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Bewertungen (1788 von 1794)

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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Checkin

    Wir waren mehr als zufrieden mit dem Angebot und dem Service in diesem Kaufland.

    Es ist aufgeräumt und sauber, die Kunden und Mitarbeiter halten sich an die Corona-Regeln. Irgendwie sind hier alle nett und freundlich.

    Die Sonderangebote sind gut. Die Obst- und Gemüse-Abteilung ist ohne Makel, jedenfalls habe ich nichts gefunden, was hier negativ anzusprechen wäre.

    Innen gibt es außerhalb des Kauflandverkaufsraumes noch Bäcker, Fleischer mit Imbissangebot, ein Blumen- und Schuhladen, die aber sicher mit dem Kaufland als solches sicher nichts zu tun haben. Draußen stand auf dem Parkplatz noch ein Hähnchenverkäufer und direkt vor dem Eingang ist ein Döner-Stand. Unweit sind noch Autohäuser und Tankstellen. Hier an dieser Straße muss also KEIN Kundenwunsch unerfüllt bleiben.

    Vor dem Kaufland befindet sich ein wahnsinnig großer Parkplatz zur kostenlosen Benutzung. Bei unserem Besuch sah es jedenfalls noch nicht nach externer Parkplatzbewirtschaftung aus.

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Radebeul

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    1.


  2. via iPhone
    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Ich hab da mal ne Frage. Wie bewertet man eigentlich einen Laden, der auf seiner Internetseite ganz deutlich mitteilt, dass er gar kein Ladengeschäft hat? Das Pikante ist dabei, er heißt auch noch Laden, nämlich „Hanna´s Laden“, der „nicht“ in Emsdetten offen hat.

    Wie ich auf den Laden komme?
    Meine Frau hat sich ein neues Hobby erschlossen. Dazu benötigt sie verschiedenste Werkzeuge, Farben, Glasuren und eben die Basis, Ton. Sie erschloss sich in den letzten Wochen das Töpfern anzueignen.
    Zum Brennen hat sie etwas gefunden, als eigener wäre so ein Ofen ganz schön teuer.

    Nun geschah es, dass sie in die ÖllampenPhase eingetaucht ist. Die Dinger sehen wirklich total Klasse aus. Ich nehme an, wir werden bald die Familie damit ausstatten. Doch allein die Tonarbeiten reichen dazu nicht. Wie soll die Öllampe ihr Funktion, Licht und eine heimeliche Stimmung durch verbrennendes Öl zu schaffen ohne metallische dichte Einsätze erfüllen?
    Hier kommt Hanna´s Laden ins Spiel, denn unter dem tollen und breiten Angebot für Bastler und Kreative hat sie genau solche Öllampeneinsätze gefunden, bestellt, bezahlt und pünktlich mit DHL geliefert bekommen.
    Der Nichtladenladen bietet u. a. neben vielen Materialien und Zubehör für unser / euer Kreativsein, für Basteln , Gestaltung von Schmuck, Kunsthandwerk und Raumdekoration. Aber auch fertige Dinge kann kann man käuflich erwerben, mit denen seine Wohnung verschönern, anderen oder ach sich selbst eine Freude machen kann.

    Nun ist die erste Lampe fertig und aufgrund der Brennerfahrungen von Frau FalkdS hat sie das notwendige Loch so gestaltet, dass alle hervorglänzend passt.

    Danke für das gute Angebot und die zuverlässige Lieferung an den Laden, der kein Laden ist, an Hanna´s Laden. Wir werden Kunden bleiben, das heißt meine Frau wird es bleiben.

    Die angegebenen Öffnungszeiten gelten für das Büro der Firma,
    für Onlineshops dürfte es ja keine zeitlichen Bestellegrenzen geben.

    geschrieben für:

    Bastelbedarf / Handarbeiten in Emsdetten

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    2.



  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Das Kloster Sankt Georg, zu Ehren des Heiligen Georg des Siegreichen (der „Drachentöter“) durch den Heiligen Synod kirchenrechtlich gegründet empfing uns am letzten Januarsonntag 2021 mit klirrender Kälte (nur meteorologisch!) und strahlend blauem Himmel. Es war uns eine echte Freude trotz der fast (typischen, aber hier NUR meterologischen) russischen Kälte. Es war so herzlich, wie es bei dem Wetter draußen sein kann....

    Am Kreuzpunkt vom Haupteingang zu der russisch-orthodoxen Kirche und dem Haupteingang des Herrenhauses befindet sich ein großes golden glänzendes Kreuz auf einem Steinsockel.

    Es wurde am 6. Mai 2015, dem Tag des Gedenkens an den Heiligen Großmärtyrer Georg der Siegreiche im orthodoxen Kloster und anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Völker der damaligen Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg, der Befreiung Europas vom Joch des deutschen Faschismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges aufgestellt und geweiht. Das sind die Worte, die von russischer Seite heute noch so gewählt werden und denen ich immer noch unbedingt zustimme. Auch wenn auf beiden Seiten wahnsinnig viele Kriegsverbrechen geschehen sind. Die mit Abstand größten Opfer an Menschen trug die damalige Sowjetunion, auch die schlimmsten Verwüstungen musste sie hinnehmen. Das soll aber das Leid der anderen Völker nicht schmälern, jeder Krieg ist schlimm und hat unsagbares Leid für die Menschen und die Natur zur Folge.

    Während meines Aufwachsens in der DDR erfuhren ich und viele andere nichts von den Gräueltaten auf Seiten der Roten Armee. Es wurde nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen. Das ließ es aber erfreulicherweise nicht in Vergessenheit geraten. Was ich erfuhr, wurde mir erst Stück für Stück bekannt, nach und nach, auch und vor allem nach der Wende. Dazu gab es auch für mich ein Schlüsselerlebnis. Ich habe kurz nach der Wende den Film von einer Flucht eines Amerikaners aus dem Gulag gesehen, was mich zutiefst erschüttert und dann auch wach gerüttelt hat, das können sich viele Leser hier vielleicht gar nicht vorstellen.
    Aber ich schweife ab.....

    Zurück zum Sühnekreuz, es steht bestimmt nicht zufällig direkt vor dem Gebäude, dem Herrenhaus, das zu den unrühmlichsten und schlimmsten deutschen (braunen) Zeiten das Gästehaus von Nazi-Reichsmarschall Hermann Göring war.

    Das Sühnekreuz sah auch bei unserem Besuch aus, als wäre es eben noch schnell, nur für uns auf Hochglanz poliert worden. Wer weiß, wie oft da Hand angelegt werden muss um diesen Zustand zu halten.

    Es entstand als Projekt der Internationalen Öffentlichen Organisation "Poklonnyi Kreuz Heiliges Russland" und wurde aus Spenden bezahlt.
    Das Sühne- oder auch Poklonny-Kreuz wurde von dem russischen Bildhauer Sergey Isakov geschaffen.

    geschrieben für:

    Museen / Kultur in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

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    3.

    FalkdS Welcher Spaßvogel, welche Spaßvögelin meldet denn das "Poklonnyi Kreuz Heiliges Russland" (Sühnekreuz) als nicht mehr existend? Ich habe es noch nicht einmal vor einer Stunde angelegt, Mister oder Misses Übereifrig!

    Wir waren am Sonntag, 31. Januar 2021 dort, da stand es noch in vollster Schönheit "auf dem Hof" direkt vor uns.


    Und jetzt gibt es auch Fotos, zwei Wochen alt....


  4. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Die Vielitzer Dorfkirche ist eine evangelische Kirche. Sie erhebt sich auf dem geologisch wohl höchsten Punkt der kleinen Ortes, der von der Gemeinde Vielitzsee verwaltet wird. Schützend umgeben wird die kleine massigen Kirche von vielen Kastanien und Linden. Das mussten wir an den Stämmen erkennen, Blätter waren ja keine an den Bäumen...

    Die Kirche selbst gehört zum Evangelisches Pfarramt Herzberg/Mark und dem Pfarrsprengel Herzberg-Lindow.

    Wir stehen vor einer uralten spätgotischen Feldsteinkirche, vermutlich aus dem 15. Jahrhundert. Leider verhinderte der Lockdown einen Besuch des Inneren der Kirche, die Eingangstür ist ge- und verschlossen, leider. Deshalb gibt es eben nur ein paar Fotos von dem äußeren, massiv und stabil, fast scheint sie unumstößlich zu sein. Die Orgel in ihr wurde laut meinen Rechercheergebnissen in Wikipedia von Ernst Julius Marx (1728 bis 1799), einem bedeutenden deutschen Orgelbauer im dem Jahre 1789 gebaut und 2011, also relativ „frisch“, restauriert.

    Im Zuge ihrer Forschungen wurde zwei Dorfchronisten klar, dass das Bauwerk wohl doch deutlich älter sein muss. Ihnen fiel auf, dass das Feldsteinmauerwerk auf das 13. Jahrhundert hinweisende ungeordnete Strukturen aufweist. Das wurde auch durch im Umfeld gefundene Archäologische Funde belegt.

    geschrieben für:

    evangelische Kirche in Vielitzsee

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    4.


  5. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    Der Zehdenicker Wasserturm ist 44,15 Meter hoch und wurde 1899 / 1900 durch die Deutsche Wasserwerk AG errichtet, so steht es in dunkler Schrift auf seiner weißen „Bauchbinde“ in halber Höhe. Der Wassertank mit den 150qm Fassungsvermögen befand ich in ca. 30 Metern Höhe.
    Zu dem Areal des Wasserwerkes gehör(t)en der Wasserturm, das Maschinenhaus, die Filteranlage, ein Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude.
    Nachdem seine Aufgabe von Pumpen des neuen Wasserwerkes übernommen wurden, war es sehr still um ihn geworden und er harrte der Dinge, die da kommen würden. Die volle Bandbreite war möglich, vom Abriss bis zur „heutigen“ Nutzung.
    Das ging bis 2005, das entschlossen sich die Zehdenicker Stadtväter und Stadtmütter oder Stadtväter*innen (Ich hab keine Ahnung, wie man das denn jetzt gendergerecht schreibt? GRINS), ihn einer touristischen Nutzung zuzuführen.
    Das wurde umgesetzt, so veränderte er sich Stück für Stück in ein Museum, eine kleine Touristeninformation, ein Café und im Maschinenraum entstand ein Veranstaltungsraum.
    Ich finde diese Idee so richtig super, auch die Unterstützung der Betreiber mit Fördergeldern. Das die Anlage unter Denkmalsschutz steht müsste ich wohl nicht erwähnen.

    Nun gelten ja seit Monaten Corona-Einschränkunge und ich kann euch weder vom Museum noch von dem Café in dem urigen Gewölbe etwas aktuelles berichten. Damals fand ich es super hier, was davon nach Corona noch da ist..., hoffentlich alles. Die Chefin hat seit 2013 hier den Hut auf.
    Wir konnten damals auch noch für ich glaube 2 Euro auf der Holztreppe in knapp 40 Meter Höhe steigen, mussten aber durch den zum Glück geleerten Wasserkessel... ;-)

    Aber nicht nur als Café oder Aussichtsplattform wird er genutzt, man kann hier auch seinen Horizont erweitern, in den regelmäßig wechselnden Ausstellungen und dem interessanten Zehdenicker Heimatmuseum.

    Die Nach-Corona-Öffnungszeiten müssen natürlich erfragt werden, ich kenne nur die ehemaligen.
    Leider fand ich gerade keine älteren Bilder mehr, vielleicht hab ich da ja noch mal Glück...

    geschrieben für:

    Cafés / Museen in Zehdenick

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    5.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    Sedina Das erinnert mich an Deine Bewertung zum Wasserturm Eberswalde/Finow. Schöne Aussichtspunkte habt Ihr in Brandenburg!
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    FalkdS Danke für die Daumenglückwünsche
    Für 2020 sehr wahrscheinlich Sedina, was sich aber hoffentlich dieses Jahr wieder zum Guten ändern wird...
    Kulturbeauftragte Auch von mir Glückwunsch! Bei uns gab es einen solchen historischen Wasserturm auf dem (nicht mehr existierenden) Gelände der Glashütte in Düsseldorf Gerresheim. Trotz das dieser unter Denkmalschutz stand, wurde er zu "Gunsten" eines Neubaugebiets "geopfert". Das habe ich mitbekommen, nachdem ich gezielt den langen Weg dahin unternommen habe, um ihn (vom Bauzaun aus) aus der Entfernung zu knipsen. Leider (wie erwähnt) wurde daraus nichts. Angeblich war er zu "baufällig" um ihn retten zu können... Merkwürdig nur, dass das Gebäude daneben (wo sich ein Förderverein engagiert hatte) steht weiterhin :-O! Schon vor mehreren Jahren als ich mit einem der Mitglieder mich darüber unterhalten habe, dass es zu viele "bürokratische Hürden" zu bewerkstelligen gibt, bevor ein neues Museum eröffnet werden kann... Bin gespannt wie lange das (zusätzlich zu Corona) noch dauern wird!


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Foto vor Ort

    Es trug sich am Freitag 27. Oktober 2006 in der niedlichen Kleinstadt Templin bei einem Notar zu, dass das Land Brandenburg ein etwas 4 Hektar großes Gelände an der Südspitze des uckermärkischen Kölpinsees an die Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats der russisch-orthodoxen Kirche für einen symbolischen Euro verkaufte.
    Im Juli des darauffolgenden Jahres wurde aan der Stelle das Kloster Sankt Georg zu Ehren des Heiligen Georg des Siegreichen („Drachentöter“) durch den Heiligen Synod kirchenrechtlich gegründet.

    Das Kloster Sankt Georg ist das einzige seiner Art in der Berliner Diözese der russisch-orthodoxen Kirche ist. Zu ihm gehören:
    - eine russisch -orthodoxe Kirche,
    - der hölzerne Glockenstuhl
    - das Sühnekreuz
    - das denkmalgeschützte ehemalige Herrenhaus
    - das eher unscheinbare Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude der Klosterbrüder.

    Vor dem Haupteingang der offen stehenden Kirche steht ein durch Tannen auch räumlich getrennter externer Glockenstuhl. Er ist aus Holz und doch recht massiv gebaut und bietet
    In dem Kloster sollen einmal (oder tun es schon) etwa 30 Mönche leben, sie beten und arbeiten da.
    Man findet eine Suppenküche, und muss aufpassen, dass man weder die freilaufende Hühner, Katzen, Ziegen oder Schafe nicht bei der Erfüllung ihrer täglichen Lebensaufgaben stört oder behindert. Die Ziegen freuten sich über die mitgebrachten Möhren.

    Tchoban Voss Architekten entwarfene Kirche des Klosters mit 3 Apsidenten im russisch-byzantinischen Baustil. Die Berliner Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche hat sie bauen lassen.
    Erzbischof Feofan weihte das Kreuz, das seit 2013 auf der Kuppel der Klosterkirche steht.
    Innen ist sie in schlichtem weiß gehalten und sehr einfach und übersichtlich gestaltet. Das innere runde Deckengewölbe der mittleren Apsidente ist mit einer für diese Kirche typischen Deckenmalerei gestaltet.
    Die linker und rechter Hand befindlichen Apsidenten hinterlassen bei mir den Eindruck, dass sie eher den hier lebenden Klosterbrüdern zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen. Sie sind allerdings frei zugänglich.
    Der Fußboden ist mit dickem viel rot enthaltenden Teppichen ausgelegt. Spatzen und Meisen haben hier sehr viel Vergnügen daran die komplette Innenausstattung in ihrem Sinne zu nutzen. Die über dem Eingang befindliche Empore ist beidseitig über sich dem runden Raum anschmiegenden Treppen erreichbar. Ihr zustand verhinderte allerdings eine ursprünglich von mir angedachte Besteigung.
    Die Spitze der Deckenkuppel hat noch einen extra Aufsatz, ein Laterne, durch die Licht in die doch recht helle Kirche dringen kann.
    Man sieht dem Innenraum an, dass diese Kirch noch lange nicht fertig ist, auch durch die noch rum stehenden und liegenden Arbeitsutensilien.

    Es ist geplant, das Klosters zu einem russisches geistig-pädagogisches Zentrum zu gestalten, damit alle in westlichen Europa lebenden Landsleute den Ort als eine Stätte der Zusammenkunft nutzen können.

    Obwohl es völlig egal ist, was ich von Religion halte, will ich mich outen.
    Ich halte Religion für echt wichtig und notwendig für Menschen, die jemanden brauchen, der ihnen die Last ihrer eigenen Verantwortung für ihr Leben und Tun abnimmt. Wenn es ihnen damit besser geht und sie im Namen ihrer Religion nichts unmoralisches tun, soll sie ihre gewünschte Funktion erfüllen, denn ihre religiösen Grundregeln haben doch überall einen gleichen gemeinsamen Nenner, gleiche Wurzeln.

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Milmersdorf

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    6.

    Papa Uhu + Theo Danke für Deinen Bericht...
    dennoch beschränkt sich in meinen Augen Religion nicht auf die Übertragung von Verantwortung - sondern im Ausleben von Werten...
    und wie das nunmal so ist und war, wurde und wird der Glauben immer wieder mißbraucht...
    Grüßchens...
    Glückwunsch...
    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    Jolly Roger In Hamburg St. Pauli hatten sie die Evangelische Gnadenkirche gekauft und in orthodoxem DStil umgabeut.

    Bei der Einweíhung war ich dabei.
    Sedina Keine Ahnung, was ich bin, aber die Neueinrichtung eines Klosters in dieser Zeit finde ich toll.
    Danke für den Bericht und Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Tikae Da bin ich nicht deiner Meinung, ehrenwerter Sedina.
    Ich stelle mich lieber der Realität, auch wenn das schwerer ist.
    FalkdS Naja, ich finde es wichtig, die Religion spielte und spielt in Russland schon immer eine große Rolle. Weder Lenin noch Stalin ist es gelungen, sie zu beseitigen, obwohl sie kräftig daran gewirkt haben,
    - mit Gesetzen,
    - mit der Zerstörung der Kirchen, der Klöster und Ikonen und
    - mit der Beseitigung tausender Popen etc. Dazu gab es u. a. auch die Gulags und Schusswaffen...

    Warum sollen die Menschen nicht einen Gott oder was auch immer haben, der ihnen ihre (nicht abnehmbare) Verantwortung für sich, ihr Leben und ihr Gewissen doch abnimmt?

    Tikae, ich bin da voll bei dir, brauch ich nicht, aber andere eben schon...

    DAS gilt natürlich nur so lange sie ihre Regeln FÜR die Menschen einsetzen und nicht gegen sie, in ihrem Namen keine unmoralischen Dinge passieren....
    FalkdS Ja Felixel, ABER mit den hier oben stehenden Einschränkungen, und dazu fallen mir so viele Dinge ein, wie Kindesmissbrauch, Beschneidung, "Heilige Kriege"....
    Hofie Menschen, die nach dem julianischen Kalender leben, sind mir von grundauf suspekt. ;-)

    Glaube & Kirche / Konfession sind für mich zwei paar Schuhe, die wenig bis gar nichts miteinander gemein haben.

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    Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

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    Foto vor Ort

    Das barocke Oranienburger Schloss, das auf einen Landsitz der Louise Henriette von Oranien, der ersten Gemahlin des Großen Kurfürsten zurück geht, beherbergt heute nicht nur die Stadtverwaltung Oranienburgs sondern in dem Westflügel auch das Kreismuseum, das Museum des Landkreises Oberhavel.

    Hier werden den Besuchern, wenn sie denn wieder als Besucher das Museum besuchen dürfen, wesentliche Stationen der Geschichte des Landkreise gezeigt. Bei der Urgeschichte und den ersten Besiedlungen der Gegend beginnend geht es über das Mittelalter, den Übergang zum Industriezeitalter bis zur jüngsten Geschichte Oranienburgs im schönen Land Brandenburg.



    So kann man viele Fakten über das Wachsen und Werden aber auch über das über Oranienburg hereinbrechende Unheil erfahren. Hier eine klitzekleine Auswahl:

    1. Hier wurde schon zu germanischen Urzeiten aus sogenanenntem Raseneisenstein verhüttet und Eisen gewonnen.
    2. Der u.a. für die Erfindung / Entdeckung des Anillin bekannte Chemiker Prof. Friedlieb Ferdinand Runge wirkte lange Jahre in der Stadt. Ihm und seinem Tatendrang soll ja auch der rechte Flügel des Schlosses durch ein Feuer „zum Opfer gefallen“ sein.
    3. Auch ist erwähnt und belegt, dass mitten in der Stadt schon 1933 das erste Konzentrationslager in Preußen entstand. Allerdings war das Leben dort nicht mit dem Grauen vergleichbar, dass die Häftlinge im KZ Sachsenhausen ertragen musste.
    4. Hier wurde Flugzeuge gebaut und für die Entwicklung der Atombombe geforscht.
    Beides waren Gründe für die Aliierten, Oranienburg mehrfach zu bombardieren, das schlimmste war der 13. Februar 1945, kurz vor Kriegsende.
    5. Im Schloss „saßen“ über die Jahrhunderte verteilt Soldaten (russische und deutsche).
    Auch an die ehemalige Polizeischule wurde gedacht.
    6. In Oranienburg und Umgebung gab es viele Werften, deren Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung nicht unerwähnt werden darf.

    Ich habe für den Rundgang über 2 Stunden gebraucht und hab nicht einmal alles gelesen, irgendwann ist dann kein Platz mehr für neue Informationen...
    Von mir gibt es da mal 5 Sterne, aber keine Bilder von innen, ich hatte keinen Fotoapparat dabei.

    Also, wer Interesse an der Geschichte der Region Oberhavel hat, sollte dieses Museum besuchen, es ist hochinteressant.

    geschrieben für:

    Museen / Stadtverwaltung in Oranienburg

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    7.

    konniebritz Glückwunsch zum Daumen für diese informative Bewertung!

    Ich meine, ich war vor Jahren mal im Schloss. Dort konnte man neben dem Kreismuseum auch ein paar historische Räume des Schlosses besuchen. Ist das immer noch möglich?
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    FalkdS Ich weiß jetzt gar nicht mehr so genau, inwieweit du dort überall gut rein, ran, durch oder / und auch raus gekommen wärst... ;-)

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    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Das Gelände des Klosters Sankt Georg liegt an der Südspitze des Kölpinsees und umfasst eine Fläche von etwas 4 Hektar. Da stehen eine neue russisch-orthodoxe Kirche, ein dazu gehörender Glockenstuhl, ein Sühnekreuz und das hier beschriebene Herrenhaus.

    Dieses denkmalgeschützte Gebäude mit freiem und gutem Blick auf den See hat eine unheimlich wechselvolle Geschichte. Es war
    - ursprünglich mal ein Rittergut,
    - gehörte dann über Jahrhunderte der Familie von Arnim,
    - ab 1910 im Besitz des Fürst Leopold zur Lippe-Detmold,
    - in den 30er/40er Jahren des letzten Jahrhunderts nutze es Hermann Göring,
    - zu DDR-Zeiten war es ein Ferienhaus der NVA und des MfS,
    - bis es 1996 leer gezogen und dem Verfall und der illegalen "Rohstoffgewinnung" Preis gegeben wurden und
    - 2006 von der Berliner Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche gekauft wurde.

    Das kam so:
    Es bestanden irgendwann Pläne, in Berlin-Nähe ein russisch-orthodoxes Kloster zu bauen (das kann man leider nicht als Branche eingeben).
    In Ergebnis dessen wurde diese Gelände mit den Gebäuden gefunden.
    Der Rest ist schnell erzählt, für den Symbolpreis von einem Euro hat die Berliner Diözese das Gelände erworben.

    Das Haus befindet heute sich aus meiner Sicht immer noch in einem k...-erbärmlichen Zustand. Dazu könnt ihr gern die kleine Auswahl meiner "Innen-lieber-nicht-leben"-Fotos aus den von mir besuchten Etagen dieses Hauses anschauen. In verschiedene Zimmer habe ich mich nicht rein getraut, man konnte durch den löchrigen Fußboden in die darunter liegenden Räume schaunen. Die oberste Etage fiel auch aus, weil die Treppe da hoch dann doch überhaupt gar nicht vertrauenerweckend war.

    In der unteren Etage / Erdgeschoss ist ein „Museum“ eingerichtet. Es entspricht in keinster Weise meinem Anspruch an ein Museum, aber hier wird auch kein Eintritt verlangt.
    In einer Ecke wird an die Geschwister Scholl und "Die Weiße Rose" erinnert.
    Es ist "neuzeitliche" russische Kunst zu sehen.
    Einen Teil der Wände zieren Dokumente des Hauses, Postkarten und der eine oder andere geschichtsträchtige Bericht.
    Möbel sind so gut wie keine vorhanden.
    Schaut euch die Bilder an.....

    Ich bin dann mal gespannt, ob Klauseln im Kaufvertrag z. B. über zu investierende Summen wirklich erfüllt werden. Noch mehr interessiert mich allerdings was passiert, wenn sie nicht erreicht werden, die zu infestierenden 3 Millionen Euro in den 15 Folgejahren nach dem Erwerb (so habe ich den Wiki-Artikel verstanden). Allerdings wird alles erledigt sein, wenn die neu erbaute russisch-orthodoxe Kirche dazugehört....

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    8.

    FalkdS Wenn man das jetzt sieht und mit den historischen Bildern vergleicht kommen einem die Tränen....

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    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    In Götschendorf gibt es einen Imbiss, an dem russische schnelle Gerichte von russischen Frauen zubereitet angeboten werden.
    Wir haben auf unserer Oberhavelrunde ein Schild gesehen, „Küche offen“ stand da drauf. Fast aus Versehen drehte ich mich nach dem Schild um und stellte fest, das war ernst gemeint. Wir waren schon einige Minunten unterwegs ohne genug zu Essen mitgenommen zu haben. Unsere Hoffnung war unterwegs etwas zu finden. Das war dann ja hier geschehen, also mussten wir stoppen, drehen und auf das Gelände fahren.
    Vor dem Angebot anschauen mussten wir nur noch schnell die MundNasenSchlüppi anlegen und schon waren wir vorn.
    Ich fragte die junge Frau unter dem kleinen Pavillon ob sie uns noch etwas verkaufen könne und bejahte es mit einem tollen Lächeln. Sie sagte mir auch, dass sie das alles selbst kochen, keine Fertigprodukte verwenden.
    Im Angebot waren
    russische Piroggen mit Fleisch- oder Krautfüllung für je 2 Euro,
    russische Soljanke für 4 Euro,
    russische Erbsensuppe für 4 Euro und
    eine Bockwurst dazu kostete 1 Euro
    Kaffee und Tee
    Marmelade aus selbstgelesenen Waldbeeren für 8 Euro (recht teuer).

    Wir waren zu dritt also nutzten wir die Chance alle 4 Angebote in den Bechern (Suppen) und auf dem Teller zu bekommen.
    Ich bestellte, die junge Frau ging zu der Gulaschkanone und füllte die Becher für die Frauen direkt aus den Kesseln.
    Mein Schatz aß die mit einer Bockwurst angereicherte Erbsensuppe. Frau FalkdS ließ mich nur einen halben Esslöffel kosten und das musste ich mir auch noch erbetteln. Nach dem Kosten wusste ich warum, super leckere Suppe.
    Unsere Freundin nahm die Soljanka und ließ mir etwas mehr übrig, aber nur weil sie zu schnell satt war. Es war die leckerste Soljanka, die ich seit Jahren gegessen haben.
    Meine beiden Piroggen mit Fleisch- und Krautfüllung für insgesamt auch 4 Euro waren köstlich, super leckere Piroggen. Und ich habe dann auch noch großes Glück gehabt, beiden Frauen waren satt.... ICH musste nicht teilen, hätte es natürlich getan, keine Frage.
    Sollte es uns wieder einmal in diese Ecke verschlagen, steht dieser Imbiss auf meinem Zettel, so lecker habe ich lange nicht an einem Imbiss gegessen. Natürlich spielte für den Genuss auch die frische Luft, das super kalte Wetter und unser großer Hunger eine Rolle.

    Danke an alle Beteiligten, die Produzenten, Verkäuferinnne und uns Gäste, ohne die das ja nicht wirklich funktionieren würde.

    geschrieben für:

    Imbiss in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    9.

    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    FalkdS Wow, das kannst du noch?
    Ich hatte sooo viele Jahre Russischunterricht einschließlich Studium und das Einzige, was ich heute noch kann, ist meinen Vornamen korrekt aussprechen, mit dem Weichheitszeichen nach dem "l".
    FalkdS Wieder hat die App die über den Laptop ergänzte Bewertung mit der ihr bekannten überschrieben, ungefragt....
    Warum kann die App die neuere Version nicht akzeptieren und stehen lassen???
    Es ist einfach nur zum sich ÜBERGEBEN!!!!
    Konzentrat Dies und jenes wie etwa Zahnarzt, Spiegel oder Denkmal fallen mir sofort ein.
    Manches aus dem Alltagsgebrauch verstehe ich, aber der große Rest aus polytechnischer Russisch-Schulbildung ist weg.

    Die Bewertung ist doch jetzt vollständig, oder?
    Zunächst stand da nur ein einziger Satz.
    Konzentrat Ganz vergessen. Danke für den interessanten Piroggen-Trip.
    Von den beschriebenen Sachen würde mir sicher einiges schmecken.
    FalkdS Okay, Sehenwürdigkeit, Eisenbahn, Feuer, Eis, Bahnhof, Wurst, Butter etc. hab ich auch noch im Gedächtnis...
    Tikae Ich bedanke mich auch bei deinem Magen.
    Er hat uns wieder eine durchgreifend informative Bewertung verschafft.....;-)
    FalkdS In dem knapp 200-Seelen-Dörfchen gibt es übrigens noch andere Dostoprimetschadenosti, dazu gibt es aber später etwas zu lesen und zu sehen.


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Checkin

    Bei einer unserer Runden durch den Landkreis Oberhavel kamen wir auch wieder einmal nach Neuglobsow am Stechlinsee.
    Da gibt es an dem letzten Parkplatz vor dem "verkehrstechnischen Ende der Straße" rechts einen Flachbau, das Stechlin-Center. In der rechten Gebäudehälfte erwartet das Café GLASKLAR seine Gäste, dabei dürfen jetzt maximal 3 Personen rein und ohne Maske geht erfreulicherweise rein gar nichts. So steht es auf Schildern davor namensgerecht glasklar in Kreide geschrieben...

    Der Betrieb wurde von einem netten aufgeschlossenen jungen Mann aufrecht erhalten.
    Es gab zwei verschiedene Kuchen und ein paar herzhafte Gebäcke und warme Snacks zu kaufen.
    Das Angebot war zwar klein aber wir waren ja auch zur beinahe Oberhavel-Inzidenz-Hochzeit dort und da ist das kleine Angebot nachvollziehbar, es werden wenige Touristen kommen...
    Und nicht zu vergessen, Kaffee und Tee gab es in vielen Varianten.


    Wenn man sich umschaut, sieht man, das Angebot geht allerdings auch irgendwie weit über das übliche eines Café´s hinaus.
    Wer also möchte kann sich hier zusätzlich noch
    - Zeitschriften, Bücher und Karten,
    - frisches Obst und Gemüse,
    - Süßwaren,
    - Getränke mit und mitohne Alkohol,
    - Souvenire, Andenken,
    - verschiede Bekleidungsteile und natürlich auch
    - nützliche Hinweise und Ratschläge
    holen.

    Wir haben je einen Café genommen, sowie ein Stück Kuchen und eine Buch über die Gegend mit Hinweisen und Tipps für Ausflüge gekauft.

    Ich hätte völlig problemlos mehr als nur 30 Euro ausgeben können, Frau FalkdS war ja dabei... ;-)
    Wir konnten mit EC-Karte bezahlen.


    Bilder gibt es vielleicht heute Abend noch, jetzt hab ich erst einmal "genug Computer"...

    geschrieben für:

    Cafés in Neuglobsow Gemeinde Stechlin

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    10.

    Sedina Obwohl ich ganz in der Nähe, nämlich auf dem Kleinen Pälitzsee, schon mal übernachtet hatte, musste ich mich dazu erstmal wieder auf der Karte orientieren. Diese Seenlandschaft ist ebenso verwirrend wie begeisternd. Und wenn man dann noch einen so netten jungen Mann in seinem Café trifft....
    Glückwunsch zum offenbar gelungenen Ausflug und zur "Inzidenz-Hochzeit" ;-)))