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Bewertungen (429 von 430)

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  1. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 6 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Bei einem Besuch mit unserer Bekannten in Bad Lobenstein entdeckten wir mitten auf dem Marktplatz eine wunderschöne Fassade. Sie gehörte zu einer netten kleinen aber feinen Location.
    In diesem schönen Gebäude befindet sich auch ein angrenzendes Hotel

    Die Bestuhlung unter den Sonnenschirmen davor war komplett von zahlreichen Gästen besetzt.

    Wir erfuhren von unserer Bekannten, dass hier sogar im Verkostungsraum Bier gebraut bzw. sogar Schnaps und Liköre gebrannt wird.
    Also das ist die Bad Lobensteiner Destillerie und Erlebnisbrauerei von der ich schon mal vage etwas gehört hab es aber wieder vergaß

    Neugierig auf das Innere betraten wir den Gastraum mit dem angrenzenden schön dekorierten Verkaufsbereich mit den „ Hochprotzendigen Gebrannten“
    Kleine und größer schlanke gläserne Flaschen in tollen bzw. auch amüsanten Formen stehen auf Tischen, Regalen und in Holzkisten auf den steinernen Fußboden.

    Mehrere gefüllte Schnaps- und Likörballons am Einhang und in der Ecke warten zum Abfüllen in den dafür vom Kunden ausgesuchten Flaschen.
    Ideal sind diese als Geschenk, Mitbringsel oder Selbstverbrauch.

    Auf meine Frage an den jungen Mann hinter dem Tresen, ob ich hier Fotos machen darf und er mir einige Fragen beantworten könne, sagte er sofort zu und lies mich gewähren. Er lies sich auch lächelnd und nur allzu gerne auf die Linse bannen.

    Hinter dem Tresen befinden sich zwei glänzende kupferne Sudkessel mit einem Fassungsvermögen von 150 Liter zum Brauen des Hauseigenen Gestensaftes mit dem Reinheitsgebot das seit dem Jahre 1516 gilt.

    Vor den Sudkesseln stehen ein paar Tische, an denen man dieses Bier genießen in lustiger Gesellschaft genießen kann.

    Über einen großen Tisch am Fenster hängt an der Decke eine sehr originelle Beleuchtung die aus einen alten hölzernen Bierkiste besteht.
    Als Lampenschirme dienen braune bodenlose Bierflaschen mit einem Bügelverschluss in denen die Glühlampen befestigt sind.

    So eine originelle Lampe hab ich noch nicht gesehen, deswegen musste ich sie auch gleich fotografisch festgehalten.

    Hier in dieser winzigen Brauerei werden inzwischen 6 verschiedene, naturtrübe Biere von Braumeistern nach streng geheimen Rezepten hergestellt.

    Wir haben beschlossen den nächsten Besuch in Bad Lobenstein so einzurichten um in den Genuss des Bieres in der Erlebnisbrauerei dann auch mal selber zu kommen.

    Falls jemand Interesse hat oder über diese Location mehr erfahren möchte, dann findet er Informationen und Veranstaltungen über Besuche, Veranstaltungen und Verkostungen der Brauerei oder der Destillerie unter der eigenen Website des Unternehmens.

    geschrieben für:

    Brauereien / Brennereien in Bad Lobenstein

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    1.

    Ausgeblendete 14 Kommentare anzeigen
    LUT Prima Bewertung, Wally!

    Ich freu mich, dass du wieder da bist, hatte dich schon in der golocal-Vermisstenstelle als vermisst gemeldet :-)
    eknarf49 Ich will auch. Wir haben Dich wirklich vermisst, liebe Wally. Schön dass Du die Zeit ohne uns ohne Schaden überstanden hast.

    Der Beitrag gefällt mir sehr gut, Dortmund war ja mal als Bierstadt bekannt. Die Zeiten sind vorbei. Und wie ich sehen kann, hast Du sofort wieder viel Zuspruch von allen Seiten. Herzlichen Glückwunsch dazu.
    Exlenker Hey Wally - Und auch ich schließe mich den Vorschreibern an und zusätzlich Glückwunsch für Deinen grünen Marktbrauerei - Daumen.
    Dieter Schoening Wieder einmal wunderbar und informativ beschrieben, liebe Wally. Leider erst jetzt gelesen und daher einen besonders herzlichen Glückwunsch zum GD
    FalkdS Nun sind es fast zweieinhalb Jahre...., schade. Aber man weiß ja nicht warum sie nicht mehr schreibt, vielleicht kann sie es nicht mehr....


  2. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Hier in Hof gibt es ein kleines Bäckereimuseum im ehemaligen Geschäft der Bäckerei Rudolf Buchta.
    Es befindet sich in der oberen Sophienstrasse gegenüber vom Haus der Jugend am Wittelsbacher Park.

    Durch einen Zufall erfuhr ich von meiner Schwester dass sie mit der Marinekameradschaft Hof an einer Führung teilnehmen möchte und da ich Zeit hatte und die ganze Gruppe noch von der Mitgliedschaft unseres Vaters kannte, ging ich kurzerhand mit.

    Ich selber kenne noch den Laden sehr gut und habe dort auch vieles an guten Backwaren eingekauft. Da werden auch bei mir wieder die Erinnerungen wach.

    Frau Buchta führt auch dieses besondere Museum, welches von den Besuchern in gern Augenschein genommen wird um in die Vergangenheit des Bäckerhandwerks zu stöbern. Die Familie erklärt den gesamten Backablauf und wird nicht müde die Fragen der Besucher zu beantworten.

    Zu finden sind hier neben den alten geflochtenen Backkörben, schwere eiserne Waffeleisen, große hölzerne Brotschieber, Brotbretter, die alte Teigrührmaschine und Waagen eben alles was zu einer Backstube dazugehört.
    Unzählige Gegenstände haben die Familie in all den Jahren gesammelt und sie nun sehr liebevoll in den ehemaligen Verkaufstheken und Regalen ausgestellt.

    Von verschiedenen Größen an Kuchen/Tortenformen, Kaffeemühlen, Ausstechformen und Modeln für Plätzchen. befinden sich auf und in den beleuchteten Theken. Diplome und Auszeichnungen der Bäckerinnung schmücken die Wände über den Regalen.
    Auch eine kleine alte Modellsbackstube aus vergangener Zeit ist liebevoll auf einen kleinen Tisch aufgestellt.

    Ein kompletter Tante Emma Laden ist hier im Geschäft voll eingerichtet und mit den Behältnissen für Mehl, Zucker, Kaffee und noch richten Bonbongläsern auf vergangener Zeit weckt er die Erinnerungen an die Kindheit. Auch sind noch die guten alten spitzen Papiertüten in verschieden Größen zu finden.

    Diverse Blechdosen mit Aufschrift des Inhaltes zeigen langjährige Gebrauchsspuren. Papppackungen in verschiedenen Größen für Kaba, Kakao, Carokaffe und Zwieback sind im Regal auf gereiht.

    Am Ende jeder ausgiebigen Führung wird der Besucher bei einen geselligen Beisammensein mit Kaffee und selber gebackenen eingeladen um noch mal gemeinsam über den Besuch Revue passieren zu lassen. Das ist wirklich eine sehr feine und wunderschöne Sache denn es wird erzählt, gelacht und in Erinnerungen geschwelgt.

    Ob Einzelführungen stattfinden kann ich leider nicht sagen, da wir eine Gruppe waren…aber bei Interesse besteht ja unter der angegeben Telefonnummer die Möglichkeit sich einfach mal darüber zu informieren.

    geschrieben für:

    Museen in Hof an der Saale

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    2.

    Ausgeblendete 13 Kommentare anzeigen
    Schalotte Klasse Wally. Ein toller Bericht. Informativ, lesenswert und wie alle deine Berichte, interessant! Gratuliere zum grünen Mauseums-Daumen!
    eknarf49 Liebe Wally, das hört sich aber sehr interessant an. Danke für den schönen Bericht und herzlichen Glückwunsch zum GD.
    Sedina Schöner interessanter Beitrag - Glückwunsch zum Grünen Daumen!
    Ehrlich gesagt habe ich den Zusammenhang zwischen Marinekameradschaft und Bäckereimuseum nicht verstanden. Allerdings hatte ich eine Tante, die noch lange nach dem Tod ihres Vaters an seinen Kameradschaftstreffen teilnahm.
    Ein golocal Nutzer Naja Sedina das ist ganz einfach erklärt....hätte ich die vielen Leute in dieser Gruppe nicht gekannt, wäre ich da nicht mitgegangen ... das wollte ich damit ausdrücken.... :-D


  3. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. von 2 Bewertungen


    bestätigt durch Community

    Mitten im Park hinter dem neuen Schloss von Bad Lobenstein und eingerahmt vom alten Baumbestand befindet sich der Parkpavillon

    Schon von weiten erkennt man an dem gelben, zweigeschossig spätbarocken Bau, die blau gestrichenen Fensterläden und sofort spürt man beim Anblick, dass dieses Gebäude ein Teil des Schlosses ist. Im Untergeschoss des Pavillons befindet sich dieses kleine gemütliche Eiscafé.

    Eine große Eistheke am Eingang bietet übersichtlich die erfrischende und gefrorene Köstlichkeit an. Aber auch verschiedene Kaffeespezialitäten und selbstgebackenen sind zu einem guten Preis zu haben.

    Innentische bieten den Gästen im dem hellen, freundlichen und quadratischer Raum bei schlechtem Wetter einen Schutz.

    Von der der Terrasse aus hat man einen guten Blick auf die Therme, das neue Schloss und auf die schöne Rückseite des Kulturhauses in dem sich das Kino befindet.

    Hier auf dieser Terrasse im idyllischen Schlosspark lässt es sich einfach in der Sonne unter den großen Schatten spendenden Schirmen wunderbar Entspannen denn die ganze Umgebung passt einfach und es entsteht ein beruhigendes Wohlfühlgefühl.

    Eisbecher und Co sind liebevoll angerichtet und mit Obst dekoriert.
    Der Kaffe ist sehr gut und Aromatisch im Geschmack und Stärke und er verbindet sich mit dem frischen selbstgebackenen zu einem Gaumenschmaus.

    Fazit….
    Ein Eiscafè oder wie hier eine Eisbar muss nicht immer groß sein um im Gedächtnis haften zu bleiben, hier harmonieren die Umgebung und das schlichte Ambiente der Einrichtung hervorragend miteinander.

    Es wird auf jeden Fall einen Besuch in dieser Eisbar geben, denn Bad Lobenstein ist ja nur ca. 40 Km von meinen Wohnort entfernt und es gibt hier noch einiges zu entdecken.

    geschrieben für:

    Cafés / Eiscafés in Bad Lobenstein

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    3.

    Ausgeblendete 9 Kommentare anzeigen
    Ein golocal Nutzer da gebe ich dir Recht lieber Eberhard es ist schön dort .... nur ist da an normalen Sonntagen echt der Hund begraben....

    Wenn du mal wieder dort bist... dann besuch mal die Destillerie mit Brauerei am Markt...
    Location hab ich die erst Woche angelegt... Bewertung folgt :-)
    alligateuse Danke für den tollen Tipp! In die Ecke wollte ich auch unbedingt mal, da gilt es solche Empfehlungen mal auszuprobieren ;-)
    eknarf49 Liebe Wally, mit Euren Berichten über Eiscafes macht Ihr mich völlig fertig, ich liebe Eis. Dein Bericht gefällt mir sehr gut, danke dafür.


  4. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Änderung 07.08.2014....

    Seit 1432 findet jedes Jahr am Montag nach Pfingsten (diesmal am 16.06.2012) unser legendärer und inzwischen weit über die Stadtgrenzen Hofs hinaus bekannter Schlappentag statt. An diesem Tag ist Hof in einem echten Ausnahmezustand…denn es ist unser "Nationalfeiertag"

    Pünktlich früh um sechs beginnt der Ohrenbetäubende Weckruf der Schützen. Überall wo die Schützenbrüder ihre Kneipen haben. kracht und knallt es fürchterlich. Ich sage euch… da steht man senkrecht im Bett wenn sie mit ihren Büchsen losballern. Aber es ist eben Tradition… und ans Schlafen braucht man da gar nicht mehr denken. (ich wohnte lange Zeit in direkter Nachbarschaft)

    Ein bzw. mehrere Aufwärmschnäpse oder Biere für diese Burschen folgen. Dementsprechend ist da dann auch schon die Stimmung.
    Sind alle Mitglieder dieser an ihrer „Schießstätte“ versammelt, ziehen sie mit Musik in die Stadt zum Rathaus wo sich der ganze Festzug versammelt.

    Dort ist dann die Begrüßung der Gäste durch den Bürgermeister und die Ansprache sonstiger wichtiger Personen.
    Anschließend folgt Auszeichnung der besten Schützen durch den Schützenkommissar und das Aufstellen der Festzugteilnehmer für ihren Marsch durch die Stadt zum Festplatz am Schießhäuschen.

    Angeführt werden dieser Zug vom Bürgermeister, Schützenkommissar Stadträten und Ehrengäste - wie Mitglieder aus der Politik. Dann folgen Schützen, Musikkapellen, Bäcker, Bauern, Zimmerleute, Schreiner, Maler, Kaminkehrer, Metzger, … eben alles was mit Handwerk zutun hat ist hier vertreten.

    Von weit her kommen viele der geladene Gäste auch mit Bussen an nur um diesen einen besonderen Tag dabei zu sein. Aber inzwischen wird der Festzug jedes Jahr immer länger, da sich auch andere Hofer Vereine mit anschließen.

    Vor dem Einmarsch auf das Festgelände gibt es für die Obrigkeit mit Gefolge erstmals einen großen Humpen des extra für diesen Tag gebrauten Schlappenbieres, dann erst kommt das Volk in den Genuss.

    Festzelt und Biergarten sind Rappelvoll denn ab 10 Uhr früh beginnt schon der Ausschank des Gerstensaftes und auch die Stände, welche für das leibliche Wohl und die nötigen Trinkunterlagen sorgen sind um diese Zeit schon voll im Geschäft.

    Aber auch in anderen Wirtshäusern der Stadt wird an diesen Tag mit Musik, Bratwurst und Steaks bis in die Nacht gefeiert. Viele Bierleichen sind dann am andern Tag nicht im Stande ein Auge aufzutun.

    Geschichte des Hofer Schlappentag....
    Als im Jahre 1415 der Reformator Hus als Ketzer auf dem Scheiterhaufen endete, zogen seine Anhänger die Hussiten durch die Lande.
    Anno 1480 stürmten sie ohne Widerstand die Stadt Hof und verwüsteten sie vollkommen. Darauf hin musste sie wieder nach dem Abzug der Truppen wieder aufgebaut werden.

    Die Bevölkerung wandte sich darauf in ihrer Not an den Brandenburgischen Markgrafen und bat ihn um Hilfe. Er verlangte, dass sich die Männer der Stadt den Umgang mit Handfeuerwaffen vertraut machen um sich gegen solche Übergriffe schützen zu können und gewährte ihnen im Gegenzug eine langjährige Steuerfreiheit.

    Daraufhin wurde im Jahre 1432 eine Schützengilde gegründet.
    Diese Gilde bestand zum größten Teil aus Handwerkern der Stadt. Um an den regelmäßigen Schießübungen daran teilzunehmen, wurden sie kurzerhand vom Magistrat der Stadt unter Androhung von Strafen an diese Teilnahme verpflichtet.

    Um dieser Strafe zu entgehen, kamen viele der Handwerker erst am letzten Tag nach Pfingsten in der Früh in Arbeitskleidung und den Holzpantinen (wir sagen Schlappen) zu ihren Schießstand um ihre Übungen noch rechtzeitig zu absolvieren.

    Ihre Ausbildung an den Feuerwaffen erfolgte unter den strengen Augen des Schützenmeisters. Mit der Zeit vergrößerten sich die Interessenten der Schießübungen so enorm, so dass an diesen Montag ein großer Zug an Teilnehmern vom den „Schlappenschützen) zum Schießstand zog.

    Die Schützengilde wurde zum Dank für ihre Verdienste von den Landesherren mit dem Braurecht belohnt. Nun wird seit 1432 der Schlappentag als "Hofer Nationalfeiertag" gefeiert

    Einen Tag (Sonntag) vor diesen „Feiertag“ stellen viele Schützen ihre Schießkünste unter Beweis. Personen der Öffentlichkeit und Handwerker werden zu dieser Teilnahme eingeladen. Treten sie jedoch nicht an, wird der Säumige mit einem Bußgeld belangt, jedoch kann er sich als Schützen einen anonymen Teilnehmer kaufen

    Der beste Schütze wird als „Schlappenkönig“ mit einer Kette aus Silbertalern ausgezeichnet. Er hat somit auch Repräsentationsaufgaben zu erledigen. Diese schwere und wertvolle Kette enthält alle Embleme der Handwerksinnung und sämtlicher Schützenvereine der Stadt.

    Die Auszeichnung mit den Goldenen Schlappen….ist die höchste Auszeichnung der Scheiben Schützen Gesellschaft und wird nur an solche Personen verliehen, Die sich im Handwerk, der Gesellschaft und um die Stadt weitgehend verdient gemacht haben.

    Unser Nationalgetränk….
    Das Schlappenbier ist ein besonderes feinwürziges und süffiges Starkbier mit 6,5%. Es wird es nur im Maßkrug genossen und wehe… es ist heiß und man trinkt es zu schnell oder über den Durst… dann haut es dem Trinker aber ganz schnell und böse aus den Schlappen.

    Bis zu ihrem Konkurs wurde das Schlappenbier von der Zeltbrauerei gebraut und vermarktet. Das Schlappenfest fand viele Jahre auch auf den „Seeligen Wiesen“ bei der Zeltbräu statt. Dann kam es zum Streit zwischen Schützengesellschaften und der Schlappentag wurde geteilt gefeiert… ein Teil bei Zeltbräu auf der "Seeligen"… der andere an seinem Ursprung dem Schießhäuschen.

    Jetzt wird aber Gott sei Dank der Schlappentag ungeteilt wieder an seinem Entstehungsort veranstaltet.
    Das Schlappenbier stellt seit kurzem die Brauerei Scherdel nach dem alten Rezepturen her. Es wird in limitierter Menge gebraut, damit es auch immer etwas Besonderes bleibt.
    Über Generationen wurde das Original Schlappenbierrezept von Braumeister zu Braumeister weitergegeben und wie ein Augapfel besonders gehütet.

    Dieses Bier ist auch inzwischen in vielen Städten ab den Schlappentag in Getränkemärkten erhältlich.

    Sollte sich einer von User/innen mal um dieser Zeit sich zufällig in Hof aufhalten…. Dann besucht einfach mal dieses Fest und trinkt das Festbier…aber dann bitte mit Bedacht

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Hof an der Saale

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    4.

    Ausgeblendete 26 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Liebe Wally, das ist wieder ein sehr interessanter Bericht, ich hatte noch nie von diesem Brauch gehört. Bei uns gibt es nur einfache Schützenfeste. Ganz herzlichen Glückwunsch zum GD.
    Ein golocal Nutzer Danke meine lieben auch einen Dank an die Daumenvergabestelle.

    Ist Gott sei dank nur immer einen Tag eknarf... aber das Bier kann man kaufen solange es vorrätig ist es ist ja begrenzt gebraut.
    ubier Verdient ausgezeichnet! Solche Traditionen sind förderungswürdig - leider oft auch förderungsbedürftig. Aber hier läuft es ja prima. Toller Bericht, danke dafür.
    Sir Thomas Ich hab zwar auch schon ordentlich wehrdienstlich rumgeballert, aber hier würde ich mich dann doch aufs Schlappenbier beschränken wollen. Ein schöner Beitrag, Wally. Diese Veranstaltung ist sicher nicht mit 'normalen', piefigen Schützenfesten zu vergleichen.
    Tikae Diese Bewertung wäre mir absolut ein TOP wert !
    Abgesehen davon, das der Anlass dieses Festes meinen Interessen entgegen kommt, hast du es einfach nur spitzenmäßig beschrieben .
    Nächstes Jahr unbedingt vorher dran erinnern !!
    Tikae Ich finde es genial, schon deshalb lohnt es sich .
    Goldene Schlappe am Hals und statt Parkscheibe oder Zettel den luxuriösen Parkschlappen :-))))
    alligateuse Klasse ge- und beschrieben. Ich bin mit den Bräuchen "da unten" nicht so vertraut, aber wenn es einen aus den Schlappen haut ... Glückwunsch zum grünen Däumling!


  5. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Meine Schnegge hatte wie jedes Jahr mit seinem Motorradverein ein Internationales Treffen in der Jugendherberge Tannenlohe. Viele Biker/innen (alles Mitglieder des Vereins) kamen aus Amerika, Belgien, England, Frankreich, Österreich und aus dem gesamten Bundesgebiet Deutschland und waren hier während diesen drei Tagen zu Gast.
    Sie wurden alle von der Herberge wunderbar aufgenommen und versorgt.

    Die Küche zauberte Essen in Mengen mit einem hervorragenden Geschmack. Frühstück, Mittagessen und Abendessen, jeweils mit verschiedenen Salaten und leckeren Nachtisch

    Neben der Herberge stand uns auch die gesamte Grünanlage zur Verfügung auf der ein großes Zeit aufgebaut wurde, um am Abend echt Party machen zu können. Aber dazu will ich nicht weiter schreiben.

    Diese Jugendherberge Tannenlohe…
    liegt malerisch am Waldrand im Naturschutzgebiet Waldnaabtal. Geeignet ist diese Anlage für Familien, Rollstuhlfahrer, Gehbehinderte, Sportgruppen, Radfahrer, Musikgruppen, Seminare und Schulen.

    Auch kann die Herberge von Einzelgästen gebucht werden.
    Die Gesamtausstattung in diesem Haus hat einen sehr guten Komfort und es liegt rund herum im Grünen der Natur.

    Sie ist komplett Behindertengerecht. Die Raumgrößen sind auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgelegt. Jedes Zimmer verfügt über 1 Sanitäreinheit. Lift in das 1. OG ist vorhanden. Der Eingangsbereich ist ebenerdig zugänglich, das Haus ist Barrierefrei gebaut
    Zugang zum Speiseraum und allen Aufenthaltsräumen befinden sich im EG und UG und dieToilette für Rollstuhlfahrer im allgemeinen Bereich vorhanden.

    Die Jugendherberge verpflegt die Gäste mit einer ausgewogenen und abwechslungsreichen Kost, je nach Buchung bestehend aus: Frühstücksbuffet, Mittagessen/Lunchpaket und einer warmen Hauptmahlzeit (in der Regel als Abendessen mit Hauptgericht, Salatbuffet und Nachtisch).

    Die Herberge hat einen….
    Zeltplatz für 200 Plätze (er ist unabhängig von der Jugendherberge buchbar), abschließbaren Fahrradraum und überdachten Unterstand, Mehrzweckraum, Wasch- und Trockenraum, Fernseher, Video, Overheadprojektor, Flipchartwand, Speisesaal (160 Plätze),
    4 Seminarräume (20, 25, 40 und 50 Plätze) sowie 5 Gruppenräume
    (2 für 60 und 3 für 30 Personen.

    Für die Freizeitangebote stehen.....
    Kicker, Sportplatz, 2 Tischtennisplatten außen, 2 Tischtennisplatten innen Volleyballfeld, Grillplatz, Spiel- und Lagerfeuerwiese, Naturschaugarten, Disco, Sauna, Biologieraum, Mal- und Bastelraum… zur Verfügung.

    Egal ob man im Waldnaabtal, Steinwald oder im Oberpfälzer Wald wandern möchte, einen Ausflug ins Nahe gelegene Tschechien vorhat, die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg besichtigen möchte oder nach Windischeschenbach zum tiefsten Loch der Erde (9101 m) sehen will, In Tannenlohe wird das alles ohne weiteres von Personal arrangiert.

    Hier sind ein paar Freizeitangebote in der näheren Umgebung …..
    Bowlingbahn, Freizeitbad, Therme, (Eislaufhalle / Winter) in Weiden (20 km)
    Minigolf und Sommerrodelbahn in Mitterteich (12 km)
    Naturschutzgebiet "Waldnaabtal" Naturpark Steinwald (für Wanderfreunde)
    KTB - Kontinentale Tiefbohrung in Windischeschenbach sehr interessant)
    1000 Teiche - Fischwirtschaft in der Oberpfalz, Fischereimuseum in Tirschenreuth (für Fischfreunde und Angler)
    Burg Falkenberg, Eislaufhalle

    Kloster Waldsassen mit Basilika und Bibliothek
    Stiftlandmuseum und Waldlehrpfad Waldsassen (für Kirchenliebhaber)
    Freilandmuseum Neusath-Perschen (sehr lehrreich und schön)
    KZ-Gedenkstätte Flossenbürg (deutsche Geschichte)
    Luisenburg-Festspiele und Felsenlabyrinth , Falknerei auf dem Katharinenberg, Grenzlandmuseum in Wunsiedel

    Die Jugendherberge Tannenlohe verfügt über
    73 Betten in 36 Zimmer Aufgeteilt in….

    7 Zweitbettzimmer davon 6 mit Dusche/WC
    8 Vierbettzimmer
    2 Fünfbettzimmer mit Dusche/WC
    14 Sechsbettzimmer davon 1 mit Dusche/WC

    Die Ausstattung für Familien.....
    Wellness in der hauseigenen Sauna
    3 Schlafräume für Familien mit Du/WC
    20 Schlafräume für Familien mit Etagendusche
    Aufenthaltsraum für Familien
    eine Kleinküche um für Kleinkinder Speisen und Getränke zu erwärmen
    2 Kinder-Hochstühle
    1 Kleinkinderbetten

    Austattung für Behinderte….
    3 Schlafräume mit je 1 Einzel- und 1 Stockbett, für je zwei Rollstuhlfahrer und einen Betreuer.
    Die Größe der Räume sind auf die Bedürfnisse von Rollstuhlfahrern ausgelegt und jedes Zimmer verfügt über eine Sanitäreinheit.


    Preise....
    17.70 € pro Person (Übernachtung mit Frühstück)
    22.90 € pro Person (Halbpension)
    27.10 € pro Person (Vollverpflegung)
    Gruppen ab 50 Personen auf Anfrage:

    Öffnungszeiten ....
    Das Haus ist von 07:00 bis 22:00 Uhr geöffnet
    Die Rezeption ist von 08:00 bis 14:00 Uhr
    und von 16:30 bis 19:30 Uhr geöffnet

    Checkin ist von 16:30 bis 19:30 Uhr

    geschrieben für:

    Jugendherbergen in Falkenberg in der Oberpfalz

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    5.

    Ausgeblendete 22 Kommentare anzeigen
    eknarf49 Sehr genau beschrieben, aber es hört sich auch wirklich gut an, liebe Wally. Schön, dass es so gut geführte Jugendherbergen gibt.
    Schalotte Klasse ge- und beschrieben. Jetzt habe ich schon sooviele Berichte über Jugendherbergen gelesen und war noch immer, in keiner zu Gast. Sollte ich vielleicht doch mal im Auge behalten. Der JH viele Gäste und diesem Bericht einen grünen Daumen!
    Tikae Echt ma ....die Partydetails werden wieder ausgelassen .Da , wo es interessant wird .Bikerfeten ....haaach !! ;;-)))
    Schön beschrieben .
    Tikae @ Wally : man hätte ja den steigenden Grad der Party in Relation setzen können zur Ausstattung der Herberge inclu Catering und das gefällig und ausdrucksstark multipliziert mit ein paar...also Dingens ....und auf jeden Fall überhaupt ...;;-))))
    Sir Thomas Oje, lang ist's her.... DJH Burg Stahleck am Rhein glaube ich.
    Sehr detailliert und anschaulich beschrieben. Wally = born to be wild :-))
    Ein golocal Nutzer Jugendherbergen sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.
    Es waren Unterkünfte für wandernde Jugendgruppen, heute fahren die Gäste mit Autos vor und fragen auch noch nach Garagen.
    LUT Meine Gratulation, liebe Wally, lang ist`s her, dass ich in einer JH übernachtet habe. Klassenfahrt nach Bacharach am Rhein........
    Ein golocal Nutzer Ich verstehe was du meinst @Jolly....Dort gibs keine Garagen ... denn wenn es nicht anders geht, dann holen sie auch die Gäste vom Bahnhof oder vom Bus ab.... Klasse Sevice wirklich
    Sedina Biker-Feten, für mich leider vorbei, aber meine Söhne.....
    Danke für den guten Tipp und Glückwunsch zum verdienten Grünen Daumen!


  6. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Tratoria Bologna ist eine neue kleine und schnuckelige Pizzeria.
    Sie verfügt über einen Neu angelegten Biergarten und einer schönen Holzterrasse.
    Und das Beste an ihr ist... sie ist nur ein paar Gehminuten weg von der Wohnung meiner Schnegge.

    Da wir beim Einkaufen meistens an ihr vorbeifahren, beschlossen wir sie zu testen.

    Die Pizza ist ein Traum... groß, knusprig und super im Belag.
    An einer Tafel an der Wand sind die Fischspezialitäten angeschrieben.... und über diese Auswahl lässt sich nicht meckern.

    Zu unserer Pizza wählten wir einen großen Salat.... und wenn ich groß schreibe... dann war er es auch ... knackig frisch mit vielen Zutaten wie Eier, Thunfisch, Tomaten, Oliven, Gurkenscheiben.... dazu ein echtes Hausgemachtes Dressing.

    Auch über die Pastagerichte gibt es nichts Nachteiliges zu berichten... die Teller sind gut und reichlich gefüllt. Die Nudeln haben genau den richtigen Biss, so wie sie sein sollen und die Saucen besitzen die richtige Würze.

    Um dort einen freien Platz zu bekommen, ist es besser vorher zu reservieren.

    Das Personal ist sehr nett und freundlich.... und das ist nicht aufgesetzt.
    Sie bemühen sich stets die Wünsche der Gäste zu erfüllen... soweit es in ihrer Macht steht.

    Die Einrichtung dieser nicht sehr großen Tratoria ist mit alten Schränken und Utensilielen an den Wänden ausgestattet. Und genau das ist das auch was die Gemütlichkeit ausmacht...man bleibt einfach länger sitzen als man eigentlich wollte

    Leiter hatte ich bei unserem Besuch keinen Fotos dabei.... aber da wir ja nicht zum letzten Mal dort waren, werde ich beim nächsten Besuch Fotos machen.

    Mit guten Gewissen kann ich dieses Lokal bestens empfehlen.

    geschrieben für:

    Pizza / Italienische Restaurants in Weiden in der Oberpfalz

    Neu hinzugefügte Fotos
    6.

    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    ubier Toll beschrieben, gleich notiert. Mein letzter Besuch in Weiden liegt allerdings eine Weile zurück - mal sehen...
    Ein golocal Nutzer @ubier A93 Ausfahrt Weiden Nord... an der ersten Ampel rechts... dann immer gerade aus über die nächste Ampel an der Hochhäusern vorbei... ca 150m auf der linken seite ist die Tratoria
    Da war früher das Tulpenstübchen drin :-).... Grüßle
    Eberhard W. Ein Limburger Wirt sagt immer wenn jemand Pizza bestellt:
    Ein Bierdeckel mit Keichup ! - Aber das war warscheinlich viel
    besser!
    eknarf49 Hallo Wally, der eingeschlagene GD gehört Dir, ganz herzlichen Glückwunsch, natürlich besonders zum tollen Bericht.
    Ein golocal Nutzer Schön geschrieben, wie immer sehr angenehmer Schreibstil von mir auch beide Daumen hoch hat mir gefallen.
    Gruß und Glückwunsch liebe Wally ,

    Alf
    diepolz Oops sorry, warum habe ich das erst jetzt gesehen?
    Danke für die aussagekräftige Bewertung und Glückwunsch für den grünen Pizza-Daumen.


  7. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


    bestätigt durch Community

    Die Felsenburg....
    Von der Bastei erreicht man über die Basteibrücke die Felsenburg Neurathen. Die Ruine ist die größte mittelalterliche Felsenburg der Sächsischen Schweiz.

    Hier kann man die Reste der Burg wie Balkenfalze, aus dem Fels gehauene Räume, eine Zisterne und aufgefundene Steinkugeln sehen. Neben einem nachempfundenen Katapult und einer Burgplastik die sehr anschaulich die damalige Felsenburg darstellt, können zahlreiche Ausgrabungen, wie beispielsweise Tonschalen und Handschnitzereien, besichtigt werden.

    Die Ursprünge der Felsenburg Neurathen, die an der Nordgrenze des Königreichs Böhmen errichtet wurde, liegen im Dunkeln, archäologische Funde wie Tonscherben im Bereich der Burg lassen aber eine Besiedlung bereits in der Bronzezeit vermuten.

    Die wenigen Überreste der Burganlage lassen sich dank der Einsatzbereitschaft vieler Helfer, die in Schwindelerregender Höhe Metalltreppen und Brücken errichteten Problemlos erkunden. Somit bekommt man bei einem Rundgang einen Einblick über das mittelalterliche Leben in der Felsenburg Neurathen. Ist man nicht Schwindelfrei vermeidet man am Besten den Blick in die Tiefe.

    Insgesamt hat die Burgstätte von der Bastei bis nach Altrathen hin eine Längenausdehnung von etwa 700m, die Breite der Burgfelsen liegt bei maximal 100m. Die eigentliche Felsenburg Neurathen bedeckt eine Fläche von etwa 220×100m.

    Wie bei den meisten Felsenburgen der Sächsischen Schweiz wurden die Bauten der Burg entweder aus dem Fels geschlägelt oder als Fachwerkbauten errichtet. Von den hölzernen Gängen und den Fachwerkbauten ist daher so gut wie nichts erhalten. Eine Rekonstruktion stützt sich deshalb auf die archäologischen Befunde aus den Grabungen, einzelnes Mauerwerk sowie die erhalten gebliebenen, aus dem Fels geschlägelten Balkenlöcher, Falze und Widerlager, in denen die Holzbalken, Streben und Bohlen verankert waren.

    Hauptzugang der Burg war eine Holzbrücke, die von der Bastei über die Mardertelle bis zum ehemaligen Burgtor führte. An ihrer Stelle befindet sich seit 1851 die steinerne Basteibrücke.
    Beim Versuch einer Erstürmung konnte die Holzbrücke noch unter den Füßen der Angreifer zerstört werden

    Da wo heute, oberhalb des Kassenhäuschens für das Freilichtmuseum eine kleine Blockhütte steht, befand sich auf einem Felsstock der Burgturm, der ebenfalls auf einem Mauerfundament aus Fachwerk errichtet worden war.
    Der Burgturm war wahrscheinlich zwei- bis dreistöckig und repräsentativ ausgestattet. Darauf lassen Reste von Butzenscheiben, Spuren eines Kamins oder Ofens sowie Ton- und Glasscherben schließen.

    Westlich des Felsstocks und direkt am Wehrgang sind Spuren eines weiteren Baus vorhanden, gefunden wurden dort Mauerwerksreste und Keramik. Anfang der 1930 Jahre legte man bei Ausgrabungen einen Keller frei. In ihm befand sich eine etwa 2m starke Schicht aus Brandschutt eines Ofens und von Butzenscheiben vermutlich ebenfalls repräsentativen Wohnzwecken diente.

    Anhand der darin gefundenen Holzreste, Nägel und Lehmziegel war zu erkennen, dass der Saalbau als Fachwerkkonstruktion auf den Keller aufgesetzt worden war. Die ungefähren Proportionen des Baus lassen sich an den rekonstruierten Deckenbalken und Einbauten gut erkennen. An den Saalbau anschließend befand sich ein weiteres Gemach, das aufgrund gefundener Spuren.

    Weiter südöstlich schlossen sich der so genannte Schwedenraum, an dessen Mauer findet man eine Felsinschrift von 1706 - und ein Raum, der früher als Burgkapelle angesehen wurde. der Oberhalb der als Zugang dienenden Treppe ist ein Kreuz in den Fels gemeißelt, auch gibt es eine Wandnische, die als Aufbewahrungsort für sakrale Gegenstände hätte dienen können. Ebenfalls gefundene Reste von Ofenkacheln und eines Ofenfundaments geben eher Anlass zur Vermutung, dass sich dort ein weiterer beheizbarer Wohnraum befand.

    Zisterne....
    Im großen Burghof unterhalb des Burgturms befindet sich die Zisterne, die die Wasserversorgung der Burg sicherstellen sollte. Eine natürliche Wasserversorgung über eine Quelle existiert in den wasserarmen Sandsteinfelsen nicht.
    Aufgrund der Lage auf dem hohen und flächenmäßig recht kleinen Felsen war es nicht möglich, die Wasserversorgung durch Bau eines Brunnens zu sichern, ein Problem, das sich auf allen Felsenburgen des Elbsandsteingebirges stellte.

    Man errichte auch hier wie auf anderen Felsenburgen, eine überdachte Zisterne zur Sammlung des Regenwassers von den Dächern der umliegenden Gebäude gefasst mit der Konstruktion ist ihre Ausführung mit Wasserentnahme nach Filtrierung in einem Kiesbett. Diese Zisterne ist heute noch erhalten.

    Die Zisterne wurde direkt in den Fels gehauen.
    Der Zisternenboden erhielt einen in den Elbsandstein getriebenen Trichter mit einem oberen Durchmesser von 2,40m. Maximal konnte die Zisterne etwa 135.000 l Wasser fassen.
    Der Trichter diente wahrscheinlich der Sammlung der letzten Reserven, aber auch dem Abscheiden von Verunreinigungen, die darin zusammengeschwemmt wurden.

    Baugeschichte Der Felsenburg Neurathen....
    Die Höhenburg war eine Doppelburg bildete gemeinsam mit der tiefer gelegenen Burg Altrathen eine Doppelburg.

    Die Burg Neurathen wurde das erste Mal 1289 urkundlich erwähnte. Die auf einem langen Sandsteinriff hinter der Basteibrücke gelegene Burg ist mit ihrem Wehrgang sehr eindrucksvoll und wurde mit Schlegel und Eisen in mühevoller Arbeit geschaffen - das ist eine Besonderheit im Burgenbau.

    Beide Burgen befanden sich bis 1469 im Besitz verschiedener böhmischer Adelsgeschlechter und ging dann bei mehrfachen Kämpfen an den Sohn des Herzog Albrecht, Hans von Oelsnitz über, der sie als Raubritterburg nutze.

    Kurfürst Ernst von Sachsen und sein Bruder, gingen ab 1467 dagegen vor und begannen mit der Belagerung der beiden Burgen. Erst nach über einem Jahr gelang den markgräflichen Truppen im Mai 1469, die Burgen in Brand zu setzen und zu erobern. Aber bereits 60 Jahre nach der Eroberung waren beide Burg verfallen.
    Später dienten die Räumlichkeiten der verfallenen Burg der Bevölkerung als Zufluchtsort und Versteck im Schwedenkrieg.

    Im Jahr 1826 ging die Felsgruppe samt Anlage von dem Erbgericht zu Rathen in den Besitz des Königreichs Sachsen über. Zu dieser Zeit waren noch einzelne Teile der Burg erhalten wie z.B. der Steinerne Pfeiler der früheren, an der Stelle der heutigen Basteibrücke befindlichen und als Zugang von Westen dienenden Brücke über die unterhalb der Bastei liegend.

    Nach und nach wurde Bastei zugänglich gemacht und erschlossen. Es entstand noch im selben Jahr entstand eine Holzbrücke über die Mardertelle.
    Zusammen mit den beiden kleineren Brücken zwischen der Steinschleuder und dem Felsentor ermöglichte sie erstmals seit der Zerstörung der Burg den Übergang von der Bastei zur Felsenburg.
    Bis dahin gab es nur einen Zugang von Rathen durch den steilen Waldhang unterhalb der Burg, etwa im Verlauf des heutigen Basteiwegs.

    Infolge bautechnischer Probleme wurde die Holzbrücke bereits 1851 durch die jetzige Brücke aus Stein ersetzt. Diese Brücke folgt damit dem ursprünglichen Zugang zur Burg und liegt jetzt allerdings etwas höher.

    1906 wurden erstmals archäologisch angestrebt. Dabei wurde neben verschiedenen Balkenfalzen und ausgeschlägelten Felsräumen auch die bislang nur aus älteren Überlieferungen bekannte Zisterne entdeckt und freigelegt.

    In den Jahren 1932 bis 1938 wurden in der Burganlage weitere archäologische Grabungen durch. Dabei wurde entdeckte man den Wehrgang, der bis dahin unter dem im Laufe der Jahrhunderte auf den Felsköpfen angesammelten Humus verborgen war. Außerdem konnte man verschiedene Keramik- und Ziegelfunde bergen. Der Wehrgang wurde auf zunächst 120m Länge zur Nutzung durch Besucher rekonstruiert.

    Ab Ende 1938 gehörten die Burgfelsen zum Naturschutzgebiet Bastei. Welches dann 1956 durch Einrichtung des Landschaftsschutzgebiets Sächsische Schweiz rechtlich aufgewertet wurde. Die seitherigen archäologischen Arbeiten im Areal der Felsenburg waren daher nur als Ausnahme möglich.

    Zu den wichtigsten Funden gehören zwei bereits im 19. Jahrhundert entdeckte Schwerter, Pfeilspitzen sowie zwei kleine, 1934 ausgegrabene mittelalterliche Tonfiguren, eine Madonna und eine Wiege mit Kind.
    Beide Figuren sind wahrscheinlich Weihegeschenke aus dem 14. oder 15. Jahrhundert.
    Die Archäologen entdeckten im Jahre1982 bei weiteren Ausgrabungen im Burghof neben keramischen Waren auch einen Spinnwirtel

    Der Wehrgang verfiel während des Krieges und wurde daher 1953 saniert. Zwischen 1982 und 1984 gab es erneut archäologische Grabungen. Dabei untersuchten Experten vor allem die Zisterne und die Wasserversorgung der Burg. Außerdem wurden die Anlagen des Wehrgangs erneut rekonstruiert.

    Aus dem Bericht kann man sich die Reste Felsenburg gar nicht so Vorstellen… deswegen hoffe ich das die Fotos mehr aussagekräftig sind.

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Lohmen in Sachsen

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    7.

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    Sedina Da habe ich mal wieder viel gelernt, mit Hilfe von Google auch über den Spinnwirtel.
    Danke und Glückwunsch zum gut erarbeiteten Grünen Daumen!
    eknarf49 Liebe Wally, wieder mal tolle Informationen und unterhaltsam geschriebener Text. Danke und Herzlichen Glückwunsch zum GD.
    Schalotte Oh, diesen Bericht hab ich verpasst. Dann meine herzlichste Gratulation zum grünen Felsenburg-Daumen und zum gelungenen Bericht!


  8. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    Die Bastei ist eine wahre Sehenswürdigkeit am rechten Elbeufer in der sächsischen Schweiz zwischen dem Kurort Rathen und Stadt Wehlen in Richtung Dresden. Sie ist eine Felsformation mit einer Aussichtsplattform und liegt in 305m Höhe.

    Ein schmales Felsenriff fällt beinahe 200m steil bis zur Elbe hinab. Von der Aussichtsplattform hat man einen wunderbaren Blick über das Elbtal uns weit hinein ins Elbsandsteingebirge.

    Bei klarem Wetter erkennt man in der Ferne das Hochplateau vom Lilienstein und die Feste Königstein. Die Bastei zählt zu der meist besuchten Touristenattraktionen der Sächsischen Schweiz.

    Die Felsformation rund um die Bastei besteht aus mehreren Felsnadeln und Schluchten. Ihre Wände ragen teils wie steinerne Finger in den Himmel.
    und tragen Namen wie Mönch, Schwedenlöcher, Ferdinandstein, Barbarine ( Kletterverbot seit 1975) Hinterer Gansfels, Vorderer Gansfels, Höllenhund, Lokomotive, Talwächter, Türkenkopf und Steinschleuder, Hirschgrundkegel, Basteischluchtturm, Vexierturm, Honigstein, Schwedenturm und der Wartturm, der bei einem Felssturz am 22. November 2000 allerdings einige Wege einbüßte.

    Kletterer kraxeln diese steilen Wände hoch…wir sahen sie teils Barfuß im Seil hängend. Viele stürzten ab, wurden dabei schwer verletzt oder fanden den Tod. Unter den Klettermaxen sind auch viele Familien mit Kindern, oder Jugendliche, die sich leidenschaftlich an diesen Sport beteiligen. Am Tag unseres Basteibesuches stürzten über den Tag 3 Kletterer ab.

    Auf dem Ausichtspunkt suchte ein Hubschrauber nach den 3. abgestürzten Kraxler... Gott sei dank konnte er wenig später dank der Bergwacht lebend aber verletzt geborgen werden

    Auf Hochfläche der Bastei befinden sich seit Jahren auch ein Hotel mit Panoramarestaurant, bei dem die Gäste aus 194m Höhe einen grandiosen Ausblick über die Elbe genießen können und ein Restauration für die normalen Besucher.

    Die berühmte Basteibrücke (Mardertelle) ist per Straße Eisenbahn und Schiff wunderbar eingebettet zwischen Bäumen sichtbar. Sie hat eine Länge von 76,50 m und überspannt mit 7 Bögen die 40 m tiefe Schlucht und verbindet die Bastei mit der Felsenburg Neurathen, der größten Felsenburg der Sächsischen Schweiz, die ebenfalls einen Besuch wert ist

    Die Alte Basteibrücke, damals aus Holz gab es bereits seit dem Mittelalter.
    1850 wurde dann die Sandsteinbrücke, so wie sie sich jetzt den Besucher zeigt, mit ihren charakteristischen Zacken erbaut und ist als technisches Denkmal geschützt.

    Das Highlight der Sächsischen Schweiz kostet keinen Eintritt. Auch Öffnungszeiten gibt es nicht, die Bastei ist ganzjährig zu jeder Zeit begehbar. Nur für die Besichtigung der Felsenburg Neurathen innerhalb des Geländes wird Eintritt verlangt.

    Die Zufahrt zur Bastei bzw Hotel führen über das Örtchen kleine Lohmen. Es ist bestens Ausgeschildert. Am Fuße der Bastei bieten sich zwei Möglichkeiten zum Parken. Zum einen gibt es einen Parkplatz mit direkter Nähe zur Bastei.

    Auch Rollstuhlfahrer, die das Elbsandsteingebirge entdecken möchten, können von dort aus bequem mit dem Ausflug zu Bastei und Basteibrücke beginnen.

    Zum anderen befindet sich am Anfang der Brandstraße ein weiterer Parkplatz, von welchem auch ein Busshuttleservice zur Bastei angeboten wird.
    Parkplatz-Gebühren:
    Bis 3 Stunden: 3 €
    Ab 3 Stunden: 5,50 €
    Bus: 11 €

    Adresse für das Navi…. Bastei oder Bastei Hotel 01847 Lohmen

    GPS Koordinaten: Breitengrad 50.9665139 und Längengrad 14.0657333

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen in Lohmen in Sachsen

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    8.

    LUT Schön beschriebener und bebilderter Beitrag, Wally. Dort bin ich vor gut 10 Jahren auch mal gewesen, bei herrlichstem Herbstwetter zum Wandern. War sehr schön!
    Ausgeblendete 10 Kommentare anzeigen
    Sagro Toller Bericht - eine Location die man gesehen haben muß
    es ist einfachnur fantastisch dort - war schon mehrfach dort
    Gratulation zum Daumen -- mehr als verdient
    Nike Toll und informativ beschrieben, weckt bei mir schöne Erinnerungen an Wanderurlaube in der sächsischen Schweiz!
    Verdient begrünt, Glückwunsch liebe Wally!
    Ein golocal Nutzer Vielen Danke meine lieben...fürdie Likes, das Lob und den grünen Daumen ....

    Nike da oben ist es wirklich wunderschön... so wie in der gesamten sächsischen Schweiz....

    @grubmard die Anfahrt ist nicht grad einfach zufinden
    eknarf49 Wieder einmal eine wunderbare Bewertung, die Ich verpasst habe. Liebe Wally, herzlichen Glückwunsch zum GD.
    Schalotte Danke für diesen wunderschönen Bericht liebe Wally. Auch ich war schon einmal hier. Es müssten jetzt so knapp 20 Jahre her sein. Danke für die Erinnerungen. Gartulation zum Bastei-Daumen!


  9. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

    1. Bewertung


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    Gügelkirche St. Pankratius

    Die Wallfahrtskirche St. Pankratius wir von den Einheimischen nur kurz Gügel genannt. Sie steht hoch oben auf den Fels des Gügelberges und ist von der Giechburg aus wunderbar sichtbar. Von der Burg kann man ohne große Umstände zur Kirche wandern.
    Ein Annex mit der Sakristei befindet auf einem Felsvorsprung. Zum Teil in die Westwand eingefügt, erhebt sich ein Turm. Im Westen ist eine Terrasse vorgelagert, zu der eine breite Steinerne Treppe in das Kircheninnere führt.
    Im Untergeschoss des Chors, an der vorderen linken Seite vom Parkplatz kommend, befindet sich eine wunderschöne kleine Kapelle in der sich eine Mariengrotte mit Sitzmöglichkeiten, um bei einem stillen Gebet verweilen zu können.
    Von dieser Grotte auf führt eine alte Holztüre durch einen engen den Fels gehauenen Gang zu einer sehr steilen ausgetretenen Wendeltreppe. Über dieser kann man dann von der Grotte aus gleich in das Langhaus der Kirche gelangen. Der bequemere Haupteingang mit eine großen, breiten Steintreppe befindet sich an der Stirnseite der Kirche.
    Die Gügelkirche ist auch eine Vierzehnheiligen-Kirche und wirkt auf den ersten Blick nicht sehr groß.
    Vierzehn sehr fein ausgearbeitete Alabasterfiguren wurden 1611von dem Bildhauer Michael Kern. Neben zwei reich ausgestatteten Seitenaltären befinden sich zahlreiche Figuren in der Kirche. Die Orgel ist um 1618 von einem unbekannten Meister gebaut worden und stand ursprünglich in einer anderen Kirche.
    Der 1630entstandene Hochaltar zeigt eine Ansicht der Wallfahrtskirche mit der Bamberger Silhouette im Hintergrund. Im Jahre 1834 wurden die schön verzierte Kanzel und die Empore aus dem Bamberger Dom hier eingebaut.
    Baugeschichte der Kirche
    1274 wurde erstmals auf dem Gügel die Burg Gügel mit einer Kapelle zu Ehren des Heiligen Pankratius urkundlich erwähnt. Der Vorgänger dieser Anlage, die eine Nebenburg der Giechburg war, ging auf das Geschlecht derer von Andechs-Merianer zurück.
    1390 erwarb der Bamberger Fürstbischof Lambrecht von Brunn den Berg mit Burg und Kapelle. Während die Burg verfiel, wurde die Kapelle mehrmals wieder hergestellt. Doch Hussiten zerstörten sie 1430. nach ihrem Wiederaufbau fiel die Kapelle dann im Jahre 1525 dem Bauernkrieg zum Opfer.
    Um sich der Gegenreformation durch zu setzen veranlasste 1610 der Bamberger Fürstbischof Johann Gottfried I. von Aschhausen nach den Beschlüssen des Trienter Konzils deshalb zu einen Neubau der Kirche, in dem die alten Fundamente einbezogen wurden.
    So erhielt die Wallfahrtskirche ihr heutiges Aussehen. Die letzte ausführliche Kirchenrenovierung wurde von 1984–1994 durchgeführt.
    Unterhalb der Kirche, in der Nähe des Parkplatzes befindet sich ein kleines Gasthaus mit guter und freundlicher Bewirtung.

    Der Wirt selbst hält die Kirche und das Umfeld in Schuss, um bei dem Besuchern des Gügels einen unvergesslichen Eindruck zu hinterlassen.

    geschrieben für:

    katholische Kirche in Scheßlitz

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    9.

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    Schalotte Oh Wally, da habe ich eine ganze Menge Beiträge von dir verpasst und nun einiges nachzuholen. Auch dieser Bericht ist wieder einmal herrlich ge- und beschrieben. Gratulation zum grünen Daumen!


  10. Userbewertung: 5 von 5 Sternen

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    Die ehemalige Jesuitenkirche "Unserer Lieben Frau" liegt an der Nordseite des Theresienplatzes, bei der Einmündung der Jesuitengasse und war in Straubing das letzte Gotteshaus das wir besuchten.

    Die Frauenkapelle ist 1368 erstmals urkundlich erwähnt. Ab 1680 erfolgte ein Umbau zum einschiffigen Raum mit zwei turmartigen Kapellenausbauten.

    Zu dieser Kirche gehörte auch ein Kolleg dazu …. ja gehörte!!!!
    Der Jesuitenorden betreuten von 1646 Kirche und Kolleg bis zur Aufhebung ihres Ordens im Jahr 1773. Die Kirche kam dann mit dem Patrozinium Mariens Aufnahme in den Himmel als Nebenkirche zur Pfarrei St. Jakob.

    Die Kollegbauten wurden dann nach 1773 durch die Bayerische Zunge des Malteserordens verwendet.
    Dann erfolgte im 19. Jahrhundert ein Umbau und in den denkmalgeschützte Gebäudekomplex zog das Landgerichtsein, heute ist dort die Polizeiinspektion Straubing in untergebracht.

    Wie interessant…. Glaube befindet sich hier direkt neben Recht und Schutz…..das machte mich schon neugierig….

    Zweimal sind wir daran vorbei gelaufen….doch erst als wir wieder zum Parkplatz wollten sind wir schließlich doch rein gegangen.
    Na dann, auf und sehen wie das Gotteshaus der Jesuiten in ihrem Inneren aussieht.

    Durch das Barockportal sind wir eingetreten, doch weit sind wir nicht gekommen nur bis kurz vor den kurz vor den Eingang ins Kirchenschiff, dann versperrte und en Gitter den Weg.

    In einer Nische vor dem Gitter stand ein kleiner schwarzgoldener Altar mit dem Bild eines Mönches. Hier handelte es sich um den heiligen St. Konrad.

    Ich bin schon etwas enttäuscht darüber nicht alles in Augenschein nehmen zu können. Wenigstens durfte ich durch dieses Gitter meine Blicke auf das Langschiff und die Ausstattung werfen.
    Das, was ich zu sehen bekam, hatte einen dieser Wow - Effekte für mich.
    Ein paar Fotos konnte ich davon schon machen auch wenn meine Ausbeute dabei nicht all zu groß ausfiel.

    Der Innenraum der Kirche wirkte durch die im Chor hoch und spitz zulaufenden, farblosen Fenster sehr hell. Das schöne Deckengewölbe verlief von der Mitte aus Sternförmig zu den weißen mit Stuck und Stauten verzierten Säulen, was echt wunderschön aussah.

    Doch so wie die weiß Wände und Säulen waren, so schwarz war dafür das Holz der Innenausstattung an Altären, der Kanzel, den Bänken und den Rahmen der Bildern mit den Heiligen. Strahlende Verziehrungen waren auf dem Holz angebracht…. außer auf den Bänken.

    Goldene Ornamente auf schwarzen Holz sieht echt toll aus… ein wunderbarer Kontrast.

    Dazu waren die Säulen am Hochaltar bläulich marmoriert - ebenso die Kassetten rechts und links vom goldenen, mit Engeln und einem Kreuz geschmückten Tabernakel. Zwischen diesen Säulen mit dem goldenen Säulenkopf stand auf jeder Seite eine Heiligenfigur.

    Das große Ölbild im Altar und der Auszug waren ebenfalls Gold umrahmt. Auf beiden Seiten des Auszug befanden sich je ein Engel im güldenen Gewand und je eine Art goldene Schale mit ebenso glänzendem Inhalt

    An den Seitenaltären waren rechts und links je zwei Säulen in Beige-Rot marmoriert und zwei in sich gedrehte, das gefiel mir sehr gut.

    Was die Altarbilder den beiden Seitenaltären betraf…. die konnte man leider nicht sehen. Auch nicht die Bilder, welche an den Stützsäulen im Kirchenschiff angebracht waren.

    Vor den beiden Seitenaltären rechts und links konnte man Gitter erkennen hinter denen sich die kleinen Kapellen nicht einsehbaren befanden.
    Schade denn die hätte ich gerne gesehen.

    Die schwarze Kanzel auf der linken Seite war mit reichlichen wunderbaren goldenen Ornamenten verziert, genauso wie der Kanzeldeckel, dessen Kopfende ein godener Engel, das schöne Gesamtbild der Kanzel harmonisch vollendetete. Da sich der Aufgang dafür hinter einer Säule verbarg, war er für uns nicht sichtbar.

    So wie uns beim Betreten der Kirche eine Stille empfing, so leise entließ sie uns auch wieder.
    Ich war froh, doch in dieses Gotteshaus einen Blick geworfen zu haben, bevor wir Straubing wieder verließen.


    Öffnungszeitender ehemaligen Jesuitenkirche
    "Unserer lieben Frau"

    Montag bis Mittwoch 9.00 - 17.00 Uhr
    Dienstag 9.00 - 17.00 Uhr
    Mittwoch 9.00 - 17.00 Uhr
    Donnerstag, 09.00 - 18.00 Uhr
    Freitag 9.00 - 17.00 Uhr
    Samstag Sommerzeit
    10.00 Uhr -14.00 Uhr (April - Oktober)
    Samstag Winterzeit
    10.00 - 13.00 Uhr (November - März)

    geschrieben für:

    Freizeitanlagen / Kultur in Straubing

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    10.

    eknarf49 Liebe Wally, endlich mal wieder eine Location, die ich wirklich gesehen habe. Man kommt sich sonst ja schon völlig ignorant vor. Danke für den tollen Bericht und herzlichen Glückwunsch zum GD.
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