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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. von 4 Bewertungen


    Das Hotel am Solebad ist nach meiner Erfahrung ein gut geführtes (Nichtraucher-) Haus mit einer Standardausstattung der Zimmer zum kleinen Preis. Alles ist sehr sauber, die Ausstattung aber schon in die Jahre gekommen. Geräumiger eigener Frühstücksraum mit reichhaltigem Buffet. Die Parkplatzanzahl auf dem eigenen Grundstück ist etwas knapp bemessen. Das Haus hat keinen Restaurantbetrieb, dafür wird auf der gegenüberliegenden Straßenseite ein vom gleichen Inhaber verpachtetes Restaurant empfohlen. Kann man sehr gut akzeptieren. Die unmittelbare Nähe zur Stadtmitte ist auch sehr angenehm.

    geschrieben für:

    Hotels in Werne

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    1.



  2. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    5. von 11 Bewertungen


    Wir waren heute das erste Mal dort und waren überrascht von der sehr schönen Lage und dem Ausblick. Das Wetter war sonnig und wir suchten einfach einen schattigen Biergarten, zum ein Bier trinken und eine Kleinigkeit essen.

    Gefunden haben wir diesen schönen Schwärzlocher Hof, erwischten gerade noch einen freien Tisch unter den Bäumen und waren begeistert von der Aussicht. Es gab ein leckeres Schwarzbier vom Schwabenbräu und die Speisekarte bot Verschiedenes, ich würde die Möglichkeiten umschreiben mit einer Vesperkarte.

    Nun, man konnte das akzeptieren auf dem Hofgut, Restaurant wäre allerdings eine Übertreibung, aber das will das Hofgut wohl auch nicht sein. Sonst hat es uns ganz gut dort gefallen, kinderfreundlich mit einem schönen großen Spielplatz. Aber, ein Super Ausflugslokal ist es!

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Lebensmittel in Tübingen

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    2.

    Ausgeblendete 30 Kommentare anzeigen
    opavati® Ich dachte bisher immer, dass ich auch über diesen Platz geschrieben habe. Vielleicht auch gelöscht ....
    JulPal Die Pfauen sind auch toll. In der Kapelle sitzt es sich toll! :-) Dann komm vorbei, opavati. Tübingen ist gastfreundlich ;-)
    Tikae Nehme Er Haltung an und gedenke nicht nur der promillehaltigen Köstlichkeit tz tz ;;-))
    Schroeder Man möchte die anreisenden Gäste ja nur vorbereiten....
    Der schwäbische Mostwirt bedient auch rheinische Katholiken... ;-)
    Tikae Ehrenwerter, fast drängt sich der Gedanke auf der Schwabe errichtet noch Strassensperren für die fremd einreisende Brut ....;-)))
    Tikae Und sich dann über marodierende Bayern beschweren wollen....
    Jul, du musst was tun !!!!!!
    Ohne ordnende Hand geht das total aus dem Ruder und wir müssen Schroeder und Sir noch aus eurem Bächlein ziehen.
    Und dann der Ganzseitenartikel im Tagblatt......:-))))
    Tikae Himmel......das wird ein mezzo....grande....also mächtig gewaltig....sollte jemand die örtlichen Medien mit Warnhinweisen versehen ??? :-D


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Dieser Höhengasthof ist kein "Fünfsternerestaurant" aber er hat bei Golocal fünf Sterne verdient. Diese Auszeichnung möchte ich vergeben für eine ausgezeichnete Landwirtschaft, ein super Restaurantkonzept und ein Feriendomizil, welches nicht nur Betten anzubieten hat, sondern ein ganzheitliches Konzept für Familien.

    Man findet diesen Dorfgasthof nicht leicht, man muss ihn suchen, abseits der bekannten Straßen, eingebunden in die schöne Schwarzwaldlandschaft auf 1015 m Höhe, umrahmt von dunklen Tannenwäldern und großen Bergwiesen, auf denen die eigene Schaf- und Rinderherde grast. Wenn man Glück hat, kann man bei klarem Wetter die Schweizer Bergkette sehen. Man sitzt bei gutem Wetter auf der Terrasse, lässt sich von der Sonne verwöhnen, genießt den Kaffee und den hauseigenen Kuchen und später dann die Speisen aus einer hervorragenden Küche. Bio ist angesagt, man betreibt mit Überzeugung ökologischen Landbau, und so schmeckt es auch. Ein überzeugendes Konzept, was sich sehen und schmecken lassen kann, zu alle dem noch zu kleinen Preisen. Unser Lammbraten und auch das Gulasch vom Hirsch haben hervorragend geschmeckt und die versierte, aufmerksame Bedienung hat ihr Teil dazu beigetragen, dass man sich sofort heimisch und wohl gefühlt hat in diesem urigen Dorfgasthof.

    Für die Kinder steht ein Spielplatz bereit, Tiere, Steichelzoo, eine Ziegenherde gibt es auch zu sehen und die mitgebrachten Hunde verhungern auch nicht.

    Insgesamt ist es gemütlich und kann jedem Gast wärmstens empfohlen werden.

    Wer mehr wissen will, vielleicht für ein paar Übernachtungen, hier die WEB-Adresse:
    www.hoehengasthof-roessle.de

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Hotels in Schluchsee

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    3.

    Ausgeblendete 9 Kommentare anzeigen
    Blattlaus Vor Jahren sind wir sehr oft hier oben auf dem Berg gewesen. Die Landschaft ist einmalig . Im Rössle haben wir sehr gerne gegessen.

    Damals saß die frühere Wirtin noch mitten in der Gaststube und hat kontrolliert, daß alles rund läuft. Auch die Kasse hatte sie unter sich. Lange ist es her, aber nicht vergessen.
    Wollte Ostern wieder hin, aber da Schnee angekündigt ist, verschieben wir es wieder.


  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 7 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Der "Krabb" ist schwäbisch und ist ein Rabenvogel. Er lebt in der Nähe von Wäldern und deshalb passt diese ulkige Gasthausbezeichnung exakt auf dieses schöne alte Holzhaus am Waldrand von Holzbronn. Das "Krabba- Nest" ist alt, alles ist massiv, die Balken, die Wände, ein uriges, ein heimeliges Gebäude, eine wunderschönes Restaurant mit Biergarten!

    Überhaupt hat hier in dem Vorort von Calw vieles mit Holzwirtschaft und Holzbearbeitung zu tun, wie sollte es auch anders sein mitten im Schwarzwald? In der direkten Nachbarschaft vom Krabba- Nescht arbeitet eine Firma, die automatische Plattenaufteilmaschinen konstruiert und baut. Die Bediensteten können aber hier im Krabba- Nescht nicht zum Mittagessen gehen, leider öffnet es immer erst um 17:00 Uhr die schwere Holztür am Eingang, die den Eindruck erweckt, man betrete nun eine Scheune. Der erste Eindruck ist verwirrend, so viel gibt es zu sehen. Sitznischen, Balkone, Ballustraden, in der Mitte ein Baum, viele antike Gerätschaften aus der Bauernküche und der Bauernwirtschaft. Von einem einzigen Besuch kann man gar nicht alles entdecken.

    Das Speisenangebot ist vielfältig, von schwäbischer Küche, über Flammkuchen, dann frische Schlachtplatte mit den typischen Beilagen bis zum Whiskysteak. Eigentlich selbstredend, weil man hier Whisky selbst herstellt. Alles hat super geschmeckt, wurde nett serviert von aufmerksamen Bedienungen, aber waren für den Normalesser etwas zu groß, die Portionen.

    Wir werden wiederkommen, gewiss, denn das lohnt sich, dieses urgemütliche, romantische Restaurant unter den Tannen.
    http://www.krabba-nescht.de/krabba-nescht/einblicke/

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Holzbronn Stadt Calw

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    4.

    Ästhet Toller Name für ein Restaurant! Mir g'fallts. Scheint urig zu sein, guter Tipp, und um die Mittagszeit wär's für de Nachtkrabb eh zu früh!
    Ausgeblendete 7 Kommentare anzeigen
    Nike Die Krabb krahts von ihrem Nescht im Baum : der Braunbär hat nen Grünen Daum´ ! Herzlichen Glückwunsch!


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 10 Bewertungen


    Nachtrag 1/2018 Traurig - traurig: Das Per Du ist immer noch nicht saniert - immer noch geschlossen - leider !! Die Besitzerin kämpft die ganze Zeit mit den Verursachern und deren Versicherungen. Wie ich finde: Ein Riesenskandal !!! (Quelle: SWR 1 TV)

    Nachtrag 1/2017 Traurig - traurig : das Per Du mit seiner schönen, rustikalen Einrichtung ist abgesoffen.

    Abgesoffen in 1,5 Millionen Liter Biogülle der benachbarten Biogasanlage. Alles zerstört, alles hin. Ich kann die Eigentümerin nur herzlich trösten, sie soll den Mut nicht verlieren! Es war ein so schönes, gemütliches Lokal, ihr Werk ist zerstört. Ich hoffe, sie findet eine neue Bleibe oder kann mit der möglichen Entschädigung alles wieder aufbauen. Es stinkt zum Himmel! Alles nur, weil jemand meint, Anordnungen des Landratsamtes seien nicht so wichtig.


    Das "PerDu" ist ein rustikales, uriges Kellerlokal, angegliedert an das große Restaurant, welches zu früheren Zeiten die Soldaten der dort stationierten Bundeswehr beköstigt hat. Es liegt auf dem Gelände des seit vielen Jahren geschlossenen Bundeswehrstandortes. Heute haben sich mit den Jahren immer mehr Firmen in den alten Gebäuden und Hallen eingefunden, sodass der Industriepark fast komplett ist.

    Das "PerDu" ist sehr gemütlich eingerichtet mit hellen Massivholzmöbeln und einem imposanten Kachelofen. Es gibt nicht so viele Sitzplätze, dafür aber eine angegliederte Kegelbahn. Das beste aber ist die eigenständige Küche im Keller, die unabhängig vom großen Restaurant arbeitet.

    Viele Male habe ich auf Reisen dort gespeist, extra die Tagestour so eingeplant, dass ich dort den Abend ausklingen lassen, übernachten und dort essen konnte. Ein "KönnerKoch" kann sich rühmen excelente Speisen für ordentliche Normalpreise zu zaubern, die immer und ohne Ausnahme ausgezeichnet geschmeckt haben. Dezente Musik und freundliche Bedienungen sorgen für den Wohlfühleffekt.

    Angeschlossen ist auch ein Gästehaus auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Umgebaute Soldatenwohnungen wurden grundlegend saniert, so dass mindestens ein Dreisterne Hotelstandard daraus geworden ist, licht und luftig und wohnlich eingerichtet. Auch dort bin ich immer zufrieden gewesen. Nachts herrscht dort eine wohlige Stille, das ganze liegt weit ab von der nächsten Straße.

    geschrieben für:

    Hotels / Restaurierungen in Haid Gemeinde Engstingen

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    5.

    Ästhet ist landschaftlich urig beschrieben, was für excellente Speisen werden denn angeboten, kann es mir gar nicht vorstellen, Hausmannskost, heimische Küche oder einer bestimmten Region zuordbar?
    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    Braunbär2007 Hallo Ästhet, es gibt natürlich heimische, regionale Küche, ohne Spätzle und Zwiebelrostbraten mit Sauce können Schwaben nicht leben!

    Daneben aber auch immer ein Überraschungsgericht, welches nicht auf der Karte steht und als Tagesgericht angeboten wird. Da kann aktuell Wild dabei sein oder Weiderind, Pilzgerichte. Excellent will sagen, etwas besonderes, was in die Saison passt und nicht jahraus jahrein die gleiche Karte.
    Sedina Ein schöner Tipp - auch wenn mir da gleich Max und Moritz in den Sinn kamen:
    "Jeder denkt, die sind perdu !
    Aber nein ! - Noch leben sie !"
    Braunbär2007 Da hast du Recht, Sedina. Ich habe mich auch sofort über diesen Namen PerDu gewundert. Ich vermute, der soll gleiche eine persönliche Ansprache sein, also ohne das vorgezogene "Sie".
    Braunbär2007 Die Fachleute prüfen noch, ob der Biogasbetrieb versichert war und ob diese dann zahlungspflichtig wäre, weil der Betrieb den Anlagentank ohne Genehmigung in Betrieb genommen hat. So stand es jedenfalls in der Zeitung. Übrigens, keine Tiergülle, sondern vergorene Speisereste. Im Anfang Zutritt lebensgefährlich wegen Ammoniakgasbildung. Im ganzen Industriegebiet sind die Start-Up- Betriebe in Not.


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das Hotel und Restaurant Engstinger Hof ist leicht zu finden in Großengstingen. Es liegt direkt neben dem Automuseum, welches ausgeschildert ist. Das imposante Gebäude aus den massiven, behauenen Kalksteinquadern der Schwäbischen Alb hat innen wie außen massive Wände. Die schweren alten Holzbalken liegen auf den Steinportalen und darüber die dicken massiven Eichenbohlen. Das ganze verlangt dem Gast großen Respekt ab, so massiv ist das alte Gebäude gebaut. Ein interessanter Grundriss bietet der Gaststätte zwei große Gasträume und einen Nebenraum für Versammlungen.

    Ich kenne dieses schöne Lokal schon seit den Anfang 2000-er Jahren, habe dort auch übernachtet. Die wenigen Zimmer waren mit gutem Standard eingerichtet, sehr preiswert. Den heutigen Zustand des Hotels kann ich aus eigener Anschauung nicht mehr beschreiben.

    Damals war die Speisekarte noch ungarisch ausgerichtet. Ein neuer Pächter bietet nun deutsche und Balkangerichte. Die kann ich wiederum selbst bewerten nach meinem jüngsten Besuch. Wir waren sehr zufrieden, unser Testgericht: Rumpsteak. Es war perfekt gebraten, wie gewünscht, vorweg ein knackiger, frischer gemischter Salatteller. Alles war noch ein wenig dekoriert auf dem Teller, aber nicht übertrieben. Die Portionsgröße war ausreichend, mehr ging nicht, so lecker war das Gericht.

    Nun, ein einmaliger Besuch nach so langer Zeit kann natürlich noch kein abschließendes Urteil ergeben, dem "Vernichtungsurteil" meines Vorbewerters muß ich aber mit Fug und Recht widersprechen. Das freundliche Personal und der Inhaber haben besseres verdient! Das Restaurant Engstinger Hof ist nach meiner Meinung deshalb sehr empfehlenswert.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Großengstingen Gemeinde Engstingen

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    6.

    Ausgeblendete 8 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Zum grünen Daumen natürlich Braunbär... das Steak hab ich nicht gesehen *gg... aber wenn es lecker war ,,, dann bekommtst ein Däumchen auch für diese Leckerei.


  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Käse vom Albbüffel - das gibt es auf der Schwäbischen Alb!

    Das kleine Dörflein auf der Schwäbischen Alb ist schwer zu finden, aber es lohnt sich. Gleich am Ortseingang lädt ein großer Käselaib (natürlich kein echter) an der Hofeinfahrt zum Abbiegen zur Hohensteiner Hofkäserei ein. Ein sehr sauberer Hof mit Viehhaltung und einem Hofladen. Durch die große Glasscheibe erhält man auch einen Einblick in die dahinterliegende Käserei.

    Nun, das wäre im Allgäu zum Beispiel gar keine Überraschung, aber auf der Schwäbischen Alb ist es deshalb was Besonderes, weil dort Milch vom Wasserbüffel zu Käse verarbeitet wird. In der Nähe gibt es eine große Landwirtschaft mit einer riesigen Büffelherde und eben auch an diesem Hof werden diese interessanten Tiere gehalten, im Offenstall und frei auf der großen Weidefläche.

    Der Besucher wird eingeladen zur Käseprobe vor dem Kauf und das ist schon ein besonderer Geschmack. Er schmeckt würziger als der Käse aus Kuhmilch. Das muss man einfach selbst probiert haben. Drei Sorten werden angeboten: Versperkäs. Rotkäs und Albbüffel Rendez-vous (ein Mischkäse aus Kuh- und Büffelmilch).

    Allgemein mag ich diese Selbstvermarkter sehr, sie sind fleißig, verstehen ihr Geschäft und bieten hohe Qualität. In diesem Fall hat der Heidäcker- Hof das Biolandsiegel vorzuweisen. Sehr nette Leute, diese jungen Bauern, man kann sie alles fragen und wird allumfassend informiert bei der Hofbesichtigung.

    Es gibt zwar Öffnungszeiten, wird aber auch aufgefordert, zu anderen Zeiten die Klingel zu betätigen. Die Verkaufspreise sind etwas höher als die üblichen Ladenpreise, das haben die Leute aber auch verdient, Ein Büffel gibt nur 1/5 soviel Milch wie eine Kuh (bei gleichem Futter!) und deshalb ist die einfach auch wertvoller und teurer. Erstaunlich ist auch, dass man diese Tiere, die eigentlich das Wasser und den Sumpf lieben, auf der ach so wasserarmen Alb halten kann.

    Wer mehr wissen will, dem kann ich die Hofseiten empfehlen:
    www.albkaes.de und www.albbueffel.de

    geschrieben für:

    Feinkost / Lebensmittel in Ödenwaldstetten Gemeinde Hohenstein

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    7.

    Ausgeblendete 27 Kommentare anzeigen
    Braunbär2007 Das ist es auch, so was gibt es in Berlin sicher nicht!? Da wird halt anderer Käse produziert (manchmal). Fahr mal hin! Versandhandel machen die, glaube ich, auch.
    Ein golocal Nutzer Eine sehr schöne "schwäbische" Bewertung.

    Leider sind die Albbüffelbestände stark mit Rinderherpes befallen (BHV 1). Das macht dem Mensdchen nichts, aber den Tieren. Um diese Krankheit auszurotten, verlangt die BW-Regierung die Tötung von über 50% der Büffel.
    Das wäre der Ruin der Bauern....
    Nike Herzlichen Glückwunsch zum Grünen Daumen !

    Ja ... lach ... da hast du Recht .... ;-) aber wenn schon Käs, dann kaufe ich den ab und an mal gern auf ländlichem Wochenmarkt von regionalen Hofkäsereien .
    ubier Sehr schöner Beitrag, der virale Befall ist natürlich weniger schön. Herpes ist beim Küssen übertragbar - also Zurückhaltung, Leuts! Nix ist mit Albbüffelbusseln...
    Ein golocal Nutzer Das geht nicht nur um Busseln... leider...
    Wo socle befallenen Bestände stehen, darf kein Lebendviehhandel betrieben werden = fallende Preise für alle.
    Die Muttertiere verliehren ihre Kälber... usw. usw.
    Braunbär2007 Ja, lieber Schröder, das ist der Büffelhof vom Willi Wolf in Meidelstetten. Da sind wir auch gewesen. Der hat seine Herde schon geteilt in die eine Hälfte mit dem Virenbefall und die andere virenfreie. Da oben auf der Alb gibt es noch einen Metzger, der sich um das Büffelfleisch kümmert. Den haben wir noch nicht besucht.
    Braunbär2007 Liebe JulPal, es gibt auch Büffelmozerella in der Hohensteiner Hofkäserei!! Mach mal einen kleinen Ausflug, ist ja nicht so weit von Tübingen weg.
    Heli Ich mag zwar keinen Büffelkäse, aber ich gratuliere zum Daumen für einen schönen Bericht und ein tolles Foto :-)
    Ein golocal Nutzer @ opavati: Ein sehr gut sortierter Kässestand auf dem Tübinger Wochenmarkt. Ich bin dort Stammkunde. ;-)


  8. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


    Die Vesperstube, das Ausflugslokal oder der Rastplatz für müde Wanderer und Radfahrer: das alles ist Unterkrummenhof am Schluchsee im mittleren Schwarzwald. Der schöne Schwarzwaldhof in seiner typischen Gestalt liegt am südlichen Ufer, welches frei von Autostraßen und Verkehr ist. Ein Naturparadies! An der Staumauer kann man Boote oder auch Fahrräder ausleihen und die 5 km zur Versperstube fahren. Nach weiteren 5 km erreicht man das andere Seeende bei Aha. Der gesamte Rundweg um den See für die Byker ist 18 km lang. Was man auch tut, man kommt am Unterkrummenhof vorbei, sitzt unterm Sonnenschirm, blickt in die Weite des Schluchsees, isst was Leckeres aus der Region und trinkt das berühmte Bier aus dem Schwarzwald, welches nur wenige km entfernt (in dem roten Backsteinhaus) gebraut wird. Baden und Schwimmen im See ist allerdings gewöhnungsbedürftig, es ist ein Bergsee, ein Stausee, das Wasser fühlt sich etwas kalt an!

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Aha Gemeinde Schluchsee

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    8.

    Ausgeblendete 14 Kommentare anzeigen
    Braunbär2007 Hallo ihr lieben "Liker", schön dass euch meine 2 Jahre alte Bewertung immer noch gefällt. Erst jetzt hatte ich bemerkt, dass ich sie damals falsch platziert hatte. Es gibt am Schluchsee zwei Lokale gleichen Namens: Unterkrummenhof. Mit Hilfe von Robert a habe ich auch endlich den Löschbutton gefunden. Also, jetzt kann ich wieder ruhig schlafen. DANKE!
    Sir Thomas Das Wasser im Stausee ist wahrscheinlich auch noch nass, oder? Und das rote Backsteinhaus heißt bloß deswegen Rothaus? Fragen über Fragen... sehr verlockend beschrieben, der Herr.
    Blattlaus Die Brauerei ist bei Grafenhausen, nicht weit von meinem Lieblingsort im Schwarzwald ,Schluchsee entfernt.
    Es ist auch eine schöne Brauereigaststätte dabei.Nicht weit davon ist auch das Heimatmuseum "Hüsli" indem der Doc aus der Schwarzwaldklinik wohnte.

    von Money Der Doc aus der Schwarzwaldklinik war doch Hansjürgen Wussow, wenn ich mich recht erinnere.
    Anscheinend hat der überall einmal gewohnt. Als ich vor einigen Jahren ein paar Tage im Hotel Alemannenhof, Titisee zu Gast war, hatte ich das Zimmer, das angeblich immer von Wussow benutzt worden war.
    Blattlaus Ja, der Doc musste da schon ein Stückchen vom Arbeitsplatz in sein Haus fahren.
    Aber im Film geht alles.
    Blattlaus @money, Das Heimatmuseum Hüsli, das man besichtigen kann, war die Kulisse die im Film sein Wohnhaus darstellte.
    Braunbär2007 Wer sich näher für´s Hüsli interessiert, hier meine Bewertung von vor einem Jahr:
    http://www.golocal.de/grafenhausen/museen/huesli-heimatmuseum-des-landkreises-waldshut-YUxHG/


  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 38 Bewertungen


    Die Ortschaft Grafenhausen liegt im Südschwarzwald. Man erreicht sie leicht nach einem Besuch im Heimatmuseum "Hüsli" in Rothaus oder einer Besichtigung der bekannten Rothausbrauerei wenn man an der Straßengabel zum Schluchsee beim Rothaus links abbiegt. Die Ortsmitte liegt ganz im Tal, das Landhotel wieder auf der Höhe mit Ausblick auf die Schweizer Alpenkette. Es ist nicht leicht zu finden, aber gut beschildert.

    Das historische Haus wurde vollkommen baulich erneuert, innen wie außen, es macht den Eindruck eines Neubaus und ist wunderschön eingerichtet mit Sitzecken, einem großen und einem kleineren Gastraum, alles sehr gemütlich und dezent. Helle Holztäfelungen, stilechte Sitzbänke und eine bemerkenswerte Küche, obwohl es keinerlei Tafeln und Auszeichnungen am Eingang ausweist (auch nicht vom ADAC).

    Eine regionale Speisekarte bietet eine kleine, aber feine Auswahl von frisch zubereiteten Speisen, auch Wild, saisonal abgestimmt, es schmeckt ausgezeichnet und ist sehr schön angerichtet. Das gehobene Preisniveau kann man für diese tolle Kochleistung gerne akzeptieren.

    Das zugehörige Landhotel der Familie Nägele ist ebenso fein eingerichtet, Zimmer mit überdachtem Balkon in diesem schönen Schwarzwaldhaus, großzügige, moderne Zimmer. Ich selbst hatte noch nicht die Gelegenheit, dort zu übernachten, meine Geschäftsgäste jedoch waren begeistert über dieses Quartier in landschaftlich exponierter Lage.

    Landhotel und Restaurant sind beide sehr empfehlenswert.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Hotels in Grafenhausen im Hochschwarzwald

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    9.



  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Schlechte Aussichten, unangenehme Wahrheiten.

    Die Ortschaft Deilingen ist ein kleines Dorf auf der Höhe der Südwestalb. Sie steht auf Kalkstein, der hervorragend geeignet ist zur Zementherstellung, im weißen Jura liegen Millionen von Fossilien, sie hat einen Aussichtspunkt mit einer hervorragenden Fernsicht, einem Sendemasten und der vierte Punkt eines regionalen Bekanntheitsgrades ist seine Schnapsbrennerei Schätzle. Soweit mal die Ansichten aus dem Primtal.

    Wer einmal einen Ausflug macht in den nördlichen Schwarzwald zum Rohrhardsberg mit über 1000 m und vom Gasthaus Schwedenschanze bei klarem Wetter gen Norden blickt, der kann allein von dort aus 27 Windkraftanlagen kräftig bei der Arbeit sehen. Niemand stören diese langsam drehenden Windräder, sie sind einfach eine Bereicherung der schönen Landschaft. Die Schwarzwälder sind einfach ein fortschrittliches Völkchen, können in diesem Fall Tourismus und Einsichten in umweltpolitische Notwendigkeiten auf einen Nenner bringen.

    Manchen Bewohnern des großen Heuberges, und dazu zählt auch Deilingen, haben da so manche Probleme mit diesen Einsichten. Seit Jahren beschäftigen sich nun Fachleute mit einem Windatlas auf der Schwäbischen Alb um umweltschonende und windgeeignete Standorte für Windkraftanlagen zu finden und weder in Deilingen, noch in der Südwestalb will das gelingen.

    Man könnte ja mal darüber nachdenken: Das Rathaus, die Gemeinde könnte sich an einem solchen Projekt selbst beteiligen (die Erträge gehen in den Gemeindehaushalt statt Steuern), Bürgerbeteiligung (finanziell als Investition) wäre auch ein Weg, die Akzeptanz einer solchen Anlage zu erhöhen, denn letztlich ist die Alternative das Fortbestehen der Atomkraftwerke mit ihrem eigenen Gefahrenpotential.

    Zur Energiewende gibt es keine Alternative. Alle sollten dazu beitragen können, die einen durch Stromsparen, die anderen durch Bereitstellung von einem geeigneten Standort. Wenn die Einwohner in solchen Standorten für die Kilowattstunde Strom 5 Cent mehr bezahlen müssten käme die Einsicht vielleicht schneller? Wir brauchen alle Möglichkeiten für erneuerbare Energien, auf keines kann man leichtfertig verzichten und: eine 380.000 Volt Hochspannungsleitung von der Nordsee zu uns Schwaben ist die unrentabelste Lösung, die sich die Techniker ausgedacht haben.

    Auch das ist eine Wahrheit und die kostet nicht nur Geld, sondern "verschandelt" auch die Landschaft. Deshalb muss das Zauberwort heißen: Dezentrale Stromerzeugung.

    Nachtrag im Juni 2014
    Damit wären wir beim Landschaftsbild. Alles soll schön aussehen. Wer behauptet eigentlich, dass ein langsam rotierendes Windrad nicht schön aussieht? Man kann sich auch fragen, warum muss eigentlich die Landschaft im Norden der Republik mit ihren 100000 Windrädern nicht schön aussehen? Ist das ein Vorrecht des Südens? Haben die Menschen dort weniger Geschmack? Ehrlich beantwortet, da fällt mir keine Erklärung ein. Floriansprinzip??? Wie beim Atommüll??? Fragen über Fragen und keine Antworten in Sicht. Und da schließe ich auch unsere Berge vor der Haustür mit ein: den Zundelberg, Stauffelberg, den Risiberg usw. usw. (den Dreifaltigkeitsberg kann man ja wg. des Flugplatzes ausschließen, zugegeben). Wurmlingen kann´s doch auch (Bürgergemeinschaft gründen, Gesamtanalyse einer Zukunftsfähigkeit des gesamten Energiehaushaltes).

    geschrieben für:

    Gemeindeverwaltung in Deilingen

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    10.

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    opavati® Die Gegend eignet sich doch perfekt für Pumpspeicherwerke, aber die will jauch keiner. Hier im Osten ist inzwischen alles voller Wildparks ...
    Braunbär2007 Soviel ich weiß ist der Gemeinderat dagegen. Pumpspeicherwerk ist geplant im Südschwarzwald - aber - in einer Größenordnung, die auch hier die Gemüter erhitzt. Auf der Schwäbischen Alb gibt es nicht genug Wasser, wie gesagt: Kalksteinuntergrund. Dort versickert das Wasser großenteils. Nun, mein Beitrag sprengt ja eigentlich den Rahmen einer Bewertung, das ist mir schon klar, aber er kann vielleicht eine kleine kommunalpolitische Denkhilfe sein.
    Braunbär2007 @opavati, eure Windparks sind natürlich gigantisch, vielleicht sogar etwas zu groß. Ich könnte verstehen wenn ihr kein Verständnis dafür aufbringen könntet, wenn sich hier Leute über ein "unnatürliches Landschaftsbild" aufregen oder, wie unser ehemaliger Ministerpräsident Erwin Teufel über: "die Verspargelung der Landschaft". So unterschiedlich können Ansichten sein zum selben Thema. Das was dieser Herr an Bremsklötzen hinterlassen hat, ist selbst heute noch nicht aus dem Weg geräumt.
    Siri hier sind auch ein paar denkhilfen dabei:

    http://www.youtube.com/results?search_query=winparks%20l%C3%BCge

    hier&da einen winpark - hätte ich kein problem damit.
    bei der energietechnischen nützlichkeit hätte ich schon fragen ...

    und die umwelschädlichkeit steht außer frage.

    finanzielle, politische und wirtschaftliche katastrophen deuten sich schon an ...
    Braunbär2007 @Siri, Hallo Siri, ich verstehe deinen Hinweis als kritischen Hinweis für mich, der ich mich sozusagen als Befürworter der Energiewende zu erkennen gegeben habe. Natürlich hat alles Vor- und Nachteile, auch die Windkraft kann zu viel werden für die Menschen, die darunter leben. Aber was ist schlimmer als die Lebensgefahr, die von der Atomkraft ausgeht?
    Speziell argumentiert hier auf unseren Süden der Republik: Wir haben einen enormen Nachholbedarf an erneuerbaren Energieen durch die andauernde Blockadehaltung des Landes und des Atomunternehmens EnBW. Wir haben die größte Abhängigkeit vom Atomstrom und die geringste Anzahl von Windrädern. Das sind die aktuellen Fakten.

    Ich finde es ungerecht, wenn sich die Meinung breit macht, baut ihr da oben mal die Windräder, die passen besser zu euch, wir bauen dann eine Fernleitung zu uns, das genügt uns dann. Hier in BW haben wir lange noch kein Zuviel an Windkraft!
    JulPal Was ich immer wieder schade finde, ist die Tatsache, dass viele Leute erneuerbare Energien wünschen. Aber bitte nicht vor der eigenen Tür. Bürgerinitiativen gibt es aller Orten, die sich gegen Windkraftanlagen wehren. Blöd nur, dass sich die selben Leute auch gegen Stromtrassen wehren... Leiterlose Übertragung funktioniert aber in diesen Maßstäben nicht... Also keine Windkraftanlagen, keine Trassen, kein Pumpspeicherwerk, keine Erdkabel (die könnten ja durch meinen Garten müssen!!). Was denn dann?
    JulPal .. Vielleicht ein Fahrradergometer für jeden Haushalt. Hält fit, ist ökologisch und animiert zum Strom sparen ;-)
    Siri @Braunbär2007 (&andere):
    ich bin auch für eine "Energiewende".

    allerdings hätte diese mit den von einer durch die lobbygesteuerte BRD-regierung propagierten lösungsansetzen nichts gemein.

    ohne hier doktorarbeiten abliefern zu wollen (und auch nicht zu können), nur ein paar anreißer:

    der beste umgang mit energie ist: sowenig wie möglich verbrauchen:
    es können nicht alle menschen auf dieser erde jeden tag auto fahren.
    lebensmittel dürfen nicht um die halbe welt geKARRt werden.
    fernverkehr gehört auf die schine, und nicht auf 6t-monstertrucks
    etc. pp.

    atomkraft?
    kernspaltung ist eine gefährliche sackgasse - aber äußerst profitabel, und sorgt für nachschub für waffenfähiges uran.

    biosprit?
    sorgt für hunger und umweltzerstörung.

    ...

    die von mir angegebenen DeineTube-clips gehen ja auch sehr kontrovers mit dem komplizierten thema um.
    solange aber profit diese welt regiert, wird es KEINE vernünftigen lösungen geben!

    Braunbär2007 Danke für eure Beiträge zu meinen Erklärungsversuchen. Bezogen auf Baden-Württemberg will ich einmal die Situation veranschaulichen, in der wir uns befinden:

    - wir haben den größten Strombedarf zusammen mit Bayern
    - wir haben die meisten Kernreaktoren in Betrieb
    - wir haben die mit 80 % größte Atomstromquote
    - wir haben in der Vergangenheit die geringsten Anstrengungen unternommen, alternative Energien auszubauen.
    - jetzt auf einmal merken wir, dass Strom aus den Alternativen Quellen teurer ist und wollen Ausnahmen.
    - auf keinen Fall wollen wir aber den atomaren Abfall bei uns haben. Endlager lieber im Norden der Republik.
    - auf keinen Fall wollen wir Windkraftanlagen bei uns haben. Lieber in Nord- oder Ostsee.
    - auf keinen Fall dürfen Alternativen teurer werden als Atomstrom.
    - Das alles sind die Folgen, weil wir uns gegen eine dezentrale Stromproduktion wehren. Und: weil die Kosten für Atomstrom per Milchmädchenrechnung erstellt werden. Die Lobby geht grundsätzlich davon aus, dass der Staat einmal die Entsorgung und den Rückbau der Atomkraftwerke übernimmt, deshalb haben sie auch keine finanz. Rücklagen gebildet.
    - wir kaufen Strom aus Wasserkraft beim Silvretta Stauwerk in Österreich und haben jahrelang zugesehen, dass dort mit französischem Atomstrom des Nachts das Wasser wieder in den Silvrettasee zurück gepumpt wurde.

    Man muss sich fragen lassen, wieso die EnBW einen Windpark im Norden baut und dann eine Stromtrasse in den Süden will, statt die Alternativen mit dem gleichen finanziellen Aufwand im eigenen Land voranzutreiben.

    Es ist allzu menschliches Verhalten: Das Neinsagen geht leichter und schneller. Lösungen suchen und finden ist mühsamer und erfordert Kompromisse, a b e r das alleine ist der nachhaltige Weg, den wir alle gehen müssen.

    JulPal ... Und im Zweifelsfall wird die komplette Flora und Fauna vorgeschoben. Die Bestände von schwäbischen und bayrischen Rotmilanen und Feldhamstern müssen in den letzten paar Jahren epische Ausmaße angenommen haben...
    von Money Och, JulPal, es wird ja auch wieder angepflanzt. Habe gerade eine lange Liste erhalten, in der Pflanzen wie Scheinrebe, Zaunrübe, Strahlengriffel, Schmerwurz.... vorkommen. Alles bei euch da unten.
    JulPal Ich glaube, Du hast mich falsch verstanden ;) Ich finde es nur erstaunlich, wie Leute, denen sowas eigentlich bis dato völlig egal war, plötzlich sämtliche Botanik und Zoologie ins Feld führen... Frei nach der Devise: Erneuerbare Energien ja, aber nicht hier, nicht vor meiner Haustür.
    Braunbär2007 Da hast du wieder mal vollkommen Recht, JulPal. dieses Verhalten hat einen Namen: "Floriansprinzip".
    (funktioniert aber nur so lange, wie sich andere das gefallen lassen). Darauf sollte man erst gar nicht warten. Haben schon viel zu viel Zeit verplempert.
    von Money Hab mich jetzt schnell mal informiert. Franken ist ja besonders stark durch die geplanten Trassen betroffen. Andererseits wird der Atomreaktor in Grafenrheinfeld langsam gefährlich (Risse entdeckt).
    Es werden unterirdische Trassen geprüft.
    Braunbär2007 Ja, auch unser Allgäu wäre davon betroffen. Das Prinzip hat aber immer noch den großen Nachteil der riesigen Verlustleistung auf der Leitung. Von der eingesetzten Energie kommen am Ende der Leitung ca. nur noch 20% beim Kunden an. Und die muss auch bezahlt werden über den Strompreis. Deshalb ist die dezentrale Erzeugung, vor Ort, so wichtig und zu bevorzugen. Die Freileitungen können problemlos diese Verluste an die Luft abgeben, bei Erdkabeln sieht das anders aus.

    Kanzlerin Merkel hat gestern mal ein Detail herausgelassen. Es wird eine Gleichspannungsleitung geplant. Der Polwechsel, 50 mal in der Sekunde, bewirkt eine ständige Molekularbewegung im Kupferdraht die diese Wärme erzeugt. Bei Gleichstrom hat man ca. 30 % dieser Verluste eingespart. Man könnte also die gleichen Leitungen höher belasten.

    Diese Technik wurde vor Jahren von Siemens in die Diskussion gebracht, als es um das Solarprojekt in der Wüste Sahara ging. Jeder Vorteil zieht aber auch einen Nachteil nach sich: Am Ende der Leitung muss ein riesiger Wechselrichter aus der Gleichspannung wieder unsere Wechselspannung machen, und das kann nicht verlustfrei geschehen. Alles kostet ein immenses Geld, Geld, was in einem nachhaltigen, dezentralen Konzept besser angelegt wäre.
    von Money Das ist richtig Braunbär, die dezentrale Versorgung mit Wärme und Strom ist sicher die allerbeste Variante.
    Würzburg ist da schon weit vorangekommen. 85 % des benötigten Stroms stammt aus dem eigenen, gasbetriebenen Block-Heizkraftwerk und den Turbinen am Main vor der Schleuse im Stadtgebiet.
    Braunbär2007 Genau, und Würzburg ist Bayern und: Warum kommen wir in Baden-Württemberg an diesem Punkt nicht weiter? Zaghaftigkeit, Kirchturmsdenken und die Beeinflussung durch die Lobbyisten sind unsere Verhinderer.

    Die Atomstromkonzerne mögen nun mal große, zentrale Stromfabriken und nicht das Gegenteil. Deshalb brauchen die auch so viele Freileitungen kreuz und quer durch das Land. Anders kann man auch den Strom nicht an der Börse handeln.

    Man soll sich mal die Frage stellen, wie viel Primärleistung überhaupt noch nötig wäre, wenn wir die Freileitungsverluste nicht einkalkulieren müssten. Freileitungen wären dann nämlich nur noch für den Notfall nötig. Jede Region sollte das machen, was sie am besten und sinnvollsten kann. Auf der schwäbischen Alb, die wenig Wasser hat aber reichlich Wind, da sind Windräder richtig am Platz. Im Schwarzwald Wasser und Windenergie. Solar geht fast überall im Süden, in Bayern sogar noch etwas effizienter als in BW. Biogas geht überall wo organische Reststoffe anfallen. Biogas kann man sogar speichern.
    opavati® Also, wir hier in der ent-industriealisierten Ex-DDR brauchen ja selber kaum noch Strom, der Überschuss von den Millionen Windrädern könnte aber der Deutschen Bahn dienen. Daimler und Porsche und Co. bauen sich dann selber Solarpanele und Windräder auf die Hallen ...
    JulPal Hier sind in direkter Nähe zwei Biogas-Anlagen entstanden... Biogas ist so lange in Ordnung, wie tatsächlich nur Reststoffe zur Verwendung kommen. Nicht ok ist die zunehmende "Verrapsung" von Anbauflächen. Energiepflanzen hin oder her... Das kann auch nicht die Lösung sein. Das überschneidet sich mit der Biosprit-Geschichte...
    opavati® In den Biogasanlagen werden ganz neue Wesen ausgebrütet, die dann als Dünger aus Feld kommen ...
    Mal sehen was da für neue Krankheiten auf uns zukommen. ;-)
    Kaiser Robert In meinem Umfeld sind viele Biogasanlagen, die mit der "Vermaisung" Energie gewinnen. DaS GEFÄLLT MIR NICHT. In der Näher von Soltau ist eine Anlage, die Abfälle der Lebensmittelindustrie verarbeitet, das finde ich ok.
    Braunbär2007 Biogas: Ich denke auch an die Bauern mit immer größeren Vieheinheiten (sonst können die nicht überleben). Früher haben die Feldergrößen ausgereicht um Mist und Gülle als Dünger auszustreuen. Für heutige Stückzahlen sind die Flächen zu klein. Dies organische Zeugs und auch der Rest der Kläranlagen sind ein hervorragendes Futter für die Biogastechnik. ABER, ---- die Größenordnung darf auch hier nicht zu stark wachsen. Auch hier ist beherrschbares Wachstum Voraussetzung, wie bei allem anderen auch. Das ist unser Problem, zügelloses Wachstum aus Gewinnsucht. Augenmaß und Verantwortung sind gefragt für alle Teilnehmer am Energiemarkt.
    von Money Es spielen viele Dinge hier eine Rolle und eben nicht nur auf Deutschland beschränkt, denn wir gehören zu EU.
    Aber in BW sollte es bei der jetzigen Regierung doch endlich mal etwas vorangehen in Sachen regenerative Energiegewinnung.
    Braunbär2007 Ja, lieber Money, es sollte eigentlich in BW mit grün-rot vorangehen. Die Voraussetzungen sind auch geschaffen worden, allein, jetzt kommt der Widerspruch von der Basis, von der kleinbürgerlichen Basis in den Städten und Gemeinden. Der Treppenwitz ist, dass jetzt die schwarze Opposition diesen Nichtfortschritt der Regierung anhängen will. Das ist der Gipfel der Dreistigkeit.

    Ja, lieber Opavati, mit den sparsameren Elektrogeräten brauchen wir nicht mehr so viel Strom! Mein Traum, den ich seit den Ende 70-ger Jahren hatte, den habe ich mir mit den Jahren erfüllen können. Ich produziere jetzt doppelt soviel Strom, wie ich selbst im Jahr verbrauche u n d ich brauche weder Heizöl noch Gas. Ich heize mit Solarenergie und Scheitholz als Brennstoff. Bis auf die Holzpreise, die sich natürlich dem allgemeinen Trend auch anpassen, bin ich also autark mit meinem Häusle. Auf dem Land ist so was jetzt leicht möglich. Ich hoffe auf viele Nachahmer.
    opavati® Auf dem Land könnte man sogar mit der eigenen Schei*** und Küchenabfällen eine Biogasanlage betreiben ... ;-)
    Braunbär2007 sehr richtig :-) Küchenabfälle gehen bei uns z.B. nicht in den Restmüll und auch nicht in den Biomüll. Die werden im Garten kompostiert, das spart Müllgebühren und ist im Landkreis Tuttlingen auch gewollt.
    Braunbär2007 In einzelnen Gemeinden gibt es durchaus gute Ansätze für eine neue Energiewirtschaft. Im Nachbarort Aldingen z.B. ein Blockheizkraftwerk mit vielen angeschlossenen Haushalten. Brennstoff: Holz- Hackschnitzel. Dort wird Wärme und Strom erzeugt.
    Sir Thomas Ein beeindruckender Beitrag, lieber Braunbär. Und ein lehrreicher, kompetenter Kommentarstrang. Gruß aus dem Braunkohleländle.
    Braunbär2007 Lieber Sir Thomas, du hast gemerkt, das ist mein Thema. Es war mein Thema schon in den 70-ger Jahren. Damals habe ich mich verlachen lassen müssen für meine Ideen und die Organisation einer Solar- / Energieausstellung. Da gab es noch gar keine "Grünen", es schien einfach nur logisch, das was nötig war zu ändern. Mich hat das Thema nicht mehr losgelassen, bis heute. Und, endlich sehe ich Fortschritte. Schade, dass für diese Einsichten erst zwei atomare GAU´s und ein "beinahe GAU2 in den USA beitragen mussten.

    Nun, eigentlich sollten wir auch auf Braunkohle verzichten können. Meine Idee wäre, die Produktion auf die modernen Verbrennungsanlagen zu beschränken, und nur in Betrieb zu nehmen, wenn alternative Stromerzeugung nicht ausreichen sollte. Das käme den Menschen um Gartzweiler entgegen und auch unserer geschundenen Umwelt. Für die Grundlast sind solche Anlagen verzichtbar, das übernimmt in Zukunft Solar und Wind.

    Warum schreibe ich das alles so ausführlich? Ich hoffe, dass auch unsere Windkraftgegner in der Region sich breiter mit dem Thema auseinandersetzen und nicht nur auf das Landschaftsbild glotzen. Die Ziele, die wir erreichen müssen sind größer und höher als die eigenen Kirchturmspitze!

    DANK für diesen Kommentarstrang an alle Schreiber und "Mitdenker", Euer Braunbär von der Alb.
    ubier "Seit Jahren beschäftigen sich nun Fachleute mit einem Windatlas auf der Schwäbischen Alb" - Nur ein Atlas? Wetten, da wird noch ein Windglobus draus?!?

    Alternative Energien müssen effizient sein, sonst kann sich keine Volkswirtschaft eine grundsätzlich wünschenswerte Energiewende leisten. Windkraft ist nur bei ausreichend Wind effizient. Wenn der nicht gewährleistet ist, machen Windräder keinen Sinn - dann wird es ein Drauflegegeschäft für alle, nicht nur für die jetzigen Stromkunden...
    Braunbär2007 @Danke Ubier für deine Zweifel. Bei uns ist das so, dass der Windatlas fertiggestellt ist von Fachleuten unter Beteiligung der Kommunen, Tier- und Waldschützern. Die Investoren stehen bereit und zwar deshalb, weil die nun ausgesuchten und freigegebenen Standorte einen rentablen Betrieb versprechen. Aus gutem Grund nennt man die Schwäbische Alb auch "Rauhe Alb", sie ist ein Mittelgebirge, dünn besiedelt in einer Höhenlage zw. 600 u. 1000m.

    Windkraft und Solar ist das, was wir hier am besten können und dem sollte man auch zum Durchbruch verhelfen. Mit der dezentralen Stromproduktion würden auch die Fern-Netze entlastet.

    Nun zu den Kosten. Die Argumentation der Atomenergiefans lassen geflissentlich immer außer Acht, dass die Folgekosten für die Entsorgung, die Endlagerung und letztlich auch der Rückbau der Atomanlagen in keiner Rechnung einbezogen sind. Deren Höhe ist so gigantisch, dass man sie gar nicht auf den Kilowattstundenpreis hochrechnen kann. Die Konzerne haben auch keinerlei Rücklagen z.B. aus dem Stromertrag gebildet. Sie gehen einfach davon aus, dass der Druck auf den Staat irgendwann so groß werden wird, dass er die Folgekosten übernimmt. Eine solche Haltung ist unehrlich und volkswirtschaftlich ein Frefel (an anderer Stelle habe ich geschrieben) eine Milchmädchenrechnung.
    ubier ...dann bringt die Dinger in den Wind! Sind jedenfalls weniger einschneidend für Natur und Optik als eine Straße...
    Braunbär2007 Ja, es ist alles eine Sache des Standpunktes und der Betrachtungsweise. Was ist für die Zukunft wichtig? Wie wollen wir wohnen, wovon werden wir leben, wo werden wir arbeiten? Manchmal vermisse ich solche Grundsatzdiskussionen in unserer Gesellschaft. Die Medien machen uns die Vorgaben und nehmen uns viel zu viel vom Denken ab.
    vinzenztheis @Braunbär2007 und auch alle anderen an der Diskussion Beteiligten. Bin jetzt erst auf diese Bewertung gestoßen. Nach dem ich alle Kommentare durchgelesen habe, bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich nichts Neues dazu beitragen kann.

    Braunbär und auch alle Anderen haben bereits all das ausgesprochen, was mich ebenfalls seit vielen vielen Jahren umtreibt und ich kann dem nur in allen Punkten zustimmen.

    Insbesondere was die Atomlobby betreibt ist ein Frevel an der Menschheit. Die wahren Kosten der Atomenergie sind so immens, dass die nachfolgenden Generationen damit noch eine gewaltige Last zu tragen haben werden. Ein echtes Endlager kann es m.E. aus geophysikalischer Sicht gar nicht geben. Demzufolge wird man sich noch die nächsten Jahrtausende mit dem produzierten Müll herumplagen müssen. Die langfristigen Folgen dieses naiven Umgangs mit der Kernenergie sind noch gar nicht abzusehen.

    Das verbrennen fossiler Energie ist ebenfalls auf gar keinen Fall eine Lösung, weil dies so oder so irgendwann endet wenn die Ressourcen erschöpft sind.

    Es bleibt also vernünftigerweise nur die Nutzung der erneuerbaren Energiequellen und ebenso vernünftigerweise jeweils vor Ort wo diese benötigt wird. Der Transport elektrischen Stromes über gewaltige Trassen über hunderte bis tausende Kilometer ist die größte Energieverschwendung überhaupt. Von dem Strom der in der Nordsee produziert wird kommt beispielsweise in Bayern nicht einmal mehr die Hälfte an, weil diese durch den Leitungswiderstand aufgefressen wird.

    Mir ist deshalb die Politik unserer Kanzlerin - die es als gelernte Physikerin wissen müsste - vollkommen unbegreiflich.
    Braunbär2007 Lieber Vinzenztheis, ich bedanke mich artig für deinen interessanten Beitrag, für die Zusammenfassung all dessen, was schon gesagt wurde. Ich hoffe, dass diese Bewertung und dieser Kommentarstrang auch von den Menschen in Deisslingen und Region beachtet wird und was ändern kann.

    Eine Formel von dir will ich besonders unterstreichen, sie trifft exakt die Wahrheit: der "Naive Umgang mit Kernenergie". Besser kann man die Problematik nicht auf einen Nenner bringen.

    Die Quittung für unseren derzeitigen Atomstrom kommt in den nächsten Jahrzehnten, dann müssen nämlich tausende von Milliarden EURO auf den Kilowattstundenpreis aufgeschlagen werden für den Rückbau und die Endlagerung. Das kann sich heute noch keiner vorstellen.

    Beweis: Für den relativ kleinen Forschungsreaktor des Landes Baden-Württemberg in Karlsruhe hatte das Land einige hundert Millionen kalkuliert. Dort werden seit 1 1/2 Jahrzehnten die verstrahlten Bestandteile in Glas eingeschmolzen und entsorgt und die Kosten liegen bis heute schon über 1,5 Mrd. €. Jetzt kommen die Gebäude dran und das Gelände muss renaturiert werden. Wo das hinläuft ist immer noch nicht abschätzbar.

    Das ist die Realität, die keiner hören will, und die die Wirtschaft und die Politik immer sehr gerne verdrängen. Ich denke immer an das Zitat eines Physikprofessors nach Tschernobyl: " Die Atomtechnik ist beherrschbar, aber die Politiker können nicht damit umgehen." Wie Recht er doch hatte!

    Vielen Dank und viele Grüße vom Braunbär von der Alb.
    ubier ...und was wird nun in Deiss-, nein Duss-, ähh Deilingen? Hat vielleicht die Gemeinderatswahl die möglichen Mehrheiten gebracht...?
    Braunbär2007 Nun, lieber Ubier, auf diese Frage kann ich dir aus dem Handgelenk eine Antwort geben. Mehrheiten sind da immer sehr sicher, so 70 bis 80 % für eine Partei. Dort wählt man das, was man letztes Mal auch gewählt hat - Ehrensache! Und wenn es beim Wahlergebnis drei abweichende Voten gibt, dann weiß der ganze Ort, wer das gewesen ist. :-)
    Braunbär2007 @Ubier, ihr in Freiburg habt ja nur sehr, sehr viel Glück gehabt mit euern drei Windrädern auf dem Freiburger Nachbarberg. Das Regierungspräsidium hat die genehmigt, am damaligen Ministerpräsidenten vorbei, und schon standen die zwischen den Tannen. Erwin Teufel hat noch versucht, man stelle sich das vor, die wieder abbauen zu lassen. Wie gesagt, Teufel mag keinen "Spargel". Er, und nur er alleine, hat die baden-württembergischen Zustände, bzw. Rückstände beim Ausbau von erneuerbaren Energien im Land zu verantworten. An diesem Bremsklotz arbeiten wir heute noch. Selbst die Bayern sind da fortschrittlicher und einsichtiger gewesen. Es ist eine Schande! Und seine "Schäfchen" rennen ihm heute noch nach.

    Damit ihr euch nicht wundert, ich schreibe dies alles auf die Deilinger Seite in der Hoffnung, das das jemand ließt und begreift, wie sehr wir uns da im Süden verrannt haben. Aber über hohe Strompreise klagen ist einfacher, da brauchts nicht viel zum Nachdenken.

    Diese Preise sind nur so hoch, weil die alten Kraftwerke nicht abgeschaltet werden, dadurch ein Überangebot auf dem Markt mit Dumpingpreisen an der Strombörse entsteht und die Differenz durch das EEG (erneuerbare Energiengesetz) als Umlage auf den Strompreis aufgeschlagen werden muss.

    Die Menschen haben ihren Teil an der Aufgabe mit Stromsparen längst erfüllt. Energiesparlampen sind nur ein Beispiel. Die Stromrechnung in den Haushalten ist deshalb vielfach kleiner und nicht größer geworden, wie böswillige Lobbyisten gerne glauben machen wollen. Wenn die EEG- Ausnahmen jetzt zurückgefahren würden und nicht noch verdoppelt würden (die Industrie koppelt sich so und wieder einmal aus ihren Verplichtungen aus) dann könnte die Stromrechnung sogar noch viel kleiner ausfallen.
    ubier @Braunbär: Zufällig wohne ich am Fuße des Berges nit den vier Windrädern. Die "Spargel" sind riesig, zur Montage der einzelnen Rotorblätter wurde extra ein russischer Militärhubschrauber eingesetzt, weil der als einziger eine so große Last tragen konnte. Der landete damals praktisch bei mir im Garten...

    Optisch stören sie mich nicht, noch mehr würde ich allerdings als beeinträchtigend empfinden. Rotorenlandschaften wie in Californien oder Norddeutschland möchte ich nicht nur nicht vor meiner Haustür, sondern eigentlich nirgends haben.

    Von den vier Kraftwerken hier ist in der Regel eines außer Betrieb. Die Anlage soll bis heute nicht kostendeckend sein, vielleicht ist die Technik zu wartungsintensiv? der Standort scheint nicht wirklich günstig zu sein.

    Die beiden kleineren Rotoren auf dem Schauinsland hingegen arbeiten effizient, seit die Fledermausdiskussion verstummt ist. Die stehen allerdings auch am Hang und nicht auf der Kuppe, da nimmt man wohl die Aufwinde besser mit.

    Windkraft sollte da genutzt werden, wo sie effektiv ist. Derzeit diskutieren die Kreistage eher, welcher Gemeinde die Fördergelder besser zugute kommen sollen als sinnvolle Standortbestimmungen vorzunehmen. Windkraft im wirklichen Einklang mit Natur und Wohnflächen wird wohl immer Konfliktstoff bleiben.

    Braunbär2007 Das ist ja genial, dass sich jemand mit eigenen Erfahrungen mit Windrädern zu Wort meldet. DANKE, danke, lieber Ubier.

    Ich bin auch nicht für eine spinnlose Anhäufung solcher Anlagen, Norddeutschland hat da sicher etwas übertrieben geplant. Alles mit Augenmaß und Sachverstand muss das Ziel sein.

    Aber wenn wir uns im Süden vollkommen ausschließen und sogar "unser EnBW" nicht im Süden, sondern im Norden investiert, dann darf sich keiner wundern über diese Anhäufung im Norden, und, was noch relevanter ist, nicht wundern über neue Hochspannungstrassen von Nord nach Süd. Das ist nämlich der nächste Konfliktherd bei der Energiewende.

    Ich wünsche mir nun nichts mehr, als dass "die Deilinger" diese Passagen lesen..... und nachdenken. Und uns allgemein in der Region kann das auch nicht schaden, Spaichingen eingeschlossen.