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Bewertungen (879 von 2389)

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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Meistens, wenn man über den eigenen „Tellerrand“ hinaus schaut und sich von Vorschlägen anderer gezielt auf die Suche nach neuen Adressen sich einzukleiden, bzw. die abgelegten Klamotten los zu werden, entdeckt man solche schönen Geschäfte, wie das SKFM ( Sozialdienst katholischer Frauen und Männer) Sandheide. Das Geschäft liegt in einem Wohngebiet an der Hauptstraße dort in Sichtweite der Haltestellen "Sandheider Markt". Es ist einer der wenigen second Hand Geschäften, die nicht nur in der Woche, sondern auch am Wochenende geöffnet hat. Bevor man sich aber auf den (nicht selten langen) Weg nach Erkrath aufmacht, dass es jeweils andere Anfangszeiten gibt, als auch samstags es (wie man es sehen kann) bereits Mittags Schluss ist. Ich habe mich bei den Anfangszeiten verpasst, sodass ich noch reichlich Zeit hatte, den Stadtteil zu erkunden ;-).

    Wenn man sich die Adresse anschaut, soll man sich von ihr nicht „täuschen“ lassen, denn diese führt (wie man es sehen kann) zum Hintereingang / Wareneinnahme! Der Kundeneingang ist direkt von der Hauptstraße aus (ca. 200 Meter weiter) gerade aus von den erwähnten HS entfernt, bis zu Querstraße (zwischen den anderen Läden) rein! Wenn man dann vor der Glasfront steht, dann hat man es schon (fast) geschafft ;-).

    Wie selten in vergleichbaren Einrichtungen wurde ich sofort beim Betreten begrüßt und die Frau hat sich (was gar nicht nötig gewesen ist) für die „Verspätung“ entschuldigt, was keine gewesen ist! Hab gesagt, dass ich andere Öffnungszeiten in Erinnerung hatte und es an mir lag, dass ich ziemlich früh schon davor stand, sowie dass sie sich nichts vorzuwerfen braucht! Mir wurde darüber hinaus auch Hilfe angeboten, was ich aber ausgeschlagen habe. Hab aber entgegnet, dass ich mich bei Bedarf melden werde, was aber hinterher gar nicht nötig gewesen ist.

    Second Hand Geschäfte gibt es wie Sand am Meer, doch es gibt nur wenige, die mir auf Anhieb gefallen. Dieser in Sandheide gehört schon nach einem Besuch definitiv dazu! Es war nicht nur die freundliches und fachkundiges Personal, das Aufmerksam aber nicht aufdringlich gewesen ist, sondern auch der Laden an sich! Die Inneneinrichtung wirkt sehr hochwertig, wie auch das sehr ordentliche Präsentation der Kleidungsstücke. Was mich dabei richtig überrascht hatte, dass auch hochwertige Stücke darunter für wenige Euronen zu haben waren! Unter solchen Bedienungen freut sich das Herz eines jeden Schnäppchenjägers! Die Auswahl bietet für die ganze Familie etwas, zusätzlich kleine Accessoires wie Schals, Modeschmuck oder Taschen und falls man es mag, auch (gebrauchte) Schuhe dazu. Die Wohntextilien vervollständigen das ganze.

    Der Verkaufsraum als solcher ist in 2 Teilbereiche unterteilt, die durch einen Durchbruch miteinander verbunden sind. Die Kleidungsstücke sind zum einen nach Größen und zusätzlich innerhalb dieser auch noch Farben. Da ich aber meine Fundstücke gar nicht anprobiert habe, sondern sie sofort mitgenommen habe, kann ich über die Größe der Umkleidekabine sagen.

    Die Einrichtung ist wie schon bei der Konkurrenz festgestellt, ein „Arbeitsprpjekt“ für Langzeitarbeitslose. Hier hatte ich schon den Eindruck gehabt, dass die (vor allem Frauen, denen ich dort begegnet war) Lust auf diese Tätigkeit gehabt. Wie in der Vergangenheit erwähnt, ist es bei solchen Einrichtungen alles andere als selbstverständlich. Mir wurde recht schnell Hilfe angeboten, doch diese habe ich nicht in Anspruch genommen. Mir wurde dennoch versichert, falls es sich etwas daran ändern sollte, kann ich mich an sie wenden.

    Nach einem ausgiebigem Rundgang und auch noch reichlich bepackt ;-) kam ich am Eingang zurück. So erfuhr ich dort, dass SKFM Sandheide nicht erst neulich geöffnet worden ist (wie ich vermutet habe), sondern es bereits seit 2014 an der Stelle zu finden ist! Es kann ein Vor- aus auch Nachteil sein, dass die Kasse direkt an der Kopfseite des Ladens zu finden ist. Zum Glück herrschte an dem Tag, als ich mich auf den Weg gemacht hatte, wenig Kundenverkehr, sodass ich schnell mit den Einkäufen dort fertig war. Der freundliche Junge Mann hat sogar meine „gesammelten Sachen“ schön gefaltet und in eine (sehr große ;-) ) Einkaufstasche gepackt. Einfach toll! Trotz das diese Zweigstelle zu meinen Favoriten zählt, kann ich mich (noch nicht) entschließen volle Zustimmung zu geben. Vielleicht kommt es mit der Zeit, was meiner Sicht an (subjektiven, nicht mehr zu brennbaren) Kleinigkeiten gelegen hatte, die zu einer Abwertung geführt haben. Klasse Laden, der kein weißer Fleck bleiben darf!

    Diese Woche war ich aber vergebens dort gewesen, denn die Öffnungszeiten haben sich geändert: Montag bis Freitag 09:30–13:30 und am Samstag 10:00–12:00. Sicherlich sind sie für "auswertige"recht knapp bemessen aber wie ich an anderen vergleichbaren Einrichtungen mitbekommen habe, ist es der momentanen Lage "angepasst". Manchmal erweisen sich spontene Entscheidungen als nicht realisierbar und ich (mit Begleitung) sind "klüger" als zuvor ;-)!

    geschrieben für:

    Second Hand in Hochdahl Stadt Erkrath

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    1.

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    Exempel Glückwunsch zum über Tellerrand schauen Daumen. Schöne Schilderung - auch solche Läden bieten manches schöne!


  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    In jeder Stadt gibt es Geschäfte, wie Sand am Meer. Dennoch, wenn man sagen sollte, dass man einen unter ihnen auf Anhieb nach dem ersten Besuch zu den eigenen Favoriten zählt, dann bleiben meistens nicht mehr so viele „übrig“. Das kann ich auch auf dieses italienisches Feinkostladen - AGRÒ (nicht dem Namen nach ;-) ) übertragen. Um ehrlich zu sein, habe ich ihn durch Zufall für mich entdeckt. Wenn ich jetzt ohne weiteres sagen sollte, wie man grundsätzlich hinkommen kann, das könnte ich nicht beantworten! Bei Interesse, bitte daher selbst nachschauen…

    Der Zugang als solcher ist barrierefrei. Von der Fläche ist es eher einer der kleineren, die ich persönlich kenne. Das Sortiment bietet viele italienische Spezialitäten, die man häufig nur in einem solchen Rahmen bekommen kann. Dennoch, da ich dort vor den Einschränkungen gewesen war, kann ich nicht sagen, wie sich diese auf das Sortiment und ihre Verfügbarkeit ausgewirkt haben. Gehe dennoch davon aus, dass sich das inzwischen „eingependelt“ hatte. Den Eindruck hat mir ebenfalls die hier verlinkte HP vermittelt. Dort kann man eine Zusammenstellung der Produkte einsehen, die käuflich erworben werden können. Für mich war die Bedientheke ein kleines „Schlemmerparadies“! Da Geschmäcker sehr unterschiedlich ausfallen können, habe ich nur die Sachen gekauft, die nach meinem Gusto sind ;-).

    Wenn man Gelüste hat, wenn man vor einem solchen Supermarkt steht, dann kann man nie vorher wissen, was alles hinterher im Einkaufswagen zu finden sein wird! So hatte ich selbst die Qual der Wahl, was ich alles haben möchte! Das aber mit einer Einschränkung: was kann ich mir (vom finanziellen her) auch leisten. Solche Geschäfte können die reinste „Folter“ werden, wenn man an jeder Ecke etwas entdeckt, was ich am liebsten „sofort“ verkostet hätte. Wie man sich vorstellen kann, trotz der Bezeichnung „Supermarkt“ ist es im Vergleich zu diesem ein wenig teurer bemessen.

    Für mich war die Idee, dass ich hier den leckeren italienischen Räucherkäse bekommen könnte, der Hauptgrund überhaupt rein zu gehen. Leider hat sich dieser Wunsch nicht erfüllt. Die Empfehlung der Bedienung einen ähnlichen Käse zu nehmen, hat sich hinterher als nicht so kräftig erwiesen, wie ich es gerne hätte. Ein Test war es mir dennoch wert. Was mich wiederum glücklich gemacht hatte, dass ich (nach sehr vielen Jahren) einige Päckchen von den leckeren (zum füllen geeigneten) Gebäckröllchen, aber auch wennche mit, die mir schon vor Jahren(den) im Herstellungsland so wunderbar geschmeckt haben! Wirklich Yummi!

    Zu den Produkten, die man dort kaufen kann, gehören Teig- und Süßwaren, Kaffeespezialitäten, Getränke (auch alkoholische), sowie Wurst, Antipasti und Brot. Bei meinem Besuch war das aber bereits vergriffen :-(. Irgendwie wollte ich von all dem jeweils ein bißchen. Hätte gerne ein bestimmtes Likör gekauft, doch die fast 20 € waren mir ein wenig zu hoch erschienen. Wie ich gelesen habe, scheine ich eine Ausnahme mit dieser Einschätzung zu sein. Die Mehrheit urteilt das im Internet anders! Das und weil mit die Bedienung ein wenig wortkarg erschien, sind die beiden Punkte, die eine volle Zustimmung sprechen, trotz das es zu meinen Favoriten zählt. Das ist wie immer eine subjektive Wahrnehmung, die sich bei einem weiteren mal ggf. anders darstellen könnte. Wann es sein wird, kann ich jetzt noch nicht sagen…

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Wuppertal

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    2.



  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Die sogenannte Systemgastronomie hat sowohl ihre Fans, aber auch gleichzeitig ihre Gegner. Viele verbinden damit ungesundes Zeug (was zum Teil stimmt), das man sich auf die schnelle „rein schiebt“. Jeder Mensch hat so seine Vorurteile und dennoch gibt es (was ich selbst nie gedacht hätte) ab und zu ausnahmen. In der Vergangenheit war ich mehrmals (aufgrund von zeitlich begrenzten Rabattaktionen) in der Filiale in der Oerschbachstraße gewesen. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mich sehr lange dagegen „gesträubt“ den Weg zu diesem Industriegebiet zwischen Elch-geprüftem-Möbelgeschäft und Autobahnzubringer anzutreten. Es waren nicht nur die vorher erwähnten Vorurteile gewesen, sondern, weil ich die Adresse mit einer anderen vergleichbaren Kette in Verbindung gesetzt habe. Es ging sogar soweit, dass ich davon ausging, dass es in den Räumen des Hähnchenbräters aus Kentucky sein könnte. Das hat sich aber hinterher (trotz meiner sehr negativer Erfahrungen dort) nicht bestätigt. Die Gegend ist eine, zu der selbst ich so gut wie nie (außer bei entsprechenden Gelüsten) ansteuere. Irgendwann war es aber so weit! Nach dem „Augenschein“ der Angebote auf dem Prospekt dieses Anbieters war die Wahl getroffen und wir selbst „testbereit“ ;-).

    Wenn man sich auf der A 46 in der Höhe der Ausfahrt Nr. 25/ Düsseldorf-Holthausen befindet, kann man das Firmenlogo von weitem sehen. Wenn ich mich recht entsinne, existiert dieser Burger King seit ca. 2 Jahren. Die paar mal, die ich dort gegessen habe, waren es keine spontanen Entscheidungen gewesen. Zum einen, wegen der bereits erwähnten Lage, als auch dem damit verbundenen Weg dahin. Selbst für uns ohne Auto ist es dennoch gut erreichbar (auch wenn es nur wenige male in der Std. ist). Von Düsseldorf Holthausen kommt man mit dem Bus 724 in Richtung Gerresheim bis zu gleichnamigen HS wie der Schweden-Möbelhaus mit 4 Buchstaben ;-)! Das Schnellrestaurant liegt auf der anderen Straßenseite in Sichtweite zu diesem. So könnte man (theoretisch) beides miteinander verbinden :-X.

    Wie der Name es schon besagt, stehen Fleischgerichte im Mittelpunkt, unabhängig davon wie es im einzelnen Zubereitet wurde. Die Einrichtung entspricht nicht dem allgemeinen Erscheinungsbild, mit dem es sonst in Verbindung gesetzt wird. Es gibt zwar vereinzelt Polsterbänke, doch die sind beige und nicht rot / weiß. Mit den einfachen Sitzgelegenheiten (Holzstühle/ Tische) und Lampen aus Metall erinnert es eher an Industriedesign und nicht an eins mit der „klassischen“ Optik.

    Im Vergleich zu anderen Zweigstellen und der Konkurrenz gibt es nur wenige Gründe, die zur Abwertung geführt haben. Das Personal ist wirklich freundlich, die Wartezeiten halten sich selbst bei großem Andrang ging es recht flott voran. Sollte es mit Zubereitung dennoch mehr Zeit in Anspruch nehmen, werden die „fälligen“ Bestandteile an den Tisch gebracht. Ein Unterschied, der mir eine Erwähnung ist, dass man sich bei den Getränken selbst bedient! Dabei kann man zu seiner Limo zusätzlich mit Sirups „aufpimpen“. Hab zwar mitbekommen, dass einige andere Kunden es als eine „Flatrate“ angesehen haben, dennoch ist das richtig gesehen, nicht zulässig. Andererseits ist keiner der dort tätigen eingeschritten, sodass es anscheinend stillschweigend hingenommen wird.

    In den letzten Jahren sind wir mehrmals im Rahmen einer Gutscheinaktion bei diesem Burger King eingekehrt. Das kann dazu verleiten mehr zu bestellen, als man selbst verträgt. Bei mir war es nie der Fall gewesen. Weiß nicht, ob es daran gelegen hatte, dass meine Begleitung es weniger gut vertragen hatte. Je nach dem, wie stark der Hunger ausgeprägt ist, kann man einzelne Burger oder aber auch Menüs ordern. Egal ob mit Rindfleisch, Hähnchen oder selbst als Veggie ist vieles möglich, sogar mit Fisch. Mein Favorit seit Jahren sind die mit crispy chicken mit Fritten und scharfen Käsenuggets mit Chili etc. Gerne auch mit einem Beilagensalat. Bisher hat mich das ganze (wobei ich stets satt wurde) ca. 10 € gekostet. Man kann es persönlich unterschiedlich beurteilen, doch wenn man sich wohl fühlt, kommt man gerne wieder. Das ist bisher mehrmals geschehen.

    Nun muss ich zum Punkt kommen, der weniger erfreulich gewesen ist. Das was ich beobachtet habe, kann sich aber inzwischen geändert haben. Das in Punkto Sauberkeit, weil sich wegen der Auflagen, die bezüglich der Hygienevorschriften in Sachen Corona. Mehrmals, auch wenn wir gebeten haben einen bestimmten Tisch sauber zu machen, wurde dies einfach ignoriert. Man kennt es, dass nachdem man aufgegessen hatte, dass die „Reste“ (Tablet und was an Verpackungen vorhanden war) an eine „Abgabestelle“ zu tun, machen es einige dennoch nicht! Bei sehr guter Auslastung und wenn es einer der freien Plätze betrifft, dann ist das ein wenig ärgerlich.

    Wenn ich ehrlich sein soll, trotz, dass das Gebäude recht neu ist, finde ich, dass man bei deren Gestaltung auch an Leute mit Behinderung gedacht hätte. So gab es keine Toilette, die für Rollifahrer geeignet wäre. Die ich für meine Notdurft aufgesucht habe, war schon sehr sauber, dennoch gleichzeitig sehr knapp bemessen… Man kann anderer Meinung sein, doch mir ist eine solche Filiale deutlich lieber, als die Imbisse, die ich zuletzt besucht und bewertet habe, die sich als eine Fehlentscheidung erwiesen haben! Wenn es auch noch schmeckt, dann sind aus meiner Sicht 4 Sterne aus meiner Sicht fair an der Stelle.

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants / Amerikanische Restaurants in Düsseldorf

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    3.

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  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Nanu, wo ist diese besondere Adresse „abgeblieben“, die ich vor geraumer Zeit angelegt habe… Persönlich mag ich keine weißen Flecken, vor allem wenn es sich um einen weiteren Favoriten handelt, den wir eher durch Zufall in einem Innenhof in der Sebalder Altstadt in Nürnberg entdeckt habe! Theoretisch könnte ich es unter der Überschrift stellen: Ausnahmen bestätigen die Regel ;-). Das besondere an dieser Adresse ist, wie ich schon mal bei der Hausbrauerei Altstadthof schrieb, wo man sich ruhig Zeit lassen kann und die Spezialitäten bei Fachgensprechen sich schmecken lassen kann! Die Nennung der besagten Firma ist keine Schleichwerbung, denn Ayrer's Whiskey Tasting & Shop selbst ist eine weitere Niederlassung, auch wenn man es nicht sofort aufgrund des Namens drauf kommt, dass es der Fall ist!

    die „Hausbrauerei Altstadthof“ existiert, wie geschrieben seit 1984 aber der Whisky, der an dieser Adresse die „Hauptrolle“ spielt, ist erst vor wenigen Jahren hinzugekommen. Dennoch bekommt man hier ebenfalls die Flaschenbiere dieses Anbieters. Diese beiden Produkte haben eins gemeinsam: sie werden aus einem speziellem Malz hergestellt, der ausschließlich in Franken verwendet wird. Genau genommen handelt es sich dabei um den, aus dem das einheimische Rotbier gebraut wird. Zusätzlich, um eine hohe Qualität zu gewährleisten (lt. eigenen Angaben) werden ausschließlich naturbelassene Zutaten aus dem Bio-Anbau verwendet. Das Sortiment bietet darüber hinaus auch Gin, den es bei unserem Besuch dort (wenn ich mich recht entsinne) noch gar nicht gab.

    Bei den erwähnten Voraussetzungen kann man seine Erwartungen schon hoch legen. Habe an verschiedenen Orten, wo Whisky verkostet werden kann oder aus den Erfahrungen anderer, mitbekommen, dass die meisten eher einen herben Geschmack bevorzugen. Bei mir ist es nicht so! In einer so charmanten Umgebung ist man schon dazu bereit sich auf etwas neues einzulassen. Das sollte sich als eine gute Entscheidung herausstellen! Dazu komme ich aber gleich zu sprechen, denn was ich erst bei der Suche nach dieser Adresse habe ich einen Verweis auf die Bezeichnung dieser Destillerie erhalten!

    Wie ich mehrmals in meinen Empfehlungen für Nürnberg festgestellt habe, ist es eine Stadt mit jahrhundertelanger Geschichte verbunden. Der Name „Ayrer's“ ist eben ein solcher Verweis darauf! Auch, wenn nur wenige historische Häuser die Zeiten bis heute überdauert haben, gehörte das Grundstück im 15. Jahrhundert eben einer Familie mit diesem Namen. Für die „Macher“ ist es eine besondere Wertschätzung, die sie dadurch zum Ausdruck bringen wollen. Kann selbst nicht sagen, wie alt das Haus ist, in dem sich das Geschäft befindet, doch mit den unverputzten Wänden hat es einen Hauch Vergangenheit in sich. Die Fläche ist klein aber, das was man dort käuflich erwerben kann, ist wirklich was feines!

    Der Verkaufsraum als solcher ist zwar ebenerdig, doch dadurch, dass es in diesem Innenhof Pflastersteine verlegt wurden, kann der Weg dahin (z. B. im Rolli) ein wenig holprig werden. Doch das soll man, wenn man es testen wollte, auf sich nehmen. In dem rechteckigen Raum steht ein Tisch mit den hochprozentigen Destillaten in deren Mitte. Bei Flaschenpreisen von bis über 100 € kann man über die kleinen Preise für eine Kostprobe nur staunen! Damit meine ich nicht, die nach Voranmeldung (bis auf weiteres dennoch nicht) abgehalten werden! Eben auf dem vorher erwähntem Tisch stehen mehrere Glasflaschen mit dem besagten Inhalt. Daneben zusätzlich die passenden Gläser dazu. Bei Interesse, so viel sei gesagt, muss man warten, bis man von dem Fachverkäufer bedient wird.

    Je nach dem, ob man Gin oder Whisky haben möchte, kostet es eine solche Probe (in der gleichen Reihenfolge) 1 oder 2 €. Wie viel dabei die Kostprobe, der Favorit von meinem Partner gekostet hatte, der sich hinterher für ein Bierlikör entschieden hatte, kann ich leider nicht mehr sagen. Jedenfalls die 0,2 Liter Flasche vom Nürnberger SchwarzBier Brand kostete 13,50 €. Falls man wie ich etwas nach der Verkostung kaufen sollte, wird der vorher erwähnte Gebühr damit verrechnet.

    Wenn man sich festgelegt hatte, findet man die Verkaufswaren in einem Schrank vor. Die meisten von ihnen kann man mit einer unterschiedlichen Füllmenge erwerben werden. Neben der erwähntem gibt es auch welche in 0,5 Liter. Bei den vorher erwähnten Bieren eine mit 1 Liter in einer Bügelverschlussflasche aber auch, was ein wenig wie ein eigener „Werbeträger“ angesehen werden kann, ist jene mit 3 Litern. Wie in den Jahren zuvor, haben wir uns dagegen entschieden.

    Für gewöhnlich bin ich kein Fan von solchen hochprozentigen Spirituosen, doch es kam anders. Habe mitbekommen, wie engagiert und vor allem begeisternd der Verkäufer von den Produkten schwärmte, sodass ich mich entschloss es zu wagen ;-). Man merkte, dass unser Gegenüber wirklich Ahnung hatte, von dem er da sprach! Seine unaufgeregte Art und die Souveränität, mit der er an das ganze ging, hat ehrlich gesagt einen richtig positiven Eindruck auf uns hinterlassen. Bei der Gelegenheit erfuhr ich, dass mein vorher Anfangs beschriebener Eindruck, was den Geschmack anbetrifft, nicht ganz zutreffend gewesen ist! So meinte er, dass bei ihnen (grob gesehen) mehr von der milden Sorte Whiskys verkauft wird, als den (sehr) kräftigen. Regelmäßig (mindestens einmal im Jahr) werden zu den 6, die man sonst dauerhaft bekommt, Sondereditionen angeboten. Dazu kann ich aber keine weiteren Angaben machen.

    Der größte Unterschied, der den Reiz dieses Geschäftes gegenüber dem, der sich direkt gegenüber des Brauereiausschank befindet ist, dass man in Ruhe sich umschauen und testen kann! Das bedeutet, dass es wesentlich entspannter abläuft, als wenn alle paar Minuten einer nach den Eintrittskarten für die Führungen unter der Erde verlangt! Wie ich schrieb, die besagten Teilbereiche sind sehr eng mit einander verbunden, sodass es dort uns weniger gut gefallen hatte. Das nur am Rande erwähnt.

    Was ich aber schade fand, dass ausgerechnet jene Sorte, die ich getestet und für gut befunden habe, nicht in der „Probiergröße“ (0,05 l) gegeben hatte :-/. Es hieß zwar, dass es ein paar Tage dauern wird, bis welche erneut geben wird. Habe kurz gezögert und die Entscheidung auf „später“ verschoben. Hinterher bin ich nicht mehr dazu gekommen… Vielleicht, wenn ich erneut nach Nürnberg kommen sollte, werde ich diesen besonderen Laden ansteuern und falls es tatsächlich vorrätig sein sollte, auch kaufen. Auch, wenn es lecker gewesen ist, ca. 70 € waren mir doch zu viel… Meine Empfehlung ist gewiss, auch wenn es keine volle Zustimmung von mir diesbezüglich gibt!

    geschrieben für:

    Getränke / Versandhandel in Nürnberg

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    4.

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    Konzentrat Das mit den Verkostungsproben zum kleinen Preis finde ich eine geniale Idee.
    Überhaupt gefällt mir die beschriebene Location ausgezeichnet. Whisky wäre zwar nichts für mich, Bier, Bierlikör und Gin dafür um so mehr.
    Danke für den Tipp und Glückwunsch zum Daumen.


  5. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Checkin

    Ende Mai, als ich Barrique Aachen besucht habe, gab es definitiv keinen Verweis, dass es in wenigen Tagen bereits (anscheinend) Schluss sein sollte. Den Eindruck hat mir der Verkäufer nicht vermittelt. Es hieß zwar, dass sie einige Probleme mit ihren ausländischen Lieferanten (in Südeuropa) aus bekannten Gründen haben und dennoch bin ich schon verwirrt, ob die Angabe bei der amerikanischen Datenkrake stimmig sein können. Auf der HP steht:

    „Liebe Kunden!

    Nach nun fast 11 Jahren verabschieden wir uns von euch mit dem Barrique System. Nein, wir sind nicht weg, wir machen nur etwas anderes! Am 13. Juni war unserer letzter Verkaufstag. 11 Wunderbare Jahre haben wir hier in der schönsten Altstadt der Welt am Aachener Markt verbracht. Bis zum letzten Tag haben wir in unserem Geschäft, dass ihr kennt, nicht nachlassen, in Qualität & Zuverlässigkeit.

    Die Würfel sind gefallen, die Entscheidung steht, dass neue Konzept steht. Lässt sich aber Aufgrund der aktuellen Situation nicht so umsetzten, wie es bereits letztes Jahr im Sommer geplant war.

    Wir werden bald wieder Gas geben, was Neues machen. Wir haben noch so viele Ideen, sind aber in den Möglichkeiten zur Zeit leider eingeschränkt.
    Wir werden Euch weiter mit Spirituosen Tastings (Whisky, Rum, Gin, etc…) verwöhnen. Wahrscheinlich erst einmal „Online“! Wie das gehen soll? Demnächst mehr auf unserer Kaiserstädter Webseite!

    Gerne hätten wir euch alle zu einem „Abschlusstrinken“ eingeladen, aufgrund der aktuellen Situation ist das aber leider nicht möglich.
    Jörg Kreus & das Barrique Team“

    Bei meinem Gespräch mit dem Verkäufer erfuhr ich, dass er sich richtig freut, dass er (endlich) Kundenkontakt haben kann. Diese sind zwar an bestimmte Bedingungen geknüpft, doch diese sind ihm lieber, als zu Hause zu sitzen. Kann man bestens nachvollziehen. Habe mich (mit entsprechenden Sicherheitsabstand) ausgiebig über das Sortiment beraten lassen, weil ich mich zwischen mehreren Aachener Spezialitäten nicht entscheiden konnte. Leider kann ich jetzt im Nachhinein nicht mehr sagen, wie es genau hieß und ob es eine „Eigenkreation“ von Barrique Aachen gewesen ist.

    Bei diesem Geschäft handelt es sich um eins, das in vielen Städten eine Niederlassung gibt. Ob und welcher Art es fortgesetzt wird, wird die zeit zeigen. Dem oben zitierten Text zu folge, wird es (ggf. unter einer anderen Adresse) wird es vermutlich als ein Onlineshop (zu gegebener Zeit) fortgeführt werden. Aus diesem Grund bitte ich (vorerst) KEINE LÖSCHMELDUNG zu geben, bis ersichtlich sein wird, was folgen wird.

    Für mich war es das erste mal überhaupt, dass ich Barrique nicht nur betreten, sondern auch etwas gekauft habe. Einige dürften es aus der eigenen Region kennen. Es ist eine Mischung aus Feinkost (Essig, ÖL, Gewürzen) als auch für Spirituosen. Viele der aufgezählten Sachen werden vor Ort in unterschiedlich große Flaschen etc. vor dem Augen der Kunden abgefüllt. Zum Teil muss dieser Behälter bei denen gekauft werden. Was mich gefreut hatte, dass es hinterher auf meinen Wunsch hin liebevoll eingepackt wurde. Die kompetenter Art hat mich wirklich überzeugt!

    Wenn ich unterwegs bin, probiere ich gerne regionale Spezialitäten und in diesem Fall habe ich (ohne vorheriges Testen) zwei Aachener Liköre erstanden. Preislich sicherlich kein Schnäppchen, doch eins hat dann tatsächlich auch geschmeckt :-). Bin zuversichtlich, dass ich es bei einem weiteren Besuch der Stadt auch (ggf. anderswo) bekommen kann!

    Dennoch schwanke ich, welche Gesamtbewertung hier angezeigt wäre: kann mir vorstellen, dass die sehr distanzierte Art des Verkäufers auf den hier erwähnten Hintergrund zurück zu führen war. Ein paar Bemerkungen, die er mir gegenüber gemacht hatte (die nichts mit meinem Einkauf dort zu tun hatten), fand ich irgendwie unpassend und nicht gerade zitierfähig! Kann eben nicht (mehr) feststellen, ob ich einen schlechten Tag erwischt habe… Da ich zwischen zwei geschwankt bin, gebe ich die bessere – 4* an dieser Stelle.

    geschrieben für:

    Feinkost in Aachen

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    5.



  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Checkin

    Nanu, eigentlich war ich mir sicher, dass ich vor Jahren eine Bewertung über den Supermarkt in Lierenfeld geschrieben habe… kenne es schon sehr lange! Schon vor ca. 5 Jahren, als ich erstes mal in dieser Gegend zu tun hatte, entdeckte ich eine Baustelle, bei der zu Anfang nicht mal ersichtlich gewesen ist, um welchen Laden es sich später handeln sollte. Das liegt schon recht lange zurück, doch seitdem war ich schon unzählige male dort gewesen. Wie man hier sehen kann, ist es eine Filiale der Descounkette Penny Markt.

    Erneut musste ich gerade erkennen, (nicht zum ersten mal), welch ein riesiger Unterschied zwischen den diversen Filialen eines und des Gleichen Unternehmens ausfallen können, vor allem bei denen, die schon seit Jahrzehnten bestehen und sich mit dem Raumangebot, der vorhanden ist, begnügen müssen.

    Ab und zu, wenn es so dringend geworden ist, schaue ich schon mal vorbei. Alles ist sehr großzügig und geräumig, wie es sich für ein Neubau gehört, gehalten. Die hellen Fliesen können zwar bei nasser Witterung rutschig werden, doch es wird mehrmals am Tag sauber gemacht, sodass man diese Unwägbarkeiten in Kauf nimmt.

    Von außen aber würde die Blechkonstruktion keinen Preis gewinnen, das haben Zweckbauten so an sich. Was das Sortiment angeht, ist es eine etwas breitere, denn es handelt sich um eine der Zweigstellen, wo man auch die wöchentlichen Angebote aus dem Werbeprospekt bekommen kann. Das bezieht sich vor allem die sog. „Non-Food“ Bereich. Dieser, wie ich zunehmend seit letztem Jahr, mitbekommen habe, sind sie nur in den vergleichbar großen Filialen vorhanden! Leider musste ich zuletzt eine Enttäuschung erlebt: trotz das ich am ersten Geltungstag dort war, hieß es zuletzt, dass diese Lieferung erwartet wird. Paar Tage später war es aber dann bereits vergriffen :-(. bei solchen Supermärkten kann man nicht mal kurzfristig nachfragen, ohne die jeweilige Adresse angesteuert zu haben :-/

    Die meisten Leute, die mich bedient haben, waren freundlich. In der Vergangenheit, vor allem wenn es einen Brückentag gegeben hatte, suchte ich vergebens, weil die, die da waren zum einen an der Kasse zu finden waren oder mit dem Einräumen der Waren beschäftigt waren. So habe ich nur paar mal eine wage Handbewegung, falls ich nach etwas bestimmten gesucht habe, erhalten. Dennoch ist das nicht die Regel, die eine Abwertung gerechtfertigt hätte. Dieser Penny in Lierenfeld ist mir wesentlich lieber, als der einige Haltestellen weiter im nächsten Stadtteil, wie ich schon mal darüber berichtet habe...

    Sicherlich wurde die Lage ist bewußt gewählt worden, denn im Umkreis von ca. 1 km gibt es keinen anderen Supermarkt in der Nähe. Vor dem Geschäft sind ausreichend Parkplätze vorhanden, doch bitte die Beschriftung der Halteschilder beachten, denn trotz Parkscheibe ist es auf 2 h begrenzt. Ganz ohne kostet es (wie der Hinweis auf einer der 10 Tafeln besagte) stolze 15 €, da braucht man sich als unzufriedener Kunde nicht darüber wundern, doch die Höchstparkdauer beträgt (für „Trödler“) 2 h, doch ein Einkauf zwischendurch ist allemal drin!

    Für nicht motorisierte Menschen steht die U 75 wenige Meter entfernt an. Die HS ist Lierenfeld Betriebshof. Der einzige Kritikpunkt ist, dass Platz, um seine Einkäufe zu verstauen, extrem knapp bemessen ist, im Gegensatz zum restlichen Laden.

    geschrieben für:

    Verbrauchermärkte / Lebensmittel in Düsseldorf

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    6.

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  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    In Dresden wird an drei Stellen in der Neustadt an den beliebten Buchautor Erich Kästner erinnert. Heute möchte ich dennoch sein (Erwachsenen)Leben (so weit es geht) außen vor lassen, weil ich darüber an einer anderen Stelle (die ich noch nicht besucht habe) vertiefen. Wenn man es genau nehmen will, liegt diese näher an dieser Bronze, als man es sich als Außenstehender vorstellen kann! Die hier verlinkten Bewertungen sind der „richtige“ Hinweis, wenn es an der Stelle fehl am Platz sind. Die Darstellung ist eine der witzigsten, die an einen „Promi“ erinnern soll! Keine „übliche“, die auf einem hohen Sockel und weit auf einen herabblickend, sondern es kommt als ein Knabe, der sich lässig auf einer Mauer stemmt, die scheinbar auf das Tun auf den nahen Albertplatz richtet. Diese Umzäunung wurde nicht „mutwillig erstürmt“, sondern es gehörte zu dem Grünstück, das dahinter liegt. Für den jungen Kästner war es ein vertrauter Ort! Das ganze gehörte seinem Onkel Franz Augustin. In dem besagten Haus ist seit dem Jahr 2000 ein Museum zu Ehren des Schriftstellers eingerichtet. Vorsichtshalber möchte ich erwähnen, dass die noch fehlende sich an der Ecke zwischen Albertplatz und der Alaunstraße befindet. Da ich auch dieses vor sehr langer Zeit (als ich noch auf einem anderen nicht mehr existierenden Portal aktiv war) möchte es nur bei der Erwähnung belassen.

    Lassen wir ihn selbst zu Worte kommen: „Von der Könisgbrückerstraße 48 (wo er seine Kindheit und Jungend verbrachte) bis zur Antonstraße 1 (Haus der Verwandten) war es nur ein Katzensprung […] Am liebsten hockte ich auf der Gartenmauer und Schaute dem Leben und Treiben auf dem Albertplatze zu. Die Straßenbahnen […], hielten dicht vor meinen Augen, als täten sie‘s mir zuliebe. Hunderte von Menschen stiegen ein und aus und um, damit ich etwas zu sehen hatte. Lastwagen, Kutschen, Autos und Fußgänger taten sie für mich, was sie konnten. Die zwei Springbrunnen zeigten ihre Wasserkünste. […] Albertplatz war die Bühne. Ich saß zwischen Jasmin und Bäumen in der Loge und konnte mich nicht satt sehen.“ Wenn man diese Gegend kennt, dann ist es trotz einiger Veränderungen (was die ausgelassenen Stellen aus dem Text aus dem Buch »Als ich ein kleiner Junge war« betrifft) kann man es noch heute in vergleichbarer Form erleben. Es gibt zwar keine Kutschen und Fuhrwerke mehr, doch noch heute ist diese Stelle ein wichtiger Knotenpunkt bei den Öffis und sonstigen Verkehrsmitteln in der Stadt!

    So eine autobiografische „Lektüre“, wie die von Erich Kästner kann man selbst auch als einen Leitfaden nutzen (kann mir gut vorstellen bei nächstem Besuch Dresdens selbst zu tun!), um die beschriebenen Gegebenheiten vor Ort anzuschauen. Jene Schauplätze, die seine frühen Lebensjahre bestimmt und ihn für seinen späteren Werdegang geprägt hatte. Manchmal ist eine solche Betrachtung aus den Kinderaugen eine „Bereicherung“, auch für einen selbst, als Besucher / Einwohner etc. der Stadt!

    Kehren wir aber zu dem jungen Mann, der die „Lage“ aus seiner Position so neugierig betrachtet. Kann sein alter schlecht schätzen, doch die Darstellung ist eher eines Jugendlichen, der hier zu sehen ist. Von der Position aus, wo ich stand und es abgelichtet habe, waren die Details hinter der Mauer weniger gut erkennbar, als wenn ich tatsächlich geschafft hätte, das besagten Museum mit dem dazugehörigem Garten zu besuchen. Ferner konnte ich nur das wahrnehmen, was oberhalb dessen „sich abspielt“. Wenn man aber die Gesetze der Schwerkraft zugrunde legt, muss man feststellen, dass es aus dieser Position aus denen Widerspricht!

    Nur eine Hand ruht auf der oberen Kante der Mauer. Man kann kein weiteres Hilfsmittel erkennen. Die andere ruht, sehr lässig auf der Hose. Alles andere liegt jenseits des beschriebenen Blickwinkels im Garten. Man kann sich wahrlich vorstellen, dass diese Position seine „Bühne“ gewesen ist, wenn er sich mit Freude als Erwachsener daran erinnert! Der 100 Geburtstag im Jahr 1999 war der Anlass, als diese Bronze von dem ungarischen Bildhauer Mátyás Varga geschaffen. Auf seiner HP habe ich gelesen, dass sein Vater tatsächlich der Künstler Imre (1. November 1923, Siófok, Ungarn - 9. Dezember 2019 Budapest) gewesen ist. Bei ihm erfolgte auch der erste Unterricht in den Fächern Bildhauerei (Schwerpunkt Gestaltung) und Grundlagen der Malerei. Mir ist der letztgenannte aus einem exzentrischen Werk in Budapest Obuda bekannt (wo die Menschen mit von ihren Regenschirmen begossen werden – http://christanickel-iv.blogspot.com/2010/06/la-recherche-vi.html). Die von Mátyás sind in einem ähnlichem Stil gestaltet worden. Das ist aber nicht das einzige Werk, das man von ihm in Dresden finden kann. Die andere sind vor allem Privataufträge, bei denen er die Inneneinrichtungen entworfen hatte aber auch weitere Skulpturen im öffentlichem Raum, die ich aber nicht kenne. Falls man mehr über die Vita / Werke des in Berlin lebenden Künstlers wissen möchte, dem empfehle ich seine HP: http://www.vargaart.com/person.html.

    Auch wenn bisher vieles an der Stelle unausgesprochen bleibt und Kästners Kindheit nicht nur die Bühne war, auf der sich zu bewegen schien, kann man seine Begeisterung verstehen. Die Zeilen, die ich am Anfang zittert habe, hat er 5 Jahre vor seinem Tod (am 29. Juli 1974 in München) geschrieben, aus der Bewußtsein, dass das was er vor dem 1. Weltkrieg und danach erlebt hatte, unwiederbringlich „verloren“ ist… Unter den Sprüchen von ihm möchte ich dieses auf den Weg bringen, das mir besonders gut gefällt: „Nur wer erwachsen wird und ein Kind bleibt, ist ein Mensch“. Das kann man auch auf sein Werk übertragen, das in mehr als 100 Sprachen übersetzt worden ist! Was bleibt sind seine Bücher und die Erinnerung an einen zum Teil „unbequemen“ Zeitgenossen, der scheinbar seinem Motto treu blieb...

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    Freizeitanlagen in Dresden

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  8. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Um Schloss und Park Nymphenburg genau kennen zu lernen, braucht man Zeit, sehr viel davon! Mindestens einen halben oder sogar einen ganzen Tag. Nachdem der museale Teil hinter uns lag, beschlossen wir in Anschluss daran die Beine zu vertreten, um einiges, was außerhalb dessen liegt, (wenigstens von außen) anzusehen. Es hat sich als eine gute Idee herausgestellt, denn es gibt einiges zu entdecken! Bei einer Größe von 180 Hektar, ist es nachvollziehbar, dass wir nur eine „kleine“ Runde gemacht haben. Doch selbst diese hatte mehrere Stunden gedauert! Als Orientierung haben die historischen „Parkburgen“ gedient, die ich (außerhalb der Saison) wenigstens als ein Fotomotiv haben wollte. Zu diesen gehört die Badenburg, die Amalienburg, die Magdalenenklause und Pagodenburg. Die letztgenannte lag aber zu sehr weit vom Schloss, sodass wir schon vorher den Rückweg angetreten haben.

    Wenn man sich die Geschichte des Areals anschaut, handelt es sich um ein besonderes Geschenk: bei dem Hochadel war die Geburt eines (langersehnten) „Stammhalters“ war ein Grund großzügig zu sein. Das war gleichzeitig der Auftakt zu eine regen Bau- / Gestaltungstätigkeit (auf mehrere Generationen verteilt), die zwischen 1701 mit einigen Unterbrechungen bis 1865 gedauert. Für jede einzelne der Epochen in dem Zeitraum gibt es Beispiele, was man damals schätzte oder es dem Zeitgeschmack entsprach. Dennoch habe ich den barock-braven Gerten hinter mir gelassen, um sich dem Landschaftspark zuzuwenden. Dieses ist das scheinbar „ungezähmte“ Gegenstück zum vorher erwähntem Bereich! Sobald man eine unscheinbare Tür hinter sich gelassen hatte, kann man nicht nur sein Blick in die weitläufige Natur schweifen lassen, als auch sich an den An- und Ausblicken erfreuen. Hier und da kann man dem Wasserlauf folgen, der sich neben den Wegen im Unterholz schlängelt. Trotz, dass die Würm in der Barockzeit umgeleitet wurde, kann davon heutzutage höchstens an der Kaskade etwas davon merken.

    Der Nymphenburger Park ist im Grunde genommen, ein Denkmal der Natur, die hier definitiv in den Mittelpunkt gestellt wurde. Das war bei der Gestaltung eines Landschaftsparks im englischem Stil gewollt und in dem speziellen Fall sehr abwechslungsreich. Wenn man vom Schloss dem linken Weg folgt, gelangt man recht schnell zum einstigen „Spielplatz“ der Prinzen. Das war aber erst hinterher (ohne einen entsprechenden Hinweis) ist das mehr als schwierig das als außenstehender zu erkennen. Davor hatte man aber auch den Eindruck gehabt sich eher in einem kleinen Forst zu befinden… In solchen Ecken des Parks wechseln sich kleine Büsche, kleine Grasflächen und verschiedene Baumarten ab, die ich (als „Stadtkind“ ;-) ) kaum benennen kann. Egal, welchen Weg man folgt, gelangt man früher oder später an den See mit der Badenburg und dem von mir vor kurzem beschriebenem „Monopteros“.

    Wenn man mehr Zeit mitbringen sollte, kann man (im Gegensatz zu uns) dem Wasserlauf bis zu dem Kaskaden folgen, wo man die namensgebenden Nymphen als Skulpturen vorfinden kann. Die verschlungenen Wege sind, wenn man sie nicht verlässt, gut begehbar und somit barrierefrei. Sollte man eine Verschnaufpause benötigen, kann man an einigen Stellen Sitzgelegenheiten finden und sich dort, bei bedarf, niederlassen. Ein toller Ausblick ist meistens das besondere dabei!

    Sollte man, wie wir sich hier nicht auskennen, kann die Touristeninformation im Schloss weiterhelfen. Ein kostenloser Flayer kann da gut zu Hand sein. Für die mit Technikaffinität empfehlt es sich vorher die passende App runter zu laden. Diese kann man auf der hier verlinkten Seite / Store kostenlos erworben werden. Kann mir zukünftig vorstellen es selbst zu nutzen. Bei über 25 Routen, wird es einem sicherlich nicht langweilig ;-). Es ist ein Gegenstück zu sich treiben lassen. Bekanntlich jedem das seine!

    Was mir ebenfalls sehr gut gefallen hatte, dass auch, wenn man sich spontan auf den Weg machen sollte, gibt es bei den meisten Gabelungen Wegweiser, denen man nur folgen braucht, um zu einer der Sehenswürdigkeiten zu kommen. Einen von ihnen habe ich bewußt fotografiert, wie man es bei meinen Aufnahmen sehen kann.

    Auch, wenn es nach einem „Zufall“ aussieht, erkennt man an den Details, dass es um eine gewollte „Komposition“ handelt. Vor allem, wenn man die Wasserläufe betrachtet. An mehreren Stellen gibt es Brücken und Stege, die man sich genauer anschauen sollte: man kann an ihnen verschnörkelte Namenschiffren erkennen, die ich nur mit Mühe zu einem bestimmten Herrscher zuordnen könnte. Mit der Goldfarbe und der Krone darüber machen sie etwas her… Selbst in der kalten Jahreszeit, als wir den Park besucht haben, war es sehr belebt und beliebt gewesen: egal ob Muttis mit ihren Kindern, schnelle Jogger, die es eilig zu haben scheinen bis zu Rentnern mit ihren Hunden oder Touris wie wir, ist vieles dabei! Vor allem ist es kostenlos zu haben. Im Moment gibt es aber einen triftigen Grund es erst gar nicht zu besuchen: bis Ende Mai bleibt es für Publikumsverkehr geschlossen! Alles andere kann man auf der HP finden!

    Erneut ist es sehr lang geworden, doch weiße Flecke mag ich nicht. Auch, wenn man meinen könnte, dass die hier verlinkten vom Nachbarportal es bereits sind, das muss ich definitiv verneinen! Sie alle beziehen sich ausschließlich auf das Schloss Nymphenburg und nicht diesen, von mir beschriebenen Bereich. Bereits nach einem Besuch gehört es zu meinen Favoriten, doch da ich es noch nicht komplett gesehen habe, möchte ich sehr ordentliche 4 Sterne an der Stelle vergeben!

    geschrieben für:

    Denkmalbehörde / Freizeitanlagen in München

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    Konzentrat Der feine Bericht erspart ( vorerst) den eigenen Besuch. Danke für die Reisebegleitung und Glückwunsch zum Daumen.


  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    Dornröschen war ein schönes Kind… Diese wurde aus ihrem Schlaf erweckt aber es ist fraglich, ob das auch auf den Lantz'schen Park übertragen werden kann. Es besitzt eine spannende Geschichte, die mit dem Anwesen verbunden ist. Im Laufe der Jahrhunderte hatte es verschiedene Besitzer gehabt, die mehr oder weniger ihr „Stempel“ hinterlassen haben. Wie so oft hat sich die letzte Erbin damit „überfordert“, sodass es über lange Zeit sich selbst überlassen wurde und dadurch einen leicht verwilderten Eindruck hinterlassen hatte. Trotz, dass das Grundstück seit 1972 der Stadt Düsseldorf gehört, gab es seitdem kaum nennenswerte Veränderungen, was deren Erscheinung und vor allem den Zustand der hier befindlichen Bauten anbetrifft. Wie ich an einer anderen Stelle erwähnte, eher durch eine Privatinitiative (in Form eines Fördervereins) gab es Bemühungen wenigsten die gleichnamige Kapelle dort in Stand zu halten… Trotz, dass es einige (ferne) Verwandte von dessen Erbauer Heinrich Victor Lantz (1820-1901) leben, fühlen sie sich aufgrund der Verträge mit der Stadt von deren Pflege „entbunden“… Das finde ich schon schade, denn die gesamte Anlage ist aus meiner Sicht schon etwas besonderes! Zum einen aufgrund der Bedeutung, die ihr eigentlich zustehen sollte, als auch eines Kulturdenkmals, der bisher ein „Schattendasein“ fristet… Hab seit meinem ersten Besuch dort Menschen nach deren Einschätzung gefragt, was Düsseldorf als der Eigentümer des ganzen tun könnte, um es bekannter zu machen… gab es stets erstaunte Blicke und verwirrte / erstaunte Reaktionen, die nur eine Tendenz aufwiesen: der Lantz'sche Park ist weitgehend unbekannt! Bei den diversen Terminen anlässlich des Tags des offenen Denkmals gab es vor allem Freunde des vorher erwähnten Vereins oder Menschen, die wie ich gezielt sich auf den Weg gemacht haben, die neugierig gewesen sind, was es mit der Adresse auf sich hat! Für mich selber kann ich zugeben, auch wenn die sich das ganze nach einer „Werbeveranstaltung in eigener Sache“ gehandelt hatte, fand ich die Hintergrundinfos mehr als spannend!

    In der Vergangenheit habe ich inzwischen diesen Park mehrmals besucht, auch wenn für mich der Weg dahin immer eine bewusste Entscheidung gewesen ist! Für mich ist dieser mit einer langen Anfahrt [ab HBF 20 Min / 15 ab Altstadt / +X zu mir ;-) und einem strammen Fußweg (ca. 1,5 km)] verbunden! Falls man es sich tatsächlich anschauen wollte, empfehle ich eine Anfahrt mit den Öffis bis zu U HS "Lohausen", die von der 79 (Richtung Duisburg) angesteuert wird. Es liegt in Hör-/Sichtweite des hiesigen Flughafens, der an anderen "Ende" Düsseldorfs liegt. Trotz dieser Tatsache gestaltet es sich eher schlecht mit den Parkplätzen aus. Das am Rande erwähnt.

    Trotz das ich mehrmals versucht habe, allgemeine Öffnungszeiten in Erfahrung bringen zu wollen, ist mir das bisher nicht gelungen. Nicht mal am Eingang war eine Auffindbar :-(. In dem Fall gehe ich davon aus, dass wie bei den anderen Grünanlagen auch, diese je nach Jahreszeit ein wenig variieren können. Am schönsten ist es dennoch, wenn das Wetter mild sich zeigt.

    Wie passen ein Bunker, ein verfallenes Anwesen, dem man ansieht, dass bei deren Errichtung reichlich Geld im Spiel war und ein Wasserlauf, der sich verheerender auf das ganze auswirken sollte, als die Zeit, die vergangen ist, seitdem es leer steht? Die aufgezählten Sachen kann man alle in dem besagten Lanz‘schem Park vorfinden. Kann mir gut vorstellen, dass es der geeignete „Rahmen“ für eine Geistergeschichte wäre, wenn man sich auch Nachts bei einem Lagerfeuer (was jedoch nicht gestattet ist) hier befinden würde! Bei einer Historie, die seit dem Mittelalter nachweisbar ist, schön möglich sein! Selbst ein genaues Datum ist überliefert: 1235 kaufte ein gewisser Ritter der Herren von Calcum zu Lohausen. Diese gaben auch dem Stadtteil ihren Namen.

    So weit zurück möchte ich bei der Bewertung nicht gehen, denn das was den Park anbelangt, ist seit dem 18. Jahrhundert mit der Familie Lantz verbunden. Das Rittergut war schon lange eine Erinnerung seiner selbst und wurde wegen Baufälligkeit abgerissen. Verschiedene Mitglieder der Industrieellenfamilie haben dazu beigetragen, dass der Besucher weitgehend (in Ansätzen weiterhin) in einem englischem Landschaftspark sich befindet. Man braucht dennoch reichlich Phantasie, denn wie erwähnt jahrzehntelange Vernachlässigung kann man nicht innerhalb kurzer Zeit rückgängig machen.

    Eigentlich könnte die (sonst) im Mittelpunkt stehende Villa ein kulturelles Magnet sein können, doch es ist eine traurige Ruine, die auf einen Ritter von einst wartet, der aber kaum kommen wird… der Förderverein kann eine weitere „Mammutaufgabe“ nicht stemmen, vor allem in finanzieller Hinsicht! Da steht definitiv die Stadt Düsseldorf in ihrer „Pflicht“ es zu bewahren! Was leider zuletzt Ende der 70-er Jahre nach dem Erwerb des Grundstücks mit den beiden Immobilien geschehen ist.

    Anhand eines Gemäldes, auf dem die Ehefrau Margarethe (1769 – 1833) davor zu sehen ist, kann vermutet werden, dass die Villa in den Jahren 1805-06 errichtet worden ist. Man kann bereits die geschwungene Wege rings um erkennen. Aus der Zeit haben sich der von mir bereits vorgestellte „Turbanträger“ (der verschollene Pendant Kaiserin Helena) und die antikisierenden Schmuckvasen zurück. Knappe 60 Jahre später gab es eine „Anpassung“ an den Zeitgeschmack: nicht alles ist bis heute so belassen worden, doch in dem Zusammenhang ist es erwähnenswert, dass es zu einem Landschaftspark umgewandelt wurde. Die Industrieellenfamilie konnte sich sogar einen „Star“ dafür beauftragen zu können: Joseph Clemens Weyhe (1807 - 1871), den königlicher Garteninspector in Düsseldorf! Auf einer weiteren Darstellung konnte man feststellen, dass es bereits um 1864 so weit gewesen ist.

    Eine weitere Frau - Mathilde (1834 – 1878), verh. mit Heinrich Victor Lantz (1820-1901) sollte in diesem Rahmen eine „würdige“ Ruhestätte bekommen. Ihre Erinnerung sollte bleiben aber auch den Nachkommen ebenfalls als solche dienen sollte. So entstand am Ende der Anlage eine „Memorialkapelle“ mit einem, für Besucher nicht zugänglichem, Mausoleum darunter. Das ist aber an der passenden Stelle bereits vertieft worden.

    Bei meinen Recherchen habe ich zudem herausgefunden, dass der hier befindliche Bunker aus strategischen Gründen (und nicht privater Veranlassung) errichtet worden ist! Ab 1944 wurde er für die Vermittlung geheimer Nachrichten durch den Gauleiter von Düsseldorf und Reichsverteidigungskommissar Friedrich Karl Florian persönlich bestimmt! Das sollte sich auf das Gesamtensemble in seinem historischen Kontext stark auswirken: Durch die vorher erwähnte Tatsache war der Bunker ein Ziel der Bomben gewesen. Viele alte Bäume, sowie jene Bereiche, die wie die Kapelle, nach 1880 neu von dem Gartenbaumeister Julius Bouché, (eigentlich Carl Friedrich Julius Bouché (* 8. August 1846 in Schöneberg - 28. Juni 1922 in Bonn)) in historischem Stil gestaltet wurden, gingen unwiederbringlich verloren.

    Trotz des Anfangs erwähnen Kaufs durch die Stadt Düsseldorf im Jahr 1972 sollte es noch recht lange dauern, bis es zu einem öffentlichen und der Allgemeinheit zugänglichem Park wurde! Eine (aus meiner Sicht) kuriose Entscheidung ist, dass der Grundstück für weitere 2 Jahre an ein Sportclub verpachtet wurde! Kann mir gar nicht vorstellen, wie der Ablauf dort abgehalten werden konnte, weil sich keine Verweise darauf finden, dass damit irgendwelche baulichen Veränderungen stattgefunden haben! Dann folgte erst eine partielle Restaurierung 74-78 statt! Eigentlich war vorgesehen, dass der Galerist Alfred Schmela (1918-1980) mit seinen Kontakten zur künstlerischen „Avantgarde“ es schaffen könnte, doch es kam anders.

    Vereinzelt sind noch heute moderne Anklänge dieser Phase sichtbar, doch wenn nach einem solchen „Happening“ man unkommentiert vor einem solchen Objekt steht, dann stellt sich die Frage, nach der „Nachhaltigkeit“ des ganzen! Vor allem, weil in den vergangenen Jahrzehnten durch Vandalismus etc. diese (abstrakten) Werke sehr vernachlässigt worden sind. In dem Zusammenhang finde ich erwähnenswert, dass einige der einstigen Dauerleihgaben, die für mich ein Grund darstellten überhaupt hin zu fahren (unter anderen die „Tube, auf ihren Inhalt gestützt“ von Claes Oldenburg) sich nicht mehr dort befinden, weil es vom besagten Künstler nicht mehr gewünscht wurde! Mein Favorit unter den Skulpturen dort ist aber längst hier bekannt: eine Kopie nach Benvenuto Cellini, die den Perseus mit der Medusa zeigt…

    der Lanz‘sche Park schlägt mit den verschiedeneren Akzenten eine Brücke zwischen den Jahrhunderten. In den letzten Jahrzehnten wurden einige Versuchen unternommen (was aber kaum Wirkung zeigte) einen geeigneten Pächter etc. zu finden. Was mich sehr stark irritierte und sich auf auf potentielle Interessenten übertragen läßt, dass die Ruhe, die man eigentlich erwartet, nur von kurzer Dauer ist! Man befindet sich im Stadtteil Lohausen direkt in der Einflugschneise des Flughafens!

    Aus meiner Sicht für das Ensemble spricht seine Kombination aus Nachbarschaftstreff, wenn man Kinder hat und den dortigen Spielplatz besucht und dem was ich bisher über die kulturelle Seite berichtet habe. Seit meinem letzten Besuch ist schon ein Weilchen verstrichen. So habe ich positive Veränderungen bezüglich der Nutzung der mehrmals erwähnen Villa erfahren: nach dem heutigen Stand der Dinge, seit einigen Monaten (Ende 2019) befindet sich dort eine exklusive „Designschmiede“ für gehobenen Wohnkomfort! Eine tolle Wende, die „ein ehrwürdiges Stück Vergangenheit erhalten und ein neues Stück Zukunft erschaffen“! Was wünscht man sich mehr! Solange ich noch nicht erneut dort war, möchte hier ebenfalls sehr solide 4 Sterne und Favoritenstatus vergeben!

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Düsseldorf

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  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

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    „Spektrum der Wissenschaft“ hört sich nach einer „trockenen Materie“ an, die nur Fachleute verstehen! Weit gefehlt! Als ich eine der Zeitschriften dieses Verlags in den Händen hielt, denn um diese geht es hier, hatte ich eben das gerade geschriebene gedacht. Bei einem Preis pro Heft, das bei ca. 6-7 € liegt, war ich mir nicht sicher, ob sich eine solche „Anschaffung“ überhaupt lohnt. Meistens liest man es nur einmal, um es ins Altpapier zu entsorgen (oder weiter zu geben, wie ich es meistens mache). Jeder hat so seine Vorlieben und da ich kein „Freund“ der Naturwissenschaften bin, wird sicherlich die Frage aufkommen, dann warum schreibe ich darüber und aus welchen Gründen ich es dennoch zu meinen Favoriten hinzugefügt habe?!

    Auch, wenn alle Erscheinungen unter dem oben genannten Titel veröffentlicht werden, sie bieten Hefte zu unterschiedlichen Themengebieten an. Ein Schwerpunkt ist sicherlich die Logik mit „Knobeleien“ im Bereich Mathe aber auch einige Titel über die vorher erwähnten Naturwissenschaften: Biologie, Chemie, Physik, Umwelt und was jetzt ggf. mehr gefragt sein dürfte ist der über die neuesten Erkenntnisse der Medizin. Darüber hinaus beschäftigt sich ein weiterer Teil mit der Gesundheit in Punkto Ernährung, der Psychologie und ähnlichem, was sich im „Kopf“ abspielt – natürlich aus dem Blickwinkel eines Fachmanns (beiderlei Geschlechts). Wie erwähnt, diese Bereiche sind mir ehrlich gesagt „schnuppe“… wer lange meine Beiträge liest, kann vielleicht den Zusammenhang erraten ;-)!

    Jeder kann ermessen, dass man auf vielen Fachgebieten forschen kann. Darunter bietet die Geschichte eine Fülle an Bereichen, in denen man neue Erkenntnisse gewinnen kann. Man könnte meinen, dass es „keine weißen Flecke“ mehr gibt und dennoch ist man als Leser fasziniert, mit welchen Themen sich die Fachleute auseinandersetzen. Aus meiner Sicht ist es sinnvoll, seinen eigenen Wissenshorizont durch solche Publikationen zu erweitern, wenn das Interesse besteht! Vor einigen Monaten, als ich ein modernes Antiquariat betreten habe, erspähte ich einige ältere Exemplare dieses Magazins. Eigentlich habe ich nach einem anderen Buch / Thema gesucht und dennoch bei mehreren Erscheinungen von Spektrum der Wissenschaft zugegriffen. Bei dem Preis, der verlangt wurde, habe ich nicht lange überlegt und zugegriffen!

    Egal, welches von diesen Themengebieten von denen ich bisher berichtet habe, alle Hefte erscheinen alle 2 Monate. Wie es bei solchen Fachzeitschriften der Fall ist, auch wenn eine bestimmte „Geschichte“ im Mittelpunkt steht, dass es weitere gibt, die einen weniger interessieren könnten. Da muss man genauso abwägen, wie es bei mir gewesen ist. Die drin enthaltenen Artikeln stammen, wie man es häufig so kennt, von unterschiedlichen „Quellen“ und Schreibern. Dementsprechend, auch wenn es fundierte Informationen enthält, ist es kein Garant für ein kurzweiliges Lesevergnügen. Fand es besonders schade, dass es bei der Erscheinung gewesen ist, für die mich gezielt entschieden habe! Kann man aber am ansprechenden Cover nicht erkennen, ob es einem persönlich gefällt!

    Wenn man aber (im Gegensatz zu mir) feststellt „mehr davon“, kann es deutlich günstiger abonnieren. Weitere Details kann man auf der hier verlinkten HP finden. Was den o.g. Preis nachvollziehen lässt, ist zum einen seine hochwertige Erscheinung und die hervorragenden Fotos, die dort veröffentlicht werden. Auf die Dauer muss dennoch jeder selbst entscheiden, ob es einem wert ist, ausgegeben zu werden. Für mich persönlich kommt es eher nicht in Frage.

    geschrieben für:

    Verlage in Heidelberg

    Neu hinzugefügte Fotos
    10.


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