpelhaft dutzend bis verlässlich und im Vergleich zu den eben besagten, seriös ist alles möglich. Es ist so kunterbunt, wie Berlin selbst.

    Auch, wenn ich mich nicht als Shoppingqueen bezeichnen kann, war es eine Erfahrung wert, die einen Hauch von Luxus im ehemaligem Niemandsland verspricht, doch wo es ebenfalls an den üblichen Verdächtigen nicht mangelt. Das ist uns solide 3 Sterne wert!

    geschrieben für:

    Kaufhäuser in Berlin

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    5.

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    Konzentrat @FalkdS, gab es für dien Beitrag zwei Daumen ?
    Doppelglückwunsch hält besser :-)

    Von mir nun auch noch Glückwünsche zum LP12-Daumen.


  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Wie oft hat man den Spruch “Knapp daneben, ist auch vorbei” gehört! Ohne, dass ich mir diesen selbst sagen könnte, wäre ich höchstwahrscheinlich am Wochenende erst gar nicht an dieser Stelle und diesem Markt angekommen. Es hat mich sehr überrascht, dass am späten Nachmittag hier zum einen nicht die „üblichen“ langen Wartezeiten gegeben hatte. Das gleiche gilt ebenfalls der Sauberkeit! Dennoch nicht alles ist so toll gewesen.

    Für mich war es eher eine spontane Entscheidung rein zu gehen. Hab vergebens in der Nähe nach einer bestimmten Adresse gesucht und bin irgendwann an der Kreuzung Kardinal-Galen-Straße gelangt. Es sieht zwar so aus, als ob auch dort sich der Eingang zu diesem Supermarkt geben würde, doch erst in der kleinen Querstraße ist es tatsächlich dieses befindlich. Diese Zweigstelle von Netto Markendiscont liegt ca. 10 Gehminuten vom Duisburger HBF entfernt. Es ist dennoch unwahrscheinlich, dass man (auf „gut Glück“) zufällig, wie ich ansteuert. Der Grund ist, dass es sich in einem Wohngebiet befindet. Um genau zu sein, es ist ein Bestandteil einer Wohnanlage.

    Wenn ich diesem Markt vor meinem geistigen Auge Revue passieren lasse, ist es einer von den älteren. Damit meine ich, dass hier die Breite der Gänge recht knapp bemessen sind. Mir ist klar, dass zu dem Zeitpunkt, an dem ich dort unterwegs war, nicht alle Produkte vorrätig sein müssen, doch wenn etliche Bereiche völlig „leergefegt“ waren, war es mit dem nicht vergleichbar, was ich von dem Netto kenne, in dem ich regelmäßig einkaufe! Was mir ebenfalls nicht gefallen hatte, dass an mehreren Ecken die Umverpackungen (als Stolperfalle) auf dem Boden gelegen hatten. Man kann das auf die Kunden „zurückschieben“, doch erneut gab es (sichtbar) 2 Menschen, die dort zu gegen waren. Irgendetwas bleibt dementsprechend auf der „Strecke“ :-/!

    Mich hat es schon (vorerst) gefreut, dass ich einige Sachen aus der Kühltheke stark reduziert bekommen habe, doch hinterher erst habe ich entdeckt, dass es in einigen Teilen nicht mehr ganz „frisch“ gewesen ist. Doch für mich ist es kein Grund für eine Abwertung. Insgesamt aber kann ich feststellen, dass es (grob betrachtet) mit den anderen Märkten vergleichbar ist. Da ich mich nur so lange wie „nötig“ dort aufgehalten habe, musste ein flüchtiger Blick genügen. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht eher unwahrscheinlich, dass ich erneut diesen Netto Markendiscouter ansteuern werde. Anbetracht dessen, finde ich ein OK angemessen. Für ein "Check in" hat mein Akku schlapp gemacht...

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Duisburg

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  7. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


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    Rund um die S-Bahnhaltestelle Düsseldorf Rath gibt es einige Möglichkeiten sich beköstigen zu lassen. Neulich habe ich mich dazu entschlossen eine dieser Adressen spontan aufzusuchen. Meine Entscheidung fiel es bei Ikram Döner & Pizzeria zu versuchen. Erwähnenswert ist auch, dass es eine von mehreren ist, die innerhalb von wenigen Schtitten zu finden ist. Theoretisch könnte es genauso genommen eine der anderen sein können. In der Mittagszeit war es (im Gegensatz zu meiner Stammbude) relativ wenig los. Wenigstens musste ich nicht lange warten. Meine Wahl fiel schon vorher, dass es ein Döner werden werden sollte. Eigentlich könnte ich es auch, als ein „Sparmenü“ (mit Getränk und Pommes) ordern, doch mir reichte es ohne diese.

    Der Imbiss als solcher ist recht klein, doch aufgrund der Auflagen habe ich bewusst auf das Essen vor Ort verzichtet. Für gewöhnlich bestelle ich eine solche Dönertasche ohne Krautsalat, doch das habe ich hinterher nicht bereut. Das will wirklich was heißen! In der Vergangenheit habe ich aber auch gegenteilige Erfahrungen damit gemacht. Man hat geschmeckt, dass es kein industriell hergestelltes Produkt sei, sondern frisch gewesen ist. Wenn ich ehrlich sein soll, das war das beste an dem ganzen. Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Beim Fleisch kann man zwischen Hähnchen und Lammfleisch wählen. Hab wie sonst eine mit dem erstgenannten gewählt.

    Der Fladen wurde zwar in einem Kontaktgrill gelegt, doch für mein Geschmack könnte es ein wenig länger sein können. Hab die knusprige Konsistenz vermisst :-/. Ok, vielleicht kann die Zaziki überzeugen. Auch das stammte aus eigener Herstellung mit einer ordentlichen Portion Knuffi. So wie ich es mag ;-). Leider war es nur in homöopathischen Mengen vorhanden. Insgesamt, wenn die anderen Zutaten nicht so trockenen gewesen wären, hätte ich in Ansätzen die Meinung des Vorschreibers geteilt, doch habe deutlich bessere gegessen. Beim erwähnten Fleisch habe ich jegliche Würze vermisst. Die Konsistenz war höchstens OK. Preislich liegt es bei 3,50 €, was es mit den anderen Anbietern vergleichbar sei. Für Leute, die in der Nähe wohnen kann man sich die einzelnen Gerichte auch liefern lassen. Der Mindestbestellwert liegt bei 15 € ohne Getränke.

    Habe lange überlegt, welche Gesamtbenotung hier angemessen wäre. Ein Pluspunkt, trotz der bisher aufgezählten Nachteile, dass die Portion mehr als großzügig bemessen gewesen ist. Die Salate waren auch frisch gewesen. Die Pizzen, die sie hier verkauft werden, sahen lecker aus. Kann aber noch nicht sagen, ob ich aus diesem Grund Ikram aufsuchen werden. Das was ich bei meinem einzigen Besuch dort probiert habe, entsprach nicht dem, was ich mir erhofft habe. Vielleicht mit einer gewissen Distanz kann ich es mir vorstellen. Alles in Allem ist es (sehr großzügig bemessen) allerhöchstens nur OK, was ich an der Stelle auch vergebe.

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    Imbiss / Essensbringdienste in Düsseldorf

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  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    In den letzten Monaten musste ich feststellen, dass alles was mit dem Residenzschloss (Beitrag kommt noch) zu tun hat oder bloß als ein Bestandteil einer Adresse es war, bzw. in den Zuständigkeitsbereich der Schlossverwaltung gehört, sofort (ohne Vorankündigung) gelöscht wird! Musste selbst an der Stelle – einem Skulpturenpaar am Eingang dahin, mehrmals anlegen, weil es nicht dem „Entsprach“, was der Betreiber in Sinn hat! Das könnte ich noch weiter vertiefen, doch es ist mir nicht der Mühe wert! Nun aber zur eigentlichen Bewertung…

    Seit meinem ersten Besuch in Dresden vor über 10 Jahren hat es sich einiges (vor allem im Inneren) geändert. Ehrlich gesagt, wenn man mit einer Reisegesellschaft unterwegs ist, kann man sich eher selten auf solche ausgedehnte Spaziergänge einlassen, als es zuletzt der Fall gewesen ist. Bei der Vielzahl, was in der einstigen Residenzstadt als „Highlight“ angesehen wird und knapper Aufenthaltsdauer, sucht man sich paar „Rosinen“, die einen besonders interessieren. Man denkt schließlich, „Ich komme wieder“, was sich bei uns (was nicht selbstverständlich ist) tatsächlich auch erfüllt hatte! Dieses mal habe ich „reichlich“ viele Entdeckungen gemacht, die ich nach und nach vorstellen möchte! Heute möchte ich ein architektonisches Detail näherbringen, das mich beim ersten „Kontakt“ eher abgeschreckt hatte. Die ganze Zeit ist die Rede von den Argonautenfiguren am Haupteingang zum Schloss. Genau genommen am sog. „Georgenbau“.

    Bei einem Gebäude, wie dieses wurde in den Jahrhunderten seit dem 16. Jahrhundert mehrmals Um-, Aus- oder komplett Neugebaut worden, kann man sich auf einer „Spurensuche“ begeben, die hinterher ein anders Bild abgibt, als man es eigentlich gedacht hatte. Das war an der Stelle ebenfalls das gleiche gewesen! Erneut so eine „Ergänzung“, die zwar stilistisch in die Kunstepoche passen könnte, doch es keineswegs tatsächlich es auch ist!

    Das Residenzschloss besitzt mehrere Zugänge und dieser liegt wenige Schritte von der Elbe entfernt. Die beiden „Krieger“ sind zu beiden Seiten der Durchfahrt ins Innere, das einst sicherlich von Kutschen durchquert. Dieser war eine Durchquerung in beide Richtungen genutzt. Heute ist, wie die restliche Altstadt auch, für den Privatverkehr gesperrt. Wenden wir uns den beiden Figuren zu: es sind die Gestalten aus der griechischen Sage – Argonauten. Es ist eine muntere Truppe um Jason (aber auch Iason), die sich auf den Weg machten, um das goldene Fließ. Der eifersüchtige Onkel Pelias, der an seiner statt den Thron beanspruchte, hat es zur Bedienung gemacht, dass er auf seine Macht verzichten wird. Das war aber nur eine Ablenkung gewesen, denn dazu war er nicht bereit gewesen. Ihm stand eher der Sinn den Neffen lieber tot als lebendig zu sehen! Bei einer solchen Herausforderung bedürfte es sehr viel Mut, damit es überhaupt gelingen kann. Wie man es kennt, hat Jason das auch in die Tat umgesetzt. Durch viele Irrwege führte sein Weg, doch selbst die scheinbar unlösbare Aufgabe gelang ihm mit der Hilfe von Göttern und seiner späteren Frau Medea.

    Bei der vorher erwähnten Gruppe, die je nach Quelle unterschiedlich viele Protagonisten gehabt hatte, sind quasi Abenteurer, die sich auf den Weg machten, um dem „Held“ zu Seite zu stehen und ihn bei der Aufgabe zu unterstützen. Wenn man sich die Geschichte genau anschaut, war er es nicht der einzige, der als solcher bezeichnet werden kann. Die kennantesten unter ihnen sind: Herakles, Telamon und Peleus, sowie Admetos und Meleagros, Theseus und Orpheus. Der Name geht auf das Schiff „Argo“, das sie während ihrer Fahrt zu vielen Orten führen sollte. Eigentlich kann man für jede ihrer Zwischenhalte eine eigene Geschichte herleiten, doch aus meiner Sicht reicht dieser Hintergrund, um sich den dazugehörigen Kontext in Ansätzen zu nähern.

    Dies Sage ist eine der Ältesten, die man aus der Frühantike her kennt. Eine der Quellen läßt sich sogar bis 4. Jahrhundert vor unserer Zeit zurückverfolgen. Wenn solche „Vorbilder“ Jahrtausende zurückliegen, dann kann man sich in allen Punkten daran halten oder aber auch, wie es hier der Fall ist, seine eigene Vorstellungen versinnbildlichen. Es ist zwar von den Argonauten die Rede, doch mich erinnern sie eher an mittelalterliche Krieger und nicht solche Gestalten, die aus der besagten (hellenistischen) Ära stammten! Wenn man sich entsprechende altertümliche Werke der Entstehungszeit der Sage als Beispiel vor Augen führt, gibt es kaum Gemeinsamkeiten zwischen diesen!

    Das was am meisten abweicht, ist die (männliche) Gesichtsbehaarung: Statt das sie glatt rasiert sind, haben sie einen Bart und / oder Schnauzer. Wenn ich ehrlich sein soll, in der Verbindung mit dem Halm mit seinen Flügeln erinnert es eher an die keltischen Krieger. Beide Figuren sind in ihren Details ein wenig unterschiedlich. Jeder von ihnen wurde (was man am Stein erkennen kann) ergänzt / Restauriert. Durch die Witterungsspuren kann man das bestens nachvollziehen. Sie strotzen durch die Vielzahl ihrer Waffen! In der jeweiligen Hand, die Richtung des anderen und zum Durchlass hin ausgestreckt.

    Bei dem linken gibt es deutlich weniger davon, als bei seinem gegenüber. Hier dienen sie definitiv als Attribute. Diese befinden sich vor allem zu seinen Füßen: Standarte mit einem Adleremblem, Helm unter dem Harnisch, an der Seite Pfeile und Bogen. Das Brustschild erscheint mir eher als eine „Zierde“, denn es fängt erst kurz oberhalb der Brust an. Unten drunter blitzt ein wenig vom Kettenhemd hervor. Ebenfalls an dieser Stelle erkennt man, dass die vorher erwähnten Waffen an einem Gurt befestigt wurden.

    Sein „Kollege“ erscheint ein wenig martialischer aus, denn seine „Kriegsgeräte“ weisen in eine spätere Zeit, als es zuvor der Fall gewesen ist. Das erfurchteinlüssendste unter ihnen ist sicherlich der Morgenstern und eine ebenfalls mit Zacken versehene Keule. Im Gegensatz zur anderen Figur setzt sich das „Panzer“ aus einzelnen Platten zusammen. Die „Knieschoner“ wurden unterschiedlich gestaltet: mal sind es Bänder, die dort zu sehen sind, beziehungsweise welche (beim rechten) die aus Metall sein könnten. An diesem Bein ist auch sein Schwert angelehnt, das fast so groß ist, wie das vorher erwähnte Körperteil!

    Es gibt dennoch einen Verweis auf die Sage der Argonauten: unter der Keule aber erst auf einen weiteren Blick erkennbar (bei mir erst jetzt ;-) ), dass dort das Vlies angedeutet wurde. Vor allem der markante Widderkopf mit seinen Hörnern deutet in diese Richtung! Bei vergleichbaren Stücken aus der Kunstgeschichte, die sich mit diesem Thema beschäftigt haben, ist es deutlich präsenter als es am Residenzschloss in Dresden der Fall ist! Jede solcher Epochen hatten ihre eigene „Bildersprache“ und hier wird eher auf den Kampf hingewiesen. So kann ich nun zum eigentlich Alter des ganzen kommen: diese Faßade wurde vom Bildhauer Christian Behrens in den Jahren 1899 - 1901 gestaltet. Es gilt als einer der letzten Veränderungen am Schloss, als Sachsen noch ein Königreich gewesen ist. Trotz dessen, was mich sehr erstaunt hatte, dass diese beiden Figuren durch einen Spendenaufruf finanziert worden sind! Wenn man da sein sollte, unbedingt anschauen! Habe selbst sehr lange überlegt, welche Benotung ich insgesamt geben soll. Nach Abwägung erscheinen mir 3 angemessen, auch wenn nicht jeder meine Meinung teilen muss!

    geschrieben für:

    Denkmalbehörde in Dresden

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  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    In den letzten Monaten habe ich mir überlegt eins (oder mehrere) mobile Endgeräte zu kaufen. Konnte mich sehr lange nicht entscheiden (was aber inzwischen der Vergangenheit angehört) was es dann tatsächlich werden sollte: vielleicht ein Handy, Laptop oder Tablet. Zudem sollte der Gesamtwert einen bestimmten Wert nicht überschreiten. Hab verglichen und… so weiter und… mehrmals als ich gedacht habe, das passende für mich entdeckt zu haben, gab es mal es nicht mehr bzw. wurde mir (von Menschen, die es aus eigenen Erfahrungen / beruflichem Hintergrund) aus verschiedenen Gründen abgeraten. Hab es mir viel einfacher vorgestellt, als es dann tatsächlich verlaufen ist. Hinterher konnte ich mir vorstellen, dass ich bei MEDION, speziell bei deren Fabrikverkauf fündig werden könnte. Dort kann man sowohl die Elektrogeräte von ihnen selbst als auch anderer Hersteller vorfinden. Bei diesem Lagerverkauf gibt es einige Rahmenbedingungen, die ich lieber vorher gewußt hätte, bevor ich eine Bestellung abgegeben habe! Man muss wissen, auch wenn es auf der hier verlinkten Internetseite so aussieht, dass man es sich nach Hause liefern lassen kann, dem ist es nicht so! Das ist der erste Grund für eine Abwertung!

    Zum Glück liegt Essen nicht weit von Düsseldorf entfernt, sodass ich mich auf den Weg dahin gemacht habe, um meine Bestellung abzuholen. Diesmal war es (ausnahmsweise ;-) ) nicht mit einer langen Suche verbunden, denn diese Adresse ist bestens mit den Öffis erreichbar! Für mich ist es eine wichtige Notwendigkeit, weil ich sonst keine andere Möglichkeit habe, von einem Ort zum nächsten zu kommen. Innerhalb von Essen gibt es eine Direktverbindung vom HBF bis zu gleichnamigen HS in der Schönscheidtstraße, die von der Linie 146 (alle 5 Min.) angesteuert wird. Da sich diese auf der Autobahn befindet, dient es paar Meter weiter als eine Abfahrt. Es besteht die Möglichkeit einen weiteren Bus 144 besteht bis zu „Am Luftschacht“ zu gelangen, doch weil es sich nur um wenige Gehminuten von dem vorher erwähnten Halt liegt, lohnt es sich aus meiner Sicht nicht mitunter 30 Min. zu warten, um zum dazugehörigem Gelände des Fabrikverkaufs zu gelangen!

    Wenn man sich das Areal genauer anschaut, auf dem sich der Lagerverkauf befindet, hat man den Eindruck auf einem ehem. Militärgelände zu sein. Das war jedenfalls meine erste Idee gewesen, als ich den Stacheldraht auf der Mauer drum herum gesehen habe! Ob das stimmt oder nicht, kann ich nicht sagen. Jedenfalls braucht man ca. 2-3 Min. um bis zum eigentlichen Geschäft zu kommen.

    Der Zugang ist barrierefrei aber einige der Gänge sind zum Teil knapp bemessen. Das Sortiment ist ein Querschnitt dessen, was man auch (theoretisch) auch beim offiziellen Onlineshop von Medion bekommen kann. Sie gehören zusammen, doch beim Lagerverkauf handelt es sich häufig um Restposten, Einzelstücke oder Rückläufe, die aus welchen Gründen auch immer zurückgegeben wurde. Diese Info wird ein wenig später noch wichtig sein! Da ich aber erstes mal dort war, habe ich mich umgeschaut, weil ich mir davon versprochen habe, passendes Zubehör zu meiner Bestellung zu finden. Hier kommt die nächste Enttäuschung: auch wenn man es auf der HP ordern kann, in dieser Verkaufshalle ist es nicht der Fall… Das wurde mir ebenfalls an der Kasse bestätigt.

    Welch ein zusätzliche „Überraschung“ erfolgte, als ich meinen (hochwertigen) Tablet bezahlen wollte: in der Bestätigung hieß es, dass ich mich an der hier angegebenen Adresse melden soll, dennoch ein wenig anders! Diese ist zwar dort zu finden, aber an einer anderen Stelle in einer Art Baracke! Um zu dieser zu gelangen, muss man auf die Rückseite des Baus mehrere hundert Meter laufen. Um es „spannender“ zu machen, hieß es dort, dass es „ein wenig“ von der Beschreibung abweicht. Ob das zulässig ist, habe ich gefragt und da wurde mir gesagt, dass Medion sich das bei den AGBs vorbehalten hätte mit dem Zusatz auf die grundsätzliche Verfügbarkeit der jeweiligen Produkte. Ehrlich gesagt, ich war skeptisch. Die sehr souveräne und kompetente Art des jungen Mannes aber hat meine Bedenken zerstreut. Mir wäre es dennoch lieber, dass ich das bei der Kaufbestätigung erfahren hätte, dann hätte ich mich ggf. anders entscheiden! Der Berater hat mir zudem versichert, dass er selbst ein solches Gerät besitzt und fügte hinzu, dass auch wenn es eventuell ein paar äußere „Macken“ haben sollte, wird es durch den „angemessenen“ Preis (deutlich günstiger mehrere hundert € als sonst!) wettgemacht. Zudem wurden mir weitere Vorteile genannt, die sowohl die technischen Eckdaten, als auch deren Verarbeitung etc. Wenn jemand selbst so „authentisch“ und begeisternd (aber nicht gekünstelt, wie es sonst in einem Elektronikladen der Fall ist) von seinem Endgerät „schwärmt“ und ich mich selbst „anstecken“ ließ, nachdem ich mich aber überzeugen konnte, dass es keinen „Hacken“ bei dem ganzen gibt.

    Hab mir reichlich Zeit gelassen, um darüber zu berichten. Wegen der beschriebenen Nachteile und der Vorgehensweise, da ich etwas anderes erhalten habe, als bestellt. Es wäre mir lieber gewesen, wenn von Anfang an auf der HP ersichtlich wäre, dass man die Sachen nur bei der Warenausgabe in Essen erhalten kann! Dass diese in einem separaten Gebäude sich befindet, kann man vernachlässigen. Die kompetente Art meiner Bedienung hat diesen Nachteil wett gemacht. Nach reiflicher Überlegung finde ich, dass ein OK angemessen ist. Ob ich erneut dort etwas ordern oder einkaufen werde, kann ich nicht sagen, dennoch so schnell wird es sicherlich nicht sein!

    geschrieben für:

    Fabrikverkauf / Computer in Essen

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  10. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

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    Dresden, ist wie kaum eine andere Stadt, die ich kenne, voller architektonischer Kontraste: auf der einen Plattenbauten und in ihrer unmittelbaren Nähe Objekte, die mitunter mehrere Hundert Jahre alt sein können. Um zu diesem Nymphenbrunnen zu gelangen, verlassen wir die vorher erwähnten Brühlschen Terrassen Richtung Schloss mit Hofkirche, nehmen dann die Carolabrücke, um in die „Neustadt“ zu gelangen. Wechseln dort nur noch die Straßenseite und bleiben am Anfang der Fußgängerzone stehen. Man kann sich zwar der „goldenen Reiter“ zuwenden, doch heute steht es nicht im Mittelpunkt der Bewertung, dennoch ist seine Erwähnung an der Stelle nicht verkehrt, denn ohne ihn mit seinen Erweiterungsplänen in diese Richtung hätte es weder den Stadtteil und im speziellen den Brunnen gar nicht gegeben! Ursprünglich stand er aber nicht am Neumarkt, sondern auf der anderen Straßenseite. Es befand sich an der Faßade eines nicht mehr existierenden Palais. Wie man sich denken kann, geriet auch der besagte Brunnen in Mitleidenschaft. Genau genommen, handelt es sich selbst bei den, die man sehen kann, um Kopien, die 1938 durch den Bildhauer Paul Polte (* 1877 in Schlesien -1952 in Hof, Vogtland) ersetzt. Wie ich bei der Recherche herausgefunden habe, ist es nicht die einzige Skulptur von ihn, die man in Dresden finden kann. Doch mehr (ggf.) an den passenden Stellen.

    Die sächsische Landeshauptstadt war eine Stadt, die sehr stark unter den Angriffen des 2. Weltkriegs gelitten hatte. Zum Teil wurde erst nach der Wiedervereinigung damit begonnen, wichtige Denkmäler für die Nachwelt zu sichern und sie fachmännisch zu restaurieren. Auch hier sollten einige Jahrzehnte verstreichen, bis die Kriegsschäden am dem Nymphenbrunnen behoben werden konnten. Genau genommen, als die Neustadt ihr „neues Gesicht“ in den 1970-er Jahren.

    Es ist einer der Plastiken, die aus mehren Teilen bestehen, die mehrere Schritte von einander entfernt sind. Hier ist mit ebenfalls aufgefallen, dass wie bei den Wasserspendern auf dem Albertplatz diese erst ab der Mittagszeit sich im Betrieb befinden. Das kühle Nass wäre um einiges erfrischender, wenn es nicht so abgestanden gerochen hätte! Trotz, das es sich in einem geschlossenem Kreislauf befindet, hat sicherlich die extreme Hitze des Sommers dazu beigetragen, dass es sich so und nicht anders verhält.

    Ein verbindendes Element sind die beiden Fischmäuler (s. Foto), aus denen das Wasser raus kommt. Das kann aber auch, wie bei mir der Fall gewesen ist, nur auf eine von den beiden Brunnen übertragbar sein! Wenn ich ehrlich sein soll, hat es bei dem linken nur getropft. Ob es an den Leitungen gelegen hatte oder eine andere Ursache gehabt hatte, kann ich nicht sagen. Dennoch besitzen beide ihren Charme. Wenn man sie sich aber genauer anschaut, könnten sie eine gründliche Reinigung vertragen. Das aus Denkmalsgründen häufig verzichtet wird, habe ich (wie etliche male zuvor festgestellt) nicht zum ersten mal erlebt! Bei einem „Original“ hätte ich die Bedenken nachvollziehen können, doch mit seinen mehr als 80 Jahren zählen diese sicherlich nicht dazu…

    In der barocken Kunst war es häufig der Fall, dass man sich mit seinen „Errungenschaften“ von der „besten Seite“ zeigen wollte. Die Nymphenbrunnen kann man in einen solchen Kontext stellen. Die beiden Figuren stehen stellvertretend für die beiden Flüsse, die durch die Erlangung des polnischen Königstitels durch August den Starken (eigentlich Friedrich August I. von Sachsen - 12. Mai 1670, Dresden - 1. Februar 1733, Warschau, Polen) im allegorischem Sinne dargestellt werden: auf der einen die Elbe, zum anderen die Weichsel. Bei der sächsisch-polnischen Allianz handelte es sich um die jeweils wichtigsten, wie man es sich vorstellen kann.

    Die ursprüngliche Version (über deren verbleib ich keine Angaben machen kann) stammte vom Hofbildhauer Johann Benjamin Thomae (1682-1751). Diese entstanden zwischen den Jahren 1739 und 1742. Die beiden Nymphen sind durch die verschiedenen Attribute unterschiedlich gestaltet. Das verbindende sind aber die Putti, die an ihre Seiten hinzu gestellt wurden. Leider konnte ich ebenfalls nicht herausfinden können, zu welchem der besagten Flüsse sie jeweils stellvertretend stehen!

    Schauen wir uns das ganze aus der Nähe an. Beide Göttinnen lehnen sich an ein Meerestier, aber dennoch stets anders! Fangen wir bei dem linken Brunnen an. Hier kann man eine Frau sehen, die sich mit ihrer linken Hand an einem Stein (?) abstützt. Davor kann man einen schuppigen Fisch entdecken. Der Oberkörper ist nackt und die Scham wird mit einem Tuch bedeckt. Dieses zeichnet sich durch reichen Faltenwurf aus. Es berührt dabei leicht die Schulter und reicht bis zu ihren Beinen. Eins von ihnen wird von dem Putto mit der Hand berührt. Diese Figur macht einen fröhlichen Eindruck. Auf seiner Schulter ist ein weiterer „Wasserbewohner“ – ggf. ein Delfin zu finden. Das was ich für ein Wappen gehalten habe, ist in Wirklichkeit Schilfrohr!


    Bei der rechten möchte ich aber beim Putto anfangen: sein stummer Schrei kommt nicht von ungefähr, man hat sogar Mitleid mit dem Kleinen! Auf so eine Idee muss man erst kommen: der wird von einem Krebs in die Brust gezwickt! Auch, wenn er Blickkontakt zur Nymphe sucht, wird dieser von ihr nicht erwidert. Sie selbst blickt zur Seite. Ihr Interesse gilt mehr dem Paddel in ihrer Hand! Im Gegensatz zur anderen wird bei ihr das Tuch eher als eine beiläufiges Accessoire, das ihr über die Schulter gelegt wurde. Die nackte, liegende Gestalt „präsentiert“ stattdessen einen weiteren Verweis auf das Wasser: eine Muschel in ihrer linken Hand. Beide sind von dem Betrachter abgewandt. Durch ihre erhöhte Position stehen sie scheinbar über den Dingen. Unter ihnen ist in der Mitte des Beckens eine Ziegelunterlage vorhanden, auf der sie beide Ruhen.

    Zum Schluss möchte ich auf den Grund kommen, warum ich, trotz der Geschichte, die dahinter steckt, nur 3 Sterne vergeben möchte: wie vorher erwähnt, bei einer Kopie braucht man aus meiner Sicht weniger „Feingefühl“ was deren Pflege anbelangt. So schmierig wie es mir vorgekommen ist, muss es definitiv nicht sein. Zum anderen fehlen bei beiden (aus welchen Gründen auch immer) einzelne Gliedmaßen. Ob es längerfristig geschehen ist, kann ich aus der Ferne nicht ergründen! Hier wäre irgendwie eine Ergänzung sinnvoll, dennoch gehe ich nicht davon aus, dass das je geschehen wird! Mir gefällt es dennoch, trotz meiner Bedenken! Wenn man in der Fußgängerzone in der Neustadt sein sollte, unbedingt anschauen und sich ggf. selbst eine Meinung bilden!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Dresden

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    10.

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