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Bewertungen (1)


  1. Userbewertung: 1 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Jemand sollte ihm die Zulassung entziehen. Für Menschen, die gerade hilfsbedürftig und am Ende sind, stellt er eine Gefahr dar. Als ich da war, hatte ich seitdem stundenlang Heulkrämpfe, aber er sieht keinen Anlass für eine Therapie. Aber der Hauptgrund wird sein, dass er wohl nur diejenigen behandeln will, die seinen eigenen Problemen entsprechen. 'Kein Anlass für eine Therapie', das 'Nichterläutern des Problems' und der Verweis auf eine stationäre Behandlung scheinen seine Ausreden zu sein, um die anderen wieder loszuwerden. Macht also logisch überhaupt keinen Sinn. Aber anstatt zuzugeben, dass er diese Sache nicht behandeln möchte, versucht er, den Patienten die Schuld an seiner Inkompetenz zuzuschieben. Ich hatte auch das Gefühl, dass er nur schnell den einen Termin füllen und abkassieren wollte, da er von Anfang an nur Interesse an der Chipkarte, nicht aber an der Überweisung hatte. Wenn Menschen sowieso schon am Ende sind, lässt er sie erst alles aufwühlen und schickt sie dann unter Verwendung seiner üblichen Ausreden völlig verzweifelt wieder weg.
    Als ich bei ihm sagte, dass ich manchmal nicht mal genau weiß, warum ich weinen muss,meinte er Langeweile. Das ist also genau das, was man dann noch braucht. Dass es vielleicht daran liegt, dass es so viel war und es einen überschwemmt, daran denkt er nicht. Er scheint wirklich sehr bewandert in seinem angeblichen Berufsfeld zu sein. Seitdem ich da war, hat auch das nächtliche Zähnebeißen wieder angefangen. Und das war bis dahin eigentlich schon länger weg. Ich habe vorher schon schlecht geschlafen, aber seitdem geht es fast gar nicht mehr,dabei ist es das, was ich jetzt unbedingt brauchen würde.
    Ich wollte es nicht glauben, aber leider kann ich alle negativen Bewertungen bestätigen. Er fing auch immer an, zu diskutieren, was man in der Vergangenheit hätte anders machen können,nicht aber, wa jetzt zu tun ist. Die Vergangenheit ist vorbei, diese Probleme habe ich nicht mehr. Leider bin ich seitdem innerlich total kaputt, hatte Burnout, nicht nur einmal. Dieses Denken 'was wäre, wenn' führt einfach nur in gedanklichen Wiederholungsschleifen, die aufwühlen, aber nichts an der Situation ändern. Ich sollte ihm dann auch noch sagen, was er tun soll. Ich denke, es ist sein verdammter Job, soetwas zu wissen, nicht meiner. Wenn ich es wüsste, müsste ich auch keinen Psychologen aufsuchen, obwohl ich ihm diesen Status abspreche. Er meinte auch 'es gibt auch immer jemanden, der etwas mit sich machen lässt'. Ja, schön. Seh ich auch so, nützt mir aber in meiner jetzigen Situation nichts. Die schlimmsten Ereignisse liegen zwei Jahre zurück und ich kann sie durch seine Gedankenschleifen nicht ändern. Es ist bereits passiert. Und natürlich hab ich dann irgendwann auch damals anders gehandelt, genau so, wie er es jetzt vorschlug. Dadurch hatte ich dann die nächsten Probleme. Er hält sich auch mit Spitzfindigkeiten in der Wortwahl des Patienten auf. Es ging um 'eigentlich' im Satz. Er meinte, das gibt es nicht. Sorry, ich find es ziemlich passend, wenn ich sage 'Eigentlich arbeite ich dort, aber im Moment bin ich krankgeschrieben'. Es ist so schon schwer, über etwas zu sprechen. Aber dabei unterbricht er einen noch, wirft einem später aber vor, dass man ihn ständig unterbricht. Nämlich genau dann, wenn er seine Ausreden anführen möchte, da das völliger Mist ist, was er da von sich gibt. Soweit nur mal kurz zusammengefasst. Es gibt natürlich viel mehr, aber auch die anderen negativen Bewertungen sprechen für sich. Die positiven scheinen genau die zu sein, die seiner eigenen Problematik entsprechen, weshalb er da wohl sehr interessiert ist, weil er sich damit identifizieren kann. Es ist schön, wenn denen geholfen wurde. Leider treibt er alle anderen in die Depression, Hilflosigkeit und Verzweiflung durch das Aufwühlenlassen, sein Verhalten und seine Schuldzuweisungen, obwohl das Problem eindeutig bei ihm und nicht beim Patienten liegt. Ich wünsche allen, die bei ihm waren, alles erdenklich Gute. Ihr seid nicht das Problem...

    geschrieben für:

    Gesundheitswesen / Psychologische Psychotherapeuten in Schwerin in Mecklenburg

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    ps.schulz Vielen DANK für diesen umfangreichen und sehr emotionalen Bericht

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