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  1. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Checkin

    An diesem Ort befindet sich seit einigen Jahren ein italienisches Restaurant. Erst hieß es Retrogusto, dann versuchten sich mehrere Betreiber als Pasta & Mollica. Seit Januar 2019 ist es nun das Ristorante Sole. Wir haben inzwischen mehrmals hier gegessen.

    Der erste Besuch Anfang Februar 2019, als wir zufällig die neue Bewirtschaftung entdeckten. Der Kellner kam uns bekannt vor; er bediente vorher in einem anderen Ristorante in der Nähe. Er freute sich sichtlich, dass wir es hier versuchen wollten. Die Karten erhielten wir umgehend.

    Angeboten wird eine Auswahl an Vorspeisen, Pizzen aus dem Steinofen, Pasta, Fleischgerichten und Fisch. Dazu Extragerichte auf einer Tafel. Die Getränkekarte umfasst die übliche Auswahl an Softdrinks, Alkoholika und heißen Getränken. Die Preise sind leicht gehoben; auf dem Niveau einer Trattoria. Entsprechend ist der Anspruch des Lokals.

    Wir gönnten uns zwei der Extragerichte von der Tafel. Ich nahm Bandnudeln mit Filetspitzen und Cherrytomaten in leichter Sauce. Mein Begleiter ließ sich Bandnudeln mit Filetspitzen und Steinpilzen schmecken. Beide Gerichte waren großzügig bemessen und lecker. Bei weiteren Besuchen bestellten wir Pasta sowie Fleischgerichte von der Standardkarte. Mein Begleiter war von seinen Spaghetti Carbonara sehr angetan; ein Gericht; bei dem man einiges falsch machen kann. Nicht so hier. Meine Gnocci mit Kalbsragout waren ebenfalls lecker und großzügig bemessen.

    Nächster Besuch am 08.03.19, dem internationalen Frauentag, in Berlin seit 2019 ein Feiertag. Diesmal waren wir zu Dritt, meine Mutter hatte uns eingeladen. Wir probierten Schweinefilet in Gorgonzolasauce, Kalbsleber nach venezianischer Art sowie Schweinefilet mit Mozzarella, Basilikum in Tomatensauce. Alle drei Gerichte wiederum großzügig portioniert, mit Tagesbeilagen versehen. Vorneweg für jeden ein frischer, gemischter Salat. Später gönnten wir uns Tirami Su und Parfait mit Nuss; auch dies mundete sehr.

    Die Einrichtung ist einladend. Man hat nicht viel verändert im Vergleich zu den Vorgängern. Das lustige Wimmelbild an der Wand im hinteren Raum ist immer noch vorhanden. Das hintere Fenster wurde mit Raumteilern zugestellt; dadurch kann nicht mehr jeder Passant den Gästen auf den Teller gucken. Die Wände wirkten teilweise etwas leer. Man sagte uns, das würde sich ändern, man brauche noch etwas Zeit. Vermutlich wurde im Januar in aller Eile eröffnet.

    Im Sommer kann man sicherlich wieder schön draußen vor der Tür sitzen; ein Stück entfernt von einer ruhigen Wohnstraße.

    Das Personal, den bereits erwähnten Kellner und eine junge weibliche Bedienung, haben wir bei allen Besuchen freundlich und zuvorkommend erlebt.

    Die Toiletten sind sauber und ordentlich.

    Das Lokal hat einen eigenen Parkplatz vor der Tür.

    Lokal und Toiletten sind ebenerdig zugänglich, ohne Stufen, sehr hilfreich für mobilitätseingeschränkte Gäste. Eine behindertengerechte Toilette ist nicht vorhanden.

    Bei allen Besuchen war das Ristorante gut frequentiert. Wir können den Betreibern nur wünschen, dass es so bleibt. Es liegt etwas abgelegen; Laufkundschaft verirrt sich kaum hierher.

    geschrieben für:

    Italienische Restaurants in Berlin

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  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    5. von 1363 Bewertungen


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    Checkin

    Am ersten Januarwochenende 2019 war es mal wieder soweit: unter dem Motto „Erlebe deine Stadt“ konnten Berliner und Brandenburger in Hotels der Stadt wohnen. Wir hatten diesmal das Hotel Abion Spreebogen gebucht, ein 4-Sterne-Hotel.

    Das Hotel liegt in der westlichen Berliner Innenstadt, direkt an der Spree. Der U-Bahnhof Turmstraße befindet sich in der Nähe, ebenso der S-Bahnhof Bellevue.
    Wir fuhren mit dem Pkw zum Hotel. Der Parkplatz kostete 15 Euro für eine Nacht.

    Wir konnten als Sonderkondition ab 13.00 Uhr einchecken. Gegen 13.30 Uhr kamen wir im Hotel an. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen, erledigten die Formalitäten und erhielten Zimmerkarten. Beim Check-In wurde bereits gefragt, ob es hinsichtlich des abendlichen Menüs irgendwelche Unverträglichkeiten gäbe. Diese gab es nicht, nur verbat sich mein Begleiter Fisch, den wir beide nicht sehr mögen.

    Das Zimmer lag im 6. OG. Die Aussicht ging auf das gegenüberliegende Bürogebäude. Wenn wir nach scharf rechts schauten, konnten wir die Spree sehen. Es war geräumig und gemütlich eingerichtet. Neben den Betten stand links und rechts ein großer Tisch, jeweils beleuchtet von einer hellen Lampe. Ich hatte selten eine so gute Ablage für die vielen kleinen Dinge gehabt, besser als jeder Nachttisch.
    Das Bad war am Eingang etwas eng, da sich gegenüber die Badewanne befand. Wenn man im Bad stand und die Tür schloss, gab es einigermaßen Bewegungsfreiheit. Eine separate Dusche gab es nicht, mein Begleiter hatte am Check-In auch nicht danach gefragt.

    Das ganze Hotel wurde Anfang 2018 renoviert, im Industrie-Design, in Anlehnung an die frühere Nutzung des Geländes durch die Meierei Bolle. Das Design zog sich durch das ganze Hotel, angefangen von der Rezeption bis hin zu den Zimmern.
    Wir hatten im ganzen Hotel kostenfreies WLAN.

    Am Nachmittag gingen wir an der direkt vor dem Hotel gelegenen Spree spazieren. Sehr oft kommen wir nicht in diesen Teil der Stadt und entdeckten viel Neues. Am Wasser entlang gibt es einen Fußweg, der nur von Fußgängern und Radfahrern genutzt wird.

    Um 17.15 Uhr und um 19.15 Uhr wurden Hotelführungen für die Berliner Gäste angeboten, je nachdem, zu welcher Zeit das Abendessen gebucht worden war. Da wir das Essen um 20.00 Uhr gebucht hatten, nahmen wir an der Führung um 19.15 Uhr teil. Dabei lernten wir die Abion Villa mit exklusiv eingerichteten Suiten kennen, die sich in einem separaten Bau befinden. Wir lernten einiges zur Geschichte der Villa und den heutigen Suiten.

    Danach wurden wir in die Bolle-Festsäle geführt. Sie befinden sich im Hotelkomplex, sind sowohl für kleine als auch für große Gruppen geeignet und exklusiv eingerichtet. Selbstverständlich wurde bei der Führung für die Suiten und die Festsäle geworben; beides konnte sich sehen lassen.

    Es gibt einen Fitnessraum im 9. OG. Da der Aufzug nur bis zum 8. OG führt, haben Fitnessinteressierte ihre erste Traningseinheit beim Erreichen des Fitnessraums absolviert. Dafür werden sie mit einem tollen Blick über die Spree und die Umgebung belohnt.
    Eine Sauna und ein Dampfbad befanden sich im Untergeschoss. Diese waren per Aufzug erreichbar :-) Wir nutzten sie aus Zeitgründen nicht.

    Im Angebot inbegriffen war ein 3-Gänge-Menü, dass im feinen, zum Hotel gehörenden Restaurant Lanninger serviert wurde. Wir konnten wahlweise um 18.00 Uhr oder um 20.00 Uhr essen und hatten uns für 20.00 Uhr entschieden. Die bereits erwähnte Hotelführung endete am Eingang des Restaurants. Jeder Teilnehmer erhielt einen Begrüßungsdrink. Dann wurden die Gäste an reservierte Tische verteilt. Wir saßen in einer Ecke mit vier weiteren Teilnehmern und Blick aufs Wasser. Die Tische waren so aufgestellt, dass genügend Platz für alle vorhanden war.
    Das Menü war für jeden Gast ausgedruckt und umfasste eine Vorspeise, als Hauptgericht Tafelspitz und ein Dessert. Das Essen war ein Gedicht. Die Getränke dazu mussten bezahlt werden und waren nicht Bestandteil des Arrangements. Wir probierten uns durch die offenen Weine, die auch in 0,1 l angeboten wurden. So konnten wir verschiende Weine testen. Wie in einem solchen Restaurant zu erwarten, waren sie sehr gut. Entsprechend waren die Preise gehoben, auch das hatten wir erwartet.

    Da nach uns niemand mehr zum Essen kam, blieben wir an unserem Tisch sitzen und bestellten noch einen Absacker. Das Restaurant ist gleichzeitig die Hotelbar; im vorderen Teil befanden sich die entsprechenden Sitzgelegenheiten, die an diesem Abend gut besucht waren.

    Das Frühstücksbüffet am nächsten Morgen war sehr reichhaltig und ließ keine Wünsche offen. Natürlich gab es Rühreier, Speck und Würstchen. Es gab auch das von mir geliebte Bircher Müesli. Positiv ist uns aufgefallen, dass ausreichend Personal vor Ort war, um freigewordene Tische schnell neu einzudecken, benutztes Geschirr abzuräumen und neu angekommenen Gästen eine Kaffeekanne, falls gewünscht, auf den Tisch zu stellen. Eine Kaffeemaschine, an der die Gäste Cappuccino, Milchkaffee etc. ziehen konnten, war ebenfalls vorhanden.
    Wir bewunderten den Saal, in dem das Frühstück serviert wurde. Eine alte Halle der Meierei Bolle mit gewölbter Decke und alten, gusseisernen Säulen gaben dem großen Raum ein besonderes Flair.

    Wir haben das Personal im gesamten Hotel freundlich und aufmerksam erlebt.

    Wir konnten nach dem Frühstück in Ruhe zusammenpacken und bis 13.00 Uhr auschecken, dies war eine Sonderkondition. Als wir zur Rezeption kamen, standen bereits einige Gäste an und warteten auf ihren Check-Out. Nach kurzer Zeit kam ein weiterer Mitarbeiter zur Rezeption, so dass niemand lange warten musste. Sehr gut organisiert.

    Insgesamt hat uns der Aufenthalt in diesem schönen Hotel sehr gefallen. Wir können es empfehlen und überlegen, ob wir es selbst wieder einmal buchen werden, vielleicht eine der Suiten.

    geschrieben für:

    Hotels / Freizeitanlagen in Berlin

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    2.

    Ausgeblendete 12 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Deine Ausführung b bestätigt auch meine Erfahrungen mit dem Hotel! Schade nur, dass wir bei den weiteren Berlin-Besuchen kein vergleichbares Angebot gefunden haben, wie über Ostern 13! Was mich ein wenig verwundert, dass nach der von dir erwähnten Neugestaltung die Badewanne so belassen wurde und nicht, wie uns damals versichert wurde, zu Gunsten einer Dusche ersetzt wurde... Hoffe aber, dass es KEINE RÖHRENFERNSEHER mehr dort gibt ;-).
    konniebritz Vielen Dank für die Glückwünsche.
    @Kulturbeauftragte: vielleicht gibt es in einigen Zimmern inzwischen eine Dusche. Wäre mir lieber gewesen als eine Badewanne. Wir hatten am Check-In allerdings nicht danach gefragt.
    Die Röhrenfernseher sind verschwunden. Wir hatten einen modernen Flachbildschirm im Zimmer.
    Auf der Website des Hotels gibt es Angebote für Arrangements.
    Sir Thomas Ich hätte den Fitnessraum ja per Strickleiter zugänglich gemacht - und zwar von der Lobby aus. Glückwunsch zur Begrünung und zum gelugenen Aufenthalt, liebe Konnie


  3. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    4. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Wir verbrachten ein verlängertes Wochenende in Potsdam. Unsere Wahl fiel auf das Mercure Hotel Potsdam City, da es zentral in der Potsdamer Innenstadt liegt und wir von dort einen traumhaften Blick über Potsdam hatten. Direkt gegenüber befindet sich der Brandenburger Landtag, im ehemaligen Potsdamer Stadtschloss. Unterhalb des Hotelkomplexes ist der Potsdamer Hafen; von dort aus fahren viele Ausflugsdampfer. Ebenfalls unterhalb des Hotels fahren Straßenbahnen in die Potsdamer Altstadt. Der Potsdamer Hauptbahnhof ist ca. 200 m entfernt und zu Fuß erreichbar.
    Beim Einchecken erhielten wir an der Rezeption einen Potsdamer Stadtplan, was sehr hilfreich war.

    Wir hatten ein Privilege-Zimmer gebucht. Diese Zimmer bieten etwas mehr Komfort als die Standardzimmer und befinden sich im 16. Stockwerk des Hotels. Der Ausblick aus unserem Zimmerfenster war ein Traum.
    Das Zimmer war sehr klein; trotz-Privilege-Status war es nicht größer als die Standardzimmer. Sehr gewöhnungsbedürftig war, dass sich die Waschgelegenheit außerhalb des Bades im Zimmer befand. Vermutlich ein Relikt aus DDR-Zeiten. Eine Tür führte ins Bad. Geradeaus die Toilette, daneben eine ebenerdige Dusche. Leider fehlten dort Ablagemöglichkeiten. Eine Seifenschale wäre hilfreich gewesen und hätte auch noch Platz gehabt. Die Tür, die ins Bad führte, schloss nicht ganz fest. Wer von uns die Toilette benutzte, war genervt. Das war nur etwas für Menschen, die sich sehr gut kennen.
    Die kleine Waschgelegenheit war gut bestückt mit Duschgel, Body Lotion und, nicht zu vergessen, Duschhauben :-) Links befand sich eine Schublade, dort stellten wir unsere Waschutensilien rein. Rechterhand eine weitere Schublade mit einem kleinen Abfalleimer für Kosmetika etc. Der große Papierkorb stand unter der Waschgelegenheit.
    Vor dem Fenster ein Schreibtisch mit zwei Stühlen. An das zu öffnende linke Fenster kamen wir nur mühsam heran, da der Schreibtisch davor stand. In den Betten mit mittelprächtigen Matratzen haben wir gut geschlafen.
    Insgesamt fehlten uns in den kleinen Zimmer Ablagemöglichkeiten, auch gab es keinen Kleiderschrank. Immerhin gab es einen Safe im Zimmer.

    Das Reinigungspersonal brauchte seine Zeit. Als wir nach der Dampferfahrt am Samstag um kurz vor 15.00 Uhr in unser Zimmer gehen wollten, sagte uns eine der Reinigungsdamen auf der Etage, dass das Zimmer leider noch nicht fertig sei. Wir gingen nur kurz auf das Zimmer und kamen später gegen 17.30 Uhr zurück. Dann war das Zimmer fertig :-)

    Das Restaurant, in dem auch das Frühstück serviert wurde, befand sich im Erdgeschoss. Zu den gut besuchten Frühstückszeiten mussten wir etwas nach einem Tisch suchen, das klappte aber ohne Wartezeiten. An einem Morgen baten wir das irgendwo immer präsente Personal, uns einen gerade freigewordenen Tisch einzudecken, was anstandslos erledigt wurde. Nur das Abräumen des benutzten Geschirrs hätte etwas schneller erfolgen können.
    Das Frühstücksbüffet war sehr reichhaltig. Natürlich fehlten Rühreier, Speck und Würstchen nicht. Es gab auch das von mir geliebte Bircher Müesli. Wir konnten so richtig schlemmen.

    Abends aßen wir in dem Restaurant. Wer sichergehen möchte, einen Tisch zu erhalten, kann zuvor reservieren. Es wird deutsche Küche angeboten, dazu regionale Speisen. Wir probierten die Rinderroulade, die halbe Bauernente (meins!) und auch die unter den regionalen Spezialitäten angebotene Currywurst mit Pommes, „single“ mit einer bzw. „double“ mit zwei Currywürsten. Wir nahmen sie „double“, was soll der Geiz :-) Alle Gerichte mundeten sehr. Dazu wurden die üblichen Getränke und Alkoholika angeboten; verschiedene Biersorten sowie von Mercure propagierte Weine. Ich probierte mehrere Rotweine, die mir sehr gut schmeckten.

    Vor dem Restaurant gab es eine Sommerterrasse. Bei dem schönen Wetter konnten wir sie tagsüber nutzen.

    Zur Hotelbar führten zwei Stufen hinauf. Da einer von uns nicht so gut zu Fuß war und Schwierigkeiten mit den Treppen hatte, wichen wir am ersten Abend auf die Hotellobby aus und baten die Bardame, uns die Getränke dort zu servieren. Dem kam sie anstandslos nach. An den anderen beiden Tagen nahmen wir den Absacker direkt im Restaurant.

    Die Toiletten für Restaurant und Bar befanden sich im Keller, ohne Aufzug. Ebenerdige Toiletten zeigte man uns im hinter dem Restaurant gelegenen Konferenzbereich. Ein weiterer Konferenzbereich befand sich in der 17. Etage des Hotels. Vier Aufzüge stehen den Hotelgästen zu Verfügung.

    Wir haben das Personal im gesamten Hotel freundlich und aufmerksam erlebt.

    An der Rezeption gab es eine Minibar mit Getränken und kleinen Snacks wie Sandwiches, falls jemand spät abends ankommt und das Restaurant bereits geschlossen ist. Zudem werden Souvenirs wie Ampelmännchen verkauft, dazu eine Parfümserie mit Düften für Damen und Herren. Die Flakons haben die Form des Berliner Fernsehturms. Das gefiel uns so gut, dass wir jeder einen Flakon erstanden.

    Das Hotel ist barrierefrei zugänglich, bis auf die Hotelbar. Von der Straße aus führt eine Rampe zum Hoteleingang. Wer zum direkt nebenan gelegenen Hafen gehen möchte, geht entweder eine Treppe hinunter, die direkt zum Hafen führt. Oder man läuft die Rampe hinunter, geht rechtsherum am Hotel entlang zum Hafen. Dort befinden sich weitere Treppenstufen und ein Aufzug zum Hafen hinunter.

    Kostenpflichtige Parkplätze befanden sich direkt vor dem Hotel. Weitere Parkplätze gab es in der Nähe. Zum Ausladen kann man direkt vorfahren, dies ist auch für Taxis möglich.

    Insgesamt hat uns der Aufenthalt im Hotel gefallen, mit einigen kleinen, hier erwähnten Abstrichen. Es reicht für knappe vier Sterne.

    geschrieben für:

    Hotels in Potsdam

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    3.

    Ausgeblendete 24 Kommentare anzeigen
    joergb. Super Bewertung, konniebritz. Eine Frage noch, woher weißt Du, wie groß das Standardzimmer ist. Hast Du vorher eins ansehen können ?

    16. Stock wäre mir zu hoch. Der Ausblick mag fantastisch sein würde mir aber nichts nützen, da ich nicht schwindelfrei bin. Ich würde mich nicht ans Fenster trauen :-) ;-)

    Glückwunsch zur Auszeichnung - voll verdient !!!
    kisto "Duschhaube" *lach* dass es sowas noch gibt! Kommt gleich hinter "Badekappe".
    Herzlichen Glückwunsch zur Trophäe! :)
    FalkdS Na klar kisto, wir hatten in Kreta in unserem 1a Hotel auch Duschhauben im Zimmer, in Recyclingpapierverpackung. Eine ältere Dame trug sie sogar am Strand, also die Duschhaube.

    Im QF-Hotel in Dresden am Neumarkt lag sie im August auch griffbereit im Bad.
    kisto Wenn ich dusche, wasche ich mir auch die Haare. Und sollte ich mal den Wunsch haben zu duschen ohne Haare zu waschen, stelle ich die Höhe der Dusche entsprechend ein.... Duschhauben sind unnütz
    Pelikaan Einspruch Kisto ;) Ich nütze sie für´s Haare färben und meine Haare sind etwas länger, habe manchmal keine Zeit/Lust sie zu trocknen und möchte sie ausserdem nicht täglich waschen.
    konniebritz Vielen Dank für den Daumen und die Glückwünsche!
    @joergb: Die Raumgröße habe ich der Website entnommen. Standardzimmer 18², Privilegezimmer 19², das macht keinen großen Unterschied. Wir sahen in ein anderes Zimmer beim Vorbeigehen hinein, es sah noch etwas enger aus als unser Zimmer. Ein großer Unterschied war es aber nicht.
    Nike Auch wenn es etwas am Komfort fehlt, ist das doch ein guter Tipp für ein Wochenende in Potsdam.
    Herzlichen Glückwunsch zum Wochenkrönchen!
    Schroeder Glückwunsch.
    Das Hotel wird wirklich gut geführt. Mein Zimmer im 11. Stock war allerdings geräumiger.
    Puppenmama Danke für Deinen tollen Bericht, der zu Recht ausgezeichnet wurde.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen und zur Bewertung der Woche.


  4. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Den meisten, zumindest im Norden Deutschlands, wird Karls bekannt sein. So finden sich an vielen Stellen seine Erlebnis-Dörfer und im Sommerhalbjahr die Erdbeerstände, die auch in Berlin überall aufgebaut werden.

    In unserem Nachbarort auf Usedom fand sich ein Karls Erlebnis-Dorf, direkt an der großen Straße gelegen, die über Usedom führt. Es war immer sehr gut besucht, am späten Nachmittag wurde es dort etwas ruhiger. Wo es nun so dicht bei unserem Ferienquartier gelegen war, statteten wir diesem Karls einen Besuch ab. In unserer Ferienwohnung fanden wir einen Prospekt von Karls mit einem Übersichtsplan des Koserower Dorfes. So konnten wir vorab festlegen, was wir uns ansehen wollten.

    Wir fuhren wohlweislich an einem Tag mitten in der Woche hin, da es dann nicht ganz so voll war wie am Wochenende. Es war immer noch sehr gut besucht. Vor dem Dorf gab es genügend Parkplätze. Wir versuchten es erst einmal direkt vor dem Dorfeingang und siehe da, es fanden sich einige Parkplätze dort. Viele Besucher fuhren gleich auf den Ausweichparkplatz dahinter.

    Wir betraten das Dorf und befanden uns sofort mitten im Getümmel. Erdbeeren gab es Ende August nicht mehr, nun wurden Kürbisse in allen Variationen angeboten. Geradezu ein Imbiss, davor viele Sitzplätze, teilweise überdacht. Links ging es in den Bauermarkt hinein.

    Vornean ein Bäckerstand. Ich schaute im Vorbeigehen auf das Angebot und staunte, dass die Brötchen nicht teurer waren als bei anderen Bäckern der Gegend. Rechts befand sich ein Schmuckstand. Dort ging ich sofort hin und fand, was ich im Hinterkopf hatte: Ohrringe mit Erdbeeren daran. Eine freundliche Dame zeigte mir die verschiedenen Varianten an Ohrhängern, die mich interessierten. Ohrstecker gab es auch, nur trage ich diese nicht so gern. Ich erstand ein paar schöne Ohrhänger mit jeweils einer glitzernden Erdbeere daran. Sie wurden zu einem ordentlichen Preis verkauft.

    Dann gingen wir in den eigentlichen Bauernmarkt. Am Eingang war gerade eine Schauvorführung, bei der Erdbeermarmelade gekocht wurde. Entsprechend voll war es. Schnell gingen wir daran vorbei und kamen zur Schokoladenmanufaktur, eines meiner Ziele. Ein paar Töpfe mit Schokolade waren am Rotieren, zu sehen war an dem Stand sonst niemand. Neben dem Stand wurde die Schokolade verkauft. Ich erstand ein paar Tafeln und zudem Manufakturschokolade, jeweils mit (gefriergetrockneten) Erdbeeren darin. Lecker!

    Mein Begleiter schlug sich allein weiter durchs Getümmel, schaute sich im Rest des Dorfes um. In den hinteren Teil gelangte man nur durch den Bauernmarkt, nicht etwa von außen. Ich gab ihm auf, zur Seifenmanufaktur zu gehen. Dort fand sich Seife in verschiedenen Erdbeer- und anderen Fruchtvarianten. Wir erstanden zwei Stück Seife „frische Erdbeere“ und ein Stück Orangenseife. Die Seife hatte natürlich ihren Preis. Damit hatten wir gerechnet. Die erste Erdbeerseife ist gerade in Betrieb. Sie duftet herrlich nach Erdbeere und fühlt sich ansonsten gut an.

    Auf dem Rückweg zur Kasse kam mein Begleiter an der von Karl verkauften, gut geräucherten Wurst vorbei. Nach einer telefonischen Rückfrage bei mir (Handyzeitalter :-)) erstand er eine Salami, die wir uns in den nächsten Tagen schmecken ließen. Als er zurückkam, stellten wir uns sofort an der Kasse an, wir wollten raus aus dem Getümmel. An der Kasse fanden wir Messer, von denen die Dame vor uns sagte, sie schneiden sehr gut. Das stimmt; wir haben selten ein so scharfes Messer gehabt. Die Salami schneidet sich damit wie Butter.

    In der Ferienwohnung wurden Erdbeerschokolade und Salami probiert. Beides gefiel uns so gut, dass mein Begleiter ein paar Tage später noch einmal zu Karls fuhr, um gezielt weitere Salami und Schokolade zu kaufen. Das erledigten wir in den ruhigeren Abendstunden.

    Karls Erlebnis-Dorf ist etwas für Kinder, für sie wird viel geboten. Der Eintritt ist frei, einige Attraktionen müssen bezahlt werden. Wir sahen während beider Besuche auch viele Gäste, die offenbar wie wir gezielt in das Dorf kamen, um bestimmte Dinge zu kaufen.

    Geschenkt bekommt man bei Karls nichts. Das Ganze ist auf Touristen ausgelegt. Wenn man sich dessen bewusst ist und sich umschauen möchte oder gezielt etwas sucht, ist man hier richtig. Oder mit Kindern, die gut beschäftigt werden können.

    Die Öffnungszeiten variieren etwas; im Sommer ist bis Ende August länger geöffnet als im Winterhalbjahr, ab September.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen / Lebensmittel in Ostseebad Koserow

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    4.

    Nike Karls müsst ihr ja nicht missen. in der Peripherie Eurer Homezone befindet sich ebenfalls einer, der deiner Beschreibung nach identisch ist.

    Wir sind auch mindestens zwei Mal im Jahr genötigt, dort gezielt Erdbeertraum, Kürbistraum und diese tolle Gewürzmischung mit Knofi zu erstehen, die sich nicht nur an Tsatziki hervorragend macht!
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    Philipp So ein Dorf existiert in meiner Region auch, nur leider war ich lange nicht mehr da. Hat sich aber auch sehr verändert, und das nicht zum Positiven :-/

    GWzgD für den ausführlichen Bericht.
    Sedina Karl's - obschon Nordlicht nie gehört.
    Aber danke für den Hinweis und Glückwunsch zum Grünen Daumen!


  5. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 2 Bewertungen


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    Checkin

    Den Inselhof fanden wir durch ein Hinweisschild an der großen Straße, die über Usedom führt. Wir fuhren in die angegebene Richtung durch Zempin zum Achterwasser. Ganz am Ende wurden wir fündig. Zuerst kamen wir an einigen Gästehäusern vorbei, die zum Inselhof gehören – er ist auch Hotel; dann fanden wir das Gebäude mit dem Restaurant.

    Am Eingang wurde für Feiern im Inselhof geworben. Außerdem war Alfons Schuhbeck einmal beim Chefkoch zu Besuch, darauf wurde natürlich auch hingewiesen. Beim Betreten kamen wir zuerst an der Rezeption für die Hotelgäste vorbei, dahinter befand sich das Restaurant. Es war gut besucht, für uns fand sich noch ein Tisch.

    Wir nahmen Platz und bewunderten die traumhaft schöne Aussicht auf das Achterwasser. Dann erhielten wir die Karten. Das Speisenangebot ist im gehobenen Bereich angesiedelt. Es gibt einige Vorspeisen und Suppen, Hauptgerichte mit Fleisch, Fisch und vegetarisch; dazu leckere Desserts, die bei uns leider nicht mehr passten.
    Man kann sich Fleischspieße bestellen, die an großen Spießen hängend an den Tisch kommen. Der Preis variiert etwas; je nachdem, wie viele Teilnehmer es gibt. Wir bewunderten die Spieße an einem Nebentisch.

    Wir entschieden uns beide für den Inselhof-Klassiker, Schweinekrustenbraten mit Lauchgemüse und Kartoffelknödeln. Nach angemessener Wartezeit kamen riesige Portionen an den Tisch. Die Knödel wurden separat serviert, die dazugehörige Sauce in zwei kleinen Saucieren. Dies sollte sich nicht mit der Sauce zum Lauchgemüse mischen. Sehr sinnvoll angerichtet.
    Beim zweiten Besuch sah mein Begleiter mehr zufällig das Gulasch mit Kirschrotkohl und Kartoffelknödeln in der Karte. Es stand direkt über dem Schweinekrustenbraten, war nur unauffälliger gedruckt. Wir bestellten es beide und erhielten wiederum sehr großzügige Portionen.
    Dritter Besuch. Ich nahm nochmals den Schweinekrustenbraten, mein Begleiter das Kalbszünglein.
    Sämtliche Gerichte waren absolut lecker; die Portionen, wie bereits erwähnt, sehr gut bemessen.

    Mein Begleiter, der fahren musste, bestellte sich Fassbrause zum Essen. Hier gibt es die „Ostversion“ der Fassbrause; sie ist rot und schmeckt nach Himbeere. Sie war nicht sehr süß, mein Begleiter trank sie gern. Ich orderte beim ersten Besuch einen Liter stilles Wasser, das in einer neckischen Bügelflasche serviert wurde. Bei späteren Besuchen beließ ich es bei jeweils einem halben Liter, hier kam eine schöne Glaskaraffe an den Tisch.

    Das Personal war bei allen Besuchen aufmerksam und freundlich.

    Die Einrichtung des Restaurants ist geschmackvoll. Wo man auch sitzt, ist man von schöner Deko umgeben. Wir nahmen bei allen Besuchen im Wintergarten Platz, mit Aussicht auf das Achterwasser.
    Die Lage direkt am Achterwasser lässt man sich bezahlen. Dafür haben die Gäste einen schönen Blick auf das Wasser, entweder im Sommergarten an der frischen Luft oder wie wir, im Wintergarten.

    Die Toiletten waren sauber und ordentlich.

    Das Restaurant ist barrierefrei, d.h. ohne Stufen, zugänglich.

    Der Inselhof gehört zu mehreren Hotels einer Inhaberin. Die anderen Hotels befinden sich an der Ostsee.

    Essen und Ambiente sind gehoben, also schon etwas edler. Wer sich das gönnen möchte, dem können wir einen Besuch im Restaurant Inselhof empfehlen.
    Zum Hotelbetrieb können wir nichts sagen; wir haben hier nicht gewohnt.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten in Seebad Zempin

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    5.

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    Sedina Wenn ich doch Knödel mögen würde...
    Trotzdem danke für den interessanten Tipp und Glückwunsch zum Grünen Daumen!


  6. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    2. von 3 Bewertungen


    bestätigt durch Community

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    Im Vorbeifahren entdeckten wir diese Pizzeria, die sich direkt im Bahnhofsgebäude des Bahnhofs von Koserow befindet. Ein guter Fund, wie sich herausstellen sollte. Hier gehen auch die Usedomer essen, es ist kein Touristenlokal. Während unserer Besuche sahen wir viele Gäste, die sich Essen zum Mitnehmen abholten.

    Beim ersten Besuch ergatterten wir gerade noch so einen Tisch. Wir bekamen umgehend die Karten. Das Angebot umfasste Pasta, Pizza, Fleischgerichte etc. einer durchschnittlichen Pizzeria, zu moderaten Preisen.

    Wir teilten uns vorneweg ein Focaccia Parma; danach gab es für uns beide Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce.
    Das Focaccia hatte die Größe einer Pizza und war gut mit Parmaschinken bestückt. Die Cannelloni waren gut gefüllt, mit Käse überbacken und lecker. Die Portionen haben wir kaum geschafft.

    Beim zweiten Besuch gab es vorneweg „nur“ Bruscetta als Vorspeise. Als Hauptgericht ein Gericht von der Extrakarte; „Heu und Stroh“, grüne und gelbe Nudeln mit Filetspitzen, Champignons und Tomaten-Sahnesauce für uns beide. Die Portionen waren großzügig bemessen, das Essen wieder lecker.

    Das Lokal ist geschmackvoll eingerichtet. Auf den Ort, direkt im Bahnhofsgebäude, wird Bezug genommen. So gibt es ein paar Eisenbahnabteile mit Tisch; aber auch Strandkörbe sowie etliche normale Tische. Nach vorne heraus blickt man direkt auf den Bahnsteig.

    Die Toiletten waren sauber und ordentlich.

    Das ausschließlich weibliche Personal war freundlich und zuvorkommend. Wir empfanden sie eine Spur zu aufdringlich, da immer wieder gefragt wurde, ob wir noch etwas haben möchten.

    Das Lokal ist barrierefrei, d.h. ohne Stufen, zugänglich.

    Parkplätze finden sich direkt vor der Tür. Es sind gleichzeitig die Parkplätze des Bahnhofs. Da die Pizzeria nur abends geöffnet ist, haben wir immer einen Parkplatz gefunden.

    Das Lokal war bei beiden Besuchen gut gefüllt. Einmal versuchten wir an einem Samstagabend, einen Tisch zu bekommen. Es war aussichtslos. Am Sonntag riefen wir nachmittags an und konnten problemlos für 19.30 Uhr einen Tisch reservieren. Wer dort gezielt essen möchte, sollte vorher reservieren.

    Insgesamt hat uns die Pizzeria Paparazzi sehr gut gefallen, wir können einen Besuch empfehlen.

    geschrieben für:

    Italienische Restaurants / Restaurants und Gaststätten in Ostseebad Koserow

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    6.

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  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Checkin

    Vor einigen Jahren eröffeneten die Inhaber unseres Stammchinesen in Britz als weiteres Restaurant das Hong Fu in Mahlsdorf, weit im Osten Berlins. Wir wollten es uns schon lange einmal anschauen, im Juni 2018 haben wir es endlich einmal geschafft.
    Im Hultschiner Damm kann man nicht parken, wir fanden um die Ecke in einer Seitenstraße einen Parkplatz.

    Zuerst bewunderten wir den Außenbereich. Es gibt an beiden Seiten des Lokals Tische, an denen man im Sommer schön draußen sitzen kann.
    Der Zugang zum Restaurant ist barrierefrei; neben zwei flachen Treppenstufen befindet sich eine Rampe, so dass auch Rollstuhlfahrer problemlos in das Lokal kommen.

    Dann betraten wir das Lokal. Wir wurden von einem geschmackvollen chinesischen Ambiente empfangen. Alles wirkte sehr hell und freundlich. Da das Lokal erst vor wenigen Jahren eröffnet wurde, sieht alles noch recht neu aus.

    Wir kamen an einem Samstagnachmittag gegen 16.00 Uhr. Da das Abendbüffet erst ab 17.30 Uhr angeboten wird, waren gerade keine Gäste im Lokal. Das änderte sich später, als die Büffetzeit näherrückte.
    So hatten wir freie Auswahl an Plätzen. Wir nahmen an einem schönen Fenstertisch Platz und bekamen von einer freundlichen Bedienung die Karte überreicht.

    Die Speisekarte kannten wir aus dem Britzer Restaurant. Wir brauchten nicht allzu lange überlegen und bestellten zwei der Gerichte, die wir sehr gern essen: Ente mit acht Kostbarkeiten, also Ente kross mit allem Drum und Dran, viel Gemüse und weiteren Fleischsorten, für mich sowie Rindfleisch Gong Bao auf heißer Tie Pan Platte für meinen Begleiter. Vorneweg Maissuppe mit Hühnchen und Wan Tan Suppe.
    Das Essen mundete sehr. Zum Abschluss nahmen wir gebackene Ananas mit Honig, auch diese sehr lecker. Danach waren wir pappsatt.
    Die Preise bewegen sich im durchschnittlichen Bereich.

    Wir warfen im Vorbeigehen einen Blick auf das Büffet, das nach und nach aufgebaut wurde. Es sah ebenso gut aus wie in Britz. Auch die später zum Büffet erscheinenden Gäste ließen darauf schließen, dass die Speisen hier ebenso gut schmecken. Das Restaurant ist größer als in Britz; entsprechend gibt es hier mehr Platz für das Büffet und die Gäste, die sich daran bedienen.

    Es gibt zudem die Möglichkeit, sich das Essen von einem Koch auf einem Teppanyaki-Grill zubereiten zu lassen. Dies allerdings mit einigen Tagen Vorbestellung und Anzahlung.

    Die Toiletten befinden sich im Keller; ebenerdig gibt es eine behindertengerechte Toilette. Sie war sehr sauber und geräumig.

    Die Chefin freute sich, dass wir ihr neues Restaurant einmal besuchten. Sie erkundigte sich mehrmals, wie es uns gefiele und ob das Essen geschmeckt habe. Wir haben gern bestätigt, dass uns sowohl das Restaurant als auch das Essen sehr gefallen haben und können einen Besuch empfehlen.

    geschrieben für:

    Chinesische Restaurants / Restaurants und Gaststätten in Berlin

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    7.

    eknarf49 Hallo Konnie, danke für den schönen Bericht. Alles, was Ihr bestellt habt, wäre auch nach meinem Geschmack. :-)
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    Puppenmama Danke für Deinen tollen und informativen Bericht und die schönen Fotos.
    Chinesich esse ich auch sehr gern.
    Herzlichen Glückwunsch zum grünen Daumen.
    ubier Die erste gekrönte Kaiserin der chinesischen Konnieblitz-Dynastie! Qìnghè!!
    Blattlaus Auch wenn ich chinesisch nicht mag, schöne Bewertung und eine verdiente Auszeichnung, herzlichen Glückwunsch.
    Sedina Ich dackele mal wieder hinterher, gratuliere dafür aber umso herzlicher zum gastronomischen Erlebnis, zur schönen Bewertung und zur besonderen Auszeichnung!


  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Das Werksgelände von Tim’s liegt in unserer Nähe, in Mariendorf. Schon öfter sind wir daran vorbeigefahren. Mir fiel dabei immer wieder der Hinweis auf, dass alle 14 Tage samstags Werksverkauf der Backwaren sei; die nächsten Termine wurden genannt. Geöffnet ist an diesen Samstagen von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr.

    Eine Internetrecherche ergab, dass Tim’s Backwaren nach kanadischen Rezepten hergestellt werden wie Brownies, Muffins, Cookies, Kekse und Shortbread.

    Am Samstag vor Ostern ergab sich eine Gelegenheit, dem Backwaren-Werksverkauf einen Besuch abzustatten.

    Ein Schild mit einem kanadischen Mountie wies den Weg auf das Gelände. Dort gab es ein paar Parkplätze. Uns kam eine Familie mit gut gefüllten Einkaufstaschen entgegen. Wir betraten den Werksverkauf und standen in einem kleinen Verkaufsraum, in dem die Backwaren vorn am Tresen und an den Seiten aufgestellt waren.

    An den Seiten gab es die fertig verpackten Dinge wie Mini Brownies mit Kakaocremefüllung sowie diverse Sorten Shortbread. Vorn am Tresen waren Backbleche mit den frisch gebackenen Köstlichkeiten wie Muffins und Cookies. Zudem gab es ein Blech mit gefüllten Keksen; Haferkekse mit Dattelfüllung sowie Schokokekse mit Kakaocreme.

    Alles sah so lecker aus, zudem roch es natürlich verführerisch :-) Ein Bäcker war fleißig am Werkeln und legte frisches Gebäck nach.

    Wir nahmen verschiedene Sorten Shortbread und eine Packung Mini Brownies. Dazu ließ ich mir eine Tüte mit den frisch gebackenen Keksen zusammenstellen. Diese wurden nach Gewicht verkauft Die weiteren frischen Köstlichkeiten werden ein anderes Mal probiert.

    Die frischen Kekse sind inzwischen fast alle. Sie schmecken absolut lecker. Shortbread und Mini Brownies wurden noch nicht probiert.

    Wer sich mit den Köstlichkeiten eindecken möchte, sollte die Haltbarkeitsdaten beachten. Die Mini Brownies halten sich gut drei Wochen, das Shortbread einige Monate.

    Das Angebot kann jedem empfohlen werden, der Muffins, Brownies, Cookies etc. mag. Wir werden wiederkommen und uns weiter durch das Angebot probieren.

    geschrieben für:

    Bäckereien in Berlin

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    8.

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    eknarf49 Gut, dass ich den Bericht erst jetzt gelesen habe! ;-)
    Das macht wirklich Appetiz. Danke, liebe konniebritz.
    Sedina Was nicht alles geoutletted wird....
    Glückwunsch zur Entdeckung, zum gelungenen Bericht und zum Grünen Daumen!


  9. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. von 417 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Es war mal wieder soweit: unter dem Motto Erlebe Deine Stadt konnten Berliner und Brandenburger am ersten Januarwochenende in Berliner Hotels wohnen. Wir hatten das Novotel Berlin Mitte auf der Fischerinsel gebucht, ein 4-Sterne-Hotel. Ich hatte vor langen Jahren einmal an einem Seminar im Hotel teilgenommen und es als ordentlich in Erinnerung.

    Das Hotel liegt zentral in der östlichen Berliner Innenstadt, auf der Fischerinsel, ganz in der Nähe des Spittelmarktes. Das Nikolaiviertel und der Alexanderplatz sind zu Fuß oder mit der U-Bahn erreichbar.

    Wir fuhren mit dem Pkw zum Hotel. Der Parkplatz kostete 19 Euro für eine Nacht. Ohne Pkw geht auch: der U-Bahnhof Spittelmarkt liegt ca. 200 m vom Hotel entfernt.

    Wir konnten als Sonderkondition ab 13.00 Uhr einchecken. Gegen 13.30 Uhr kamen wir im Hotel an. An der Rezeption wurden wir freundlich empfangen, erledigten die Formalitäten und erhielten Zimmerkarten. Mein Wunsch, ein Zimmer mit Dusche, wurde anstandslos erfüllt.

    Das Zimmer war geräumig. Das einigermaßen große Bad hatte ein Walk-in-Shower mit einer ca. 10 cm hohen Stufe.

    Um 14.30 Uhr wurde eine Hotelführung für die Berliner Gäste angeboten, mit anschließendem Sektempfang. Wir nutzten das Angebot nicht, gingen lieber entspannt auf der Fischerinsel spazieren.

    Es gab einen Fitnessraum und eine Sauna. Wir sahen uns die Sauna an. Eine Kabine für maximal 4 Personen, dazu eine Ruheraum mit zwei Liegen. Eine davon war schon mit Handtüchern belegt, eine weitverbreitete Unsitte. Wir verzichteten auf einen Besuch in dieser „Alibisauna“, wie mein Begleiter sie nannte.

    Zurück im Zimmer, wollten wir uns ausruhen. Ich setzte mich auf das Bett, das extem weich war. Als ich mich hinlegte, hatte ich das Gefühl, in einer Kuhle zu liegen und im Lendenwirbelsäulenbereich durchzuhängen. Mein Begleiter, der in einem Sessel saß, meinte, unter dem Bett lägen zwei Latten. Ich stand auf, wir hoben die Matratze an und schauten uns den Lattenrost an. Auf Höhe des Lendenwirbelsäulenbereichs waren die Latten zerbrochen; weiter unten waren sie rausgesprungen und lagen unter dem Bett. So konnten wir nicht schlafen.

    Wir räumten unsere Sachen zusammen, die noch nicht alle ausgepackt waren, und fuhren hinunter zur Rezeption. Dort entschuldigte man sich für die Unannehmlichkeiten und gab uns ein anderes Zimmer auf derselben Etage, drei Türen weiter. So hatten wir es nicht weit mit dem Gepäck. Das neue Zimmer sah aus wie das erste, nur spiegelverkehrt. Als erstes schauten wir uns den Lattenrost an. Dieser war in Ordnung. Als ich mich wieder hinlegte, fühlte es sich deutlich besser an, die Matratze bot einigermaßen Halt.

    Wir hatten ein Doppelbett mit einer durchgehenden Matratze und einer über das ganze Bett gehenden Bettdecke. Wir fanden im Zimmer eine weitere Bettdecke, die wir nutzten. Wir kommen mit einer Bettdecke für zwei Personen nicht klar, einer von uns liegt irgendwann im Freien.

    Im Angebot inbegriffen war ein Dinnerbüffet, das von 18.00 Uhr bis 22.00 Uhr angeboten wurde. Wir kamen gegen 19.45 Uhr zum Essen. Das Restaurant war sehr gut besucht. Für uns fand sich ein Tisch. Ich kam mir vor wie in einer Kantine: das Restaurant war sehr hell und eher zweckmäßig eingerichtet. Auf dem Büffet waren einige nette Dinge gerade alle. Das kann vorkommen, nur ließ man sich mit dem Nachlegen Zeit. Wir schafften es noch, ein paar Stückcken Ente zu ergattern. Gäste, die ab 20.30 Uhr zum Essen kamen, mussten mit Kalbsbraten vorlieb nehmen, Ente sahen wir dann nicht mehr. Beim Salatbüffet war der Linsensalat um 19.45 Uhr alle; ich bekam gerade noch einen kleinen Löffel davon ab. Aufgefüllt wurde er nicht mehr. Später ergatterte ich gerade noch zwei kleine Becher mit Griesflammerie, brachte meinem Begleiter einen davon mit.

    Wir ließen den Abend in der Hotelbar ausklingen. Die Getränkepreise sind gehoben, liegen über dem Berliner Durchschnitt. Das hatten wir in einem 4-Sterne-Hotel erwartet.

    Am nächsten Morgen, einem Sonntag, sollte es bis 12.00 Uhr Frühstück geben. Endlich einmal in einem Hotel bis 09.00 Uhr schlafen können, sehr schön. Als wir gegen 10.45 Uhr in Restaurant erschienen, war es wieder sehr gut besucht. Andere Gäste nutzten die großzügige Frühstücksregelung ebenfalls. Wir wurden von einer Hotelangestellten um die Zimmernummer gebeten, danach ging sie vor und hielt nach einem freien Tisch für uns Ausschau. Ein sehr guter Service, der nicht selbstverständlich ist. Es fand sich ein Tisch für uns, die Mitarbeiterin kam kurz danach mit einer Kaffeekanne und zwei Tassen wieder.

    Das Frühstücksbüffet war reichhaltig. Es gab Rührei, Speck, Würstchen, gebackene Bohnen, Rösti, gekochte Eier. Dazu diverse Brötchen und Brot, reichhaltigen Aufschnitt. Außerdem Quark, Joghurt, Müsli, darunter auch das von mir geschätzte Birchermüsli. Davon war noch eine halbe Schale vorhanden. Die daneben befindliche Schale mit Erdbeerjoghurt war bereits leer. Ich habe nicht gesehen, dass sie nochmals aufgefüllt wurde.

    Zum Schluss nahm ich mir eine kleine Rosinenschnecke. Es sollte noch Schokobrötchen geben, nur waren diese nicht mehr vorhanden.

    Wir konnten nach dem Frühstück in Ruhe zusammenpacken und bis 13.00 Uhr auschecken, auch dies eine Sonderkondition. An der Rezeption warteten wir einen Moment, da andere Gäste gerade auscheckten und nur ein Schalter (von dreien) besetzt war. Als wir an der Reihe waren, meinte der Rezeptionsmitarbeiter, er käme gleich wieder und verschwand. Wir wurden stehen gelassen, vielen Dank auch. Als er schließlich wieder auftauchte, war er freundlich. Wir bezahlten Parkkarte und Getränke, dann ging es nach Hause.

    Der Aufenthalt war insgesamt schön, mit einigen Abstrichen.
    Wir wunderten uns, dass die unter dem Bett liegenden Latten nicht vom Zimmerservice bemerkt worden waren. Das Zimmer kann man in diesem Zustand nicht vermieten.
    Die Mitarbeiter waren insgesamt freundlich. Beim Abendessen mussten wir einen Kellner quasi mit dem Lasso einfangen, damit wir Getränke bestellen konnten. An der Rezeption einfach stehen gelassen zu werden, geht nicht an.

    Soll ich drei oder vier Sterne vergeben? Schließlich wurden drei Sterne daraus, da an den Büffets etwas zu sehr gespart wurde und einige andere, wenn auch kleinere, Ärgernisse aufgetaucht waren.

    geschrieben für:

    Hotels in Berlin

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    9.

    Ein golocal Nutzer Also erst mal WoW, du hast das so informativ und detailliert ge und beschrieben. Um so länger man liest könnte man denken man wäre selbst dabei gewesen eine super Bewertung.
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    vinzenztheis Sehr informativ. Da sage ich halt mal: "Novotel". Das ist auch in anderen Städten mit diesen Hotels nicht besser, sofern sich in den letzten 20 Jahren sich nichts gebessert hat.
    Deshalb nur noch Aufenthalt im Caravan seit 20 Jahren.
    Konzentrat In dieser Bewertung steht alles , was man wissen sollte. Da braucht man gar nicht mehr selber hin :-))
    Glückwunsch zum Hotel-Daumen.


  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    An dieser Apotheke bin ich schon öfter vorbeigefahren. Bisher war ich nicht hier drin, da ich gerade nichts brauchte oder am Wochenende nicht geöffnet war.
    Nun ergab es sich, dass ich an einem Wochentag ein Mittel gegen quälenden Hustenreiz suchte. Ich betrat die Apotheke, um mir ein Mittel empfehlen zu lassen.

    Nach dem Betreten stand ich in einem Apotheken-Supermarkt. Im vorderen Teil alle nur erdenklichen rezeptfreien Mittel und Kosmetika in Regalen. Zur Orientierung für die Kunden waren die Regalfächer mit Schildern versehen. Ganz hinten an der Wand sah ich den Hinweis für Beratung und rezeptpflichtige Mittel.

    Diese Art von Geschäften ist so konzipiert, dass der Kunde einmal durch den ganzen Laden laufen muss. Auf dem Weg zum Beratungsschalter kam ich an Einreibungen gegen Muskelschmerzen vorbei und nahm ein kleines Fläschchen mit. Na klar, das ist ja auch der Sinn der Sache :-)

    Hinten an der Wand befanden sich zwei Beratungsschalter. Jeweils ein Kunde stand am Schalter. Die wartenden Kunden wurden per Schild gebeten, eine Schlange zu bilden.

    Ich war die nächste Kundin, die drankam. Ein freundlicher Apotheker fragte nach meinen Wünschen. Ich sagte, was ich suche, er stellte noch ein paar Fragen, um herauszufinden, was genau es sein soll (Hustenstiller auf pflanzlicher oder chemischer Basis?), dann holte er ein passendes Mittel.

    Sowohl das Hustenmittel als auch das Fläschchen mit der Einreibung wurden von ihm im Computer eingelesen und in eine Tüte gesteckt. Der Bon wurde ausgedruckt und an die Tüte angeheftet. Damit ging ich zur Kasse, die sich am Ausgang befand.

    Beim Bezahlen bekam ich Wechselgeld zurück: einen Geldschein zusammen mit dem Kassenbon von der Kassiererin, das Wechselgeld kam nebenan aus einem Automaten. Man kann umgekehrt gern mit Kleingeld zahlen, es wird oben in den Automaten reingesteckt.
    Eine moderne Apotheke mit allen Schikanen.

    Den Preis für das Medikament habe ich mit Online-Anbietern verglichen, man liegt dabei im mittleren Preisbereich. Dafür handelt es sich um eine Apotheke vor Ort mit Beratung.

    Bei Gelegenheit werde ich wiederkommen.

    geschrieben für:

    Apotheken in Berlin

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    10.

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    Ein golocal Nutzer Eine informative Bewertung, und gute Besserung für deinen Husten. Wenn du dort wieder hingehst vielleicht musst du ja dann keine Medizin kaufen müssen.
    Sedina Ich denke, ich bevorzuge lieber weiter den altmodischen Laden hier ;-)))
    Danke für den interessanten Bericht !
    Kulturbeauftragte Das mit den Automaten scheint, dass es zum Standard bei "easy" gehört, wie ich vor einigen Monaten selbst feststellen konnte. Bei mir war es ehr Zufall, weil ich sonst eine andere Apo aufsuche, als jene dieses Anbieters.

    Gut ge- und beschrieben, am besten ist dennoch doch gesund zu bleiben, was ich dir auch wünsche.
    Papa Uhu + Theo spät uffjefallen, Dein Beitrag... gefällt mir sehr gut.

    *schmunzel* gerade ebend:
    Ich kann mich noch erinnern, als Lütter inn'ne Koofhalle, da hatte die Kassiererin ooch solch Hartjeldautomaten im Rückteil ihrer Kassierbox...

    wenn 'ne pfiffig warst, konntest 'de als Bengel 'n paar Groschen abstooben, weil ditt Jeld so schnelle rausjeschossen kam und üban Ufffangbehälter schoss - wurde natürlich gleich umjesetzt in Süsskram....

    :-))