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Bewertungen (3 von 97)

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  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    10. von 24 Bewertungen


    Ich war hier mit einer Freundin, die unbedingt was von Primark für ihren Sohn kaufen musste, weil der Laden bei der Jugend total angesagt ist.

    Meine Erfahrungen an einem ganz normalen Vormittag: Es war überfüllt, mit irrem Blick rannten vor allem Mädchen durch die Gänge und fassten alles an. Regale und Auslagen wirkten sehr chaotisch - offenbar hatten die Kunden schon alles durcheinandergebracht, und niemand hatte sich die Mühe gemacht aufzuräumen. Lohnt wahrscheinlich auch nicht. Wir waren erstaunt, mit welcher Begeisterung die Kids über die Billig-billig-Angebote herfielen. Wahrscheinlich war es anfangs auch so bei H&M, und wahrscheinlich war ich damals genauso begeistert. Personal war nicht zu sehen, also auch niemand, den man fragen konnte, wo was zu finden wäre. So mussten wir also selbst auf die Jagd gehen nach dem coolen Leiberl (T-Shirt auf Österreichisch).

    Hier hat mir die Qualität gar nicht zugesagt - alles, was ich sah, war sehr einfach verarbeitet und sah so billig aus wie es war. Und ich möchte gar nicht wissen, wie oft hier Fasern, Stoffe und Waren rund um den Erdball transportiert wurden oder wie wenig die hoffentlich wenigstens schon erwachsenen Arbeiter daran verdient haben, wenn bei diesen Preisen auch Primark noch was verdient, wovon auszugehen ist.

    Meine Freundin kaufte für ihren Sohn ein T-Shirt im besten "Big Bang Theory"-Stil, das Hemd kostete 5 Euro, zum Bezahlen mussten wir an der Kasse über eine halbe Stunde (!) anstehen, und dann haben wir die Flucht ergriffen. Das T-Shirt wird vielleicht den Winter überstehen ...

    Fazit: Dieser Laden ist definitiv nix für mich! Ein Geschäft, wie gemacht für die Wegwerfgesellschaft. Dagegen ist H&M eine Edelmarke.

    geschrieben für:

    Bekleidung in Berlin

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    1.

    Ausgeblendete 2 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Eine wirklich gut geschriebene Bewertung. Sie gefällt mir, weil sie genau meiner Meinung entspricht. Wahrscheinlich gibt es aber sehr viele Leute, die völlig anderer Meinung sind, wie man an dem Gedrängel dort sieht. Danke für Deinen Bericht.


  2. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Bei unserem ersten Besuch wollten wir zu viert vor dem Kino was essen und trinken. Wir schafften es gerade so in die Vorstellung und mussten die Hälfte unserer Speisen stehen lassen. Der vollkommen überforderten Bedienung gelang es nicht, innerhalb von 30 Minuten die bestellten Convenience-Produkte auf den Tisch zu bringen, und das trotz mehrfacher freundlicher Erinnerung. Ehrlich gesagt, war es kein großer Verlust, dass wir nicht alles essen konnten.

    Beim nächsten Mal waren wir also gewarnt und hatten vorher bereits gegessen. Aber warum sollte man nicht 30 Minuten vor Filmbeginn noch ein Weinchen trinken? Das Café war voll besetzt, aber offensichtlich hat es sich immer noch nicht beim Personal herumgesprochen, dass die meisten Gäste, die es hierher verschlägt, eigentlich ins Kino nebenan gehen wollen. Man ließ sich also Zeit. Auch die übrigen Gäste mussten warten, wobei der allgemeine Unmut sich langsam, aber deutlich steigerte. Es dauerte fast 20 Minuten, bis unser Wein kam. Da waren es noch ca. 7 Minuten bis Vorstellungsbeginn. Zusätzlich durften wir noch ein bisschen Getöse, Geschrei und Getobe aus der Küche mit anhören.

    Meine Meinung: Dieses Café/Kneipenrestaurant könnte ein richtig toller Laden sein, wenn es der Geschäftsleitung gelänge, die Zusammenarbeit der drei (!) Servicekräfte in dem ca. 40 Plätze fassenden Lokal auch nur ansatzweise zu organisieren. Die Voraussetzungen wären vorhanden: Von außen ist es ganz hübsch anzusehen, und innen ist es recht gemütlich - mit vielen kleinen Tischen und Barhockern.

    Ich habe übrigens den Wein nicht ausgetrunken - war wieder kein großer Verlust.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Cafés in Eschwege

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    2.



  3. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    2. von 5 Bewertungen


    Echt nicht mein Ding! Werder ist eine zauberhafte Stadt: reizende Menschen, eine schön restaurierte Inselstadt, wunderbare Blicke aufs Wasser, originelle Geschäfte, zahllose und sogar gute gastronomische Angebote und eine aktive Kulturszene. All dies schätze ich sehr. Aber bitte an den ca. 355 Tagen im Jahr ohne Blütenfest!

    Der Rummel ist mir ziemlich wurscht. Als Berlinerin mag ich's ja prinzipiell ganz gerne, wenn was los ist. Nein: Es ist die hemmungslose Sauferei bis zum Kontrollverlust, die mir zuwider ist, obwohl ich ganz und gar nicht abstinent lebe. Es macht mir einfach keinen Spaß, Besoffene zu sehen. Die Kids, die manchmal schon morgens mit den Obstweinflaschen in der Hand durch die Gegend torkeln, die stören mich sehr. Die besoffenen Erwachsenen ebenfalls. Die grölenden Touris, aggressive Süffel aus Berlin und Potsdam ... killekille, kleene Maus, zieh dir dochma nackich aus! ... Männer und Frauen mit nassen Hosen vorn bzw. hinten, rotviolette Gesichter mit wirren Blicken, in ständiger Saufbereitschaft bis zum hoffentlich friedlichen Zusammenbruch. Steijense ein, steijense zu - hier jeht die Luzie richtich ab! Allet dreht sich, allet bewecht sich, allet reihert - ab ins Koma für fünffuffzig!

    Er heißt nicht umsonst seit Anno Tuck Bretterknaller, der Obstwein, der so tückisch wirkt. Man trinkt ein Gläschen, es schmeckt so schön fruchtig, gleich noch eins, dann will man aufstehen und kriegt eins mit der Sichel in die Kniekehlen und mit dem Hammer uffn Kopp. Leider können oder wollen sich die wenigsten auf ein Glas beschränken! ... Ja, watdenn, watdenn, musste ehm trehnieren, Meechen! Nu sei doch keen Spaßvaderba, Mönsch, wenn man sich eenma ammesiern will ...

    Das Schlimme ist, dass viele Leute, gerade aus Berlin, das zauberhafte Havelstädtchen Werder lediglich zum Blütenfest erleben oder erlebt haben. Nach meinen Erfahrungen bin ich nicht die einzige, die davon abgestoßen wird. Wohl niemand käme auf die Idee, nicht mehr nach München zu fahren, weil ihm (so wie mir) das Oktoberfest zu gruselig ist. Ich mag München. Doch Werder leidet inzwischen tatsächlich unter dem miesen Ruf des Blütenfestes. Viele meiden die Stadt aufgrund von schlechten Erfahrungen, für die sie irgendwie die Einheimischen mitverantwortlich machen. Die von Jahr zu Jahr schlimmeren Exzesse haben mit den Bewohnern überhaupt nichts zu tun. Im Gegenteil: Die Werderaner sind die größten Leidtragenden.

    Deshalb, liebe Leute: Wenn ihr einen schönen Ausflug machen wollt und wenn ihr es ein paar Stunden mit wenig oder womöglich ganz ohne Obstwein aushaltet, dann fahrt einfach mal nach Werder/Havel, wenn gerade kein Blütenfest ist. Ist schön hier!

    geschrieben für:

    Veranstaltungsservice / Marketing in Werder an der Havel

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    3.

    Nike Die schlimmsten Exzesse haben wir zum Glück nicht erlebt, weil wir uns nach ca. 3 - 4 Stunden, die wir hier verbrachten, wohlweislich schon gegen 14 Uhr wieder in Richtung Postdam begeben haben. Das war auch gut so !
    Familien mit Kindern sieht man so gut wie überhaupt nicht hier ... schade, aber sehr verständlich!
    Schlorrndorf Ja, das habt ihr schlau gemacht! Ich war ein paarmal da, weil ich viele Freunde in Werder hab. Das reicht mir jetzt als Blütenfest-Dosis für mein ganzes Leben. Die Hin- und Rückfahrt (bin autofrei) war auch immer der Horror ...