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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Juwelier Seiler in der Marktstraße 54 ist das wohl älteste Juweliergeschäft in Kaiserslautern. Gegründet vor mehr als100 Jahren wurde das Unternehmen über drei Generationen erfolgreich geführt. 2008 musste Inhaberin in der dritten Generation Tina Weggenmann dann leider schließen, weil es keine familiäre Unterstützung mehr gab und ein Nachfolger nicht in Sicht war. In die Räume zog die bekannte Juwelierkette Krämer ein, die ihrerseits zum 31.12.2018 wieder aufgab.
    Nach einigen Monaten Leerstand war das Traditionsunternehmen Juwelier Seiler wieder da. Wie ging das? Die Familie Akbaba aus Worms betreibt bereits drei Juweliergeschäfte in Worms und Hanau und wurde durch Vertreter auf das leer stehende Ladenlokal aufmerksam. Im Oktober 2019 waren alle Verhandlungen erfolgreich zu Ende gebracht, man durfte den alt eingesessenen Namen Juwelier Seiler übernehmen und – die alte Stammkundschaft wird es besonders freuen – auch die ehemalige Besitzerin Weggenmann ist mit ihrer ganzen Erfahrung und Kompetenz wieder mit an Bord.
    Geführt wird Juwelier Seiler heute vom Schwager des neuen Inhabers Charbel Issa und seiner Frau Daniela. Genau so wie in unzähligen Städten unseres Landes, haben es auch in Kaiserslautern etliche kleine eigentümer- und familiengeführte Unternehmen heute sehr schwer, kaufmännisch zu überleben. All zu oft werden sie im Tagesgeschäft von Kunden mit den Preisen diverser Internet-Plattformen konfrontiert.
    Um dagegen zu bestehen, setzen die engagierten jungen Kaufleute auf eine Doppelstrategie: Zum einen geht es im Laden um die Vielfalt der Auswahl die Kompetenz der Beratung sowie die Qualität der Dienstleistungen: „Bei uns kann jeder Kunde fündig werden, denn wir bieten eine breite Palette an Produkten in unterschiedlichen Preiskategorien“, sagt Issa. So finden Kunden hier neben „kleinen Geschenken“, Designerschmuck oder unzähligen Freundschafts-, Verlobungs- oder Trauringen auch exklusive Uhrenmarken wie Tutima, Union oder Mühle sowie Produkte des Schweizer Unternehmen Baume&Mercier, die in Kaiserslautern sonst nicht zu bekommen sind.
    Zum anderen versucht man die junge Internet-Generation über eine Facebook-Präsenz sowie über die Möglichkeit von Online-Terminvereinbarungen zu erreichen. Hinzu kommen Dienstleistungen wie Gravuren, Batteriewechsel, Schmuck- und Uhrenreparaturen sowie das Fassen von Perlenketten. Der wichtigste Aspekt aber sei, so Issa, eine qualitativ hochwertige und faire Beratung der Kundschaft. Genau davon konnte ich mich vor kurzem beim Kauf einer Bering-Uhr persönlich überzeugen und bin sehr dankbar, dass es zumindest vereinzelten Familienunternehmen gelingt in diesen schweren Zeiten noch zu überleben.

    geschrieben für:

    Juweliere in Kaiserslautern

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    1.

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  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das Heilig Pizza Kebap Haus ist der einzige Imbiss im odenwäldischen Heiligkreuzsteinach. Das Angebot umfasst rund 100 Gerichte vom Döner – sorry Drehspieß (wir wollen ja politisch korrekt bleiben) - über Pizza, Pasta, Burger, Schnitzel, Lahmacum, Mediterranian Vegetarisches und Salaten ist die Auswahl nicht nur umfangreich sondern auch recht vielfältig. Leider kann derzeit kein Lieferservice angeboten werden, aber zumindest ist es über die Plattform Lieferando möglich online-Bestellungen abzugeben.
    Betrieben wird er seit April 2019 von Rashid Ali, einem jungen überaus sympathischen und freundlichen Kurden, der als Kriegsflüchtling aus Syrien nach Istanbul floh, dort fünf Jahre lebte um dann nach Deutschland zu kommen. Ihm war von Anfang an klar, dass die einzige Chance zu bestehen die ist, die Sprache des Landes zu beherrschen, in dem man lebt. Folgerichtig absolvierte er erfolgreich mehrere Deutschkurse und fand recht schnell eine Anstellung in der Küche eines Dresdener Restaurants.
    Anlässlich des Besuches seiner Eltern in Heiligkreuzsteinach lernte er Ende 2018 den damaligen Betreiber des Imbisses aus Mannheim kennen, der sich schon länger mit dem Gedanken spielte, das Geschäft abzugeben. Für Ali „die Chance meines Lebens“, die er sofort ergriff und nun das Heilig Pizza Kebap Haus seit April 2019 führt. „Dieser Laden war ein Glück für mich; wie ein richtiger Lotto-Gewinn“, erzählt der 23jährige mit strahlendem Funkeln in den Augen. Dieser Mann hat richtig Spaß an dem, was er tut.
    Nun lässt sich ja über Geschmack bekanntlich streiten (oder eben auch nicht), aber mir schmeckt es dort immer vortrefflich! Mein absoluter Favorit ist der Helin-Salat. Dabei handelt es sich um eine kräftige Portion gemischten frischen Salat mit einem Joghurt-Dressing, dessen Rezept ich gerne hätte, auf den am Ende eine ordentliche Portion Dönerfleisch kommt – hhhmmmmmm. Dieses Rezept hat Rashid; wie rund die Hälfte aller Gerichte, von seinem Vorgänger übernommen. Die andere Hälfte hat er selber modifiziert und ergänzt.
    Ganz offensichtlich bin ich nicht der Einzige, den der Geschmack überzeugt. Als ich heute wieder bei Rashid war, um über ein paar Fotos zu reden, kam ein Kunde mit einer großen Styroporbox und bestellte gleich mehrere Döner. Sein Autokennzeichen machte mich neugierig und ich fragte nach; Der Mann entpuppte sich als Stammgast aus dem 22 Kilometer entfernten Heddesheim – beeindruckend.
    Ich persönlich freue mich sehr, dass Rashid die äußerst schwierige Corona-Zeit mit zeitweisem Bewirtungverbot überstanden hat und seit ein paar Wochen wieder „am Start“ ist. Das war jedoch nur möglich, so berichtet der fleißige Jungunternehmer voller Tatendrang, weil er die Corona-Hilfe des Staates in Anspruch nehmen konnte. Jetzt schaut er wieder positiv in die Zukunft. „Ich bin zufrieden und die Arbeit macht mir viel Spaß“ sagt er und hofft, dass die Zahl seiner (Stamm-)Kunden regelmäßig steigt. Ich drücke ihm dafür die Daumen und werde weiter regelmäßig meinen Helin-Salat dort essen.

    geschrieben für:

    Imbiss / Schnellrestaurants in Heiligkreuzsteinach

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    2.

    eknarf49 Die Bewertung gefällt mir wirklich gut, allerdings würde mich interessieren, warum der Salat Helin-Salat heißt. .-)
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  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


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    Ein Problem vieler Innenstädte ist, dass deren Einkaufsbereiche zunehmend von bundes- oder gar weltweit agierenden Ketten dominiert werden. Der kleine, ortstypische Einzelhandel verschwindet nach und nach. In Kaiserslautern - auch nicht gerade als super Einkaufsstadt bekannt - sind die "übrigen Verdächtigen" natürlich ebenfalls zahlreich vertreten. Daneben gibt es aber noch die Parfümerie Seifenmeyer, ein alteingesessenes ehemaliges Familienunternehmen in der Fußgängerzone. Zwar ist Seifenmeyer inzwischen im Besitz der Brommenschenkel GmbH aus Trier, die 14 Parfümerien in Rheinland Pfalz und im Saarland betreibt, aber Seifenmeyer ist immer noch ein eigenständiges lokales Unternehmen mit eigener Identität. Seit Oktober 2019 findet man es jetzt unter neuer Anschrift in der Marktstraße 31. Ein Team mit, subjektiv empfunden, zahlreichen Beraterinnen bedient in den neuen, lichtdurchfluteten und großzügigen Räumen. In den auf mich klar strukturiert und übersichtlich wirkenden Verkaufsflächen findet man nicht nur die Mainstream-Düfte der großen Ketten.

    Das Beste aber an dieser Parfümerie war die Beratung einer jungen Dame namens Koch, die sich für mich als "Kosmetik-Laien" wirklich viel Zeit nahm und mir dabei half, einen neuen Duft zu finden. Das Beratungsgespräch empfand ich als extrem spannend, denn ich hätte im Leben nicht gedacht, wie wort- und umfangreich man Düfte beschreiben kann. Ich kam mir fasst vor wie bei einer Weinverkostung, bei der ich auch oft nicht verstehe, von was da gerade gesprochen wird. Aber in diesem Fall hat mich Frau Koch damit beeindruckt, dass ich mir nach ihrer Beschreibung tatsächlich einige Düfte vorstellen konnte.

    Da machen sich offensichtlich ihre regelmäßigen Schulungen bei den unterschiedlichen Herstellern wirklich bemerkbar. Neben der geschulten Nase muss jemand, der sich schon immer für Trends und Düfte interessiert hat, wohl wirklich auch Spaß an der Sache und am Umgang mit Menschen haben. Das war hier definitiv der Fall. Vielen Dank dafür!

    Worüber ich nicht urteilen kann und will, ist alles, was im Obergeschoss bei Seifenmeyer angeboten wird. Da geht es - soweit ich es verstanden habe - um Anwendungskosmetik, also Maniküre, Pediküre und so weiter. Darüber urteilt besser die (vermutlich überwiegend) weibliche Kundschaft.

    geschrieben für:

    Parfümerien in Kaiserslautern

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    3.



  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Klein und unscheinbar, so präsentiert sich das Eiscafé Puro in der Heidelberger Fußgängerzone, Hauptstraße 149. Inhaber Gianni Piucco und seine Frau Mercedes Cole verwöhnen ihr Publikum seit über 6 Jahren mit italienischem Speiseeis der Spitzenklasse. Nun ist das mit dem Geschmack ja so eine Sache und nicht wirklich diskutierbar, aber für mich persönlich ist es das beste Eis, das ich kenne.

    Mit seiner Sorte Wallnuss gewann beim 48. Concorso Internazonale "Coppa d´Oro" 2017 -quasi die Weltmeisterschaft der Gelaterista - belegte Gianni den dritten Platz. So wirklich überraschend ist das nicht, wurde er doch in der europäischen Eishochburg, den Dolomiten, in eine Eismacherfamilie hineingeboren. Mit der Familie geht es für viele Jahre nach Münster, wo er seine argentinische Frau mit italienischem Pass kennen und lieben lernt. Gemeinsam betreiben sie dann 15 Jahre lang eine Gelaterie in Spanien, bevor es sie vor über sechs Jahren nach Heidelberg zieht.

    Neben der fundierten handwerklichen Ausbildung ist die Auswahl der Rohstoffe entscheidend für die Qualität der Eiskunst. Gianni versucht - was möglich ist - selber zu machen und dabei möglichst viel Bio-Grundstoffe zu nutzen. Gekaufte Fertigmischungen kommen für ihn nicht in Frage. Trotz der Mehrarbeit und des erheblichen Zeitaufwandes kocht er mit Begeisterung in seiner Eisküche Waldfrüchte, Karamel und Co. - natürlich ausschließlich mit reinen Früchten und ausschließlich frischer Milch. Das Angebot im Eiscafé Puro umfasst neben allen üblichen Sorten auch zuckerfreies Eis, sowie sage und schreibe 12 - in Worten zwölf - Sorten veganes Eis.

    Fast schon selbstverständlich und kaum überraschend ist es, dass Gianni und Mercedes beim Tresenverkauf auf Plastiklöffel verzichten und essbare Varianten ausgeben. Zudem zeigen sie mit ihrem "Bildungseis" auch noch ein soziales Engagement, indem 20 Cent pro Kugel an die Studierendeninitiative Weitblick Heidelberg geht.

    Es gibt also aus meiner Sicht viele gute Gründe für einen (oder mehrere) Besuch(e) im Einscafé Puro. Lasst es euch schmecken!

    geschrieben für:

    Eiscafés in Heidelberg

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    4.

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    Papaeule Soweit ich das verstanden habe, werden derzeit essbare aber geschmacklose Löffel benutzt. Wenn der Bestand aufgebraucht ist, wird darüber nachgedacht die essbaren Löffel namens Spoonie des StartUps Spoontainable (UG) zu verwenden. Die gibt es in zwei Geschmacksrichtungen: Classic, gefertigt aus Haferfasern und Choc, gefertigt aus Kakaoschalenfasern (ein Reststoff der Schokoladenproduktion) Schmecken übrigens beide gar nicht schlecht :-)
    Papaeule Habe nachgehakt: Auch die jetzigen Löffel sind essbar, schmecken aber nicht besonders. Ja Calendula, du hast recht, sowohl die Hafer, als auch die Cacao-Fasern sind Abfallprodukte, die aber so einer neuen und sinnvollen Verwendung zugeführt werden.
    Konzentrat Danke für die Info zu den essbaren Löffeln. Hatte ich bei meinem ursprünglichen Kommentar nicht recht auf dem Plan. Selbst Süßholz (geraspelt) wäre nicht unbedingt Eiscafè-geeignet.
    Glückwunsch zum Daumen und zur Bewertung der Woche.


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 412 Bewertungen


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    Man hat "kurz nach Corona" - der Besuch erfolgte am ersten Juni-Wochenende - ein sehr gute Möglichkeit gefunden, das sonst herausragende Büffet zu ersetzen. Es gab kleine Etageren mit allem was zu einem guten Frühstück braucht an den Tisch. Zudem werden "Sonderwünsche" umgehend erfüllt.
    In Sachen Sauberkeit gab es bisher nie einen Grund für Beanstandungen.
    Das Hotel ist sehr zentral gelegen, mit direkter Straßenbahnhaltestelle vor der Tür und damit ein idealer Ausgangspunkt für Exkursionen in die Innenstadt. Genau wegen der zentralen Lage aber leider nicht wirklich ruhig.
    Das Preis/Leistungsverhältnis ist aus meine Sicht gut. Wenn man flexibel ist kann/sollte man auf Aktionsangebote achten.
    Achtung: es gibt unterschiedliche Zimmer-Klassifizierungen. Mit dem Komfort-Zimmer haben wir genau die Kategorie (mit Kühlschrank und Kaffeemaschine) gefunden, in der man sich bedingungslos wohl fühlen kann.
    Zum Thema Service, den wir auch bisher schon immer als positiv empfunden haben hier unsere letzte Erfahrung:
    Auf dem Weg zum Frühstück erwähnten wir an der Rezeption, dass das Türschloss etwas verkantet eingebaut ist und somit den Türrahmen beschädigt. Als wir nach dem Frühstück das Zimmer betraten, war das Schloss korrekt montiert! RESPEKT !!!

    geschrieben für:

    Hotels in Mannheim

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    5.

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  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    6. von 10 Bewertungen


    Ich bin im Besitz eines Handys des spanischen Hersteller BQ - gerade mal ein halbes Jahr alt. Nun brach das Display - Ungeschick lässt grüßen. Durch einen großen Zufall fand ich ein entsprechendes Ersatzteil auf eine bekannten Auktionsplattform (Juchu !!) Die folgende Suche nach einem Service-Partner brachte mich zu Service4Handys. Die Entscheidung für dieses Unternehmen war reine Bauchsache. Am Samstag Vormittag also auf nach Leimen/St. Ilgen und mein Problem geschildert. Die Antwort der beiden jungen Mitarbeiter: Was für ein Handy? Von wem? Nein, das kennen wir nicht, Dafür können wir keine Ersatzteile bestellen. Nachdem ich das Handy mit dem passenden Ersatz-Display präsentierte und auf ein helfendes Video auf YouTube hinwies, kam das Angebot: Ok, wir können das versuchen, aber ohne Garantie. Da ich keine Alternative hatte habe ich den Auftrag erteilt. Knapp eine Stunde später kam der Anruf, ich könne mein repariertes BQ abholen. Das Gerät funktionierte wieder einwandfrei! Perfekte und sehr schnelle Arbeit, zu einem mit 40,- € wie ich finde, sehr fairen Preis. Abschließend fragte ich noch, ob man sich das Video angeschaut habe. Antwort: Nein, Handys sind fast alle gleich aufgebaut. Wenn man das Ersatzteil sieht, weiß man schon, was zu tun ist.

    Fazit: Ich habe durch Zufall einen absolut kompetenten Partner mit viel Erfahrung in Sachen Handy-Reparatur gefunden.

    geschrieben für:

    Mobilfunk / Telefonläden in Leimen in Baden

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    6.

    Papaeule . . . und heute morgen erfolgte - dank Android One - das Update auf Android 10


  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    In heutigen Zeiten ist es schön festzustellen, wenn Unternehmen auch nach Jahren noch existieren und dabei konstant einen immer währenden guten Service bieten. So geht es mir bei der Zeidler OHG in Heidelberg, Seit über 15 Jahren sind Markus Daum und Janos Barta für mich die ersten Ansprechpartner, wenn es um Kfz-Kennzeichen, Stempel oder Schilder für unterschiedlichste Firmen geht. Immer freundlich, stets kompetent und lösungsorientiert findet man hier ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Zum Produkt-Portfolio zählen außer Werbeschildern aus Klebefolien, Plexiglas oder Blech noch Briefpapier, Visitenkarten, Aufkleber, Banner, Flyer, Aufsteller und Faltblätter. Zudem bieten die beiden Experten natürlich auch eine konzeptionelle Werbeberatung, was besonders StartUppern entgegen kommt.

    geschrieben für:

    Schilder in Heidelberg

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    7.



  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    3. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das Urban Kitchen befindet sich in Heidelberg in den Räumen des alten Hallenbades im Stadtteil Bergheim – also ziemlich zentral gelegen. Um die Nutzung dieses seit 1981 leer stehenden Jugendstil-Baues gab es in der Stadt jahrelange Auseinandersetzungen, bis ein Investor das Gebäude von 2010 bis 2013 für die Nutzung durch Gastronomie, Einzelhandel, Büros und für Veranstaltungen umbaute. 2017 folgte ein Betreiberwechsel des 250 Plätze umfassenden Speiselokals und auf der sehr geräumigen Terrasse finden noch einmal 220 Personen Platz. Das Urban Kitchen hat sich seither zu einem absoluten Publikumsmagneten entwickelt. Somit ist eine Reservierung dringenst anzuraten, wenn ein Besuch zu Stoßzeiten – zum Beispiel zum Sonntagsbrunch – geplant ist.

    Dieses Restaurant halte ich persönlich für eine der coolsten und interessantesten Locations in Heidelberg. Die Räume befinden sich auf dem ehemaligen Beckenboden des Frauenbades, sowie dem Kesselhaus. Viele alte technische Einrichtungen wurden einfach so und dort belassen, wie sie waren. Auch die Wände versprühen einen äußerst rustikalen und unbehandelten Charme. Hier beweist sich die Redewendung „weniger ist mehr“ in bester Manier. Das Interssanteste ist für mich die Gestaltung der Toiletten: Im ehemaligen Waschraum wurden extrem verwinkelte Parzellen unterschiedlicher Größe geschaffen, die sich um ein großes kreisrundes Becken ähnlich einem Brunnen reihen. Das muss man einfach mal gesehen haben.

    Die Speisekarte ist abwechslungsreich und die Preise angemessen. Diverse Speisen wurden von mir mehrfach getestet und für lecker sowie in der Menge ausreichend empfunden. Für den Urban Lunch (Mittagstisch) zahlt man 8,90 €, der tägliche Frühstücksbrunch – von 9:00 bis 12:00 Uhr - kostet 9,95 € und am Sonntag – dann von 9:00 bis 14:00 Uhr - 13,95 €; jedoch alles ohne Kaffee oder Tee! Das Büffet ist sonntags etwas praller gefüllt als in der Woche und umfasst alles, was man sich von einem guten (nicht außergewöhnlichen) Büffet erwartet :Lachs, Forelle, Salat zum selber zusammenstellen und mit unterschiedlichen Dressings, Antipasti, frisch gebackenes Brot, Wurst, Käse, Müsli, Obst, Nüsse, Früchte, lose Marmeladen, kleine Frikadellen und Nürnberger Würstchen gehören ebenso dazu wie Rührei natur und Rührei mit Champignons.

    Das junge Personal ist ausgesprochen aufmerksam und ziemlich locker drauf ohne dabei anmaßend zu wirken. Es herrscht hier nach meiner Beobachtung überall eine sehr positive Stimmung. In den teilweise sehr hellen Räumen ebenso wie in den teils kuschelig dunklen Ecken und Winkeln. Hier findet man wirklich zu jeder Stimmung und zu jedem Anlass den passenden Tisch. Das Urban Kitchen hat es in kürzester Zeit geschafft, zu meinen Top Drei Lokalen in Heidelberg zu gehören.

    Nachtrag:
    Jetzt muss ich in den Wein doch noch einen Tropfen Wasser geben, denn gestern war ich ausnahmsweise mal am Abend und nicht zum Brunch dort und habe mir ein "großes Wasser" bestellt. Ich bekam eine Flasche 0,75 l Apolloinaris zum Preis von stolzen 5,10 €. Das finde ich nicht nur überteuert sondern im Vergleich auch "moralisch bedenklich" , kosten doch Cocktails in der Happy Hour (bis 19:00 Uhr) 4,90 €

    geschrieben für:

    Schnellrestaurants in Heidelberg

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    8.

    eknarf49 Da muss ich mich gleich nochmal melden. Für einen möglichen Heidelberg-Besuch habe ich mir die von Dir so lebendig geschilderte Location sofort notiert. Danke.
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    Puppenmama Danke für Deinen schönen und informativen Bericht. Ein guter Tipp.
    Glückwunsch zum grünen Daumen und zum Wochenkrönchen.
    Konzentrat Sehr schön beschrieben, guter Tipp.
    Glückwunsch zu den Auszeichnungen.

    Anmerkung zum Nachtrag: in den Happy-Hour-Cocktails sind aber auch keine 0,75 l drin ;-)
    vinzenztheis Auch von mir GwzgD und GwzBdW nachdem es ja nun erklärt worden ist.
    Dem Bericht nach zu urteilen ist das ja eine Örtlichkeit mit gutem Preisleistungsverhältnis mit Ausnahme des Preise für ein simples Wasser. Das ist gelinde ausgedrückt fast unverschämt.
    Sedina Erklärungen hin - Erklärungen her,
    ich als altmodischer Mensch empfinde es als geringschätzend, wenn man sich nicht die Mühe macht, einen Glückwunsch, also etwas besonders ehrendes, auszuschreiben, jedenfalls dann, wenn, wie so oft, die Abkürzung der einzige Inhalt des Kommentars ist.


  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    3. von 7 Bewertungen


    Das Restaurant Lindbergh am City Airport Mannheimer ist eine sehr attraktive Location. Der Name ist für das Interieur Programm mit einigen Propellern und weiteren Dingen aus den Kindertagen der Fliegerei unter der Decke und einem aufgelockerten Gastraum. Dazu kommt eine optisch ansprechende Bar, sodass man sich hier sofort wohl fühlt. Im Sommer lädt zudem ein großer schattiger Biergarten zum entspannten Verweilen. Die Nähe zur SAP-Arena macht das Lindbergh zudem für Konzert- und Sportveranstaltungsbesucher attraltiv. Außerdem finden hier – in einem angeflanschten Zelt – die Mondays Finest statt; eine musikalische LifePerformance mit einer Hausband und wechselnden Gästen.

    Als Handballfans waren wir vor einigen Jahren hier öfter zu Besuch. Damals gab es hier eine sensationelle Kürbiscurrysuppe mit Hühnchenspiess. Auch der Rest der Speisekarte vermittelte seinerzeit einen etwas gehobenen Anspruch. Irgendwann wurde dann leider die Rezeptur und/oder der Küchenchef gewechselt und auch terminlich passte es uns nicht mehr so recht. Jetzt sind wir wieder einmal da gewesen, und es zeigte sich sehr schnell, dass hier zu essen immer noch etwas Besonderes zu sein scheint. Wer das Lindbergh zum ersten Mal besuchen möchte, sollte vorab einen Blick in die online verfügbare Speisekarte werfen.

    Meine Partnerin wählte das leider sehr enttäuschende und fade Kürbis- Karottensüppchen. Ich hatte mit der Maronen-Orangensuppe als Vorspeise da deutlich mehr Glück, denn sie war etwas exotisch und ausgesprochen lecker. Die Auswahl der Hauptspeise fiel uns nicht ganz so leicht, denn das Angebot ist für unseren Geschmack schon etwas gewöhnungsbedürftig. Die Menge der Speisen war für uns durchaus angemessen. Das Bedienungspersonal empfanden wir als aufmerksam aber etwas „muffelig“. Die zwei Jungs an der Bar hingegen waren ziemlich locker und cool drauf.

    Resümee: Schöner Laden mit Wohlfühlfaktor, bei der Gast und Speisekarte leider nicht ganz zusammen passen.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Mannheim

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    9.



  10. Userbewertung: 2 von 5 Sternen

    17. von 19 Bewertungen


    Ich habe mich lange geziert, ob ich meinem Frust hier freien Lauf lassen soll. Nachdem ich hier einige Kritiken gelesen habe, möchte ich nun doch von meinen Erfahrungen berichten, ohne emotional zu werden. Die Location, zentral in Heidelberg gelegen, ist mit ihrem Biergarten ein absoluter HotSpot. Leider öffnet das Café Rossi am Sonntag erst um 10:00 Uhr. Der uns zugewiesene Platz war gleich neben dem Tresen und somit recht dicht am Büffet. Leider stand dort auch die Orangensaftpresse, die extrem laut und störend war. Mein Tee wurde in einer schönen stylischen Tasse Serviert in der das Teekännchen stand - sehr schön aber unpraktisch, denn ein Stövchen wurde nicht dazu gestellt, sodass der Tee sehr schnell kalt war. Das Spiegelei am Büffet war maximal lauwarm und Gurken oder Tomaten suchte ich vergeblich. Was in den jeweiligen Marmeladengläsern war, musste ich in Ermangelung einer Beschriftung raten. Insgesamt fehlte jedwede Liebe zum Detail und auch die anderen "Warmspeisen" waren nicht wirklich warm, geschweige denn heiß. Die Auswahl würde ich als durchschnittlich bezeichnen; ebenso das Tempo der Bedienungen. Wir haben unsere Kritik auch vor Ort versucht anzubringen, ernteten aber leider nur ein Schulterzucken. Zum Glück gibt es in Heidelberg einige gute Alternativen für einen Frühstücksbrunch.

    geschrieben für:

    Cafés / Restaurants und Gaststätten in Heidelberg

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    10.

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    Kulturbeauftragte Das ist ja schon heftig! In einer X-beliebigen Bäckerei hätte man sicherlich eine opulente Auswahl für den Preis! Als Azubine habe ich eine solche "Völlerei" in einem solchen Laden in Handschusheim erlebt... sehr lange ist her. Für mich ist es eine interessante Alternative zu den "üblichen Verdächtigen" ;-)!