Direkt zum Inhalt Direkt zur Navigation

Bewertungen (712 von 1800)

Ich möchte die Ergebnisse filtern!

  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    Checkin

    Wir waren mehr als zufrieden mit dem Angebot und dem Service in diesem Radebeuler Kaufland.

    Es ist aufgeräumt und sauber, die Kunden und Mitarbeiter halten sich an die Corona-Regeln. Irgendwie sind hier alle nett und freundlich.

    Die Sonderangebote sind gut. Die Obst- und Gemüse-Abteilung ist ohne Makel, jedenfalls habe ich nichts gefunden, was hier negativ anzusprechen wäre.

    Innen gibt es außerhalb des Kauflandverkaufsraumes noch Bäcker, Fleischer mit Imbissangebot, ein Blumen- und Schuhladen, die aber sicher mit dem Kaufland als solches sicher nichts zu tun haben. Draußen stand auf dem Parkplatz noch ein Hähnchenverkäufer und direkt vor dem Eingang ist ein Döner-Stand. Unweit sind noch Autohäuser und Tankstellen. Hier an dieser Straße muss also KEIN Kundenwunsch unerfüllt bleiben.

    Vor dem Kaufland befindet sich ein wahnsinnig großer Parkplatz zur kostenlosen Benutzung. Bei unserem Besuch sah es jedenfalls noch nicht nach externer Parkplatzbewirtschaftung aus.

    geschrieben für:

    Lebensmittel / Verbrauchermärkte in Radebeul

    Neu hinzugefügte Fotos
    1.



  2. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Das Kloster Sankt Georg, zu Ehren des Heiligen Georg des Siegreichen (der „Drachentöter“) durch den Heiligen Synod kirchenrechtlich gegründet empfing uns am letzten Januarsonntag 2021 mit klirrender Kälte (nur meteorologisch!) und strahlend blauem Himmel. Es war uns eine echte Freude trotz der fast (typischen, aber hier NUR meterologischen) russischen Kälte. Es war so herzlich, wie es bei dem Wetter draußen sein kann....

    Am Kreuzpunkt vom Haupteingang zu der russisch-orthodoxen Kirche und dem Haupteingang des Herrenhauses befindet sich ein großes golden glänzendes Kreuz auf einem Steinsockel.

    Es wurde am 6. Mai 2015, dem Tag des Gedenkens an den Heiligen Großmärtyrer Georg der Siegreiche im orthodoxen Kloster und anlässlich des 70. Jahrestages des Sieges der Völker der damaligen Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg, der Befreiung Europas vom Joch des deutschen Faschismus und des Endes des Zweiten Weltkrieges aufgestellt und geweiht. Das sind die Worte, die von russischer Seite heute noch so gewählt werden und denen ich immer noch unbedingt zustimme. Auch wenn auf beiden Seiten wahnsinnig viele Kriegsverbrechen geschehen sind. Die mit Abstand größten Opfer an Menschen trug die damalige Sowjetunion, auch die schlimmsten Verwüstungen musste sie hinnehmen. Das soll aber das Leid der anderen Völker nicht schmälern, jeder Krieg ist schlimm und hat unsagbares Leid für die Menschen und die Natur zur Folge.

    Während meines Aufwachsens in der DDR erfuhren ich und viele andere nichts von den Gräueltaten auf Seiten der Roten Armee. Es wurde nur hinter vorgehaltener Hand darüber gesprochen. Das ließ es aber erfreulicherweise nicht in Vergessenheit geraten. Was ich erfuhr, wurde mir erst Stück für Stück bekannt, nach und nach, auch und vor allem nach der Wende. Dazu gab es auch für mich ein Schlüsselerlebnis. Ich habe kurz nach der Wende den Film von einer Flucht eines Amerikaners aus dem Gulag gesehen, was mich zutiefst erschüttert und dann auch wach gerüttelt hat, das können sich viele Leser hier vielleicht gar nicht vorstellen.
    Aber ich schweife ab.....

    Zurück zum Sühnekreuz, es steht bestimmt nicht zufällig direkt vor dem Gebäude, dem Herrenhaus, das zu den unrühmlichsten und schlimmsten deutschen (braunen) Zeiten das Gästehaus von Nazi-Reichsmarschall Hermann Göring war.

    Das Sühnekreuz sah auch bei unserem Besuch aus, als wäre es eben noch schnell, nur für uns auf Hochglanz poliert worden. Wer weiß, wie oft da Hand angelegt werden muss um diesen Zustand zu halten.

    Es entstand als Projekt der Internationalen Öffentlichen Organisation "Poklonnyi Kreuz Heiliges Russland" und wurde aus Spenden bezahlt.
    Das Sühne- oder auch Poklonny-Kreuz wurde von dem russischen Bildhauer Sergey Isakov geschaffen.

    geschrieben für:

    Museen / Kultur in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    2.

    FalkdS Welcher Spaßvogel, welche Spaßvögelin meldet denn das "Poklonnyi Kreuz Heiliges Russland" (Sühnekreuz) als nicht mehr existend? Ich habe es noch nicht einmal vor einer Stunde angelegt, Mister oder Misses Übereifrig!

    Wir waren am Sonntag, 31. Januar 2021 dort, da stand es noch in vollster Schönheit "auf dem Hof" direkt vor uns.


    Und jetzt gibt es auch Fotos, zwei Wochen alt....

  3. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    Der Zehdenicker Wasserturm ist 44,15 Meter hoch und wurde 1899 / 1900 durch die Deutsche Wasserwerk AG errichtet, so steht es in dunkler Schrift auf seiner weißen „Bauchbinde“ in halber Höhe. Der Wassertank mit den 150qm Fassungsvermögen befand ich in ca. 30 Metern Höhe.
    Zu dem Areal des Wasserwerkes gehör(t)en der Wasserturm, das Maschinenhaus, die Filteranlage, ein Wohnhaus und das Wirtschaftsgebäude.
    Nachdem seine Aufgabe von Pumpen des neuen Wasserwerkes übernommen wurden, war es sehr still um ihn geworden und er harrte der Dinge, die da kommen würden. Die volle Bandbreite war möglich, vom Abriss bis zur „heutigen“ Nutzung.
    Das ging bis 2005, das entschlossen sich die Zehdenicker Stadtväter und Stadtmütter oder Stadtväter*innen (Ich hab keine Ahnung, wie man das denn jetzt gendergerecht schreibt? GRINS), ihn einer touristischen Nutzung zuzuführen.
    Das wurde umgesetzt, so veränderte er sich Stück für Stück in ein Museum, eine kleine Touristeninformation, ein Café und im Maschinenraum entstand ein Veranstaltungsraum.
    Ich finde diese Idee so richtig super, auch die Unterstützung der Betreiber mit Fördergeldern. Das die Anlage unter Denkmalsschutz steht müsste ich wohl nicht erwähnen.

    Nun gelten ja seit Monaten Corona-Einschränkunge und ich kann euch weder vom Museum noch von dem Café in dem urigen Gewölbe etwas aktuelles berichten. Damals fand ich es super hier, was davon nach Corona noch da ist..., hoffentlich alles. Die Chefin hat seit 2013 hier den Hut auf.
    Wir konnten damals auch noch für ich glaube 2 Euro auf der Holztreppe in knapp 40 Meter Höhe steigen, mussten aber durch den zum Glück geleerten Wasserkessel... ;-)

    Aber nicht nur als Café oder Aussichtsplattform wird er genutzt, man kann hier auch seinen Horizont erweitern, in den regelmäßig wechselnden Ausstellungen und dem interessanten Zehdenicker Heimatmuseum.

    Die Nach-Corona-Öffnungszeiten müssen natürlich erfragt werden, ich kenne nur die ehemaligen.
    Leider fand ich gerade keine älteren Bilder mehr, vielleicht hab ich da ja noch mal Glück...

    geschrieben für:

    Cafés / Museen in Zehdenick

    Neu hinzugefügte Fotos
    3.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    Sedina Das erinnert mich an Deine Bewertung zum Wasserturm Eberswalde/Finow. Schöne Aussichtspunkte habt Ihr in Brandenburg!
    Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    FalkdS Danke für die Daumenglückwünsche
    Für 2020 sehr wahrscheinlich Sedina, was sich aber hoffentlich dieses Jahr wieder zum Guten ändern wird...
    Kulturbeauftragte Auch von mir Glückwunsch! Bei uns gab es einen solchen historischen Wasserturm auf dem (nicht mehr existierenden) Gelände der Glashütte in Düsseldorf Gerresheim. Trotz das dieser unter Denkmalschutz stand, wurde er zu "Gunsten" eines Neubaugebiets "geopfert". Das habe ich mitbekommen, nachdem ich gezielt den langen Weg dahin unternommen habe, um ihn (vom Bauzaun aus) aus der Entfernung zu knipsen. Leider (wie erwähnt) wurde daraus nichts. Angeblich war er zu "baufällig" um ihn retten zu können... Merkwürdig nur, dass das Gebäude daneben (wo sich ein Förderverein engagiert hatte) steht weiterhin :-O! Schon vor mehreren Jahren als ich mit einem der Mitglieder mich darüber unterhalten habe, dass es zu viele "bürokratische Hürden" zu bewerkstelligen gibt, bevor ein neues Museum eröffnet werden kann... Bin gespannt wie lange das (zusätzlich zu Corona) noch dauern wird!


  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    Es trug sich am Freitag 27. Oktober 2006 in der niedlichen Kleinstadt Templin bei einem Notar zu, dass das Land Brandenburg ein etwas 4 Hektar großes Gelände an der Südspitze des uckermärkischen Kölpinsees an die Berliner Diözese des Moskauer Patriarchats der russisch-orthodoxen Kirche für einen symbolischen Euro verkaufte.
    Im Juli des darauffolgenden Jahres wurde aan der Stelle das Kloster Sankt Georg zu Ehren des Heiligen Georg des Siegreichen („Drachentöter“) durch den Heiligen Synod kirchenrechtlich gegründet.

    Das Kloster Sankt Georg ist das einzige seiner Art in der Berliner Diözese der russisch-orthodoxen Kirche ist. Zu ihm gehören:
    - eine russisch -orthodoxe Kirche,
    - der hölzerne Glockenstuhl
    - das Sühnekreuz
    - das denkmalgeschützte ehemalige Herrenhaus
    - das eher unscheinbare Wohnhaus und Wirtschaftsgebäude der Klosterbrüder.

    Vor dem Haupteingang der offen stehenden Kirche steht ein durch Tannen auch räumlich getrennter externer Glockenstuhl. Er ist aus Holz und doch recht massiv gebaut und bietet
    In dem Kloster sollen einmal (oder tun es schon) etwa 30 Mönche leben, sie beten und arbeiten da.
    Man findet eine Suppenküche, und muss aufpassen, dass man weder die freilaufende Hühner, Katzen, Ziegen oder Schafe nicht bei der Erfüllung ihrer täglichen Lebensaufgaben stört oder behindert. Die Ziegen freuten sich über die mitgebrachten Möhren.

    Tchoban Voss Architekten entwarfene Kirche des Klosters mit 3 Apsidenten im russisch-byzantinischen Baustil. Die Berliner Diözese der Russisch Orthodoxen Kirche hat sie bauen lassen.
    Erzbischof Feofan weihte das Kreuz, das seit 2013 auf der Kuppel der Klosterkirche steht.
    Innen ist sie in schlichtem weiß gehalten und sehr einfach und übersichtlich gestaltet. Das innere runde Deckengewölbe der mittleren Apsidente ist mit einer für diese Kirche typischen Deckenmalerei gestaltet.
    Die linker und rechter Hand befindlichen Apsidenten hinterlassen bei mir den Eindruck, dass sie eher den hier lebenden Klosterbrüdern zur alleinigen Nutzung zur Verfügung stehen. Sie sind allerdings frei zugänglich.
    Der Fußboden ist mit dickem viel rot enthaltenden Teppichen ausgelegt. Spatzen und Meisen haben hier sehr viel Vergnügen daran die komplette Innenausstattung in ihrem Sinne zu nutzen. Die über dem Eingang befindliche Empore ist beidseitig über sich dem runden Raum anschmiegenden Treppen erreichbar. Ihr zustand verhinderte allerdings eine ursprünglich von mir angedachte Besteigung.
    Die Spitze der Deckenkuppel hat noch einen extra Aufsatz, ein Laterne, durch die Licht in die doch recht helle Kirche dringen kann.
    Man sieht dem Innenraum an, dass diese Kirch noch lange nicht fertig ist, auch durch die noch rum stehenden und liegenden Arbeitsutensilien.

    Es ist geplant, das Klosters zu einem russisches geistig-pädagogisches Zentrum zu gestalten, damit alle in westlichen Europa lebenden Landsleute den Ort als eine Stätte der Zusammenkunft nutzen können.

    Obwohl es völlig egal ist, was ich von Religion halte, will ich mich outen.
    Ich halte Religion für echt wichtig und notwendig für Menschen, die jemanden brauchen, der ihnen die Last ihrer eigenen Verantwortung für ihr Leben und Tun abnimmt. Wenn es ihnen damit besser geht und sie im Namen ihrer Religion nichts unmoralisches tun, soll sie ihre gewünschte Funktion erfüllen, denn ihre religiösen Grundregeln haben doch überall einen gleichen gemeinsamen Nenner, gleiche Wurzeln.

    geschrieben für:

    Religiöse Gemeinschaften in Milmersdorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    4.

    Papa Uhu + Theo Danke für Deinen Bericht...
    dennoch beschränkt sich in meinen Augen Religion nicht auf die Übertragung von Verantwortung - sondern im Ausleben von Werten...
    und wie das nunmal so ist und war, wurde und wird der Glauben immer wieder mißbraucht...
    Grüßchens...
    Glückwunsch...
    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    Jolly Roger In Hamburg St. Pauli hatten sie die Evangelische Gnadenkirche gekauft und in orthodoxem DStil umgabeut.

    Bei der Einweíhung war ich dabei.
    Der Beitrag von einem Gast
    wurde vom Verfasser der Bewertung bzw. des Forenbeitrags ausgeblendet.
    Sedina Keine Ahnung, was ich bin, aber die Neueinrichtung eines Klosters in dieser Zeit finde ich toll.
    Danke für den Bericht und Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Tikae Da bin ich nicht deiner Meinung, ehrenwerter Sedina.
    Ich stelle mich lieber der Realität, auch wenn das schwerer ist.
    FalkdS Naja, ich finde es wichtig, die Religion spielte und spielt in Russland schon immer eine große Rolle. Weder Lenin noch Stalin ist es gelungen, sie zu beseitigen, obwohl sie kräftig daran gewirkt haben,
    - mit Gesetzen,
    - mit der Zerstörung der Kirchen, der Klöster und Ikonen und
    - mit der Beseitigung tausender Popen etc. Dazu gab es u. a. auch die Gulags und Schusswaffen...

    Warum sollen die Menschen nicht einen Gott oder was auch immer haben, der ihnen ihre (nicht abnehmbare) Verantwortung für sich, ihr Leben und ihr Gewissen doch abnimmt?

    Tikae, ich bin da voll bei dir, brauch ich nicht, aber andere eben schon...

    DAS gilt natürlich nur so lange sie ihre Regeln FÜR die Menschen einsetzen und nicht gegen sie, in ihrem Namen keine unmoralischen Dinge passieren....
    FalkdS Ja Felixel, ABER mit den hier oben stehenden Einschränkungen, und dazu fallen mir so viele Dinge ein, wie Kindesmissbrauch, Beschneidung, "Heilige Kriege"....
    Hofie Menschen, die nach dem julianischen Kalender leben, sind mir von grundauf suspekt. ;-)

    Glaube & Kirche / Konfession sind für mich zwei paar Schuhe, die wenig bis gar nichts miteinander gemein haben.

  5. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    In Götschendorf gibt es einen Imbiss, an dem russische schnelle Gerichte von russischen Frauen zubereitet angeboten werden.
    Wir haben auf unserer Oberhavelrunde ein Schild gesehen, „Küche offen“ stand da drauf. Fast aus Versehen drehte ich mich nach dem Schild um und stellte fest, das war ernst gemeint. Wir waren schon einige Minunten unterwegs ohne genug zu Essen mitgenommen zu haben. Unsere Hoffnung war unterwegs etwas zu finden. Das war dann ja hier geschehen, also mussten wir stoppen, drehen und auf das Gelände fahren.
    Vor dem Angebot anschauen mussten wir nur noch schnell die MundNasenSchlüppi anlegen und schon waren wir vorn.
    Ich fragte die junge Frau unter dem kleinen Pavillon ob sie uns noch etwas verkaufen könne und bejahte es mit einem tollen Lächeln. Sie sagte mir auch, dass sie das alles selbst kochen, keine Fertigprodukte verwenden.
    Im Angebot waren
    russische Piroggen mit Fleisch- oder Krautfüllung für je 2 Euro,
    russische Soljanke für 4 Euro,
    russische Erbsensuppe für 4 Euro und
    eine Bockwurst dazu kostete 1 Euro
    Kaffee und Tee
    Marmelade aus selbstgelesenen Waldbeeren für 8 Euro (recht teuer).

    Wir waren zu dritt also nutzten wir die Chance alle 4 Angebote in den Bechern (Suppen) und auf dem Teller zu bekommen.
    Ich bestellte, die junge Frau ging zu der Gulaschkanone und füllte die Becher für die Frauen direkt aus den Kesseln.
    Mein Schatz aß die mit einer Bockwurst angereicherte Erbsensuppe. Frau FalkdS ließ mich nur einen halben Esslöffel kosten und das musste ich mir auch noch erbetteln. Nach dem Kosten wusste ich warum, super leckere Suppe.
    Unsere Freundin nahm die Soljanka und ließ mir etwas mehr übrig, aber nur weil sie zu schnell satt war. Es war die leckerste Soljanka, die ich seit Jahren gegessen haben.
    Meine beiden Piroggen mit Fleisch- und Krautfüllung für insgesamt auch 4 Euro waren köstlich, super leckere Piroggen. Und ich habe dann auch noch großes Glück gehabt, beiden Frauen waren satt.... ICH musste nicht teilen, hätte es natürlich getan, keine Frage.
    Sollte es uns wieder einmal in diese Ecke verschlagen, steht dieser Imbiss auf meinem Zettel, so lecker habe ich lange nicht an einem Imbiss gegessen. Natürlich spielte für den Genuss auch die frische Luft, das super kalte Wetter und unser großer Hunger eine Rolle.

    Danke an alle Beteiligten, die Produzenten, Verkäuferinnne und uns Gäste, ohne die das ja nicht wirklich funktionieren würde.

    geschrieben für:

    Imbiss in Götschendorf Gemeinde Milmersdorf

    Neu hinzugefügte Fotos
    5.

    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    FalkdS Wow, das kannst du noch?
    Ich hatte sooo viele Jahre Russischunterricht einschließlich Studium und das Einzige, was ich heute noch kann, ist meinen Vornamen korrekt aussprechen, mit dem Weichheitszeichen nach dem "l".
    FalkdS Wieder hat die App die über den Laptop ergänzte Bewertung mit der ihr bekannten überschrieben, ungefragt....
    Warum kann die App die neuere Version nicht akzeptieren und stehen lassen???
    Es ist einfach nur zum sich ÜBERGEBEN!!!!
    Konzentrat Dies und jenes wie etwa Zahnarzt, Spiegel oder Denkmal fallen mir sofort ein.
    Manches aus dem Alltagsgebrauch verstehe ich, aber der große Rest aus polytechnischer Russisch-Schulbildung ist weg.

    Die Bewertung ist doch jetzt vollständig, oder?
    Zunächst stand da nur ein einziger Satz.
    Konzentrat Ganz vergessen. Danke für den interessanten Piroggen-Trip.
    Von den beschriebenen Sachen würde mir sicher einiges schmecken.
    FalkdS Okay, Sehenwürdigkeit, Eisenbahn, Feuer, Eis, Bahnhof, Wurst, Butter etc. hab ich auch noch im Gedächtnis...
    Tikae Ich bedanke mich auch bei deinem Magen.
    Er hat uns wieder eine durchgreifend informative Bewertung verschafft.....;-)
    FalkdS In dem knapp 200-Seelen-Dörfchen gibt es übrigens noch andere Dostoprimetschadenosti, dazu gibt es aber später etwas zu lesen und zu sehen.

  6. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Wir waren in der Flößerstadt Lychen, einer hübschen Kleinstadt in der Uckermark.
    Dort habe ich eine für mich erschreckende oder besser erschütternde Feststellung gemacht.
    An der Oberpfuhlstraße hinter dem Flößerei Museum Lychen stehen auf einer kleinen Anhöhe mächtige Eichen, vor ihr befindet sich ein Stein, mein erster Gedanke war, ein Findling. Dann sehe ich die beiden Steinschalen vor dem Stein und erkenne ihn als Gedenkstein mit der schwer lesbaren goldenen Inschrift auf schwarzem Mamor:

    Dem Gedenken der hier ruhenden
    jüdischen Menschen deren Grabstätten
    von den Faschisten 1938-1945
    geschändet wurden
    Die Toten mahnen uns!


    Um die Inschrift lesen zu können musste ich mich allerdings erst einmal richtig dicht hinunterbeugen. Ich lese und erschrecke, nicht über den Inhalt, sondern über den aus meiner Sicht erbärmlichen Zustand.
    Es handelt sich um einen Gedenkstein für den Jüdischen Friedhof in Lychen. Er wurde von den Nazis geschändet und zerstört. Der Gedenkstein mit Inschrift wurde in den 1970ern von der Jüdische Landesgemeinde Mecklenburg gesetzt.
    Den sehr informativen Hinweis (blauer metallener Mühlenstein?) am seeseitigen Fuß der Erhebung links neben der Treppe finde ich gut. ALLERDINGS finde ich die völlig unproffesionelle Edding-Korrektur des Jahrestages der Reichspogromnacht (Es wurde 30 statt 50 Jahre geschrieben, das wurde mit schwarzem Edding korrigiert!!!) beschämdend, so wie den Zustand des Gedenksteines auch!



    Wenn ich im Internet richtig recherchiert und es korrekt verstanden habe wurde das Grab des als Salomon Cohn geborenen Siegmund Cohrs, jüdischer Fabrikant und Lychener Ehrenbürger, neben dem von ihm begründeten Cohrsstift am Nesselpfuhl beigesetzt, auch geschändet.
    Siegmund Cohrs war seit 1914 Ehrenbürger der Stadt und 1938 wurde ihm diese Ehrenbürgerschaft aberkannt.
    ERST IM DEZEMBER 2013 wurde er wieder Ehrenbürger, 75 Jahre nach der Streichung! Frage mich keiner Warum...

    Hallo Lychner und Lychnerinnen, mein Wunsch ist, gebt dem Ort seine Würde zurück, pflegt bzw. restauriert den Gedenkstein und ersetzt dieses Hinweisschild mit dem aus meiner Sicht nicht nur super peinlichen sondern unverzeihlichen Fehler!
    Tut einen kleinen aber wichtigen Teil dazu, dass dieses Unrecht auch hier nie vergessen wird und sich niemals wiederholen wird.

    Bei der Sternenvergabe bin ich zerrissen, für den Zustand gibt es höchstens zwei, für das
    GEDENKEN,
    ERINNERN,
    MAHNEN und
    BEWAHREN
    gibt es 5 Sterne.
    Ich gebe mal 4, in der Hoffnung, dass sich bei dem Ort des GEDENKENs in Lychen bald etwas tut.


    PS: Ich habe eine Mail mit der entsprechenden Bitte an die Bürgermeisterin von Lychen gesendet.

    geschrieben für:

    Museen in Lychen

    Neu hinzugefügte Fotos
    6.

    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    FalkdS Ja stimmt, da hab ich bei meinem Eifon versehentlich auf Speichern geklickt. Jetzt ist es ja umfänglich korrigiert...
    Kulturbeauftragte Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass die Mehrzahl der jüdischer Friedhöfe eher "Stiefmütterlich" behandelt werden :-/. Hoffe, dass es sich an der Stelle (durch deinen Hinweis innerhalb des Ortes) ändern würde...

    Hast du auch versucht es der im Text erwähnten Organisation versucht, ob sie (als Aufsteller) sich drum "kümmern" könnten.
    FalkdS Kulturbeauftragte, ich habe die jüdischen Friedhöfe in Zehdenick, Kremmen und Oranienburg besucht und muss sagen, auf ihnen wurde viel getan. Obwohl auf ihnen (zumindest Zehdenick und Kremmen) seit über 100 Jahren keine Bestattugen mehr stattfanden sind sie und werden sie sehr gepflegt.
    Man darf ja auch nicht vergessen, dass hier für Gestaltung und Pflege eben jüdischen Glaubensregeln gelten.

    UND nein, hab ich nicht, das ist eine Idee für den Stein aber nicht für den Fehler beim Hinweisschild...
    FalkdS Die angeschriebene Bürgermeisterin von Lychen hat noch nicht reagiert, ich rechnerisch nicht wirklich damit. Allerdings bezieht sie damit für mich eindeutig Stellung zu diesem Gedenkort und ihrem Umgang mit jüdischer Geschichte.

  7. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Checkin

    Nettes Personal verkauft das übliche Kraftstoffsortiment und die in Tankstellen üblichen Lebensmittel und andere Waren.

    Das Gelände ist sauber und aufgeräumt.

    Im Laden sieht es ebenfalls gut aus.

    Wir wurden schnell und nett bedient.

    geschrieben für:

    Tankstellen / Bäckereien in Löwenberger Land

    Neu hinzugefügte Fotos
    7.


  8. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Checkin

    Da steht sie im seit 1974 zu Oranienburg gehörenden Stadtteil Sachsenhausen, direkt an der Sachsenhausener Schleuse, die Königin-Luise-Gedächtnis-Linde.
    Finden wird sie nur, wer sich aufmerksam und mit offenen Augen durch Sachsenhausen bewegt.

    Doch woher kommt der Baum und sein Name?
    Na dann stellt Euch vor,
    es ist stockfinstere Nacht im 18. Jahrhundert,
    ein lauter Knall zerschneidet die Spannung der Stille,
    eine Achse eurer königlichen Kutsche ist gebrochen
    UND weit und breit kein Mensch, der helfen kann.

    Genauso muss es ihr gegangen sein, der zum damaligen Zeitpunkt wohl mächtigsten Frau in deutschen Landen, der vom Volke und beim Adel hoch verehrten Königin Luise von Preußen mit bürgerlichem Namen Louise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg -Strelitz.
    Denn an dieser Stelle links der Granseer Straße in südlicher Richtung unmittelbar vor der Sachsenhausener Havelschleuse soll ihre Kutsche einen Achsbruch gehabt haben.
    Die Königin soll deshalb hier übernachtet haben müssen.
    Damals lag dieser Ort noch weit außerhalb des Ortes Bötzow, dem heutigen Oranienburg.

    Zur Erinnerung an das Geschehen wurde diese Linde gepflanzt.
    Neben ihr steht auf einem kleinen Messingschild nur die Aufschrift „Königin-Luise-Linde“.
    Man kann das Schild nur kurz sehen, allerdings am besten, wenn man aus nördlicher Richtung in die Stadt fährt, radelt, skatet oder läuft.


    Mehr habe ich zu dem Ereignis nicht gefunden. Vielleicht habe ich auch nur nicht an der richtigen Stelle gesucht.

    geschrieben für:

    Museen / Naturwaren in Oranienburg

    Neu hinzugefügte Fotos
    8.

    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen

  9. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Foto vor Ort

    Ich parke auf dem Granseer Schinkelplatz vor einem offensichtlichem Grabmal.
    Aber ganz so stimmt es nicht.
    Dort steht seit dem Jahre 1811 ein Denkmal für Louise Auguste Wilhelmine Amalie Herzogin zu Mecklenburg -Strelitz und Königin Luise von Preußen (geboren am 10. März 1776, verstorben am 19. Juli 1810). Sie war die Gemahlin von König Friedrich Wilhelms III.
    Und sie war eine der in ihrer Zeit auch im „gemeinen Volk“ beliebtesten Personen des Landes. Ihre viel zu früher Tod ereilte sie während eines „väterlichen Ahnenbesuches“, bei dem sie am 25. Juni 1810 in Neustrelitz schon kränkelnd eintraf. Sie starb reichlich 3 Wochen später 34jährig auf Schloss Hohenzieritz, der Sommersitz ihres Vaters, kurz vor ihrem 17 Hochzeitstages, der Orchideenhochzeit.

    An dem jetzigen Standort des Denkmals stand der Sarg der teuren Toten die Nacht vom Mittwoch, 25. Juli zum Donnerstag, 26. Juli 1810 während der Überführung nach Berlin in einem extra dafür errichtetem Holzhaus. Dieser Platz wurde während der Sarg da stand zusätzlich zu den normalen Wachen von 3 Offizieren bewacht.

    Dieses an die beliebte Königin erinnerndes Denkmal entwarf kein Geringerer als Karl Friedrich Schinkel. Es ist ein erhaben stehender Sarkophag, der unter einer goldenen Krone unter einem gotischen Baldachin ruht, der gotischer nicht sein könnte. Das Ganze ist mit einem eisernen Zaun umfriedet. Es erinnert gediegen an die Rückkehr der Königin Luise von Preußen nach Berlin.

    Auf ihrem Heimweg nach Berlin strömen die Leute in allen Orten zusammen, während der Trauerzug sie passiert, als wären sie von dem Glockengeläut gerufen worden. Der Sarg der Königin wird mit Blumen übersät. Tränen fließen unzählbar viele. Es ist Volkstrauer für ihre verstorbene Königin, die Königin des Volkes, eine Lady Diana aus dem 19. Jahrhundert.

    .

    geschrieben für:

    Museen in Gransee

    Neu hinzugefügte Fotos
    9.

    eknarf49 Ein sehr interessanter Bericht. Über die Dame wird ja immer wieder Überraschendes und Neues berichtet. Auf jeden Fall eine Sympathieträgerin.
    FalkdS Da kommt noch mehr, zum Beispiel ihr Bildnis an einem Hausgiebel in der Luisenstraße in Oranienburg, gerade eingestellt.

  10. via iPhone
    Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    7. von 7 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Foto vor Ort

    Wir waren gestern bei unserer Runde durch Oberhavel da, haben den Großmutzer Bauernhof (Cafe Hofladen Pension Ronald Koch) ein wenig mit Umsatz unterstützt.
    Pension und Café bzw. Restaurant sind ja zurzeit nicht nutzbar, aber da weiß ich von der Kurfürstin Luise Henriette von Oranien, dass das alles sehr gut ist. Sie organisiert seit Jahren (natürlich ikognito, also bürgerlich verkleidet) von Oranienburg startende Bustouren u. a. mit Zwischenstopp da.

    Wir waren jedenfalls da, wurden super nett empfangen. Dort was Essen geht, aber eben nur auf die Faust und die Pfefferknacker waren total lecker.

    Wir haben uns hier mit Wurst und Schmalz eingedeckt, was man eben auf so einem Bauernhof mit Fleischereianschluss kaufen kann.
    Da ja eine Person einen anderen Haushalt besuchen darf, mussten wir unsere Freundin die Kurfürstin einladen mit uns mitzufahren. Auch gestern war sie in bürgerlicher Kleidung. Wir hätten ja bei ihr nicht mitfahren dürfen, sagen die aktuell gültigen Coronaeinschränkungen.

    Na egal, wir haben den Hof nur ein kleinwenig geplündert und waren dabei weder die ersten noch die letzten Besucher. Es war ein ständiges Kommen und Gehen, das passte auch irgendwie immer. Vor uns war eine Familie beim Fleisch- und Wurstverkauf und wir mussten dann nur noch auf die Kurfüstin warten und schon wurden wir beraten zu unseren Fragen bezüglich der Wild- und Rind- und "Gemischtfleischwurst". Wir haben dann zugeschlagen. Es sah lecker aus, roch lecker... UND frischer kann man seine Wurst gar nicht haben, das "Wurstschwein" für einen Teil der Würste war am Montag noch am Leben...

    Die Krötenwanderung war unter 50 Euro, ich trug die Tasche in unser Auto.

    Abends zu Hause gab es dann für mich ein aufgebackenes Brötchen mit ordentlich Griebenschmalz drauf, pur einfach ein Genuss aber auch mit einer Scheibe Käse darauf nicht zu verachten.
    Warum nur für mich? Es gibt LEIDER MitbürgerInnen (und auch Ehefrauen zählen dazu), die mögen keinen Schmalz.... ;-)

    Der fünfte Stern steht in den Startlöchern und darf sehr wahrscheinlich raus, wenn wir nach der Coronazeit das komplette Programm erleben dürfen. Was natürlich auch eine vergößerte Krötenwnderung zur Folge haben wird.

    geschrieben für:

    Pensionen / Cafés in Großmutz Gemeinde Löwenberger Land

    Neu hinzugefügte Fotos
    10.

    Ausgeblendete 11 Kommentare anzeigen
    FalkdS Ups, Danke für den Daumen und die gefälltmirs...
    Wir haben gerade geabendbrotet,
    ich auch MIT Schmalzstulle....
    Bilder gibt es gleich.