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Bewertungen (45 von 1800)

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    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

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    Foto vor Ort

    Das Gelände des Klosters Sankt Georg liegt an der Südspitze des Kölpinsees und umfasst eine Fläche von etwas 4 Hektar. Da stehen eine neue russisch-orthodoxe Kirche, ein dazu gehörender Glockenstuhl, ein Sühnekreuz und das hier beschriebene Herrenhaus.

    Dieses denkmalgeschützte Gebäude mit freiem und gutem Blick auf den See hat eine unheimlich wechselvolle Geschichte. Es war
    - ursprünglich mal ein Rittergut,
    - gehörte dann über Jahrhunderte der Familie von Arnim,
    - ab 1910 im Besitz des Fürst Leopold zur Lippe-Detmold,
    - in den 30er/40er Jahren des letzten Jahrhunderts nutze es Hermann Göring,
    - zu DDR-Zeiten war es ein Ferienhaus der NVA und des MfS,
    - bis es 1996 leer gezogen und dem Verfall und der illegalen "Rohstoffgewinnung" Preis gegeben wurden und
    - 2006 von der Berliner Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche gekauft wurde.

    Das kam so:
    Es bestanden irgendwann Pläne, in Berlin-Nähe ein russisch-orthodoxes Kloster zu bauen (das kann man leider nicht als Branche eingeben).
    In Ergebnis dessen wurde diese Gelände mit den Gebäuden gefunden.
    Der Rest ist schnell erzählt, für den Symbolpreis von einem Euro hat die Berliner Diözese das Gelände erworben.

    Das Haus befindet heute sich aus meiner Sicht immer noch in einem k...-erbärmlichen Zustand. Dazu könnt ihr gern die kleine Auswahl meiner "Innen-lieber-nicht-leben"-Fotos aus den von mir besuchten Etagen dieses Hauses anschauen. In verschiedene Zimmer habe ich mich nicht rein getraut, man konnte durch den löchrigen Fußboden in die darunter liegenden Räume schaunen. Die oberste Etage fiel auch aus, weil die Treppe da hoch dann doch überhaupt gar nicht vertrauenerweckend war.

    In der unteren Etage / Erdgeschoss ist ein „Museum“ eingerichtet. Es entspricht in keinster Weise meinem Anspruch an ein Museum, aber hier wird auch kein Eintritt verlangt.
    In einer Ecke wird an die Geschwister Scholl und "Die Weiße Rose" erinnert.
    Es ist "neuzeitliche" russische Kunst zu sehen.
    Einen Teil der Wände zieren Dokumente des Hauses, Postkarten und der eine oder andere geschichtsträchtige Bericht.
    Möbel sind so gut wie keine vorhanden.
    Schaut euch die Bilder an.....

    Ich bin dann mal gespannt, ob Klauseln im Kaufvertrag z. B. über zu investierende Summen wirklich erfüllt werden. Noch mehr interessiert mich allerdings was passiert, wenn sie nicht erreicht werden, die zu infestierenden 3 Millionen Euro in den 15 Folgejahren nach dem Erwerb (so habe ich den Wiki-Artikel verstanden). Allerdings wird alles erledigt sein, wenn die neu erbaute russisch-orthodoxe Kirche dazugehört....

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

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    1.

    FalkdS Wenn man das jetzt sieht und mit den historischen Bildern vergleicht kommen einem die Tränen....

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    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Wir waren mit einem Bus unterwegs unter der Führung der bekanntesten Frau, die Oranienburg hatte, der erste Ehefrau des Brandenburgischen Kurfürsten Friedrich Wilhelm, der Große Kurfürst genannt, Luise Henriette von Oranien-Nassau Kurfürstin von Brandenburg. Sie hatte die Landpartie durch Oberhavel organisiert und zu dieser Rundfahrt geladen.

    Wir hatten unseren ersten Stopp für einen kleinen Frühshoppen in der Oranienburger Kneipe „Kellerkind“ im Oranienwerk.

    Die Gasträume sind ausgestattet mit allerlei Dingen aus allerlei Stilrichtungen verschiedener Zeiten, der Holzfasstisch am Tresen, verschiedene Stühle, Sofas, Sessel, Barhocker, ..., ein Sammelsurium eben.
    Wenn man die Gasträume betritt fällt der Blick auf eine kleine Bühne. Im Nachbarraum steht der Tresen.
    Für mich ist die Einrichtung sehr gewöhnungsbedürftig, mit vielen alten Dingen, einiges aus der DDR.

    Die Bedienung war nett und wir hatten schnell unsere bestellten Getränke. Gut meine Frau wollte einen Weißwein und die Servicekraft verstand Weizenbier. Sie wollte es ändern aber Frau FalkdS nahm zu meiner Verwunderung das fälschlicherweise servierte Weizenbier.

    Die Räume, der Service und überhaupt war unser Besuch nicht wirklich etwas besonderes, eine Wiederholung kann, aber muss nicht sein.
    Für ein schnelles Bier zwischendurch kann man hier her gehen, aber es gibt auch viele andere Möglichkeiten, jetzt fällt das sowieso flach...
    Gegessen haben wir übrigens nichts.

    geschrieben für:

    Kneipen in Oranienburg

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    2.

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    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Checkin

    Foto vor Ort

    Das Gefallenendenkmal in Flatow umfasst den Zeitraum von 1866 – 1918 und ist eine Säule, deren Kopf eine Kugel ist.
    Die Basis ist ein achteckiger Quader an dessen Seiten nur schwer lesbar offensichtlich Namen eingraviert sind.
    Die Gedenksäule wird in gebührendem Abstand von einem metallenen Zaun umfriedet.

    Die Flatower Kirche beherbergt Gedenktafeln und ein Gedenkfenster für die 31 Opfer des 1. Weltkrieges und ein Gedenkbuch für die 4 zivilen und soldatischen 35 Opfer des 2. Weltkrieges.

    Auf einer Internetseite mit dem Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, die sich selbst als „von Ahnenforschern für Ahnenforscher“ charakterisiert, fand ich, was sicher oft und überall vorgekommen ist aber selten publiziert wurde und von denen noch weniger in den Geschichtsbüchern steht.
    Es geht um die Menschen, deren Daten im Sterberegister des Ortes gefunden wurden, die als zivile Opfer gelten, nach dem Einmarsch der Roten Armee („der Russen“) Selbstmord begingen oder / und in den Folgejahren an Schwäche und Krankheiten wie Seuchen verstarben. Dazu gehörten natürlich auch viele Flüchtlinge.
    Die Selbstmorde sind bestimmt zu einem großen Teil die direkte oder indirekte Folge der Propaganda während des und besonders zum Ende des 2. Weltkrieges hin.

    Diese Säule ist ja in einem schlimmen Zustand und das liegt aus meiner Sicht sicher an den enormen Kosten für eine Restaurierung oder wenigstens Reinigung des Denkmals. Das würde der Säule allerdings wirklich gut tun.
    Vielleicht ist hier auch ein anderer Erklärungsansatz zutreffend.
    Mir fällt da folgender ein, den ich dann auch favorisiere:
    Man zeigt mit dem aktuellen Zustand, dass wir Deutschen nie wieder für einen Krieg verantwortlich sein wollen.
    Bisher habe ich ehrlich gesagt keine wirklich überzeugende Variante für mich und für euch im Angebot, allerdings ist die zweite Variante die mir wesentlich angenehmer Idee.

    Gerade eben habe ich mit Veröffentlichungsdatum 18. Februar 2020 gelesen, dass auch hier in Flatow darüber nachgedacht wurde / wird, dieses Denkmal in einen würdigen Stand zu erheben, ihr eine Restaurierung zukommen zu lassen.

    Auch da bleibe ich dran, versprochen.

    geschrieben für:

    Museen in Flatow Stadt Kremmen

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    3.

    FalkdS Meine "Urbewertung"
    Das Bewerten eines neu angelegten Platzes funktioniert über mein Eifon nicht wirklich, ich muss den Zext ohne Sehen schreiben und kann den vorbereiteten nicht einfügen.

    Nach reichlich zwei Stunden hat es endlich geklapt...., jetzt gibt es auch Bilder.

  4. via iPhone
    Userbewertung: 2 von 5 Sternen

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    bestätigt durch Community

    Ich sehe hier eher einen Steinhaufen als ein Denkmal, dazu aber nachher noch etwas.

    Vor der Staffelder Dorfkirche steht auf dem für alle frei zugänglichem Gelände ein Kegelstumpf aus Feldsteinen, dem der letzte Meter der Spitze fehlt. Das "Dach" ist konvex abgerundet. Im Gegensatz zu heute saß zu Erbauerzeiten des Denkmals auf ihm ein seine breiten Schwingen ausbreitender Adler (der vielleicht auch "nur" ein Roter Milan war).

    In den Kegelstumpf war einmal eine Gedenktafel eingelassen, die heute nicht mehr an ihrem Platz ist. Die sie umfassende Backsteinrahmen ist noch da.
    Die Tafel trug unter einem schwarzen Eisernen Kreuz die hier in Gänsefüßchen folgende ebenfalls schwarze Inschrift auf hellem Granit
    „Den Helden des Weltkrieges 1914-18
    Die dankbare Gemeinde“.

    Eine nicht alltägliche Besonderheit sind die auf 24 Feldsteinen eingemeiselten Namen und Sterbedaten von Gefallenen. Leider sind sie teilweise nicht mehr lesbar.
    Die Gefallenen aus Staffelde sind auf Gedenktafeln in der Ortskirche verewigt.
    Die Namen der 26 gefallenen Menschen aus dem Ersten Weltkrieg und 13 aus dem Zweiten Weltkrieg sind aufgeführt.
    Auch der möglicherweise durch Polen erschossene Staffelder Fritz Gericke als ziviles Kriegsopfer ist erwähnt.


    Im Großen und Ganzen macht dieses Mahnmal auf mich eher den Eindruck eines geordneten Steinhaufens als eines Denk- und Mahnmals für Kriegsopfer, dass da ein paar Meter neben der Nauener Chaussee neben der Kirche mitten im Dorf steht.
    Sicher würde eine Reinigung diesen Eindruck stark verblassen lassen.
    Eine aus meiner Sicht sicher wegen der enormen Kosten lange nicht erfolgte Reinigung und Restaurierung des Denkmals würde diesem Denkmal allerdings wirklich gut tun.
    Oder muss ich etwa doch einen anderen Erklärungsansatz suchen?
    Da würde ich Folgenden finden und dann auch favorisieren:
    Vielleicht zeigt man mit dem aktuellen Zustand, dass wir Deutschen nie wieder etwas mit einem Krieg zu tun haben wollen.
    Ich weiß es nicht, habe keine wirklich überzeugende Variante für mich, allerdings ist die zweite Variante die mir wesentlich angenehmer Idee.


    Jetzt finde ich hier zumindest mein persönliches Ziel der Nennung und Beschreibung derartiger Denkmale als Plätze
    des GEDENKENS,
    der MAHNUNG,
    der ERINNERUNG und
    des BEWAHRENS
    nicht wirklich erfüllt.

    geschrieben für:

    Museen / Kultur in Staffelnde Stadt Kremmener

    Neu hinzugefügte Fotos
    4.

    Ausgeblendete 9 Kommentare anzeigen
    FalkdS So, nun ist die in der App angelegte und kurz mit einem Satz bewertete Location auch richtig sicht- und die Bewertung korrigier- bzw. ergänzbar.
    Kulturbeauftragte Hast du dieses Mal keine Fotos gemacht? Es wäre nicht schlecht, um das nachvollziehen, was du geschrieben hast.

    Was ich in den letzten Jahren mitbekommen habe, ist dass der Denkmalschutz eher solche "Objekte" so beläst, statt welche Ergänzen vorzunehmen, auch wenn es welche vorhanden waren.
    konniebritz Sehr schön beschrieben! Schade, wenn die Mahn- und Denkmäler so vor sich hin gammeln... Das haben die Kriegstoten nicht verdient.

    Ich habe im Internet recherchiert, es sind schon Interessierte dran an der Erhaltung und Restauration des Denkmals. Wen es interessiert, bitte mal nach Gefallenendenkmal Staffelde suchen.

    Ein paar Fotos wären sehr hilfreich, dann könnten sich die Leser Deiner Bewertung das Ganze besser vorstellen.

    Glückwunsch zum verdienten Daumen!
    grubmard Ich vermute jahrzehntelange Geschichtsverleugung in der anderen Republik als Ursache und heute mangelndes Interesse und vermutlich genauso mangelnde finanzielle Mittel.
    Andere Gemeinden haben da anders gehandelt ...
    konniebritz Ich habe meinen Kommentar oben geändert, da jetzt Interessierte an der Erhaltung des Mahnmals dran sind.
    Auch erst in den letzten Jahren. Nur besser spät als nie.
    Felixel Unser Friedhof hier hat Ehrenmale 1. und 2. Weltkrieg. Sie sind sauber und gepflegt, aber Inschriften sind auch kaum noch lesbar. Aber zum Gedenken bleibt dieser Ort würdig erhalten. Der Friedhof steht aber unter Denkmalspflege.
    konniebritz Auf vielen Berliner Friedhöfen gibt es Kriegsgräber für die Toten aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Sie sind selbstverständlich gut gepflegt, so sollte es auch sein.
    Ebenso habe ich viele Ehrenmale in verschiedenen kleineren Gemeinden im Berliner Umland gesehen, die ebenfalls so gepflegt sind, wie sie sein sollten.
    Geht doch!
    FalkdS Danke, mit dem Daumen habe ich nicht wirklich gerechnet.

    Ich hoffe, nach meiner nächsten Runde in dieser Ecke Brandenburgs werden hier Fotos erscheinen...


  5. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Foto vor Ort

    Wir haben ja letztens in Meseberg zufällig die etwas abgelegenen Kaphengst-Eiche (unter ihr sollen ja die Gebeine des ehemaligen Schlossbesitzers Major Christian Ludwig von Kaphengst liegen) oder besser geschrieben ihre noch stehenden Reste gefunden.
    Auf der Erklärungstafel stand da etwas von den Mausoleen der Familie von Lessing und von Hövel, beide waren auch Schlossbesitzer, nach ihm...

    Das Lessingsche Mausoleum habe ich ja schon gesehen und beschrieben aber das der Familie von Hövel hab ich ja noch nicht mal gesehen. Irgendwie war meine Neugier geweckt. Also gingen wir los und suchten, getreu dem Spruch „Wer sucht, der findet“ (so fand ich es im Evangelium nach Matthäus .unter „von der Gebetserhörung (7.8 „Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.) Das hab ich jetzt nicht wirklich geschrieben???... Doch hab ich, den in dem Buch stehen ja auch verdammt viele Wahrheiten drin. Das ist übrigens auch nur ein Recherchefund, weil ich gesucht habe... ;-) Aber nun zurück zum Thema, weiter im Text...

    Ich fand also heraus, dass der rheinische Adlige Franz Friedrich Heinrich Freiherr von Hövel (1811 – 1898) das Schloss 1845 vom dem Berliner Rentier Christian Michael Heydemann demnach aus bürgerlichem Eigentum erwarb. Übrigens ist es nicht versehentlich dass Rentier und Rentner sich so ähnlich sind, beide leben von Zahlungen (der erste aus Aktienfonds u.ä. und der zweite aus der Rentenkasse...)

    Franz Friedrich Freiherr von Hövel verkaufte dieses idyllisch gelegene Schlösschen dann 1883 weiter an den Herausgeber der Vossischen Zeitung, Carl Robert Lessing. Dieser erwarb es als Anwesen für seinen Sohn Gotthold Ephraim Lessing d.J. Wem jetzt der große deutsche Dichter einfällt, der liegt nicht falsch, es ist Urgroßneffe von Gotthold Ephraim Lessing.


    Doch nun geht´s zum Besuch meines Suchergebnisses, dem Mausoleum. Es liegt kurz unter der Kante des den Huwenowsee umgebenden Geländes, einige Meter über dem Seeniveau. Man muss schon sehr gut aufpassen, wenn man den See umrundet. Einige hundert Meter hinter dem Lessingmausoleum geht es über einen „Knüppeldamm“ dahinter muss man dann den Hang hinauf. Das ist nichts für Leute, die nicht gut zu Fuß sind, festes Schuhwerk für einen festen Stand ist von Vorteil.
    Ich sage es gleich, das Mausoleum ist nicht wirklich ein Hingucker. Ich finde es am Weg im Hang, rechts und links des Ziegelbaues stützt Mauerwerk den Hang, damit er den Weg nicht "zuschüttet". Ich betrete einen leeren einräumigen Ziegelbau mit drei Nischen, in denen Särge gestanden haben könnten. Man findet weder einen Hinweis auf den Namen noch irgendetwas zu seiner Geschichte. Das Fehlen jedes Hinweises außer dem an der Eiche ist zwar schade aber aus meiner touristischen Sicht nicht wirklich schlimm. Die kulturhistorische Bedeutung schein sich ja auch in engsten Grenzen zu halten. ABER, es ist restauiert worden, man sieht es an den Ziegeln im Innenraum und dem Zustand des einen fehlenden Rundbogens auf der linken Seite.
    Ob es jemals bestimmungsgemäß genutzt wurde habe ich leider nicht herausfummeln können.

    Und damit muss ich dann passen, also nur noch die Bilder hochladen.

    Nur zwei Hinweise noch, zu den benannten Orten...
    1. Kaphengst-Eiche
    https://www.golocal.de/gransee/kultur/kaphengst-eiche-YVhYI/

    2. Lessing-Mausoleum
    https://www.golocal.de/gransee/grabmale/lessing-mausoleum-YVbFm/

    geschrieben für:

    Grabmale in Meseberg Stadt Gransee

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    5.



  6. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

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    Foto vor Ort

    Der Dorfkrug im Oberkrämer Ortsteil EIchstädt war im letzten Jahr Gastgeber unserer Jahresabschlussversammlung.

    Wir hatten die Wahl zwischen einem warm-kalten Buffet oder freie Auswahl aus der Karte. Beide Varianten waren verlockend doch wir entschieden uns dann aber für das Buffet.

    Wir wurden in einem extra beheizten Anbau untergebracht, die Decke war innen mit Folie abgehängt. Es sah so aus, als hätten sich in ihr Wassertropfen gesammelt...
    Ich fand es dort nicht nur wenig behaglich und vom baulichen Zustand nicht wirklich vertrauenserweckend. Es war irgendwie auch ziemlich eng, räumlich und der pro Gast an den Tischen zur Verfügung stehende Platz. Die Garderobe fand ich deutlich zu klein, bei kälteren
    Außentemperaturen muss man schon damit rechnen, dass die Gäste ohne oder nur in Strickjacke zum Abendmahl kommen.

    Ich fand, es dauerte alles ziemlich lange, beginnend mit der Bestellung über den Service bis hin zum Abräumen / Nachlegen. Das war aber aus meiner Sicht kein Wunder, denn ich glaube mich zu erinnern, das mindestens 5 Feiern da fast gleichzeitig in dem Gasthof waren. Aus meiner Sicht waren sie wohl weder personell ausreichend noch qualitativ gut genug aufgestellt.

    Das Essen am Buffet schmeckte ganz gut aber nicht überragend.
    Die kleinen Fleischklößchen zum Beispiel kam mir vor wie beim Discounter gekauft, aufgerissen und in Porzellanauflaufformen gelegt. So auch das Dessert mitsammt der Vanillesoße.
    Wir sind auch alle satt geworden.
    Der Service war nett.

    Überzeugt und zu einem weiteren Gaststättenbesuch hat mich diese Veranstaltung gastronomisch und servicetechnisch gesehen allerdings gar nicht, es war nicht mehr als nur "Naja, geht so".
    Für knapp 20 Euro pro Person hatte ich mehr erwartet.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Oberkrämer

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    6.

    FalkdS Ich fand das auch, es war ein Versuch...
    Aber mittlerweile bin ich drüber weg, außer über das "nicht noch mal besuchen"....
    Calendula Das hört sich für mich nach qualvoller Enge mit weniger gutem Service an. - Dorthin würde es mich auch nicht unbedingt hinziehen.


  7. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

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    Foto vor Ort

    Sagt euch Backofenweg 4a in Hohen Neuendorf etwas? Da steht seit einiger Zeit ein Kleinkramladen, eine von etwa 2.150 Filialen von TEDi. Er hat sich allerdings aus meiner Sicht nicht unbedingt zu seinem Vorteil entwickelt.

    Die Verkäuferinnen sind nett und freundlich ohne Zweifel. Sie sind auch aufmerksam und hilfsbereit.

    Der Verkaufsraum wurde "umgebaut" und bei meinem letzten Besuch standen in den Verbindungsgängen zwischen den einzelnen Reihen voll gestellt mit nicht ausgepackter Ware. Ich wurde den Eindruck nicht los, dass bei TEDi das Warenlager in den Verkaufsraum verlegt wurde.
    Das Stöbern und Einkaufen macht mir hier im Moment wenig bis keinen Spaß, auch wenn ich schon einige Kleinteile hier erworben habe. Da wären zum Beispiel Bambusbrettchen für Frühstück und Abendbrot mit einem "eingebrannten" Löwenkopf für 5 Euro (glaub ich). Da kann man nichts falsch machen, wenn sie zu oll geworden sind, fliegen sie sowieso weg...

    Ansonsten gibt es da Wohnaccessoieres, Batterien, Lampen, Süßwaren, Schreibwaren, Partyausstattung, Küchengeräte -kleinteile, Kinder-, Katzen- und Hundespielzeug um nur ein paar Beispiele zu nennen.

    Aber es gibt eben nur zwei Sterne, mehr geht gerade nicht.

    geschrieben für:

    Wohnaccessoires in Hohen Neuendorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.

    Ein golocal Nutzer Wir haben Tedi in Neustadt und Dürkheim. Das gleiche Dilemma. Aber -- da gibt es manches, was man so nicht bekommt. Freundlich und hilfsbereit kenne ich sie auch.
    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    saerdnA aktuell zum Karneval... putzige Haarkronen für 1 €

    https://www.tedi.com/produkte/detailansicht/haarkrone/
    FalkdS Ach alles Mögliche, Wohnaccessoires, Schreib-, Mal-, Spiel- und Bastelzeug, Feuerzeuge, Süßigkeiten, kleine Küchenhelfer (nichtlebend!), Aufbewahrungsboxen, Batterien...
    FalkdS Die sind aus geleimten Bambus, hoffe ich jedenfalls....
    Okay, ich schnitze Zahnstocher draus, ist das eher gretagerecht?
    FalkdS Och mennow, da wollte ich mal im Strom der Zeit mitschwimmen oder wie das heißt und da gibt es eine Klatsche dafür...
    ;-)
    Kulturbeauftragte Das mit "freundlich und hilfsbereit" ist (in den Zweigstellen, die ich kenne) ehr Tagesform abhängig, denn die Leutchen sich nicht (wie meistens) auf der "Flucht" zu befinden scheinen :-/!


  8. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. von 5 Bewertungen


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    Foto vor Ort

    Wir haben heute bei drückender Sonne die LaGa in Frankenberg in Sachsen (bei Chemnitz) besucht und dafür 16 € Eintritt pro Person bezahlt.

    Man hat hier eine schöne Brücke über die B169 gebaut, Kostenpunkt lag wohl deutlich über 4 Mio €. Sie heißt im Volksmund Schlange und ähnelt stilistisch sehr der Brücke von Rathenow. An ihrem Ende hat die Glasarche, die wir schon aus Burg und Freiberg kennen ihren Platz auf dem Damm zwischen dem LaGa-Gelände und der Zschopau gefunden, zumindest für die Dauer der LaGa.

    Sie haben sich viel Mühe gegeben und tun es noch immer und doch war ich im Vergleich mit den vielen anderen, die wir gesehen bzw. besucht haben etwas enttäuscht. Mein Schatz hat als Gärtnerin auf der LaGa in Rathenow und Oranienburg gearbeitet, hat also garantiert ein objektives Auge dafür.

    Die Grabanlagen sind sehr schön gestaltet.

    Die Themengärten ( z.B. Rhododendron- oder Kräutergarten) sind sehr klein, die Planzen sind allerdings fast überall gut beschriftet.

    Das was sie hier Blumenhalle nennen finde ich sogar nur lächerlich.
    Die große Halle wird etwa zu
    15% vom Infostand,
    25% Blumenständen und
    60% vom Caterer genutzt.
    Das hatte zur Folge, dass alles nach Catering roch. Bei dessen Personal fielen mir 3 auf, die als Zeugnis von mir „war ständig bemüht“ bekommen würden. Sie irrten mit ihrem Tablett mit warmen Speisen minutenlang ziellos nein völlig übersichtslos durch die Halle, eben keine Fachkräfte.
    Dann gibt es eine LAGA-Wein aus Meißen, die Flasche für 22,50€. Soweit teuer aber noch okay, nur gibt es den nicht als offenen, so mal ein Schoppen zum Probieren, keine Chance. Die Folge war, kein Kauf weil es uns für einen Blindkauf zu teuer war, einSchoppen hätte uns vielleicht umgestimmt.


    Es gibt einige sehr schöne Spiel- und Tobeplätze für Kinder. Mir fehlt da aber was zum Spielen mit Wasser, ein Highlight für alle unsere Sprösslinge.

    Gut geklappt hat der Shuttlebus und die Sonderfahrtrunde über beide Geländeteile für 5 Euro pro Person mit vielen Informationen rund um die 16.000 Einwohner zählende Kleinstadt und ihre LaGa.

    Die gezeigte Kunst z. B. mit den Blütenbildern oder die verschiedenen Skulpturen lockern das Bild auf.

    Das Grüne Klassenzimmer und auch der Stand der Imker bzw. der Kleingärtner waren auch in Ordnung, genauso wie die kleine Modellausstellung sächsischer Bauwerke etc.

    Im Großen und Ganzen war diese LaGa für mich allerdings eher eine Enttäuschung.

    geschrieben für:

    Messen und Ausstellungen / Freizeitanlagen in Frankenberg in Sachsen

    Neu hinzugefügte Fotos
    8.

    Ausgeblendete 15 Kommentare anzeigen
    Tikae Nach deiner Beschreibung würde ich meine Euronen wohl auch lieber anderweitig breit kloppen .
    Schade .....
    FalkdS Ich bedanke mich bei euch

    Ubier, Heilbronn ist auch nicht so dolle?
    Danke für den Tipp, die Warnung, das stand neben Wittstock auch noch auf unserer Liste...
    Blattlaus Heilbronn kostet 28 Euro Eintritt, Rentner 2 Euro weniger. Wollte eigentlich mal hin gehen, aber im Münchner Botanischen Garten habe ich 4 Euro bezahlt und viel Schönes gesehen. So gesehen ist mir Heilbronn zu teuer geworden, da verzichte ich.
    Konzentrat Danke für den interessanten Bericht.
    Ich werde auf jeden Fall die LGS in Frankenberg besuchen, auch wenn nicht alles perfekt sein sollte.
    16 € finde ich noch in Ordnung. 28 € wie in Heilbronn würde ich aber sicher auch nicht ausgeben.
    Glückwunsch zum Daumen.


  9. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Bei uns meldete sich der kleine Hunger. Deshalb wollten wir in dem Bistro am Eingang zur Mahn- und Gedenkstätte Sachsenhausen einen kleinen Imbiss nehmen.
    Eingerichtet ist das Bistro nett mit einfarbigen Wänden und ein paar guten zur materiellen Wahrheit gewordenen Dekorations- und Einrichtungsideen. So sind die Öffnungszeiten mit Kreide an der Wand links neben dem Eingang zu lesen.
    Da wäre zum Beispiel der Spruch:
    Die Küche sieht aus wie Sau.
    Ich hab das Licht ausgemacht,
    jetzt geht´s.

    Ich hätte mich gefreut, wenn die Currywurst auch so gut gewesen wäre.
    Gebraten und in hauchdünne Scheiben geschnitten wurde sie uns einfallslos in einer weißen Suppenterrienenschüssel serviert. Dazu gab es ein erfreulicherweise frisch aufgebackenes Brötchen. Das Ganze wurde uns mit einer "umweltfreundlich und energieneutral" ausgestanzten Holzgabel auf den Tisch gestellt.
    Die Currysoße schmeckte wie etwas verdünntes Tomatenmarkt, das für einpaar Minuten neben der Currypowderdose gestanden hat.
    Alles in Allem kostete 3 Euro pro Wurst.

    Ich hätte umdrehen sollen, als ich merkte, dass es keine warmen Bockwürste mehr gibt....

    geschrieben für:

    Bistros / Imbiss in Sachsenhausen Stadt Oranienburg

    Neu hinzugefügte Fotos
    9.

    FalkdS Tikae, über die Sauberkeit in der Küche kann ich nichts sagen. Der Koch war sauber gekleidet. Nur die Curry war eben fast beinahe unterirdisch....


  10. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    3. von 10 Bewertungen


    Das Rostocker PizzaHutRestaurant befindet sich in der Fußgängerzone in einem Einkaufszentrum. Es kann aber mit den bisher von mir besuchten Pizzarien nicht wirklich mithalten.

    Im Angebot sind verschiedene Menüs, wie ein extra Kids-Menü, Vorspeisen und Pizzen , Pasta und Desserts. Die kann man im Innenraum mit etwa 100 Plätzen oder auf der Terrasse die vielleicht 50 Personen Platz bietet zu sich nehmen.
    Das hier WiFi frei ist sieht man an den oft langen und angestrengten Blicken vieler Besucher auf ihre Händies oder Smartfons.

    Der Teig meiner Pizza war nicht so nach meinem Geschmack, war mir vor allem etwas zu dick und ich empfand auch einen etwas zu hohen Fettanteil an der Gesamtspeise, auch wenn Fett Geschmacksträger ist. Viel hilft in dem Fall nicht wirklich viel.
    Das recht junge Servicepersonal ist bemüht, das hab ich aber in anderen Pizzerien netter und freundlicher erlebt.

    Vielleicht hab ich aber nur einen nicht so guten Tag erwischt.
    Hier wird es mich nicht so schnell noch einmal her ziehen, aber ich teste die Firma bestimmt anderen Ortes später noch einmal. So groß dürften ja die Unterschiede nicht sein, ist ja eine Kette....

    Freundlicheres Personal hätte den Ausschlag für den dritten Stern gebracht.

    geschrieben für:

    Pizza / Restaurants und Gaststätten in Rostock

    Neu hinzugefügte Fotos
    10.

    Ausgeblendete 6 Kommentare anzeigen
    Konzentrat Die Speisen dürften innerhalb der Kette recht gleich schmecken, beim Personal sind die Unterschiede sicher größer.
    FalkdS ubier, diese Schlussfolgerung hätte ich so nicht raus gelesen...
    Danke Calendula... ;-)
    und Danke für all eure Kommentare.
    FalkdS Sorry, ich vergaß das Augenzwinkern...
    Spaß, Freude und Lachen stehen bei mir ganz oben auf der Liste. :))
    Sedina Tscha, der Begriff "bemüht" ist schon ziemlich vernichtend - schade, das wünscht man sich besser.