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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 15 Bewertungen


    Das Kino gehört zur Yorck-Gruppe, die etliche Kinos in Berlin betreibt. Lt. Website ist das Odeon in Schöneberg „Berlins erste Adresse für Liebhaber englisch-sprachiger Originalfassungen“.

    Wir landeten zufällig in diesem Kino. Wir wollten einen bestimmten Film sehen und suchten im Internet nach passenden Kinos. Einigermaßen in unserer Nähe fand sich „nur“ das Odeon. Dort sollte der Film im englischen Original mit deutschen Untertiteln laufen. Da wir Filme gern in dieser Form sehen (es trainiert die Englischkenntnisse ungemein), fuhren wir hin.

    Uns erwartete ein Kino „der guten, alten Art“ mit einem kleinen Foyer und einem großen Kinosaal dahinter. Wir saßen sehr komfortabel in den plüschigen Sesseln.

    Das Kino öffnete 15 Minuten vor der ersten Vorstellung. Wir waren etwas früher da und warteten auf dem Vorplatz. Die Kartenverkäuferin und der Filmvorführer trudelten währenddessen ein. Er wirkte wie ein Altrocker und erschien standesgemäß mit Motorrad (für die Harley kann ich mich nicht verbürgen). Kurze Zeit später saß er auf dem Dach des Kinos und beobachtete die potentiellen Gäste der Vorstellung. Das hatte einen plausiblen Grund: im Kino herrscht Rauchverbot. Die Szenerie und die Angestellten schienen aus einer anderen Zeit zu stammen. Alles war gemächlich, es herrschte keinerlei Hektik.

    Wer Kinoatmosphäre wie in vergangenen Zeiten mag, dem sei dieses Kino empfohlen!

    geschrieben für:

    Kinos in Berlin

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    61.



  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    12. von 14 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das Theater des Westens wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet. Seitdem hat es eine bewegte Geschichte hinter sich, die auf diversen Webseiten nachgelesen werden kann. Der Baustil wird als „wilder Stilmix“ bezeichnet. Ich finde das Theater einfach schön.

    Ich habe schon mehrmals Aufführungen in diesem Theater besucht. Zur der Zeit, als Helmut Baumann künstlerischer Leiter des Theaters war, stand „La Cage aux Folles“ auf dem Programm. Das Stück habe ich in guter Erinnerung, ebenso wie das Theater selbst.
    Vor gut 10 Jahren übernahm Stage Entertainment das Theater des Westens. Seitdem werden Musicals in dem Haus gespielt.

    Ich war im Sommer 2015 nach Jahren wieder einmal in dem Theater. Gespielt wurde „Ich war noch niemals in New York“, das Musical von Udo Jürgens. Meine Mutter wollte unbedingt hingehen und nahm mich als Begleitung mit. Wir hatten Karten für die Vorstellung am Samstagnachmittag um 14.30 Uhr gebucht.

    Das Theater ist verkehrsgünstig gelegen zwischen dem Bahnhof Zoo und der U-Bahnstation Kurfürstendamm. Wir kamen mit einer direkten Busverbindung aus Britz zum Theater. Von der Haltestelle waren es keine 5 Minuten zu Fuß zum Theater.

    Ab 13.30 Uhr war Einlass. Wir kamen ungefähr zu dieser Zeit an. Erst einmal wurden Fotos von der anderen Straßenseite aus aufgenommen. Das Theater lag im Sonnenschein. Dann ging es zum Eingang, wo es um diese Zeit noch ruhig war. Es war sehr viel hilfreiches Personal vor Ort. Uns wurde freundlich erklärt, wie wir zu unseren Plätzen kämen.

    Die Garderobe war im Souterrain. Dorthin gelangte man nur über Treppen. Im Erdgeschoss gab es einen geräumigen, holzgetäfelten Fahrstuhl, der die Besucher in die oberen Etagen brachte. Im 1. OG mussten wir noch ein paar Treppenstufen überwinden, um ins das dortige Foyer zu gelangen. Dort gab es eine weitere Garderobe, die zur Nachmittagsvorstellung nicht in Betrieb war.

    Ich hatte im Internet zwei Plätze im ersten Rang gebucht, in der ersten Reihe. Die Sitze waren etwas eng, dafür war die Sicht auf die Bühne hervorragend.
    Zuvor hieß es warten, da die Sitzplätze erst 15 min. vor Vorstellungsbeginn eingenommen werden konnten. Wir saßen in der ersten Etage bequem auf gepolsterten Sitzbänken und bewunderten die Einrichtung. Wir konnten nach unten in das Eingangsfoyer mit den schönen Kronleuchtern schauen. Auch hier fand sich eine freundliche Mitarbeiterin, die uns erklärte, wie wir am besten unsere Plätze einnehmen könnten.

    Als wir auf unseren Plätzen saßen, schaute ich mich um. Ein Theater wie aus dem Bilderbuch mit Sitzplätzen im Erdgeschoss und mehreren Rängen. Zweiflammige Leuchter an den Seiten. Da konnte ja nichts mehr schiefgehen. Die Aufführung gefiel uns. Die Akustik war sehr gut, Gesang und Texte sehr gut zu verstehen. Es gab ein Orchester.

    In der Pause fuhren wir in das 2. OG. Dort hatte eine Bar geöffnet, an der wir uns stärkten. Trotz etlicher Besucher war es hier sehr ruhig, wir saßen entspannt in einer Sitzgruppe. Die Preise für die Snacks waren angemessen.

    Nach dem Ende der Veranstaltung war im Erdgeschoss und Souterrain reichlich Betrieb. Trotzdem gelang es uns, die Jacken in kurzer Zeit an der Garderobe abzuholen. Dann nichts wie raus aus dem Theater. Diesmal liefen wir einen kleinen Fußweg am Bahndamm entlang bis zum Hardenbergplatz. Das waren höchstens 5 min. zu Fuß.

    Sowohl der Ticketkauf über das Internet als auch die Veranstaltung vor Ort waren sehr gut organisiert. Es gab genügend Personal, um Fragen zu beantworten und den Weg zu den Plätzen zu weisen. Das Theater des Westens selbst war absolut sehenswert.

    Wer sich für eine Aufführung interessiert, dem können wir einen Besuch des Theaters des Westens empfehlen.

    geschrieben für:

    Theater / Kultur in Berlin

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    62.

    Ausgeblendete 5 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer Im Theater des Westens habe ich meine erste "Nicht-Schul-Aufführung" genossen. "Ein Käfig voller Narren" war eine heftige Erfahrung für mich als Provinzler. Heute muss ich schmunzeln, wenn Business-Amis bei einem knutschenden lesbischen Paar in der Münchner U-Bahn verstummen.
    Daniel S Nächste Bewertung, nächster Daumen! Glückwunsch! Das Gebäude allein ist auf jeden Fall sehr schön!


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    2. von 4 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Der Britzer Gutshof, neben dem Schloss und Schlosspark Britz gelegen, hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Ursprünglich gehörte er zum Gut Britz. Das heutige Aussehen erhielt er vor allem im 19. Jahrhundert. Der letzte Privateigentümer verkaufte das Gut 1924 an die Stadt Berlin. Die ausführliche Geschichte ist auf der Website zu finden.

    In den 1970er Jahren gab es ein Pfauengehege auf dem damals öffentlich zugänglichen Gelände. Es befand sich dort, wo heute der Sommergarten des Restaurants von Matthias Buchholz zu finden ist. Wir sind oft mit den Rädern zum Gutshof gefahren und haben geschaut, ob die Pfauen für uns ein Rad schlagen. Meistens wollten sie nicht.

    Ab den 1980er Jahren wurde der Gutshof von einer Firma genutzt und war nicht mehr öffentlich zugänglich. Das Pfauengehege verschwand.

    Schließlich wurde der Gutshof zu einem Kulturstandort ausgebaut. Die Neuköllner Musikschule hat dort ihr neues Domizil gefunden. Die ehemaligen Ställe wurden zu Veranstaltungsräumen umgebaut. Das Museum Neukölln ist auf dem Gutshof eingezogen.

    Auf dem Gutshof gibt es eine Vogelvoliere. Am anderen Ende finden sich Gehege mit Schafen, Rindern, Ziegen und Pferden. Seit einiger Zeit werden Kutschfahrten durch Britz angeboten. Mitgefahren sind wir noch nicht. Als wir einmal unser Haus verließen, fuhr gerade eine Pferdekutsche gemächlich durch unsere Seitenstraße. Man grüßte uns freundlich.

    Kürzlich waren wir ganz spontan zu einem Konzert im Kulturstall gegangen. Wir spazierten an einem sonnigen Nachmittag über das Gelände und liefen am Kulturstall entlang. In dem Augenblick trat eine junge Frau zur Tür hinaus, sah uns und gab jedem eine Postkarte, die für eine Veranstaltung warb. Eine niederländisch-deutsche Kooperation: eine Schule für Nachwuchstänzer und -sänger aus Rotterdam arbeitete mit zwei Neuköllner Schulen zusammen. Innerhalb einer Woche wurde ein gemeinsames Programm einstudiert. Das Ergebnis wurde im Kulturstall aufgeführt, mit über 150 Mitwirkenden.

    Am nächsten Abend gingen wir zu der Aufführung. Es gab freie Platzwahl, wir nahmen im vorderen Bereich Platz. Wie das so ist auf’m Dorf, trafen wir eine alte Bekannte, deren Tochter unter den Mitwirkenden war, wie die stolze Mutter erzählte. Insgesamt eine gelungene Veranstaltung mit Tanz, Gesang und vielen Informationen zu dem Projekt. Die Akustik war hervorragend. Wir bewunderten die heutige Einrichtung in dem alten Kuhstall, dessen frühere Nutzung wir an einigen Stellen erkennen konnten.

    Als Verlängerung des Kulturstalls gibt es auf dem Hof eine Freiluftbühne. Außerdem befindet sich das bereits erwähnte Restaurant von Matthias Buchholz auf dem Gutshofgelände.

    Durch die Umbauten zum Kulturstandort hat der Gutshof sein ursprünglich ländliches Aussehen zurückerhalten. Es geht ruhig zu. Die manchmal zahlreichen Besucher verlaufen sich auf dem Gelände. Es gibt viele Bänke, um Platz zu nehmen und die Anlage auf sich wirken zu lassen.
    Das Radfahren ist verboten, nur kümmert das manchen Radler nicht. Das muss nicht sein, der Gutshof ist zum Flanieren gedacht.

    Einen Besuch des Gutshofes können wir empfehlen.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen / Kultur in Berlin

    Neu hinzugefügte Fotos
    63.

    Nike Sehr schön beschrieben , konnie. :-)
    Mir gefällt das Museeum Neukölln besonders gut und die Umgebung mit dem Teich und der Kirche. Es wirkt alles so wunderschön ländlich.
    Ausgeblendete 11 Kommentare anzeigen
    Anna B Schöne Bewertung! Danke schön!
    Da will ich seit Moooonaten hin - eventuell schaffe ich es dieses oder nächstes Wochenende!
    Puppenmama Danke für den klasse Bericht und die schönen Bilder.
    So lernt man schöne Gegenden kennen, ohne dahin zu kommen.
    Herzlichen Glückwunsch zum verdienten GD.


  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    10. von 14 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Das Deutsche Historische Museum stand schon lange auf meinem Programmzettel. An einem Dienstag im Oktober 2015 ergab es sich, dass mein Begleiter und ich es uns anschauten.

    Nach langen Umbauarbeiten präsentiert sich das Museum sehr modern. Die Dauerausstellung ist im Vorderteil des ehemaligen Zeughauses, an der Straße Unter den Linden, untergebracht. Dort befindet sich auch der Eingang zum Museum. Dazu gibt es Sonderausstellungen, die im hinteren Teil des Gebäudes sowie in einem Anbau präsentiert werden. Wir konzentrierten uns bei unserem Besuch auf die Dauerausstellung.

    Als wir das Museum betraten, standen wir in einer geräumigen, weitläufigen Halle. Wir gingen zur Kasse, erstanden unsere Tickets. Einen Audioguide, der mit drei Euro zusätzlich berechnet wurde, nutzten wir nicht. Wir erhielten jeder einen Aufkleber für die Kleidung, die uns als ordentliche Museumsbesucher auswiesen, die den Eintritt bezahlt hatten. Dazu einige Instruktionen, wo sich welche Teile der Dauerausstellung befänden und wo die Sonderausstellungen zu finden seien. Fotografieren war gestattet, allerdings nur ohne Blitz.

    Da es recht warm im Gebäude war, gaben wir unsere Garderobe ab. Zu unserem Erstaunen war dies kostenlos. Es gab auch Schließfächer für Taschen. Neben der Garderobe befand sich ein Fahrstuhl, der uns in das obere Geschoss brachte. Dort begann die Dauerausstellung.

    Die Dauerausstellung zur deutschen Geschichte war chronologisch geordnet. Sie begann mit Grenzverläufen sowohl in Deutschland als auch in Europa. Danach wurde die politische Geschichte der verschiedenen Epochen vorgestellt. Wir erfuhren, wie früher das Staatswesen organisiert war, wie die Menschen in den einzelnen Regionen lebten. Dazu wurden viele Exponate gezeigt, z.B. Ritterrüstungen, Münzen, Gefäße. An einer Seite war ein Kettenhemd zum Anfassen ausgestellt. Wir hoben es an und staunten nicht schlecht, wie schwer es war. Ein paar Uhren waren zu finden, das war etwas für mich.

    Uns ist die Geschichte ab dem Mittelalter bis heute geläufiger als die Zeiten davor. Martin Luther und die Reformationszeit fehlten ebenso wenig wie die preußischen Könige und August der Starke, der Kurfürst von Sachsen und polnischer König war. Sogar ein Bild des Sonnenkönigs, Ludwigs XIV, war vorhanden. Die Geschichte im Obergeschoss endete mit dem 1. Weltkrieg. Es gab dort ein kleines Kino, in dem gerade ein Film zum 2. Weltkrieg lief.

    Im Erdgeschoss ging es mit der Weimarer Zeit weiter, dem Dritten Reich und der Zeit nach dem zweiten Weltkrieg. In dieser Zeitausstellung ging man auf die Geschichte in ganz Deutschland ein.

    Zum Schluss fühlten wir uns ziemlich erschlagen. Wir hatten so viel gesehen, und das war nur die Dauerausstellung. Ganz zum Schluss schauten wir uns noch eine Sonderausstellung an, in der das Kriegsende 1945 in zwölf verschiedenen europäischen Ländern thematisiert wurde. Danach waren wir nicht mehr aufnahmefähig. Um sich alles anzuschauen, inklusive sämtlicher Sonderausstellungen und eines Besuchs im Zeughauskino, benötigt man einen ganzen Tag oder länger. Wir waren dreieinhalb Stunden vor Ort.

    Zwischendurch stärkten wir uns im Museumscafé. Sehr schön eingerichtet, sehr voll, die Preise leicht gehoben. Damit hatten wir gerechnet. Kaffee und Kuchen waren ordentlich. Es wurden außerdem kleine Speisen angeboten.

    Natürlich gab es einen Museumsshop, in dem wir stöberten. Ich erstand zwei Bücher und zwei Lesezeichen. Die vielen Berlin-Souvenirs brauchten wir nicht :-)

    Einen Besuch des Museums können wir jedem, der an deutscher Geschichte interessiert ist, empfehlen. Das Museum liegt zentral in der Berliner Innenstadt. Einzelheiten zur Anfahrt finden sich auf der Website des Museums.

    geschrieben für:

    Museen in Berlin

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    64.

    Ausgeblendete 16 Kommentare anzeigen
    Kulturbeauftragte Das Museum stand nicht direkt auf meiner Besichtigungsliste, vor einigen Monaten, drauf, doch zu oft stand ich wegen der Um- und Restaurierungsarbeiten vor verschlossener Tür :-(. Mal schauen, was die Zeit mit sich bringen wird. Es ist auf jeden Fall auch etwas für mich! Danke daher für die Bewertung!
    Nike Ein klasse Bericht, zu dessen verdienter Begrünung ich dir herzlich gratuliere, konnie! :-)

    Das Deutsche Historische Museum steht auch schon seit drei Jahren auf meinem Plan. Allerdings weiß ich nicht, was ich dann noch dazu schreiben soll bei deiner umfassenden Darstellung. ;-)
    Daniel S Sehr schöber Bericht! Glückwunsch zum verdienten Daumen. Das Musuem steht auch auf meiner Liste! War bishe nur zu den Sonderausstellungen, z.B. 1.Weltkriegt (die auch sehr gut gemacht war).
    mrs.liona Vielen Dank für diesen informativen Bericht, der seine Auszeichnung zu Recht erhielt - meinen Glückwunsch.
    eknarf49 Dass mir dieses Museum gefallen würde, glaube ich ganz bestimmt nach deinem wunderbaren Bericht. Vielen Dank dafür, liebe Konnie.
    Sir Thomas Schön, dass es zu diesem wichtigen Institut etwas so wohltuend Kompetentes zu lesen gibt. Danke, liebe konnie.
    Puppenmama Danke für Deinen klasse Bericht und die schönen Bilder.
    Herzlichen Glückwunsch noch nachräglich zum verdienten günen Daumen.


  5. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    Ab und zu bestelle ich Kleidung bei Ulla Popken. Meist Oberteile , die in der Regel passen. Hosen möchte ich lieber vor Ort in der Filiale anprobieren.

    Der Onlineshop ist übersichtlich aufgebaut. Ich kann eingeben, was für Teile ich ansehen möchte und in welcher Größe.

    Ulla Popken versendet mit DHL, was mir von allen Versendern am liebsten ist. Den Sendungen beigelegt ist ein Retourenschein und ein dazugehöriger Adressaufkleber, für alle Fälle.

    Wenn ich etwas bestellt habe, kann ich die Bestellung im Onlineshop nicht einsehen oder nachschauen, wann ich mit der Lieferung rechnen kann. Da heißt es abwarten, bis ich eine Email dazu erhalte. In diesem Punkt finde ich den Onlineshop „hinterwäldlerisch“, das ist bei vielen anderen Versandhändlern längst Standard.

    Ab und zu sendet man mir Emails mit Angeboten, um mich zum möglichst sofortigen Bestell-Kauf zu animieren. An einem Monatsdreizehnten sollten bestimmte Oberteile nur 13 Euro pro Stück kosten. Ich orderte zwei T-Shirts, die ich gerade gebrauchen konnte. Hinzu kamen die üblichen pauschalen Versandkosten von 5,95 Euro. Immer noch ein gutes Angebot.

    Das eine T-Shirt erhielt ich nach einer Woche. Abgebucht wurden, ich hatte mit Kreditkarte bezahlt, insgesamt 18,95 Euro für das T-Shirt und Versandkosten. Das zweite T-Shirt erhielt ich über vier Wochen später. Ich hatte die noch ausstehende Lieferung schon fast vergessen. Die weiteren 13 Euro für das zweite T-Shirt wurden erst abgebucht, als man mir die Ware gesendet hatte.

    So weit, so gut.

    Am einem Wochenende erhielt ich eine Email mit dem Angebot, Bestellungen nur an diesem Sonntag würden versandkostenfrei geliefert werden. Ich benötigte noch ein paar Teile für den Herbst, also schaute ich im Onlineshop nach und fand drei Teile. Sie wurden bestellt und am folgenden Donnerstag geliefert. Diesmal hatte ich per Rechnung bezahlt.

    Zu meiner Verwunderung war die Versandkostenpauschale berechnet worden. Ich schaute mir die Email mit dem Angebot, versandkostenfrei zu liefern, noch einmal an. Siehe da – ich hätte einen Vorteilscode eingeben müssen, um in den Genuss der versandkostenfreien Lieferung zu kommen. Das hatte ich im Eifer des Bestellens vergessen – und wer noch alles? Ich schätze, 60 – 70% der Kundinnen, die dieses Angebot nutzen wollten, ebenfalls. Kein schlechter Schnitt für Ulla Popken.

    Was nun?

    Soll ich mir einen Strick vor Verzweiflung nehmen?
    Och nö.
    Dann kann ich die gerade gelieferten Sachen gar nicht mehr tragen.
    Außerdem bin ich sauer, nicht verzweifelt.
    Sauer auf Ulla Popken, dass man die Kunden mit solchen miesen Tricks an der Nase herumführt.
    Sauer auf mich, weil ich ihnen auf den Leim gegangen bin.
    Das Lehrgeld beträgt 5,95 Euro. Zuwenig zum Verzweifeln.

    Eine Beschwerde-Email schreiben, „Ich kaufe nie mehr bei euch ein“?
    Solche albernen Emails schreibe ich nicht. Wozu auch.
    Wenn sie überhaupt gelesen werden, rufen sie nur ein müdes Lächeln bei den Mitarbeitern hervor. Viele Kundinnen sind zudem auf die angebotenen Größen angewiesen.

    Bleibt mir nur, zähneknirschend die Rechnung inklusive der Versandkosten zu bezahlen und bei der nächsten Bestellung besser aufzupassen.
    Ich habe zur Bezahlung der Rechnung zwei Wochen Zeit. Diesen Rahmen werde ich ausnutzen.

    Außerdem gibt es zwei Sterne Abzug für das Gebaren der Firma. Ein an sich recht guter Versandservice hinterlässt so schnell einen schlechten Eindruck.

    geschrieben für:

    Mode / Versandhandel in Rastede

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    65.

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    Nike ubier, zurücksenden .... ich werde den Eindruck nicht los, du willst, dass konnie im Herbst nackedich rumläuft. ;-))
    Also ich würde es auch eher unter "Erfahrungen" verbuchen.
    Kulturbeauftragte Mag die Marke eigentlich selbst gerne, doch als sie noch in der Nähe, deines Hotels in D lag, war es mir schlichtweg zu teuer. Bin nicht verrückt für ein T-Shirt fast 50 Öken zu zahlen, dann lieber zu der Konkurrenzenz im Norden ;-)
    ubier @Nike: Recht haben und Recht bekommen ist zweierlei. Da muß man auch mal Opfer bringen...


  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Fähre F11 gibt es seit über 100 Jahren. Sie fährt am Anfang der Baumschulenstraße über die Spree hinüber nach Wilhelmstrand, einer Kleingartenkolonie. Weit ist es nicht. Die Fahrzeit beträgt 2- 3 Minuten, dann ist die Schiffsfahrt wieder vorbei. Dafür muss nicht mehr als ein Fahrticket der BVG gelöst werden.

    An einem sonnigen Oktobersonntag gingen wir am Spreeufer spazieren. Am Fähranleger warteten einige Fahrgäste. Wir schauten auf den Fahrplan. Die Fähre sollte in 5 Minuten anlegen. Sie fuhr alle 20 Minuten. Mit meiner BVG-Jahreskarte kann ich abends und am Wochenende meinen Begleiter kostenlos mitnehmen. Was lag also näher, als eine Runde mit der Fähre nach Wilhelmstrand und wieder zurück nach Baumschulenweg zu fahren.

    Wir sahen die Fähre über die Spree schippern. Kurz darauf legte sie an. Wir bewunderten das Schiff mit den großen Panoramafenstern. Seit Januar 2014, so habe ich im Internet recherchiert, fahren auf dieser Strecke Solarfähren. Betrieben wird die Fähre von der Weißen Flotte Stralsund, die die letzte Ausschreibung für sich entscheiden konnte.

    Der bluesigen Musik aus der Fahrerkabine nach zu urteilen, handelte es sich um eine Mississippifähre :-)) Aber nein, wir standen immer noch am Ufer der Spree. Zusammen mit Ausflüglern, die mit Sack und Pack, Fahrrädern und Kinderwagen, unterwegs waren, bestiegen wir die Fähre und nahmen auf den Sitzplätzen im Innenteil Platz. Die große Fläche auf dem Außendeck wurde für das ganze Gepäck benötigt.

    Schließlich ging es los. Einmal über die Spree geschippert und auf der anderen Seite wieder angelegt. Viel zu schnell war alles vorbei. Wir stiegen aus und schauten uns am Anleger um. Wir kennen Wilhelmstrand; außerdem sollte die Fähre in gut 10 Minuten wieder ablegen. Ein Rundgang lohnte sich nicht. Wir machten ein paar Fotos, dann war es auch schon Zeit zum Einsteigen.

    Wieder im Innenraum Platz genommen, durch die großen Panoramafenster über die Spree geschaut. Im Nu waren wir wieder in Baumschulenweg. Hier warteten wir nach dem Aussteigen, bis die Fähre wieder ablegte, um sie bei ihrer Fahrt über die Spree aufzunehmen. Das Abenteuer war zu Ende.

    Eine Fahrt mit der Fähre ist empfehlenswert. Wer an einem der Fähranleger vorbeikommt, kann ja mal eine Runde über die Spree und wieder zurück schippern. Viel Spaß!

    geschrieben für:

    Verkehrsbetriebe in Berlin

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    66.

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    Nike Ein schöner Beitrag. Herzlichen Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    konnie, ich denke, wir teilen da eine heimliche Leidenschaft :-))
    Biscuitty Sehr schön beschrieben, wie man mit einer 2-3 Minuten Fährfahrt Stimmung und Ausflugslaune einfangen kann! Wohl verdienter GD, Gratulation!


  7. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Das Restaurant Santorini gehörte zu den in der Nähe unserer Ferienwohnung gelegenen Restaurants. Wir waren während unseres Urlaub zwei Mal dort essen.

    Der erste Besuch erfolgte zufällig. Wir parkten an der Fackenburger Allee und überlegten, ob wir in das Santorini oder ein danebengelegenes Restaurant gehen sollten. Es war Montag und nebenan Ruhetag. Damit war die Entscheidung gefallen und wir betraten das Santorini.

    Beim ersten Besuch war es abends noch schön warm. Wir nahmen im Biergarten Platz. Er liegt an der vielbefahrenen Fackenburger Allee, sehr ruhig war es nicht. Der Verkehrslärm störte uns nicht allzu sehr.
    Beim zweiten Besuch saßen wir Drinnen, weil es für den Biergarten zu kalt war.

    Nach kurzer Zeit erschien eine freundliche Bedienung mit den Karten. Die Speisekarte umfasste alles, was wir in einem griechischen Restaurant erwarten: Suppen, Vorspeisen, Salate, Hauptgerichte, darunter eine große Auswahl an Grilltellern. In anderen Restaurants mag die Auswahl etwas größer sein. Dazu Bier, Holsten Pils vom Fass und einige Flaschenbiere, sowie Wein und Spirituosen. Die Preise waren durchschnittlich-moderat.
    Täglich von 11.30 Uhr bis 15.00 Uhr werden preiswerte Mittagsgerichte angeboten.
    Die Speisekarte ist im Internet ersichtlich.

    Wir nahmen bei beiden Besuchen vorneweg das leckere Knoblauchbrot. Als Hauptgerichte probierten wir den Dorf-Teller und den Spezialteller. Beide mit Souvlaki und Schweinesteak, dazu weiteres wie Suzukaki oder Gyros und natürlich Tzatsiki. Die Portionen waren großzügig bemessen, das Essen lecker.

    Das Ambiente wirkte einladend. Besonders bewundert habe ich den schönen Leuchter an der Decke. Man nennt sich Grill-House. Ich würde es als Bistro bezeichnen. Zu schick eingerichtet für einen Imbiss, zu schlicht für ein Restaurant. Es lag irgendwo dazwischen. Der Bereich am Tresen sah mehr nach Imbiss aus, der Bereich mit den Tischen mehr nach Restaurant.

    Man schien einige Stammgäste zu haben. Einmal erschien der Inhaber und unterhielt sich eine Weile mit Gästen, die er kannte.
    Alle Gäste erhielten beim Bezahlen einen Ouzo aufs Haus.

    Zusätzlich zum Restaurant wird eine Pension betrieben. Einzelheiten können der Website entnommen werden.

    Uns haben die Besuche im Restaurant Santorini gefallen. Wir können es für einen Besuch empfehlen.

    geschrieben für:

    Griechische Restaurants in Lübeck

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    67.

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    ubier Beim Spezialisten erwartet man Enthusiasmus und endlose Diskussionen zur Gretchenfrage elektrisch oder manuell! Schade um die kariöse Umsetzung...
    Jenny-Muc Lach, ubier hat wieder das "mobile Kommentar-Problem", da erscheinen Kommentare immer zusätzlich bei einer anderen Location.
    ubier Sorry Folks, ich dachte, dieser Bug wäre weg. Aber am Wochenende lese ich nur mobil und kann mich mit meinen Kommentaren nicht immer bis Montag zurückhalten....

    TECHNIK!!!!!! Tu was!!!
    Jenny-Muc @ubier: Fehler ist lt. EvaK schon gefunden, mit dem nächsten App-Update sollte das dann nicht mehr auftreten.


  8. Userbewertung: 3 von 5 Sternen

    5. von 6 Bewertungen


    In der Lübecker Zeißstraße befindet sich die Fabrik von Niederegger mit angeschlossenem Werksverkauf sowie einem kleinen Café. Ich wollte schauen, was es dort eventuell preiswerter gibt als im Stammhaus in der Lübecker Innenstadt.

    Die Niederegger-Fabrik liegt in einem Gewerbegebiet. Nach einigem Suchen fanden wir das Werk. Ein Besucherparkplatz war vorhanden. Auf einer Terrasse vor dem Eingang konnten Cafégäste sitzen.

    Der Laden war nicht besonders groß. An den Wänden entlang waren Regale mit einem Teil des Niederegger-Angebots verteilt. Preiswerter als in der Innenstadt war das meiste nicht. Nur ein paar Tüten mit Bruch fanden sich. Dazwischen standen Tische mit hohen Stühlen daran. Hier konnte man, ebenso wie vor der Tür, Kaffee trinken, dazu ein Stück Kuchen oder eine herzhafte Kleinigkeit essen. Auch eine Kundentoilette gab es.

    Alles wirkte sauber und ordentlich, aber auch sehr leer. Ich kaufte zwei Tüten Bruch, dazu ein paar weitere Kleinigkeiten zum normalen Preis. An der Kasse wurden sowohl die Kunden des Fabrikverkaufs als auch die Cafégäste bedient. Es dauerte einen Moment, da vor uns Kaffee bestellt wurde.

    Wer in Ruhe einen Kaffee trinken oder nur ein paar Kleinigkeiten des Niederegger-Angebots kaufen möchte, kann es hier versuchen. Von einem Werksverkauf hatte ich mehr erwartet. Noch einmal würde ich hier nicht einkaufen.

    Direkt gegenüber befindet sich der Werksverkauf von Erasco, der nur zu bestimmten Zeiten geöffnet ist. Einzelheiten s. Erasco-Website. Das kann bei Bedarf verbunden werden.

    geschrieben für:

    Süßwaren in Lübeck

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    68.

    FalkdS Und ich dachte, ich bin satt, weil es gerade Abendbrot gab.
    (Irgendwo liegt noch etwas Marzipan rum, da bin ich mir sicher!!!)
    Ausgeblendete 3 Kommentare anzeigen
    FalkdS Sir Thomas, jetzt bekomme ich ein Problem, Marzipan- oder auch Schokoladensucht gegen Erbseneintopf.........


  9. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Foto vor Ort

    Das Balkanrestaurant Salas lag in der Nähe unserer Ferienwohnung. Wir fuhren durch die Fackenburger Allee und suchten nach einem Restaurant für das Abendessen. Schließlich sahen wir das Salas und daneben ein griechisches Restaurant. Wohin nun?

    Die Entscheidung wurde uns abgenommen. Es war Montag, das Salas hatte Ruhetag. Zwei im Garten vor der Tür sitzende Damen wiesen uns freundlich darauf hin. Wir merkten uns das Restaurant vor, um an einem anderen Tag wiederzukommen. Daraus wurden insgesamt drei Besuche während unseres Aufenthalts.

    Beim ersten Besuch traten wir ein und wurden freundlich begrüßt. Tische befanden sich auf der linken und der rechten Seite vom Eingang aus. Wir wählten die rechte Seite und blieben bei allen Besuchen dabei. Die Karten erhielten wir umgehend.

    Die meisten Gerichte kamen uns bekannt vor. Grillteller mit wechselnden Zusammenstellungen, große Fleischportionen. Und doch fanden wir Dinge, die wir in Berlin noch nicht gesehen hatten. Beispielsweise Cevapcici mit Schinken und Käse. Entweder als einzelnes Gericht oder in den Grilltellern enthalten. Wir bestellten beide einen Grillteller, bei dem diese Spezial-Cevapcici enthalten waren. Er wurde „brennend serviert“, d.h. vor dem Servieren flambiert. Eine sehenswerte Sache, das Auge isst bekanntlich mit.

    Einmal gönnte ich mir den Gourmet-Teller mit einem kleinen Cordon Bleu, Schweinemedaillons, Hacksteaks mit Sauce Hollandaise überzogen. Diese Kreation fand ich sehr interessant. Mein Begleiter freute sich, wieder einmal Debreciner auf einem Grillteller zu finden. Wir probierten uns quer durch die Grillteller-Karte und fanden alle Gerichte sehr lecker.

    Der Schwerpunkt der Gerichte liegt auf Grillgerichten. Es gibt einige wenige Schmorgerichte wie Muckalica und Satarasch.

    An Getränken gibt es das übliche Angebot an Fass- und Flaschenbier, dazu Wein und Spirituosen.
    Die Preise für Speisen und Getränke lagen im durchschnittlichen Rahmen.

    Wir wurden hauptsächlich von einem freundlichen, jüngeren Kellner bedient. Vielleicht der Inhaber, sicher zur Betreiberfamilie gehörend.

    Das Ambiente ist, passend zum Speisenangebot, rustikal-gemütlich. Wir fanden es einladend.
    Es gibt eine Sommerterrasse, die wir nicht genutzt haben. Sie liegt allerdings an der befahrenen Fackenburger Allee.
    Außerdem gibt es einen separaten Raucherraum.

    Die Toiletten waren sauber und ordentlich.

    Das Salas ist zudem ein Hotel. Zu diesem Teil können wir nichts sagen, da wir dort nicht gewohnt haben.

    Uns haben die Besuche im Restaurant Salas gefallen. Wir können es für einen Besuch denjenigen empfehlen, die ordentliche Fleischportionen zu schätzen wissen.

    geschrieben für:

    Restaurants und Gaststätten / Hotels in Lübeck

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    69.

    Ausgeblendete 4 Kommentare anzeigen
    Nike Meinen herzlichen Glückwunsch zzum Grünen Daumen!
    Und ja, manchmal wissen wir ordentliche Fleischportionen zu schätzen. Wenn wir nach Lübeck kommen, werden wir der Empfehlung gerne folgen.


  10. Userbewertung: 4 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Während unseres Aufenthaltes in Lübeck haben wir insgesamt vier Mal im Ming Garden gegessen. Der erste Besuch erfolgte, weil das Restaurant in der Nähe unserer Ferienwohnung lag. Wir waren von dem Essen so angetan, dass weitere Besuche folgten.

    Beim Betreten kamen wir in einen großen Raum, in dem etliche Tische besetzt waren. Wir wurden freundlich begrüßt und nahmen an einem der freien Tische Platz. Umgehend erhielten wir die Karten.

    Ganz vorn wurde ein 3-Gang-Menü angeboten, das bis Ende August 2015 galt. Suppe oder Drachenrolle, ein Hauptgericht nach Wahl aus der Karte, Eis als Nachtisch. Es klang gut, wir bestellten es beide. Beim ersten Besuch mit Drachenrolle, die sich als Frühlingsrolle entpuppte. Bei weiteren Besuchen nahmen wir die Suppe, weil sie weniger gehaltvoll war. Denn die unglaublichen Portionen des Hauptgerichts wollten geschafft werden. Gar nicht so einfach. Wir hatten in einem Menü keine solchen Portionen erwartet. Zum Abschluss gab es zwei Kugeln Eis.

    In der Karte wurden viele interessante Gerichte angeboten, die lecker klangen und die ich woanders noch nicht auf einer Speisekarte gesehen habe. So gab es Huhn, Schwein oder Rind mit Blumenkohl und Balkangemüse in einer Käsecremesauce. Wir bestellten das Gericht mehrmals mit wechselnden Fleischsorten, weil es uns gut schmeckte.

    Dann gab es Gerichte mit Orangencremesauce oder Meerrettich-Orangensauce, dazu Gemüse. Ich orderte einmal gebackenes Huhn mit der Meerrettich-Orangensauce, mein Begleiter mit Rindfleisch. Dann wurde gebackene Ente mit Ananas und Kirschen in dunkler Sauce angeboten. Die Kirschen waren Cocktailkirschen, die gut zu den Ananasstücken passten.

    Natürlich gab es auch etliche Gerichte, die auf jeder chinesischen Standardkarte zu finden sind. Nur interessierten uns die ausgefallenen Sachen, die wir zu Hause nicht erhalten. Alle Gerichte waren lecker.

    Die Getränke umfassten das übliche Angebot an Bier, Wein und Spirituosen.
    Die Preise für Speisen und Getränke waren durchschnittlich.

    Das Ambiente war typisch chinesisch mit dunklem Holz, getäfelter Decke, einigen größeren, runden Tischen für Gruppen sowie passender Deko. Insgesamt wirkte es einladend.

    Der Kellner, vermutlich der Inhaber, wurde mit jedem unserer Besuche freundlicher. Er freute sich sichtlich über die neuen Gäste, wenn sie auch temporär waren. Wir unterhielten uns mit ihm und erfuhren, dass man seit Ende der 1990er Jahre das Restaurant bewirtschafte.

    Die Toiletten waren sauber und ordentlich. Die Damentoilette befand sich an einem Ende des Lokals, die Herrentoilette am anderen Ende. Zuerst musste ich ganz schön suchen, welche der vielen Türen die richtige war :-)

    Das Restaurant liegt verkehrsgünstig an einer Hauptstraße, ganz in der Nähe des Lübecker Hauptbahnhofs. Es gibt ein paar Parkplätze vor der Tür, die zum Lokal gehören. Ansonsten findet man an der Straße, zumindest abends, problemlos einen Parkplatz.

    Uns haben die Besuche im Ming Garden gefallen. Wir können das Restaurant für einen Besuch empfehlen.

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    Restaurants und Gaststätten / Asiatische Restaurants in Lübeck

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    Schalotte Danke für deinen Beitrag liebe Konnie und Danke für den Tipp!

    Man ist es ja kaum noch gewohnt, richtige Sätze zu lesen, bei all den "neuen wertvollen" Berichten.
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    Dominik83 Schöne Bewertung, Konnie! Bei vier Besuchen muss euch der Laden ja absolut überzeugt haben. Glückwunsch zur Auszeichnung!
    Gloria73 Ist ja so garnicht meins -asiatisch- aber sehr schön berichtet.. auch von mir einen Glückwunsch zum verdienten grünen Drachenrollen-Daumen!