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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Im Hofladen gibt es eine tolle Auswahl an Kürbissen mit vielen Arten von Zier- und Speisekürbissen.
    Wer mag bekommt auch frisch gepressten Traubensaft weiß und rot und natürlich Neuen Wein. Ganz nett sind auch die bemalten Kürbisse.
    Viele Sorten Äpfel sowie Kartoffeln und Zwiebeln werden auch angeboten. Empfehlenswerter Laden.

    geschrieben für:

    Veranstaltungsservice / Landwirtschaft in Sankt Leon Rot

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    1.



  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Die FC-Gaststätte Rot, wurde Im Juli 2019 neu verpachtet. Der Wirt ist Kroate und dementsprechend sind die angebotenen Speisen.

    Das Lokal hat ca. 65 Innenplätze und eine große Terrasse mit Sonnenschirmen. Die Inneneinrichtung ist zweckmäßig, kein großer Schnickschnack. Die Wirtsleute sind sehr freundlich. Die Speisekarte ist recht umfangreich und die Preise sehr moderat.

    So gibt es die klassischen deutschen Schnitzel incl. Beilagen € 9,80 - 12,50 (Cordon Bleu), über Rumpsteak incl. Beilagen € 18,50.
    An die Kleinen ist auch gedacht Schnitzel oder pan. Hähnchen incl. Beilagen € 5,50.

    Richtig empfehlenswert sind die kroatischen Gerichte, z.B. Pola-Pola (4 Cevapcici, 1 Raznjici Spieß, Pommes, Djuvecreis, Ajvar und Salat für € 10,80. Ganz leckere gegrillte Tintenfischtuben (4 Stck.) mit Knoblauchdip und Brot € 11,50.

    Die Getränkepreise sind ebenfalls i.O. Pils 0,3ltr. € 2,50, 0,5 ltr. € 3,30, Wein 0,25 € 4,00, Weinschorle 0,25 ltr. / 0,5ltr. € 2,30/€ 3,80, Schnäpse liegen bei € 1,60 - € 2,40.

    Einzig die Wartezeiten sind bei frischzubereiteten Gerichten länger. Aber wenn man es vorher weiß ist das o.k. Hierauf weist der Wirt aber in der Speisekarte bereits darauf hin.

    Alles in allem ein empfehlenswertes Lokal.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Sankt Leon Rot

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    2.

    Calendula Es freut mich, wieder mal etwas von Dir zu hören.
    Wie immer sehr informativ und gut lesbar geschrieben.


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Wir waren zu einer Feier im Caprice in Oberhausen-Rheinhausen. Vorab, wir hätten uns in keinster Weise vorstellen können, dass es hier ein Lokal mit dieser Klasse gibt.

    Das Cafe Caprice, eigentlich ein Restaurant, liegt am Rande der Gemeinde Oberhausen, unscheinbar in einem Gebiet mit Einkaufsmärkten und kleineren Firmen. Man erkennt schon, dass es sich um einen mediterranen gastronomischen Betrieb handelt.

    Vor dem Gebäude ist eine Terrasse, die sehr geschmackvoll mit einer Pergola versehen und zur Straße hin mit Weinreben bepflanzt ist. Man sitzt hier auf recht bequemen Korbsessel und kann auch im Freien einen schönen Abend genießen.

    Im Innern sind die Bereich etwas gegliedert, zum einen ein Barbereich mit kleineren hohen Tischen und passenden Stühlen und der Restaurantbereich, sehr sauber und ansprechend eingedeckt mit weißer Tischwäsche und weißen Stoffservietten. Die Deko passend zum Stiel und nicht überladen. Die Struktur der Gäste, alle Altersklassen und das Lokal, an einem Donnerstag, nahezu komplett besetzt.

    Der Service ist außerordentlich freundlich und höflich. Der Chef selbst, dem Namen nach ein Türke, der aber ein astreines deutsch spricht, zeigt sich immer wieder bei seinen Gästen in einer perfekten schwarzen Kochkleidung.

    Uns wurde ein 4-Gänge- Menue präsentiert, das optisch und geschmacklich ein Genuss war. Als erstes ein Meeresfrüchtesalat mit Avocado trifft ein Rindercarpaccio mit Rucola. Der zweite Gang ein Hähnchenbrustfilet Exotica mit Gemüse. Der dritte Gang war ein delikates Rinderfilet an Barolojus mit Rosmarinkartoffeln. Das Steak auf den Punkt medium. Und zum guten Schluss ein Überraschungsdessert a la Chef. (Mir läuft beim Schreiben schon wieder das Wasser im Mund zusammen.)

    Die einzelnen Gänge kamen in richtigen Abständen wurden zeitgleich und wie es sich gehört auf gewärmten Tellern serviert. Die Getränke, einen vollmundigen Pfälzer Hörner Riesling und einen zum Lokal und einzelnen Gängen einen passenden roten Italiener, Cote di Campiano. Alle Gäste waren einhellig der Meinung, dass dieses Restaurant etwas ganz Besonderes ist.

    Die Toilettenanlage wie das ganze Lokal absolut sauber. Ein wunderbares Essen und ein Wohlfühlambiente hat uns einen sehr schönen Abend beschert. Daher gibt es hier 5 Sterne mit einem +.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Bistros in Oberhausen-Rheinhausen

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    3.



  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Nach einer längeren Pause melde ich mich wieder bei golocal zurück, und gleich mit der ersten Bewertung möchte ich das DRK loben. Ich hatte im vergangenen Jahr einen Schlaganfall erlitten. Durch glückliche Umstände, meine Frau ist Pflegefall die mir nicht helfen konnte, wurde sofort Hilfe geholt und das DRK war binnen weniger Minuten bei mir.

    Ich selbst war natürlich auf Grund der Diagnose sehr aufgeregt aber die drei Sanitäter kümmerten sich vorbildlich um mich und wirkten beruhigend auf mich ein. Unterwegs wurde das Martinshorn eingeschaltet, das der Rettungsassistent locker damit begründete, dass wir nicht noch im Stau stehen müssten, ob wohl die Ärzte in der Klinik schon auf uns warten würden.

    Vor der Rückfahrt, nach Übergabe an die Ärzte, kamen alle drei nochmals zu mir und wünschten mir alles Gute.

    Das war für mich die erste direkte Begegnung mit dem DRK, die für mich sehr wichtig und prägend war. Es ist für mich unverständlich dass Hilfskräfte oft bei Einsätzen attackiert werden nicht nur verbal sondern auch körperlich. Dies sind meiner Meinung nach vollkommene Idioten. Den Hilfskräften des Deutschen Roten Kreuzes und den anderen Hilfsorganisationen gebührt unser aller Achtung. Ein riesen Dankeschön an das DRK.

    geschrieben für:

    soziale Hilfsdienste / Verbände in Walldorf in Baden

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    4.

    Blattlaus Das sind dumme Menschen, die es leider in vielen Bereichen gibt. Für mich sind Sanitäter Helden des Alltags.
    Schöne Bewertung Männlein, und weiterhin alles Gute für dich.
    Ausgeblendete 22 Kommentare anzeigen
    Mummel Ich kann deinen letzten Absatz nur unterstreichen! Ich höre auch immer fassungslos, was sich manche Menschen den Hilfskräften gegenüber erlauben. Alles Gute dir und deiner Frau.
    eknarf49 Glückwunsch zur fortschreitenden Genesung. Ja, es ist wichtig, dass es unsere Hilfsorganisationen gibt. Doch die negativen Kritiken sollte man ernst nehmen, denn es gibt überall schwarze Schafe. Weiterhin gute Besserung. :-)
    Puppenmama Willkommen zurück und weiterhin alles Gute für Dich und Deine Frau.
    Gut, dass es diese Organisationen gibt. Habe auch sehr gute Erfahrungen gemacht.
    Leider war es bei meinem Bruder nicht der Fall.
    Männlein Danke Ihr Lieben für eure Wünsche. Ich bin wieder voll hergestellt, ich muss halt jetzt Blutverdünner nehmen. Aber wenn dies alles ist, bin ich zufrieden.
    Ein golocal Nutzer Liebes @Männlein, auch von Mir alles alles erdenklich Gute für dich und auch deine Frau. Ich kann Mich dir Männlein und den anderen nur anschließen Übergriffe auf Rettungsdienste oder Feuerwehr Leute sind einfach nur Furchtbar.
    Papa Uhu + Theo nochmals, schön, Dich wieder hier zu wissen - mein ganz persönlicher "Daumen hoch" sollte eingeflattert sinn - kömm wieda uff die Beene, Großer!!!
    Grüßchens - Gaaanz liebe...
    ubier Bischen Nitro im Blut und alles ist gut!

    Oma ubier ist damit 91 geworden - nur bei Nasenbluten wird’s lästig...

    Du machst das Männlein, auch Dank der souveränen Erstversorgung der Sanitäter.

    P.S.: Schreib mehr auf Golocal - das beruhigt und senkt den Blutdruck...
    Philipp Zunächst mal Glückwunsch und Gruß aus Süsel.

    Rettungskräfte, aus egal welchen Bereich, sei es Feuerwehr, Polizei oder eben Sanitäter, sind dazu da, anderen Menschen zu helfen. Oft gelingt es, aber manchmal eben nicht und der Patient stirbt...
    Trotzdem. Diese Menschen helfen anderen und verdienen großen Respekt. Ich bedanke mich hiermit bei jeder einzelnen Rettungskraft für das, was sie tagtäglich leisten. Ohne euch wäre meine Familie viel kleiner. Sämtliche Angriffe an Euch verurteilte ich aufs Schärfste.
    spreesurfer Erstmal gute Besserung und glwzgd!!! Dann dazu:
    "Es ist für mich unverständlich dass Hilfskräfte oft bei Einsätzen attackiert werden nicht nur verbal sondern auch körperlich. Dies sind meiner Meinung nach vollkommene Idioten. "

    Wer so etwas tut, hat sich von den Werten unserer Gesellschaft verabschiedet, oder sie gar nicht erst angenommen, denn selbst in Kriegsgebieten akzeptieren die Kriegsparteien in der Regel das Rote Kreuz, schon nach den Werten der UN und der Genfer Konvention ist ein Angriff auf Hilfskräfte ein VERBRECHEN!!!


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Heute berichte ich von einem bayer. Gasthaus im Kleinen Odenwald, das ist in Baden, die Linde von Mückenloch. Der Ort Mückenloch ist verträumter Stadtteil von Neckargemünd mit 1250 EW. 1975 erfolgte die Eingemeindung der vormals selbstständigen Gemeinde.

    Das Gasthaus Zur Linde liegt in der Ortsmitte am Dorfplatz. Die Eigentümer, die Eheleute Helga und Friedhelm Dellinger, haben hier im Laufe von über 30 Jahren ein bayerisches Bierlokal mit Biergarten geschaffen, der seinesgleichen sucht.

    Der Gastraum und das kleine Nebenzimmer bieten für ca. 50 Gäste Platz. Der wunderschöne Biergarten nochmals für 60 Personen. Dieser wird durch eine große Linde und zwei über einhundert Jahre alte Platanen beschattet. Man kann auch bei der größten Hitze draußen im Schatten sitzen. Die Bestuhlung ist richtig bayerisch, Biergartenklappstühle und Tische. Teilweise auch Holztische.

    Die Linde ist ringsum sehenswert. Viele Brauereiutensilien sind vorhanden. So beispielsweise gleich am Eingang ist die Türklinke ein Bierzapfhahn. Zwei Holzbierfässer sind als Abstellmöglichkeit für die Bedienung vorhanden. Div. Emailschilder mit Brauereireklame zieren die Rückwand. Teilweise gibt es diese Brauereien nicht mehr.

    Im Lokal findet man alles vorstellbare aus einem Bierlokal. Eine große Sammlung von Bierkrügen, wie die echten Maßkrüge des Münchener Oktoberfestes, viele Krüge von Brauereien die auf einem Bord zur Decke hin ringsum thronen. Man sieht wie liebevoll die Wirtsleute das alles zusammengetragen haben. Da blickt der F.J. Strauß von einem Bild auf den Stammtisch. Auf der anderen Seite hängt ein Bild vom Kini (König Ludwig II). Man kann unmöglich alles beschreiben. Die Wände sind alle holzvertäfelt, das schon alleine eine heimelige Atmosphäre bringt. Die Tische alle mit kleinen Blumentöpfchen dekoriert und darunter natürlich die obligatorischen weiß-blauen Tischdecken.

    Die Gaststätte ist brauereifrei. Somit kann der Wirt ausschenken was er möchte. Im Ausschank sind meist 4 – 5 Biere vom Fass, Bayer. Helles, ein bernsteinfarbenes Märzen, ein Export, ein Pils, ein Weißbier und je nach Jahreszeit ein heller Maibock bzw. ein dunkler Bock. Diverse Sorten Flaschenbiere runden das Angebot ab. Man bekommt sein Bier jeweils im dazugehörigen Bierkrug- bzw. Glas.

    Die Küche, die das Reich von der Chefin ist, bietet bayer. Schmankerl. So gibt es Andechser Backrauchschinken, Weißwürste aus München, Nürnberger Rostbratwürstl, Obazda, Bierkäse usw. Die Preise für die Biere und Speisen sind absolut in Ordnung. Natürlich darf der Bierradi, der typisch gedreht auf einem großen Teller serviert wird, nicht fehlen. Auch das Porzellan ist stimmig mit bayer. Dekor versehen. Ein Bayer würde sagen: sauba, basst scho.

    Es ist zu jeder Jahreszeit eine schöne Sache der Linde einen Besuch abzustatten. So haben wir schon Gäste kennengelernt, die Urlaub im nahen Dilsberg oder Neckarsteinach machen und dann hoch nach Mückenloch laufen, in der Linde einkehren, gestärkt und mit ein paar Bierchen im Bauch zurück laufen. Wir müssen nicht unbedingt nach Bayern, wir haben das bayer. Lokal vor Ort.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Bayrische Restaurants in Neckargemünd

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    5.

    Ausgeblendete 25 Kommentare anzeigen
    Calendula "... brauereifrei ..." kannte ich noch nicht, bin aber auch keine Biertrinkerin.
    Glückwunsch zum gelungenen Beitrag und natürlich zum grünen Daumen.
    Männlein @Calendula, brauereifrei heißt, dass der Wirt keinen Liefervertrag mit einer Brauerei oder Händler eingegangen ist. Er hat zwar auch kein Geld für Inventar oder ähnliches bekommen, dafür ist er vollkommen frei und kann ausschenken was er will. Die Wirte holen sich in der Regel über jährliche Rückvergütungen das Geld. Wenn seine Gäste ein anderes Bier wünschen kann er dies, wenn lieferbar und dann auch anbieten.
    Ein golocal Nutzer Danke für den tollen Bericht und herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen. Ein paar Bierchen und eine zünftige Brotzeit im Schatten von Platanen könnte ich jetzt auch dringend gebrauchen :-D
    Männlein @Schroeder, google doch mal Bayerischer Biergarten / Bilder. Dann siehst du die Bestuhlung. I wois dass die Schwoba noch uff Holzstämm sitza.
    eknarf49 Ein schöner Beitrag. Danke dafür. Mit dem Gerät, mit dem man angeblich Radis gedreht schneiden kann, komme ich gar nicht klar! Also bewundere ich die, die das können. ;-D
    saerdnA das ist 'ne falsche.. in Neckargemünd habe ich noch nicht powersynchronisiert...
    Männlein Danke an die nachgefolgten. Und nun die Antworten:@ubier: nein es gibt keine solche K..becken. Da haben wir Badener etwas mehr Kultur und können uns beherrschen. @Kaiser Robert, wir waren zuletzt gestern, am 16.08.2018 da. Und es war offen, wir haben gegessen und getrunken. Eine hompage hat die Linde Mückenloch nicht.
    Ein golocal Nutzer Die ganze Zeit klingelte beim Ortsnamen Mückenloch was bei mir, ohne dass ich draufkam. Jetzt ist es mir eingefallen. Der Fußballer Hansi Flick, der unter anderem bei Bayern München gespielt hat, ist dort wohl aufgewachsen. Praktisch, dass es in Mückenloch auch bayerisches Bier und bayerische Küche gab, wenn er mal auf Heimaturlaub war.


  6. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Update 15.08.2018:
    Es gibt Neues aus der Besenwirtschaft / Weingut. Das Weingut Gmelin hat sich inzwischen vergrößert. Im vergangenen Jahr wurde der Neubau, Kellerei und eine angeschlossene Vinothek, die aber nur zu Verkaufszeiten geöffnet ist, in der Wilhelmstr. 42 eröffnet. Da wurde nicht gekleckert.
    Am Wochenende 11./12.8.2018 war das jährliche Hoffest das beim Besen gefeiert wird. Wir waren doch sehr erschrocken, als wir die Preisliste sahen. Für die einfachen Weine 0,1 ltr. zu stolzen Preis von € 2,50 bzw. € 3,-- bei zwei hochwertigeren Weine. Die Flasche 0,75 ltr. zu € 15,-- bzw. €18,--. Das ist für uns bei einem Hoffest mehr als überzogen. Die Preise für die Speisen waren akzeptabel. Wohl gemerkt, man sitzt im Hof, oder in der Scheune auf Klappbänken und nicht auf Stühlen, also rustikal bei nicht rustikalen Weinpreisen. Daher gibt es Sterneabzug.

    Es ist festzustellen, dass in der Gegend die Winzer versuchen Geld zu machen und sich einig sind. Bei jedem Strassenverkauf / -fest bei dem ein oder mehrere Winzer präsent sind, ist dieser Einheitspreis von € 2,50 für = 0,1 ltr. Das sind bei 100 ltr. Wein ein Umsatz von € 2.500,-- ! Die Pfalz ist keine 50 km von hier entfernt. Dort ist ein ganz anderes Preisgefüge vorhanden. Man kann dort teilweise für € 1,80 – 2,-- ein Viertel bekommen.
    Man darf gespannt sein, wie die Preise im Besen in der Spätjahrsaison sich stellen. Ich werde wieder berichten.
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    Meine ursprüngliche Bewertung von 2015:

    Ein Tipp für Freunde der Besenwirtschaften. Das Weingut Nico Gmelin hat in der Gemeinde Angelbachtal OT: Michelfeld eine Besenwirtschaft.

    Geschätzte 40 Personen haben Platz. Es handelt sich um eine typische Besenwirtschaft, die sich in einem Teil der ehemaligen Scheune befindet. Die Außenwand hat man offenbar bewusst ursprünglich gelassen. Die Bruchsteine sind ausgefugt und es macht einen sehr urigen Eindruck.

    Die Möblierung ist einfach aber sauber gehalten. Die Bedienungen, die Chefin und eine junge Mitarbeiterin, sind sehr freundlich und zuvorkommend. Man wird sehr gut zum hauseigenen Wein beraten.

    Selbst die Landweine sind gut trinkbar. Die Preise sind moderat. Ein Viertel kostet bei den Sorten Müller-Thurgau, Rose halbtrocken oder einen Spätburgunder trocken oder halbtrocken € 2,-- . Die Qualitätsweine alle trocken, wie ein Cuvee blanc (Weiß- und Grauburgunder), oder sortenrein Grauburgunder, Weißburgunder oder einen Blanc de Noir für € 3,--.

    Weiter gibt es die Prädikatsweine oder Barriqueausbau im 0,1 ltr. Glas, einen Rotwein Cuvée Kabinett oder den Grauburgunder Barrique sowie Spätburgunder Barrique. Hier liegen die Preise ab € 3,-- für 0,1 ltr. Es ist so für jeden Geschmack etwas dabei. Eine große Flasche Wasser gibt es für € 2,--.

    Bei den Speisen hat man auch ein schöne Auswahl, div. Flammkuchen zu € 6,-- , Schnitzel mit Brot oder Beilagen € 6,50 / € 8,50. Ein Paar Bratwürste mit Soße und Brot für € 5,--. Die Vesperkarte bietet verschiedene belegte Brot ab € 2,50. Donnerstags gibt es zusätzlich Maultaschen und Freitags Rindfleisch mit Meerrettich. Wenn´s noch geht, zum Schluß den Schnaps zu € 1,50.

    Die Besenwirtschaft ist im Frühjahr und Herbst für jeweils 8 Wochen geöffnet.
    Um genaue Daten zu erfahren, empfehle ich die homepage http://www.weingut-gmelin.de/

    geschrieben für:

    Weinstube in Angelbachtal

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    6.

    Ausgeblendete 17 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Glückwunsch zum weinseligem Daumen!

    Von solchen Preisen kann man außerhalb von den Weinanbauregionen nur träumen... in den Großstädten erst recht! Da zahlt man schon für den "Hauswein" (nicht selten Tafelwein) mehr, als das du aufgeführt hattest! Schade, leider zu weit weg. Mein Favorit wäre (der eher selten angebotene) Blanc de Noir! (den ich kenne und schätze kommt aus Bechtheim - nähe Worms)
    Ein golocal Nutzer Für eine Besenwirtschaft sind die Preise wirklich sportlich. Danke für das interessante Update und Glückwunsch zum grünen Daumen aus Karlsbad.


  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Heute beschreibe ich wieder ein Kleinod in Heidelberg, das leider den meisten Besuchern und Touristen verborgen bleibt. Klar die Stadt mit der weltberühmten Schlossruine, der Altstadt, der Alte Brücke, der Heiliggeistkirche. Dies alles kennen die Besucher.

    Aber keine 3,5 km vom Zentrum entfernt befindet sich, im Stadtteil Schlierbach, in einer sich in den Berghang des Königstuhls ziehenden Schlucht, der Wolfsbrunnen, eine Quelle, bzw. eine historische Quellenanlage an der schon um 1550 Kurfürst Friedrich II. ein Lusthaus mit Brunnen und Wasserspielen errichten ließ.

    Hier spielt die Sage der heidnischen Seherin Jetta, die an der Quelle von Wölfen zerrissen wird. Nach Plänen des Karlsruher Baumeisters Friedrich Weinbrenner entstand hier 1882 ein Gasthaus im Schweizerstil, das zusammen mit dem angelegten Teich mit einer bronzenen Wolfsfigur, die auf einem Felsen platziert ist, ein gern besuchtes Ausflugsziel ist.

    Das Gasthaus samt Grundstück war bis 2007 gastronomisch betrieben und stand danach leer. Es ging ein jahrelanger Hickhack von statten, die Stadt Heidelberg meinte zu teuer, Privatinvestoren waren vorhanden, aber die Stadt war mit den geforderten Konditionen nicht einverstanden usw. Gott Lob hat sich ein Freundeskreis Wolfsbrunnen e.V. formiert, deren Mitglieder unablässig mit großen Idealismus für den Fortbestand und Erhalt der Außenanlagen gearbeitet haben. Inzwischen wurde ein langfristiger Pachtvertrag mit einer Brauerei geschlossen, die daher kräftig investiert hat. Die Anlage ist mittlerweile sehr gepflegt und das Gasthaus wieder renoviert. Die Eröffnung fand 2015 statt.

    Es wird leicht vergessen, dass hier an diesem geschichtsträchtigen Ort viele Bekanntheiten waren, wie Lieselotte von der Pfalz, na gut die hat etwas weiter oben im Schloss gewohnt, Zar Alexander I. von Russland, Kaiser Franz I. von Österreich, König Friedrich Wilhelm III. von Preußen, König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen, Kaiserin Elisabeth von Österreich, Prinz Wilhelm (nachfolgend Kaiser Wilhelm I.) Kaiser Franz von Österreich usw.

    Unter den berühmten Dichtern, Romantiker und Musiker, die hier zu Gast waren, finden sich Josef v. Eichendorff, Achim v. Arnim, Clemens Brentano, J.W. Goethe, Gottfried Keller, Robert Schumann, Mark Twain, Carl Zuckmayer, und viele mehr. Auch Heinrich George, der Vater von Götz George, spazierte in spielfreier Zeit während seiner Engagements bei den Heidelberg Schlossfestspielen, oft zum Wolfsbrunnen.

    Uns Nordbadener freut es, dass wir wieder uneingeschränkt den beliebten Wolfsbrunnen besuchen und dort auch einkehren können.

    Es sei noch erwähnt, dass das Quellwasser, das den Bereich um den Wolfsbrunnen prägt und aus zahlreichen Quellen kommt, den Schlierbach, der in den Neckar führt und viele Teiche und Tümpel speist und dadurch die Lebensgrundlage einer artenreichen Amphibienpopulation ist.

    Man gelangt zum Wolfsbrunnen nach der Altstadt Heidelberg, Karlstor am Neckar die B37 entlang in Richtung Schlierbach. Ein Schild weißt die Abfahrt Wolfsbrunnensteige nach rechts unter der Bahnlinie durch. Nach ca 2 km auf der ansteigenden Straße erreicht man den Wolfsbrunnen.

    Es wird keiner der Heidelbergbesucher bedauern, eine Abstecher zum Wolfsbrunnen gemacht zu haben.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Heidelberg

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    7.

    Ausgeblendete 19 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Danke für den klasse Tipp. Ohne Deine Bewertung wäre mir dieses Lokal verborgen geblieben. Glückwünsche zur Auszeichnung und Grüße aus Karlsbad.
    Nike Ein sehr interessanter Bericht über eine ebensolche Örtlichkeit!
    Auch meinen Glückwunsch reiche ich noch nach!


  8. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    6. von 9 Bewertungen


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    ir waren mit 25 Personen in Speyer. Eine Einkehr ad hoc zu entscheiden wäre doch etwas mehr als gewagt gewesen. Also wurde durch unseren Leiter eine Gaststätte vorab ausgesucht und reserviert. So kamen wir in den Domhof. Wir konnten uns schon im Vorfeld auf das Essen einstellen, denn wir erhielten die Gruppenspeisekarte.

    Die Domhof-Hausbrauerei liegt sehr zentral und zwar schräg gegenüber dem Speyerer Dom. Das Lokal bietet für eine große Gästezahl Platz, im Erdgeschoss, im Obergeschoss und im Biergarten. Obwohl wir Mai haben, allerdings mit kühlem Wind, saßen wir im großen Raum im Erdgeschoss an zwei runden und zwei rechteckigen Tischen. Die Begrüßung durch das Servicepersonal, bei uns eine weibl. Bedienung und ein Kellner, war sehr freundlich und zuvorkommend.

    Nachdem wir bestellt hatten, wurde uns recht flott unsere Getränke gebracht. Was trinkt man in Speyer? In der Domhofbrauerei natürlich: Bier. Es werden 4 eigengebraute Biere angeboten: Helles, Dunkles, Weizen und z.Zt. eine Maibock. Auf letzteren haben wir verzichtet, denn wir wollten ja noch weiter. Die drei anderen wurden durch die Reihe gelobt. Ich hatte mir zwei Weizen genehmigt und war vom Geschmack begeistert. Die kleine Bierkunde vom Domhof habe ich als Foto angehängt.

    Zum Essen ist anzumerken, dass bei Gruppe ab 20 Personen eine andere Speisenkarte gilt. Es ist nachvollziehbar, daß die Küche bei einer großen Personenanzahl nicht alles bieten kann. So ist auch auf der Gruppenkarte für jeden etwas dabei. Auch diese habe ich als Foto angehängt. Das Essen wurde zusammen serviert, so dass niemand warten musste. Über die Qualität des Essens gibt es ebenfalls nur gutes zu berichten. Z.B. das klassische Schnitzel mit Pommes zu € 10,50, ein Putensteak in Curryrahm mit gebackenem Ananasring und Basmatireis zu € 11,40 oder einen Seniorenteller mit 2 Schweinefiletmedaillon mit Rahmsoße und Spätzle zu € 9,80.

    Unterm Strich es ist jeder satt geworden und es hat jedem geschmeckt. Kein Grund zu irgendeiner Kritik. NB Die Toilettenanlagen sind sauber, wie auch das ganze Haus selbst. Der Service, wie bereits gesagt, vorbildlich freundlich und nett. Es war ein angenehmer Aufenthalt.

    Wer also einen Tagesausflug nach Speyer macht, sollte den Domhof nicht auslassen.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Biergärten in Speyer

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    8.

    Calendula Von einer "Gruppenkarte" habe ich bisher noch nie etwas gehört.
    Hört sich jedenfalls sehr gut an.
    Herzlichen Glückwunsch zum verdienten grünen Daumen.
    Ausgeblendete 13 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Erstklassiger Bericht, der zurecht ausgezeichnet wurde. Herzlichen Glückwünsch! Beim Lesen habe ich richtig Durst und Appetit bekommen. Wenn ich (was selten ist) nach Speyer komme, staune und freue ich mich jedes Mal, wie schön diese Stadt im Vergleich zu meinem 15-monatigen (Pflicht-) Aufenthalt in den Jahren 1975-1976 geworden ist. Beim nächsten Mal geht es in den Domhof.
    Kulturbeauftragte Danke für den leckeren Tipp und Glückwunsch zum Daumen!

    Speyer steht bei mir schon lange auf meiner To-Do-Liste drauf, doch leider hat sich keine Gelegenheit dazu gegeben... Mal schauen, was die Zeit mit sich bringen wird...
    Blattlaus Ich denke dafür ist sie auch gedacht. Es halten ja oft Busse am Dom, da können die Reisegruppen ortsnah essen gehen.
    Ein golocal Nutzer Kaiser Robert, Du Glücklicher! Rory Gallagher, Fleetwood Mac, Deep Purple und Black Sabbath live erleben für 20 Mark. Da wäre ich auch gerne dabei gewesen, war aber noch einen Tick zu jung.
    Kaiser Robert Da sind wir mit meinen Renault R4 und 4 Personen hingefahren. Am Sonntag um 24 Uhr zurück, und fast pünktlich auf der Arbeit.
    von Money Warum nur "fast pünktlich"? Hat die Revolverschaltung geklemmt?
    Ich bin in genau dem gleichen Jahr nach einem Discobesuch früh um 3 Uhr 8 km durch knietiefen Neuschnee gelaufen, um ja nicht zu spät zur Arbeit zu kommen.


  9. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


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    Das Parkcafé, Möhler GmbH, war ursprünglich nur in Sandhausen beheimatet, wo dieses immer noch als Filiale betrieben wird. Vor einigen Jahren hat man im Industriegebiet vom Nachbarort St. Ilgen einen Flachbau erstellt, in dem sich das Café befindet.

    Vorab soll erwähnt werden, dass es im Parkcafe Torten- und Kuchenstücke in Megagrößen gibt. Das heißt sowohl beim Ladenverkauf als auch im Café selbst. Die Kuchen- und Tortenstücke sind so eigentlich unappetitlich groß. Im Gegensatz zu anderen Cafés würden dort mindest. 2- 3 Stücke entstehen.

    Vor Jahren hatten meine Frau und ich uns mal ein Stück für beide geholt und dieses dann zu Hause geteilt. Auch dies war noch für 2 Personen mehr als genug.

    Wo die Produktion der Torten stattfindet, weiß ich nicht genau, aber dies muss auch schon eine größere Fläche beanspruchen. Das Parkcafé vertreibt seine Kuchen und Torten wie gesagt im Straßenverkauf, im Café, liefert an Wiederverkaufskunden und im Hausverkauf im Sommer über Eiswagen, die in den umliegenden Ortschaften unterwegs sind. Früher war dies der ital. Eismann, heute die Eis- und Kuchenwagen vom Parkcafé.
    Die Preise sind tief angesetzt: halber Kuchen 9,-- , ganzer Kuchen € 18,-- halbe Torte € 13,-- ganze Torte € 26,--. Einzelstück Kuchen € 2,70 und Torte € 3,10. Wie gesagt Riesenstücke aus einer ganzen Torte werden ca. 8 Stück geschnitten. Normalerweise 12 – 16.

    Leider hat dies natürlich eine Kehrseite. Die Qualität ist dementsprechend dem Preis geschuldet, den Geschmack z.B. bei Torten würde ich als Einheitsbrei bezeichnen. Masse statt Klasse.

    Im Café werden auch „normale Speisen“ angeboten. Aber auch hier ist alles überdimensioniert. Ein Schnitzel (aus der Fritteuse) Wiener Art, Jäger Art, Zigeuner Art (steht so in der Karte) mit Pommes oder Spätzle erhält man zum Preis von € 8,60 bzw. € 9,60. Es handelt sich hier um sage und schreibe 3 Schnitzel in normaler Größe. Eine Seniorenportion für € 1,50 günstiger besteht aus 2 Schnitzel. Selbst ein ausgehungerter Senior schafft das nicht. Die Pommes werden ebenfalls im Übermaß serviert.

    Das Servicepersonal ist recht flott, aber dennoch überfordert. Bei einer Sitzplatzanzahl von mindest. 170 Personen wären mehr als 3 Kräfte erforderlich. Es ist auch festzustellen, dass einige der Mitarbeiter der deutschen Sprache nicht ganz mächtig sind.

    Letztmals waren wir am frühen Abend mit 10 Personen dort. Aus Mangel an einer anderen location wählte man das Parkcafé. Ich wage mal die Aussage dass das Klientel den Preisen und den Portionen angepasst ist. Es war für uns nun das letzte Mal dass wir da waren.

    Zur Klarheit: Wir haben nichts gegen Menschen mit Migrationshintergrund, einige von uns haben diese auch als Mitarbeiter, Kollegen mit gelebter Integration. Aber es waren 2 Tische mit je 10 jungen Frauen türkischer Herkunft anwesend, kein einziger Mann. Diejenigen, die genau neben unserm Tisch Platz genommen hatten, waren jeweils mit einem Kleinkind gekommen. Nach kurzer Zeit war dann das Geschrei groß. Wir verstanden unser eigenes Wort nicht mehr. Keine der Mütter nahm mal ihr Kind in den Arm um es zu beruhigen. Im Gegenteil sie ließen diese einfach im Kinderwagen sitzen. Was sieht ein Kind dann: nur Beine. Da würde ich auch schreien. Aber wir hätten auch mal hier nur etwas Rücksichtnahme erwartet. Jedoch Fehlanzeige.

    Die Herrentoiletten waren am Sonntag mehr als verdreckt. Um die Urinale alles nass. Behälter für Handtuchpapier übergelaufen, Papier um das Waschbecken verteilt. Hier wäre es angebracht, dass auch mal am Sonntag zwischendurch ein Mitarbeiter die Toiletten überprüft.

    Nun wenn es so ist, soll es wohl so sein. Wir werden künftig um das Parkcafé eine großen Bogen machen. Mehr als 1 Stern kann ich nicht vergeben.

    Der Vollständigkeit möchte ich erwähnen, dass das Parkcafé Mo.-Sa. ein Frühstücksbuffet zum Preis von € 7,90 anbietet, sowie an den gleichen Tagen ein Mittagsbuffet zum Preis von € 9,90 und an Sonntagen ein Brunch zum Preis von € 14,90. hier können wir keine Aussage treffen, da wir dies noch nicht probiert habe

    geschrieben für:

    Cafés / Konditoreien in Sankt Ilgen Stadt Leimen in Baden

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    9.

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    Kulturbeauftragte Große Portionen das wäre schon was für uns, doch "Einheitsbrei" muss ich nicht haben :-/. Parkcafé hört sich erstmals gut an, doch so wie beschrieben, lieber nein danke! Hätte aber höchstwahrscheinlich eine bessere Bewertung gegeben. Eigentlich schade für die Erfahrung... Auch, wenn es unwahrscheinlich ist, dass ich je ins Ort kommen werde, trotzdem danke für die Warnung!
    Ein golocal Nutzer Danke für die Warnung. Bei derartigen Lokalitäten frage ich mich immer, ob es wirklich Nachfrage nach "billige Masse statt Klasse" gibt, oder ob nur die Inhaber meinen, dass das toll sei. Bei solchen Negativbeispielen bewahrheitet sich der Spruch "Weniger wäre mehr gewesen".
    Puppenmama Das war ja wohl ein Satz mit X. Schade.
    Dafür ist Dein Bericht klasse und verdient begrünt worden.
    Herzlichen Glückwunsch dazu.


  10. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


    Update 16.08.2018:

    Leider hat sich inzwischen im Adler sehr viel verändert. Die Wirtin, Frau Härter, ist im Dezember 2017 verstorben. Mit ihr ist die Ursprünglichkeit des Adlers ebenfalls gegangen. Die Speisekarte wurde geändert, gewisse Seniorenportionen gestrichen, Preis erhöht, usw. Der Wirt ist auch schon Mitte 70 und krank, ist aber immer noch im Wirtshaus tätig. Wir waren unzählige Male da und können den Status sehr gut beurteilen.

    Wir waren am 6.8.2018, zu viert im Adler. Zwei Personen sind noch nachgekommen. Die Eingangstür des Wirtshauses stand offen. Wir gingen hinein und nahmen an einem größeren Tisch Platz. Es kam gleich der Küchenmitarbeiter und fragte nach den Getränken. Wir bestellten und ruck zuck waren diese auch da.

    Dann erschien die Bedienung, die seit dem Tod von Frau Härter öfter da ist. Zuvor war sie ab und an zur Unterstützung anwesend. Nun hat sie offenbar das großes Sagen. Sie kam an unseren Tisch und meinte, dass wir im „Biergarten“ Platz nehmen sollten. Dieser sogenannte Biergarten ist ein Teil des überdachten Hofes ohne Grünpflanzen und nur nach einer Seite zum Hof offen. Da es noch um 18 Uhr an die 30° hatte, wollten wir lieber im Gasthaus sitzen wo es doch kühler war, das aber nicht erwünscht war.

    Wir lehnten dies ab. Sie meinte dass es für sie und ihre Kollegin zuviel sei, drinnen und draußen zu bedienen. Wohl gemerkt: Die Theke und die Küche sind dem Gastraum angeschlossen, also jedes Mal wenn das Personal in den „Biergarten“ geht, muss es durch den Gastraum laufen. Offenbar hatte sie keine Lust zum Arbeiten.

    Als unsere zwei weiteren Personen kamen waren wir uns schnell klar, dass wir wieder gehen. Der Gastraum war leer und draußen saßen 6 oder 7 Personen. Wir gingen dann lieber. Ein weiteres Paar wollte ebenfalls nicht draußen sitzen, Diese zogen es vor ebenfalls wieder zu gehen. In einer Gaststätte im Nachbarort fanden wir gleich im Anschluss einen Tisch für 6 Personen und hatten dort einen netten Abend.

    Der Adler wird nicht mehr so schnell von uns besucht werden.
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    Der Adler liegt in mitten des Dorfes Waldangelloch, das 1972 in die Stadt Sinsheim eingemeindet worden ist. Hier herrscht noch ein richtiges Kraichgauer Dorfleben. Mitten im Dorf befindet sich die Gaststätte Adler. Hier angegliedert ist eine Metzgerei, die allerdings seit 2 bis 3 Jahren geschlossen ist.

    Wenn man den Adler betritt, wird man von den Gästen, die schon da sind, regelrecht beäugt. Dies ist halt in einem Dorfgasthof so, wenn Fremde kommen. Wenn man, wie es sich gehört, beim Eintreten freundlich grüßt, kommt es so auch wieder zurück. Das Interesse an den Neuangekommenen lässt aber schnell wieder nach.

    Die Atmosphäre in dem schätzungsweis über 100 Jahre alten Haus ist heimelig, die Decke des Lokals ist relativ niedrig und bietet so für uns einen angenehmen Aufenthalt. Der Gastraum bietet für ca 40 und das Nebenzimmer für ca 50 Personen Platz.

    Die Wirtin, eine Mittsiebzigerin, bestreitet meist doch alleine den Service. Hinter der Theke ist der Wirt mit dem Ausschank beschäftigt. Man wird relativ zügig gefragt was man denn trinken wolle (mit den Worten: was wollt da dann trinke?) Die bestellten Getränke sind dann auch prompt da. Hierbei erhält man dann auch die Speisenkarte.

    Diese bietet alles was so ein gutbürgerliches Haus anbieten kann. Es sind auch wechselnde Tagesgerichte wie Rindfleischsalat mit Bratkartoffeln € 7,50 große Portion und 6 € die kleine. Kalbsnierenbraten, Maultaschen, Hackbraten, Schnitzel usw. sind ebenso wie Rumpsteak zu € 12,--zu bekommen. Die Preise bewegen sich im unteren Bereich. Qualität und Quantität zum Preis ist absolut in Ordnung. Auch die Getränkepreise sind ok. Das Lokal sowie die Toiletten sind sauber.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Fleischereien in Sinsheim

    Neu hinzugefügte Fotos
    10.

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    Ein golocal Nutzer Danke für das Update! Schade, dass sich der Gasthof durch den Tod der Wirtin zu seinem Nachteil verändert hat. Nicht selten stirbt mit den Inhabern auch der Betrieb.
    Philipp Wenn der Service nicht stimmt, stirbt irgendwann auch das Restaurant, weil keiner mehr zu Besuch kommt.

    Schön beschrieben!